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Notfallvorsorge-ja-nein-vielleicht?

Verfasst: Mo 05.10.2026, 09:25
von deltadagger
Azrael hat geschrieben: Werter deltadagger, ob man jetzt von der offiziellen Prognose oder der der Prepper (zumindest der scheinbar nicht ganz durchgedrehten Fraktion) ausgeht:

Ist es nicht ein wenig optimistisch anzunehmen, dass es dann noch einen Staat gibt, der einen retten könnte?
Es gibt doch dann höchstens ein paar Regierungsvertreter, die selber irgendwo in einem Bunker hocken, ohne Kontakt zur Außenwelt und wer weiß, ob dann überhaupt noch staatliche Behörden übrig sind, die diese Reste einer Regierung organisieren könnte, um Menschen zu helfen.
Ich persönlich gehe davon aus, dass nach einem Atomkrieg es erstmal für sehr, sehr lange Zeit keine organisierten Regierungen geben wird, jedenfalls nicht auf der Nordhalbkugel.

Wenn ein Atomkrieg so großen Schaden an der Ozon-Schicht global anrichtet, dass das Leben auf der Erdoberfläche unmöglich wird, dann wohl auch nach einer Weile nicht mehr auf der Südhalbkugel.
Ein Staat braucht ja bekanntlich Staatsgebiet, Staatsgewalt und Staatsvolk. Wenn der überwältigende Großteil der Weltbevölkerung im atomaren Feuer oder an den Hungerkrisen oder an der kosmischen Strahlung danach draufgeht, gibt es kaum noch ein Staatsvolk. Die Staatsgewalt bricht dann schlicht aus Mangel an Menschen und Koordination zusammen. Die Frage nach dem Staatsgebiet wird dann auch irrelevant, weil sich schlicht nicht mehr Menschen in dem Ausmaß begegnen werden, dass man Staatsgrenzen und damit ein Staatsgebiet definieren müsste.

Also komme ich zu dem Schluss, dass mit der aktuellen Technologie ein Überleben eines Atomkrieges und seiner Nachwirkungen schlicht unmöglich ist, ob man jetzt direkt im atomaren Feuer oder der Strahlung draufgeht oder danach an Hunger, Kälte oder kosmischer Strahlung. Jedenfalls nicht an der Erdoberfläche oder im Erdreich.

Komplett abgefahrener Gedanke: Es ginge dann wohl nur unter der Meeresoberfläche, da das Meer gegen die kosmische Strahlung abschirmt, in Form von Bunkern mit Unterwasserzugang zum Meer, sodass man sich mit Fischen und Algen ernähren könnte. Vielleicht mit Schutzausrüstung Gezeitenkraftwerke an der Oberfläche errichten oder irgendwie anders Wasserkraft zur Energieerzeugung nutzbar machen.

Da aber unser Land, wie viele Länder, selbst die wenigen Bevölkerungsschutzmaßnahmen, die es gab, in der Hinsicht weitestgehend abgebaut hat und es niemals, meines Wissens nach, ein Programm gab, um so etwas zu erschaffen, gehe ich davon aus, dass wir, gelinde gesagt, am Arsch sind als Spezies.
Denn mit einem Putin am Ruder in Russland, der ständig mit den Atombomben droht... irgendwann wird er wohl Ernst machen, er scheint ja gerade wieder herbeizufantasieren, dass wir angeblich Kaliningrad abschneiden wollen würden.

Gleichzeitig kann man natürlich nicht auf Putins Forderungen eingehen und sich einschüchtern lassen, dann gibts den Ärger und das Blutvergießen einfach nur später. Roosevelt Jr. sagte schon: "No man can tame a tiger into a kitten by stroking it. There can be no appeasement with ruthlessness. There can be no reasoning with an incendiary bomb."

In dem Sinne beantwortet es auch die Frage, die ihr in den Raum gestellt habt, werter deltadagger, dass die Entscheidung bei jedem Individuum läge, was man als Vorbereitung unternimmt: Lohnt nicht, wir gehen dann eh drauf, ob früher oder später, gibt da keine Hoffnung auf Überleben auf der Nordhalbkugel.
Allerhöchstens auf der Südhalbkugel, aber auch da wohl mit sehr großem Massensterben der Menschen.

Ich hab nicht die finanziellen Ressourcen, um nach Neuseeland auszuwandern und mir da ein neues Leben aufzubauen, dann werde ich den Atomtod wohl tolerieren müssen.

Hallo @Azrael,
Also, vielleicht erst mal grundsätzliches:

Die allermeisten Prepper sind keine bis an die Zähne bewaffnteten Verschwörungs-Freaks, sondern ganz normale Menschen,
die sich meist an den Empfehlungen der Bundesregierung entlang hangeln und einen 10 Tage oder einen 30-Tage Vorrat zulegen.
Soweit ich da in die Comunity in diversen Foren und Plattformen hineinschaue, gehe ich von 80-90% in die Richtung aus.
Meist sind es eher sehr familiäre Leute, eher selbstlos eingestellt, die sich viel weniger um sich, sondern primär um ihre Familie/Kinder sorgen.

