Certain Fury - ein Cold Waters AAR

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Gib den Code genau so ein, wie du ihn siehst; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:) :???: :( :rot: :o :smoke: :D :gluck: ;) :prost: :tongue: :rauch: :cool: :heul: :rolleyes: :uhoh: :mad: :nono: :eek: :teufel: :engel: :^^: :schrei: :top: :idee: :ja: :ritter: :frech: :fecht: :feier: :ditsch: :flop: :wirr: :lach: :motz: :nein: :zzz: :doh: :ähem: :amen: :burns: :dumm: :fiedel: :fiesemoep: :geistlicher: :hunger: :opa: :reiter:
Mehr Smileys anzeigen

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Certain Fury - ein Cold Waters AAR

von H34DHUN73R » Fr 04.05.2018, 20:49

Nun, es handelt sich um einen Landgasthof in Schottland, werter Frisiercreme.
So edel Euer Ansinnen auch zweifellos ist, so muss doch der "America First!" - Gedanke gelten.
Zudem ist Uns auch keine Gefährdung der heimischen Matratzen-Industrie gegenwärtig.

Wir schlagen daher vor, wie in Kriegszeiten üblich in die klassischen Sektoren zu investieren, wie Stahl und Munition, vielleicht auch in Zukunftstechnologie wie die Elektronik oder diesen neumodischen Komputer-Kram :)

von Frisiercreme » Fr 04.05.2018, 18:56

Wir wären bereit, eine Kriegsanleihe zu zeichnen, um dem Verteidiger der freien Welt wenigstens eine ordentliche Matratze zu spendieren. Sowas ist schlecht für die Moral. Wenn schon die Trockendocks von Anno Tubback sind, dann kann man zumindest Mal bei Matratzen Concord vorbeischauen.
Gold gab ich für Schaumstoff, flammhemmend...

von H34DHUN73R » Fr 04.05.2018, 17:38

Wir danken, werter Ruprecht und schließen Uns dem Bedauern über die mangelnden Gelegenheiten zum Brandschatzen natürlich an :)
Aber immerhin können Wir niederbrennen, auch wenn es dann mit den Schätzen nicht mehr weit her ist.
Davor muss nur der Russe niedergezwungen werden, damit man auch nahe genug an die Küste herankommt, aber das wird sich schon finden

von Ruprecht I. » Fr 04.05.2018, 15:59

H34DHUN73R hat geschrieben:bei dem ehrbaren Ziel des unvermittelten Weltunterganges.
Recht so, immer die positiven Aspekte des Jobs herauskehren.
Plündern, Brandschatzen und Vergewaltigen geht ja eher schlecht in diesem Betriebsumfeld, da muß man nehmen, was kommt.

Gefällt Uns, wie Ihr die erzdämliche Aufgabenstellung storygerecht zerlegt habt :D

von H34DHUN73R » Fr 04.05.2018, 13:13

Certain Fury - ein Cold Waters AAR

Bild

Home, sweet home


Commander H34D CR45H wirft sich unruhig in dem schmalen Bett mit durchgelegener Matratze hin und her, in dem vergeblichen Versuch, eine bequeme Stellung zu erreichen.

Vor dem Fenster mit den geöffneten Jalousien zuckt ein Blitz quer über den Himmel, die Dunkelheit schlagartig erhellend.
Einige Sekunden später lässt der Donner die dünne Fensterscheibe erzittern.

Nachdem er die Norfolk ohne weitere Störungen in den ruhigen Meeresarm von Holy Loch geführt hatte, überließ er das Boot seinem XO, Lieutenant Commander Walker.

Bild

Walker wartete auf den Schlepper, der die Norfolk in das schwimmende Trockendock AFDB-7 Los Alamos bugsieren würde, während der Commander mit einer Barkasse zur USS Hunley übersetzte, um Captain Atkins, dem Kommandeur der SUBRON 14, seine Aufwartung zu machen.

Bild

Die Los Alamos war ein spätes Kind des zweiten Weltkrieges.

Begonnen hatte sie als Advance Base Sectional Dock 7 (ABSD-7), bestehend aus 7 Advance Base Docks, die man in Morgan City, Stockton und Pittsburg Ende 44 bis Anfang 45 fertig gestellt hatte.
Zusammengedübelt hatte man die einzelnen Docks in der Mare Island Naval Shipyard, oder kurz MINSY, in Vallejo unweit von San Francisco.

Bild

MINSY war der erste Stützpunkt der US Navy überhaupt auf der Pazifik-Seite gewesen, gegründet bereits 1854.
Mit bis zu 50.000 Arbeitern hatte man im Zweiten Weltkrieg alle Hände voll zu tun gehabt, die gewaltige Pazifik-Flotte zu versorgen.
Ein Job, bei dem sich die Los Alamos nützlich machen sollte.

Bild

Was sie dann auch ab März 45 für ein knappes Jahr getan hatte.

Dann wurde sie, wie das meiste Material der US Navy nach dem Pazifik-Krieg, auch schon wieder außer Dienst gestellt.
Da man die Blicke fortan eher über den Atlantik hinweg nach Osten richtete, schaffte man die Los Alamos, wieder in Einzelteile zerlegt, Anfang 1947 zur Atlantic Reserve Fleet nach Green Cove Springs in Florida.
Dort stufte man sie dann neu als Auxiliary Dry Dock ein, somit als AFDB-7.

Bild

Für etliche Jahre rostete die Los Alamos in Green Cove unbeachtet vor sich hin, zu schade zum Wegwerfen aber auch nicht wirklich für etwas Sinnvolles zu gebrauchen.

Anfang der 60er Jahre stellte die Navy dann ihr erstes SSBN in Dienst, die USS George Washington, hauptsächlich als Reaktion auf die ersten, technisch gesehen kümmerlichen aber aufgrund ihrer Natur erschreckenden sowjetischen Raketen-Boote.

Bild

Diese hatten aus der dieselelektrischen Whiskey-Klasse eine Variante, die Zulu-Klasse abgeleitet, die jeweils eine SS-1 Scud A abfeuern konnte.
Eine taktische Rakete mit einer Reichweite von weniger als hundert Meilen.

Bild

Im Grunde hatten das alles die Deutschen eingebrockt, von denen die Russen das Typ XXI U-Boot als Vorlage für die Whiskeys und die Wasserfall-Rakete als Ausgangsbasis für die Scud A erbten.

Da nun einmal viele Großstädte in Küstennähe liegen, war die bescheidene Reichweite kein entsetzlich großes Problem, sofern es die Zulus nur nahe genug heran schaffen würden.
Jedenfalls reichte diese Entwicklung in der Mitte der 50er Jahre aus, die Navy, das Pentagon und das Weiße Haus in helle Aufregung zu versetzen.

Endgültig vorbei waren die Zeiten, in denen man die Russen notfalls ungestraft mit einem nuklearen Dampfhammer in den Boden rammen konnte.
Während die Russen sich anfangs mit diesen eigentlich recht armseligen Diesel-betriebenen Booten begnügten, setzte die Navy von Beginn an auf Atomreaktoren, weshalb ihre Boote weit größer ausfielen und weit länger im Einsatzgebiet bleiben konnten.

Unweigerlich setzte auch hier ein Rüstungswettlauf ein, sodass beide Seiten bald genügend Raketenboote besaßen, um die Welt alleine damit einzuäschern.

