SIE oder WIR - 1946 [WitP AE]

Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Dass nennt man ja dann einen Glücksfall. Erst die Trägerflugzeuge mit ihren Treffern auf die Yamato, dann noch die USS Pompon mit zwei Torpedotreffern, wenn das nicht Jagdglück ist, dann weiss ich es ned besser... :fecht:

herzliche grüsse

Hohenlohe, der eifrig mitliest... :smoke:
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Beitrag von Django2 »

Django2

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Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
General D. MacArthur, Oberbefehlshaber USAFFE (United States Army Forces - Far East)


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04.02.1943
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Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte

Südpazifik:


Japan mag seine Seestreitkräfte zwar von Tabiteuea zurückgezogen haben, aber sie stehen in unmittelbarer Nähe bei Tarawa bereitet. Daher versucht die US Navy nochmals heranzukommen. In der Nacht versuchte es erneut eines der zahleichen US-U-Boote vor Ort. Die "Tresher" war es dieses mal, welche sich in Überwasserfahrt dem Seegebiet um Tarawa näherte. Sie entdeckte feindliche Kriegsschiffe und versuchte in einem gewagten Angriff das ihm am nächsten liegende Schiff, einen Zerstörer, anzugreifen. 2 Torpedos trafen, detonierten jedoch nicht. Das Boot wurde durch diesen Angriff entdeckt und sofort gejagt. Sie versuchte durch Alarmtauchen schnell tiefer zu kommen, doch schon der erste Wabo-Angriff traf sie empfindlich. Weitere Treffer verursachten noch größere Schäden. Es sah nicht gut aus für das Boot. Der Kommandant des Boot entschied daher zum sofortigen Auftauchen. Falls das Boot überhaupt wieder die Wasseroberfläche erreichen würde. die letzte Pressluft wurde in die Tanks geblasen während um sie herum weitere Wasserbomben detonierten. Doch das Glück war auf ihrer Seite. Das Boot stieg. Jeder war sich darüber bewusst was ihn an der Wasseroberfläche erwarten würde. Es würde keine Chance geben zu entkommen. aber vielleicht konnten einige aus der Besatzung den noch überleben.

Als das Boot die Wasseroberfläche durchbrach und auf der Brücke schnell die Lage sondiert wurde erkannte der Kommandant das er sich in mitten eines jap. Kampfverbandes befand. Und direkt vor ihnen lag ein Schlachtschiff, welches sofort mir den Geleitzerstörern das Feuer auf die "Tresher" eröffnete. Die erste Granate fand schnell ihr Ziel, doch auf der "Tresher" war schon längst die Entscheidung gefällt worden. Torpedoangriff auf das Schlachtschiff! eilig wurden die letzten Torpedos aus den Bugtorpedorohren abgefeuert, während weitere Granaten die "Tresher" trafen und zahlreiche Todesopfer forderten. Dann ein gewaltiger Donner an der Bordwand des jap. Schlachtschiffs, inzwischen identifiziert als "Ise". Torpedotreffer! Das Schiff, welches in den vorangegangene Tagen bereits Treffer einstecken musste (3 Bomben- und 2 Torpedotreffer) hatte nun merklich mit sich zu kämpfen. Es bekam deutliche Schlagseite.

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Auf der "Tresher" konnte dies niemand mehr beobachten. Von zahlreichen Granaten getroffen versank das Boot in den Fluten. Nur 4 Mann der Besatzung konnten aus dem Boot entkommen und gerieten in Gefangenschaft. Der Kommandant starb auf seinem Boot.

Dies ist der zweite U-Boot-Verlust beim Kriegsschauplatz Tabiteuea/Tarawa innerhalb von 3 Tagen.





Als der Tag anbrach wurde, nach dem die Aufklärer bestätigten das die jap. Seestreitkräfte sich inzwischen bei Tarawa gesammelt hatten, ein verwegener Plan aufgestellt. Die Japaner befanden sich zwar außerhalb der Reichweite der TBF-Torpedobomber, Catalina-Flugboote konnten sie jedoch erreichen. Diese wurden mit Bomben und Torpedos versehen und mit P-38 und F4F Jägern nach Tarawa beordert. Trotz jap. Jagdabwehr belang es einigen Booten die "Musashi" anzugreifen. Jedoch ohne Treffer.

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Auch ein zweiter Angriff mit Flugbooten brachte keine Erfolge. Die Verluste waren zu hoch.

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Aber wo war die "Yamato". Keine Sichtung. Hatte der doppelte Torpedotreffer des US-U-Bootes "Pompon" ihr vielleicht doch den Rest gegeben? Aber nur weil sie nicht gesichtet wurde heist die nicht, dass sie auf dem Meeresgrund lag.