Klar, kann man da alles in Lächerliche ziehen, dies ist dann im anderen Fred auch schnell geschehen.

Denn das Hauptthema ist eigentlich das:
Dass man sich mit seinen eigenen limitierten physischen und psychischen Fähigkeiten und am Ende tatsächlich mit seinem eigenen Tod in irgend einem Szenario auseinandersetzen muss.
Tricky...
Davor scheuen dann eben viele Menschen und verdrängen es viel lieber, ziehen es lieber ins Lächerliche nach dem Motto, mir wird schon nix passieren.

Vergiss völlig das Szenario globaler Atomkrieg.
Darauf kannst du dich nicht vorbereiten, weil es nix zum vorbereiten gibt.
In Mitteleuropa bist du zu einer sehr hoher Wahrscheinlichkeit einfach nur tot, ist halt so.
Da kommt auch kein Staat mehr vorbei, der hilft, weil es den Staat dann nicht mehr gibt.

Auf andere Szenarien hingegen kann man sich vorbereiten, so dass man zumindest eine höhere Überlebenschance hat als jene, die eben nix machen.
Ob man sich vorbereitet, muss dann jeder selber wissen.

Hier ist zunächst die Umgebungsanalyse zwingend notwendig.
Welche realistischen größeren Gefahren kann es im eigenen Umfeld geben?
Der allseits kursierende Blackout?
Vukanausbruch?
Sturmflut?
Soziale Unruhen?
Verseuchung durch was auch immer?
Kritische Infrastruktur in der Nähe, die dein Angriffs-Ziel bei einem begrenzen Konflikt sein könnte?

Bei all diesen Optionen und vielen mehr wird für Tage bis Wochen der Staat nicht sofort helfen können.

Und genau das ist das Fenster, das es zu überbrücken gilt.
Nicht mehr und nicht weniger.


Vegiss all diese Prepper YT Clips aus dem Internet, das sind meist Videos aus der US Szene oder basieren darauf.
Die gehen von ganz anderen Systematiken aus, meist dann eben auch von Plünderungen und Gewalt.
Ob dies dort wie hier eintreten würde = keine Ahnung, taxiere aber den Hang zur Gewalt in Mitteleuropa als kleiner ein.

Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung für alle möglichen Szenarien.
Mag sein, dass das Thema Überflutung bei euch eine größere Gefahr ist, ich weiss es nicht.
Je nachdem was du analysierst, kannst du dich eine passend vorbreiten, sofern du das überhaupt möchtest.

Verallgemeinernd ist:
Shelter = eigene Schutzräumlichkeit definieren
Das kann die eigene Wohnung, das Haus, ein Bugout-Schuppen auf dem Land, ein Zelt unter der Brücke oder das eigene Auto sein.

Bevorratung von Wasser, Medikamente, Nahrung, Kleidung und Werkzeug in genau dieser Prioritätenreihenfolge
Das Wasser zuerst, den Klappspaten zuletzt bedenken.

Bist du kank, zu alt oder gebrechlich, hast du Adipositas oder sonstige körperliche Einschränkungen, versuche den Shelter zu Hause zu definieren.
Du kommst nicht weit mit obigen Faktoren und bist draussen schneller tot, als wenn du zu Hause bleiben würdest.
Für all jene könnte es eine Option sein, dass sie sich ein Notfall-Telefon besorgen und einen Satelliten-Vertrag abschließen, nur exemplarisch.:
https://m-cramer.shop/tracking/garmin-i ... LAQAvD_BwE
Wenn Rettungskräfte sich reorgenaisiert haben, ist dies eine sehr gute Option, um auf sich aufmerksam zu machen, auch in einer weitgehend zerstörten Umgebung.

Keinen Gedanken an vermeindlich sichere weit entfernte Länder verschwenden.
Tritt ein größeres (globales) Ereignis ein, das so weit geht, dass Gewalt droht, bist du dort eines der allerersten Opfer, du bist neu und fremd und hast evtl. eine Sprachbarriere.

Kurzum:
Über Atombomben mache ich mir zuallerletzt Gedanken, weils eben schnell und völlig absurd wird.
Auf so was kann man sich nicht vorbereiten, sondern nur akzeptieren, das wenn ein böser Bube diese Option zieht, das irdische Dasein vorbei ist.

Verfasst: Mo 05.10.2026, 10:42
von deltadagger
Der Chef vom BND geht von einer Gefahrenlage eines "gewaltsamen Konflikts mit Russland" aus.Kam gerade übern Ticker im Rahmen der jährlichen PK der Nachrichtendienste.
Screenshot 2026-10-05 103849.png
Könnte also deine persönliche Szenariodefinition beeinflussen.K. A. ob es bei dir in der Nähe wichtige Ziele im Rahmen einer bewaffneten Auseinandersetzung mit Russland gibt.

