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RP: Kurpfalz

Verfasst: Do 08.06.2006, 00:00
von Neoderich
Kurpfalz

PIETATE ET CONCORDIA

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Verfasst: Do 08.06.2006, 00:01
von Neoderich
Kurfürst Johann Wilhelm aus dem Hause Wittelsbach

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Verfasst: Do 08.06.2006, 00:05
von Neoderich
Das Heidelberger Schloss, die kurfürstliche Residenz


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Verträge und Beziehungen der Kurpfalz

Die Kurpfalz hat einen Beistandspakt mit dem Herzogtum Würzburg.

Verfasst: Do 08.06.2006, 00:09
von Neoderich
Haupt- und Residenzstadt Heidelberg


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Botschafter am Hof des Kurfürsten

Der verehrte Laurenz zu Miltenberg, Gesandter des Fürstbischofs zu Würzburg
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Der verehrte Baltasar Freiherr von Höttingen, Gesandter des Kaisers zu Österreich
***
Der verehrte Andreas von Marbach, Gesandter des Langrafen zu Hessen

Verfasst: Do 08.06.2006, 00:10
von Neoderich
Historie der Kurpfalz


Dezember 1700: Kurfürst Johann Wilhelm beschließt der Reichsacht welche durch den Kaiser gegen die Fürsten von Köln und Bayern ausgesprochen wurde zu folgen und erklärt somit dem abtrünnigen Köln und Bayern und deren Verbündeten den Krieg.
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Dezember 1700: Kurfürst Johann Wilhelm beschließt einen Beistandspakt mit dem Herzogtum Würzburg.
Dezember 1700: Die Kurpfalz schließt auf Geheiß von Kaiser Leopold I. Frieden mit den rehabilitierten Bayern und Kölnern, als auch mit Frankreich und Spanien.

Verfasst: Fr 09.06.2006, 11:09
von General Wallenstein
Ein Bote es Kaisers erreicht den Hofe von Heidelberg - wundert sich über die Glanzlosigkeit dieses Ortes - und verliest die Verlautbarung Ihrer Majestät.


Verkündung der Reichsacht

Hiermit erklären Wir, Leopold von Habsburg, durch Gottes Gnaden Römischer Kaiser, König von Ungarn, König von Böhmen, König von Kroatien und Slawonien und Erzherzog von Österreich, die Reichsacht über die Person, die Gebiete und den Besitz des Kurfürsten Maximilian II. Emanuel von Bayern, als auch des Kurfürsten Joseph Clemens von Köln.

In Folge dieser Verkündung gehen besagte Fürsten unmittelbar all Ihrer Titel und Ihres Standes verlustigt und gelten fortan als Friedlose, ohne jewede Rechte und den Schutz durch Uns, den Kaiser.

Somit sei es eines jeden loyalen Reichsfürsten zugestandenes Recht, jenen niederen Verrätern an der heiligen Institution des Kaisers und somit des Reiches selbst, den Kriege zu erklären und diesen ohne Zurückhaltung zu führen. Sollte im Verlaufe dieser Reichsacht die Person eines oder beider Entehrten zu Schaden oder gar zu Tode gelangen, so wird hierfür niemand getadelt oder gar zur Rechenschaft gezogen werden. Jedwede Gebiete besagter Ausgestoßener welche ferner im Verlaufe dieser heiligen Pflicht durch die loyalen Reichsfürsten erobert werden, sollen auf Unser Geheiß dem jeweiligen Reichsfürsten selbst zur Hoheit fallen.

Das Sein der Gnädigkeit lässt Uns jedoch ebenso verlautbaren, dass ein jeder der besagten Fürsten, sowohl Maximilian II. Emanuel, als auch Joseph Clemens als reuige Sünder vor Uns treten mögen und in einem strikten Prozedere welches mit dem neuerlichen Treueschwur auf Reich und Kaiser endet, ihre Ehre und Ehrschaften zurückerlangen können.

Sollten besagte Friedlose jedoch ihren Verrate noch weiter betreiben und gar ihr Schwert gegen jedweden loyalen Reichsfürsten oder gar Uns, den Kaiser selbst erheben, ist auch dieses letzte Mildtum verwirkt."


