Das Neo-Khaganat - The Mad Baron [Darkest Hour]

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von Hjalfnar » Sa 25.07.2015, 15:41

Vielen Dank trotzdem für den AAR, werter Clone!

von Hohenlohe » Sa 25.07.2015, 15:36

Wir hätten die weitere Berichterstattung dennoch für gut befunden. Aber euer Fazit zeigt die Schwäche der KI und daher verstehen wir es gut. Danke vielmals für diesen interessanten AAR.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

von [Gast] » Fr 24.07.2015, 22:58

Während der strategischen Überlegungen kam zu Tage, dass weitere Aktionen nur noch simplen Grinden der verschiedenen K.I. Gegner darstellt:

Während wir Indien für eine Herausforderung hielten (verbündet mit den USA), war es das nicht. Die USA übten keinerlei Druck auf die Küsten aus und schickten auch keine Hilfe. Wir haben an einem unserer drei Schwerpunkte ein wenig Probleme gehabt, aber von Afghanistan kommen konnten wir praktisch mit nur kurzen Gefechten dazwischen bis Südindien durchmarschieren und dadurch auch endlich unseren Schwerpunkt zwischen Bhutan und Kalkutta soweit entlasten, dass wir auch hier durchkamen. 7 Monate dauerte der Feldzug nur. Das war eine so herbe Enttäuschung für uns:
Wir hatten keinerlei Luftwaffe und die Bomber der Kanadier und Inder machten ordentlich Schaden. Aber nichts, was man bei +5Mp pro Tag nicht ausgleichen könnte. Die USA schickten GARNICHTS und so wurde aus einer Herausforderung ein Spazierritt. Wir hatten damit gerechnet, dass wir dank +20 US-Divison (die USA haben mindestens +50 Divisionen zur freien Verfügung zuhause) geschlagen werden oder einen epischen berichtenswerten Krieg haben. Hatten wir nicht.

Nachdem wir dann Indien und China hatten, wuchs unsere Industrie mit der Erhohlung der indischen in den +200er Bereich. Wir konnten plötzlich 4 moderne Panzerdivisionen gleichzeitig produzieren, zu unserer Produktion von 2 Infdivionen und 10 Kav Divisionen dazu. Wir fingen Krieg mit Japan an, sie hatten immernoch mit Manschu deutlich mehr Truppen als wir und wir eine riesige Küste. 2 Monate nach Kriegsbeginn kapitulierte Manschu (400.000 Mann legten die Waffen nieder) und wir standen in Korea. Die Japaner verloren dadurch ihr gesamtes Festlandheer, weil die Restjapaner keine Frontlinie mehr bilden konnten. Wir standen 3 Monate nach Kriegserklärung in Vladivostok und Busan. Nur die japanischen Invasionen waren ein Problem für uns, da die Küsten nicht von einzelnen schweren Inf-Divisionen gehalten werden konnten (Inf-Division+Ari-Brig+gepanz. Fahrzeug-Brig). Der Feind konnte so immer wieder 7-10 Divisionen an den Küsten anlanden, doch wir hatten dank der Erfolge in Manschu so viele Truppen frei, dass nie ein wirklich großer Brückenkopf entstand, sondern vielleicht maximal 4-5 Provinzen in China verloren gingen. Schlussendlich konnten wir dann sogar einen Frieden mit Japan machen, weil sie in keinem der großen Bündnisse waren, der Japan vom asiatischen Kontinent runterwarf. In 5 Monaten. Enttäuschend.

Danach konnte ich ohne Probleme alles was nicht Russland war und irgendwie auf dem Festland war, abgrinden und schlussendlich fühlte ich mich 1945 stark genug um Russland anzugreifen. Sie hatten mehr Truppen, wir nur moderne Kav, Panzer und mittlerweile Panzergrenadiere. Piece of Cake. Ab da an war es nur noch stumpfes Grinden.

