von der_Dessauer » Fr 15.01.2016, 18:20
Werter Viper77,
zum Thema zweimotorige Nachtjäger:
Wir sind zu Beginn unseres AAR´s davon ausgegangen, dass die Heinkel He219A und die weiteren Serienversionen unser Standartnachtjäger werden sollte. Hierbei haben wir uns wohl von der Fachliteratur und von dem Wunsch einen "Mosquitojäger" haben zu wollen etwas verrannt. Nach dem wir uns tiefer mit dem Spiel und den Werten der einzelnen Maschinen beschäftigt haben, sind bestimmte Vorteile der Junkers-Familie nicht von der Hand zu weisen. Die zu Beginn der 43er-Kampagne verfügbare Junkers Ju88C-6 hat neben einem FuG 212 Lichtenstein C-1 Bordradar auch einen passiven Radarempfänger vom Typ FuG 227 „Flensburg“ an Bord, was die Ortung von gegnerischen Bombern etwas erleichtert. Auch sind die Bewaffnung, Manövrierfähigkeit und die Beschussfestigkeit der Maschine die der Konkurenz von Dornier, Heinkel und Messerschmitt überlegen. Was aber wirklich den Ausschlag gibt für dieses Muster ist die hohe Kampfreichweite des Flugzeuges. Sie ermöglicht es bei einem Nachteinsatz viel länger als die anderen Muster am und im Bomberstrom zu bleiben und hier die Suche nach Opfern so lange wie möglich auszudehnen. Das Nachfolgemuster die Junkers Ju88G-7 ist zwar erst im Juni 1944 verfügbar, jedoch könnt ihr die Forschungszeit bei der Fokussierung auf dieses Muster bestimmt auf Februar 1944 drücken. Die Junkers Ju88G-7 bringt lediglich kleine Veränderungen bei den Werten mit sich, jedoch sind zwei Änderungen in unseren Augen wichtig. Einerseits wird die Reichweite um weitere knapp einhundert Kilometer erhöht und anderseits wird neben dem passiven Radarempfänger vom Typ FuG 227 „Flensburg“ das verbesserte FuG 220 Lichtenstein SN-2 Bordradar und der passive Radarempfänger FuG 350 „Naxos“ bei diesem Typ verbaut. Was wiederum eine Verbesserung der Ortungsmöglichkeiten mit sich bringt. Nebenbei sei noch erwähnt das für die Junkers Ju88G-7 zwei Jumo-213-E Triebwerke verwendet werden, die selben Flugzeugmotoren die für die Focke-Fulf Ta152H (sehr guter Höhenjäger) gebraucht werden. Wenn Ihr also die Ta152H für die Tagjagd haben wollt könnt Ihr so eine Vereinfachung der Motorenproduktion auf eine Typ erreichen. Abschließend wäre die Junkers Ju388J zu nennen. Dieser Typ stellt eine weitere Verbesserung gegenüber den Vorgängern da. Die maximale Gipfelhöhe wurde um über zehntausend Fuß erhöht, weiterhin wurden Bewaffnung, Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit verbessert. Besonders hervorzuheben ist die noch größere Reichweite, die bei diesem Muster bei über eintausend Kilometer liegt. Neben den passiven Radarempfängern FuG 350 „Naxos“ und FuG 227 „Flensburg“ hat die Junkers Ju388J noch ein kombiniertes Nachtjagd- und Rückwärtswarngerät vom Typ FuG 218 "Neptun" Ausführung V/R an Bord. Allerdings ist dieses Flugzeug, wie wir nun wissen, erst recht spät im Spiel verfügbar (März 1945). Hier muss man sich entscheiden wie viel Forschung man investieren möchte um eher an diesen hervorragenden Nachtjäger zu kommen. Wenn Ihr also einen Nachtjäger haben wollt der die langsamen Massen von britischen Bombern optimal bekämpfen soll, dann legen wir Euch die Junkers-Familie ans Herz.
zum Thema zweimotorige Zerstörer:
Hier mussten wir uns erst mit den Werten der Maschinen vertraut machen. Nun können wir Euren Standpunkt ziemlich gut nachvollziehen. Die Messerschmitt Me410A ist besser Bewaffnet, hält mehr aus und hat eine bedeutend höhere Reichweite als die Messerschmitt Bf110G-2. Alles Pluspunkte um in den ersten Monaten die noch recht wehrlosen Viermots über dem Reich stark auszudünnen. Unser Eindruck war offensichtlich von der größeren Verfügbarkeit der Messerschmitt Bf110G-2 zu Beginn der 43er-Kampagne geprägt. Hier muss allerdings auch erwähnt werden, dass die Bf110G-2 für die Produktion die selben DB-605-A Flugzeugmotoren benötigt wie die Bf109G-6 (der Standartjäger zu diesem Zeitpunkt). Zumindest ein Vorteil bei der Motorenproduktion.
