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POP´s
Verfasst: Mo 19.01.2004, 16:14
von P.C.Schuli
Hilfe, wie kann ich die folgenden Probleme lösen?
1. Meine POPs wachsen nur sehr langsam an
2. Meine POPs haben nie Geld, ausser den Offizieren
3. Wie vermeide ich die ständigen Revolutionen?
Danke für die Hilfe.
Ich plane für den März einen AAR über ein noch zu wählendes Land.
Diese Wahl möchte ich Ihnen werte Mitregenten überlassen, hier nur eine gewisse Vorauswahl:
Chile
Mexico
Ägypten
N.N
Verfasst: Mo 19.01.2004, 18:49
von Oliver Guinnes
ad 1) Medizinische Forschung, Gesundheitsausgaben (Sozialreform) und Infrastruktur (Bahn) erhöhen das Wachstum
ad 2) Einkommen erhalten die Pops aus den Exporten, dieses geben diese für ihren Lebensunterhalt und Steuern aus. Als könnt Ihr mehr Fabriken bauen um so die Einnahmen der Pops erhöhen und/oder die Steuern und Zölle senken auf dass mehr Geld in deren Taschen bleibe.
ad 3) Indem Ihr die Militanz senkt, niedrige Steuern, soziale und politische Reformen tragen dazu bei.

Verfasst: Di 20.01.2004, 15:37
von General Blücher
Zu 1,
seit Ihr sicher, dass die Infrastruktur das Wachstum der Bevölkerung beeinflusst?
Ich dachte die Infrastruktur würde lediglich das Produktionseinkommen bzw. die Produktivität erhöhen.
Verfasst: Di 20.01.2004, 15:46
von Elvis
Also ich hatte gehört, das die Eisenbahn die Lebensqualität einer Provinz erhöht. Dies wiederum soll das Bevölkerungswachstum beeinflussen.
Beides konnte ich jedoch in keinem Spiel feststellen
Verfasst: Di 20.01.2004, 15:51
von Elias
Ich dachte, die Ausbaustufe der Infrastruktur limitiert die maximale Anzahl an POP´s innerhalb einer Provinz.

Verfasst: Di 20.01.2004, 15:53
von General Blücher
Elias hat geschrieben:Ich dachte, die Ausbaustufe der Infrastruktur limitiert die maximale Anzahl an POP´s innerhalb einer Provinz.
Müsst Ihr noch mehr Verwirrung hier hinein bringen........

Verfasst: Di 20.01.2004, 21:33
von Steinwallen
Also das ist mir wirklich neu. Stimmt das wirklich?
Verfasst: Mi 21.01.2004, 08:22
von Oliver Guinnes
O.k., Wir müssen gestehen, dass Wir Mist erzählt haben. Wir haben gestern Abend bei Unserem aktuellen Spiel darauf geachtet und die Bevölkerung in Ham- und Lauenburg ist trotzt Ausbau der Bahnlineine von der Stufe 1 auf 2 nicht shneller gewachsen.