Als wir das AAR angefangen haben, hatten wir gehofft, nicht zu gewinnen, irgendwo geschlagen zu werden. Eine Kriegserklärung im falschen Moment zu erhalten oder mit den USA in Indien große Probleme zu bekommen. Das passierte nicht. Und damit empfanden wir das Ganze als nicht mehr berichtenswert, nicht mehr spannend. Es wurde zu einem klassischen "Spieler gegen K.I."-AAR. Trotz des extrem schwachen Landes zu Begin.

von Managarm » Fr 24.07.2015, 22:00

Wird der glorreiche Kampf denn noch weiter gehen?
Ach, was für eine Frage. Wir gehen einfach davon aus, daß Ihr gerade mitten in weitreichenden strategischen Überlegungen steckt, oder?! ;) :)

von [Gast] » So 07.06.2015, 23:13

Greenhorn hat geschrieben:Ganz Irland ist vereinigt! :)
Das ist es bereits seit der britischen Revolution von 1925 und dem damit einhergehenden Zerfall des Empires.
Hjalfnar hat geschrieben:Hm. Wir würden ja sagen, macht Frieden mit Deutschland und greift die Russen an...das dürfte Euch wohl erst einmal freie Hand geben.
Wir können mit den Deutschen keinen Frieden schließen. Als Anführer der Allianz Mitteleuropa verweigern sie jede Art von Frieden. Außerdem schließen wir keine Friedensabkommen, wir zerschmettern unsere Feinde...

Der Russe hat übrigends trotz des Krieges an jeder Grenzprovinz zu uns laut Aufklärung noch mindestens 1 Division stehen, möglicherweise mehr. Das sind ungefähr die selbe Anzahl an Männern (möglicherweise schlechter ausgerüstet und trainiert) als wir komplett unter Kommando haben. Das würde sehr schnell sehr dreckig werden und mit Risiko meinen wir nicht, den Traum durch Selbstmord zu beenden.

von Hjalfnar » So 07.06.2015, 23:09

Hm. Wir würden ja sagen, macht Frieden mit Deutschland und greift die Russen an...das dürfte Euch wohl erst einmal freie Hand geben.

von 123 » So 07.06.2015, 23:08

Ganz Irland ist vereinigt! :)

von [Gast] » So 07.06.2015, 23:04

Kurfürst Moritz hat geschrieben:Sehr schöner Kampf!
Auch die Lage in Mitteleuropa verspricht viel Spannung!

Wie sieht denn jetzt die wirtschaftliche Lage aus, nachdem die AOG eingegliedert wurde?
Abschließend an das nächste Update werden wir den Wirtschaftsslider wieder zeigen. Um etwas zu spoilern, wir werden dann hinter der UoB, der CoF, Russland, Japan und den USA auf Platz fünf der Wirtschaftsnationen sitzen. Ob Khagan Genghis II dann auch zum G7 Gipfel darf, bezweifeln wir aber.

Uns fällt auf, eines der Bilder war falsch (mit Bildunterschrift "Chaos", das wurde jetzt korrigiert.
Hohenlohe hat geschrieben:Wir gratulieren dem Khagan zu diesem grossartigen Sieg über die AOG und wünschen euch viel Erfolg gegen Yunnan... :top:

Nur weiter so...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

edit: leider können wir euch derzeit nicht reppen, daher nur ein gefühlter Keks von uns...
ICH MAG KEEEEKSSEEE .... hören wir aus dem neuen Palast in Urga laut gebrüllt...

Nach dem nächsten Update müssen wir eine sehr schwere strategische Entscheidung treffen. Bisher haben wir immer mit sehr kalkulierbarem Risiko gearbeitet, bis auf die deutsche Kriegserklärung (die zum Glück nicht schwerwiegende Probleme brachte) gab es nichts unabsehbares oder gefährliches, was uns wirklich Angst macht. Doch jetzt sind die Zeiten vorbei, wir werden sehr viel mehr Risiko eingehen müssen. Falls also jemand für uns seinen Kopf hinhalten will, darf er sich jetzt melden.

von Kurfürst Moritz » So 07.06.2015, 22:45

Sehr schöner Kampf!
Auch die Lage in Mitteleuropa verspricht viel Spannung!