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Im Namen Gottes und zum Wohle des Reiches

Leopold I. von Österreich

Römischer Kaiser
König von Ungarn
König von Böhmen
König von Kroatien und Slawonien
Erzherzog von Österreich

Verfasst: Fr 09.06.2006, 14:47
von Neoderich
Nachdem der Kurfürst die Worte des Kaiser vernommen hatte, innerlich etwas über die offensichtlich geringe Wertschätzung des Boten im Bezug auf seine Residenz gekränkt, entlässt der Kurfürst dankend den österreichischen Gesandten zurück in dessen Heimat. Und natürlich entbrennt sofort ein wildes Getuschel innerhalb des kurpfälzischen Hofstaates und so mancher Junker sieht gar schon ruhmreiche Schlachten vor Augen, doch der Kurfürst selbst ist eher ein pragmatischer Mann.

Schwer zu tragen haben seine Lande und sein geliebtes Volk noch an den Verwüstungen durch das elende Franzosengesocks, kaum ungelegener könnte ein solcher Kriegserlass des Kaisers daher kommen.

Letztlich jedoch schien dieser Schachzug des Kaisers auch höchst nobel zu sein, verschenkte er doch immerhin großzügig Ländereien die ihm nicht gehörten an jene, welche diese ersteinmal teuer mit dem Blute ihrer Mannen erkaufen sollten.

Doch so manchen Gedanken behielt der Kurfürst an diesem Abend lieber für sich und stimmte lieber gespielt erheitert in die angeregt geführte Diskussion um das Für und Wider ein. Denn am Ende würde nur er selbst hierüber befinden und zwar ganz so wie es ihm beliebte.

Verfasst: Sa 10.06.2006, 10:24
von Trajan
Ein Gesandter Würzburgs traf in Heidelberg ein sein Name ist Laurenz zu Miltenberg. Er hatte eine Nachricht für den Kurfürsten und hoffte auch gleich empfangen zu werden...

Verfasst: Sa 10.06.2006, 11:44
von Neoderich
Der Kurfürst zeigt sich erfreut über die Ankunft des Gesandten, reißt ihn diese doch aus dem tristen Alltag heraus. Sogleich wird der Würzburger also vor Johann Wilhelm verbracht.

Verfasst: Sa 10.06.2006, 16:51
von Trajan
Laurenz zu Miltenberg verneigte sich vor dem Kurfürsten.
Herr, Wir überbringen die besten Grüße aus Franken von Unserem Herren seine Exzilienz dem Fürstbischof Johann Philipp von Greiffenclau-Vollraths. Da die Zeiten des Friedens vorüber zu sein scheinen, hofft Unser Herr der Fürstbischof auf Frieden mit seinem Nachbarn. Er bat mich also einen Vertrag mit Euch auszuarbeiten welcher für unser beider Länder das Beste seie.

Verfasst: Sa 10.06.2006, 18:25
von Neoderich
Der Kurfürst Johann Wilhelm nickt zustimmend während der Ausführungen des Gesandten und schließt dann kurz:
"Was schwebt dem werten Fürstbischof Johann Phillip denn genau vor?"

Verfasst: Sa 10.06.2006, 18:35
von Trajan
Zum einen beiderseitige Anerkennung des Grenzverlaufes.
Einen Nichtangriffspackt wenn erwünscht einen Beistandspackt. Und vorallem der Gottes Friede.
Antwortete Laurenz zu Miltenberg.

Verfasst: So 11.06.2006, 15:09
von Neoderich
Der Kurfürst Johann Wilhelm nickt auch bei diesen Worten des würzburgischen Gesandten und erhebt dann das Wort

"Hochgeschätzter Herr

Wir pflichten Eurem weisen Fürstbischof zu Würzburg bei, Unsere Lande sollten in diesen ungewissen und wandelhaften Zeiten Stabilität im Herzen des Reiches gewähren. Daher stimmen Wir in den Gründzügen einem Grenzachtungsabkommen, sowie eines Beistandpaktes zu.

Wir bitten jedoch aus dem Grunde das Unsere Hofschreiber derzeit anderweitig beschäftigt sind, die würzburgische Seite ein entsprechendes Vertragswerk auszuarbeiten und zur Unterschrift vor Uns zu bringen.

Abschließend würden Wir Uns höchst erfreut zeigen, würdet Ihr, verehrter Laurenz zu Miltenberg Uns die Ehre erbieten, als Botschafter des Fürstbischofs zu Würzburg an Unserem Hofe zu verbleiben."

Mit diesen Worten endet der Kurfürst und bevor er dem Gesandten das Recht auf Antwort gewährt, deutet er seinem Hofkanzler etwas der anwesenden Allgemeinheit zu verkünden.