Verfasst: Mo 05.10.2026, 10:58
von Mariu
Bei uns war jetzt ein Notfallheftchen im Briefkasten, das war ursprünglich für März angekündigt gewesen: https://assets.gov.ie/static/documents/ ... V4_Web.pdf

Am WE war erst wieder Sturm und an der Westküste hatten 1600 keinen Strom mehr.

Vorräte haben wir so einige, das Haupt"problem" ist eigentlich Wasser. Hab keinen Platz um irgendwie mehrere 2l-Flaschen aufzubewahren und die Frau steigt mir auch auf die Füsse.

Verfasst: Mo 05.10.2026, 11:12
von deltadagger
Also sehr ähnlich wie das, wass die Krisenvorsorge in DE beschreibt und empfiehlt.
Aber interesant, wie das in Irland aufgebaut ist, nicht schlecht.

Wasser:
Bekannter Maßen ist nach drei Tagen ohne Wasser Schicht im Schacht.
Wie wahrscheinlich ist es, dass ihr länger als 2-3 Tage ohne Wasser-Nachschub bei euch ausharren müsstet?
Das ist deine Entscheidungsgrundlage, nicht, wie viel Platz du hast. :)

Falls ihr es als Risiko einstuft:
Kauft euch z. B. ein Wasserbett, füllt es mit entkeimtes Wasser und nuckelt daus, wenn die Kacke am Dampfen wäre.
Dürfte fürchterlich nach Plastik schmecken, aber immer noch besser als verdursten.
Kannst du einen Bach fußläufig erreichen, besorge dir einen Camping-Kocher und ausreichend Gas-Kartuschen um beispielhaft 10 Tage lang je 3 L abkochen zu können.
Da gemäß meiner Vorstellung es immer in Irland regnet, besorge dir ne Plastikfolie, spanns über Balkon und fange so Regenwasser auf.
Es gibt einige Wege des nicht verdursten müssen ohne dass man tonnenweise Plastikflaschen sammeln muss.

Verfasst: Mo 05.10.2026, 11:40
von [B@W] Abominus
deltadagger hat geschrieben:Also sehr ähnlich wie das, wass die Krisenvorsorge in DE beschreibt und empfiehlt.
Aber interesant, wie das in Irland aufgebaut ist, nicht schlecht.

Wasser:
Bekannter Maßen ist nach drei Tagen ohne Wasser Schicht im Schacht.
Wie wahrscheinlich ist es, dass ihr länger als 2-3 Tage ohne Wasser-Nachschub bei euch ausharren müsstet?
Das ist deine Entscheidungsgrundlage, nicht, wie viel Platz du hast. :)

Falls ihr es als Risiko einstuft:
Kauft euch z. B. ein Wasserbett, füllt es mit entkeimtes Wasser und nuckelt daus, wenn die Kacke am Dampfen wäre.
Dürfte fürchterlich nach Plastik schmecken, aber immer noch besser als verdursten.
Kannst du einen Bach fußläufig erreichen, besorge dir einen Camping-Kocher und ausreichend Gas-Kartuschen um beispielhaft 10 Tage lang je 3 L abkochen zu können.
Da gemäß meiner Vorstellung es immer in Irland regnet, besorge dir ne Plastikfolie, spanns über Balkon und fange so Regenwasser auf.
Es gibt einige Wege des nicht verdursten müssen ohne dass man tonnenweise Plastikflaschen sammeln muss.
Ich wollte mir im Garten noch eine Zisterne einbauen. Wie groß sollte die sein und welche Vorrichtungen benötige ich, um daraus Trinkwasser zu machen im Krisenfall?

Meine PV-Anlage soll über Notstrom ausgebaut werden, außerdem der Speicher vergrößert. Meine Hoffnung ist ja, dass dann auch Bidirektional mit dem Auto geht. Aktuell sträubt man sich noch, weil PV-Strom ja böse ist.

Verfasst: Mo 05.10.2026, 11:59
von deltadagger
[B@W] Abominus;1414850 hat geschrieben: Abominus;1414850"]Ich wollte mir im Garten noch eine Zisterne einbauen. Wie groß sollte die sein und welche Vorrichtungen benötige ich, um daraus Trinkwasser zu machen im Krisenfall?
Die Größe richtet sich nach deinem individuellen Bedarf, insofern schwierig zu beantworten.
Willst du damit unterjährig auch den Garten bewässern, wenns wieder mal bei 35° paar Tage nicht regnet, darf er größer ausfallen.
Wenns nur für den persönlichen Bedarf ist, reichen kleinere Einheiten.
Die meisten brauchbaren Zisternen fangen meist erst ab 1000 l an, eine reguläre Verkaufsgröße sind 2000 l unterirdisch verbuddelt.
Das ist in der Regel recht teuer und mit Überlauf und Pumpengedöhns auch aufwändig.
z. B. so was (Einbauanleitung in einem link):
https://zisternexxl.de/zisternen/1/aqa. ... dwQAvD_BwE