Verfasst: Mi 21.01.2004, 08:52
von rolin
Meine verehrten Regenten und Feldherren!
Das Thema Pops ist ein recht umfassendes und sollte daher wirklich genau hier abgehandelt werden:
Hilfe, wie kann ich die folgenden Probleme lösen?
1. Meine POPs wachsen nur sehr langsam an
Die Industrieforschungen Medizin triggert eine Reihe von Events welches Euer Bevölkerungswachstum positiv beschleunigt. Gesundheitsreformen sind auch dafür geeignet. Nicht geeignet ist, entgegen der Angaben im Handbuch, der Ausbau der Eisenbahn.(was sich aber bei einem neuen Patch ändern könnte)
2. Meine POPs haben nie Geld, außer den Offizieren
Wahrscheinlich haben auch Eure Soldaten Geld. Grundsätzlich ist es so, dass je größer die Nation ist, desto mehr Staatseinnahmen müsst Ihr lukriieren, und desto weniger Pops werdet Ihr haben welche Geldvorräte haben. Cashvorräte sind aber auch gar nicht nötig und gar nicht wünschenswert, denn gespartes Geld bei den Pops bringt keine Rendite in der Staatskasse. Es zählt auch nicht der Sparstrumpf als Zufriedensheitfaktor für die Pops, wichtig ist nur, dass die ersten beiden Versorgungskategorien bei den Armen Pops zu 100% abgedeckt sind. Wenn Ihr das erreicht, dann habt Ihr in diesem Bereich auch schon alles richtig gemacht. Für die Mittelklasse und Oberklassenpops sollte zusätzlich auch die Luxusgüterversorgung zu 100% abgedeckt sein.
3. Wie vermeide ich die ständigen Revolutionen?
Grundsätzlich: Revolten in Gebieten die ihr in den letzten 10 Jahren (1.02) erobert habt, sind normal und nationalistischen Ursprungs, sie könnt Ihr nicht abstellen. Diese Revolten werden auch von Pops durchgeführt die Null Militanz und Null Selbsterkenntnis haben. Leider revoltieren in solchen Gebieten vorzugsweise Beamte, Adelige und Kapitalisten, was oft zur Zerstörung dieser Pops führt.
Revolten aufgrund von Events durch eventbedingtes erhöhtes Revoltenrisiko (wie z.B. durch das Göttingen-Event, Galizienaufstände u.a.), könnt Ihr auch nicht verhindnern, es empfiehlt sich in solchen Situationen seine Truppen in den gefährdeten Provinzen zu stationieren, vor allen in den Gebirgsprovinzen um zu verhindern dass man mit 2 oder 3% Effektivität die Rebellen bekämpfen muss. Diese Revolten muss man aussitzen, denn nach einer gewissen Zeit klingen sie ab.
So, nun zu dem Bereich, in dem Ihr tätig werden könnt, zur Militanz der Pops. Geeignete Mittel zur Senkung der Militanz sind, wie der edle Oliver Guinnes bereits beschrieben hat, niedrige Steuern, sowie hohe Sozialausgaben und politische Reformen. Diese Dinge stehen aber meistens im Wiederspruch zu Euren Staatszielen (Militärdominanz). Daher sind folgende Mittel vor der Reformierung des Staates nützlich: Wandelt zumindest einen Pop pro Staat (nicht pro Provinz!) zu einem Kleriker um. Tragt Sorge dafür dass die Grundversorgung und die täglichen Güter bei allen Klassen zu 100% abgedeckt sind. Legt Garnisonsstädte an in Provinzen die hohe Revoltenrisiken aufweisen, denn eine ständige Garnison hält die Bevölkerung zum Stillhalten an, auch sie senkt das Revoltenrisiko. Kümmert Euch um die Verbrechensbekämpfung. Wandelt Arnacho-Liberale und Kommunistische Arbeiter in andere Popklassen um, meistens verlieren sie bei der Beförderung zum Offizier oder Kleriker diese üblen Ansichten.
Ach ja, und der Ausbau der Infrastruktur hat nichts mit dem zu tun wie viele Pops in einer Provinz vorhanden sein können.
Verfasst: Mi 21.01.2004, 11:31
von Elvis
Den ganz vorzüglichen Ausführungen des edlen Rolin, kann ich nur noch eine Kleinigkeit beifügen:
Wenn eure POPs rebellieren, bekämpft sie Vorzugsweise mit Kavallerie.
Eine z.B. 6.000 große RebellenDiv hat gute Chancen von der Infanterie komplett vernichtet zu werden. Was dem entsprechend auch den POP aus dem sie stammt reduziert. Kavallerie hingegen treibt die Rebellen zumeist in die Flucht, bevor sie vernichtet sind, was die Anzahl des POPs nicht so stark reduziert.
Verfasst: Mi 21.01.2004, 12:20
von Oliver Guinnes
Vorzügliche Arbeit werter Rolin!
Seid Ihr Euch hierbei:
Grundsätzlich: Revolten in Gebieten die ihr in den letzten 30 Jahren erobert habt, sind normal und nationalistischen Ursprungs, sie könnt Ihr nicht abstellen.
sicher? Oder hadelt es sich um ein akuten Rückfall in EU-IIitis? Wir hatten bei Unsern bisherigen Spielen den Eindruck, dass jedwedes signifikante Revoltenrisiko (rot gefärbt auf der Revoltenkarte) nach einer Eroberung wesentlich schneller abklingt.

