Enteignung von (nicht-kleinen) Wohnungsunternehmen

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:) :???: :( :rot: :o :smoke: :D :gluck: ;) :prost: :tongue: :rauch: :cool: :heul: :rolleyes: :uhoh: :mad: :nono: :eek: :teufel: :engel: :^^: :schrei: :top: :idee: :ja: :ritter: :frech: :fecht: :feier: :ditsch: :flop: :wirr: :lach: :motz: :nein: :zzz: :doh: :ähem: :amen: :burns: :dumm: :fiedel: :fiesemoep: :geistlicher: :hunger: :opa: :reiter:
Mehr Smileys anzeigen

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Enteignung von (nicht-kleinen) Wohnungsunternehmen

von Witold Pilecki » So 18.10.2026, 18:57

Falschbehautung! Wir fordern Quellen, dass wir jung wären.

von Greenhorn » So 18.10.2026, 18:41

Wir sind für eine ersatzlose Enteignung dieses Threads.

von dooya » So 18.10.2026, 18:09

Witold Pilecki hat geschrieben:Ach, wir haben uns so an den Titel gewöhnt.
Ach, Ihr seid noch jung und werdet Euch auch an die Vergesellschaftung gewöhnen. Vielleicht sogar im angepassten Threadtitel.

von Witold Pilecki » So 18.10.2026, 17:23

Ach, wir haben uns so an den Titel gewöhnt.

von dooya » So 18.10.2026, 11:23

@Moderat: Könnte der Thread bitte in "Vergesellschaftung von (nicht-kleinen) Wohnungsunternehmen" umbenannt werden? Und auch hier nochmal eine kurze Erläuterung des Unterschieds zwischen Enteignung und Vergesellschaftung: Die Enteignung nach Art. 14 Abs. 3 GG und die Vergesellschaftung nach Art. 15 GG

von AG_Wittmann » So 18.10.2026, 10:47

Warum nicht ... die 77 Mio. Reichsten produzieren soviel Müll wie die ärmsten fünf Milliarden Menschen.

https://www.oxfamamerica.org/press/rich ... t-10-days/

von Bigfish » So 18.10.2026, 10:38

Letztlich ist das nur ein Keil um die Gesellschaft weiter zu spalten. Kulturkampf in Reinform. Das Geld in Neubauten gesteckt und dazu echte Entbürokratisierung und der Verzicht auf extreme Baustandards würde viel zielführender sein. Aber gute Arme gegen böse Reiche auszuspielen war schon immer das Mittel der Wahl der Linken um an die Macht zu kommen.


Und es ist ja bekannt was kommt wenn die demokratischen Linken an der Macht sind: https://www.welt.de/politik/deutschland ... assel.html


Mag sein, das die Dame sich entschuldigt hat - aber in der Hitze des Gefechts sagt man halt genau das was man wirklich denkt. Wer also wissen will wie die Linken drauf sind - so sind sie drauf - aus der Vergangenheit nichts gelernt - oder sollte man sagen Geschichtsvergessen?

von Bigfish » So 18.10.2026, 10:29

VigaBrand hat geschrieben:Kann man einfach Vergesellschaften und dann weniger als den Marktpreis bezahlen?
Laut Vonovia ist der Martkwert der Wohnungen von Vonovia schon 23 Mrd. € und damit mehr als die 16 Mrd. € die sie für alle zahlen wollen.

Kommt drauf an: https://www.bundestag.de/resource/blob/ ... 20-pdf.pdf

von VigaBrand » So 18.10.2026, 10:18

Kann man einfach Vergesellschaften und dann weniger als den Marktpreis bezahlen?
Laut Vonovia ist der Martkwert der Wohnungen von Vonovia schon 23 Mrd. € und damit mehr als die 16 Mrd. € die sie für alle zahlen wollen.

von Witold Pilecki » So 18.10.2026, 08:14

Wir klauen mal etwas ungelenk den Beitrag des werten dooya.
dooya hat geschrieben:Linke, Grüne und SPD planen Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die SPD in Berlin dem Vergesellschaftungsvorhaben zustimmt, weil sie darauf hofft, dass sie im Bund rechtzeitig eine gesetzliche Regelung dagegen beschließen kann?
In Berlin haben sich die Parteien darauf geeinigt, im Falle einer Koalition Wohnungen zu vergesellschaften. Die SPD-Spitze sprach von einem »vertretbaren Kompromiss«.

von Greenhorn » Fr 25.09.2026, 03:08

von dooya » Do 17.09.2026, 17:34

deltadagger hat geschrieben:Nun, deshalb der Auschnitt.
Das wächst ja nicht auf meinem Mist, sondern ist ne Aussage im Artikel.
Im Artikel weiter unten steht der Teil zum WBS 220, der in Eurem Ausschnitt nicht enthalten war und Euren Verweis auf Sozialhilfeempfänger entkräftet hätte. Letzteren hatte meinen Einwurf adressiert.