Daher ging die Jagd weiter. Auch für die "Pompon". Sie hatte sich den ganzen Vormittag über vorsichtig wieder Tarawa genähert. Getaucht. Nun, am frühen Nachmittag, wurden erneut Schraubengeräusche festgestellt. LieutenantCommander Hawk ließ auf Sehrohrtiefe auftauchen und riskiere einen schnellen Blick durch das Periskop. Zerstörer.... einer..... zwei.... und.... ein Schlachtschiff!!! Jedoch nicht die "Yamato" wie von ihm erhofft. Zu gerne hätte er ihr den Gnadenstoss gegeben. Vor ihm lag statt dessen das Schlachtschiff "Ise", mit schwerer Schlagseite. Sie machte kaum noch Fahrt. Hawk hatte das Gefühl ein angeschlagenes Wild aufgespürt zu haben. Und dieses wollte er nun zur Strecke bringen. Er machte in den nächsten Minuten sparsamen Gebrauch von vom Sehrohr um nicht vorzeitig entdeckt zu werden. Dann endlich befand er sich in Angriffsposition. 6 Aale verließen die Bugtorpedorohre. Schnell musste gegengeflutet werden, da sonst die Gefahr bestand das der Bug sich hob und die Wasseroberfläche schnitt. Die Minuten schienen nicht verstreichen zu wollen. Doch exakt der Ablaufen der Zeit schallten Detonationen durch die See. Ein Treffer.... dann wieder.... zwei...... und dann einigen Sekunden ein dritter Donner. 3 Torpedotreffer!

Das Schlachtschiff war tödlich getroffen worden. Innerhalb kürzester Zeit sackte es tiefer ins Wasser und kenterte auf Grund der Schlagseite. Mit dem Rumpf gen Himmel versank es mit dem Bug voran in die Tiefe.
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Schlachtschiff "Ise"
Ise-Klasse (2 Einheiten)
Indienststellung: 15.12.1917
35.350 ts
25 Knoten schnell
Bewaffnung: 12x 35,6cm; 16x 12,7cm; 20x 2,5cm


Neben dem Schlachtschiff "Fuso" (gesunken am 13.09.1942 bei den Aleuten) ist dies nun die zweite sichere Versenkung eines jap. Schlachtschiffs.



(Anmerkung: Wäre das für den Spielablauf nicht der absolute Hit wenn die "Pompon" gestern die "Yamato und heute die "Ise" versenkt hätte? Für die "Yamato" kann ich eine Versenkung jedoch nicht bestätigen. Kann es aber auch nicht ausschließen.)

Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Werter Django, eure U-Boote sind ja richtig auf der Erfolgsspur...erst die YAMATO und jetzt die ISE...hoffentlich sind beide Schiffe gesunken und nicht nur die ISE, denn das wäre ein Riesenerfolg für eure Alliierten. :ph: :fecht:

meine Gratulation an euch... :reiter: :D

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:
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Beitrag von Taurus »

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Taurus
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Der wirklich glückliche Umstand an diesen Erfolgen ist doch, das es schon Februar 1943 ist. Wäre diese Schlacht z.B. im Oktober 1942 vonstatten gegangen, hätte es durchaus sein können, das gar kein Torpedo funktioniert hätte.

Ich gehe mal davon aus, das die Versagerquote des Mk14 ab 1943 zumindest schrittweise immer geringer wird.
Auch in dieser Beziehung wird es für den Japaner immer schwieriger Schritt zu halten.

Beitrag von SolInvictus202 »

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SolInvictus202
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ja - der erste Boost ist, glauben wir am 1.1.43 - dann kommt noch einer am 1.6.43 - abschließend noch einer am 1.1.44 .... diese Daten haben wir aber aus dem Gedächtnis gezogen - und trotz unserer Jugend - ist das nicht immer zuverlässig :P

es gibt aber 3 Boots, glauben wir uns zu erinnern!

Beitrag von PlusWave »

PlusWave

Werte Regenten,

nach der überaus spannenden Lektüre des Nihon AAR bin ich nun auch in diesem AAR am derzeitigen Endpunkt angekommen. Auch dieser AAR ist, unter vertauschten Vorzeichen, von höchster Qualität. Erstaunlich, wie unterschiedlich dieser Krieg im Vergleich zum Nihonkrieg verläuft. Manchmal glaubt man, dass Japan in größter Bedrängnis ist und dann lösdt sich alles in einem Paukenschlag auf. So die Versenkung der US-Träger.

Django hatte sehr mit seinem Schicksal zu hadern, als Japan scheinbar alles gelang, seine Angriffe aber erfolglos blieben.

Dazu möchte ich einiges zu bedenken geben:

Leider kann man die Originalscreenshots nicht mehr sehen und analysieren, darum möchte ich ganz global etwas zu den Einflüssen schlechten Wetters auf die Angriffe sagen.

Wenn über der japanischen Flotte eine geschlossene Wolkendecke lag, können Sturzbomber kaum zum Erfolg kommen.
Sie benötigen, je nach Typ, freie Sicht aus einer Höhe von mindestens 3500 - 4000 m auf ihre Ziele. Verdecken Wolcken die Sicht, müssen sie unter die Wolkendecke tauchen und in Jagdbombermanier angreifen - eine viel schwierigere Sache auf ein manövrierendes Ziel.

Ist die Sichtweite unterhalb der Wolkendecke geringer als 2 oder 3 km in horizontaler Richtung, was nicht selten anzutreffen ist in Schlechtwetterzonen, werden sie große Schwierigkeiten haben, ihre Ziele überhaupt zu finden.
Auch stelle man sich vor, dass der Verband von größerer Höhe gemeinsam die Wolkendecke nach unten durchfliegen muß. Das ist als Gruppe geflogen an sich schon schwierig und verlangt nach einer sehr stark aufgelockerten Formation um sich nicht gegenseitig zu berühren.
Nicht zu vergessen, dass das Durchfliegen einer 2000m starken Wolkendecke sogar für einen einzelnen Flieger ohne Blindflugeinrichtungen und -training sehr gefährlich ist.
Ist nun unterhalb der Wolkendecke die Sicht schlecht, kann sich der Verband kaum neu formieren.
Findet eine kleinere Gruppe der Sturzbomber die Ziele, kann er die restlichen Bomber kaum an den Feind heranführen, dazu müßte jeder die Position des anderen kennen.
Es ist also eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich, dass ein großer Teil der Bomber ihre Ziele nicht finden werden. Da jene, die ihren Feind aufspüren können, nur in kleineren Gruppen angreifen, können sie die gegnerische Flugabwehr nicht zersplittern und werden dieser stärker als im Großverband ausgesetzt sein. Gleichzeitig können sie ihre Bomben nur im flachen Bahnneigungsflug abwerfen. Das ist auf ein feststehendes Ziel nicht ganz so schwierig, wohl aber auf ein sich bewegendes.

