von X_MasterDave_X » Di 30.11.2021, 09:22
Bin im Dezember 1941, und tue mir selbst ohne KI-Mod in Russland dieses Mal auch sehr schwer. Irgendwie haben sie anscheinend so manche Kampf-Variable geändert...der Kampf ist viel statischer, man braucht länger durchzubrechen, Kessel waren so bei mir dieses Mal nur selten möglich, und wenn, dann auch nur kleine Kessel mit 5-10 Divisionen. Da ich den Russen 1+ bei den Startbedingungen gegeben habe, bauen sie vermutlich auch mehr Truppen. Jetzt im Dezember ohne große Kessel-Verluste stehen mir an der Front oft überall 15 Divisionen pro Provinz entgegen, was meinen eher 5-7 Divisionen pro Provinz den weiteren Vormarsch fast unmöglich macht. Ich habe die Russen zwar nach Osten geschoben...aber gerade mal bis Minsk, nicht mal Smolensk geschafft, wo historisch die Deutscheh schon im August waren, glaube ich.
Trotz gut designter Panzer, breche ich fast nirgendwo durch. Selbst 4 Divisionen mittlere Panzer, die ich alle maximal aufgerüstet habe, schaffen kaum einen Durchbruch. Irgendwie seltsam anders als in allen bisherigen Spielen. Vielleicht hätte ich die +1 für die Russen nicht vergeben sollen. Und breche ich mal mit Panzern irgendwo durch, wo die KI unaufmerksam nur 2-3 Divisionen hatte, mit einem 4er Pack Panzer, dann werde ich oft schon 1-2 Provinzen dahinter durch neue Truppen gestoppt, da anscheinend ständig neue Divs an die Grenze rollen, bzw der Russe tief gestaffelt verteidigt.
Den Panzer-Designer finde ich auch etwas unnötig. Eigentlich eine komplette 1 zu 1 Kopie des Schiffsdesigners. Letztendlich füllt man doch alle Slots um maximal gute Panzer zu haben, da hat man dann auch nur wenig Spielraum nach einigen partien, da man wohl doch immer nur die selben Zusammenstellungen nutzen wird. Wobei man muss sich jetzt Ari- und Flak-Panzer selbst zusammen bauen. Habe ich bisher noch gar nicht gemacht. Was auch aktuell seltsam ist, meine leichten Panzer kosten im Bau genausoviel wie mittlere Panzer...je 25 Baupunkte. Gerade mal die neu designten schweren Panzern, bereits mit einer Generation neuerer Panzerung und Motor (1941), sprich Tiger, kosten 29 Baupunkte. Das klingt mir etwas unausgeglichen. Deswegen habe ich auch viel weniger leichte Panzer in dieser Partie, verglichen mit den SPielen zuvor, glaube ich. Und gerade mal das 2te mittlere Panzerkorps (4 Divs) aufgestellt im November 41. Die Ressourcen-Kosten sind mei mitleren aber viel höher weil man 2 Wolfram pro Bau-Fabrik braucht, neben dem Metall. Was neu ist, schwere Panzer kosten wie üblich zusätzlichen Chrom wie zuvor, aber nun auch noch Wolfram wie die mittleren Panzer. SPrich...hat man bereits das ganze Wolfram für die mittleren Panzer verbraucht, muss man für jede neue schwere Panzer-Fabrik, eine bei den mittleren Panzern zurück nehmen. Oder man kauft wie üblich in Portugal noch mehr Wolfram ein. Finde ich vom Prinzip her aber gut, warum sollten schwere Panzer gleichwertig oder gar billiger sein wie mittlere? Ist gut gelöst. Man muss dann aber echt abwägen was man baut. In Spielen zuvor war ich froh um die Chrom-schweren Panzer, weil mir der Wolfram eh ausgegangen war. Ich erobere unhistorisch übrigens gerne Schweden, weil dort massig Wolfram in der Erde lagert, und weil man über die Landbrücke bei Dänemark auch ohne See-Invasion nach Norwegen kommt, nachdem Schweden schnell überrannt ist.
