Verluste:

Wie man sieht war diese Runde nicht besonders blutig für uns. Dafür lässt sich bereits ein vorläufiges Fazit für das Jahr 1914 ziehen. Wir haben nur knapp mehr Ausfälle als die Deutschen zu verzeichnen. Was Angesichts des Übergewichts der gerechten Sache als ein grosser Sieg vermerkt werden kann.
Galizien:

Hier dachte der Feind wohl, dass wir zu einem Sturm auf die Lemberg ansetzen würden, den er mit einem Gegenschlag hätte kontern können. Dazu führte er eine grosse Armee wieder in das Feld um die Stadt. Nur hatten wir für solche waghalsigen Versuche nicht die notwendigen Kräfte und beliessen es bei einer Belagerung. Nun stehen sich wieder zwei grosse Armeen in der Provinz gegenüber. Wobei wir immer noch 75% des Feldes kontrollieren und die Stadt somit immer noch belagert wird. Ob wir hier noch vor dem Frühjahr noch etwas machen werden, ist fraglich.
Polen
Bei Iwangorod haben unsere tapferen Recken mal wieder den Befehl verweigert und nicht versucht die Österreicher zu schlagen. Wobei zu schlagen zu viel gesagt ist. Der Befehl lautete die Verteidigungsposition beibehaltend in die Provinz vorzurücken. Wo es dann automatisch zu einer Schlacht gekommen wäre, da die Kontrolle Wien zu hoch gewesen ist. Vielleicht hing es mit dem dabei zu passierenden Fluss zusammen. Jedenfalls ist die Position der Mittelmächte gerade zu stark um hier einen Entsatzversuch zu unternehmen.
Bei Brest Litovsk erleben wir eine Überraschung mit einem leichten Nachgeschmack. Die Deutschen sind von ihren dunklen Plänen abgerückt und haben sich zurückgezogen. Wir hatten eigentlich mit einer weiteren Runde des Gemetzels gerechnet, bei der wir auch wieder grenzwertige Moralverluste erleiden können. Die Stawka hat hier anscheinend einfach die stärkeren Nerven bewiesen. Der Nachgeschmack besteht darin, dass die Eisenbahnlinie durch die Kämpfe beschädigt wurde. Somit wird uns die Gelegenheit genommen die Lage bei Iwangorod durch einen schnellen Wurf zu bereinigen.
Hier ist allgemein zu bemerken, dass der Gegner zu wenig die Eisenbahn benutzt um lokale Übergewichte zu erzeugen.
Baltikum

Wie erwartet griffen die Deutschen bei Kowno an. Die Recken Rennenkampfs schlugen sich dabei sehr gut und konnten sogar einen ersten Angriff abwehren. Danach ging es aber wieder zurück über den Fluss, viele deutsche Leichen hinterlassend. Eine erfolgreiche kleine Offensive, die nach unserer Überzeugung die Lage bei Brest Litovsk gerettet hat, auch wenn jetzt die Armee wieder zerschlissen ist. Jedenfalls hat der gute Mann gerade keinen Grund sich die Pistole in den Mund zu schieben.
Balkan

Hier versuchten die Serben Banja Luka zu erstürmen. Zwar ohne Erfolg aber eine den Verteidigern zur Hilfe gekommene österreichische Armee schlagend. Serbien ist hier eigentlich völlig fertig und lebt lediglich von der Passivität eines gewissen südslawischen Generals der die Österreicher führt. Ein kurzer Ausflug per Eisenbahn nach Bosnien hätte uns schon vor ein paar Wochen große Probleme bereiten können. Stattdessen bewacht er die serbische Hauptarmee, die sich aus ihren Stellungen mangels Reserven sowieso nicht mehr viel weiter von Belgrad wird entfernen können.
Dafür konnte er uns im Westen ärgern. Dazu aber erst Morgen.