Um auch schnell zum Zuge zu kommen, mussten vorgeschobene Basen her, von denen aus die US-Boote binnen Kurzem ihre Abschusspositionen erreichen konnten.
Daher nistete man sich auf Guam, mit freundlicher Genehmigung Francos in Rota, Spanien und eben im schottischen Holy Loch ein.

Bild

In diesem Zuge fiel der Blick auf besagte, friedlich in Green Cove vor sich hin rostende Los Alamos.
Also schaffte man sie bis März 61 in den abgelegenen Meeresarm, der zuvor schon der Royal Navy gute Dienste geleistet hatte.
Jedenfalls vier der ursprünglich sieben Sektionen, da man für die U-Boote nicht mehr brauchte.

So trat AFDB-7 - die Bezeichnung hatte man eher Navy-untypisch nicht mehr geändert - schließlich ihre zweite, wesentlich längere Dienstzeit weit entfernt von ihrem ursprünglichen Einsatzgebiet an und unterstützt seither zusammen mit wechselnden Tendern SUBRON 14
bei dem ehrbaren Ziel des unvermittelten Weltunterganges.

Commander CR45H schüttelt resignierend eine Camel ohne aus dem auf dem Nachttisch liegenden Softpack.
Trotz seiner Müdigkeit hatte er nur zwei Stunden schlafen können.
Im dunklen Zimmer glimmt ein Lichtpunkt auf, als er die Zigarette ansteckt.

Wider Erwarten hatte ihn Captain Atkins durchaus freundlich zum Debriefing empfangen.

H34D hatte Anderes erwartet, da er ja schließlich die laufende Mission nach dem knappen Gefecht gegen die südlichen Torwächter zur Barents-See einfach abgebrochen und zur Basis in Holy Loch zurück gelaufen war.

Vorgebliche Gründe ließen sich dafür unschwer finden:
Das verklemmte Torpedorohr mit dem heißen Aal darin, die zur Neige gehenden Munitionsvorräte, die aufgescheuchte sowjetische Nordmeer-Flotte, die hektisch durch die Barents-See pflügte, um den wild gewordenen Cowboy aufzustöbern, der zwei ihrer schönen Kreuzer
in den Grund gebohrt hatte.
Von den U-Jagdflugzeugen über ihren Köpfen ganz zu schweigen, erst recht von den Aufklärungs-Satelliten, die auf ihrer Bahn um den Globus immer wieder einen aufmerksamen Blick auf die Barents-See richteten.
Und natürlich dem Umstand, dass immer noch keinerlei Informationen über den Standort oder das Ziel dieser ominösen Seeversorger vorlagen.

Aber das alles hatte mit seiner Entscheidung wenig zu tun.
Notfalls würde er die Norfolk unter der russischen Küste bis nach Wladiwostok schippern, wenn ihm das Missionsziel einleuchtete.

Was hier nicht der Fall war.

Eigentlich sollte es für die Norfolk jede Menge zu tun geben.
Sowjetische Boote von der Einfahrt in den Nordatlantik abhalten, wo sie den von SACEUR dringend benötigten Konvoys mit Verstärkungen und Material auflauern würden.
Leer geschossene Rückkehrer abfangen, bevor sie selbst zum Aufmunitionieren nach Poljarny laufen konnten.
Die Küsten Islands, Grönlands und vor Allem Norwegens gegen sowjetische Landungsunternehmen sichern.

Stattdessen war COMSUBLANT auf diese vermaledeiten Seeversorger verfallen, die in der Barents-See unterwegs sein sollten.
Wo sie für die Rückkehrer aus dem Nordatlantik keinen großen Unterschied machen würden.
Die könnten genauso gut auch gleich nach Poljarny laufen.

Bild

Der einzige sinnvolle Zweck der Mission der Versorger in diesem Gebiet musste in den sowjetischen SSBNs gelten, die an der Eisgrenze im hohen Norden operieren würden.

Aus Sicht der Sowjets sicherten sie dort zweifellos ihre Zweitschlagsfähigkeit.
Ein amerikanisches Jagd-U-Boot, das dort herumschnüffelte würde die Sowjets sicherlich umgehend in Panik versetzen.
Zumal es ein probates Mittel wäre, den Seeversorgern nach Norden zu folgen, gäbe es doch am Ende der Reise die ansonsten schwer aufzustöbernden SSBNs zu finden.

Auch ein Angriff auf diese Seeversorger würde zweifellos als Versuch bewertet werden, diese Zweitschlagsfähigkeit aus dem Spiel zu nehmen.

Aber warum?
Im Grunde würde man sich um die Zweitschlagsfähigkeit eines Gegners nur dann größere Sorgen machen, wenn man sich selber mit einem Gedanken an einen Erstschlag trüge.

So schlecht liefen die Dinge in Europa nun auch wieder nicht.

SACEUR hatte zwar bei NORTHAG alle Hände voll zu tun, doch solange die Konvoys über den Atlantik kämen, könnte er den Kampf durchaus fortsetzen, Welle um Welle der Roten Armee mit überlegener Technik, Ausbildung und Führungskunst abwettern.
Notfalls auch von Frankreich aus.
An einen NATO-Sieg auf westdeutschem Gebiet hatte doch ohnehin keiner geglaubt, vielleicht abgesehen von den Deutschen selber.
Dafür hatte die Rote Armee einfach zu viel Material zur Verfügung.

Warum sollte man also einem Gegner, dessen Nerven unter dem Eindruck eines Weltkrieges ohnehin höchst angespannt wären, auch noch diese Art von Sorgen hinsichtlich seiner Zweitschlagsfähigkeit bereiten?
Das konnte doch nur dazu führen, dass dieser den Finger noch dichter am roten Knopf hielt, um notfalls selbst einen Erstschlag auszuführen.
Warum alleine sterben, wenn man den Todfeind noch mitreissen konnte ?
Und den Rest der Welt gleich mit !

Planten die Joint Chiefs tatsächlich einen Erstschlag und wollten dafür die sowjetischen SSBNs aus dem Weg geräumt sehen ?
Oder war das nur eine hilfreiche Idee der Navy oder gar von COMSUBLANT persönlich, um sich allgemein nützlich zu machen ?

H34D CR45H
ascht ziellos in Richtung des ebenfalls auf dem Nachttisch stehenden Aschenbechers.

Er hatte jedenfalls keine Lust, den Anlass zum Weltuntergang zu stiften, auch wenn ihn hinterher todsicher keiner mehr anklagen könnte.

Das war der eigentliche Grund für den Abbruch der Mission gewesen.
Und damit auch für das schlechte Gewissen, mit dem er das Büro von Captain Atkins an Bord der USS Hunley betreten hatte.

Doch dieser hatte ihn tatsächlich freundlich aufgenommen.
Begierig, aus erster Hand einen Bericht über die Gefechte in der Barents-See zu erhalten.

Von einem rechten See-Helden zumal, wie es aussah.

Immerhin hatte die Norfolk inzwischen vier Überwasser-Kriegsschiffe versenkt und 7 feindliche U-Boote noch dazu.
Mehr als sonst wer, wie Captain Atkins mit einem zufriedenen Lächeln Kund tat.

Bild

COMSUBLANT selbst klang ein wenig angepisst, als er die Mission abblies, aber das war H34D herzlich egal.

