Zum Kampf abgetaucht – ein SH III-AAR

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von Stupor Mundi » Mo 22.02.2021, 19:55

Longstreet hat geschrieben: Wir erwarten natürlich eine baldige Umsetzung des in Aussicht gestellten SHIV AARS :D
Lustig, wie Ihr Schiff schreibt! :D

Vielen Dank für die gute Unterhaltung, werter Cyrano!

von Cyrano » Mo 22.02.2021, 17:14

Stimmt, hatten wir als Option genannt - das war uns gar nicht mehr bewusst ...
Wenn wir einen zweiten U-Boot-AAR schreiben sollten - wobei der nächste wie schon gesagt wohl etwas anderes wird - werden wir sehen, welche Möglichkeit wir wählen.

von Longstreet » Mo 22.02.2021, 16:11

Nein nein, im Post #7 ist von SHIV die Rede :D

Ja, LSH haben wir heute extra gezogen. Mal schauen, ob wir den integriert bekommen.

von Cyrano » Mo 22.02.2021, 15:18

Longstreet hat geschrieben:Sehr nett - hat uns dazu animiert SH III auszugraben und heute mal wieder ans Laufen zu bringen.

Wir erwarten natürlich eine baldige Umsetzung des in Aussicht gestellten SHIV AARS :D
Ihr meint vermutlich SHIII mit GWX bzw. LSH .... ;)
Haben wir auf jeden Fall weiter im Hinterkopf, der nächste AAR wird aber wohl ein anderer werden.

von Longstreet » Mo 22.02.2021, 12:34

Sehr nett - hat uns dazu animiert SH III auszugraben und heute mal wieder ans Laufen zu bringen.

Wir erwarten natürlich eine baldige Umsetzung des in Aussicht gestellten SHIV AARS :D

von Ritter Kunz » Mo 22.02.2021, 11:24

Habt Dank für die gute Unterhaltung :top:

von Cyrano » So 21.02.2021, 22:01

Wir haben uns nach längerem Abwägen dazu entschlossen, diese Geschichte nun zu beenden.
Hauptgrund dafür (neben der Tatsache, dass alles Folgende kein wirklicher AAR mehr wäre) ist der Umstand, dass wir uns nicht sicher sind, ob wir genug Einfallsreichtum besitzen, um die Erzählung mit eigenen Ideen über die restlichen knapp 2,5 Jahre bis zum Kriegsende fortzuführen.
Bevor wir dann irgendwann womöglich unelegant die Geschichte abbrechen, beenden wir an dieser (relativ gut passenden) Stelle die Erlebnisse von Kapitän Rolf Hansen und seinen Männern.
Wir möchten uns bei allen Regenten bedanken, die unsere Fahrtberichte gelesen, Konnetare geschrieben und mit dafür gesorgt haben haben, dass unser Erstlingswerk (von uns nicht erwartet) 2 Nominierungen für eine Quartalsauszeichnung erhalten hat.
Wann unser nächster AAR beginnt und welcher Art dieser sein wird, können wir momentan nicht sagen, es wird aber mit relativer Sicherheit einen geben.
Vielen Dank nochmal an alle Mitleser!

von Cyrano » So 14.02.2021, 23:35

20.12.

Die letzten Tage sind natürlich nicht so verlaufen, wie wir das bisher voen unseren Aufenthalten in Lorient gewohnt sind.
Was die zukünftige Verwendung für meine Besatzung angeht, gibt es noch keine Entscheidung.
Viele der Männer sind, da sie bei der Überholung von U124 nicht gebraucht werden, inzwischen in Heimaturlaub, um Weihnachten bei ihren Familien zu verbringen.
Nur der LI ist mit ein paar Männern geblieben, um die Werftmannschaft zu unterstützen.

Was mich angeht, so war ich gut beschäftigt.
Am Tag nach meiner Entscheidung kam durch einen Kurier ein dicker Stapel Papiere, die ich seitdem mehrmals durchgearbeitet habe.
Personalakten, Dienstvorschriften, Ablaufpläne, … alles Dinge, die ich bis zu meinem Dienstantritt in Pillau einigermaßen verinnerlicht haben sollte.



23.12.

Weihnachten steht direkt vor der Tür.
Meine Tage in Frankreich sind fast gezählt. Noch vor dem Jahreswechsel werde ich nach Pillau fliegen, um dort mit Korvettenkapitän Hans-Gerrit von Stockhausen, dem momentanen Flottillenchef, die Kommandoübergabe zu organisieren.
Vorher aber werde ich auf jeden Fall noch einen Tag mit meiner ehemaligen Besatzung verbringen.
Kurz vor den Feiertagen ist die Entscheidung gefallen: Die Männer werden nicht mehr gemeinsam rausfahren.
Einige werden auf andere Boote versetzt, die meisten aber verschiedenen Ausbildungsstellen zugeteilt.
U124 wird von einer neuen Besatzung übernommen.