Völlig neu dieses Mal. Der Widerstand hat mir die nördliche Norwegen Wolfram-Mine gesprengt. Von den 15-Wolfram sind 12 kaputt....und das für 100 Tage, und man kann das nicht reparieren..man muss die tage schlicht abwarten. Kostet mich jetzt 2 weitere Zivil-Fabriken die mit Portugal 100 Tage lang tauschen müssen.
Worauf man jetzt devinitiv achten muss, ist Schienen-Netzwerke auszubauen. So wie zuvor massig Truppen an engen Grenzen zu lagern wie zb an der Dänemark-Grenze führt jetzt nur dazu dass die Truppen nur noch minimal versorgt sind, was dazu führen kann, dass sie nur 30% ihrer Org haben. So ganz durchgeblickt habe ich das Supply-System aber noch nicht. Was aber definitiv hilft ist bei den Versorgungsdepots umzustellen von Pferde auf LKWs oder noch mehr LKWs. Zusätzlich kann man auch noch die LKWs der Divisionen umleiten als Nachschub-Holer. Ob die dann zeitgleich schwächer kämpfen ohne die Lastwagen...keine Ahnung. Definitiv sollte man genügend Lastwagen bauen, die werden jetzt nicht nur für die Divisionen gebraucht. Auch Züge sollte man von Anfang an einplanen, speziell als Deutscher der ein immer größeres zusammen erobertes Schienen-Netzwerk in Europa betreiben muss. Habe schon schnell als Deutscher 3-5 Fabriken in den Lokomotiven-Bau gesteckt. War lange Zeit genug, aber Ende 1941 kommt es auch schon an die Grenzen. Wobei ich schon seit 1937 nur noch gepanzerte Züge baue, viel weniger als normale Züge, aber sollte der Brite mal bomben, wäre er hoffentlich weit weniger erfolgreich. Habe übrigens spaßeshalber mal 1940 (in einer ungespeicherten Session) die Briten aus der Luft die Versorgung angegriffen...und da wurden die Züge und auch Lastwagen ziemlich schnell wegge-bombt/geschossen. Das Versorgungs-Netzwerk könnte bei langanhaltenden Angriffen aus der Luft also schnell kollabieren.
Was den Luftkampf angeht hatte ich dieses Mal erstmals bessere Karten. Normalerweise werde ich von den Briten und Franzosen ab 1939 ständig aus der Luft angegriffen und meine Fabriken bombariert. Das hörte ursprünglicherweise erst auf, wenn Frankreich besiegt war, die französischen Jäger damit ausfielen, und die Briten selbst hohe Verluste hatten. Dann hatte man meist bis 1941 Ruhe, bis die Briten mit neuen Kräften wieder langsam angriffen. Da hatte man aber dann zumeist wesentlich mehr zur Verteidigung, wobei man aber auch vieles in Russland brauchte ab Juni 41. In Russland selbst war es in allen bisherigen Spielen bisher unmöglich die russische Luftwaffe niederzukämpfen, weil die einfach viel zu viele Flugzeuge hatten. Selbst mit meiner Mod mit 2-4fach höheren Verlusten, schaffte ich es nicht die russische Luftwaffe zu killen bevor ich Russland eroberte...wenn überhaupt. In dieser neuen aktuellen Partie war alles anders...schon zu Kriegsbeginn bombardierten die Briten/Franzosen nur eine kurze Zeit, und als sie hohe Verluste einfuhren, gaben sie es ziemlich schnell auf. Dabei war ihre Jäger-Luftflotte der meinen an Zahl überlegen. Die Partie war damit weit weniger stressig als bisherige. Ich empfinde es als nervig wenn ich der KI ständig folgen muss, weil sie neue Angriffsziele oft im 2-3 Tagestakt zuteilt...weil ich nicht genügend Jäger habe um alle Gebiete mit mindestens 400 Jägern zu verteidigen. Erst ab der Zahl lässt es die KI gleich bleiben anzugreifen. So muss man alle paar Tage nachjustieren....stressig und nervig.
