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TOAW IV - The Great War Pbem - Make AUS(tria) Great Again!

Verfasst: Mo 11.06.2018, 16:08
von Cfant
Moin!

Das letzte Jahr hat einige Erkenntnisse gebracht.

Erkenntnis 1: Cfant. Er ist wieder da!
Erkenntnis 2: Ein zweites Kind schränkt die Freizeit erheblich ein.
Erkenntnis 3: TOAW IV ist tatsächlich eine deutliche Verbesserung gegenüber TOAW III.
Erkenntnis 4: Genanntes Kind verhindert, TOAW IV ausreichend zu spielen.
Erkenntnis 5: Ein Job, in dem man ab und zu mal nen Zug machen kann, ist recht praktisch, falls Erkenntnis 1 eintritt. :D

Damit zur Sache. Cfant sah hinab aufs Forum. Mit Schrecken erkannte Cfant, dass der TOAW-Thread öde und leer war. Letzteres vermag Cfant zu ändern, ersteres ist Geschmackssache.

Wie auch immer. Bereits seit Jahren wird Deutschland von allen Seiten eingekreist. Österreich-Ungarn auch. Außerdem scheint die Sonne zu hell und die Schiedsrichter sind bestochen. Alles in allem braucht's ein reiningendes Stahlbad. Und wer könnte die Mittelmächte besser ins Badezimmer führen als Saubermann Cfant?

Neu in TOAW IV ist unter anderem, dass man Pbem++ spielen kann. Vorteil: Man kann kaum noch betrogen werden. Nachteil: Man kann kaum noch betrüg... äh... nein. Nochmal. Nachteil: Es ist ungewohnt und Alte-Garde-General Cfant schafft es noch nicht, eine SAL-Datei zu generieren, aus der man einen AAR basteln könnte. Daraus folgt: Die ersten beiden Runden sind bilderlos, und generell ist es vorerst bisserl chaotisch und Wir müssen uns erst daran gewöhnen, während des Zugs ausreichend Bilder zu machen.

Da die werten Regenten aber vermutlich des Lesens mächtig sind, wird hiermit der Befehl zum Lesen ausgegeben. Monokel auf, marsch, marsch!

Und nun erhebe man sich zur Kaiserhymne!


Verfasst: Mo 11.06.2018, 16:12
von Bassewitz
Jawohl! :D

Kapitel 1 - Schuld sind immer die anderen!

Verfasst: Mo 11.06.2018, 16:37
von Cfant
Mr. Burns bringt es auf den Punkt. Der Erzherzog ist tot? Europäische Gemeinschaft? Oh mein Gott! Um diesen Irrweg abzuwenden und Deutschland seinen Platz an der Sonne auch ohne Klimaerwärmung zu verschaffen, greifen wir zu den Waffen. Also, nicht Wir. Wir trinken Whiskey und rauchen Zigarren. Das Volk greift zu den Waffen. Wir erklären nur, an welcher Front jeder einzelne verrecken darf.

Wie gesagt - Zug 1 und 2 ohne Bilder. Ab Zug 3 dann mit Lagekarten.

1. August 1914

Lüttich wird eingenommen, erste Einbrüche in den Festungsgürtel von Namur. Von wem weiß man nicht, Deutschland achtet selbstverständlich die Neutralität Belgiens. Kein Grund für das Empire, sich hier einzumischen. Soldaten unbekannter Nationalität stoßen mit Kavallerieeinheiten bis zur Französischen Grenze vor.
Der Gegner ist ein Gentleman und nimmt Plan XVII ein bisschen zu ernst. Das ist einerseits nobel, hinterlässt die französische Armee allerdings in etwas angeschlagener Lage.
Und wo Wir hier etwas fett markieren können, entzieht sich auch Unserer Kenntnis. Moderator! Lakai! Erleuchte Er Uns!

8. August 1914

Westen: Man könnte fast meinen, es gab einen Ziffernsturz. Der Zug erinnert eher an 1941 als an 1914. Nach dem alten Motto: "Das Leben ist wie Frankreich - da müssen wir durch!" schlagen wir Kesselschlachten, dass es eine Freude ist. Zahlreiche Divisionen und sogar HQs des Feindes gehen in Gefangenschaft. In Belgien wird König Albert in Löwen eingeschlossen.