Was mir den Neubeginn etwas leichter macht, ist die Tatsache, dass Konrad Kimmelmann tatsächlich mit mir nach Pillau kommen wird.



28.12.

Hinter mir liegen ruhige Weihnachtstage.
Außer dem Flottillenpersonal waren nur einige Besatzungsmitglieder von anderen Booten da, die geraden zu Überholung in der Werft sind.
Jetzt aber wird es ernst.
Morgen Nachmittag werde ich mit Konrad Lorient verlassen.

Seit heute Vormittag ist meine ehemalige Besatzung wieder vollständig hier.
Die Männer wissen schon, dass sie nicht zusammenbleiben werden. Daher ist für sie die gemeinsame Zeit jetzt umso wertvoller.
Die gut 3 Jahre seit Kriegsbeginn haben uns zusammengeschweißt. Man war es gewohnt, für mehrere Wochen mit den Kameraden auf engem Raum zu leben, und im Laufe der Zeit sind gute Freundschaften entstanden. Dass viele von uns sich zukünftig wohl kaum noch sehen werden, beschäftigt wohl jeden einzelnen.

Am Nachmittag treffen wir uns in einem ruhigen Lokal in der Stadt. In kleinen Gruppen sitzen die Männer beim Bier zusammen und reden.
Gemeinsam wollen wir hier essen und noch einen angenehmen Abend verbringen.
Nach einiger Zeit stehe ich auf und bitte um Ruhe.
Männer, in den letzten 3 Jahren haben wir viel Zeit miteinander verbracht. Wir haben Erfolge errungen und gefeiert, wir haben Durststrecken und Stürme überwunden, und wir haben Verluste hinnehmen müssen. Durch all diese Erlebnisse sind wir zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen, die für manchen wohl so etwas wie eine zweite Familie geworden ist. Aber auch in Familien gehen die Menschen irgendwann verschiedene Wege. Dieser Zeitpunkt ist nun für uns gekommen.
Ich habe im Laufe der Zeit jeden einzelnen von euch kennen und schätzen gelernt. Und auch wenn wir nicht nur schöne Momente miteinander erlebt haben, werde ich trotzdem immer gerne an unsere gemeinsame Zeit zurückdenken. Es würde mich freuen, wenn einige der Freundschaften, die hier entstanden sind, Bestand hätten und wir uns, wenn der Krieg irgendwann vorbei ist, mit möglichst vielen wiedersehen könnten.
Ihr wart die beste Besatzung, die ich mir hätte wünschen können. Ich wünsche euch für die Zukunft alles Gute. Auf uns und die Kameradschaft!

Wir nehemn einen tiefen Zug aus unseren Gläsern. Nicht wenige der Männer sind bewegt von meinen Worten, wie ihre Blicke verraten.

Nach dem Essen brauche ich einen Moment für mich und gehe vor die Tür.
Einige Augenblicke später steht Carlewitz neben mir.
Ich wollte sie noch einmal unter 4 Augen sprechen, erklärt er leise, und mich dafür bedanken, dass sie immer für mich da waren.
Schon in Ordnung, winke ich ab. Wie geht es ihrem Vater?
Er lebt jetzt in der Schweiz, antwortet Carlewitz. Ein entfernter Verwandter hat ihm dort eine Stelle besorgt, sodass die Flucht nicht ganz so auffällt. Ich hoffe, dass wir damit außer Gefahr sind.
Erleichtert, dass der Plan seines Vaters offenbar funktioniert, drücke ich meinem ehemaligen 2WO die Hand. Ich wünsche ihnen, dass sie nach dem Krieg wieder mit ihrem Vater zusammen leben können.
Vielen Dank für alles, Herr Kap'tän, sagt Carlewitz nur, bevor wir wieder zu den anderen zurückgehen.

Den Rest des Abends rede ich noch mit vielen der Männer, schließlich sitze ich mit den Offizieren zusammen. Mit Ausnahme von Baumann, der als 2WO auf ein anderes Boot gehen soll, werden alle in die Ausbildung versetzt. Jeder wird dort seine speziellen Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen können.



29.12.