Im Russlandkrieg habe ich in den Monaten Juni-Dez nun zwar kaum Landgewinne eingefahren (siehe oben) aber die russische Luftflotte bereits zu 70% dezimiert. Damit ist absehbar dass ich in wenigen Monaten die Lufthoheit über Russland habe. Warum das so ist...nicht sicher. Es scheint die KI steckt nun auch mehr Ressourcen in Land- statt in Luftstreitkräfte. Das ist an sich schlau...denn was nützte es dem Russen in alten Partien eine große Luftflotte zu haben, wenn der Deutsche dann bald in Moskau stand.
Wie gesagt nutze ich eine selbst geschriebene kleine Modifikation, bei mir sind Luftkämpfe doppelt so teuer, sprich doppelte Verlustzahlen im Luftkampf. Auch die Erfahrungswerte sind leicht anders. Man verliert über eigenem Gebiet weniger Lufterfahrung in der Truppe. Standardmäßig hat Paradox da nur eine Erniedrigung von 30% vorgesehen, sprich nur 30% überleben bei einem Abschuss über freundlichem Gebiet. Habe mir dazu dann aber mal die Statistiken der Schlacht um England angesehen, und da lassen die Zahlen der Briten eher darauf schließen dass bei der Anzahl an Abschüssen 80% der Piloten überlebt haben. Klar, wer nicht durch den Beschuss tot war, konnte mit dem Fallschirm abspringen, in wenigen Studen in einer Ersatz-Maschine fliegen, und hatte sogar noch etwas dabei gelernt. Das führt langfristig auch dazu, dass die deutschen Jagdgeschwader bald Super-Experten sind...und damit noch mehr Feinde abschiessen. 200-300 Bomber kann man ja schon über Spanien trainieren.
Hier die Änderung in den Defines.
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_TRAINING_MISSION_GAIN_DAILY = 4.0 --3.3 --Daily gain when running training exercise mission
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_AIR_VS_AIR_COMBAT_GAIN = 2.0 --0.8 --Wings in combat gain extra XP
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_LOSS_REDUCTION_OVER_FRIENDLY_TERRITORY_FACTOR = 0.8 --0.3 --Reduction on XP loss over friendly territory
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_GROUND_MISSION_COMPLETED_GAIN = 0.3 --0.28 --Bombers bombing, CAS cassing, NBs nbing, kamikazees kamikazeeing, etc.
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_RECON_MISSION_COMPLETED_GAIN = 0.05 --0.05 --recon mission
Hatte das zeitweise auch mal auf 0.4 verfierfacht, aber dann war es echt zu blutig...

Ich ließ alle Piloten auch mehr Erfahrung aus Luftkämpfen gewinnen, 2.0 statt 0.8.
Die hinteren Zahlen nach dem "--" sind die originalen Werte, die nach dem = davor sind meine abgeänderten Werte.
Wem die Statistik interressiert die ich hierfür zugrunde gelegt habe...vielleicht habe ich auch irgendwo einen Denkfehler drin, siehe hier:
Verluste in der circa 10 Monate dauernden Schlacht um England:
Deutschland und Italien: 2000 Gefallene, 2600 Vermisste und Gefangene, 873 Jäger, 1014 Bomber
Großbritannien und Commonwelth: 27.450 Tote und 32.138 verletzte Zivilisten
544 Gefallene, 1023 Jäger, 376 Bomber, 148 Seeflugzeuge
Quelle:
https://www.abipur.de/referate/stat/675461983.html
---------------------
4600 verlorene deutsche Piloten
873 Jäger = 873 Piloten
1014 Bomber = restliche 3727 Verluste
= ca. 3,68 Personal pro Bomber
---------------------
544 verlorene brit. Piloten
1023 Jäger: wären 1023 Piloten
376 Bomber und 148 Seeflugzeuge = 524 bombenartige Flugzeuge x 3,68 Piloten = 1928 Piloten
wären zusammen 2951 Piloten...zu nur 544 getöteten.