Osten: Ein kurzer Rückblick ins Real Life. Der dt. Plan anno '14 war: "Der Russe, dieser Bauer, braucht mind. 40 Tage für die Mobilmachung. Deutschland hat als 40 Tage Zeit - Start Generalmobilmachung der Russen - um Frankreich zu besiegen und dann alles nach Osten zu werfen. Einfach, geschmeidig, dieser Plan. Was könnte da schiefgehen. Der verräterische Russe hielt sich nicht daran und machte dann etwas flotter mobil, gab Österreich einen Tritt in den Hintern bei Przemysl und marschierte in Ostpreussen ein. Die Heeresleitung geriet folgerichtig in Panik und lenkte Truppen aus dem Westen nach Osten um, wo sie zu spät kamen - die Russen wurden vor ihrem Eintreffen bei Tannenberg/Gumbinnen besiegt. Dafür fehlten diese Truppen dann bei der Schlacht an der Marne, als dickköpfige Gallier den deutschen Vormarsch stoppten.

Lange Rede, kurzer Sinn: In Runde 2 meldet die Russische 1. Armee volle Einsatzbereitschaft.



Anmerkung 1: Ich weiß nun, wie man etwas in fett markiert
Anmerkung 2: Das Video sollte bei 2:20 Minuten starten. SCHLUDDEREI! ICH KANN SO NICHT ARBEITEN!

15. August 1914

Westen:

Brüssel ist genommen, erste Festungsanlagen von Antwerpen fallen. Für König Albert gibt es in den nächsten Jahren nur noch Sauerkraut zu essen. Und die Kavallerie nimmt Fühlung zum BEF auf. Sehr erfreulich. Mit den Franzosen unter Druck und die Belgier besiegt, sind die hervorragend ausgerüsteten und ausgebildeten Truppen auf sich allein gestellt. Sie werden keine Chance haben, eine Umkreisung durch die zahlreichen deutschen Verbände zu verhindern. Vielleicht kann sie unsere Kavallerie etwas tiefer ins belgische Hinterland locken.

Erkenntnis 6: Rot kann man auf TOAW-Karten nicht gut lesen.

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Die französische Front ist durchbrochen. Die Franzosen müssen ihre Verteidiung nun an ihre mächtigen Festungsbauten anlehnen. Werden Epinal und Verdun unseren Vormarsch stoppen? Eher nicht. Die Festungen sollen zwar eher umgangen werden, aber Platz ist derzeit kein Problem. Wir schlagen einige neue Kesselschlachten. Die frz. Verluste müssen mittlerweile sehr hoch sein.

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Ostpreussen:

Die 1. Russische Armee marschiert auf Gumbinnen. Sie fächert allerdings nicht aus. Also fragen wir Uns: Was würde Herr Hindenburg tun? Es gelingt zwar nicht, die Armee zu zerstören, allerdings werden die Russischen Verbände hart geschlagen (Verluste rund 50.000 Mann). Nun wird es spannend - krebst da noch eine Armee herum? Falls nicht, ist das Schicksal der 1. Armee besiegelt - Wir vermuten, dass sie sich nächste Runde in Reorganisation befinden wird.

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Am Ende des Zuges kommen in Zügen zügig Verstärkungen heran. Hilft den Russen nicht viel, es sind deutsche Verstärkungen.