Wir haben es mehr DIY gelöst.
Zwei von den Gebrauchten an die Regenrinne angeschlossen, zugänglicher Zapfhahn, fertig, keine Pumpe, kein Strom, nix braucht man.
https://www.fasswulf.de/products/1000-l ... tled-uf-un
Das reicht dann nur für Trinken rein rechnerisch >160 Tage, was eben schon kurz vor absurd zu viel ist, ein Tank würde mehr als genug reichen.
Wenn dann keiner zur Hilfe kommt, ist es eh schon wurscht.

Edit: Vor dem Winter musst du den zur Hälfte ablassen, sonst haste im Fühjahr keinen Tank mehr, Eis dehnt sich ordentlich aus.

Regenwasser ist immer Grauwasser.
Egal mit was, du musst es abkochen vor dem trinken!
Ob dann mit Gaskocher oder Lagerfeuer, musst du selbst entscheiden, was für dich praktikabel ist.

[B@W] Abominus;1414850 hat geschrieben: Abominus;1414850"]
Meine PV-Anlage soll über Notstrom ausgebaut werden, außerdem der Speicher vergrößert. Meine Hoffnung ist ja, dass dann auch Bidirektional mit dem Auto geht. Aktuell sträubt man sich noch, weil PV-Strom ja böse ist.
Insellösung! Scheiß auf den schnöden Mammon :)

Verfasst: Mo 05.10.2026, 12:09
von Arminus
Hier die schwedische Variante, etwas praktischer auf die geopolitische Situation bezogen und dankenswerter Weise auch auf Englisch verfügbar: In case of crisis or war
Prinzipiell soll man für eine Woche vorbereitet sein, was Essen, Trinken, Bargeld und so weiter angeht. Bei Medis ist explizit ein Monat angegeben. Und man darf seine Haustiere mit in den Luftschutzbunker nehmen. :)

Verfasst: Mo 05.10.2026, 12:22
von Mariu
deltadagger hat geschrieben:Also sehr ähnlich wie das, wass die Krisenvorsorge in DE beschreibt und empfiehlt.
Aber interesant, wie das in Irland aufgebaut ist, nicht schlecht.

Wasser:
Bekannter Maßen ist nach drei Tagen ohne Wasser Schicht im Schacht.
Wie wahrscheinlich ist es, dass ihr länger als 2-3 Tage ohne Wasser-Nachschub bei euch ausharren müsstet?
Das ist deine Entscheidungsgrundlage, nicht, wie viel Platz du hast. :)

Falls ihr es als Risiko einstuft:
Kauft euch z. B. ein Wasserbett, füllt es mit entkeimtes Wasser und nuckelt daus, wenn die Kacke am Dampfen wäre.
Dürfte fürchterlich nach Plastik schmecken, aber immer noch besser als verdursten.
Kannst du einen Bach fußläufig erreichen, besorge dir einen Camping-Kocher und ausreichend Gas-Kartuschen um beispielhaft 10 Tage lang je 3 L abkochen zu können.
Da gemäß meiner Vorstellung es immer in Irland regnet, besorge dir ne Plastikfolie, spanns über Balkon und fange so Regenwasser auf.
Es gibt einige Wege des nicht verdursten müssen ohne dass man tonnenweise Plastikflaschen sammeln muss.
Naja ich wohn hier mitten in der Stadt, Wasser sollte sich einrichten lassen. Ansonsten ist es Irland, ich kann also ne Schale rausstellen und die ist morgen mit regen voll und der Lee fliesst auch direkt an mir vorbei. Da würde es sich ehr lohnen irgendwelche Wasserrenigungstabletten zu kaufen.

Aber es gibt hier so einige Ort auf dem Land die hatten schon mal nen halbes Jahr oder so Ihr Wasser nur aus dem Tankwagen gekriegt.

Verfasst: Mo 05.10.2026, 12:54
von deltadagger
Wasserreinigungstabletten oder besser Outddorfilter (im anderen Thread schon verlinkt) vernichten recht zuverlässig Bakterien und filtern Schadstoffe aus.

Liegt eine Virenkontamination (z. B. Pandemie) vor, ist es besser, zusätzlich abzukochen, sagt die einschlägige Literatur.
Tabletten zerstören u. U. nicht zuverlässig unbekannte Virenerreger und die Outddorfilter sind manchmal zu grobmaschig gegenüber Viren.
In diesem speziellen Fall ist das Abkochen die zuverlässigste Methode, sofern man es bewerkstelligen kann.