Überlebensrate durch Fallschirm auf eigenes Gebiet: nur 18,4% Verluste also ca. 20% im Vergleich zu 100% beim Angreifer
Bin im Dezember 1941, und tue mir selbst ohne KI-Mod in Russland dieses Mal auch sehr schwer. Irgendwie haben sie anscheinend so manche Kampf-Variable geändert...der Kampf ist viel statischer, man braucht länger durchzubrechen, Kessel waren so bei mir dieses Mal nur selten möglich, und wenn, dann auch nur kleine Kessel mit 5-10 Divisionen. Da ich den Russen 1+ bei den Startbedingungen gegeben habe, bauen sie vermutlich auch mehr Truppen. Jetzt im Dezember ohne große Kessel-Verluste stehen mir an der Front oft überall 15 Divisionen pro Provinz entgegen, was meinen eher 5-7 Divisionen pro Provinz den weiteren Vormarsch fast unmöglich macht. Ich habe die Russen zwar nach Osten geschoben...aber gerade mal bis Minsk, nicht mal Smolensk geschafft, wo historisch die Deutscheh schon im August waren, glaube ich.
Trotz gut designter Panzer, breche ich fast nirgendwo durch. Selbst 4 Divisionen mittlere Panzer, die ich alle maximal aufgerüstet habe, schaffen kaum einen Durchbruch. Irgendwie seltsam anders als in allen bisherigen Spielen. Vielleicht hätte ich die +1 für die Russen nicht vergeben sollen. Und breche ich mal mit Panzern irgendwo durch, wo die KI unaufmerksam nur 2-3 Divisionen hatte, mit einem 4er Pack Panzer, dann werde ich oft schon 1-2 Provinzen dahinter durch neue Truppen gestoppt, da anscheinend ständig neue Divs an die Grenze rollen, bzw der Russe tief gestaffelt verteidigt.
Den Panzer-Designer finde ich auch etwas unnötig. Eigentlich eine komplette 1 zu 1 Kopie des Schiffsdesigners. Letztendlich füllt man doch alle Slots um maximal gute Panzer zu haben, da hat man dann auch nur wenig Spielraum nach einigen partien, da man wohl doch immer nur die selben Zusammenstellungen nutzen wird. Wobei man muss sich jetzt Ari- und Flak-Panzer selbst zusammen bauen. Habe ich bisher noch gar nicht gemacht. Was auch aktuell seltsam ist, meine leichten Panzer kosten im Bau genausoviel wie mittlere Panzer...je 25 Baupunkte. Gerade mal die neu designten schweren Panzern, bereits mit einer Generation neuerer Panzerung und Motor (1941), sprich Tiger, kosten 29 Baupunkte. Das klingt mir etwas unausgeglichen. Deswegen habe ich auch viel weniger leichte Panzer in dieser Partie, verglichen mit den SPielen zuvor, glaube ich. Und gerade mal das 2te mittlere Panzerkorps (4 Divs) aufgestellt im November 41. Die Ressourcen-Kosten sind mei mitleren aber viel höher weil man 2 Wolfram pro Bau-Fabrik braucht, neben dem Metall. Was neu ist, schwere Panzer kosten wie üblich zusätzlichen Chrom wie zuvor, aber nun auch noch Wolfram wie die mittleren Panzer. SPrich...hat man bereits das ganze Wolfram für die mittleren Panzer verbraucht, muss man für jede neue schwere Panzer-Fabrik, eine bei den mittleren Panzern zurück nehmen. Oder man kauft wie üblich in Portugal noch mehr Wolfram ein. Finde ich vom Prinzip her aber gut, warum sollten schwere Panzer gleichwertig oder gar billiger sein wie mittlere? Ist gut gelöst. Man muss dann aber echt abwägen was man baut. In Spielen zuvor war ich froh um die Chrom-schweren Panzer, weil mir der Wolfram eh ausgegangen war. Ich erobere unhistorisch übrigens gerne Schweden, weil dort massig Wolfram in der Erde lagert, und weil man über die Landbrücke bei Dänemark auch ohne See-Invasion nach Norwegen kommt, nachdem Schweden schnell überrannt ist.