Wie sieht denn jetzt die wirtschaftliche Lage aus, nachdem die AOG eingegliedert wurde?

von Hohenlohe » So 07.06.2015, 15:28

Wir gratulieren dem Khagan zu diesem grossartigen Sieg über die AOG und wünschen euch viel Erfolg gegen Yunnan... :top:

Nur weiter so...!! :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

edit: leider können wir euch derzeit nicht reppen, daher nur ein gefühlter Keks von uns...

von [Gast] » So 07.06.2015, 15:00

5.2. Alte Freunde, alte Feinde
Die AOG leistet weiterhin nur minimalen Widerstand. Ihr letztes Verteidigungsaufgebot bei Hechi (über 10 Divisionen) und bei Guangzhou (über 8 Divisionen) wird von unseren Reiterhorden überrannt und völlig zerschlagen. Damit ist der Sieg entgültig über die AOG, es gibt nun niemanden mehr, der uns noch aufhalten könnte.
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Entscheidungsschlachten
Kurz nach diesen Schlachten ist es endlich soweit, die AOG Boarddirektoren kapitulieren. Trotz der Wünsche nach Rache gegen diese deutsche Kapitalistenbrut, die ein ganzes Land mit über 140.000.000 Einwohnern wie ihr eigen behandelt haben, plädiere ich dafür, die Boarddirektoren der AOG und ihre Verwaltung nicht anzurühren. Wir können die Industrie des Gebietes viel schneller nutzen, wenn wir die alte AOG Verwaltung nutzen und dafür brauchen wir ihr Fachwissen. Das schmeckt nicht jedem, insbesondere denen nicht, die ihre Kameraden sterben sahen und auch der Khagan ist außer sich, doch weiß er ebensogut, dass für die Kriege, die da kommen, jede Fabrik und jedes Wissen benötigt wird.
In der Forschung haben wir jetzt Zugriff auf Krupp-China, die Mauser-Drachenwerke sowie Opel- und Siemens-Ostasien, ein riesiger Sprung!
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Die AOG kapituliert vollständig
Währenddessen können die Deutschen die russische Offensive weiterhin nichts entgegensetzten, die Ukraine, das baltische Fürstentum und mit Polen-Lithauen haben alle nicht deutschen Mitteleuropastaaten kapituliert. Bis auf Danzig ist ganz Ostpreußen gefallen und das Momentum der Russen ist noch längst nicht gestoppt.
Im Westen konnten die Franzosen den ersten Erfolg nach Flandern-Wallonien feiern, sie erobern Nancy.
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Deutschland verliert weiter an Boden
Zwei Wochen später stehen die Russen bereits an der Oder und haben Stettin besetzt. Damit schrumpft das deutsche Reich immer weiter, auch Breslau und Katowice sind gefallen. Berlin ist keine 100km mehr von der russischen Dampfwalze entfernt.
Im Westen konnten die Franzosen auch Longwy erobern und erhöhen damit den Druck auf Deutschland immer weiter.
Entlasstung für die Deutschen könnten die Landungsköpfe der Entente werden, die sie in Brest und Gotland errichtet haben und von dort die CoF und Skandinavien bedrohen.
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Russen an der Oder
Am zweiten Juni tritt dann ein verzweifelter Kaiser vor die Rundfunkgeräte und erklärt, dass der Krieg von Deutschland alleine nicht mehr gewonnen werden kann und man wie 1914 die Hilfe seiner Verbündeten benötigt, zu denen man damals loyal stand. Die Österreicher und die Türken reagieren auf dieses oberste Hilfegesuch und treten der Mitteleuropaallianz bei, nur Bulgarien lehnt jede Beteiligung ab.
An der Front haben die Russen bereits den neuen Staat "Polen" gegründet, der ihnen loyal dienen und weiter an das Ost-Ufer der Oder aufgeschlossen.
Werden die Österreicher die Wende bringen?
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Alte Verbündete wieder vereint
Mit dem Österreichischen Kriegsbeitritt haben die Russen scheinbar nicht gerechnet und die Fronten in Osteuropa werden zutiefst unübersichtlich: Die Russen marschieren über Frankfurt (Oder) nach Rostock bis an die Elbe, gleichzeitig schicken sie ihre Truppen bei Breslau Richtung Süden nach Böhmen, während die Österreicher eine gewaltige Offensive aus der Slovakei nach Polen schicken, die innerhalb von 14 Tagen bis nach Plock in Ostpreußen vorstoßen kann!
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Österreich versucht die Russen zu umfassen
Am zweiten Juli zeigt sich, dass die Russen zwar noch nicht final auf die Österreicher reagieren konnten, die sogar bis Allenstein marschiert sind! Doch ihre Offensive gegen Deutschland geht ungebremst weiter. Mit Neuruppin und Potsdam wird Berlin komplett eingekesselt, Cottbus, Leibzig und Lübeck fallen ebefalls.
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Chaos
Währenddessen bereiten wir unsere nächsten Aktionen vor. Die nervigen Städte der Legation Citys können wir nicht angreifen, weil sowohl Japan als auch Canada uns erklären, dass sie das nicht tolerieren werden. Und mit beiden können wir nicht Krieg führen, nichtmal mit einem von beiden! Um die Truppen dennoch in Bewegung zu halten, verlegen wir alle Truppen an die Grenze des letzen Warlordstaates, Yunnan um Zentralchina entgültig unter mongolischer Flagge zu vereinen. Danach müssen wir uns klug überlegen, wie wir weiter vorgehen wollen.
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Das mongolische Imperium, July 1940