Verfasst: Mo 05.10.2026, 22:05
von Azrael
Da würde es ja schon scheitern bei mir:

Ohne moderne Hilfsmittel wie ein Feuerzeug hätte ich keine praktische Erfahrung, wie man ein Feuer entfacht.
Kann ich mir nur theoretisch ausmalen, mit ner Lupe Sonnenlicht lange auf einen Punkt, der möglichst trockenes Material enthält, konzentrieren oder irgendwie eine solche Reibung erzeugen, dass ausreichend Hitze entsteht.
Oder mit Feuersteinen (aber wie die erkennen?) aufeinander aufschlagen, bis da ein Funke entsteht.

Also ich kann es mir theoretisch vorstellen, aber mangels Survivaltraining wäre ich da wohl aufgeschmissen wie wohl 99% der modernen Menschen.

Verfasst: Di 06.10.2026, 02:57
von X_MasterDave_X
Aber ein Feuerzeug reicht doch für etliche Male Feuer machen. Und sie sind sehr klein und billig. Kauf dir doch 3x ein 3er Pack, damit solltest du etliche Monate durchhalten können, was Feuer machen angeht.

Dann danach googlen wie man ein Lagerfeuer am besten mit Zunder macht, und schon sollte dein Lagerfeuerproblem in einer Gegend mit viel Holz machbar sein.
Ich selbst tendiere da eher zum Verbleib in den eigenen 4 Wänden und einem Gaskocher inkl etlicher Gaspatronen. Wenn man dann einen großen Vorrat Wasser und Nudeln/Reis zuhause hat....braucht extrem wenig Platz für die Kalorienmenge (am besten Spagetti, die sind viel enger gepackt als zb Bandnudeln etc), kann man schon ein paar Wochen überbrücken. Meine Mutter hat oben in einem Schrankfach immer 50 Päckchen Spagetti, und ist ständig von dem Vorrat und kauft dann wieder neue Päckchen ober drauf. Sie hat die damals bei Corona aus Griechenland billig eingekauft.

Wir selbst haben damals bei Corona auch etwas vorgesorgt, weil die Gefahr bestand dass die Supermärkte kaum noch was liefern....was beim Toilettenpapier dann auch tatsächlich zutraf. :D Da haten wir schon aber vorab ne 50igerPackung Toilettenpapier gekauft und 4 Ballons Wasser zu je 30 Liter oder so im Keller. Ist jetzt für ne 4-köpfige Familie auch nicht sonderlich viel gewesen. Zusätzlich hatten wir dan bei einem Großeinkauf dann auch noch etliche Päckchen lang haltbares (6 Monate) schwarzes Vollkornbrot, und einiges an Konservendosen gekauft. Wie gesagt und den Gaskocher zuhause. Dazu noch ein Dynamo-betriebenes Radio um an Infos zu kommen, falls das Stromnetz zusammenbricht, und um noch an Infos zu kommen. Ebenso dynamo-Taschenlampe. Was ich damals nicht mehr kaufte, aber langfristig Sinn machen würde, wäre auch ein mobiles Solarmodul um zb auch Handies etz wieder aufladen zu können, und was man sonst noch an mobilen Elektrogeräten hat. Sofern kein atomarer Winter herrscht sollte etwas Strom damit täglich selbst herzustellen sein. Solche Packs gabs ab 500€ oder so. War mir damals aber zu teuer, und ich ging nicht davon aus dass Corona das Stromnetz lahm legen würde. Auch an Medikamente denken, und vielleicht einen 3-Monats-Vorrat anlegen, wenn man zb Diabetiker oder ähnliches ist. Denn die Apotheken sind dann auch schnell leer. Bei langfristigen Engpässen ist natürlich irgendwann Schluß wenn man nur mit den Tabletten überlebt.


Wie andere schon sagten, bei einem Atom-Angriff....vor allem wenn man in einer Groß/Megastadt lebt, ist meist eh sofort Schicht im Schacht....und man ist sofort tot, oder so verstrahlt dass man die nächsten 2 Wochen vermutlich eh nicht überlebt.

Aber kleinere Katastrophen kann es immer gehen, die mal für mehrere Tage/Wochen zu Stromausfällen oder Nahrungsmittel-Engpässen kommt. Man muss ja nur sehen wie schnell durch Panik-Käufe der Leute Supermärkte leergekauft waren. Das habe ich inzwischen bereits 2x erlebt. Da ist man bei einkäufen besser eher früher als zu spät dran. Und deswegen immer etwas Notrationen zuhause irgendwo in einem Schränckchen zu haben geht immer. Notfalls besorgt man sich ein neues Schräncken irgendwo. Wo ein Wille da ein Weg. Vielleicht muss man in Irland aber auch erst seine Frau überzeugen...irgendwie. ;)


Achja...meine Corona-Reserven haben wir etliche Monate später aufgegessen oder teils sogar weggeworfen. Das Vollkornbrot schmeckte wesentlich schlechter als ich es in Erinnerung hatte. Vielleicht war ich auch nur mehr an das saftigere Vollkornbrot vom Liedl gewohnt, das allerdings nur 2 Wochen hält. Aber in Hungerzeiten wäre ich um jeden Bissen sicherlich froh gewesen.

