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RP: Das Vereinigte Königreich von England,Schottland und Irland
Verfasst: Mo 05.06.2006, 12:10
von Silkow
Das Vereinigte Königreich von England, Schottland und Irland
wird regiert von Seiner Königlichen Majestät
Wilhelm III.von Oranien-Nassau
Da Seine Majestät derzeit beim Heer in den Niederlanden weilt,
deren Statthalter er in Personalunion ebenfalls ist,
führt die Geschäfte
Lordkanzler Sir Nathan Wright
Verfasst: Mo 05.06.2006, 12:10
von Silkow
Botschafter der europäischen Staaten:
Gesandter des Kaisers: Fürst Sandlazéc
Gesandter des Herzogs von Holstein-Gottorf: Graf Bernhard von Rantzau
Gesandter des Königs von Dänemark: Sven Bramstock
Die Armee des Königreiches
wird geführt von
Charles Mordaunt,
1st Earl of Peterborough,
3rd Earl of Monmouth
und
John Churchill,
1st Duke of Marlborough
(derzeit im Felde bei Seiner Majestät in den Niederlanden)
Verfasst: Di 06.06.2006, 21:48
von von Holstein
Der besondere Gesandte des Herzogs von Holstein-Gottorf, Graf Bernhard von Rantzau betritt den Audienzsaal des Lordkanzlers.
„Verehrter Sir, bitte geruht die böse Kunde aufzunehmen die aus meiner Heimat mich erst jüngst ereilte.
Dem verruchten Dänemark gefiel es Truppen wider der herzoglichen Autorität Seiner Hoheit Friedrich zu senden mit dem Sinn die Souveränität jenes Herzogtums zu executieren deren Bestand zu garantieren es Eurer Königlichen Majestät vor elf Jahren zu bestätigen gefiel.
Wir wagen hiermit und unter der Autorität des Herzogs stehend Euch in Vertretung Seiner Königlichen Majestät um die Gnade zu bitten die Autorität Eueres mächtigen Reiches dahingehend einzusetzen Eure einst ausgelobte Garantie einzufordern gegen den Dänen, auf dass der hohe Ruf den Ihr zu Recht genießt erneut herausgetragen werde in Europas Gefilde.“
Verfasst: Di 06.06.2006, 22:06
von gulaschkoenig
Sven Bramstock, Gesandter des Dänischen Hofes trifft am Hofen des Vereinigten Königreiches ein.
Eure Majestät, ich bin befugt mit euch im Namen meines Landes zu verhandeln.
Wie uns bekannt wurde, haben die Holsteiner bei euch um Hilfe gesucht, ihr Land vor den "verruchten" Dänen, wie es heißt zu beschützen.
Doch von "beschützen" kann hier keine Rede sein. Vor was sollen sie beschützt werden ? Vor der Einbindung ein ein reiches, multiethnisches Reich das alle Konfessionen duldet, und jedem Bürger seine Freiheit garantiert?
Sollen sie "beschützt" werden, vor einer sicheren Zukunft, keine Angst mehr haben zu müssen vor den Preussen, Österreichern, Mecklenburgern ?
Wahrlich, es wird Opfer geben auf beiden Seiten, Opfer die nur fallen werden aufgrund der Fehlenden Umsicht und Vernunft des des Herzogs von Holstein-Gottorf, der von den Schweden zu diesem Krieg aufgestachelt wurde.
Deswegen suche ich den Englischen König an den Holsteinern kein Gehör zu schenken, und den Dingen ihren Lauf zu lassen.
Verfasst: Fr 09.06.2006, 00:10
von von Holstein
Es begab sich, dass die Gesandten Holsteins, der Graf von Rantzau, und Dänemarks, der Herr Bramstock, sich in der Audienzhalle des englischen Hofes begegneten.
Der Graf sah sich außer Stande an sich zu halten und mußte das Wort an den Dänen richten.
„Welch leere Worte genügt es Euch an den Lordkanzler zu richten ?
„Multiethnien“ ? „Duldung aller Konfessionen“ (womöglich noch der muslimischen ???) und „Bürgerfreiheiten“ ?
In welcher Zeit geruht Ihr zu leben mein Herr ?
Wir geruhen vielmehr über die Souveränität eines Edlen zu reden, die Ihm von seinem englischen Bruder gewährt wurde und die Euer Herr in Begriff steht zu executieren!