Darum Django, hadere nicht, du hast großes Pech gehabt, weil deine Schiffe getroffen wurden, im gegenteiligen Fall war das nach realistischen Maßstäben nicht wirklich befremdlich.

Um zu beurteilen, wie gut die Engine gearbeitet hat, müßte man nun wissen, wieviele Bomber wirklich angegriffen haben.

Beitrag von Django2 »

Django2

Werter PlusWave,

ich danke Euch für die erläuternden Worte. Ich pflichte den Ausführungen bei. Ob diese Gegegebenheiten im Detail in der Engine tatsächlich so Berücksichtigung finden kann man nur erahnen.

Ja.. ich gebe zu... die verlorene Trägerschlacht war ein absoluter Horror für mich. Ich wäge meine Einsätze immer sehr gut ab und habe damals hart mir mir gerungen tatsächlich schon gegen die KB vorzugehen. Hindenburg wird sich sicher noch an mein Gejammere erinnern. Ich sah allerdings eine gewisse Chance. Ich hatte 2 Trägerverluste durch aus einkalkuliert, fühlte mich jedoch auf Grund der Tatsache, dass die US-Träger bis oben hin mit Flugzeugen bestückt waren (nein... ich habe nicht die 110% dabei überschritten) zumindest mengenmäßig den KB-Flugzeugen ebenbürtig. Wenn also bei dieser Aktion die KB ebenfalls 2-3 Träger verloren hätte wäre alles im Lot gewesen. Was mich schlichtweg erschrocken hat war, dass die KB-Flieger kaum.... und meine Piloten gerade zu horrende Verluste erlitten. Ein Schlachtfest im Himmel. Die eigentlichen Angriffe gegen die Schiffe verpufte damit. Mir ist klar das die KB-Jagdpiloten sehr gute Flieger waren. Und ich habe durch aus ja auch mit einer Niederlage gerechnet. Aber nicht zu einem so hohen Preis und mul quasi null Gegenerfolg. Erschreckend.

Aber ich habe das inzwischen gut verdaut und sehe es inzwischen "sportlich". Es ist nun eben eine besondere Herausforderung ohne pompöse Trägerflotte gegen Japan agieren zu können. Und wenn ich es mal neben bei erwähnen darf. Meine Aktion damals hatte nicht das Hauptziel die KB zu vernichten. Das mir dies nicht gelingen würde war mir klar. Nein, hier ging es mir im wesentlichen darum den weiteren Vormarsch der Japaner Richtung Osten zu bremsen. Unter allen Umständen!!! Unser werter Gegenspieler hatte sich in beeindruckender Weise über die Aleuten immer weiter nach Osten vorgekämpft und machte ernsthafte Anstalten als nächstes Ziel Dutch Harbor anzusteuern. Dann wäre als nächstes bereits der Schritt auf das Festland erfolgt. Untragbar! Also musste gehandelt werden.
Und? Wie sieht es nun bei den Aleuten aus? Der Vormarsch wurde nicht nur gestoppt, sondern die Aleuten sind inzwischen komplett (!!!) zurückerobert worden. ein ganz wichtiges Klassenziel ist damit erreicht!

Und das man auch ohne große Trägerflotte beissen kann, haben glaube ich die letzten Kampftage gut bewiesen. Für mich eine Herausforderung, die dieses PBEM durchweg FESSELT!

Beitrag von Django2 »

Django2

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Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
General D. MacArthur, Oberbefehlshaber USAFFE (United States Army Forces - Far East)


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04.02.1943
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Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte


Rückblick

Admiral Nimitz war Stolz über die Leistungen der US-U-Boote in den letzten Tagen. Sie hatten Japans Flotte grossen Schaden zugefügt. Gleichzeitig bedauerte es jedoch nicht mehr auf die Trägerflotte zurück greifen zu können, die ihm bis August 1942 noch zur Verfügung stand. Ein schwarzer Monat für die US Navy damals. Die verlorene Trägerschlacht. Dieser Ausgang hatte die Möglichkeiten japan zu bekämpgen drastisch gemindert. Auf viele nachfolgende jap. Operationen konnte nicht entsprechend reagiert werden. Und den noch kann Nimitz mit dem bisherigen Verlauf des Pazifikkrieges zufrieden sein.

