Portugal
Verfasst: Do 06.11.2025, 10:22
Hallo zusammen, wir können hier mal Erfahrungen und Tipps zu Portugal sammeln.
Tipps für den Start bis zur zur Pest (1337-1350)
Diplomatie:
-sofort Meinung mit Kastilien stärken, später kann Kastilien einem ein Bündnis anbieten, Annehmen! Somit wäre der Rücken für eine wirtschaftliche Entwicklung und Entdeckungen frei.
(aktuell kommt allerdings schnell eine Rivalisierung, aber immer schön nett bleiben)
-Rivalen: Marokko, Tlemcen und Tunis
Wirtschaft/Markt:
-Es fehlen im eigenen Markt viel Weizen und Obst. Diese dienen der Zufriedenheit oder werden weiter verarbeitet. Dazu errichten wir erst in Silves eine Obstplantage (später hier weiter ausbauen) und in Avis Weizen (auch später hier weiter ausbauen). Jede selbst produzierte Einheit braucht nicht durch unsere Händler importiert werden. Dann können diese sich auf lukrativere Geschäfte konzentrieren.
-in den Städten im die Marktplätze weiter laufend ausbauen. Diese geben immer eine Handelskapazität. Aber auf die Anzahl der Bürger (250) achten, das die den Markt auch besetzen können.
-In Lissabon die Tuchherstellung beginnen mit den Bau von "Schneiderzunft". Auch bei Bedarf konsequent weiter ausbauen.
-laufend drauf achten, ob viele Waren im Markt (oder bei der eigenen Weiterproduktion in Gebäuden) fehlen und prüfen, ob man die günstig selber herstellen kann.
-später werden noch Bücher, Pech, Möbel, Pelze und Hülsenfrüchte benötigt. Und weiter Obst und Weizen.
Gesetze:
-wir nehmen den "Bauern" das Privileg "Gemeinschaftliche Lande". Das stärkt langfristig die Zentralregierung. Wir geben dem Stand als Ersatz "Arbeitsfreie Sonntage". Die Zufriedenheit darf nicht unter 25 % fallen. Dann würden wir keine Aufgebote mehr bekommen.
-in der Versammlung zuerst das Gesetz "Herrscher favorisiern" wählen. Das bringt 20 % Kronmacht!
-Kabinettsmitgliedern helfen, den Herrscher zu fördern und die Stabilität fördern, um Kosten im Budget zu sparen.
Budget:
-Diplomaten Ausbildung einstellen! Wir sollten welche auf "Lager" haben
-Festungsbudget minimieren
-Steuern automatisieren, Klersus auf Null stellen, diese zahlen keine Steuern
-Legitimität (erhöht Kronmacht) und Stabilität aus dem Budget steigern bis 0,5 pro Monat. Nach Einsatz der Kabinettmitglieder nochmals prüfen und angleichen. Wenn Legimität bei 100% Hofhaltung Budget wird automatisch angepasst.
-Münzprägung maximieren, so das keine Inflation entsteht
Militär:
-alle Festungen bis auf Lissabon schleifen. Spart Unterhaltskosten. Auch bei dem Aufstand des Sohnes kann dieser schneller besiegt werden.
-die "kümmerliche" Armee auflösen, spart Geld.
-Marine "Meere patrouillieren" lassen, erhöht die Marinepräsenz (Kontrolle von See her.) Auch einen Admiral einsetzen mit hohen Diplo. Werten. Erhöht die Marinepräsenz weiter.
Pest:
-Vor dem Ausbruch ein Krankenhaus in Lissabon bauen. Hier kommen immer wieder auch "normale" Krankheiten an. Was wir als positiven Effekt bemerkt haben, bei dem Ausbruch im Lande die Kranken nicht aus den Häusern lassen! Natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wir meinen aber, das es geholfen hat.
-Die Pest kommt zuerst über die Handelswege in Lissabon an. Wir haben beobachtet, das mit einem Krankenhaus die Pest mehrmals erfolgreich dort ausgelöscht wurde und es nur wenige Dutzend Tote gab. Ich denke, damit hat man die Gesundheitsabwehr erhöht und wenn die große Welle über Land zu uns kommt, gibt es in der Hauptstadt evt. ein klein wenig weniger Tote. (aber nicht kontrolliert)
-Nach dem Abklingen mit Kabinettsmitglieder die Erholung einleiten. (Wohlstand)
-spätestens dann das Missionieren und assimilieren anfangen, sind ja jetzt weniger Bürger übrig...