von Hohenlohe » Mi 03.06.2015, 02:04

Wir werden ja sehen wie der Khagan mit einer geänderten Weltkarte voller Gegner umzugehen weiss... :ph:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

von [Gast] » Di 02.06.2015, 22:26

5.1. Eine Welt in Flammen


Mit dem Kriegseintritt Russlands ist klar, dass weder das deutsche Reich noch Russland in den nächsten Monaten gegen uns vorgehen können. Die Offensive gegen die AOG und die entgültige Vertreibung der deutschen aus Ostasien wird somit weiter forciert. Mit der Eroberung von Nanping wird ein Teil der AOG-Legionstruppen eingekesselt und wir versuchen zugleich den Kessel zu räumen. Ein schwieriges Unterfangen, da der Feind weiterhin über den Hafen des Kessels versorgt werden kann. Auch fürchten wir mögliche Ausbruchsversuche, da wir Nanping nur mit zwei Kavalleriedivisionen halten. Sobald die Schlachten in der Mitte (unter dem neuen Hauptquartier-Gardekorps des Khagan Genghis II. persönlich) und im Westen gewonnen wurden, werden wir versuchen unsere Position bei Nanping zu stärken und dem Kessel stärker entgegenzutreten.
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Kesselräumung schwergemacht


Die Kesselräumung schlägt fehl, die Legionstruppen wehren sich erbittert und der Blutzoll für beide Parteien ist hoch. Um die Lage vor Ort zu verbessern, wir das HQ-Gardekorps unter dem Khagan persönlich nach Nanping gebracht, gerade rechtzeitig um einen Ausbruchsversuch zu stoppen. Wir sammeln nun dort unsere Kräfte für eine weitere Kesselräumungsaktion, diesmal wissen wir, wie verbittert der Feind vor Ort ist. In der Mitte können wir die AOG aus dem industriellen Zentrum von Zentralchina, Changsha vertreiben und auch im Westen wird die Horde weiter getrieben. Die Deutschen sind weiterhin nicht in der Lage, die Front zu stabilisieren.
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Der Khagan übernimmt das Kommando beim Kessel
Die zweite Räumung beginnt, wie die erste: blutig. Doch diesesmal sind wir dem Feind zahlenmässig überlegen sowie ausgeruht und besitzten die göttliche Führung des einzig wahren irdischen Gottes. Ohne Gnade treiben wir die Legionstruppen der AOG in das Meer, bis niemand mehr übrig bleibt, insgesamt eine Miliz-, eine Infanterie und eine Kavalleriedivision des Feindes wird vollständig ausgelöscht. Sollten unsere Truppen nun an die Front aufgerückt sein, erwarten wir, dass der Feind an der Ostfront vollständig kolabieren wird.
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Kesselräumung leichgemacht
Unterdessen steht die Welt in Flammen: Die von den Britisch-Kanadiern geführte Entente erklärt den Syndikalisten den Krieg und die Eroberung "der Heimat" zum obersten Kriegsziel. Währenddessen läuft die russische Offensivwaffe langsam an: Aufgehalten durch die schwache Infrastruktur und mangelnde Organisation des russischen Reiches, wird es wohl noch dauern bis die Russen mit voller Stärke zuschlagen, doch das neue Aufmarschgebiet in Weißrussland stärkt die Offensivposition der Russen unerwartet stark. Erste Provinzen in der Ukraine, im Baltikum und in Polen-Litauen werden vom Schwarz-Gelb-Weißen Truppen besetzt. Im Westen dagegen stabilisiert sich die Front nach dem Fall von Flandern-Wallonien entlang der deutschen Grenze.
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Die Entente mobilisiert