Die Ereignisse von damals sitzen trotz tief. Eine so schwere Niederlage kam doch überraschend. Der 17.08.1942 markierte damit ein besondern Punkt in diesem Krieg. Und Nimitz musste damals eine Hiobsbotschaft nach de randeren entgegen nehmen. Die Erinnerungen daran kommen immer wieder hoch. Die massiven Luftangriffe denen die US-Jäger fast nichts anhaben konnten. Die erste Meldung über einen Trägerverlust, die "Hornet", die weiteren Meldungen über die schweren Treffereinwirkungen auf den anderen Trägern. Einzig die "Saratoga" hatte hier Glück. Sie war das einzige Schiff welches noch einen Flugbetrieb aufrechterhalten konnte. zum abend hin war aber schon klar das dies eine verheerende Niederlage werden würde.
Nimitz hatte damals das große Problem hinsichtlich der Rettung seiner Träger. Dieses Vorhaben stand jedoch unter schlechten Zeichen. Dem Gegner sollte es so schwer wie möglich gemacht werden den angeschlagenen Träger den Rest zu geben. Daher wurde der Trägerverband aufgelöst.

Die "Wasp" schwer angelagen und kaum noch Fahrt machend wurde in Richtung Yunaska Island beordert um dort im Inselgewirr Schutz zu suchen. Aber ob sie es überhaupt bis dahin schaffen konnte war fraglich letztlich erwischte ein jap. U-Boot sie in der darauf folgenden Nacht.

Die "Yorktown" konnte zumindest noch soviel Fahrt machen, dass sie möglicherweise das rettende Cold Bay noch hätte erreichen können. doch sie wurde am Folgetag kurz vor der US-Basis von jap. Trägerflugzeugen abgefangen und versenkt. Bitter! Sie hätte es fast geschafft.

"Saratoga" erreichte dank ihrer geringeren Schäden Cold Bay, und konnte, nachdem sich die Kido Butai wieder zurück gezogen hatte, sicher mit dem schwer angeschlagenen Schlachtschiff "North Carlina" wieder in die USA zurgeführt werden. Sie war dann einige Monate später dann auch der erste Träger, der wieder voll einsatzfähig in dn epazifik zurückkehrte.

Da am Abend des 17.08.43 die weitere Vorgehensweise der Kido Butai nur zu vermuten war sollte es dem Gegner schwer gemacht werden für den nächsten Tag alle US-Träger in greifbare Nähe zu haben. Daher wurde die "Enterprise", ebenfalls bereits schwer gezeichnet, in den Süden beordert.Mit etwas Glück würde die KB in der Nacht soweit nach Osten an ihr vorbei preschen, dass sie am 18.08. außerhalb der Reichweite ihrer Flugzeuge sein könnte. Doch der Träger hatte Pech. Ihre verbliebene Geschwindigkeit reichte nicht aus um sie aus dem Gefahrenberich zu bringen. Flugzeuge der KB erwischen sie erneut und sie sank.

Für die "Lexington" galt die selbe Option. So schnell wie Möglich in den Süden ausweichen, in der Hoffnung zu nach Osten setzenden KB möglichst viel Entfernung aufzubauen. Und hier klappte der Plan. Die 'Lex', die ebenfalls nicht mehr in der Lage war einen Flugbetrieb durchzuführen und wegen der maximalen Fahrtgeschwindigkeit mit starken Wassereinbrüchen zu kämpfen hatte, stand am 18.08. weit genug weg um nicht einen vernichtenden Luftangriff durch die KB zu erhalten. Sie wurde nicht mal gesichtet, womit ihre Chancen, weiter in den Süden zu flüchten relativ gut standen. Es wäre für die KB eine Kleinigkeit gewesen die 'Lex' einzuholen. Ständig drohte die Gefahr, dass die jap. Trägerflotte ich doch noch auf die Schliche kommen würde. Doch je weiter die 'Lex' sich von den Aleuten entfernen konnte, desto größer wurden auch die Brennstoffprobleme. Durch einen der Bombetreffer waren einige Tanks leck geschlagen. Sie verlor Öl. Und trotz inzwischen verminderter Fahrt stellte sich schnel heraus, dass sie nicht mehr in Lage sein würde eine US-Basen wie z.B. Midway Island zu erreichen!!! Daher wurden im Eiltempo in Pearl Harbor Flottentanker in Marsch gesetzt die sich ihr mit Höchstfahrt näherten. Diese erreichten die übel zugerichte "Lexington" weit nördlich von Midway, betankten sie und ihre Geleitzerstörer, so dass der Träger nun doch in der Lage war Pearl Harbor anzulaufen. Nach ersten Notreparaturen verlies das Schiff dann den Flottenstützpunkt um in den USA in eine Werft zu gelangen.

Noch heute stellte sich Nimitz fast täglich die Frage, ob er bessere Entscheidungen hätte fällen können um mehr Träger zu retten.

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Beitrag von PlusWave »

PlusWave

Werter Django,

ich denke, dass Ihr NICHTS falsch gemacht habt. Alle Eure Aktionen waren richtig und zwingend. Ob wir davon ausgehen, dass die Engine das Wetter in großem Maße in die Berechnungen einbezieht oder nicht - man kann vor der Schlacht niemals sicher sein, was am Abend das ergebnis sein wird. Wir erinnern uns an das echte Midway. in diesem fall war die KB da und Eure Chance auf einen schweren Schlag lag auf der Hand. Man MUßTE einfach angreifen, egal bei welchem Wetter!

Die wirkliche Überraschung für mich danach war tatsächlich Euer Vordringen mit der Schlachtflotte entlang der Aleutenbasen - Großes Kino :-) Ich glaube sogar, dass man diese taktische Richtung auch in die Realität übertragen könnte.
Aber ich kann mir auch vorstellen, wie sehr die Trägerverluste schmerzen. Aber nicht zuletzt durch solche "Friktionen", wie v.Clausewitz schreibt, bleibt jedweder Krieg so unwägbar und dieser AAR so sehr interessant.

