Field of Glory: Empires

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von KIWI » Fr 09.01.2026, 17:31

Alles gutm den hatten wir ja schon von oben, nur nicht in deutsch, und ja, deepl hat uns das dann übersetzt.
Gibt es denn keine Hilfe auf Deutsch in den Weiten des Internets?

*wirmüssengestehenwirhabenesmiteinemrabattcodegekauftaberpsstnichtweitererzählen*

von dooya » Fr 09.01.2026, 17:26

Arminius hat geschrieben:Wo gab es denn diese Spieleperle kiwianisch?! Bitte den Link nicht vergessen! :^^:

Meint Ihr mit Guide diesen hier? https://steamah.com/field-of-glory-empi ... sts-guide/
[...]
Der von Euch verlinkte Guide ist von Steam (raub-)kopiert. Sollte man nicht unterstützen.

von Arminius » Fr 09.01.2026, 15:09

Wo gab es denn diese Spieleperle kiwianisch?! Bitte den Link nicht vergessen! :^^:

Meint Ihr mit Guide diesen hier? https://steamah.com/field-of-glory-empi ... sts-guide/

Übersetzung entweder im Browser oder so: https://steamah-com.translate.goog/fiel ... r_pto=wapp

von KIWI » Fr 09.01.2026, 13:31

Nach 50 Jahren nach Erscheinen des Spiels :D hat auch der KIWI das Spiel und die großen Schlachten werden dann immer bei dem anderen Teil ausgekämpft. Gibt es einen DLC bei dem mann Belagerungen auch ausspielen kann?

Und natürlich Fragen:
Gibt es die Hilfe: Field of Glory: Empires – Tier Lists Guide auch auf Deutsch oder so als Baumgrafik?

Wie baut ihr Gebäude in den Provinzen, einfach bei einer Provinz alle blauen, bei einer alle grünen oder hinsichtlich der Produkte immer nur 2 Minen oder auf die gelben Prduktions-Gebäuden konzentrieren?
Weil, meist kommen immer die Gebäude, die wir nicht benötigen, lasst ihr dann oft neue rotieren oder baut einfach was da kommt?

von suo » So 14.12.2025, 11:27

Im Jahre 61 n.Chr. wurde Rom endlich durch die Burgunder eingenommen. Eigentlich gibts nu kein Ziel mehr und wir können dieses ehemalige MP beenden. :D
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von suo » So 09.03.2025, 13:51

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Mittlerweile konnten wir die Cisalpina erobern und stehen mit dem letzten Friedensschluss kurz vor den Toren Roms.

von suo » So 25.08.2024, 18:33

Wir befinden uns im Jahre 3 nach Christus. Von der Geburt eines Zimmermannssohns im fernen Süden haben wir keine Kunde vernommen, sind wir doch damit beschäftigt einen Feldzug über die Alpen zu planen...
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Die Skythen im Osten sind unsere treuen Verbündeten, die ehemaligen Germanischen Kleinstaaten entweder vereint oder als Vasallen im Bereich der burgundischen Herrschaft.
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Mit der Macht Roms können wir uns wohl messen, aber macht uns die Qualität unserer Truppen im Vergleich zu den Römischen Legionen in offenem Gelände und der Mangel an fähigen Generälen zu schaffen. Ein wenig hoffen wir das durch eine Reiterarmee aus der Steppe ausgleichen zu können, die vor allem auf Alanische Berittene Bogenschützen und Sarmatische Kataphrakte setzt, die wir von den Skythen erwerben konnten und die durch unsere eigene lugische schwere Kavallerie ergänzt werden.Im Gebirge und Wald sind unsere schweren gothischen und dakischen Infanteristen den Römern ebenbürtig. Außerdem fehlt es uns an Metall. Zum Glück haben wir dafür einen großen Überschuss an Wehrpflichtigen, die wir bei den Skythen gegen Metall tauschen können. Wir wollen uns nicht vorstellen, wie diese Spielmechanik in der Realität umgesetzt aussieht...
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Nötig wurde der aktuelle Feldzug, weil die Cherusker und Rhäter leider im Krieg mit Rom hoffnungslos untergegangen sind und die Römer uns zu weit nach Norden vorrückten. Und schließlich war es auch unser aller Ziel dereinst in Italien einzumarschieren - was noch dauern wird. In diesem Krieg hoffen wir aber die Adriaküste zu erreichen.