Völlig neu dieses Mal. Der Widerstand hat mir die nördliche Norwegen Wolfram-Mine gesprengt. Von den 15-Wolfram sind 12 kaputt....und das für 100 Tage, und man kann das nicht reparieren..man muss die tage schlicht abwarten. Kostet mich jetzt 2 weitere Zivil-Fabriken die mit Portugal 100 Tage lang tauschen müssen.
Worauf man jetzt devinitiv achten muss, ist Schienen-Netzwerke auszubauen. So wie zuvor massig Truppen an engen Grenzen zu lagern wie zb an der Dänemark-Grenze führt jetzt nur dazu dass die Truppen nur noch minimal versorgt sind, was dazu führen kann, dass sie nur 30% ihrer Org haben. So ganz durchgeblickt habe ich das Supply-System aber noch nicht. Was aber definitiv hilft ist bei den Versorgungsdepots umzustellen von Pferde auf LKWs oder noch mehr LKWs. Zusätzlich kann man auch noch die LKWs der Divisionen umleiten als Nachschub-Holer. Ob die dann zeitgleich schwächer kämpfen ohne die Lastwagen...keine Ahnung. Definitiv sollte man genügend Lastwagen bauen, die werden jetzt nicht nur für die Divisionen gebraucht. Auch Züge sollte man von Anfang an einplanen, speziell als Deutscher der ein immer größeres zusammen erobertes Schienen-Netzwerk in Europa betreiben muss. Habe schon schnell als Deutscher 3-5 Fabriken in den Lokomotiven-Bau gesteckt. War lange Zeit genug, aber Ende 1941 kommt es auch schon an die Grenzen. Wobei ich schon seit 1937 nur noch gepanzerte Züge baue, viel weniger als normale Züge, aber sollte der Brite mal bomben, wäre er hoffentlich weit weniger erfolgreich. Habe übrigens spaßeshalber mal 1940 (in einer ungespeicherten Session) die Briten aus der Luft die Versorgung angegriffen...und da wurden die Züge und auch Lastwagen ziemlich schnell wegge-bombt/geschossen. Das Versorgungs-Netzwerk könnte bei langanhaltenden Angriffen aus der Luft also schnell kollabieren.
Was den Luftkampf angeht hatte ich dieses Mal erstmals bessere Karten. Normalerweise werde ich von den Briten und Franzosen ab 1939 ständig aus der Luft angegriffen und meine Fabriken bombariert. Das hörte ursprünglicherweise erst auf, wenn Frankreich besiegt war, die französischen Jäger damit ausfielen, und die Briten selbst hohe Verluste hatten. Dann hatte man meist bis 1941 Ruhe, bis die Briten mit neuen Kräften wieder langsam angriffen. Da hatte man aber dann zumeist wesentlich mehr zur Verteidigung, wobei man aber auch vieles in Russland brauchte ab Juni 41. In Russland selbst war es in allen bisherigen Spielen bisher unmöglich die russische Luftwaffe niederzukämpfen, weil die einfach viel zu viele Flugzeuge hatten. Selbst mit meiner Mod mit 2-4fach höheren Verlusten, schaffte ich es nicht die russische Luftwaffe zu killen bevor ich Russland eroberte...wenn überhaupt. In dieser neuen aktuellen Partie war alles anders...schon zu Kriegsbeginn bombardierten die Briten/Franzosen nur eine kurze Zeit, und als sie hohe Verluste einfuhren, gaben sie es ziemlich schnell auf. Dabei war ihre Jäger-Luftflotte der meinen an Zahl überlegen. Die Partie war damit weit weniger stressig als bisherige. Ich empfinde es als nervig wenn ich der KI ständig folgen muss, weil sie neue Angriffsziele oft im 2-3 Tagestakt zuteilt...weil ich nicht genügend Jäger habe um alle Gebiete mit mindestens 400 Jägern zu verteidigen. Erst ab der Zahl lässt es die KI gleich bleiben anzugreifen. So muss man alle paar Tage nachjustieren....stressig und nervig.