Den Vormittag verbringe ich damit, die letzten Sachen für die Abreise zu verstauen.
Zwischendurch kommt Konrad zu mir.
Schon ein komisches Gefühl zu wissen, dass wir nicht mehr mit den Jungs rausfahren werden, meint er.
Geht mir genauso, erwidere ich. Aber immerhin haben die meisten so eine deutlich bessere Chance, diesen Krieg zu überleben. Wenn bei einer der nächsten Fahrten wieder jemand getötet worden wäre womöglich das Boot auch unter großen Verlusten versenkt worden wäre, würde ich mich wohl deutlich schlechter fühlen. Jetzt können wir nur unser möglichstes tun, um unsere Kameraden auf den Kampf vorzubereiten.
Konrad nickt nur geistesabwesend.
In der Hoffnung, füge ich leise hinzu, dass der Krieg bald vorbei ist.

Nach dem Mittagessen geht es los.
Mit einer Sondermaschine fliegen wir Richtung Osten, unserer neuen Aufgabe entgegen.
Wir werden sehen was die Zukunft bringt …



Ende

von Cyrano » So 14.02.2021, 23:29

Nun folgt der letzte von uns geplante Teil.
Ob es danach noch weitergeht werden wir sehen.

von Bigfish » Mo 08.02.2021, 18:33

Wir Danken Euch für Euren AAR und die Teilnahme bei der Wahl zum AAR des Quartal IV/2020 !



https://www.si-games.com/forum/showthread.php?t=30696

von Cyrano » Do 04.02.2021, 21:09

11.12. (Fortsetzung)

Dieses – zugegebenermaßen indirekte – Angebot kommt für mich ziemlich überraschend. Zwar hatte ich ja schon selbst darüber nachgedacht, ob ich überhaupt weitere Fahrten unternehmen will. Aber dass sich auch andere mit genau dieser Frage beschäftigen …
Da ich erst einmal nichts sage, spricht Kapitän Schütze weiter: Wie sie vermutlich wissen, ist die 26. eine Ausbildungsflottille, die hauptsächlich der Torpedoschießausbildung dient. Sie haben in den letzten 3 Jahren mehr als einmal bewiesen, dass sie dieses Fach vorbildlich beherrschen, und nicht nur ich bin der Meinung, dass dieser Posten für sie genau passend wäre.
Und meine Besatzung? frage ich nach einer kurzen Pause, wie geht es weiter für meine Männer?
Das …. kann ich leider nicht genau sagen, antwortet Schütze zögernd. Es gibt mehrere Optionen: Sie könnten mit einem neuen Kommandanten weiterfahren oder nach Bedarf auf andere Boote verteilt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre, sie zu verschiedenen Ausbildungsstellen zu versetzen, um ihre Erfahrung dort zu nutzen. Wir stecken da alle gerade ziemlich in der Zwickmühle.
Ich hebe fragend die Augenbrauen und er erklärt: Sie wissen besser als ich, dass der Krieg für die U-Boote immer härter wird. Wir müssen mit stark steigenden Verlusten rechnen. In dieser Situation ist eine erfahrene und aufeinander eingespielte Besatzung wie ihre noch wertvoller als beispielsweise vor ein oder zwei Jahren. Einerseits hat sie immer noch gute Chancen Erfolge zu erzielen; andererseits müssen wir neue Besatzungen ausbilden und auf die Härte des Krieges vorbereiten, wobei die Erfahrung ihrer Männer unschätzbar wichtig werden könnte.
Ich verstehe, sage ich langsam. Um ehrlich zu sein habe ich mich selbst schon gefragt, ob ich noch weitere Fahrten machen will. Und die Alternative, in die Ausbildung zu wechseln, klingt nicht schlecht. Wie lange habe ich Zeit für die Entscheidung?
3 bis 4 Tage, antwortet Schütze, höchstens eine Woche. Der momentane Chef der 26., Kapitän von Stockhausen, soll im Januar hier meine Nachfolge antreten.
Danke für das Angebot. Ich melde mich, wenn ich mich entschieden habe. Eine Frage hätte ich noch: Falls ich zusage und meine Besatzung aufgeteilt wird, wäre es dann möglich, dass mein 1WO, Oberleutnant Kimmelmann, mit mir nach Pillau kommt? Er hat auf diesem Gebiet fast soviel Erfahrung wie ich und wäre mir sicher eine große Hilfe.
Versprechen kann ich nichts, betont Schütze, zumal die Entscheidung über die weitere Verwendung ihrer Männer ja erst nach ihrer Zusage anstehen würde. Aber falls sie zusagen, werde ich ihre Bitte weitergeben.
Vielen Dank, Herr Kapitän, verabschiede ich mich und kehre in meine Unterkunft zurück.