Lissabon-Erdbeben Gebiet
-Hier sind wir uns noch nicht sicher, wie wir damit umgehen. Gerade zum Start verdienen wir mit der konzentrierten Tuchherstellung sehr sehr viel Geld. Oder Handelsgebäude... Und die Masse der Gebäude liegt nach dem Ereignis am Boden.
-Auch die Nachbarprovinzen sind betroffen.
-gelesen, das es einige Spieler alle 20 Jahre ereilt, das wäre natürlich eine echte Entwicklungsbremse.
Entwicklung nach der Pest (1350-1400)
Bis die Betriebe und Rohstoffherstellung wieder mit Arbeitern gefüllt sind, haben wir verstärkt in Straßenbau investiert. Nach unserem Ermessen haben gerade der Brückenbau zusätzlich noch Nähe zur Hauptstadt (Kontrolle) gebracht.
Erkundungen sollten vorerst sehr sparsam gestartet werden, da es sehr teuer und langsam ist. Das Geld sollte man lieber in Gebäude und Rohstoffbetriebe investieren. Und den Marktplätzen!
Was wir als sehr lukrativ für die Staatskasse sehen, sind Kriege gegen Marokko und Granada in Südspanien. Bei Eroberungen können die Provinzen für sehr sehr sehr viel Geld an Marokko und Kastilien verkauft werden! Je nachdem, wie viel Geld die beiden Staaten zur Verfügung haben. Dieses Geld kann gerade für teure Straßen, Gebäude oder neue Schiffe genutzt werden. Und zwischen den Verkäufen ruhig mal ein Jahr warten, dann haben die wieder richtig Geld!
Dauerhafte Eroberungen in Nordwesten Marokkos auf dem afrikanischen Festland sind sehr schwierig und man hat für 100 Jahre einen Dauergegner. Es müssten einige Festungen an strategischen Punkten gebaut werden. Doch vorteilhaft dürfte die neue Bevölkerung sein. Diese könnten nach der Eingliederung Missioniert und in Portugiesen "umerzogen" werden und als Sieder für die Neuen Kolonien dienen. So spart man Bevölkerung aus dem Mutterland! Aber das ist ein sehr langer Prozess, der bis weit nach 1400 noch andauern wird. Schön ist auch, das Handelszentrum aus Fez "übernommen" werden oder in eine eigene marokkanische Stadt verlegt werden.
Erkundungen
Wir denken, die reine Besiedlung der ersten Zeit sollten Madeira, die Azoren, die Kanarischen Inseln und dann die Kap Verden beinhalten. Recht schnell kann man Gran Canaria zur Stadt ausbauen, was man auch machen sollte. Dabei achten, die Hafenstädte auf den Inseln dort zu errichten, wo bereits gute Naturhäfen liegen. Madeira und Azoren wegen mangelnder Bevölkerung aktuell noch nicht möglich.
Dort dann die Kontrolle mit Schiffen und Gebäuden langsam steigern. Ertragreich sind diese vorerst bei weitem nicht, aber strategisch sehr sinnvoll für die weiteren Fahrten Richtung Süden und viel später nach Amerika.
Entwicklung nach 1400-
Bei den Kriegen gegen Marokko sollte man nicht alles Land für sich selber behalten. Den einen oder andern Vasallen dort erschaffen und in weiteren Kriegen mit Land versorgen. So hat man einmal Marokko dauerhaft geschwächt und mit den Vasallen militärische Macht und Geld einnahmen geschaffen.
Für die Forschung sind die Docks sehr wichtig, da sie Seeleute generieren, die wir massenhaft für die Entdeckungen brauchen. Dazu die Forschung (Name?) schnell wählen, die einen Bonus auf monatliche Entdeckung von 0,10 bringt!
Bei der weiteren Erkundung Westafrikas und der Goldküste kommt man mit dem Großreich Mali in Kontakt. Dieser beherrscht viele der anderen Staaten. Um hier weitere Vasallen zu bekommen, sollte man stehende Heere und eine gute gedrillte Armee haben, um Mali zu besiegen. Vielleicht macht es Sinn, an einem guten Naturhafen dort eine Besiedlung vorzunehmen und mit Festungen zu schützen. Von dort aus kann man bestimmt einfacher die ersten Kriege gewinnen.
Und wichtig! Die Wirtschaft in Portugal immer weiter ausbauen! Auch die Infrastruktur nicht vergessen. In Marokko kann Ceuta (Naturhafen) zu einer guten Stadt ausgebaut werden.
Bei ruhigen Abschnitten im Spiel mal die Steuern für den Adel auf Null setzen, damit die nach einiger Zeit eine bessere Laune bekommen und dann auch mal das ein oder andere Privileg entziehen! Oder auch anderen Ständen. Stärkt die Kronmacht!!!
