Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
General D. MacArthur, Oberbefehlshaber USAFFE (United States Army Forces - Far East)
04.02.1943
Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte
Südpazifik:
Japan mag seine Seestreitkräfte zwar von Tabiteuea zurückgezogen haben, aber sie stehen in unmittelbarer Nähe bei Tarawa bereitet. Daher versucht die US Navy nochmals heranzukommen. In der Nacht versuchte es erneut eines der zahleichen US-U-Boote vor Ort. Die
"Tresher" war es dieses mal, welche sich in Überwasserfahrt dem Seegebiet um Tarawa näherte. Sie entdeckte feindliche Kriegsschiffe und versuchte in einem gewagten Angriff das ihm am nächsten liegende Schiff, einen Zerstörer, anzugreifen. 2 Torpedos trafen, detonierten jedoch nicht. Das Boot wurde durch diesen Angriff entdeckt und sofort gejagt. Sie versuchte durch Alarmtauchen schnell tiefer zu kommen, doch schon der erste Wabo-Angriff traf sie empfindlich. Weitere Treffer verursachten noch größere Schäden. Es sah nicht gut aus für das Boot. Der Kommandant des Boot entschied daher zum sofortigen Auftauchen. Falls das Boot überhaupt wieder die Wasseroberfläche erreichen würde. die letzte Pressluft wurde in die Tanks geblasen während um sie herum weitere Wasserbomben detonierten. Doch das Glück war auf ihrer Seite. Das Boot stieg. Jeder war sich darüber bewusst was ihn an der Wasseroberfläche erwarten würde. Es würde keine Chance geben zu entkommen. aber vielleicht konnten einige aus der Besatzung den noch überleben.
Als das Boot die Wasseroberfläche durchbrach und auf der Brücke schnell die Lage sondiert wurde erkannte der Kommandant das er sich in mitten eines jap. Kampfverbandes befand. Und direkt vor ihnen lag ein Schlachtschiff, welches sofort mir den Geleitzerstörern das Feuer auf die
"Tresher" eröffnete. Die erste Granate fand schnell ihr Ziel, doch auf der
"Tresher" war schon längst die Entscheidung gefällt worden. Torpedoangriff auf das Schlachtschiff! eilig wurden die letzten Torpedos aus den Bugtorpedorohren abgefeuert, während weitere Granaten die
"Tresher" trafen und zahlreiche Todesopfer forderten. Dann ein gewaltiger Donner an der Bordwand des jap. Schlachtschiffs, inzwischen identifiziert als
"Ise". Torpedotreffer! Das Schiff, welches in den vorangegangene Tagen bereits Treffer einstecken musste (3 Bomben- und 2 Torpedotreffer) hatte nun merklich mit sich zu kämpfen. Es bekam deutliche Schlagseite.
Auf der
"Tresher" konnte dies niemand mehr beobachten. Von zahlreichen Granaten getroffen versank das Boot in den Fluten. Nur 4 Mann der Besatzung konnten aus dem Boot entkommen und gerieten in Gefangenschaft. Der Kommandant starb auf seinem Boot.
Dies ist der zweite U-Boot-Verlust beim Kriegsschauplatz Tabiteuea/Tarawa innerhalb von 3 Tagen.
Als der Tag anbrach wurde, nach dem die Aufklärer bestätigten das die jap. Seestreitkräfte sich inzwischen bei Tarawa gesammelt hatten, ein verwegener Plan aufgestellt. Die Japaner befanden sich zwar außerhalb der Reichweite der TBF-Torpedobomber, Catalina-Flugboote konnten sie jedoch erreichen. Diese wurden mit Bomben und Torpedos versehen und mit P-38 und F4F Jägern nach Tarawa beordert. Trotz jap. Jagdabwehr belang es einigen Booten die
"Musashi" anzugreifen. Jedoch ohne Treffer.
Auch ein zweiter Angriff mit Flugbooten brachte keine Erfolge. Die Verluste waren zu hoch.
Aber wo war die
"Yamato". Keine Sichtung. Hatte der doppelte Torpedotreffer des US-U-Bootes
"Pompon" ihr vielleicht doch den Rest gegeben? Aber nur weil sie nicht gesichtet wurde heist die nicht, dass sie auf dem Meeresgrund lag.
Daher ging die Jagd weiter. Auch für die
"Pompon". Sie hatte sich den ganzen Vormittag über vorsichtig wieder Tarawa genähert. Getaucht. Nun, am frühen Nachmittag, wurden erneut Schraubengeräusche festgestellt. LieutenantCommander Hawk ließ auf Sehrohrtiefe auftauchen und riskiere einen schnellen Blick durch das Periskop. Zerstörer.... einer..... zwei.... und.... ein Schlachtschiff!!! Jedoch nicht die
"Yamato" wie von ihm erhofft. Zu gerne hätte er ihr den Gnadenstoss gegeben. Vor ihm lag statt dessen das Schlachtschiff
"Ise", mit schwerer Schlagseite. Sie machte kaum noch Fahrt. Hawk hatte das Gefühl ein angeschlagenes Wild aufgespürt zu haben. Und dieses wollte er nun zur Strecke bringen. Er machte in den nächsten Minuten sparsamen Gebrauch von vom Sehrohr um nicht vorzeitig entdeckt zu werden. Dann endlich befand er sich in Angriffsposition. 6 Aale verließen die Bugtorpedorohre. Schnell musste gegengeflutet werden, da sonst die Gefahr bestand das der Bug sich hob und die Wasseroberfläche schnitt. Die Minuten schienen nicht verstreichen zu wollen. Doch exakt der Ablaufen der Zeit schallten Detonationen durch die See. Ein Treffer.... dann wieder.... zwei...... und dann einigen Sekunden ein dritter Donner. 3 Torpedotreffer!
Das Schlachtschiff war tödlich getroffen worden. Innerhalb kürzester Zeit sackte es tiefer ins Wasser und kenterte auf Grund der Schlagseite. Mit dem Rumpf gen Himmel versank es mit dem Bug voran in die Tiefe.
Schlachtschiff
"Ise"
Ise-Klasse (2 Einheiten)
Indienststellung: 15.12.1917
35.350 ts
25 Knoten schnell
Bewaffnung: 12x 35,6cm; 16x 12,7cm; 20x 2,5cm
Neben dem Schlachtschiff
"Fuso" (gesunken am 13.09.1942 bei den Aleuten) ist dies nun die zweite sichere Versenkung eines jap. Schlachtschiffs.
(Anmerkung: Wäre das für den Spielablauf nicht der absolute Hit wenn die "Pompon" gestern die "Yamato und heute die "Ise" versenkt hätte? Für die "Yamato" kann ich eine Versenkung jedoch nicht bestätigen. Kann es aber auch nicht ausschließen.)