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Das Ringen um die Sowjetunion (Fite vs. Canton)

Verfasst: So 21.10.2012, 17:57
von Gfm. Wrangel
Werte Regenten!

Neben der Fohlentournee durch Europa verteidigen wir auch noch Mütterchen Russland gegen die deutsche Kriegsmaschine, gesteuert vom geschätzten Canton.

Da sich das Spiel in eine interessante Richtung bewegt, wollen wir Euch teilhaben lassen und uns den ein oder anderen Ratschlag einholen.

Zug 13 ist gespielt, wir schreiben den 3.8.1941, Canton ist sehr weit vorgedrungen, weil wir uns überall weit zurück gezogen haben, nur die Stalinlinie wurde von uns durchgehend besetzt.

Die Gesamtlage:
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Die Lage um Murmansk:
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Das eingekringelte Hex wird wohl nächste Runde fallen.

Die Narva-Front:
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Hier ist alles ruhig und man könnte eventuell noch ausdünnen.

Zwischen Peipus- und Ilmensee:
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Auch hier ist alles ruhig und man könnte eventuell noch ausdünnen.

Ilmensee und Waldaihöhen:
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Hier klafft ein riesiges Loch gen Osten. Damit bedroht Canton die letzte Eisenbahnverbindung nach Leningrad, er könnte auch nach Norden
schwenken, um Leningrad anzugreifen und damit Unsere Stellungen an der Narva und zwischen Peipus- und Ilmensee und weiter östlich davon
umgehen. Wobei seine Front und seine Nachschubwege dadurch extrem lang würden.


Die Lage an der Wolga:
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Hier versuchen Wir verzweifelt, eine Front an der Wolga aufzubauen, auch Kalinin ist bedroht, dahinter wartet dann
Moskau. Zum Glück werden Unsere Anmarschwege immer kürzer, so haben Wir noch Hoffnung, Moskau vor der
Eroberung zu retten. Bei Nelidovo ist eine kleine Lücke in der Front, diese könnte vom Feind ausgenutzt werden, um
Unserer Front vor Smolensk in den Rücken zu fallen. Wir haben bereits begonnen, diese Frontlinie auszudünnen und
Einheiten nach Norden und Osten zu verlegen, um Moskau zu sichern. Bisher macht der Gegner keine Anstalten, vor
Smolensk anzugreifen.

Verfasst: So 21.10.2012, 18:29
von Gfm. Wrangel
Die Lage östlich von Kiew:
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Einfach nur schrecklich. Wir versuchen, weit im Osten hinter dem Oskol eine Frontlinie zu errichten, wodurch der Feind natürlich die freie Wahl hat,
ob er nach Norden, Osten oder Süden marschieren will. Wir können nichts daran ändern.



Östliche Ukraine:
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Hier konnten Wir die Front notdürftig flicken, der Durchbruch wird aber wohl schon nächste Runde nicht mehr
aufzuhalten sein, dann sind die Industriezentren Dneprpetrovsk und Zaporozhe verloren. Und auch dahinter
haben Wir Richtung Osten keine nennenswerten Truppen stehen, der Feind könnte dann bis Stalingrad und
darüber hinaus gemütlich durchmarschieren. Er könnte auch Richtung Süden schwenken und unsere gesamte
Front am Ingul einkesseln. Fürchterliche Aussichten.

Der Süden macht Uns derzeit die meisten Sorgen, auch weil Unsere Verstärkungen immer wieder aus den Zügen gebombt werden.

Verfasst: Mi 24.10.2012, 18:35
von Pionier
Meine Einschätzungen sind wie folgt:

Murmansk: Diese Stadt ist verloren, es sei denn ihr habt ausreichend Reserven im Hafen bei Archangelsk bereit zum Verschiffen.

Wie sieht es hier weiter südlich aus?

Narva-Front:

Dringenst die Frontbefestigen, eure Einheiten dürfen nicht auf L stehen!!

Ilmensee und Waldaihöhen: Alles hin was geht.

Westlich Moskau: Er wird sich totlaufen.

Was ist mit dem Süden??? Ermscheint seinen Hauptschwung auf den Norden zu legen!

Verfasst: Do 25.10.2012, 12:35
von Gfm. Wrangel
Werter Pionier, danke für Eure Hinweise.

Kann man Murmansk denn überhaupt halten? In Archangelsk haben wir noch keine Reserve, aber einen Counter pro Runde könnten Wir schon abzweigen.

Südlich von Murmansk ist nicht viel, dort haben Wir in der letzten Runde mit einer MG-Einheit den Hafen "" besetzt und damit die deutschen Truppen östlich der "" vom Nachschub abgeschnitten, was vielleicht etwas Druck von Murmansk nimmt.

Die Einheiten mit L an der Narva-Front stehen nicht direkt an der Frontlinie, sondern sind durch "flooded marsh" gedeckt. Sobald der Winter kommt, müssen Wir dort tätig werden und die Front umbauen. Gleiches gilt für die Front zwischen Peipus- und Ilmensee.

Den Süden hatten wir im zweiten posting behandelt, dort sieht es zappendüster aus, besonders östlich von Kiew. Odessa ist eingekreist, hier macht der Gegner aber keien Anstalten, anzugreifen, gleiches gilt für Kiew. Die Stalinlinie rollt er auch nur ganz langsam auf.

Verfasst: Fr 02.11.2012, 20:03
von Gfm. Wrangel
Zug 14 - Der russische Bär hat Krallen!

Zuerst die Lage um Murmansk nach unserem Zug:
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Ein Hex wurde erobert, aus einem weiteren wurde der Gegner vertrieben.

Es wurden auch noch zwei InfD nach Murmansk geschifft, Wir wollen es Canton
auch nicht zu einfach machen, die Zeit des davonrennens ist zumindest im Norden
vorbei.