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Weitere Meldungen:
  • Erste Scharmützel in den Kolonien, keine Ahnung mehr in welcher
  • Die Goeben erreicht Istanbul. Offenbar hat mein Gegner aber die Auslieferung von Kriegsschiffen an die Osmanen gestattet (historisch wurden ein paar Schiffe, die gerade in England gebaut wurde, eingezogen, was zu einer Osmanischen Ohrfeige - oder den Versuch derselben - führte. Kurz: Die Osmanen waren sauer).
  • Die Emden beendet ihre kurze Karriere, indem sie Kontakt mit der Royal Navy macht. Was predigen Wir Unseren Schiffen immer? ABSTAND HALTEN ZUR ROYAL NAVY! Aber hört irgendjemand auf Uns???? :(

Verfasst: Mo 11.06.2018, 17:10
von Ruprecht I.
Sieh' an, wer wieder da ist...

https://www.youtube.com/watch?v=lQ9qymAo3PY

Verfasst: Mo 11.06.2018, 18:05
von TheBlackSwan
Ist die Ausführung von Plan XVII eine Hausregel? Ebenso die Optionen in Russland, hat euer Gegner taktische Fehler gemacht, sind die russischen Truppen noch eingefroren, oder muss er da angreifen? Wir freuen uns darauf, den AAR zu verfolgen (selbst wenn wir nicht regelmäßig dazu kommen sollten).

Die französische Frontllinie sieht ziemlich zerpflückt aus. Wir kennne uns mit dem 1. Weltkrieg nicht gut aus, aber die Durchbrüche der Kavallerie sehen ja fast nach Blitzkrieg aus. Als Franzose würden wir versuchen, immer an der deutschen Nachschubgrenze zu bleiben (sofern das in dem Szenario simuliert ist) und uns kontinuierlich zurückziehen, um etwa an der historischen Stopplinie mit den gesammelten Truppen eine Stahlwand zu errichten (unsere Strategie in WitE, an der Achse Danzig-Prag in den Westen gespiegelt).

Verfasst: Mo 11.06.2018, 18:42
von Setsches
Willkommen zurück! :prost:

Verfasst: Mo 11.06.2018, 19:17
von Sugar
Das Wir das noch erleben durften! Ein AAR von Cfant! Und dann auch noch (vielleicht) siegreich!

schnüff

Verfasst: Mo 11.06.2018, 20:18
von Thomasius
Wir sind erfreut erneut einen eurer unterhaltsamen AAR zu lesen.
Was uns irritiert sind eure großen Erfolge in den ersten 3 Spielzügen.
Macht euer Gegner kapitale Fehler?
Stimmt das Balancing noch nicht?
Oder seid Ihr zum Größten Cefanten aller Zeiten mutiert?

Verfasst: Mo 11.06.2018, 20:59
von Tex_Murphy
Werter cfant, könnt Ihr die Aussage, dass TOAW IV eine deutlich Verbesserung gegenüber Teil III ist, näher erläutern? Wie Ihr wisst, sind Wir mit TOAW III tzrotz Eurer damals recht chaotischen Nachhilfestunde nicht warm geworden und denken immer noch ständig über einen Kauf von TOAW IV nach, selbst wenn es keine deutsche Überstzung des Handbuches gibt.

Verfasst: Di 12.06.2018, 08:57
von Cfant
Erstmal ein herzliches Dankeschön für den freundlichen Empfang. :) Damit zur Tagesordnung.
TheBlackSwan hat geschrieben:Ist die Ausführung von Plan XVII eine Hausregel? Ebenso die Optionen in Russland, hat euer Gegner taktische Fehler gemacht, sind die russischen Truppen noch eingefroren, oder muss er da angreifen? Wir freuen uns darauf, den AAR zu verfolgen (selbst wenn wir nicht regelmäßig dazu kommen sollten).

Die französische Frontllinie sieht ziemlich zerpflückt aus. Wir kennne uns mit dem 1. Weltkrieg nicht gut aus, aber die Durchbrüche der Kavallerie sehen ja fast nach Blitzkrieg aus. Als Franzose würden wir versuchen, immer an der deutschen Nachschubgrenze zu bleiben (sofern das in dem Szenario simuliert ist) und uns kontinuierlich zurückziehen, um etwa an der historischen Stopplinie mit den gesammelten Truppen eine Stahlwand zu errichten (unsere Strategie in WitE, an der Achse Danzig-Prag in den Westen gespiegelt).
Thomasius hat geschrieben:Wir sind erfreut erneut einen eurer unterhaltsamen AAR zu lesen.
Was uns irritiert sind eure großen Erfolge in den ersten 3 Spielzügen.
Macht euer Gegner kapitale Fehler?
Stimmt das Balancing noch nicht?
Oder seid Ihr zum Größten Cefanten aller Zeiten mutiert?
Zu den ungewöhnlichen Erfolgen der ersten Runden.