Den restlichen Tag verbringe ich damit, über das Gespräch nachzudenken.
Da nicht nur meine Zukunft, sondern auch die Zukunft meiner Besatzung von meiner Entscheidung abhängt, mache ich mir die Sache nicht leicht und versuche, jede Möglickeit und ihre Folgen gründlich abzuwägen.



12.12.

Den ganzen Tag gehe ich immer wieder die gleichen Gedanken durch.
Ich bin nicht sicher, ob ich noch einmal einen solchen tödlichen Fliegerangriff ertragren könnte – wahrscheinlich nicht.
Außerdem steigt mit jeder Fahrt das Risiko, dass das Bootversenkt wird und möglicherweise die ganze Besatzung fällt.
Die Verantwortung dafür – selbst wenn es für mich abgesehen vom eigenen Tod keine Folgen hätte – will ich nicht tragen müssen.
Aber wie würde ich mich fühlen, wenn die Männer ohne mich wieder rausfahren – womöglich noch getrennt auf verschiedenen Booten?
Es wäre wohl seltsam zu wissen, dass sie weiter ihr Leben riskieren, während ich gleichzeitig relativ sicher in der Ausbildung arbeite.
Allerdings: Falls dann einer oder auch mehrere der Männer nicht mehr zurückkommen sollten, müsste ich nicht damit leben, dafür verantwortlich zu sein.
Ein wirklicher Trost wäre das wohl nicht, würde aber eventuell zumindest etwas helfen.





13.12.

Die Entscheidung ist gefallen!
Am Vormittag stehe ich wieder bei Kapitän Schütze im Büro.
Meinen 1WO Konrad habe ich vorher angewiesen, die ganze Besatzung in der Messe der Flottille zu versammeln.
Herr Kapitän, ich habe mich dazu entschieden, die 26. Flottille in Pillau zu übernehmen.
Schütze wirkt irgendwie erleichtert.
Ich bin mir sicher, dass sie gute Arbeit leisten werden. Und – wenn sie mir diese Bemerkung erlauben – es freut mich, dass wir auch in Zukunft zusammenarbeiten werden. Wenn Kapitän von Stockhausen mich hier abgelöst hat, werde ich in Gotenhafen eine neue U-Boot-Führungsstelle aufbauen, speziell für die Ausbildungsflottillen. Ich werde also dann ihr direkter Vorgesetzter sein.
Diese Neuigkeit ist für mich natürlich eine Überraschung, und es macht mich schon etwas stolz, dass Schütze nicht unglücklich darüber ist, weiter mit mir zu tun zu haben.
Sie sind ein guter Offizier und ein ausgezeichneter Seemann, fährt er fort, ich denke dass sie sich schnell an ihre neue Aufgabe gewöhnen, auch wenn sie ab jetzt keine großen Fahrten mehr machen werden. Und sobald ich etwas zu ihrer Besatzung höre, werde ich sie informieren.