Wir geruhen über die Ehre zu reden die ein Versprechen unter Hoheiten vor europäischer Bühne einzuhalten eine Selbstverständlichkeit ist !
Wir können Euch nur den Rat geben zur Vernunft zurückzukehren und die widerrechtlich okkupierten holsteinischen Gebiete zu räumen ehe Eurem Reich ein unwiederbringlicher Schaden widerfährt!
Solltet Ihr hingegen bevorzugen ein Aussätziger unter den Staaten dieses Kontinents werden zu wollen, so führt nur Eure Heere wider die Feste zu Gottorf. Bleibt bei Eurem verruchten Plan und seht wie die Verachtung Europas über Dänemark sich senkt wie eine Totenmaske über das Antlitz Eures Herrschers.
Mag sein, dass Dänemark das edle Holstein überrennt – mag sein dass Ihr die Blutlinie meines Herrn aus der Geschichte löscht – doch wird Euer vermeintlicher Gewinn Euer Untergang sein, denn die Schande die Euch aus diesen Taten erwächst wird ein Fanal darstellen, dass Dänemark vorauseilen wird über die kommenden Jahrhunderte bis zur Wiederkehr Christi und in alle Ewigkeit !“
Verfasst: Fr 09.06.2006, 12:49
von Silkow
Mit einem recht deutlichen Hüsteln unterbricht die Schloßwache das eben anhebende Streitgespräch.
"Gentlemen, Seine Lordschaft ist nun bereit den Besuch zu empfangen."
Als beide Diplomaten einen Schritt Richtung Audienzraum machen, setzt der Soldat hinzu:
"Der Gentleman aus Hol-steen bitte zuerst."
Als der Holsteiner die Tür hinter sich geschlossen hat, bezieht er davor Posten.
Verfasst: Fr 09.06.2006, 13:27
von von Holstein
Geraume Zeit später verließ ein sichtlich aufgeräumter Graf Rantzau den Audienzraum.
Der ihn finster anblickende Däne wurde dabei keines Blickes gewürdigt.
Rantzau wollte sich sputen, waren doch gute Nachrichten gen Gottorf zu übermitteln.
Verfasst: Fr 09.06.2006, 13:31
von Silkow
Nun wurde der Abgesandte Dänemarks eingelassen.
Auch dieser hatte eine längere Unterredung mit dem Lordkanzler.
Verfasst: Fr 09.06.2006, 13:56
von Montesquieu
Die Abgesandten der Generalstaaten halten seit der Machtübernahme Wilhelms ständig Hof im Vereinigten Königreich. Da der König und Staathalter derweil auf dem Kontinent verweilt, verbringen sie ihre Zeit mit Müßiggang.
Verfasst: Do 15.06.2006, 15:10
von Balduin v.Bouillon
Euer Lordschaft
Mein Herr schickt mich in dringender Mission zu euch. Ludwig König von Frankreich ersucht euch um Friedensverhandlungen.In meiner Hand halte ich eine Depesche seiner Majestät. Ich bitte euch mir etwas von eurer kostbaren Zeit zu geben um euch näheres zu erläutern.
Verfasst: Do 15.06.2006, 18:49
von Silkow
Der Lordkanzler hob eine Braue.
"Sir, die hohe Meinung seiner Majestät in allen Ehren, aber wenn ihr bindende Verträge abschließen wollt, müsst ihr in die Niederlande gehen.
Unser König Wilhelm III., der auch der Statthalter der Niederlande ist, weilt dort im Felde.
Ohne seine Zustimmung gibt es keine Verträge solcher Tragweite mit England."
Verfasst: Mo 26.06.2006, 11:39
von Hesse
Hans Jakob von Ettlingen trifft am Hof zu London ein. Der hessische Gesandte führt folgende Depesche mit sich, die er dem Lordkanzler übergibt, da der König im Felde weilt:
"Werter Wilhelm III.von Oranien-Nassau, König von England, Schottland und Irland, es grüßt Euch Karl, Landgraf von Hessen-Kassel!
Es ist es unser Wunsch, mit Euch von unserer Seite in diplomatische Beziehungen treten und eine Freundschaft zwischen unseren Staaten zu begründen. Wir bitten Euch den Überbringer unseres Sendschreibens, Hans Jakob von Ettlingen, an Eurem Hofe als permanenten Gesandten in unseren Angelegenheiten aufzunehmen.