Plan XVII ist eine Hausregel. Alle frz. Einheiten, die können, MÜSSEN angreifen. Mein Gegner hat das allerdings übertrieben: Er hat die Einheiten dreimal gegen den Geschützwall der Deutschen geschickt - samt der HQs. Letzteres kann nicht gefordert sein, ersteres ist schlich übertrieben. Einmal mit limited losses muss ja wohl reichen, kollektiver Suizid ist sicher nicht gewünscht. Wir haben dem Gegner auch umgehend angeboten, den Zug zu wiederholen, was er ablehnt. Sehr ehrenhaft und kann ja auch mal eine interessante Entwicklung bieten, es geht ja um nichts außer um Spaß.

Vor allem der Einsatz der HQs war aber fatal: Damit ist fast garantiert, dass - insbesondere bei diesem Schockbonus der Deutschen - die Franzosen samt und sonders in Reorganisation und somit bewegungsunfähig sind. Wir vermuten fast, dass in 2-3 Runden ganz Ostfrankreich ein riesiger Kessel ist.

Darüber hinaus trifft Unser Gegner Entscheidungen, die Wir tatsächlich als kapitalen Bock bezeichnen würden. Plan XVII erklärt ja "nur" den - vielleicht spielentscheidenden - Abschnitt der dt.-frz. Grenze. Aber auch in Belgien, Nordfrankreich und Russland scheint Uns der Gegner viel zu weit vorne zu verteidigen. Das belgische HQ beginnt in Brüssel und wurde nach Löwen verlegt - also den Deutschen entgegen. Die russ. 1. Armee marschiert allein gegen Gumbinnen. Das BEF steht mutterseelenallein mitten in Belgien. Und das alles in der Zeit des Schockbonus der Deutschen. Das sind Todesurteile.

Die ersten Runden muss die Entente überstehen - trotz ihrem Schockmalus. Also zurückziehen hinter Flüssen verteidigen. Die stärkeren belgischen Einheiten sollten versuchen, nach Nordfrankreich zu kommen und dort gemeinsam mit Briten und Franzosen eine Front in geeigneter Position aufzubauen. Während der Schock-Zeit sollen die Deutschen laufen und nicht kämpfen, denn im Kampf hat die Entente keine Chance. Raum gegen Zeit eben. Hier wird den Deutschen der Feind häppchenweise vorgesetzt.

Wir vermuten tatsächlich, dass wir zu Weihnachten bereits wieder zuhause sein könnten :)

Eure Idee, werter BlackSwan, wäre gut gewesen - wäre er von Beginn an ausgeführt worden. Jetzt ermangelt es wohl an einem kleinen, aber nicht unwesentlichen Detail dafür: Französischen Truppen.

Verfasst: Di 12.06.2018, 09:13
von gelöschter Benutzer
Hurra, Hurra ... der Cfant, der ist wieder da!

https://www.youtube.com/watch?v=ZhbY0Pcair4

Und dann direkt mit nem AAAR. Hach, die alten Zeiten ....

Verfasst: Di 12.06.2018, 09:22
von Cfant
Tex_Murphy hat geschrieben:Werter cfant, könnt Ihr die Aussage, dass TOAW IV eine deutlich Verbesserung gegenüber Teil III ist, näher erläutern? Wie Ihr wisst, sind Wir mit TOAW III tzrotz Eurer damals recht chaotischen Nachhilfestunde nicht warm geworden und denken immer noch ständig über einen Kauf von TOAW IV nach, selbst wenn es keine deutsche Überstzung des Handbuches gibt.
Exkurs: Was ist TOAW IV - und was ist es nicht
SpoilerTOAW IV ist die Weiterentwicklung von TOAW III - kein völlig neues Spiel. Wer es bisher gehasst hat, wird es weiter hassen. Aber es gibt sehr, sehr wesentliche Verbesserungen.