Tipps für den Start bis zur zur Pest (1337-1350)
Diplomatie:
-sofort Meinung mit Kastilien stärken, später kann Kastilien einem ein Bündnis anbieten, Annehmen! Somit wäre der Rücken für eine wirtschaftliche Entwicklung und Entdeckungen frei.
(aktuell kommt allerdings schnell eine Rivalisierung, aber immer schön nett bleiben)
-Rivalen: Marokko, Tlemcen und Tunis
Wirtschaft/Markt:
-Es fehlen im eigenen Markt viel Weizen und Obst. Diese dienen der Zufriedenheit oder werden weiter verarbeitet. Dazu errichten wir erst in Silves eine Obstplantage (später hier weiter ausbauen) und in Avis Weizen (auch später hier weiter ausbauen). Jede selbst produzierte Einheit braucht nicht durch unsere Händler importiert werden. Dann können diese sich auf lukrativere Geschäfte konzentrieren.
-in den Städten im die Marktplätze weiter laufend ausbauen. Diese geben immer eine Handelskapazität. Aber auf die Anzahl der Bürger (250) achten, das die den Markt auch besetzen können.
-In Lissabon die Tuchherstellung beginnen mit den Bau von "Schneiderzunft". Auch bei Bedarf konsequent weiter ausbauen.
-laufend drauf achten, ob viele Waren im Markt (oder bei der eigenen Weiterproduktion in Gebäuden) fehlen und prüfen, ob man die günstig selber herstellen kann.
-später werden noch Bücher, Pech, Möbel, Pelze und Hülsenfrüchte benötigt. Und weiter Obst und Weizen.
Gesetze:
-wir nehmen den "Bauern" das Privileg "Gemeinschaftliche Lande". Das stärkt langfristig die Zentralregierung. Wir geben dem Stand als Ersatz "Arbeitsfreie Sonntage". Die Zufriedenheit darf nicht unter 25 % fallen. Dann würden wir keine Aufgebote mehr bekommen.
-in der Versammlung zuerst das Gesetz "Herrscher favorisiern" wählen. Das bringt 20 % Kronmacht!
-Kabinettsmitgliedern helfen, den Herrscher zu fördern und die Stabilität fördern, um Kosten im Budget zu sparen.
Budget:
-Diplomaten Ausbildung einstellen! Wir sollten welche auf "Lager" haben
-Festungsbudget minimieren
-Steuern automatisieren, Klersus auf Null stellen, diese zahlen keine Steuern
-Legitimität (erhöht Kronmacht) und Stabilität aus dem Budget steigern bis 0,5 pro Monat. Nach Einsatz der Kabinettmitglieder nochmals prüfen und angleichen. Wenn Legimität bei 100% Hofhaltung Budget wird automatisch angepasst.
-Münzprägung maximieren, so das keine Inflation entsteht
Militär:
-alle Festungen bis auf Lissabon schleifen. Spart Unterhaltskosten. Auch bei dem Aufstand des Sohnes kann dieser schneller besiegt werden.
-die "kümmerliche" Armee auflösen, spart Geld.
-Marine "Meere patrouillieren" lassen, erhöht die Marinepräsenz (Kontrolle von See her.) Auch einen Admiral einsetzen mit hohen Diplo. Werten. Erhöht die Marinepräsenz weiter.
Pest:
-Vor dem Ausbruch ein Krankenhaus in Lissabon bauen. Hier kommen immer wieder auch "normale" Krankheiten an. Was wir als positiven Effekt bemerkt haben, bei dem Ausbruch im Lande die Kranken nicht aus den Häusern lassen! Natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wir meinen aber, das es geholfen hat.
-Die Pest kommt zuerst über die Handelswege in Lissabon an. Wir haben beobachtet, das mit einem Krankenhaus die Pest mehrmals erfolgreich dort ausgelöscht wurde und es nur wenige Dutzend Tote gab. Ich denke, damit hat man die Gesundheitsabwehr erhöht und wenn die große Welle über Land zu uns kommt, gibt es in der Hauptstadt evt. ein klein wenig weniger Tote. (aber nicht kontrolliert)
-Nach dem Abklingen mit Kabinettsmitglieder die Erholung einleiten. (Wohlstand)
-spätestens dann das Missionieren und assimilieren anfangen, sind ja jetzt weniger Bürger übrig...
Lissabon-Erdbeben Gebiet
-Hier sind wir uns noch nicht sicher, wie wir damit umgehen. Gerade zum Start verdienen wir mit der konzentrierten Tuchherstellung sehr sehr viel Geld. Oder Handelsgebäude... Und die Masse der Gebäude liegt nach dem Ereignis am Boden.
