 |
Glavni Stožer Oružanih Snaga Republike Hrvatske
(Generalstab der kroatischen Streitkräfte) |
 |
Lagebericht Zug 2
Die feindlichen Streitkräfte rücken im Verbund mit den serbischen Banden immer weiter in unser Heimatland vor. Ohne Rücksicht werden jahrhundertealte Städte bombadiert oder unter Artilleriebeschuss genommen.
Der Feind kennt auch keine Gnade mit der verbliebenen Bevölkerung. Wenn sie nicht bereits geflüchtet ist, wird sie gnadenlos niedergemacht. Es breiten sich Gerüchte über schreckliche Massaker, vor allem in Ostslawonien und in der Krajina aus.
Auch unsere Hauptstadt wird durch den Feind nicht verschont:
Von den Fronten
Abschnitt Mitte (Zagreb und Zentralkroatien)
Die JNA hat sich in ihre Kasernen zurückgezogen, wo sie durch unsere Truppen belagert wird. Aus West- und Ostslawonien werden starke Truppenbewegungen an unseren Grenzen gemeldet.
In Westslawonien versucht der Feind auf unsere Hauptstadt, bzw. auf die strategisch wichtige Stadt Kralovac vorzurücken. Dies geschieht zudem im Verbund mit den serbischen Banden, die unter der
Kontrolle der Separatistenführung in Knin stehen.
Die feindlichen Truppen haben unter dem Eindruck völliger Hilflosigkeit gegenüber unseren Truppen die Waffen gestreckt und konnten aus ihren Kasernen vertrieben werden.
Damit fallen die für unsere Verteidigung essentiellen schweren Waffen und Munition in unsere Hände. Wie hoch die Ausbeute gewesen ist, wird sich erst in der kommenden Runde zeigen
Unsere Einheiten können nun ihre Verteidigungsstellungen einnehmen. Die Verteidigung wird entland der Linie: Karlovac --> Sisak --> Petrinja unter Ausnutzung der lanschaftlichen Gegebenheiten, vor allem der Flüsse, aufgebaut.
Damit dürfte Zagreb dem Zugriff der feindlichen Truppen entzogen sein. Der Aufbau der Verteidigung sollte in der kommenden Runde abgeschlossen sein.
Abschnitt Ost (Ostslawonien, Osjiek und Vukovar)
Auch in Ostslawonien versucht das Oberkommando der JNA seinen Vormarsch voranzutreiben. Allerdings steht ihm hier die Donau im Weg. Der einzige Weg in unser Vaterland wird durch die Stadt Vukovar geschützt.
Die JNA hat diese alte Barockstadt nun unter unaufhörlichen Artilleriebeschuss genommen und versucht die Stadt sturmreif zu schießen. Unsere tapferen Gardisten verteidigen die Stadt allerdings heldenhaft, obwohl im Rücken der
Front, serbische Banden ihr Unwesen treiben und die Verteidigung damit weiter erschweren.
Auch in Vukovar haben unsere heldenhaften Truppen ihre Verteidigungspositionen bezogen. Hilfreich ist hierbei, dass der Lauf der Donau die gesamte Grenze abdeckt und damit eine hervoragende Deckung bietet. Der Schwerpunkt der feindlichen Angriffe
liegt zurzeit in Vukovar und Borovo Naselje. Hier gilt es den feindlichen Vormarsch zu stoppen, oder wenigstens so lange aufzuhalten, bis entsprechende Truppen nachgezogen werden können. Das die JNA sich mit Panzern uns motorisierter Infantrie in den Häuserkampf in das Ruinenfeld Vukovar begibt, können wir gnadenlos zu unserem Vorteil nutzen.
Abschnitt Süd (Krajina, Lika, Dalmatien, Dubrovnik)
Im Abschnitt Süd sind vor allem die serbischen Milizien der Separatistenrepublik Serbische Krajina am Werk. Mit der Unterstützung der JNA versuchen die verbittert unser geliebtes Heimatland in zwei Hälften zu spalten und die strategisch wichtigen Hafenstädte Zadar, Šibenik und Spilt einzunehmen. Diese Versuche konnten wir jedoch im Keim ersticken. Ziel im Abschnitt Süd muss es immer sein eine funktionstüchtige Verbindung zwischen Zentralkroatien und Dalmatien aufrecht zu erhalten.
Edit: Die Videos sind zwar in kroatischer Sprache, allerdings habe ich sie thematisch so zugeordnet, dass man verstehen kann worum es geht. Bei Interesse liefere ich auch gerne eine kurze Zusammenfassung des jeweiligen Inhalts.