a) im Ablauf


Dazu Beispiele:

nun zeigt das Replay nur noch Bewegungen an, die man auch sieht. Bei großen Szenarien wie FitE 2 (das ist gigantisch) gibt's schon mal 17.000 Bewegungen. In TOAW III sah man dann 30 Minuten auf den Bildschirm, ohne was zu sehen. In TOAW IV sieht man nur noch die 1500 Bewegungen, die von der Aufklärung auch tatsächlich gesehen werden.

man kann Bombern Einsatzreichweiten geben. D.h. wenn ein sowjetischer Zug am Ural auf und abfährt, fliegt nicht mehr die halbe Stuka-Flotte los, um außerhalb des eigenen Jagdschutzes Jagd auf eine Kompanie der Roten Armee zu machen und abgeschossen zu werden.

Man kann sich nun auch alle Kampfergebnisse des Gegnerzugs ansehen.

TOAW lebt ja vom Kampfrundensystem. Anders als bei reinen IGO-YGO Spielen, wo man schlicht abwechselnd zieht, kann hier die Spielrunde abrupt enden. Entweder, weil sich die Kämpfe zu lange hingezogen haben, oder wegen eines Failed Prof Checks. Letzterer ist schlicht Pech/Schicksal. Mit der Roten Armee 1941 kann man halt nicht so komplexe Operationen durchführen wie mit der Wehrmacht zur selben Zeit. In TOAW IV wird ein solcher Failed Prof Check nun gemeldet - man tappt nicht mehr im Dunkeln, warum man plötzlich nicht mehr am Zug ist.

b) Kampfsystem

Ganz besonders hervorheben möchte ich das Seekampfsystem. Das Sorgenkind von TOAW III macht in TOAW IV richtig Spaß. Schiffe sind detailliert abgebildet. und vor allem:

auch während des eigenen Zuges droht den Schiffen Gefahr. In TOAW III konnten Schiffe an Küstenfestungen vorbeifahren und in Ruhe aufklären. Jetzt feuern solche Festungen auch, wenn sie nicht am Zug sind, aber eine Feindflotte in Reichweite vorbeifährt. Außerdem kann man Flugzeuge auf Seeinterception einstellen.

Im Bild sieht man, dass Unsere Mittelmeerflotte von Luftstreitkräften der Achse angegriffen wurde. Da aber in diesem Bereich die eigene Luftwaffe sehr stark war, konnte der Feind lediglich einen harmlosen Treffer auf einem Träger erzielen. Die Ergebnisse, die Wir bisher erlebt haben, waren durchaus immer plausibel.

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Und die vielleicht wichtigste Änderung: Das Kampfrundensystem. Wenn Ihr 2 Kämpfe plant, die nur 10% der Zeit verbrauchen, und 1 Kampf, der 80% verbraucht, dann ist im Endeffekt nicht - wie in TOAW III - 80% der Zeit vergangen, sondern ein Durchschnittswert, in dem Fall wohl 30%. Wir wollen jetzt nicht ins Detail gehen, es ist etwas komplizierter. Aber im Endeffekt verzeiht das neue System mehr Fehler und ist generell weniger streng. Das kann man mögen oder ablehnen, es macht TOAW IV auf jeden Fall um ein Vielfaches Einsteigerfreundlicher und während der Lernphase weniger frustrierend. Wir begrüßen es daher.

Bei Fragen einfach melden, hier werden Sie geholfen :D Nebenbei bemerkt: Oberst Klink hat ganz ausgezeichnete Tutorials erstellt, die mit minimalem Englisch auskommen und äußerst lehrreich sind.

Verfasst: Di 12.06.2018, 10:08
von Bigfish
Das alte TOAW schlummert seit ewigen Zeiten in Unserem Archiv! Wir haben es einmal gestartet, danach nie wieder. Ursache: Selbst für ein Strategiespiel empfanden Wir die dargebotene Grafik als Katastrophe. Die Bilder vom neuen TOAW sehen dagegen brauchbar aus. Scheint als müssten Wir es kaufen. Allerdings haben Wir nach eben solchen Ewigkeiten angefangen WitP zu spielen und haben deshalb in dieser Dekade keine Zeit mehr für was anderes...