Wer ein haus mit Keller hat, hat wesentlich bessere Möglichkeiten Vorräte anzulegen und im Keller kühl aufzubewahren. Aber auch Leute wie ich in Hochhäusern können etwas anlegen.
Wie gesagt, so lange die A-Bombe nicht kommt, kann man damit zumindest etwas Zeit überbrücken, bis die Versorgung wieder da ist.

Verfasst: Di 06.10.2026, 09:11
von deltadagger
Azrael hat geschrieben:Da würde es ja schon scheitern bei mir:

Ohne moderne Hilfsmittel wie ein Feuerzeug hätte ich keine praktische Erfahrung, wie man ein Feuer entfacht.
Kann ich mir nur theoretisch ausmalen, mit ner Lupe Sonnenlicht lange auf einen Punkt, der möglichst trockenes Material enthält, konzentrieren oder irgendwie eine solche Reibung erzeugen, dass ausreichend Hitze entsteht.
Oder mit Feuersteinen (aber wie die erkennen?) aufeinander aufschlagen, bis da ein Funke entsteht.

Also ich kann es mir theoretisch vorstellen, aber mangels Survivaltraining wäre ich da wohl aufgeschmissen wie wohl 99% der modernen Menschen.
Also, nur weil exemplarisch eine Naturkatastrophe stattfindet um man für paar Tage remote leben muss, muss man nicht zwangsweise Feuerstein suchen.
Die allermeisten größeren Notfallsszenarien bedeuten ja nicht, dass wir wieder in der Steinzeit sind.
Billige Aldi-Feuerzeuge sind nicht optimal, aber besser als nix.
Macht genau so gut Feuer, wie ein Prepper-like Sturmfeuerzeug, so lange es nicht übermäßig der Witterung ausgesetzt ist.

Leute wie meinereiner haben sich tatsächlich einen Feuerstein gekauft, 15 € für 15.000 zuverlässige Zündungen :)
https://www.amazon.de/Survival-Feuerste ... &hvexpln=0

Survivaltraining ist so ne Sache.
Wie wahrscheinlich ist es, dass du dich alleine in der Wildnis behaupten musst?
In DE gibt es das Szenario mutmaßlich gar nicht, weil alle Naselang eine Siedlung u. dgl. ist.
Wir sind nicht in den Rockys und auch nicht im Outback.
Für mich ist das alles Blödsinn in nahezu nicht eintreffenden Szenarien.

Die eventuelle Vorbereitung sollte sein, sich notfallmäßig mit Wasser, Medikamente, Essen und Kleidung/Hilfsmittel auszurüsten, bis planmäßige, staatliche Hilfe einem erreicht.
Und nicht, wie überlebe ich in der Eiffel 5 Jahre lang im Wald.

Verfasst: Di 06.10.2026, 09:40
von deltadagger
X_MasterDave_X hat geschrieben: Ich selbst tendiere da eher zum Verbleib in den eigenen 4 Wänden
Was in den allermeisten Szenarien die richtige Entscheidung ist.
Lediglich bei lokalen Gegebenheiten (exemplarisch @Azrael, gefahr durch Sturmflut an der Küste, er hat sich hierzu nicht weiter geäußert) ist es ratsam, einen Plan B in der Tasche zu haben.
Aber genau für diesen Zweck hatte ich ganz am Anfang geschrieben, dass es einer persönlichen Gefahrenanalyse bedarf.
Was kann in meiner Umgebung realistisch eintreten?

Bei Hannover ein Notfallschlauchboot vorzuhalten ist dann eher Gaga,
Sich schlau zu machen, wo das nächste Notfallkrankenhaus oder Sammelunterkunft im Krisenszenario der Stadt ist, ergibt viel mehr Sinn.

Ist ja alles schon alles recht gut organisiert, beispielhaft Niedersachsen.
Das muss man aber jetzt lesen ggf. ausdrucken und nicht erst, wenns keinen Strom und kein Internet mehr gibt :D
https://www.niedersachsen.de/notfallmon ... 23925.html

Verfasst: Di 06.10.2026, 13:30
von deltadagger
X_MasterDave_X hat geschrieben: Meine Mutter hat oben in einem Schrankfach immer 50 Päckchen Spagetti,
+
Das Vollkornbrot schmeckte wesentlich schlechter als ich es in Erinnerung hatte.
Noch zu den zwei Punkten etwas.
Bevorratung muss
a) sinnig sein
b) das sein, was man sonst auch halbwegs gerne isst.