Bild

Dafür ließ der Kommandeur der US U-Boote im Atlantik wissen, dass man ein weiteres sowjetisches Boot mit Schiffs-Killern an Bord, vermutlich auf dem Weg in den Nordatlantik aufgeklärt hätte.
Darum sollte sich die Norfolk als Nächstes kümmern.

Bild

Ein Befehl, mit dem der Commander zur Abwechslung durchaus kein Problem hatte.

Allerdings hing die Norfolk erst mal für wahrscheinlich 26 Stunden in Holy Loch fest.

Bild

10 Stunden benötigte die Aufmunitionierung und der Rest würde für die Reparatur von Rohr 2 drauf gehen.

Bild

Also hatte sich der Commander nach dem Debriefing aufgemacht ins nahe Dunoon, um dort nach ein paar Drinks in einem Gasthaus zu übernachten.
Er hätte natürlich auch umsonst an Bord der Hunley schlafen können, während die Dockarbeiter an der Norfolk werkelten, brauchte aber einmal eine Luftveränderung.

Bild

Was leider nicht viel gebracht hatte.

Düster starrt er in das Gewitter hinaus.
Böige Winde lassen immer wieder den Regen gegen die Fensterscheibe trommeln.

Schließlich drückt er die aufgerauchte Camel aus und wälzt sich auf die rechte Seite, entschlossen, doch noch etwas Schlaf zu finden.

von H34DHUN73R » Do 03.05.2018, 08:55

Freut Uns, dass es Euch gefällt, werter Djambo :)

von Djambo » Do 03.05.2018, 08:47

Mein herzlicher Dank für das neue spannende Update. :top:

von H34DHUN73R » Mi 02.05.2018, 18:00

Wir wollen dieser Tage noch ein weiteres Update fertig machen, werter Iche Bins.
Vorab kann man schon mal verraten: Knapp ist der neue Frühjahrs-Modetrend ;)

von Iche_Bins » Mi 02.05.2018, 10:02

Ach ja, wir konnten beim Lesen wieder mitfiebern und usn glücklich an eigene knappe geschichten zurück erinnern.

von H34DHUN73R » Mi 02.05.2018, 07:19

Wir danken, werter Wilhelm Klink :)

von Wilhelm Klink » Di 01.05.2018, 23:36

Wirklich toller AAR, wir stehen ja auf U-Boot Geschichten.

von H34DHUN73R » Mo 30.04.2018, 08:18

Ihr habt natürlich recht, werter Oberlehrer - eigentlich wollte der Kaptäin seinen Schreibkram in der Kombüse machen, hat sich aber letztlich doch für die Kajüte entschieden :)

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
Ruprecht I. hat geschrieben:Nach erfolgreicher Schlacht ist gut essen, meint Ihr nicht? :tongue:
... und dann noch ein schöner Single Malt hinterher, genau, werter Ruprecht :)

von Ruprecht I. » So 29.04.2018, 21:29

Nach erfolgreicher Schlacht ist gut essen, meint Ihr nicht? :tongue:

von Oberlehrer » So 29.04.2018, 21:26

H34DHUN73R hat geschrieben: "Die Brücke gehört Ihnen !", informiert er seinen XO noch, während er sich auf den Weg in seine Kombüse macht, um einen Meldung an den COMSUBLANT zu formulieren.
In die Kombüse? "Hier kocht der Kommandant noch selbst!"

Ich vermute mal, Ihr habt "Kajüte" gemeint?

Ach so, und abgesehen von Unseren kleinlichen Anmerkungen: Habt Dank für die kurzweilige und lesenswerte Fortsetzung.

von H34DHUN73R » Sa 28.04.2018, 21:03

Certain Fury - ein Cold Waters AAR

Bild

3. Mission - Abfangen und Ausschalten von sowjetischen Seeversorgern in der Nähe der Barent-See - Fortsetzung


"Maschine äußerste Kraft voraus ! Tauchen Tauchen Tauchen ! Täuschkörper klarmachen !", schnarrte Commander H34D CR45H automatisch.

Im engen Kontrollraum der Norfolk brach hektische Betriebsamkeit aus, als sich die Crew auf einen weiteren Überlebenskampf mit einem feindlichen Torpedo einstellte.
Kommandos und Bestätigungen übertönten sich gegenseitig, während sich die Norfolk mit maximalem Anstellwinkel auf den Weg in die Tiefe machte.

Indessen fluchte H34D lautlos vor sich hin.

Der Torpedo stammte zweifellos von dem russischen ASW-Hubschrauber, der der Norfolk immer noch nachstellte.

"Sonar an Brücke: wir kavitieren !"

Bild

Eigentlich hätte man bei kleiner Fahrt das Eintauch-Geräusch des Heli-Sonars hören sollen, aber im Krieg ging nun einmal nicht alles glatt.
Vielleicht hatte der Pilot ja auch das Periskop der Norfolk entdeckt und seinen Torpedo ohne lange Präliminarien einfach auf Sicht abgeworfen.

Immerhin müsste er damit leergeschossen sein, da der erste Torpedo ja auch von ihm stammen musste.

Es sei denn, natürlich, dass sich da oben doch zwei Helis tummelten, was immerhin denkbar schien.
Eigentlich müsste der momentane Störenfried von der Kanin stammen, aber die Kara konnte vor ihrem Ende vielleicht auch noch ihren U-Killer in die Luft gebracht haben.
Unwahrscheinlich, aber möglich.

Am Ende pflegten sich im Krieg die kleinen Risiken zu summieren und sich irgendwann zu einem realen und finalen Fall von Pech auszuwachsen.

"Was macht das Scheißding, Jonessy ?", fragte der Commander in der Sonar-Abteilung nach, sich mit der linken am Kartentisch abstützend.

"Torpedo sucht auf Periskop-Tiefe, Skipper ! Läuft auf einer Backbord-Kreisbahn, hat uns bisher nicht eingepeilt. Entfernung etwa 300 Yards !"

Verdammt nah, dachte CR45H verdrossen, aber so war das nun einmal bei luftgestützten Torpedos.
Die pflegten stets im Nahbereich herunterzukommen, dann galt es, die Beine in die Hand zu nehmen.
Vielleicht schaffte es die Norfolk auf ihrem steilen Weg nach unten ja rechtzeitig aus dem vertikalen Erfassungbereich...

"Boot passiert 100 Fuß", meldete der XO.

"Täuschkörper raus !", befahl er CR45H in Ermangelung anderer Optionen.
Womöglich konnte er seinem Boot damit noch ein paar entscheidende Sekunden bis zur Entdeckung verschaffen.

Bild

"Kontakt zu Master Zwo verloren"

"Boot passiert 200 Fuß, erreicht 20 Knoten"

H34D nagte grüblerisch an seiner Unterlippe.
Die Barents-See war hier leider viel zu flach für ausgreifende Manöver.
Der Meeresboden in rund 500 Fuß Tiefe kam viel zu schnell näher.

"Tiefenruder mittschiffs !", ordnete er schließlich an.
Angesichts der mittlerweile hohen Geschwindigkeit würde sich die Norfolk auch so noch in den Boden bohren, bevor sie sich unter neutralem Tiefenruder wieder aufrichten konnte.

Bild

Der Commander wollte aber so tief wie möglich runter und abfangen könnte man das Boot mit entschiedeneren Maßnahmen immer noch

"Ruder hart Steuerbord !"