Verfasst: Mi 21.01.2004, 12:38
von Elvis
Ich vermute ebenfalls, dass das unabänderliche Revoltenrisiko, aufgrund von Nationalismus, kürzer andauert als 30 Jahre. Weiss hierzu jemand genaueres, bzw weis jemand ob diese Zeit evtl. auch variabel ist?
Ich vermute jedoch, das es ein festgelegter Zeitraum ist, sind doch bisher alle zu einem gemeinsamen Zeitpunkt eroberten Gebiete auf einem Schlag friedlich geworden.
Verfasst: Mi 21.01.2004, 12:41
von rolin
Die Regel, werter Freund, stammt tatsächlich aus EU2, und wurde als Anwendung für Victoria übernommen (1.01, 1.02). Den genauen Zeitraum können wir sicherlich bei den Paradoxjungs erfragen. Werde das jetzt gleich tun.
Nachtrag; gegenwärtig sind es 10 Jahre.
Gruß
rolin
Verfasst: Mi 21.01.2004, 18:37
von Steinwallen
Meines Wissens beträgt der Zeitraum 10 Jahre.

Verfasst: So 25.01.2004, 09:36
von P.C.Schuli
Sehe ich das richtig, dass es sein kann, dass meine POPs nicht in der Lage sind bestimmte Güter auf dem Weltmarkt zu erstehen, wenn dort das Angebot sehr niedrig und die Nachfrage sehr hoch ist. An den freien Geldmitteln scheint es nicht zu liegen.
Ich habe bereits die Steuern auf Null, und die Subventionen auf Maximum gestellt, aber meine Handwerker können sich nur 50% der täglichen Güter leisten.
Verfasst: So 25.01.2004, 13:28
von General Blücher
Ja, das ist korrekt.
Verfasst: So 25.01.2004, 13:52
von Oliver Guinnes
Manche Güter für den Luxusbereich existieren zu Anfang gar nicht und können auch nicht produziert, z.B. Automobile, Telephone und Aeroplane, so dass es hier unmöglich ist, den Bedarft zu decken.

Verfasst: So 25.01.2004, 19:44
von Pyrrhus
Ich hoffe, die werten Regenten dieses Forums haben auch für unser Problem eine Lösung parat. Es ist uns des öfteren passiert, dass beim Umwandeln der Pops von Bauern in Handwerker, diese sich nach einer gewissen Zeit wieder zurück in Bauern wandelten. Auch sind sie dann nicht mehr in der Fabrik beschäftigt, sondern im RFB. Die ungewünschte Umwandlung, lässt sich unserer Meinung nach weder auf etwaige Unterversorgung mit irgendwelchen Bedarfsgütern, noch auf zu hohe Steuern zurück führen. Wir vermuten viel mehr, dass es mit der Größe des POP zu tun hat, er besteht nämlich lediglich aus 94, 27 bzw. 18 Individuen. Es würde uns daher sehr die Meinung der anderen Regenten interessieren, denn wir finden es doch sehr ärgerlich, dass unsere Fabriken unterbesetzt sind, während die RFB voll ausgelastet sind.
Hochachtungsvoll: Pyrrhus.
Verfasst: So 25.01.2004, 21:26
von Elvis
Also ich kenne nur den Grund, das sich POPs in 1.02 laut Paradox-Forum ab 50% Steuern zurückentwickeln.
Verfasst: So 25.01.2004, 21:46
von Pyrrhus
Wir haben zwar noch nicht überprüft, ob es an den Steuern liegen könnte, jedoch bemerkten wir dass ungewollte Zurückwandeln lediglich bei diesen 3 POP. Sämtliche davor oder danach umgewandelten POP veränderten sich nicht, daher würden wir zu hohe Steuern als Grund ausschließen wollen, da sich diese ja dann auch mit dem negativen Effekt auf die anderen POP hätten auswirken müssen.
Hochachtungsvoll Pyrrhus