Beitrag von sandmann »

sandmann
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Also unter der Vorraussetzung das dies ein Dattenbank basierendes Programm ist und auf simple mathematische formeln zurückgreift kann mann sagen es ist durchaus immer ein Risiko auf die vereinte Japanische Trägerflotte zutreffen.
Selbst wenn es nur Japans 6 grosse träger sind wird ein zusammentreffen im jahre 42 immer mit einer Niederlage der Ally enden .
Solange der Japse seine Einstellungen bei der Trägerflotte im Griff hat .
Da gibt es kein wenn und kein aber.
Mit diesem wissen muss mann sagen da suchen der Trägerschlacht ist ein Fehler.
Das offen halten von Möglichkeiten ,soll heißen die eignen Träger in Front nähe in der hinterhand zu haben, aber nur vernüftig.
Doch dabei kann man dann auch über die Japse Träger stolpern und das war es dann mit der US Trägerflotte.

Beitrag von Django2 »

Django2

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Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
General D. MacArthur, Oberbefehlshaber USAFFE (United States Army Forces - Far East)


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05.02.1943
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Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte

Südpazifik:


Tarawa steht weiterhin im Visier der US Navy. Da die jap. Seestreitkräfte sich dort sammelten würde ein Angriff mit PT-Booten eigentlich gute Chancen für einen Erfolg haben. Somit wurde eine Flottille mit 16 Booten in Marsch gesetzt. In der Nacht zum 05.02.43 erreichten sie den südl. Seeraum von Tarawa. Wahrscheinlich waren die Boote tags zuvor während der Anfahrt von jap. Aufklärern gesichtet worden, denn die gegnerischen Seestreitkräfte waren vorgewarnt! Als die PT-Boote Schiffe ausmachten und darauf zu hielten gingen auf 12.000 Yards plötzlich zahlreiche Scheinwerfer an unbeleuchtetne die anfahrenden Boote. Die US-Flottille war auf einen großen jap. Kampfverband getroffen! Innerhalb von Sekunden mußte der Flottillenführer entscheiden, ob der Anlauf auf diesne mächtigen Gegner tragbar war. Er entschied sich dagegen. Die Boote drehten sofort nach Süden ab um einen Gefecht aus dem Weg zu gehen.

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Zumindest war nun bekannt das sich weiterhin starke jap. Marineeinheiten vor Tarawa aufhielten. Diese Information wurde per Funk an die anderen Jäger weitergegeben.

Einer dieser Jäger war das US-U-Boot "Gunnel". Nach dem Eingang des Funkspruchs machte sich das Boot auf den Weg zu den angegeben Koordinaten. bei Anbruch der Morgendämmerung verschwand die "Gunnel" von der Meeresoberfläche und näherte sich in 20 Metern Tiefe weiter der gemeldeten Position. Eine Stunde später wurden Schraubengeräusche festgestellt. Schnelle Schraubengeräusche. Kriegsschiffe. der kurze Blick durchs Sehrohr verriet, das ein Kreuzerverband auf das U-Boot zuhielt. 15 Minuten später ein 6-Fächer abgefeuert. Einer der Torpedos traf den schweren Kreuzer "Kinugasa". Die "Gunnel" wurde darauf hin von jap. Zerstörern gejagt, erhielt glücklicherwiese jedoch nur geringe Schäden und konnte entkommen.

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Eine Staffel Catalina-Flugboote setzte wenig später ebenfalls zum Angriff auf die jap. Kriegsschiffe an, mußte dieses Vorhaben jedoch beim Auftauchen von Zero- und Toyo-Jägern aufgeben. Eine Catalina wurde abgeschossen.

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Für das US-U-Boot "Gunnel" gab es keine Möglichkeit mehr an den jap. Kreuzerverband heranzukommen, denn sie vor einigen Stunden attackiert hatte. Noch immer lief sie getaucht auf Tarawa zu um von den jap. Fliegern nicht entdeckt zu werden. Die gröbsten Schäden waren nach der Wabo-verfolgung inzwischen behoben worden, so dass das U-Boot nun wieder den Kampf suchte. Und sie wurde fündig. Nahe Tarawa wurde ein Truppenkonvoi gesichtet mit starker Zerstörersicherung. Eine weitere Truppenverstärkung? Vielleicht sogar für Tabiteuea? Das Boot feuerte 4 Torpedos ab von denen einer den Transporter "Hakone Maru" traf und schwer beschädigte. Das Glück blieb dem Boot holt. Auch dieses mal entkam sie den Wabos der nun angreifenden Zerstörer.

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Beitrag von Django2 »

Django2

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Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
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06.02.1943
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Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte

Südpazifik:


In der Nacht wurde die Jagd auf jap. Schiffe vor Tarawa fortgeführt. Doch die See schien wie ausgestorben. Japans Flotte hatte sich möglicherweise zurückgezogen. Lediglich das U-Boot "Gato" traf den bereits schwer beschädigten Transporter "Hakone Maru". Das Schiff wurde gestern vom US-U-Boot "Gunnel" torpediert. Auf der "Gato" hatte man nun leichtes Spiel. Der zurückgelassene Transporter war eine leichte Beute. 2 Torpedotreffer bereiteten ihm sein Ende.