H34D hatte beschlossen, auf den feindlichen Aal zu zu drehen, um die Entfernung möglichst rasch zu verkürzen.
So hätte er den maximalen Nutzen aus dem Abtauchen und die Chance, außerhalb des vertikalen Erfassungsbereiches zu bleiben.
Ein Glücksspiel, da man die Entfernung zum Torpedo nicht genau kannte, aber gewiss war hier außer der unmittelbaren Gefahr leider gar nichts.

"Boot passiert 300 Fuß, erreicht 25 Knoten"

"Torpedo sucht weiter nahe der Oberfläche !", gab Jones durch.
"Hat uns bisher nicht erfasst und dreht nun Richtung Norden"

"Ruder hart Backbord !", korrigierte CR45H.
So würde er dem Torpedo auf der Spur bleiben und seine Chancen wahren, unter ihm durch zu schlüpfen.

Bild

"Boot auf 400 Fuß abfangen !"
So blieben noch rund 100 Fuß zum Meeresboden.

Falls dieser bretteben wäre.
Was er zweifellos nicht war.
Der Commander hoffte, dass sich in der Nähe immerhin keine Hügel befänden.
Geräusch voraus zu nehmen konnte er sich in dieser taktischen Situation leider auch nicht leisten.

"Torpedo im Wasser !", brüllte Jones unvermittelt aus der Sonar-Abteilung.
"Torpedo im Wasser, Richtung etwa 50° !"


Bild

Genervt rollte der Commander die Augen zur nahen Decke.
Also war doch ein zweiter ASW-Heli im Spiel !
Tat das Not ?!

Die Norfolk beschleunigte eh schon mit allem was der Reaktor her gab, lief so tief, wie es der Commander eben wagte und mit dem Ruder hart Backbord drehte man auch von dieser neue Bedrohung ab.
Also gab es schlicht nichts weiter zu tun.

"Torpedo 1 läuft Richtung Norden ab", informierte Jones.
"Torpedo 2 sucht. Torpedo sucht und taucht ab !"

Offenbar hatte die Heli-Crew bemerkt, dass die Norfolk sich nun knapp über dem Grund hielt.
Oder den zweiten Torpedo einfach der Abwechslung halber auf Suche in der Tiefe programmiert.
So oder so: unschön.

H34D beschloss, den Dingen vorläufig ihren Lauf zu lassen, bis sich eine günstige Gelegenheit ergab.

"Boot läuft nun mit 30 Knoten, Tiefe 397 Fuß! Achtung, Entfernung zum Boden nur 100 Fuß"

Bild

Das Heulen der Kühlwasserpumpe war immer lauter vernehmbar, während sich die Norfolk ihrer Höchstgeschwindigkeit näherte.

"Torpedo hat Norfolk erfasst ! Torpedo hat Norfolk erfasst und schließt auf Steuerbord auf ! Entfernung unter 200 Yards !"


Bild

Die in immer kürzeren Abständen auftreffenden Pings des feindlichen Aales war an Bord klar zu vernehmen.
Der vermutlich mit 50 Knoten anlaufende Killer verkürzte rasch die Entfernung zu seinem auserkorenen Ziel.

Noch immer wartete der Commander ab.
"Sonar, sagen Sie Bescheid, wenn er auf unserer Sechs hängt !", gab er über Bordfunk durch.
Er hatte beschlossen, die Sache mit ein paar neuen Tricks anzugehen.

Bild

"Torpedo schließt weiter auf, läuft nun exakt in unserem Kielwasser, Entfernung etwa 150 Yards !", antwortete der Sonartechniker nur Sekunden später.

"Ruder hart Steuerbord !", versetzte H34D umgehend.
Schlingernd folgte die Norfolk dem radikalen Kurswechsel, hinter sich eine Zone stark verwirbelten Wassers zurücklassend, die das Sonar des feindlichen Torpedos irritieren würde.

Bild

Die Pings verstummten umgehend.
"Torpedo hat Kontakt verloren, dreht nach Steuerboard!"

"Tiefenruder 30° achterlastig !", reagierte der Commander
"Täuschkörper raus !"


Bild

Wenn alles klappte, könnte die Norfolk wie ein Springpferd über den feindlichen Torpedo setzen.
Immerhin lief das Boot fast mit maximaler Geschwindigkeit und würde daher wie ein Pfeil nach oben schießen.

"Torpedo sucht weiter, hat uns bisher nicht erfasst ! Dreht nach Backbord, passiert uns gleich steuerbords !"

"Boot passiert 300 Fuß"

Bild

Der Kommandant klammerte sich mit beiden Händen am Kartentisch fest, um nicht hinten über zu kippen.
Könnte klappen, sagte er sich, könnte klappen !

"Torpedo hat uns erfasst ! Torpedo hat Norfolk erfasst und steigt auf ! Entfernung unter 100 Yards !", schrillte Jones über den Bordfunk.
Unnötigerweise, konnte doch die gesamte Crew das Kreischen der Pings problemlos selbst hören.

Bild

Immerhin hatte die Norfolk etliche Meter nach oben gut gemacht, weshalb der Torpedo nun nicht viel Zeit hatte, sein wieder entdecktes Ziel zu treffen.

"Boot passiert 200 Fuß"

"Tiefenruder 30° vorlastig ! Ruder mittschiffs !"
, verkündete der Commander, seine letzte Karte spielend.

Bild

Erneut schlingerte die Norfolk aufgrund der radikalen Manöver.
Nun drohte der Commander über den Kartentisch hinweg zu segeln, als der Bug unter ihm weg sackte.

Dem russischen Torpedo war's jedenfalls zu viel.
In wenigen Metern Abstand schoss er hinter dem Turm des US-Bootes vorbei.

Bild

Erleichtert atmete CR45H wieder aus.
Das war entschieden knapper gewesen als geplant !
Wenn er weiter versucht hätte, den Torpedo zu überlaufen, wäre die Sache glatt schief gegangen.

"Boot läuft nun mit Höchstgeschwindigkeit von 33 Knoten ! Passieren 300 Fuß ! Achtung, Kollisionswarnung !"


Der Meeresboden kam nun rasend schnell näher, während der russische Torpedo nun mit einer Steuerbord-Drehung versuchte, sein scheues Wild wieder aufzuspüren.

"Tiefenruder 10° achterlastig !", versetzte H34D.
Es galt, so tief wie möglich zu kommen, um aus dem vertikalen Suchbereich heraus zu kommen, bevor der Torpedo die Norfolk wieder vor der Nase hatte.
Da die Norfolk zur Zeit mit 30° Anstellwinkel in die Tiefe rauschte, würde es einige Zeit dauern, bis sich das Boot wieder aufrichtete.

Bild

"Torpedo hat Norfolk erneut erfasst ! Torpedo schließt auf, Entfernung etwa 200 Yards !", verkündete Jones mit bemühtem Gleichmut.

Mist Mist Mist, dachte CR45H.
Das Ding war entschieden zu smart, vielleicht hatten die Russen was Neues ausgebrütet.
Ein Mark 48 hätte seine Sache auch nicht viel besser machen können.

Jedenfalls war sein neuer Plan damit auch schon wieder Geschichte.

"Boot läuft auf 375 Fuß, beginnt wieder zu steigen !", meldete der XO.