von suo » Mo 22.07.2024, 08:26

Wir spielen das alte Multiplayer weiterhin mit einem Zug pro Woche fröhlich weiter. Es ist gerade das Jahr 3 vor Christus und wir stehen kurz vor einem neuen Krieg gegen Rom.

von Arminius » Do 11.07.2024, 10:30

Templer hat geschrieben:Auch wenn wir uns gerade noch mit dem „Nachfolger“ Field of Glory: Kingdoms beschäftigen, der aktuelle illustrierte Erfahrungsbericht des werten Mortimer macht Lust wieder mal einen Durchgang anzugehen.

Hat jemals einer unserer Regenten mit Karthago die Punischen Kriege gewonnen?
Rom von der Landkarte getilgt? – Wird dann Christus trotzdem gekreuzigt?
Leider nein. Umgekehrt schon, also da hat Karthago das von uns regierte Rom vernichtet.

Und bis zum Jahre 0 haben Wir das Spiel dann nicht weitergespielt. Das letzte Mal hatten Wir das Spiel auf dem PC, als Wir gegen Euch und andere Regenten gespielt haben.

von Templer » Mi 10.07.2024, 12:35

Auch wenn wir uns gerade noch mit dem „Nachfolger“ Field of Glory: Kingdoms beschäftigen, der aktuelle illustrierte Erfahrungsbericht des werten Mortimer macht Lust wieder mal einen Durchgang anzugehen.

Hat jemals einer unserer Regenten mit Karthago die Punischen Kriege gewonnen?
Rom von der Landkarte getilgt? – Wird dann Christus trotzdem gekreuzigt?

von dooya » Mo 08.07.2024, 18:16

Mortimer hat geschrieben:Danke für den Hinweis, werter Templer. Diese oder eine ähnliche Liste haben wir schon einmal als Guide im Steam-Forum gesehen.
Es handelt sich um eine (Raub-)Kopie von Inhalten aus Grognerd's Guide to Structures, Trade Goods and the Economy.

Gibt inzwischen leider eine ganze Reihe von Webseiten, die Steamguides kopieren, um dann mit Werbeeinblendungen Geld zu verdienen.

von Mortimer » Mo 08.07.2024, 16:35

Templer hat geschrieben:Werter Mortimer und Kollegen,

vielleicht ist's hilfreich: Field of Glory: Empires – Tier Lists Guide
Danke für den Hinweis, werter Templer. Diese oder eine ähnliche Liste haben wir schon einmal als Guide im Steam-Forum gesehen.

Field of Glory: Empires – Tier Lists Guide

von Templer » Mo 08.07.2024, 15:59

Werter Mortimer und Kollegen,

vielleicht ist's hilfreich: Field of Glory: Empires – Tier Lists Guide

von Mortimer » Fr 05.07.2024, 18:00

Das Herrschaftsgebiet der Römischen Republik im Jahre 200 v. Chr.:


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Es gibt einige wenige Neuerwerbungen. Rom hat sich im Westen Massilia einverleibt und ist entlang der Mittelmeerküste bis an die Pyrenäen vorgedrungen, allerdings ohne tiefer ins gallische bzw. hispanische Inland zu expandieren. Die unabhängigen Italiker auf Korsika waren leicht zu unterwerfen, bei den Sarden (auf Sardinien) war das etwas schwieriger, da dieses Völkchen eine erstaunlich starke Seemacht besaß, was uns dazu zwang, eine größere Flotte aus dem Boden zu stampfen. Wie man sieht, gehört uns aber nur der Nordteil der Insel, im Süden haben sich die Karthager festgesetzt.