50 Päckchen Spagetti nützen ja nur dann was, wenn man im Falle kein Strom oder kein Stadtgas fürn Herd auch irgend eine Methodik vorhält, um die Spagettis zu kochen.
Und eben Wasser, ohne ausreichend Wasser zum Kochen werden die besten Spagettis nix.
Will man also für 10 Tage sich von Spagettis ernähren, sollte man auch entsprechend Wasser bevorraten und eine Kochmöglichkeit einplanen.
Ansonsten wird das eine böse Sackgasse werden.
Habe viel, kann es aber nicht nutzen.

Wenn dann jemand kein Vollkornbrot mag, sich aber mit Dosenbrot bis Oberkante Unterlippe eindeckt, hat er spätestens beim Austausch abgelaufener Ware ein Thema.
Wegwerfen ist halt ein sehr teueres Unterfangen und untergräbt u. U. die eigene Bereitschaft der Notversorgung in Zukunft.
Besser eben nur jenes einzukaufen, dass man auch essen mag.

Kann mich an der Stelle nur wiederholen.
Wenn, dann kauft selbsterhitzendes Zeugs für 10 Tage.
Das passt für ne 4-köpfige Familie platzsparend in einen Nachttisch hinein und garantiert eine sättigende Hauptmahlzeit/Tag mit ausreichend Kalorien ohne weitere Gerätschaften vorhalten zu müssen
oder an einer CO Vergiftung in der eigenen Wohnung abzunippeln, weil man den Gartengrill in die Wohnung schiebt.
Und hält ewig, 15-25 Jahre Haltedauer ist nix Außergewöhnliches bei diesen Notfallrationen.
Da kommt das Chili-con-Carne vom Aldi in der Dose nicht mehr mit.

Hier gilt immer:
Nicht gleich 100 Packungen von einem Hersteller kaufen, so sehr der Mengenrabbat auch lockt.
Eine Probepackung nach Gusto kaufen und die ganze Familie davon probeweise kosten lassen.
Kommts an = bevorraten, wenns nicht schmeckt = vergessen, nächste Marke probieren

Verfasst: Di 06.10.2026, 18:29
von X_MasterDave_X
Also Wasser kann man notfalls auch aus einem Bach in der Nähe ziehen, so lange man noch genügend Gas-Patronen für den Gaskocher hat, und es dann abkochen kann. Oder braucht man da schon Chemie dazu bzw Filter?

Meine Eltern haben auch noch einen großen Gasgrill auf dem Balkon und Reserveflaschen dazu. Sieht ungefähr so aus:
SpoilerBild
Soll pro Flasche so ca 20-30 Stunden Gas-Leistung bringen. ALso mit 1 Reserveflasche ca 40-60 Stunden. Das sollte schon ne Zeit reichen.

Und ja Nudel- und Reis-Gerichte essen wir öfters. Wird dann halt schwierig werden an frisches Gemüse zu kommen, wenn der Supermarkt nix mehr liefert. Dann bleiben nur noch die Reserven zuhause.
Muttern hat dann auch noch ca 10 Einmachgläser (große ehemalige Essiggurkengläaser) selbst abgekochte Tomatensosse, und 2-3 Kanister griechisches Olivenöl im Keller ala 20 Liter. Dazu noch etliche größere Gläaser an griechischen Bohnen etc usw. Dann hat sie noch nen 1,40 hohen Eisschrank ebenfalls auf dem Balkon mit etlichem an Fleisch drin. Wenn natürich der Strom ausfällt wird das Zeug schnell hin. Aber selbst dafür hat sie einen Notfallplan, sofern sie dann zuhause ist. Sie meinte sie würde dann alles abkochen und versuchen es einzuwecken in etlichen leeren-Gurken-Gläsern. Mit viel Salz soll es angeblich monatelang halten. Man muss aber schnell handeln wenn es taut. Aber sie ist da Profi, sie kocht in Griechenland immer Massen an Tomatensosse ab und gibt sie in Gläser die jahrelang hielten. Sie macht es (so weit ich weiß) ähnlich wie meine Oma damals und der Einmachmarmelade. Da wird am Ende etwas Alkohol ins Glas gegeben, dann angezündet, und schnell zugeschraubt, oder mit Einmachgummi und Deckelglas abgedichtet. Das Feuer entzündet sich, desinfiziert, und verbraucht den Sauerstoff drin. Wenn man dann die Gläser später aufmacht, kommt das typische Plopp-Geräusch, wenn wieder Luft hineinströmt.

ALso für 2-3 Wochen würde sie locker durchhalten und sogar mich mit den Mädels durchfüttern können. Die Spaghetti und das Einmachfleisch würde vermutlich noch monatelang reichen, sofern man Wasser hochtragen kann, was im 7. Stock nicht ganz easy ist, sofern der Aufzug versagt. Wir hatten zu Corona Zeiten je 3 Ballons Wasser im Keller so a 20-30 Liter. Sah ungefähr so aus:

SpoilerBild

Dummerweise ist, glaube ich, auch kein Bach in direkter Nähe. Und ohne Benzin und Auto dürfte es nach einiger Zeit schwer werden Wasser ranzukarren.
Vor nem halben Jahr haben wir auch die Corona Reserve ausgeschüttet weil wir davon ausgingen dass das Wasser eh nicht mehr gut ist. Wir müssten wohl wieder mal neues besorgen.
Wasser ist gerade bei uns vermutlich die Achilles-Verse.