von deltadagger » Do 17.09.2026, 16:00

dooya hat geschrieben:Naja, ganz so wild ist es dann doch nicht.
Berechtigt wäre man bis zum Wohnberechtigungsschein 220 (WBS 220), dessen Einkommensgrenze für einem Haushalt mit zwei Erwachsenen und einem minderjährigen Kind bei einem Haushalts-NETTO-Jahreseinkommen bei ca. 50.000 EUR, also fast 4.200 EUR im Monat liegt. Für Berlins Bevölkerung liegt dieser Wert wohl ziemlich genau auf dem Median, betrachtet man nur die Mieter würden deutschlandweit etwa 65% aller Mieter unter dieser Grenze liegen.

Zweifellos eine harte Grenze, aber keineswegs Sozialhilfeniveau.
Nun, deshalb der Auschnitt.
Das wächst ja nicht auf meinem Mist, sondern ist ne Aussage im Artikel.

von TheBlackSwan » Do 17.09.2026, 15:05

Bigfish hat geschrieben:Wenn die Welt funktionieren würde, würden viele Unternehmen jetzt mit den Füßen abstimmen und samt all der Angestellten - also den Normalverdienern - also den Steuerzahlern - aus Berlin abwandern. Dann noch den Länderfinanzausgleich streichen - ist ja immerhin eine extremistische Partei dann mit in der Regierung und dann kann Berlin machen was es will.
Leider sind Clustereffekte und viele Arten von Anlagevermögen nicht so leicht umzusiedeln. Einer der Gründe, warum das Anwachsen ineffektiver Verwaltungen und Umverteilungsfantasien so lange funktioniert: Das Abstimmen mit den Füßen ist aufwändig und so funktionieren die "Boiling the Frog"-Strategien. Dadurch sind auch die negativen Effekte nicht unmittelbar zu sehen, sodass die Wähler die Benefits (Hurrah, wir bekommen etwas kostenlos!) sofort erleben, die negativen Effekte (Warum will denn niemand mehr Wohnungen bauen? Warum sind denn die ganzen neuen Firmen mit gut bezahlten Stellen woanders?) dagegen sind erst langfristig zu sehen.

von dooya » Do 17.09.2026, 14:35

deltadagger hat geschrieben:Coole Sache :cool:In Downtown Berlin werden also künftig mit etwas Glück nur noch Sozialhilfeempfänger leben. :DBild
Naja, ganz so wild ist es dann doch nicht. Berechtigt wäre man bis zum Wohnberechtigungsschein 220 (WBS 220), dessen Einkommensgrenze für einem Haushalt mit zwei Erwachsenen und einem minderjährigen Kind bei einem Haushalts-NETTO-Jahreseinkommen bei ca. 50.000 EUR, also fast 4.200 EUR im Monat liegt. Für Berlins Bevölkerung liegt dieser Wert wohl ziemlich genau auf dem Median, betrachtet man nur die Mieter würden deutschlandweit etwa 65% aller Mieter unter dieser Grenze liegen.Zweifellos eine harte Grenze, aber keineswegs Sozialhilfeniveau.

von Bigfish » Do 17.09.2026, 14:01

Das mit dem Länderfinanzausgleich ärgert Uns zunehmend. Wenn Berlin nach der Wahl wirklich wie von den Linken angekündigt die großen Immofirmen mit lediglich 40% zum Verkehrswert enteignen will, sind das immer noch zig Milliarden die Berlin nicht hat und ohne den LFA noch weniger hätte.

von Bigfish » Do 17.09.2026, 13:56

Wenn die Welt funktionieren würde, würden viele Unternehmen jetzt mit den Füßen abstimmen und samt all der Angestellten - also den Normalverdienern - also den Steuerzahlern - aus Berlin abwandern. Dann noch den Länderfinanzausgleich streichen - ist ja immerhin eine extremistische Partei dann mit in der Regierung und dann kann Berlin machen was es will.

von Greenhorn » Do 17.09.2026, 13:55

Jeder halbwegs realistisch denkende Mensch wird alles andere wollen als freiwillig ausgerechnet nach Berlin (und München) ziehen zu wollen.

von deltadagger » Do 17.09.2026, 12:25

Coole Sache :cool:In Downtown Berlin werden also künftig mit etwas Glück nur noch Sozialhilfeempfänger leben. :D
Screenshot 2026-09-17 122320.png

von Witold Pilecki » Do 17.09.2026, 12:14

Wir bedienen uns mal des vom werten Bigfish geteilten Kommentars: https://www.n-tv.de/politik/Wer-hier-ei ... 05294.html

In Berlin ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt also noch schlimmer geworden. So so ...

Nach oben