So habt Dank für die Unterhaltung!

Verfasst: Mi 13.06.2018, 17:24
von elbe1
schön das ihr wieder sichtbar seid werter Cfant

eigentlich sah der Alliierten Plan eine offensives vorgehen ihn Westen und Osten vor
sollte er im Westen defensiv agieren wurde es den deutschen ja erlauben Truppen von Westen ihn den Osten zu verlagern was ja dann auch passierte
wir warten immer noch über Nachrichten von der K.u.K Monarchie :smoke:

Verfasst: Do 14.06.2018, 08:50
von Cfant
22. August 1914

Ausgangslage

Westen


In Belgien erweist sich das BEF in seiner Stärke als mindestens doppelt so groß wie erwartet (sieht man hier noch nicht). Da haben Wir mit der baldigen Vernichtung der Briten wohl etwas zuviel versprochen :D Der Gegner karrt plötzlich von überall her Truppen heran, Weihnachten zuhause wird wohl verschoben :rolleyes:

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Ostfrankreich

Wir sind ein wenig enttäuscht von unseren deutschen Recken. Nach nur drei Wochen härtester Kämpfe machen sich bereits Ermüdungserscheinungen breit. Noch enttäuschter sind Wir von den Franzosen, die leisten nämlich Widerstand. In Kombination könnte das die Geschwindigkeit des Feldzugs beeinträchtigen. Dennoch liegt die Initiative bei Uns, und Wir gedenken sie zu nutzen.

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Insgesamt sind Wir einfach etwas angefressen, weil Wir kaum RBCs erzielen (kampfloser Rückzug des Feindes).

Ostpreußen

Ein Kavalleriekorps der Russen kommt der 1. Armee zu Hilfe. Das wird nicht reichen. Bei Johannisburg dringen ebenfalls Russen in Unser Territorium ein. Das bedeutet, die Russen haben lediglich halb so lange für die Mobiliserung gebraucht wie angenommen. Irgendwo im Planungsstab ist wohl ein Komma verrutscht...

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Nähere Informationen zur Lageentwicklung, der deutschen Reaktion sowie den Aktivitäten der rumreich... äh... ruhmreichen K.u.k. Armee folgen am Nachmittag.

Verfasst: Do 14.06.2018, 13:28
von Cfant
Unsere Euphorie bezgl. Pbem++ gerät ein wenig ins Wanken. Wir erleiden ein Early Turn Ending - ein failed Prof Check wird als Ursache angegeben. Dafür kann Pbem++ nichts, allerdings kann man ab diesem Zeitpunkt keine SAL-Datei mehr erstellen. Man kann auch nicht mehr scrollen. Kurz: Man kann keine Screenshots mehr machen. Von der Endlage gibt es daher nur ein Bild aus Belgien.

Wir sind wenig begeistert. Nicht nur die Bebilderung des AARs leidet, auch sind Unsere Einheiten großteils nicht eingegraben, und es konnten Unsere Ziele für diese Runde bei nur einer Kampfrunde natürlich nicht erreicht werden.

Wie dem auch sei, Strategie ist eine Aneinanderfolge von Aushilfen.

Die Lage am Ende der Runde in

Belgien

Es wird spannend zu sehen, ob die Briten sich dem Kampf stellen oder lieber zurückweichen. Jedenfalls haben wir bereits Reserven Richtung Belgien in Marsch gesetzt.

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Ostpreußen und Ostfrankreich

Keine Ahnung. Durch das ETE konnten Wir die Frontabschnitte nicht mehr besichtigen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage dort entwickelt hat.

Zur Aufmunterung einen Blick auf die Österreicher.

Galizien

Die meisten Truppen werden erst nächste Runde freigeschaltet. Was laufen kann wurde bereits an die Galizienfront gekarrt, gegenüber Serbien nehmen wir einstweilen eine defensive Haltung ein. Allerdings haben Reserveverbände einige Donaufurten besetzt und stehen teilweise bis zu 200 Meter im Feindesland. Naja, zumindest kann man bzgl. Serbien sagen, dass Unsere Truppen bereits vor der feindlichen Hauptstadt stehen :D

Egal. Es gab bereits einen Knall, die Brücke von Brody wurde gesprengt. Immerhin.