Bild

"Ruder hart Steuerbord !", beschied der Commander.
Das Biest war viel zu nahe dran, um es mit einer Wende in seinen Kurs hinein zu versuchen.
Also zurück zu Plan A.

Erneut schloss der feindliche Aal rasch zur Norfolk auf, die ihm mehr und mehr ihr Heck zuwandte.

"Torpedo schließt weiter auf ! Skipper !", brüllte Jones über das Kreischen der Pings hinweg.

Mit mechanischer Entschlossenheit jagte der russische Aal auf die Schraube der Norfolk zu.

Bild

"Ruder hart Backbord ! Täuschkörper raus ! Tiefenruder 30° achterlastig !", rief CR45H über den Lärm hinweg.

Erneute bildete sich hinter dem Jagd-U-Boot eine massive Verwirbelung im Wasser, die das feindliche Sonar ablenkte.
Der kurz dahinter platzierte Täuschkörper sorgte für weitere Störungen, sodass die Pings unvermittelt verstummten, als der Torpedo den Kontakt verlor und erneut zu manövrieren begann.

"Torpedo hat Kontakt verloren und dreht nach Steuerbord!", gab Jones erleichtert durch.
Er wischte sich mit der Rechten über die schweißnasse Stirn.
Das war hier alles entschieden zu eng !

Bild

"Passieren 300 Fuß !"

Erneut jagte die Norfolk mit maximaler Fahrt nach oben zur viel zu nahen Wasseroberfläche.

"Passieren 200 Fuß !"

Wo sich eine Kanin herumtrieb.

"Boot auf Periskop-Tiefe durchpendeln !",
befahl der Commander.

Mit zwei 76mm Zwillings-Geschützen, die mit etwa 100 Schuss pro Minute das Boot in Windeseile zersieben würden, wenn sie es vor die Rohre bekämen.
Wie schnell die russischen Gunner reagierten, hatte man ja erst jüngst gesehen.

"Torpedo hat Norfolk erneut erfasst ! Torpedo hat Norfolk erfasst und schließt auf !", meldete Jones resignierend.

Bild

"Passieren 100 Fuß !"

Dieses Mal lief der feindlich Aal von unten an.
Der Winkel erschien dem Commander einigermaßen günstig.
Obwohl der Torpedo radikal manövrierte, würde er die gerade noch soeben erfasste Norfolk wohl nicht erreichen können.

"Tiefenruder 30° vorlastig !"

Bild

Erwartungsgemäß schoss der Torpedo auf Gegenkurs unter der Norfolk hindurch, während der Commander schon dabei war, das Boot für die nächste Runde zu positionieren.
Dieses Mal wollte er selber unter dem Torpedo durch laufen, was das Boot auch in angenehmer Distanz zu den russischen Geschützen halten würde.

Unvermittelt erschütterte eine Druckwelle und infernalischer Lärm die Norfolk.

"Torpedo hat sich selbst zerstört !", analysierte Jones.
"Vermutlich am Ende seiner Laufzeit!"


Bild

Tief einatmend zog der Commander sein Basecap vom Kopf und wischte sich durch das schweißnasse Haar.
So eng wie hier war es noch nie gewesen !

"Fokussiert bleiben, Gentlemen !", schnarrte er über die begeisterten Rufe der Crew hinweg.
"Da draußen läuft immer noch eine Kanin, die uns an den Kragen will !"


"Passieren 100 Fuß !"

"Ruder mittschiffs !", verkündete CR45H mit Blick auf die Anzeigen.
Die Norfolk lief gerade zufällig grob in Richtung des Wracks der längst auf dem Boden gelandeten Kara.
Irgendwo da müsste auch der verbliebene sowjetische U-Jäger operieren und dem wollte der Kommandant nun mal ein wenig auf die Pelle rücken.

"Passieren 200 Fuß !"

Noch immer tauchte die Norfolk mit maximaler Fahrt und Anstellwinkel ab.
Tiefe war immer noch der beste Schutz, verschaffte sie doch unter Anderem auch Reaktionszeit gegenüber allen möglichen Ungelegenheiten.

"Auf Tiefe 450 Fuß gehen !", ordnete H34D an.
Damit blieben noch so etwa 50 Fuß Toleranz zu einem brettebenen Meeresgrund.
Nur, dass der Boden halt nicht bretteben war.
Aber man konnte auch nicht alles haben.

"Passieren 300 Fuß, Boot kommt auf Tiefe 450 Fuß"

Bild

Lieutenant Commander Walker legte die Stirn in tiefe Sorgenfalten.

Gerade erst hatte man dem Tod gleich mehrfach tief in die Augen geblickt und schon jagte der Alte wieder mit aller Kraft dem russischen Zerstörer hinterher, anstatt die Dinge zur Abwechslung mal etwas ruhiger anzugehen.
Im Grunde wusste man nicht, wo der Russe überhaupt operierte, war doch der Kontakt schon lange abgebrochen.
Er konnte genauso gut sehr dicht stehen und nur darauf lauern, dass die Norfolk, bei dieser Geschwindigkeit taub wie ein Pfahl, in Reichweite seiner RBU-6000-Werfer käme.

Damit würde dann die Glückssträhne des Kommandanten ebenso abrupt wie endgültig reißen.

Indessen war H34D CR45H selbst mit intensivem Nachdenken beschäftigt.
Dieser letzte Torpedo warf seine bisherigen Analysen ziemlich über den Haufen.

Entweder waren da draußen zwei ASW-Helis am Werk, wovon einer von der versenkten Kara stammen und mittlerweile leer geschossen sein müsste.
Der andere wäre dann von der Kanin heran geeilt.
Allerdings hatte es die Norfolk bislang nur mit drei Torpedos zu Tun bekommen, also hätte dieser zweite Heli noch einen übrig.

"Passieren 400 Fuß, Boot kommt auf Tiefe 450 Fuß"

Wenn dem so wäre, so fiele dem Kommandanten kein plausibler Grund ein, warum der Heli diesen zwischenzeitlich noch nicht eingesetzt haben sollte.
Vorzugsweise während die Norfolk auf Leben und Tod mit dem dritten Torpedo gerungen hatte.
Ein weiterer Torpedo hätte die ohnehin knappe Angelegenheit in eine sichere Katastrophe verwandelt.

Aber der ominöse vierte Torpedo war ausgeblieben - warum ?

Vielleicht war der erste Torpedo ja doch von einer Silex von der Kara heran befördert worden und die beiden übrigen Torpedos von dem Heli der Kanin.
Dann hätte die Kara eben doch noch einen Schuss geschafft, bevor sie von einem der beiden Tomahawks getroffen wurde.
Und der Heli der Kara war mit dieser auf den Meeresboden gesunken, da er sich ansonsten längst in den Kampf eingeschaltet hätte.

Im Grunde passte diese Analyse am Besten zu den vorliegenden Fakten, nur die recht geringe Laufzeit des ersten Torpedos störte das Bild.
H34D hätte hier deutlich mehr Ausdauer erwartet, aber er mochte sich durchaus täuschen.

Der Kommandant entschied sich, diesen Ansatz als den plausibelsten anzusehen und entsprechend zu operieren.

Die Norfolk jagte inzwischen mit heulendem Antrieb und maximaler Fahrt knapp über dem Boden der Barents-See nach Nordwesten, dem verbliebenen Feind entgegen.