Verfasst: So 11.06.2006, 15:20
von Neoderich
Der vom Kurfürsten mit einem Blick bedachte Hofkanzler tritt hervor in die Mitte des Saales und beginnt die Verlautbarung von einem vorgefertigten Dokument zu verlesen.

"So höret, im Namen des erlauchten Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, ergeht folgende Verlautbarung.

Als Kaisertreuer Fürst des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation folgt Ihre Hoheit, Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, in vollem Umfange der von Ihrer Majestät dem Kaiser Leopold I. erlassenen Reichsacht gegen die Fürsten von Köln und Bayern. Somit seien von nun an die kurpfälzischen Lande Ihrer Hoheit des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz im Kriege mit den abtrünnigen Fürsten von Köln und Bayern, als auch deren einhelligen Verbündeten, auf das Schaden vom Reiche abgewandt werden möge.

Abschließend sei gesagt, das von nun an lediglich dann Abgesandte besagter Fürsten und Lande vor den Kurfürsten gelassen werden, insofern dies ihrer bedingungslosen Unterwerfung dienlich sei."

Noch ehe der Hofkanzler endet, geht ein aufgeschrecktes Raunen durch die Menge, einige Hofschranzen scheinen wenig begeistert, doch die Mehrheit im Saale vernimmt den Entschluss des Kurfürsten mit völliger, inbrünstiger Zustimmung.

Verfasst: So 11.06.2006, 17:13
von Trajan
Neoderich hat geschrieben:
Der Kurfürst Johann Wilhelm nickt auch bei diesen Worten des würzburgischen Gesandten und erhebt dann das Wort

"Hochgeschätzter Herr

Wir pflichten Eurem weisen Fürstbischof zu Würzburg bei, Unsere Lande sollten in diesen ungewissen und wandelhaften Zeiten Stabilität im Herzen des Reiches gewähren. Daher stimmen Wir in den Gründzügen einem Grenzachtungsabkommen, sowie eines Beistandpaktes zu.

Wir bitten jedoch aus dem Grunde das Unsere Hofschreiber derzeit anderweitig beschäftigt sind, die würzburgische Seite ein entsprechendes Vertragswerk auszuarbeiten und zur Unterschrift vor Uns zu bringen.

Abschließend würden Wir Uns höchst erfreut zeigen, würdet Ihr, verehrter Laurenz zu Miltenberg Uns die Ehre erbieten, als Botschafter des Fürstbischofs zu Würzburg an Unserem Hofe zu verbleiben."

Mit diesen Worten endet der Kurfürst und bevor er dem Gesandten das Recht auf Antwort gewährt, deutet er seinem Hofkanzler etwas der anwesenden Allgemeinheit zu verkünden.
Wir werden alles veranlassen um einen Vertrag auszuarbeiten Herr. Ach noch eines bevor Wir uns dann in die von Euch zugewiesenen Gemachächer zurück ziehen. Unser Herr erwünscht wenn denn machbar auch einen Gesandten den Ihr für würdig erachtet an den Hof zu Würzburg zu entsenden.

Verfasst: So 11.06.2006, 18:40
von General Wallenstein
Überall in den Landen wird der rechtmäßige Übergang des Kölner Erzstifts auf den Kurfürsten Johann Wilhelm von Wittelsbach verlautbart, wodurch die Herrschaft der Kurpfalz über die Gebiete Kölns rechtens und unantastbar ist.

Verfasst: Mo 12.06.2006, 11:24
von Neoderich
Dem Würzburger wird entsprochen, ehe dem österreichischen Gesandten die volle Aufmerksamkeit zuteil wird.

Verfasst: Fr 16.06.2006, 11:27
von Neoderich
Nun herrschte also Frieden mit den Spaniern und Franzosen und auch der bayerische Kurfürst war zurück in die Arme des Reiches gekehrt. Bliebt nun mehr nur noch der ketzerische Verräter auf dem Stuhle zu Köln, welchen es zu stürzen galt.

Doch dieser Aufgabe würde man sich in der Kurpfalz schon baldigst annehmen.

Verfasst: Sa 17.06.2006, 15:13
von Montesquieu
Ein Gesandter der Generalstaaten kommt mit einer Depesche Wilhelms in die Pfalz und bittet um Einlaß.

Verfasst: Mo 19.06.2006, 09:43
von Neoderich
Man dankt dem Gesandten und leitet die Depesche an den Herzog weiter.