Wenige Tage später wird klar, wieso die Entente, eigentlich in einer Position der Schwäche, dieses Wagnis eingeht: Die USA treten der Entente bei, erklären, dass "ein historischer Fehler der Nichteinmischung wiedergutgemacht werden muss" und stärken die Truppen- und Industriestärke der Entente um mehr als das Dreifache. Aus einem nebensächlichen Bündnis ohne wirkliche Bedeutung ist plötzlich ein massiver Schlaghammer "des Rechts" geworden. Das wäre für uns eigentlich weniger von Bedeutung, wenn die USA nun jetzt nicht auch mit den Indern verbündet wären. Und diese selbsternannten Demokratiebringer sind garnicht gut auf unsere beglückende Außenpolitik zu sprechen. Wir vertreiben gerade also den Deutschen einen Feind aus Übersee in unseres Süden nur um einen neuen riesigen Feind aus Übersee an unsere südliche Grenze zu bekommen. Na diese Mitteilung dem Khagan mitzuteilen... überlasse ich jemanden anderen.
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Die USA beendet ihre Neutralitätspolitik
Ungeachtet der weltpolitischen Entwicklungen tragen wir weiter unseren Teil zum Ende des Deutschen Hegemons bei: Alle Fronten melden weitere Fortschritte, die AOG-Legionäre leisten zwar Widerstand, jedoch keinen, der uns ernsthaft aufhalten kann. Unermüdlich marschieren wir in der Mitte auf Guilin zu, dem Ort, an dem das Hauptquartier der AOG steht und der Vorstand und Aufsichtsrat tagt. Auch an der Küste im Osten sowie an der Grenze zum Warlordgebiet im Westen geht es nur weiter südlich.
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Die AOG scheint gebrochen
In Europa ist zu vermelden, dass die russische Dampfwalze mit voller Macht einschlägt und aktuell nichts in ihrem Wege steht. Die Ukraine besteht nur noch aus Odessa und der Krim, das Baltikum aus Riga, Kurland und der äußerste Westen von Estland und über das weißrussische Aufmarschgebiet ist bereits Litauen sowie Lemberg besetzt worden und die russischen Truppen marschieren über Lublin immer tiefer nach Polen. Sehr bald stehen die Russen in den Grenzen von 1914, wenn die Deutschen nicht irgendwie den Dampfhammer stoppen können. Das Erschreckende daran: Nach unseren Schätzungen befinden sich mindestens 500.000 russische Soldaten nicht an der Front... die stehen immernach an unserer ewig langen Grenze! Im Westen kann das deutsche Reich Namur zurückerobern, der die dortige Front ist deutlich weniger mobil.
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Die russische Dampfwalze erdrückt Mitteleuropa
Für uns sind das weniger gute Nachrichten, zwar haben wir alsbald den Deutschen vollständig aus Ostasien vertrieben, einer unserer wichtigsten Ziele für die weitere Blüte des Khaganats! Doch war zu Kriegsbeginn unsere Hoffnung, dass sich 1914-1919 wiederholt und ganz Europa auf Jahre im Krieg zergeht, wir Kräfte sammeln können und irgendwann dann das von Russland holen, was der Mongolei als Erbrecht zusteht. Doch sollten die Russen weiter so durchmarschieren, stehen sie bald erst in Berlin, dann in Essen und haben dann wieder genügen Kraft und Aufmerksamkeit für uns. Wir müssen das irgendwie verhindern, auch wenn wir überhaupt keine diplomatische Handhabe dafür haben. Wenigstens geht der Krieg gegen die AOG immer weiter ohne jede Art von Rückschlag. Nur was danach? Russland steht außer jeder Frage, Japan ebenfalls. Wir werden wohl für das erste wieder darauf warten müssen, dass der Weltkrieg uns Möglichkeiten aufzeigt.
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Die Kapitulation des Feindes naht, doch was dann?

von Hohenlohe » Di 02.06.2015, 16:04

Das nennt man eine gute Ausgangslage für einen erfolgreichen Feldzug...!! :top: Möge der Khagan siegen...!! Nur weiter so...!!