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"Hakone Maru"
jap. Frachter
10.420 BRT
Baujahr 1921
15 Knoten schnell
neben großer Frachtkapazität Platz für 181 Fahrgäste (Kabinen)



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Am Tag flogen erstmals B-25 Mitchell Bomber Tabiteuea an und bombardieren die dortigen Truppen. Die Luftaufklärungen bestätigte weiterhin wenig später die Vermutung, dass die jap. Seestreitkräfte sich nun zurückzogen. Von See her drohte nun nur noch von ihrer U-Boot-Waffe Gefahr. Doch dafür wurden bereits Maßnahmen getroffen.

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Beitrag von kaletsch2007 »

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09.Februar 1943, Tag X+6 der Operation SCHWERTHIEB
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DIAMOND HARBOUR/HQ 2nd AREA ARMY

LGEN INOUE legte die letzten Berichte des Vortages aus der Hand. "Seine" Operation lief immer noch wie ein Uhrwerk. In den letzten 72 Stunden waren die restlichen Teile seiner Kampfunterstützungs- und Versorgungseinheiten ausgeladen worden. Erwartungsgemäß hatte sich die glorreiche ROYAL NAVY nicht gezeigt. Auch die ROYAL AIRFORCE war bisher eher zurückhaltend. Über KALKUTTA war es zu einer Handvoll Luftgefechten gekommen, bei denen beide Seiten etwa 2 Dutzend Jäger verloren hatten. Hinzu kamen eine Handvoll japanischer Bomber, aber eine große Schlacht war bisher ausgeblieben.


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Die Armee hingegen hatte versucht die Brücke über den BRAHMAPUTRA bei TEZPUR zurück zu erobern. Die Reste des 3rd CARABINIERS REGIMENT überwanden am 07. den Fluss und konnten sich festsetzen. Die Eisenbahnlinie und die Brücke konnten sie jedoch nicht nehmen. Am 8. folgte die Antwort aus der Luft. Ein konzentrierter Bomberangriff traf das völlig schutzlose Regiment. Nach dem Angriff hörte die Einheit auf zu existieren. Unsere Fallschirmjäger halten weiterhin die Stellung in TEZPUR.

Morning Air attack on 3rd Carabiniers Regiment, at 60,36 (Tezpur)

Raid spotted at 18 NM, estimated altitude 7,000 feet.
Estimated time to target is 5 minutes


Allied ground losses:
61 casualties reported
Squads: 0 destroyed, 0 disabled
Non Combat: 29 destroyed, 11 disabled
Engineers: 0 destroyed, 0 disabled
Vehicles lost 64 (50 destroyed, 14 disabled)


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Ehrlicherweise musste zugegeben werden, dass einer der bei der ersten Landung getroffenen Frachter doch noch gesunken war. Als das Feuer die Lagerräume des Schiffes erreichte, war das Schiff nicht mehr zu retten. Aber dieses geringfügige Detail war zu übersehen, standen doch die Spitzen seiner Infanterie nur noch 10 Km vor KALKUTTA. Morgen würde sich zeigen, was die Britten zur Verteidigung der Stadt zurückgelassen hatten.


Fortschritt der OPERATION SCHWERTHIEB am 09. Morgens

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Incantatrix flecte, optatio optatio est.

Beitrag von Django2 »

Django2

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Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
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07.02.1943
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Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte

Südpazifik:


Sie waren da. Nimitz nächster Trumpf. Sie sollten zukünftig einen wesentlich Anteil daran haben Japans Expansionskurs nicht nur zu stoppen, sondern den Aggressor wieder zurückzudrängen. Nimitz nannte sie beinahe liebevoll seine .... "Big Four". Und damit waren die 4 modernsten Schlachtschiffe der US Navy gemeint.

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Nimitz war sich natürlich darüber im klaren das Flugzeugträger inzwischen den Schlachtschiffen den Rang abgelaufen haben um sich die Seemacht einer Nation zu behaupten. Doch wenn es darum ging feindliche Basen zu bekämpfen und damit sogar den Weg für Invasionen zu ebnen galten diese Kolosse immer noch als wirkungsvolles Mittel. Dies wurde bereits in den letzten Monaten des Jahres 1942 bei der Rückeroberung der Aleuten-Inseln eindrucksvoll untermauert. Die alten US-Schlachtschiffe, die beim Pearl Harbor-Angriff schwer Schäden erhalten hatten und die nah monatelangen Instandsetzungsarbeiten wieder zum Einsatz kamen, leisteten bei den Aleuten einen entscheidenden Anteil am Erfolg.

Und nun? Nun hatte Nimitz die 4 modernsten Schlachtschiffe der US Navy im Südpazifik vereinen können. Ihr Kampfwert gegen über den älteren Modellen war beeindruckend. Stärkere Hauptbewaffnung, gespickt mit Flak und.... so waren schnell! Ideal um in den Tiefen des Pazifik zu agieren. Daher war Nimitz auch besonders erfreut die "North Carolina" wieder im Dienst zu sehen. Sie nahm im August 1942 bei der Trägerschlacht bei den Aleuten teil und wurde schwer getroffen. Ganze 21 Bomben- und 4 Torpedotreffer (!!!) ließen dem Schiff fast keine Chance zu überleben. Nimitz befürchtete damals den Verlust des Schiffs. Doch das Glück ging nicht von Bord der "North Carolina". Konnte tatsachlich in die USA zurückgeführt werden und musste für lange Zeit in die Werft. dies spricht für die Qualität dieser Schiffsklasse und ihrer Besatzung. Nun betritt sie also wieder den Kriegsschauplatz.