Die Eroberung:
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Die Vertreibung:
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Auch an der Narva gingen Wir zum Angriff über:
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Ein Hex wurde erobert. Der Hafen im Westen wurde per Verschiffung kampflos
genommen, gleiches gilt für Tallinn. An der Narva bleiben wir offensiv, die beiden
Häfen muss der Gegner auch erst wieder zurück erobern. Das sind natürlich
nur Nadelstiche, die ihn aber trotzdem hoffentlich etwas aus dem Konzept bringen.

Die Schlacht an der Narva:
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Am Peipussee starteten Wir auch eine kleine Offensive
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Ein Hex konnte erobert werden. Diese Angriffe sind rein psychologischer Natur und
um dem Gegner erste Verluste beizubringen.

Die Schlacht am Peipussee:
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Verfasst: Fr 02.11.2012, 20:05
von Gfm. Wrangel
Platzhalter!

Verfasst: Fr 02.11.2012, 20:25
von Gfm. Wrangel
Am Ilmensee wurden Wir an zwei Stellen aktiv:
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Zwei Hex wurden erobert. Auch hier handelt es sich nur um Nadelstiche und um
zu demonstrieren, dass es Uns noch gibt. Vielleicht wird Canton dadurch etwas
vorsichtiger.

Die Schlachten am Ilmensee:
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Hier konnten wir bei geringen eigenen Verlusten dem Gegner doch empfindliche
Verluste zufügen.


Bei Nikolaev wurde auch gekämpft:
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Hier gelang es uns in zwei Runden, ein dt. PzG-Regiment zu dezimieren und
aus dem Hex zu vertreiben.

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An den restlichen Frontabschnitten wurden nur die Linien geflickt, so weit
das möglich war sowie immer weiter Verstärkungen herangekarrt.


Zug 15 ist auch schon wieder bei uns, die Lage im Süden ist hoffnungslos.

Verfasst: Sa 10.11.2012, 21:15
von Gfm. Wrangel
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, Zug 16:

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Unsere Nadelstichangriffe haben ihn ziemlich kalt gelassen, bzw. er konnte sie ohne große Mühen
bereinigen.

Unsere "Fronten" bestehen zumeist aus völlig willkürlich nebeneinander gestellten Countern, mal
mit mehr, mal mit weniger Kampfkraft. Wir haben alles hingestellt, was wir hatten, um überhaupt
so etwas wie eine HKL aufzubauen. Einem Angriff hält das kaum stand, es fehlt auch an Ari. Die
aber auch nicht viel bringt, denn selbst dort, wo wir einigermaßen ordentliche Truppen inkl. Ari-
Unterstützung hatten, bricht er durch wie das heiße Messer durch warme Butter. Wir haben keine
Ahnung, wie wir Canton auch nur ansatzweise aufhalten könnten. Er hat jetzt auf alle Fälle sehr
viele, sehr schöne Optionen, was er machen will.

Verfasst: Di 06.08.2013, 17:49
von Gfm. Wrangel
Werte Regenten! Hier ist viel passiert, Canton hat riesige Geländegewinne erzielt, aber mittlerweile hat die Rasputitsa Einzug gehalten und wir sind dabei, fleißig umzugruppieren. Wir werden auch bald mit Bildmaterial aufwarten. Es sieht wirklich sehr bitter aus und wir wollen gar nicht wissen, wie er uns nach dem Schlamm mit seinen ausgeruhten Truppen wieder durch den Fleischwolf dreht. Unser Fehler lag zu Beginn des Feldzuges, da haben wir viel zu viel Land kampflos aufgegeben, diese Strategie ist nach Unserer Meinung völlig falsch. Es mag sein, dass ein so erfahrener Feldherr wie Canton ein ähnliches Ergebnis erzielt hätte, wenn Wir mehr gekämpft hätten, aber gegen einen weniger erfahrenen Gegner würden wir auf jeden Fall empfehlen, zu kämpfen und nicht zu rennen. Wir vermuten aber auch, dass Canton die Wehrmachtsstrategie in Fite sehr optimiert, um nicht zu sagen perfektioniert hat, dagegen ist zumindest 1941 wohl kein Kraut gewachsen.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Moskau zu halten, sollten Wir Moskau verlieren, dann geben Wir Uns geschlagen.

Verfasst: Di 13.08.2013, 00:53
von Teddy Suhren
Spannend zu lesen und nicht zuletzt sehr dramatisch. Da kommt das Stavka-Gefühl doch richtig rüber. Wir wünschen Euch viel Durchhaltewillen (und Erfolg natürlich) und hoffen auf eine baldige Fortsetzung.

Verfasst: Di 13.08.2013, 10:49
von Gfm. Wrangel
Besten Dank, werter Teddy Suhren. Die Lage ist wirklich sehr schlecht, das Umgruppieren der Truppen dauert ewig und ist dazu noch stinklangweilig :o Achja, hatten Wir schon erwähnt, dass Murmansk natürlich auch verloren wurde? Wir sind auch sehr gespannt, ob wir Leningrad halten können, am Volkhov bei Novaya Ladoga zieht großes Unheil herauf.

Verfasst: Di 13.08.2013, 10:52
von Gfm. Wrangel
Besten Dank, werter Teddy Suhren. Die Lage ist wirklich sehr schlecht, das Umgruppieren der Truppen dauert ewig und ist dazu noch stinklangweilig :o Achja, hatten Wir schon erwähnt, dass Murmansk natürlich auch verloren wurde? Wir sind auch sehr gespannt, ob Wir Leningrad halten können, am Volkhov bei Novaya Ladoga zieht großes Unheil herauf.