Mit landgräflichem Gruß,
Karl
Landgraf von Hessen-Kassel"

Verfasst: Mi 28.06.2006, 13:17
von gulaschkoenig
Der Gesandte Dänemarks stellt eine Frage :
"Eure Majestät, aus welchem Grunde kreuzt ein Englisches Geschwader in der Nähe dänischer Gewässer ?"
Verfasst: Mi 28.06.2006, 19:55
von Silkow
Nachdem der Lordkanzler zunächst den Hessen herzlich empfangen und seinen Botschafter akzeptiert und untergebracht hatte, wandte er sich dem Dänen zu.
"Sir, Britanniens Navy ist auf der ganzen Welt zuhause, respektive auf allen Weltmeeren. Nicht daß wir darüber irgend jemandem Rechenschaft schulden, sind doch unsere international tätigen Kauffahrer überall zu schützen-um so mehr in Kriegsgebieten.
Doch, da ihr das Fragespiel begonnen habt, will ich es gern fortsetzen und die Frage zurückgeben:
Was haben eure Soldaten auf schwedischem Boden zu suchen?
Mir scheint, das raubgierige Wesen der Franzosen beginnt in Europa langsam abzufärben, und aus fadenscheinigen Gründen werden ganze Landstriche Europas mit Krieg überzogen...nur um das eigene Gebiet zu erweitern.
Britannien steht für den Status Quo, für die Balance of Power.
Welche Maßnahmen nötig sein werden, um diese zu gewährleisten oder wiederherzustellen, werden wir sehen."
Verfasst: Mi 28.06.2006, 21:33
von gulaschkoenig
Ohne seine Majestät zu beleidigen, soll das Spiel fortgesetzt werden :
Was machen Preussen in Danzig ? Was machen Hannoveraner in Sachsen ?
Weiters ist es uns klar das die Meere jedem zugänglich ist, aber wenn das Volk besorgt fragt wenn auf ihrem Fischzügen die stolze und mächtige Flotte Englands ihren Kurs kreuzt, so erwartet es Antwort
Verfasst: Mi 28.06.2006, 22:07
von Hesse
Hans-Jakob Ettlingen gibt beim Lordkanzler eine Depesche für den König ab.
Verfasst: Mo 24.07.2006, 23:25
von von Holstein
Graf Bernhard von Rantzau wurde dem Lordkanzler vorstellig.
„Es ist mir eine Ehre Euch eine Dankesdepesche meines Herren des Herzog Friedrichs auszuhändigen. Mögen dessen Worte einen genehmen Widerhall in den Ohren des mächtigen Englands finden!
Sollte dies der Fall sein, was mein Herr und alle Edlen Holsteins begehrlich zu hoffen wagen, mag es in Eurem Gutdünken liegen Eure Entscheidung den Völkern Europas kundzutun.“
Verfasst: Di 15.08.2006, 12:12
von Silkow
Nach drei Tagen der Volkstrauer um den verstorbenen Monarchen, Seine Majestät Wilhelm III.,
fand nun die feierliche Krönung Ihrer Majestät
Königin Anne
in der Westminster Abbey statt.
Der König ist tot-es lebe die Königin!
Die erste Maßnahme Ihrer Majestät war das Erlassen des
Union Act.
Gemäß diesem wurden England und Schottland zum
Königreich Großbritannien vereinigt.
Sir Nathan Wright wurde in seinem Amt als Lordkanzler bestätigt.
Verfasst: Di 15.08.2006, 13:15
von gulaschkoenig
Der Dänische Gesandte kommt zu einer Audienz der neuen Herrscherin :
"Eure Majestät, ich soll, im Namen meines Königs Friedrich IV., euch zu eurer Tronbesteigung beglückwünschen.
Das Haus Dänemark hofft, mit euch werden die Beziehungen zwischen unserer beider Länder ein besseres Verhältnis bekommen, als mit eurem Vorgänger."
Verfasst: Di 15.08.2006, 17:30
von Balduin v.Bouillon
Herzog Philipp I. von Bourbon, Bruder seiner Majestät Ludwig des XIV. König von Frankreich und Navarra erbittet zu ihrer königlichen Majestät Königin Anne vorgelassen zu werden.