-Auch die Nachbarprovinzen sind betroffen.
-gelesen, das es einige Spieler alle 20 Jahre ereilt, das wäre natürlich eine echte Entwicklungsbremse.
Entwicklung nach der Pest (1350-1400)
Bis die Betriebe und Rohstoffherstellung wieder mit Arbeitern gefüllt sind, haben wir verstärkt in Straßenbau investiert. Nach unserem Ermessen haben gerade der Brückenbau zusätzlich noch Nähe zur Hauptstadt (Kontrolle) gebracht.
Erkundungen sollten vorerst sehr sparsam gestartet werden, da es sehr teuer und langsam ist. Das Geld sollte man lieber in Gebäude und Rohstoffbetriebe investieren. Und den Marktplätzen!
Was wir als sehr lukrativ für die Staatskasse sehen, sind Kriege gegen Marokko und Granada in Südspanien. Bei Eroberungen können die Provinzen für sehr sehr sehr viel Geld an Marokko und Kastilien verkauft werden! Je nachdem, wie viel Geld die beiden Staaten zur Verfügung haben. Dieses Geld kann gerade für teure Straßen, Gebäude oder neue Schiffe genutzt werden. Und zwischen den Verkäufen ruhig mal ein Jahr warten, dann haben die wieder richtig Geld!
Dauerhafte Eroberungen in Nordwesten Marokkos auf dem afrikanischen Festland sind sehr schwierig und man hat für 100 Jahre einen Dauergegner. Es müssten einige Festungen an strategischen Punkten gebaut werden. Doch vorteilhaft dürfte die neue Bevölkerung sein. Diese könnten nach der Eingliederung Missioniert und in Portugiesen "umerzogen" werden und als Sieder für die Neuen Kolonien dienen. So spart man Bevölkerung aus dem Mutterland! Aber das ist ein sehr langer Prozess, der bis weit nach 1400 noch andauern wird. Schön ist auch, das Handelszentrum aus Fez "übernommen" werden oder in eine eigene marokkanische Stadt verlegt werden.
Erkundungen
Wir denken, die reine Besiedlung der ersten Zeit sollten Madeira, die Azoren, die Kanarischen Inseln und dann die Kap Verden beinhalten. Recht schnell kann man Gran Canaria zur Stadt ausbauen, was man auch machen sollte. Dabei achten, die Hafenstädte auf den Inseln dort zu errichten, wo bereits gute Naturhäfen liegen. Madeira und Azoren wegen mangelnder Bevölkerung aktuell noch nicht möglich.
Dort dann die Kontrolle mit Schiffen und Gebäuden langsam steigern. Ertragreich sind diese vorerst bei weitem nicht, aber strategisch sehr sinnvoll für die weiteren Fahrten Richtung Süden und viel später nach Amerika.
Entwicklung nach 1400-
Bei den Kriegen gegen Marokko sollte man nicht alles Land für sich selber behalten. Den einen oder andern Vasallen dort erschaffen und in weiteren Kriegen mit Land versorgen. So hat man einmal Marokko dauerhaft geschwächt und mit den Vasallen militärische Macht und Geld einnahmen geschaffen.
Für die Forschung sind die Docks sehr wichtig, da sie Seeleute generieren, die wir massenhaft für die Entdeckungen brauchen. Dazu die Forschung (Name?) schnell wählen, die einen Bonus auf monatliche Entdeckung von 0,10 bringt!
Bei der weiteren Erkundung Westafrikas und der Goldküste kommt man mit dem Großreich Mali in Kontakt. Dieser beherrscht viele der anderen Staaten. Um hier weitere Vasallen zu bekommen, sollte man stehende Heere und eine gute gedrillte Armee haben, um Mali zu besiegen. Vielleicht macht es Sinn, an einem guten Naturhafen dort eine Besiedlung vorzunehmen und mit Festungen zu schützen. Von dort aus kann man bestimmt einfacher die ersten Kriege gewinnen.
Und wichtig! Die Wirtschaft in Portugal immer weiter ausbauen! Auch die Infrastruktur nicht vergessen. In Marokko kann Ceuta (Naturhafen) zu einer guten Stadt ausgebaut werden.
Bei ruhigen Abschnitten im Spiel mal die Steuern für den Adel auf Null setzen, damit die nach einiger Zeit eine bessere Laune bekommen und dann auch mal das ein oder andere Privileg entziehen! Oder auch anderen Ständen. Stärkt die Kronmacht!!!