Der ursprüngliche Plan von Nimitz sah eigentlich vor seine "Big Four" auf die jap. Superschlachtschiffe "Yamato" und "Musashi" loszulassen es sollte ein Schlagabtausch der Giganten werden. Doch die Kampfschiffe konnten nicht rechtzeitig im Süden zusammengeführt werden. Daher oblag es der US-Trägerflotte die jap. Schlachtschiffe anzugreifen denn die Zeit drängte. Nun waren die jap. Seestreitkräfte jedoch verschwunden. Sie hatten sich in nordwestliche Richtung zurückgezogen. Dabei war der Verbleib der "Yamato" weiterhin ungewiss. War sie nach einem Torpedodoppeltreffer durch ein US-U-Boot doch noch gesunken?
Somit erhielt die "Big Four" einen neuen Auftrag, die Bombardierung eines jap. Stützpunktes, der die Aktionen gegen Tabiteuea noch am empfindlichsten behinderte.... T A R A W A !!!

Obwohl bereits gestern feindliche U-Boote bei Tarawa gesichtet wurden wurde trotzdem der Angriff ausgeführt. "Big Four" erreichte ungehindert die jap. Basis und lies ein Inferno los. Zusammen mit 4 schweren und 4 leichten Kreuzern schossen sie Grante um Granate auf die feindlichen Stellungen und vor allem auf die Rollfelder. Denn das Hauptziel waren die starken Fliegerverbände, allen voran Jagdmaschinen.
Das Bombardement war ein voller Erfolg. Die Aufklärung von Catalina-Flugboote am Morgen zeigten schwere Schäden am Airfield und den dort stationierten Flugzeugen. Über 40 vernichtete Jagdmaschinen sollten gezählt worden sein.

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Um der allgegenwärtigen jap. U-Boot-Gefahr auch bei Tarawa zu begegnen wurde eine U-Jagd-Gruppe dort hin entlassen. Diese wurde prompt von einem der jap. Boote angegriffen. Die Torpedos verfehlten den anvisierten US-Zerstörer. Das jap. Boot entkam. Zunächst! Doch nur wenig später wurde das Feindboot entdeckt. Die U-Zerstörer setzten erneut zur Jagd an, zwangen es nach Wabo-Treffern zum auf tauchen und versenkten es mit Artillerie. Es handelt sich um ein Mini-U-Boot, die normalerweise von größeren Trägerbooten offensiv in der nähe gegnerischer Basen eingesetzt werden. Und nun verteidigen sie jap. Frontbasen? Gehen Japan zumindest im U-Boot-Krieg inzwischen die Mittel aus?

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Japans Reaktion? Aus Nauru Island kamen einige Betty-Langstreckenbomber und versuchten die US-Zerstörer anzugreifen. Die Bomben schlugen fehl.

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Tabiteuea wurde von B-25 Bombern angegriffen. Eine Luftabwehr gibt es dort nicht mehr.

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Weiter östlich versuchte ein jap. U-Boot einen zurücklaufenden leeren Konvoi anzugreifen. Die Torpedos verfehlten jedoch das Ziel. Es folgte eine Waboverfolgung, die das feindliche Boot zumindest beschädigte. Eine Versenkung ist nicht bestätigt.

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Beitrag von kaletsch2007 »

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kaletsch2007
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09.Februar 1943, Tag X+7 der Operation SCHWERTHIEB
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DIAMOND HARBOUR/HQ 2nd AREA ARMY

Die Luftwaffe fliegt eine bewaffnete Aufklärungsmission gegen JESSORE. Die Stadt scheint nur von einer Unterstützungseinheit besetzt zu sein.

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Aus der Bewegung heraus greifen 14. und 16.Armee die Stellungen vor KALKUTTA an.

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Attacking force 76049 troops, 831 guns, 345 vehicles, Assault Value = 2628
Defending force 13537 troops, 122 guns, 178 vehicles, Assault Value = 215

Japanese engineers reduce fortifications to 2

Japanese adjusted assault: 2401
Allied adjusted defense: 981

Japanese assault odds: 2 to 1 (fort level 2)

Japanese Assault reduces fortifications to 2

Combat modifiers
Defender: terrain(+), forts(+), preparation(-), experience(-)
Attacker: shock(+), disruption(-)

Japanese ground losses:
2498 casualties reported
Squads: 3 destroyed, 186 disabled
Non Combat: 0 destroyed, 22 disabled
Engineers: 0 destroyed, 28 disabled
Vehicles lost 4 (1 destroyed, 3 disabled)


Allied ground losses:
947 casualties reported
Squads: 33 destroyed, 5 disabled
Non Combat: 36 destroyed, 23 disabled
Engineers: 0 destroyed, 2 disabled
Units destroyed 1

(Anm.: Das war so natürlich nicht geplant und ich sehe auch keinen Grund warum hier ein automatischer Shock Attack durchgeführt wurde. Dann wäre ich nur mit einer Division in die Stadt gezogen und den Rest nachgezogen. Die Verluste halten sich zwar in Grenzen, aber die Organisation innerhalb der Einheiten ist natürlich erstmal dahin.)
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Beitrag von SolInvictus202 »

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ist auch sehr verwunderlich - wenn nicht sogar einfach FALSCH...
da ist doch kein Fluss zwischen Diamond Harbor und Calcutta????