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

von [Gast] » Mo 01.06.2015, 23:58

5. WELTKRIEG II


Europa im Juni 1939:
Mit dem Aufbau der Spionage, die sich vorallem auf Russland, Deutschland und Japan fokussiert sowie mit der Modernisierung unseres Nachrichtenempfangs (die Frankfurter Zeitung wird jetzt über die Transib zu uns gebracht!) können wir die Entwicklungen in Europa bis heute nachvollziehen und einen Ausblick auf die Zukunft werfen:
Der Österreichisch-Ungarische Bürgerkrieg endete mit einer seltsamen Grenzziehung auf dem Balkan: Nachdem zwischen Österreich, Ungarn und Böhmen die Kampfhandlungen 1937 begonnen, zogen Rumänien und Serbien bald nach: Serbien griff erst Bosnien an und dann Ungarn, während die K.u.K. Truppen sich gegenseitig bekämpften. Rumänien konnte mit einem schnellen Schlag nach Hermannstadt vorstoßen und ganz Siebenbürgen aus den Händen der Ungarn reißen. Während die kaiserlichen Truppen alsbald die Oberhand gewannen und sowohl Böhmen als auch Restungarn eroberten, griffen die Rumänen aus irgendeinem Grund auch noch Serbien an. Das Ergebnis ist ein Staat Österreich und ein Staat Rumänien mit einer langen gemeinsaem Grenze. Dazu existiert noch ein unabhängiges Montenegro und Großbulgarien.
In Spanien ist immernoch ein Bürgerkrieg am toben, doch die königlichen Truppen gewinnen immer mehr die Oberhand.
Gleichzeitig nehmen die Spannungen zwischen Paris und Berlin wie auch zwischen St. Petersburg und Berlin immer weiter zu. Manche Rufen schon Krieg zieht auf!
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Europa im Juni 1939
Zur gleichen Zeit haben wir dem Khagan lieber keine Friedensphase vorgeschlagen, das war uns zu riskant. Jedoch sind attraktive Feinde aktuell schwer aufzutreiben, weshalb wir die Truppen in das Himalaya verlegen lassen. Die Staaten Nepal und Bhutan mögen weder attraktive Feinde noch große Gegner sein, aber so vereinigen wir die letzten buddhistischen Länder und untermauern die religiöse Reinheit des gesamten Reiches.
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Es können nicht immer große Feinde sein
Während weiter südliche der indische Einigungskrieg zu Gunsten der von Kanadiern, Nationalfranzosen und Australiasier unterstützen Dehli-Regierung ausgeht, werden kapitulieren Nepal und Bhutan nach kurzen Schlachten. Die Kriege sind so schnell vorbei wie sie gekommen sind.
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Sieg... doch hier gab es keine Ehre zu gewinnen
Währenddessen versuchen die Deutschen weiterhin uns zu bekämpfen. Der Bomberterror auf unsere Garnisonstruppen hört nicht auf und eine Invasion bei Tsingtau ist ebenfalls versucht worden. Doch während die Leichen der Deutschen aus dem gelben Meer langsam ein Rotes machen, können die Deutschen nicht gegen unsere Verteidigung ankommen, wir siegen!
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Deutsche Invasion die Unendliche
Da auch der Khagan anerkennt, dass wir nun nicht immer weiter lächerliche Gegner angreifen können, sondern uns auf wahre Feinde vorbereiten müssen, beginnt eine Friedensphase des Reiches, in dem wir planen für unsere nächsten Schritte die Truppen weiter auszubauen und aufzurüsten.