In den Pyrenäen führten wir Krieg mit der (ehemaligen) griechischen Kolonie Emporion, wobei wir festgestellt haben, wie wichtig eigentlich die Versorgung der Armeen ist. Truppen ernähren sich in der Region, in der sie sich aufhalten. Das gilt auch auf eigenem Gebiet. Wenn aber das Land nichts hergibt oder schon ausgeplündert ist, kann man in Probleme geraten. An den Küsten gibt es zwar die Möglichkeit einer Versorgung mittels der Flotte. Aber auch Schiffe brauchen Versorgung, so dass sie sich nur für eine gewisse Zeit auf See aufhalten können. Jedenfalls sind uns in Hispanien einige wertvolle Einheiten verhungert. Schließlich erlitten unsere Legionen auch noch eine Niederlage zu Lande (im Gebirge mit geringer Frontbreite). Hierbei spielte auch eine Rolle, dass Legionäre in den Bergen (und auch in Wäldern) einen Kampfmalus erleiden. Der Friedensschluss war am Ende dennoch vorteilhaft für Rom.

Unser Einflussbereich entspricht sehr grob dem historischen Stand vor dem Ausbruch des Ersten Punischen Krieges, d.h. Rom beherrscht die Apenninhalbinsel und einige weitere Gebiete, ist aber noch längst nicht die dominierende Macht im Mittelmeerraum. Wir unterhalten drei größere stehende Heere, eine ansehnliche Flotte und eine gewisse Anzahl kleinerer Garnisonen, die unsere Grenzen – vor allem an den Alpen – gegen die Einfälle barbarischer Stämme schützen.


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So geht Zivilisation: Die römische Legion erobert nicht nur, sie baut auch Straßen und errichtet ein Legionslager, das die Verteidigung neu gewonnener Regionen stärkt. Außerdem lässt sich (falls verfügbar) per regionaler Entscheidung eine Kolonie einrichten, wodurch das Gebiet etwas Bevölkerung, Infrastruktur und auch noch zwei Militäreinheiten erhält.


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Hier der Vergleich mit einigen der anderen Nationen (insgesamt sind es deutlich mehr): Wir verfügen über Menschenmassen, ein mächtiges Heer und eine der größten Flotten der Welt. In Sachen Handel haben wir ein Defizit, da wir viele Güter teuer einführen müssen, dennoch erwirtschaften wir fast 600 Gold pro Runde. Unten sieht man die Region Latium im Überblick: Gebäude, Verteilung der Population, Wirtschaftsleistung, Ressourcen usw. Bürger mit rotem Balken sind unzufrieden, Bürger mit gelbem Balken finden ihr Leben zumindest erträglich, und nur die mit grünem Balken sind guter Stimmung. Na ja, Rom ist ein Moloch.

Im Jahre 199 v. Chr. erklären wir Karthago den Krieg. Der Gegner versucht einige Landeinheiten nach Sizilien zu verschiffen, wird aber von einer überlegenen römischen Flotte gestellt.


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Die Transportschiffe haben keine Chance gegen unsere schweren Einheiten, die mit einer Enterbrücke (Corvus) ausgestattet sind.

Die „Armee von Transalpina“ erhält den Marschbefehl in das südliche Sardinien. Geführt wird sie von Legat Cursor, der einen Angriffs- und Verteidigungswert von je 1 aufweist. Der karthagische Hafen wird bereits von einer Flotte blockiert.


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Man sieht hier schön die Zusammensetzung: vier Legionen, eine Infanterie der Bundesgenossen, der Rest sind Plänkler. Viele Einheiten bestehen aus beinharten Veteranen (vier Sterne). Jeder Einheitentyp hat bestimmte Eigenschaften, d.h. Vor- und Nachteile. Plänkler sind relativ kampfschwach, aber sie sind dennoch wichtig, da sie die Flanken decken und mit ihren Distanzwaffen feindliche Einheiten vor dem Hauptangriff der Infanterie schwächen können.

Eine wichtige Rolle im Kampf spielt die sogenannte Frontbreite, die je nach Gelände variieren kann. Habe ich zu wenige Einheiten, um die Frontbreite abdecken zu können, ist eine zahlenmäßig überlegene Feindarmee in der Lage, vernichtende Flankenangriffe zu führen, gegen die es praktisch keine Gegenwehr gibt.