Beitrag von Django2 »

Django2

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Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
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08.02.1943
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Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte

Auch heute stand Tarawa wieder im Mittelpunkt der Kämpfe. Eine Staffel B-25 Bomber griff die Rollfelder an, die gestern so schwer die den Schlachtschiffbeschuss getroffen worden waren. Wieder wurden einige jap. Flugzeuge am Boden vernichtet.
Die jap. Betty-Bomber aus Nauru Island ließen ebenfalls nicht lange auf sie warten. Ihr Ziel war wiederum die U-Jagd-Gruppe vor Tarawa. Auch dieses mal blieben die US-Zerstörer verschont.

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Auch ein zweiter Anlauf brachte den jap. Langstreckenbombern keinen Erfolg.

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Beitrag von elbe1 »

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kaletsch2007 hat geschrieben:
(Anm.: Das war so natürlich nicht geplant und ich sehe auch keinen Grund warum hier ein automatischer Shock Attack durchgeführt wurde. Dann wäre ich nur mit einer Division in die Stadt gezogen und den Rest nachgezogen. Die Verluste halten sich zwar in Grenzen, aber die Organisation innerhalb der Einheiten ist natürlich erstmal dahin.)
auch für mich nicht zu Verstehen warum Shock Attack kein Fluss und überlegen seid ihr auch :???:

nur KALKUTTA und wie weiter ?
Jene, die wissen wann sie kämpfen und wann sie nicht kämpfen sollen, werden siegen

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Beitrag von kaletsch2007 »

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10. und 11.Februar 1943, Tag X+8/9 der Operation SCHWERTHIEB
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DIAMOND HARBOUR/HQ 2nd AREA ARMY

Inzwischen wird die RAF aktiv. Täglich fordern sie unsere Jäger über DIAMOND HARBOUR, während ihre Bomber die Ladung über den Landepisten und dem Hafen abladen.
Die Verluste in der Luft halten sich in etwa die Waage, 1 Dutzend Jäger auf beiden Seiten. Unser Vorteil liegt zur Zeit darin, dass wir unsere notgelandeten Piloten retten können.

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Am 11.Februar bleibt der 2.Bodenangriff erneut hängen, jedoch steht nur noch eine letzte Verteidigungslinie zwischen uns und der Stadt.

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Ground combat at Calcutta (52,37)
Japanese Deliberate attack

Attacking force 74932 troops, 852 guns, 361 vehicles, Assault Value = 2488
Defending force 12654 troops, 124 guns, 184 vehicles, Assault Value = 176

Japanese engineers reduce fortifications to 1

Japanese adjusted assault: 795
Allied adjusted defense: 649

Japanese assault odds: 1 to 1 (fort level 1)

Japanese Assault reduces fortifications to 1

Combat modifiers
Defender: terrain(+), preparation(-), experience(-)
Attacker:

Japanese ground losses:
655 casualties reported
Squads: 4 destroyed, 32 disabled
Non Combat: 0 destroyed, 6 disabled
Engineers: 0 destroyed, 6 disabled


Allied ground losses:
212 casualties reported
Squads: 0 destroyed, 6 disabled
Non Combat: 3 destroyed, 54 disabled
Engineers: 0 destroyed, 5 disabled
Vehicles lost 56 (7 destroyed, 49 disabled)


Besser läuft es in JESSERO und DARJEELING. Beide Städte werden erobert. Mit der Eroberung von DARJEELING ist auch die Gefahr eines schnellen Gegenschlages von Norden vorerst gebannt.

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Beitrag von Django2 »

Django2

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Admiral C. W. Nimitz, Oberbefehlshaber Pazifikflotte
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09.02.1943
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Pearl Harbor, Hauptquartier des Oberbefehlshabers der Pazifikflotte

Südpazifik:


Japans U-Boote bei Arorae stellen eine ernst zu nehmende Bedrohung dar. Den Aktivitäten der Einheiten der US Navy und ihrer Verbündeten droht daher eine ständige Gefahr. Doch die inzwischen aufgestellten U-Jagd-Gruppen arbeiten erfolgreich. Heute Nacht attackierte eines der feindlichen Boote eine dieser Gruppen erfolglos. Es folgte ein schwerer Gegenangriff. Eine Versenkung des jap. Bootes kann nicht bestätigt werden.

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Die "Big Four" traten in dieser Nacht auch wieder in Aktion. Sie bombardierten Tabiteuea.

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Eine vor Nauru Island patrouillierende PT-Flottille machte die wichtigste Entdeckung des heutigen Tages. Feindliche Zerstörer wurden gesichtet. Kehrte die jap. Marine nach ihrem Rückzug nun doch noch zurück ins Kampfgebiet? Der Ansatz eines Angriffs durch die PT-Boote war zumindest zum Scheitern verurteilt. Bei Tage wurden sie schnell entdeckt und die wendigen, stark armierten jap. Zerstörer, konnten somit 2 der Boote versenken.

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Auch wenn Tarawa heute nicht mit Schiffen bombardiert werden konnte, so flogen doch einige B-25 Mitchell Bomber den Airfield der jap. Basis an. Mit den Treffern konnte weitere Flugzeuge am Boden vernichtet oder beschädigt werden.

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Am Nachmittag kamen wie auch in den letzten beiden Tagen wieder einige Betty-Bomber von Nauru Island nach Tarawa um US-Zerstörer anzugreifen. Doch dieses mal konnten P-38 Jäger dazwischen funken und 2 Angreifer abschießen. Auch die B-25 Bomber flogen noch mal an. Ihr Ziel: die Garnison von Tarawa.

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