Verfasst: Mi 07.10.2026, 08:25
von deltadagger
X_MasterDave_X hat geschrieben:Also Wasser kann man notfalls auch aus einem Bach in der Nähe ziehen, so lange man noch genügend Gas-Patronen für den Gaskocher hat, und es dann abkochen kann. Oder braucht man da schon Chemie dazu bzw Filter?
Die Filter und Tabletten sind eher für den absoluten Notfall gedacht, wenn man keine zeitliche oder technische Möglichkeit hat, abzukochen.
Wenn es irgendwie geht, sollte man das Abkochen bevorzugen.
In DE hat das Trink- bzw. Leitungswasser eine sehr hohe Qualität.
So lange keine dezidierte Warnung seitens der Behörden vorliegt, kann man selbstverständlich bedenkenlos das Leitungswasser auch nicht abgekocht trinken.

Sehr oft liegt die Qualität oberhalb von dem Zeugs, dass man für viel Geld als Mineralwasser im Supermarkt kaufen kann, insbesondere von jenem Gesöff in Kunststoff-/Flaschen/Behältern.
Die Plaste gilt hochoffiziell als nicht gesundheitsschädlich, richtig schmecken tut die Plörre aus PET aber nicht wirklich - also zumindest mir.

Sprich, nicht jede mögliche Notfallsituation bedeutet automatisch Wasser abkochen.
Für dich und Großraum München rein exemplarisch, nur weil der phöse Russe evtl. den Flughafen mit paar Raketen lahmgelegt hat
und eine mögliche Sperre des öffentlichen Verkehrs aus Sicherheitsgründen über Tage den Einkauf verhindert, dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leitungswasser ordnungsgemäß fließen.

Verfasst: Mi 07.10.2026, 08:32
von Bigfish
und der öffentliche Verkehr aus Sicherheitsgründen über Tage den Einkauf verhindert, dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit das Leitungswasser ordnungsgemäß fließen.

Wie ist es denn in München? Wird das Wasser mit Pumpen im Leitungsnetz bewegt oder haben die Zufuhrleitungen genug Gefälle um alleine per Physik den nötigen Leitungsdruck aufrecht zu erhalten?

Verfasst: Mi 07.10.2026, 08:34
von deltadagger
Bigfish hat geschrieben:Wie ist es denn in München? Wird das Wasser mit Pumpen im Leitungsnetz bewegt oder haben die Zufuhrleitungen genug Gefälle um alleine per Physik den nötigen Leitungsdruck aufrecht zu erhalten?
München bezieht sein Trinkwasser hauptsächlich über ein natürliches Gefälle aus dem Mangfalltal und dem Loisachtal,
weshalb die Trinkwasserversorgung weitgehend ohne klassische Pumpwerke im Stadtgebiet auskommt
https://www.swm.de/wasser/trinkwassergewinnung

Wie es im Einzelfall bei Master Dave im 7. Stock aussieht, weiss ich natürlich nicht

Verfasst: Mi 07.10.2026, 08:35
von Bigfish
deltadagger hat geschrieben:München bezieht sein Trinkwasser hauptsächlich über ein natürliches Gefälle aus dem Mangfalltal und dem Loisachtal,
weshalb die Trinkwasserversorgung weitgehend ohne klassische Pumpwerke im Stadtgebiet auskommt
https://www.swm.de/wasser/trinkwassergewinnung

Dann hat München viel Glück in dieser Sache!

Danke!

Allerdings X_MasterDave_X wohnt in einem Hochhaus? Dann kann dort für die oberen Etagen natürlich eine lokale Pumpe erforderlich sein?

Verfasst: Mi 07.10.2026, 08:38
von deltadagger
Bigfish hat geschrieben:Dann hat München viel Glück in dieser Sache!

Danke!

Allerdings X_MasterDave_X wohnt in einem Hochhaus? Dann kann dort für die oberen Etagen natürlich eine lokale Pumpe erforderlich sein?
Bitte gerne.
Zumindest seine Mutter, so in seinem letzten Betrag fast am Ende.
Seine persönliche Wohnsituation kenne ich nicht.

Edit:
Ich denke es handelt sich hier entweder um Milbertshofen = ehem. Olympiadorf mit bis zu 19 Etagen = die haben eine Pumpanlage, die habe ich sogar schon mal besichtigt.
oder aber
Neuperlach, da geht es bis 12 Etagen hoch, die kommen aber immer noch mit natürlichem Druckgefälle aus, soweit mir bekannt.