Werfen wir bei der Gelegenheit einen Blick auf das Kampfsystem:


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Nach der Eroberung Sardiniens ist die Armee von Transalpina nach Afrika übergesetzt und erstürmt nun eine karthagische Stadt in der Region Zeugis. Die Verteidiger bestehen fast nur aus Stadtmilizen, die im Falle einer Belagerung automatisch entstehen. Die einzige reguläre Feindeinheit (Söldner) wurde soeben von der XVIII. Legion massakriert.

Jede Einheit hat im Kampf einen festen Wert, der sich aus diversen Eigenschaften und Modifikatoren zusammensetzt (vgl. erster Kasten). Darüber hinaus gibt es einen Würfel d10, dessen Ergebnis auf den festen Wert addiert wird. Hierbei gibt es in der Regel einen Mindestwurf, im Falle unserer Legion einen Mindestwurf von 5 (entstehend aus den Werten im zweiten Kasten). Wir können hier also nicht schlechter würfeln als 5. Weitere Würfel kommen durch Kommandeure ins Spiel. Unser Legat hat einen Angriffswert von 1, der Gegner einen Verteidigungswert von 1. Somit kommt für beide Seiten ein weiterer Würfel hinzu. Bei den Würfeln wird jedoch nur der höchste gewürfelte Wert gerechnet, wobei wir hier mit Glück den Maximalwert von 10 erreicht haben.

Das Kampfergebnis berechnet sich aus der Differenz der Würfelwerte für beide Seiten. Die Differenz von 10 ist so hoch, dass der Gegner vollständig vernichtet wird, wir aber keinen Schaden nehmen. Zu beachten ist, dass Einheiten neben Trefferpunkten auch über Punkte für Effektivität verfügen. Unsere unbeschädigte Legion hat drei Trefferpunkte und ebenfalls drei Punkte Effektivität (die roten Herzchen). Im Kampf wird immer zuerst Effektivität abgezogen (falls noch vorhanden), erst dann ein Trefferpunkt. Das geht immer abwechselnd: Effektivität – Trefferpunkt – Effektivität – Trefferpunkt usw. Die Legion könnte fünfmal Schaden (genauer gesagt den Mindestschaden von 1) einstecken und hätte dann noch einen Trefferpunkt übrig, um die Schlacht zu überstehen.

Der Kampf findet in sogenannten Duellen statt, wobei eine Einheit der ersten Reihe immer gegen ihr direktes Gegenüber antritt. Ist an den Flanken des Gegners kein direktes Gegenüber, so kann unsere freistehende Einheit einen Flankenangriff auf die zweite oder dritte Reihe des Gegners durchführen.

Das ist jetzt nur das Allgemeine. Es gibt spezifische Regeln, wie viele Effektivitäts- und Trefferpunkte im Kampf abgezogen werden. Ist das Ergebnis knapper als im Beispiel oder gar ein Patt, dann verlieren beide Einheiten Punkte. Spezielle Regeln gibt es auch für die Plänkler, die z.B. ausweichen können usw. Vor dem Angriff der Infanterie erfolgt eine eigene Fernkampfphase, d.h. die Plänkler beider Seiten gehen nach vorne, feuern ihre Geschosse ab und treten zurück ins zweite Glied. Im Fernkampf können keine Einheiten vernichtet werden, aber sie können Effektivität einbüßen, so dass sie dann als ermüdet oder erschöpft gelten (weniger Effektivität).

In unserem Beispiel sieht man, dass wir hier eine geringe Frontbreite von 6 haben, da wir gegen eine befestigte Stadt anrennen und das Gelände durch die Stadtmauer eingegrenzt wird. Nur die erste Reihe zieht in den Nahkampf, in der zweiten Reihe stehen Plänkler (in diesem Falle Velites), der Rest drängelt sich in der dritten Reihe und nimmt am Gefecht gar nicht teil.