Nach der Verabschiedung gehe ich in die Messe, wo die Besatzung wartet. Allen ist klar, dass ich etwas unewöhnliches sagen will, aber was genau, wissen sie natürlich nicht.
Männer, die letzte Fahrt hat jeden einzelnen von uns verändert. Ich denke jedem war klar, dass der Krieg Opfer fordert und dass auch wir nicht verschont bleiben. Aber die unmittelbare Erfahrung, 6 verlässliche Bootskameraden – und für manchen von euch wohl auch gute Freunde – zu verlieren, ist etwas auf das man sich nicht vorbereiten kann. Ich habe mich gefragt – und vielen von euch ging es sicher ähnlich – wie es jetzt weitergehen soll. Bei mir ging das so weit, dass ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt wieder rausfahren will. Vor 2 Tagen hat Kapitän Schütze mir erklärt, dass ich das Kommando über eine Ausbildungsflottille in Pillau übernehmen könnte. Und eben habe ich ihn zugesagt.
Die Reaktionen der Männer sind erwartungsgemäß unterschiedlich: Einige begreifen nicht, was meine Entscheidung bedeuten kann, andere scheinen traurig oder schockiert zu sein, dass sie nicht mehr mit mir rausfahren werden, und manche scheinen sich zu fragen, wie es für sie weitergeht.
Euch allen ist hoffentlich klar, dass ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Gerne wäre ich weiter mit euch auf See gewesen. Aber wir alle haben gemerkt, dass der Krieg härter wird. Und die Vorstellung, dass noch mehr von euch getötet werden und dass ich mich dafür verantwortlich fühlen würde, dass wir eventuell versenkt werden und keiner von euch je wieder nach Hause kommt – dieser Gedanke ist fast unerträglich und hat mich schließlich zu dieser Entscheidung gebracht. Ich weiß nicht, wie es für euch weitergeht, aber eines weiß ich: Ich werde weiter für euch da sein. Jeder einzene von euch kann zu mir kommen, wenn er Probleme hat, und ich werde dann helfen, so gut ich kann.
Einige Momente herrscht Stille. Die Männer müssen erst verarbeiten, was ich gerade verkündet habe. Dann ergreift Totenhagen, der Leitende Ingenieur das Wort.
Herr Kapitän, ich persönlich kann sagen, dass ich gerne mit ihnen gefahren bin. Ich weiß, dass es ihnen wichtig war, uns alle wieder zurückzubringen. Dass dies nicht immer gutgehen würde, war – wie sie richtig festgestellt haben – absehbar. Auch wenn ich lieber weiter mit ihnen gefahren wäre, ich kann ihre Entscheidung verstehen und wünsche uns allen, dass wir uns gesund wiedersehen.
Nach und nach kommen jetzt alle Männer, um ein paar Worte mit mir zu wechseln. Manche bedankensich für die Zeit, die wir zusammen verbracht haben, andere wünschen mir Glück für die kommende Zeit. Aber wohl jeder macht sich Gedanken, wie es weitergeht.
Als Letzter kommt Konrad.
Alles Gute, Rolf, sagt er leise. Ich werde dich auf jeden Fall mal besuchen.
Vielleicht ist das gar nicht nötig, antworte ich ebenso leise. Es kann sein, dass ihr auf verschiedene Boote oder Ausbildungseinrichtungen verteilt werdet. Ich habe darum gebeten, dass du in diesem Fall mit mir nach Pillau kommst.
Ein Grinsen erscheint in seinem Gesicht.
Danke, murmelt er. Es wäre wirklich schön weiter mit dir zu arbeiten.

An diesem Abend sitzt die ganze Besatzung zusammen in einer Kneipe. Es ist keine richtige Feier, aber wirklich schlecht ist die Stimmung auch nicht. Die Männer genießen einfach die Zeit, weil keiner weiß, wie oft wir uns noch sehen.

von Cyrano » Mi 03.02.2021, 18:34

Komischer Kunde hat geschrieben:Nun, danke für den AAR! Es ist an der Zeit sich GWX oder LSH3 anzusehen!
Ist - wie schon gesagt - bei uns im Hinterkopf.
Zuerst wollen wir aber diese Geschichte hier beenden und dann etwas anderes auf mögliche AAR-Tauglickeit testen, bevor wir die nächste SHIII-Story starten.

von Komischer Kunde » Mi 03.02.2021, 16:54

Nun, danke für den AAR! Es ist an der Zeit sich GWX oder LSH3 anzusehen!

von DerGraf » Di 02.02.2021, 18:04

Naja, umschreiben... Neues Boot, neue Mannschaft, der Rest bleibt sich ja gleich, nur daß man eben die orden nicht mehr vom Programm kriegt, sondern selber ein bißchen recherchieren und ein Auge drauf haben muß. So viel Aufwand ist das gar nicht, wie wir finden, wenn man denn die wichtigen Zahlen (Tonnage, Ordenserscheinungsdaten etc.) halbwegs parat hat.

von Cyrano » Di 02.02.2021, 17:51

Dann hätten wir den AAR aber ziemlich umschreiben müssen und das wollten wir vermeiden.
So wird es eben ein AAR-Finale der etwas anderen Art.

von DerGraf » Mo 01.02.2021, 19:23

Ansonsten nehmt die letzten verbrieften Werte und stattet eine neue Kampagne zum nächstliegenden Zeitpunkt. Muss man eben etwas mehr nachhalten und improvisieren und verliert ein paar Sachen, aber es geht, wir haben das auch vor, sobald unsere Installation mit dem Zicken fertig ist.

von Ajax » Mo 01.02.2021, 19:07

das ist ägerlich

von Cyrano » Mo 01.02.2021, 18:16

Bei uns war alles weg.
Durch die Neuinstallation wurden offenbar alle älteren Dateien automatisch gelöscht.
Leider haben wir nicht daran gedacht, vorher zu sichern.
Und bei der letzten Sicherung fehlten dann einige Fahrten.

von Ajax » Mo 01.02.2021, 18:08

die Spielstände sind nicht im Installationsordner, das wisst ihr schon oder?

Ich würde gerne eine Fortsetzung lesen, aber den normalen Kriegsverlauf kennen wir schon.

von Cyrano » Mo 01.02.2021, 17:51

Der Vertrag kann leider aus technischen Gründen nicht vollständig eingehalten werden. :(

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