Euer der_Dessauer
Werter Viper77,
zum Thema zweimotorige Nachtjäger:
Wir sind zu Beginn unseres AAR´s davon ausgegangen, dass die Heinkel He219A und die weiteren Serienversionen unser Standartnachtjäger werden sollte. Hierbei haben wir uns wohl von der Fachliteratur und von dem Wunsch einen "Mosquitojäger" haben zu wollen etwas verrannt. Nach dem wir uns tiefer mit dem Spiel und den Werten der einzelnen Maschinen beschäftigt haben, sind bestimmte Vorteile der Junkers-Familie nicht von der Hand zu weisen. Die zu Beginn der 43er-Kampagne verfügbare Junkers Ju88C-6 hat neben einem FuG 212 Lichtenstein C-1 Bordradar auch einen passiven Radarempfänger vom Typ FuG 227 „Flensburg“ an Bord, was die Ortung von gegnerischen Bombern etwas erleichtert. Auch sind die Bewaffnung, Manövrierfähigkeit und die Beschussfestigkeit der Maschine die der Konkurenz von Dornier, Heinkel und Messerschmitt überlegen. Was aber wirklich den Ausschlag gibt für dieses Muster ist die hohe Kampfreichweite des Flugzeuges. Sie ermöglicht es bei einem Nachteinsatz viel länger als die anderen Muster am und im Bomberstrom zu bleiben und hier die Suche nach Opfern so lange wie möglich auszudehnen. Das Nachfolgemuster die Junkers Ju88G-7 ist zwar erst im Juni 1944 verfügbar, jedoch könnt ihr die Forschungszeit bei der Fokussierung auf dieses Muster bestimmt auf Februar 1944 drücken. Die Junkers Ju88G-7 bringt lediglich kleine Veränderungen bei den Werten mit sich, jedoch sind zwei Änderungen in unseren Augen wichtig. Einerseits wird die Reichweite um weitere knapp einhundert Kilometer erhöht und anderseits wird neben dem passiven Radarempfänger vom Typ FuG 227 „Flensburg“ das verbesserte FuG 220 Lichtenstein SN-2 Bordradar und der passive Radarempfänger FuG 350 „Naxos“ bei diesem Typ verbaut. Was wiederum eine Verbesserung der Ortungsmöglichkeiten mit sich bringt. Nebenbei sei noch erwähnt das für die Junkers Ju88G-7 zwei Jumo-213-E Triebwerke verwendet werden, die selben Flugzeugmotoren die für die Focke-Fulf Ta152H (sehr guter Höhenjäger) gebraucht werden. Wenn Ihr also die Ta152H für die Tagjagd haben wollt könnt Ihr so eine Vereinfachung der Motorenproduktion auf eine Typ erreichen. Abschließend wäre die Junkers Ju388J zu nennen. Dieser Typ stellt eine weitere Verbesserung gegenüber den Vorgängern da. Die maximale Gipfelhöhe wurde um über zehntausend Fuß erhöht, weiterhin wurden Bewaffnung, Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit verbessert. Besonders hervorzuheben ist die noch größere Reichweite, die bei diesem Muster bei über eintausend Kilometer liegt. Neben den passiven Radarempfängern FuG 350 „Naxos“ und FuG 227 „Flensburg“ hat die Junkers Ju388J noch ein kombiniertes Nachtjagd- und Rückwärtswarngerät vom Typ FuG 218 "Neptun" Ausführung V/R an Bord. Allerdings ist dieses Flugzeug, wie wir nun wissen, erst recht spät im Spiel verfügbar (März 1945). Hier muss man sich entscheiden wie viel Forschung man investieren möchte um eher an diesen hervorragenden Nachtjäger zu kommen. Wenn Ihr also einen Nachtjäger haben wollt der die langsamen Massen von britischen Bombern optimal bekämpfen soll, dann legen wir Euch die Junkers-Familie ans Herz.
zum Thema zweimotorige Zerstörer:
Hier mussten wir uns erst mit den Werten der Maschinen vertraut machen. Nun können wir Euren Standpunkt ziemlich gut nachvollziehen. Die Messerschmitt Me410A ist besser Bewaffnet, hält mehr aus und hat eine bedeutend höhere Reichweite als die Messerschmitt Bf110G-2. Alles Pluspunkte um in den ersten Monaten die noch recht wehrlosen Viermots über dem Reich stark auszudünnen. Unser Eindruck war offensichtlich von der größeren Verfügbarkeit der Messerschmitt Bf110G-2 zu Beginn der 43er-Kampagne geprägt. Hier muss allerdings auch erwähnt werden, dass die Bf110G-2 für die Produktion die selben DB-605-A Flugzeugmotoren benötigt wie die Bf109G-6 (der Standartjäger zu diesem Zeitpunkt). Zumindest ein Vorteil bei der Motorenproduktion.
Euer der_Dessauer