Letzte Bemerkung: Die Schlacht wird in der Regel durch den Nahkampf der Infanterie in der ersten Reihe entschieden. Gewinnen wir hier die Mehrzahl der Duelle, so gewinnen wir die Schlacht. Nur bei einem Patt wird der Kampf fortgesetzt, wobei Einheiten aus den hinteren Reihen nachrücken, wenn in der ersten Reihe Lücken entstehen. Bei einer ausreichend großen Armee eine durchgehende zweite Reihe zu haben, hat auch den großen Vorteil, dass dann die Einheiten der ersten Reihe von den Kameraden hinter ihnen unterstützt werden (= Unterstützungsbonus, siehe unser Beispiel oben).

von Mortimer » Sa 29.06.2024, 14:46

Wie vom werten Templer gewünscht, geben wir einen kurzen Erfahrungsbericht zu unserer ersten Partie.

Die römische Republik hat ca. 80 Jahre benötigt, um die gesamte italische Halbinsel unter ihrer Fahne zu vereinigen. Die Sennonen, Samniten, Bruttier und Etrusker mussten sich beugen. Schließlich führten wir Krieg gegen das hellenistische Tarent, um auch den „Stiefel“ zu erobern. Dieser Feldzug führte uns am Ende nach Sizilien, wo die letzte Festung Tarents die Waffen strecken musste. All das wurde von Karthago argwöhnisch beobachtet und hämisch kommentiert. Karthago scheint aber Probleme mit den Numidiern zu haben, deshalb sehen wir momentan keine Gefahr aus dieser Richtung.

Anfangs hatten wir erheblich unter Dekadenz zu leiden, so dass wir einige „Alterungsmarken“ kassiert haben. Inzwischen ist es umgekehrt: Wir haben die Alterung abgebaut und stattdessen Fortschrittsmarken erhalten.


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Das Verhältnis von Kulturwert (HKW = Historischer Kulturwert) und Dekadenz ist jetzt sehr erfreulich. Eigentlich war das nicht schwer: Man baue fleißig Gebäude für die Kultur, am besten auch solche, die den Dekadenzwert reduzieren. Es dauert halt einige Jahre und Jahrzehnte. Oben links bei den Ressourcen sieht man auch, dass wir Gold wie Heu haben. Eine florierende Wirtschaft ist uns wichtig. Da wir einige Sklavenmärkte besitzen, können wir immer wieder per Event Sklaven verkaufen und dadurch noch mehr Gold scheffeln.


Der Überblick für das Jahr 236 v. Chr.:


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Die Herrschaft der Optimaten wurde durch diejenige der Popularen abgelöst. Die Popularen sind Architekten, d.h. wir haben dadurch einen zusätzlichen Slot für Gebäude. Rom erhält bei den Bauplätzen ohnehin einen Bonus von +1. Wir können also beispielsweise 20 Gebäude in einer Region unterhalten, selbst wenn die aktuelle Bevölkerung nur 18 Pops beträgt.

Die Marianische Reform bringt uns die verbesserte römische Legion. Die schrittweise Reform können wir uns locker leisten, die zweite Option wäre uns dann aber doch zu teuer.


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Die 100 Vermächtnispunkte nehmen wir gerne mit. So wie wir es verstehen, gewinnt man das Spiel letztlich über das Vermächtnis, welches man der Geschichte hinterlässt. Dieses Konzept finden wir sehr gut und auch realistischer als eine „Welteroberung“. Wenn wir längst nicht mehr sind, so bleiben doch die Ruinen unserer herrlichen Tempel und Theater, über die die Nachwelt staunen wird...

Nett finden wir auch die regionalen Events, die zusätzliches Flair geben. Manche Ereignisse sind freilich weniger lustig, wie hier z.B. der Ausbruch des Vesuvs in der Nähe von Neapolis.


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Aufgrund der enormen Befestigung erforderte Tarent eine mehrjährige Belagerung. Die (im folgenden Bild erwähnte) Zerstörung der Amphoren ist Resultat einer regionalen Entscheidung. Wir wissen jetzt gar nicht, ob es diese Entscheidungen auch im Standardspiel gibt (bzw. ob sie irgendwann per Patch eingefügt wurden). Wir spielen nämlich mit dem DLC.