Doch aus diesem Plan wird alsbald nichts, denn am 14. September 1939 beginnt die Erde zu brennen. Vor 20 Jahren kapitulierten die revolutionären Franzosen vor den Deutschen Truppen und heute, 20 Jahre später, treffen diese Franzosen wieder auf Deutsche Truppen. Die Zuspitzung des Konflikts um das Elsass und Lothringen endet mit der vollständigen Mobilmachung der CoF und der Kriegserklärung gegen das deutsche Reich und seine Verbündeten.
Wir beenden jeden Friedensphasengedanken und schicken alle verfügbaren Truppen sofort an Aufmarschpunkte um die Gunst der Stunde zu nutzen. Auch wird die Küstenverteidung in China reduziert, da wir absofort weder feindliche Bomber noch Truppen fürchten müssen.
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Ein neuer Krieg in Europa
Nur zwei Tage später ist der neue Krieg um einen Teilnehmer reicher: Die Union of Britain schließt sich dem Waffengang ihrer syndikalistischen Brüder in Paris an und macht mobil.
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UoB mobilisiert ebenfalls
Unsere Truppen erreichen in der Zeit ihr neues Aufmarschgebiet in China: Es ist Zeit den deutschen Einfluss aus China entgültig zu vertreiben und dafür ist es nötig die AOG zu zerschlagen sowie die restlichen Kolonialpositionen der Deutschen zu besetzen. Wir haben alle freien Kräfte in Stellung gebracht und beginnen nun mit Schwerpunktangriffen im Osten unter dem Khagan persönlich, wie auch im Mittelabschnitt und im Westen. Möge der Feind niedergeritten werden!
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Angriff auf die AOG
Die AOG ist auf unseren Krieg weniger vorbereitet als erwartet. Durch den Krieg in Europa ist ein großer Teil des deutschen Offizierskoprs aus der AOG abgezogen worden, wie auch wichtige Generäle und Experten. Die AOG Truppen erweisen sich beim Aufeinandertreffen als katastrophal geführt, demoralisiert und desorientiert. Die ehemals stärkste Kolonialarmee der Welt wirkt wie ein versprengter Haufen, dem jede Führung abhanden gekommen ist. So siegen wir in allen Schwerpunktbereichen unerwartet schnell und der Feind lässt einen ebenso wenig erwarteten hohen Blutzoll zurück. Sollte das deutsche Reich nicht umgehend der AOG massive Verstärkung zukommen lassen, erwarten wir keinerlei Rückschläge und kalkulieren für den gesamten Feldzug bis hin nach Indochina 9 Monate, da die Straßen im Winter weniger gut passierbar sind.
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Sieg, Sieg, Sieg!
Und dann erhalten wir die Nachricht, mit der wir sicher sind, dass Deutschland keinerlei Hilfe für die AOG erübrigen wird: Der russische Zar erklärt dem deutschen Kaiser den Krieg! Damit befindet sich Deutschland in der selben gefürchteten Lage wie vor 25 Jahren, wieder kämpfen sie an zwei Fronten, wieder gegen Russland, Britannien und Frankreich. Doch diesmal haben sie nichteinmal die Österreicher an ihrer Seite, die ihre Neutralität erklärt haben. Nur Polen-Litauen, das baltische Großfürstentum und die Ukraine. In Weißrussland findet kurz nach der Kriegserklärung durch Russland ein prorussischer Putsch statt, sodass Weißrussland sich auf die Seite Russlands schlägt! Ein neuer Weltkrieg ist ausgebrochen, daran besteht kein Zweifel mehr.
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Ein neuer Weltkrieg!

von Hohenlohe » Mo 25.05.2015, 14:50

Werter clone, wir danken euch für die ausführliche Erklärung... :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der gerne mitliest... :smoke: :)

von [Gast] » Mo 25.05.2015, 02:53

Hohenlohe hat geschrieben:Wir als abtrünniger deutscher General und Logistiker plädieren für einen verstärkten Ausbau der Industrie und verstärkte Forschung auf den Gebieten Kavallerie, Artillerie und Infanterie sowie Industrie... :top:
Ansonsten begrüssen wir die grossartigen Leistungen des grossen Khagans...!! :ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :smoke: :) :ritter: *URRÄH*
Es ist noch nicht entschieden, ob wir eine kürzere Friedensphase einlegen, was natürlich auch von der Weltpolitik abhängt. Jedoch haben wir auch weitere Expansionsziele ins Auge gefasst. Da wir sowieso im Krieg sind (und es auch bleiben werden), spricht nur der 1,1% Dissent pro Kriegserklärung gegen weitere Expansion. Überdehnt sind wir sowieso.

Zur Forschung: Wir können aktuell 5 Teams einsetzen und fokussieren uns auf die Industrie, die Infanterie+Kav (haben gerade 39er Techs für beide abgeschlossen), auf Artillerie, wir versuchen aktuell die Panzertechnologie nachzuholen (dauert noch) und dazu noch auf die Blitzkriegsdoktrinen. Marine, Luftwaffe sowie deren Doktrinen sind noch aus Vorkriegszeiten. Vorweltkriegszeiten.
Bassewitz hat geschrieben:Man muss den russischen Weg gehen: Riesige Landmasse ohne einen Weg ins offene Meer erobern.
Den Weg sind wir ja bisher gegangen. Aber für den weiteren Weg ist das genannte Russland im Weg. Und dieses Russland ist uns aktuell 6 zu 1 überlegen, was aktive Soldaten angeht.
Hohenlohe hat geschrieben:Da gibt es nur ein Problem: derzeitige Truppenstärke sowie die Deutschen...*seufz*

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)
Wir erwarten, dass die deutschen Truppen ab Ende 39 oder Anfang 40 soweit gebunden sind, dass wir mehr Handlungsspielraum gewinnen. Wenn es für uns sehr sehr gut läuft, wird das auch auf den Russen zutreffen.
Bassewitz hat geschrieben:Endet der Krieg gegen Deutschland irgendwann?