CR45H ging es vorrangig darum, möglichst viel Abstand zum Detonationspunkt des dritten Torpedos zu gewinnen.
Dieses Ereignis war der Kanin ganz sicher nicht entgangen.

Der russische Skipper würde bestimmt davon ausgehen, dass der Torpedo das amerikanische Boot zwar verfehlt hatte, aber doch in dessen Nähe hochgegangen war.
Also würde er seine weiteren Operationen auf diese Koordinaten hin ausrichten.

Als die ganze Angelegenheit hier begonnen hatte, etwas aus dem Ruder zu laufen und schließlich der Kontakt zu der Kanin abgebrochen war, stand diese etwa 35.000 Yards entfernt.
Verdammt weit weg, auch angesichts der Zeit, die die Norfolk für das Abschütteln der feindlichen Torpedos gebraucht hatte.

H34D unterstellte, dass die Kanin nicht einfach Hals über Kopf mit maximaler Fahrt auf die Position der Norfolk zugelaufen war, da sie dann ihr Sonar genauso gut gleich in den Bach hätte werfen können.
Vermutlich würde es der Russe etwas gemütlicher angehen lassen.

Schließlich war sein Begleiter gerade erst aus dem Wasser gesprengt worden, eine Silex war auf dem Weg zu dem Amerikaner und sein eigener ASW-Heli hatte die Jagd ebenfalls eröffnet.
Da konnte man sich schon mal kurz sammeln und sich die Sache in Ruhe ansehen.

"Boot auf 439 Fuß durchgependelt", meldete der XO.
Das erschien ihm durchaus ausreichend genau dem Befehl des Kommandanten zu entsprechen.
Schließlich war kaum noch Wasser unter dem Kiel.
Wenn es dem Alten nicht passte, konnte er ja selber Hand anlegen !

Dieser registrierte die Meldung seines XO beiläufig, immer noch in Gedanken versunken.
Wenn seine Überlegungen soweit zuträfen, befände sich die Norfolk noch deutlich außerhalb der Reichweite der RBU-6000 und die Kanin hätte zumindest größte Mühe, die Norfolk zu hören, Lärm hin oder her.

Damit hinge dann alles an dem verdammten ASW-Heli.

Dieser müsste nach Lage der Dinge leer geschossen sein.
Was würde der Russe mit seinem größten Aktivposten anfangen?

Zurück holen, auftanken und aufmunitionieren?
Das würde ziemlich lange dauern.

Verdammt lange, wenn man bedachte, dass nicht all zu weit entfernt ein amerikanisches Atom-U-Boot operierte.

Das gerade einen prächtigen Kreuzer der Kara-Klasse versenkt hatte !

Der Amerikaner mochte entwischen, bevor der Heli wieder in die Luft kam.
Oder noch schlimmer: er griff auch noch den eigenen Zerstörer an !
Allerdings könnte man ihn mit dem eigenen Sonar immerhin entdecken, wenn er sich näherte.

Oder stattdessen den Heli weiter zur Aufklärung am Feind lassen und selber heranlaufen, um den Cowboy mit den Werfern zu beharken ?
Wobei man allerdings geraume Zeit innerhalb der Reichweite der amerikanischen Torpedos operieren würde.

Dem Amerikaner mochte es durchaus einfallen, einen ganzen Fächer auf den eigenen Zerstörer los zu lassen, bevor man überhaupt in Reichweite käme.
Für ein Überwasser-Schiff war es weit schwieriger, einem Torpedo zu entkommen, als für ein modernes Atom-U-Boot.

Also zwei wenig attraktive Alternativen für den russischen Skipper.
Im ersten Fall riskierte er hauptsächlich einen Anschiss vom aufgebrachten Stab der Nordmeer-Flotte.
Im zweiten Fall hingegen unmittelbar seinen Hals.

An der Stelle des russischen Kommandanten würde sich CR45H für die risikoärmere Variante entscheiden.
Mit einem Los Angeles - Boot konnte man weit mehr Risiken eingehen als mit einem alten russischen Zerstörer.

Diese Überlegung war es, die H34D die nötige Zuversicht verlieh, um mit maximaler Kraft und unter entsprechender Lärmentwicklung nach Nordwesten zu laufen.
Schnellst möglichst weg vom Detonationspunkt des letzten russischen Torpedos und ebenso schnellstmöglich hin zum vermutlichen Standort des russischen Zerstörers.

In der Annahme, dass der Russe seinen Heli zurückbeordert hatte, um die Norfolk weiter aus sicherer Distanz mit dem dann wieder aufmunitionierten Heli zu bekämpfen.

Er mochte sich durchaus täuschen.

Aber man fuhr im Krieg durchaus nicht sicherer, wenn man verhalten operierte.
Man überließ vor Allem dem Gegner die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und musste dann reagieren.
Für Commander H34D CR45H keine attraktive Vorgehensweise.

Trotz all dem war es nun auch aus Sicht des Kommandanten langsam an der Zeit, wieder etwas unauffälliger zu Werke zu gehen.

"Maschine zurück auf volle Fahrt ! Neuer Kurs 045"

Das würde bei der aktuellen Tiefe unter 400 Fuß reichen, um das extrem auffällige Kavitieren der Schraube zu unterbinden.

Die Geschwindigkeit der Norfolk verminderte sich zügig.

Bild

In der Sonar-Abteilung registrierte Sonartechniker Jones erleichtert, dass sich die Wasserfall-Displays allmählich aufklärten.
Angesichts des Lärmes, den die Norfolk veranstaltete, hatte es für die Sonar-Abteilung nach dem Ende des letzten Torpedos nichts mehr zu tun gegeben.

Auch der XO atmete auf.
Volle Fahrt war für seinen Geschmack immer noch zu schnell, aber immerhin hätte man mal wieder die Chance, etwas zu hören, das in der Nähe vor sich gehen mochte.

"Boot kommt auf neuen Kurs 045, läuft mit 23 Knoten"

CR45H's Augen klebten auf den Anzeigen.
Knoten um Knoten verminderte sich die Fahrt des Jagd-U-Bootes.
Und damit auch die Strömungsgeräusche.

Die Norfolk lief nun wieder querab zu den letzten Positionen der Kara und der Kanin.
Widmete damit ihre maximale Sonar-Kapazität dem verdächtigen Bereich.

Bild

"Maschine zurück auf ein Drittel !"

Falls der Russe in gefährlicher Nähe zur Norfolk operieren würde, hätte man in nach H34D's Auffassung inzwischen gehört.
Da man nichts hörte, stand er weiter entfernt.
Und wenn er weiter entfernt stand, wäre ihm so einiges aus den letzten Minuten entgangen.
Insbesondere, wo die Norfolk sich zur Zeit aufhielt !

Bild

Also konnte man sich nun in aller Ruhe umhören !

Die Geschwindigkeit der Norfolk sank weiter ab, während das Boot immer leiser durchs Wasser glitt und immer genauer in die See hinaus horchte.

"Kontakt !", rief Jones
"Kontakt zu Master 2 wieder hergestellt ! Master 2 operiert Richtung 318 !"


Bild

Zufrieden musterte der Kommandant den Kartentisch, wo der Navigator die Meldung mit Filzstift eintrug.
Im Grunde genau da, wo er den Russen vermutet hatte.