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234 v. Chr.: Wir haben genug Fortschrittsmarken gesammelt, um von der Republik zur ruhmreichen Republik aufsteigen zu können. Das gibt einige nette Boni, erhöht aber auch die Dekadenz.


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Wenn es weiter vorangeht, wird Rom eines Tages ein Imperium mit Kulturstufe III. Aber auch eine Rückentwicklung zur alternden Republik ist denkbar.

Italia im Jahre 232 v. Chr.:


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Nur ein kleines Gebiet an der Adria ist noch nicht offiziell Teil der Republik, es ist lediglich römisch besetzt und gehört den Boiern, die an der östlichen Adriaküste siedeln. Verhandlungen über die Übergabe der Region führten bislang nicht zum Erfolg. Was das Vermächtnis angeht, liegen wir im Ranking der Völker mittlerweile sogar auf Platz 1.

In den Alpen haben wir häufiger Probleme mit übergriffigen Kelten und anderen Barbaren, die unsere Provinz Cisalpina heimsuchen. Wir richten nun an Brennpunkten kleinere Garnisonen ein. Das Hochgebirge dauerhaft zu besiedeln, erweist sich als schwierig, da es dort keine nennenswerte Bevölkerung gibt, die sich in absehbarer Zeit erhöhen würde, um dann in akzeptabler Geschwindigkeit für die Verbesserung der Infrastruktur sorgen zu können.

Eine innenpolitische Problematik sind Unzufriedenheit und mangelnde Loyalität in einigen Regionen. Gerade Latium mit der Metropole Rom ist ein ständiger Unruheherd. Dass Sklaven unzufrieden sind mit ihrem Los, können wir gut verstehen. Aber auch Teile der italischen Bevölkerung fühlen sich unwohl, obwohl wir Latium mit tollen Infrastrukturen zugebaut haben.

Was wir anfangs nicht wussten, weil die Funktion etwas versteckt ist: Römische Legionen können gegen eine Summe Geld innerhalb einer Runde Feldlager errichten oder Wege anlegen, was wirklich hilfreich sein kann...

Anmerkung: Obige Zeilen sind schon einige Tage alt. Wir haben weitergespielt und festgestellt, dass das Ausbalancieren der Faktoren Loyalität, Dekadenz und Vermächtnis auf Dauer doch nicht so einfach ist, wie es zunächst aussah (dabei spielen wir nur auf dem zweiten Schwierigkeitsgrad). Wir erleben momentan eine Stagnation, die Dekadenz ist im Steigen begriffen, Makedonien hat uns schon auf Platz 2 verdrängt, die Partei der Popularen hat im Senat jegliche Unterstützung eingebüßt. Wir sehen uns zur weiteren Expansion genötigt. Unser Verbündeter und Nachbar Massalia wurde gerade von den Galliern überrannt, was nicht unbeantwortet bleiben darf. Auch begehren wir Korsika, Sardinien und ganz Sizilien. Wie praktisch, dass die Karthager gerade mit einem Bürgerkrieg beschäftigt sind...

Im Namen des Senates und des Volkes von Rom!