Dann bliebe noch Russland.

Der Mod braucht mehr Krieg in Europa. Außerdem ist er mir zu deutsch.
Der Krieg mit Deutschland kann auf drei Arten Enden:
1. Wir cheaten.
2. Deutschland wird von einer anderen Nation annektiert.
3. Es gibt ein Friedensevent.

1.Da Deutschland in einem der 3 großen Bündnisse ist (Mitteleuropaallianz), kann man keinen Frieden mit Deutschland aushandeln, außer man würde accept-all cheaten. Das kommt für uns nicht in Frage.
2. Deutschland wird nicht immer so viel Handlungsspielraum wie bisher haben. Wir fürchten jedoch, dass sie durch den langen Kriegszustand ihre Truppen soweit auf Fordermann gebracht haben, dass sie die Feinde, die da kommen, besiegen werden.
3. Ein Friedensevent könnten wir nur selber schreiben, denn eine solche Situation ist im Mod nicht bedacht. Generell wird eine Mongolei, die von der K.I. geführt wird, in 98 von 100 Spielen entweder vom Qing-Reich oder von Russland vernichtend geschlagen. Und selber schreiben, für das AAR möglich, aber fühlt sich auch an wie Cheaten...

Russland und Deutschland könnte mit Glück das gleiche Schicksal ereignen, mit wirklich viel Glück. Dann wäre noch Japan übrig. Und die haben keinen natürlichen Feind, wenn die Deutschen von aus der Region verdrängt werden.

Ich werde mal im nächsten Update eine Karte von Europa bringen und die wichtigsten Ereignisse nochmal aufzeigen. Da hat sich doch zu 36 viel verändert, was ich nur mit Worten, nicht mit Bildern gezeigt habe.
Generell wird es einen Krieg in Europa geben. Und den wird es sehr bald geben. Die Frage ist nur, ob Deutschland nicht dank des permanenten Kriegszustandes, der extrem positiv auf Industrie und Manpower sich auswirkt, ihrem natürlichen Feind deutlichst überlegen sind. Da sie ja auch noch Polen-Litauen und die Ukraine im Team haben. Wir befürchten ja. Und damit ein viel zu schnelles Ende für uns.

Der Mod ist zu deutsch? Der Mod ist komplett auf Englisch und besitzt keine deutsche Sprachausgabe. Wenn das gemeint ist: Lieber ein englischer Mod als garkein Mod. Insbesondere wenn es ein Mod ist, dessen Welt jetzt schon seit bald einem Jahrzehnt immer weiter entwickelt wird.
Wenn gemeint ist, der Mod drehe sich alles um Deutschland: Nunja, sie haben den Weltkrieg gewonnen und überall ihre Klauen hineingehauen, insbesondere in Asien, Europa und Afrika. Aber der Mod hat deutlich mehr zu bieten als nur ein riesiges deutsches Reich, dass überall irgendwo ist. Russland, CoF, USA und andere Staaten haben eine höhere Eventdichte und sind extrem interessant zu spielen. Ich habe ja auch mal ein halbes Russland-AAR mit dem Mod in einer früheren Version gemacht.

von Bassewitz » Mo 25.05.2015, 02:09

Endet der Krieg gegen Deutschland irgendwann?

Dann bliebe noch Russland.

Der Mod braucht mehr Krieg in Europa. Außerdem ist er mir zu deutsch.

von Hohenlohe » So 24.05.2015, 23:28

Da gibt es nur ein Problem: derzeitige Truppenstärke sowie die Deutschen...*seufz*

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)

von Bassewitz » So 24.05.2015, 22:14

Man muss den russischen Weg gehen: Riesige Landmasse ohne einen Weg ins offene Meer erobern.

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