Im Russlandkrieg habe ich in den Monaten Juni-Dez nun zwar kaum Landgewinne eingefahren (siehe oben) aber die russische Luftflotte bereits zu 70% dezimiert. Damit ist absehbar dass ich in wenigen Monaten die Lufthoheit über Russland habe. Warum das so ist...nicht sicher. Es scheint die KI steckt nun auch mehr Ressourcen in Land- statt in Luftstreitkräfte. Das ist an sich schlau...denn was nützte es dem Russen in alten Partien eine große Luftflotte zu haben, wenn der Deutsche dann bald in Moskau stand.
Wie gesagt nutze ich eine selbst geschriebene kleine Modifikation, bei mir sind Luftkämpfe doppelt so teuer, sprich doppelte Verlustzahlen im Luftkampf. Auch die Erfahrungswerte sind leicht anders. Man verliert über eigenem Gebiet weniger Lufterfahrung in der Truppe. Standardmäßig hat Paradox da nur eine Erniedrigung von 30% vorgesehen, sprich nur 30% überleben bei einem Abschuss über freundlichem Gebiet. Habe mir dazu dann aber mal die Statistiken der Schlacht um England angesehen, und da lassen die Zahlen der Briten eher darauf schließen dass bei der Anzahl an Abschüssen 80% der Piloten überlebt haben. Klar, wer nicht durch den Beschuss tot war, konnte mit dem Fallschirm abspringen, in wenigen Studen in einer Ersatz-Maschine fliegen, und hatte sogar noch etwas dabei gelernt. Das führt langfristig auch dazu, dass die deutschen Jagdgeschwader bald Super-Experten sind...und damit noch mehr Feinde abschiessen. 200-300 Bomber kann man ja schon über Spanien trainieren.
Hier die Änderung in den Defines.
[quote]
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_TRAINING_MISSION_GAIN_DAILY = 4.0 --3.3 --Daily gain when running training exercise mission
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_AIR_VS_AIR_COMBAT_GAIN = 2.0 --0.8 --Wings in combat gain extra XP
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_LOSS_REDUCTION_OVER_FRIENDLY_TERRITORY_FACTOR = 0.8 --0.3 --Reduction on XP loss over friendly territory
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_GROUND_MISSION_COMPLETED_GAIN = 0.3 --0.28 --Bombers bombing, CAS cassing, NBs nbing, kamikazees kamikazeeing, etc.
NDefines.NAir.AIR_WING_XP_RECON_MISSION_COMPLETED_GAIN = 0.05 --0.05 --recon mission
[/quote]
Hatte das zeitweise auch mal auf 0.4 verfierfacht, aber dann war es echt zu blutig... :D
Ich ließ alle Piloten auch mehr Erfahrung aus Luftkämpfen gewinnen, 2.0 statt 0.8.
Die hinteren Zahlen nach dem "--" sind die originalen Werte, die nach dem = davor sind meine abgeänderten Werte.
Wem die Statistik interressiert die ich hierfür zugrunde gelegt habe...vielleicht habe ich auch irgendwo einen Denkfehler drin, siehe hier:
[quote]Verluste in der circa 10 Monate dauernden Schlacht um England:
Deutschland und Italien: 2000 Gefallene, 2600 Vermisste und Gefangene, 873 Jäger, 1014 Bomber
Großbritannien und Commonwelth: 27.450 Tote und 32.138 verletzte Zivilisten
544 Gefallene, 1023 Jäger, 376 Bomber, 148 Seeflugzeuge
Quelle: [url]https://www.abipur.de/referate/stat/675461983.html[/url]
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4600 verlorene deutsche Piloten
873 Jäger = 873 Piloten
1014 Bomber = restliche 3727 Verluste
= ca. 3,68 Personal pro Bomber
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544 verlorene brit. Piloten
1023 Jäger: wären 1023 Piloten
376 Bomber und 148 Seeflugzeuge = 524 bombenartige Flugzeuge x 3,68 Piloten = 1928 Piloten
wären zusammen 2951 Piloten...zu nur 544 getöteten.
Überlebensrate durch Fallschirm auf eigenes Gebiet: nur 18,4% Verluste also ca. 20% im Vergleich zu 100% beim Angreifer[/quote]