von Mortimer » Mo 24.06.2024, 16:38

Thomasius hat geschrieben:Es hat all die Krankheiten die Spiele von AGEOD schon seit Jahrzehnten haben. Die Spiele fangen gut an und im Laufe des Zeitraums des Spieles laufen die Spielmechaniken aus dem Ruder und werden immer undurchsichtiger sowie merkwürdiger.
Der I-Punkt war der Versuch die Insel Bornholm einzunehmen. Auf der Insel lebte ein Barbarenstamm, der wirklich nur diese Insel hatte. Der Stamm hatte nicht nur ein riesiges Heer. Wie kann so etwas sein, wenn man nur so eine winzige Insel bewohnt? Es war auch unter größten Anstrengungen mit weit überlegenen römischen Elitetruppen nicht möglich die Insel einzunehmen. Jeder Landungsversuch endete in einem Desaster. Das große römische Reich war nicht in der Lage eine winzige Insel zu erobern.
Wie gesagt es ist bei Spielen von AGEOD seit Ewigkeiten Standard, dass diese im ersten Drittel des Zeitrahmen des Spiels brauchbar sind und später die Spielmechaniken aus dem Ruder laufen, weil sie nicht ausreichend getestet werden.
Scheinbar scheint dieses aber viele Spieler nicht zu stören oder sie spielen nicht so weit, dass sie es nicht merken.
Wir hatten gehofft, dass sich daran nach dem Wechsel zu Slitherine etwas geändert hat, aber bei Empire war alles bisher.
Wir haben somit wiederum vor von AGEOD-Spielen die Finger zu lassen.
Das "Insel-Problem" ist natürlich ärgerlich. Gab es da vielleicht eine geringe Frontbreite? Wir haben jetzt ein ähnliches Problem, wenn auch nicht so extrem: In den Alpen ist die Frontbreite teilweise nur 3. Das kann dazu führen, dass es auch bei klarer Überlegenheit schwer wird, einen Gegner zu besiegen. Das ist nicht optimal gelöst. Eine andere Sache, die uns mittlerweile stört: Warum gibt es in der Schlacht keine Möglichkeit des manuellen Rückzugs? Ist eigentlich Standard.
Arminius hat geschrieben:Werter Mortimer,

mögen sich die folgenden Links für Eure Kampagne als hilfreich erweisen:
https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1220735
https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1220734

Es handelt sich um Tipps aus dem Jahre Anno 2021. Aber wie heißt es so schön? Gutes vergeht nie.
Danke, wir werden das ganze Thema noch einmal aufmerksam lesen.

von Arminius » Mo 24.06.2024, 09:59

Werter Mortimer,

mögen sich die folgenden Links für Eure Kampagne als hilfreich erweisen:
https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1220735
https://www.si-games.com/forum/showthre ... ost1220734

Es handelt sich um Tipps aus dem Jahre Anno 2021. Aber wie heißt es so schön? Gutes vergeht nie.

von Templer » So 23.06.2024, 18:21

Der geschätzte Mortimer "widmet sich erstmals ausführlicher diesem Spiel"...
Wir hoffen, er wird uns seine Erfahrungen mitteilen. :gluck:

Wir selbst "erkunden" ja aktuell Field of Glory: Kingdoms - und das mit großer Freude... :ja:

von Thomasius » So 23.06.2024, 17:38

Mortimer hat geschrieben:Werter Thomasius, was genau hat Euch veranlasst, das Spiel schließlich als "Schrott" zu betrachten?
Es hat all die Krankheiten die Spiele von AGEOD schon seit Jahrzehnten haben. Die Spiele fangen gut an und im Laufe des Zeitraums des Spieles laufen die Spielmechaniken aus dem Ruder und werden immer undurchsichtiger sowie merkwürdiger.
Der I-Punkt war der Versuch die Insel Bornholm einzunehmen. Auf der Insel lebte ein Barbarenstamm, der wirklich nur diese Insel hatte. Der Stamm hatte nicht nur ein riesiges Heer. Wie kann so etwas sein, wenn man nur so eine winzige Insel bewohnt? Es war auch unter größten Anstrengungen mit weit überlegenen römischen Elitetruppen nicht möglich die Insel einzunehmen. Jeder Landungsversuch endete in einem Desaster. Das große römische Reich war nicht in der Lage eine winzige Insel zu erobern.
Wie gesagt es ist bei Spielen von AGEOD seit Ewigkeiten Standard, dass diese im ersten Drittel des Zeitrahmen des Spiels brauchbar sind und später die Spielmechaniken aus dem Ruder laufen, weil sie nicht ausreichend getestet werden.
Scheinbar scheint dieses aber viele Spieler nicht zu stören oder sie spielen nicht so weit, dass sie es nicht merken.
Wir hatten gehofft, dass sich daran nach dem Wechsel zu Slitherine etwas geändert hat, aber bei Empire war alles bisher.
Wir haben somit wiederum vor von AGEOD-Spielen die Finger zu lassen.

von Mortimer » So 23.06.2024, 16:08

Werter Thomasius, was genau hat Euch veranlasst, das Spiel schließlich als "Schrott" zu betrachten?

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