"Torpedos in Rohr 1 und Rohr 3 einstellen auf Oberflächen-Ziel und Aktiv-Sonar !"

"Boot kommt auf Kurs 045, läuft nun mit 5 Knoten in 442 Fuß Tiefe ! Ungefähr 60 Fuß bis zum Meeresgrund !", meldete der XO

"Master Zwo operiert in Richtung 313, läuft mit 9 Knoten in etwa 18.600 Yards, Kurs noch unklar !", ließ Jones wissen.

Bild

Das war verdammt weit weg, jedenfalls für einen Mark 48, befand H34D CR45H.
Aber auch erfreulich weit weg im Hinblick auf seinen vorherigen Überlegungen.

Es war durchaus wahrscheinlich, dass der Russe von den Manövern der Norfolk nach der Detonation des letzten Torpedos nichts mitbekommen hatte.
Dann konnte sich das amerikanische Boot aus seiner Sicht in einem Gebiet aufhalten, das inzwischen mehrere Quadrat-Meilen umfasste.

Zeit, selber wieder Druck zu machen, sagte sich der Commander.
Immerhin schaffte der Mark 48 bis zu 50.000 Yards.
Mehr als ausreichend, um dem Russen ordentlich zu Leibe zu rücken.
Und während dieser weg rannte, konnte er schon mal nicht auf die Norfolk schießen.

"Torpedo Rohr 1 klar machen ! Oberflächen-Ziel, Richtung 315, Aktivierung bei 9.000 Yards, Aktiv-Sonar !"

"Torpedo Rohr 1 klar zum Schuss !"

"Torpedo Rohr 1: Feuer !", ordnete CR45H mit einiger Genugtuung an.
Lange genug hatte man sich von russischen Torpedos durch die Gegend hetzen lassen.
Nun sollten die Russen mal laufen !

Bild

Zischen fuhr der Mark 48 aus seinem Rohr und drehte hart nach Backbord auf den eingestellten Kurs.

"Torpedo Rohr 1 läuft gut, Draht ist OK"

Na, hoffentlich bleibt das auch so, dachte H34D.
Der Draht würde ziemlich unter Stress kommen, da das Boot weiter Richtung 045 lief, aber immerhin mit geringer Geschwindigkeit.
Könnte durchaus gut gehen !

Jedenfalls gedachte der Kommandant, noch einigen Abstand zum Abschuss-Punkt zu gewinnen.
Wenn der Russe den amerikanischen Torpedo irgendwann bemerkte, würde er die Norfolk sicher am Ende einer geraden Linie vermuten.
Also wollte CR45H genau dort nicht sein !

Im Grunde lag ihm daran angesichts des wohl bald wieder aufmunitionierten ASW-Helis der Kanin sogar noch weit mehr, als an der Option, den Torpedo weiter über den Draht steuern zu können.
Der Russe konnte vom Abschuss nach menschlichem Ermessen aus dieser Entfernung nichts gehört haben, würde also nicht so bald manövrieren.
Damit bestand eine reale Chance, den Torpedo auch ungelenkt ins Ziel zu bringen, während sich die Norfolk zügig absetzte.

"Maschine: auf volle Fahrt voraus gehen !"


Bild

Die Norfolk erwachte wieder zum Leben und beschleunigte zügig.

"Draht gerissen, Torpedo 1 operiert und nun selbständig ! Noch etwa 8.000 Yards bis zur automatischen Aktivierung !", ließ Lieutenant Hardesty wissen.

"Ruder Backbord auf neuen Kurs 360 !", reagierte CR45H.

Die Norfolk hatte inzwischen einigen Abstand zur Abschuss-Position gewonnen, sodass er nun wieder dem Russe näher kommen wollte.
Falls der erste Torpedo doch vorbei ginge.
Außerdem wandte man der Kanin so eine geringere Fläche zu und bliebe länger unentdeckt.

Bild

"Rohr 1: Torpedo nachladen !"

"TMA Update: Master Zwo operiert in Richtung 308, Entfernung 16.900 Yards, läuft mit 11 Knoten auf Kurs 138"
, meldete die Sonar-Abteilung.

Bild

Das klang nicht so, als hätte der Russe schon irgend etwas von dem heran nahenden Unheil bemerkt.
Tatsächlich lief er mehr oder weniger der Norfolk in die Arme, wenn auch mit gemächlicher Geschwindigkeit.

Die Sekunden verstrichen in gespannter Erwartung.

"Master Zwo Lageänderung ! Beschleunigt und dreht nach Steuerbord !"

Nun ist er wohl aufgewacht, analysierte H34D.
Leider etwas früh, da sich der Torpedo noch nicht aktiviert hatte.
Womöglich schaffte es der Russe mit energischen Manövern noch aus dem Erfassungsbereich des Mark 48 heraus zu kommen.

"Master Zwo beschleunigt weiter ! Läuft nun mit 22 Knoten und dreht weiter hart Steuerbord ! Entfernung nun 15.300 Yards"

Bild

"Rohr 1: Torpedo nachgeladen !"

"Ruder hart Backbord, neuer Kurs 315", befahl der Kommandant.
Der Russe würde bald in die gleiche Richtung laufen, um dem Mark 48 auszuweichen.
H34D hatte nicht die Absicht, ihn noch entkommen zu lassen.

"Neuer Kurs 315 liegt an, Boot läuft weiter mit 20 Knoten in Tiefe 442 Fuß !"

"Was macht unser Torpedo ?" fragte CR45H nach.

"Torpedo hat sich noch nicht aktiviert, Master Zwo müsste noch knapp im Erfassungsbereich liegen !"

"Master Zwo beschleunigt immer noch ! Läuft nun mit 25 Knoten und dreht immer noch nach Steuerbord ! Entfernung nun 15.400 Yards !"

Bild

Skeptisch betrachtet der Commander die Linien, die der Navigator auf den Kartentisch zeichnet.
Der Russe lief nun querab zum amerikanischen Torpedo.
Falls er noch im Erfassungsbereich liegen sollte, dann jedenfalls nicht mehr lange.

Also Zeit, nachzulegen, bevor die Entfernung zum Ziel noch größer würde !

"Torpedo Rohr 1 klarmachen ! Oberflächen-Ziel, Kurs 315, Aktivierung nach 3.000 Yards, aktives Sonar !"

"Torpedo Rohr 1 klar zum Schuss !"

Bild

"Torpedo Rohr 1: Feuer !"

Ein weiterer Mark 48 jagte aus dem Torpedorohr und drehte schnell nach Backbord auf den eingestellten Kurs.

Der Commander hatte ihn absichtlich nicht direkt auf den fliehenden Zerstörer abgefeuert.
Er wollte ihn vielmehr in das Kielwasser des Gegners bringen, während dieser noch auf den ersten Torpedo fixiert war.

"Torpedo Rohr 1 ist gut frei gekommen, Draht OK !"

"Neuer Kurs 300", befahl der Commander.
Der Russe drohte allmählich nach Backbord auszuwandern und er wollte sich nicht abhängen lassen.