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Allerdings befinden sich österreichische Truppen bereits seit Wochen im Kampfeinsatz. Ein sehr schönes Detail des gut recherchierten Szenarios. Tatsächlich lieh Österreich-Ungarn dem Deutschen Reich seine Belagerungsartillerie, um eine rasche Eroberung von Lüttich zu ermöglichen. Das ist hier abgebildet. Man beachte den Prof-Wert.

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Weiter Meldungen

  • Deutsche Kolonialtruppen haben die Grenze zu Nigeria überschritten und eine britische Einheit, die eben per Eisenbahn verlegt wurde, in die Flucht geschlagen.
  • Starke britische Verbände landen in Deutsch-Südwestafrika, bislang aber nur leichte Gefechte

Verfasst: Do 14.06.2018, 14:18
von Witold Pilecki
Werter Cfant,

wir fragen uns ernsthaft, warum ihr uns mit diesen Landkämpfen langweilt und was Kaiser Wilhelm II. dazu sagt. Wie allgemein bekannt, liegt die Zukunft Deutschlands auf den Meeren, im Frieden wie auch im Krieg. Wenn die Marinestreitkräfte der Entente ersteinmal zerschmettert sind und ihr Kolonialhandel zusammengebroch ist, werden die fraglichen Gebiete, um die ihr so zäh ringen müsst, euch praktisch von alleine zufallen. In dieser Angelegenheit werden wir euch im Namen des Kaisers besonders im Auge behalten und erwarten künftig detaillierte Berichterstattung über die Lage an Bord der kaiserlichen Großlinienschiffe, Linienschiffe, Großen Kreuzer und Panzerkreuzer! Also auf, auf in den Skagerrak edler Cfant!

WP

Verfasst: Do 14.06.2018, 14:32
von TheBlackSwan
Guter Punkt werter Pitold, wie sieht es mit der Marine aus?
Kann die Marine effektiv Kämpfe an der Küste unterstützen? Die Artillerie eines Schlachtschiffes stellt ja fast alles an Land in den Schatten. Wer auch immer starke Schiffsverbände an der Küste aufbieten kann, wäre dort eventuell in der Lage, ein Umehungsmanöver zu starten?
Noch eine Frage sei uns gestattet, was bedueten die Zahlen in der Mitte am unteren Rand des Counters? Wir würden ja auf "Kampfwert" tippen, wenn die Zahlen nicht so derart inkonsistent wären. Gibt es für die Leser abgesehen von der Einheitengröße, die ja noch nicht einmal viel aussagen muss, eine Möglichkeit, die Stärke der Einheiten auf der Karte abzuschätzen?

Verfasst: Do 14.06.2018, 15:17
von Cfant
Ähja. Flotte. Stimmt, da war noch was. Problem: Großbritannien ist halt Großbritannien. Also der Schuft mit der stärksten Navy der Welt. Und die Franzen habe auch solche Dinger. Wie Wir die Flotte einsetzen wollen, wissen Wir tatsächlich noch nicht. Solange es an Land gut voran geht, sehen Wir keinen Sinn in riskanten All-in-Manövern. Wir werden beim nächsten Zug mal die Flotte ein wenig vorstellen und dann gerne auch die Counter erklären.

Die einzelne Zahl in der Mitte unten beim Counter sind lediglich die übrigen Bewegungspunkte. Die könnt Ihr ignorieren. Wir werden versuchen, beim nächsten Mal die Kampfwerte einzublenden. Während des Zugs sind die Bewegungspunkte allerdings meist relevanter.

Verfasst: Do 14.06.2018, 16:01
von Hjalfnar
Wie gut ist denn die KI in TOAW4? Wir müssen ja zugeben, es reizt Uns ein wenig. Bei TOAW3 haben Wir noch genervt aufgegeben wegen vieler kleiner Mankos, einige davon scheinen ja behoben...