"Kontakt zu Torpedo 1 verloren, ist höchstwahrscheinlich achtern an Master Zwo vorbei gelaufen, bevor er sich aktiviert hat !", analysierte Jones.
"Master Zwo läuft nun mit 29 Knoten, beschleunigt weiter, hält Kurs 263. Entfernung aktuell bei 6.900 Yards"

Bild

Egal welchen Torpedo der Russe als Maßstab nehmen mochte, aufgrund der Manöver der Norfolk gab keiner Aufschluss auf die reale Position des Bootes.
Woran H34D durchaus so Einiges lag, käme man nun doch bald in Reichweite der russischen RBU-6000 !

Allerdings operierte die Norfolk nun auch beinahe im Kielwasser der Kanin, wo der alte Kahn praktisch stocktaub war.

"Torpedo 2: neuer Kurs 294, Aktivierung nach weiteren 3.500 Yards !"

Bild

"Torpedo 1 hat sich aktiviert, steigt auf zur Oberfläche und peilt mit Aktiv-Sonar !", gab die Sonar-Abteilung bekannt.
"Allerdings befindet sich Master Zwo weit außerhalb des Erfassungsbereiches"


Bild

"Master Zwo manövriert: läuft nun mit 32 Knoten in Richtung 280 auf Kurs 254. Entfernung aktuell bei 7.200 Yards"


Also hatte der Russe nun auch diesen zweiten Aal gehört, befand H34D.
Aber den würde er nicht so leicht los werden.

Der neue Kurs gefiel dem Commander weit weniger.
Wenn der Russe weiter drehte, würde er die Norfolk schließlich doch noch mit seinem Bull Nose Sonar entdecken.
Aber noch befand man sich ja außerhalb der Reichweite der Werfer und bald würde man an Bord der Kanin ganz andere Sorgen haben.

"Neuer Kurs 275 ! Maschine runter auf ein Drittel voraus !"
So würde die Norfolk dem Russen nur die minimale Fläche zuwenden, falls dieser komplett herum kommen sollte.
Aufgrund der geringen Fahrt wäre sie zudem trotz des geringen Abstandes nur sehr schwer auszumachen sein.

Bild

"Torpedo 2 nachsteuern: neuer Kurs 255, Aktivierung nach weiteren 1.500 Yards !"

Bild

Ein weitere Minute verstrich in atemloser Spannung.
Der erfolgreiche Abschluss dieses Gefechtes stand kurz bevor.

"Master Zwo läuft nun mit 34 Knoten in Richtung 269 auf Kurs 227! Entfernung liegt bei 8.300 Yards"

"Torpedo 2 ist aktiv ! Torpedo 2 hat Ziel Master Zwo erfasst ! Torpedo 2 hat Ziel erfasst und schließt auf !", meldete Lieutenant Hardesty

Bild

Damit dürfte das Schicksal der Kanin nun ebenfalls besiegelt sein, dachte H34D.
Einen Mark 48 auf so kurze Entfernung abzuschütteln, war für einen alten Zerstörer eine kaum lösbare Aufgabe.

Und von dem mistigen Heli bislang auch keine Spur !
Vielleicht wurde er immer noch betankt oder suchte schlicht im falschen Gebiet.

Bild

"Master Zwo hält Kurs 227, läuft weiter mit 34 Knoten ! Entfernung nun bei 8.900 Yards !", gab Jones durch.
"Torpedo 2 hat Ziel weiterhin erfasst und schließt weiter auf !"


Bild

CR45H beobachtet mit auf den Rücken verschränkten Händen, wie die Linien der Kurse von Torpedo 2 und Master Zwo sich überschnitten.
Lange würde es nicht mehr dauern !

"Master Zwo peilt mit Aktiv-Sonar ! Wahrscheinlich nach Torpedo 2. Uns kann er jedenfalls nicht hören !"

Bild

"Master Zwo Lageänderung: dreht hart Backbord in den Kurs des Torpedos hinein !"

Bild

Der Commander kann sich schon denken, was der Russe vor hat.
Schließlich hat er das gleiche Manöver auch schon oft genug durchgezogen.

"Täuschkörper im Wasser ! Master Zwo setzt Täuschkörper ein ! Entfernung von Torpedo 2 zu Master Zwo unter 200 Yards !", meldet Jones wenig später

Bild

"Torpedo 2 hält Ziel weiter erfasst ! Schließt weiter auf ! Achtung, gleich hat er ihn !"

Bild

Sekunden später dröhnt eine entfernte Detonation aus dem Meer herüber.

"Master Zwo getroffen ! Wassereinbruch hörbar ! Maschine offenbar ausgefallen !"


Bild

Die Besatzung der Norfolk jubelt lautstark nach der Anspannung des langen Kampfes.

"Bestätige, Master Zwo sinkt ! Schotts brechen ! Master Zwo geht runter !", ruft Joes begeistert.

Commander H34D CR45H nickt gemessen.
Nach Jubel ist ihm nach diesem harten Gefecht, das lange auf des Messers Schneide stand, nicht zu Mute.

"Gefechtsbereitschaft aufheben ! Wir haben es geschafft, beide Russen wurden versenkt ! Gute Arbeit !", verkündet er über 1MC.


Bild

"Wir brechen die Mission ab !", beschließt er, dem XO zugewandt.
"Kurs auf Holy Loch nehmen um das Boot wieder Instand zu setzen und aufzumunitionieren !"


Bild

CR45H hat keine Lust, seine Haut weiter in der Barents-See zu riskieren, nun, wo die Nordmeer-Flotte nach dem Verlust sowohl der nördlichen als auch der südlichen Torwächter wohl in heller Aufregung ist.
Vermutlich hat man schon alle verfügbaren Schiffe und U-Boote nach Westen geworfen um herauszufinden, was dort für eine Teufelei im Gange war.
Außerdem hat er immer noch keine Ahnung, wo diese ominösen Seeversorger denn nun stecken mochten.

Bild

Also erstmal nach Hause und wieder klar Schiff machen !

"Die Brücke gehört Ihnen !", informiert er seinen XO noch, während er sich auf den Weg in seine Kajüte macht, um einen Meldung an den COMSUBLANT zu formulieren.
Eine weitere Meldung, die diesem wohl nicht passen würde.

Außerdem galt es SUBRON 14 zu informieren, dass die Norfolk zurück kam.
Schließlich hatte der Commander der Norfolk durchaus nicht vor, länger als nötig im Hafen zu liegen !

Bild

von H34DHUN73R » Sa 28.04.2018, 20:42

Nach deutlich weniger als einem Jahr scheint Uns der richtige Zeitpunkt gekommen, wieder den Blick auf die Geschehnisse an Bord der USS Norfolk zu lenken.

Immerhin haben Wir ja Crew und Skipper inmitten eines hitzigen Gefechtes gegen die südlichen Torwächter zur Barents-See zurück gelassen.

Was dort wohl vor sich geht ?

von dimovski » So 14.01.2018, 21:15

Werter H34DHUN73R,

habt vielen Dank für diesen vortrefflichen AAR. Wir freuen Uns schon auf die Fortsetzung.

von Wilhelm Klink » Mi 01.11.2017, 23:21

*Hust* 9876

von Hohenlohe » So 10.09.2017, 23:37

Wann gedenkt denn der werte Duc3 daran sich wieder um die Belange seiner ruhmreichen Nation zu kümmern...?? *GRINS* :D

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :top:

von H34DHUN73R » Di 29.08.2017, 06:43

hmm, da kann man drüber reden, werter Wilhelm Klink :)
Allerdings akzeptieren wir nur Cash, keine Schecks oder so...

Nach oben