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Verfasst: Do 22.01.2026, 11:23
von Mariu
deltadagger hat geschrieben:Inhaltlich macht es keinen Sinn, bei einem drohenden Weltuntergang noch irgendwohin zu fahren. :)Bei allen anderen Szenarien ist es fraglich, ob Flüchtende so weit kommen und wenn doch, wäre die aktuell erstebenswerte Fluchtbewegung für die Meisten aus DE nach Westen vermutlich deutlich vorteilhafter als nach Südosten. :D
Das kam wahrscheinlich wegen Grönland in unserem Feed:
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Verfasst: Do 22.01.2026, 11:32
von deltadagger
Nordfinnland und Nordnorwegen, mit direkter Grenze zu Russland und einem deren größten Militärhafenanlagen sowie Guam und Diego Garcia als sicher in einem hypothetischen weltweiten Konflikt abzubilden, ist zumindest mutig. :D

Verfasst: Do 22.01.2026, 12:18
von Mariu
Es gibt so einige fragwürdige Stellen auf der Karte. Aber Irland ist sicher, auch wenn ich nicht sicher bin, wieso nur die Republik und nicht der Norden.

Verfasst: Do 22.01.2026, 12:21
von Montesquieu
Neutralität reicht ja vollkommen, um vollkommen sicher zu sein. :rolleyes:

Verfasst: Do 22.01.2026, 12:27
von Arminus
Irland? Nur weil es mal ein Jahrhundert nicht von den Briten vergewaltigt wurde? Diego Garcia, nicht nur einer der wichtigten Militärstandorte im indischen Ozean, sondern daneben auch eine von den Inseln, die in absehbarer Zeit ozenaologische Geschichte werden? Die Schweiz, ziemlich sicher eines der Ziele des nächsten links-grün-versifften Jihads?

Und dann haben sie Nordschweden nicht mal eingefärbt, dabei bin hier sogar vor meiner Verwandtschaft sicher. :D


The World in Maps kann man bei der Verblödung in Echtzeit zusehen. (Stimmt nicht, das war schon Prä-LMM ein Feed mit extrem großen Slop Faktor.)

Verfasst: Do 22.01.2026, 17:47
von Mariu
Montesquieu hat geschrieben:Neutralität reicht ja vollkommen, um vollkommen sicher zu sein. :rolleyes:
Ihr solltet mal sehen wie oft ich das Argument im irischen Netz lese. Dazu dann noch das es ja die Briten gibt und die sicher nicht wollen das was mit Irland passiert.

Da hört man dann nur oft military-industrial complex!!!11!!1!

Von dem Zustand der irischen Verteidigungskräfte mal abgesehen, da sind die deutschen Friedensdividenden nur ein Fiebertraum dagegen.

Ich glaub 2028 hat man anvisiert vllt ein paar Jets und nen entsprechendes Festlandradar zu haben.

Verfasst: Do 22.01.2026, 20:59
von Elvis
Montesquieu hat geschrieben:Neutralität reicht ja vollkommen, um vollkommen sicher zu sein. :rolleyes:
Auch eine Kriegsdienstverweigerung ist ein verlässlicher Schutz.
Wer rechtzeitig Bescheid sagt, dass er nicht mitmachen will, wird nicht behelligt werden.

Verfasst: Fr 23.01.2026, 22:39
von Wilhelm Klink
Genau, und wenn man lange und laut genug "Frieden" ruft, kommt derselbe auch automatisch.

Verfasst: Mo 09.02.2026, 16:24
von deltadagger
Ab ca. Minute 31 kann man schauen, wie unsere Firma modular Wohnungen aus Holz baut.
Fängt mit Weinböhla an.
Meine Forschungshäuser ab ca. Minute 35

https://www.ardmediathek.de/video/umsch ... ctNTE5ODgz

Verfasst: Mo 09.02.2026, 17:20
von Arminus
deltadagger hat geschrieben:Ab ca. Minute 31 kann man schauen, wie unsere Firma modular Wohnungen aus Holz baut.
Fängt mit Weinböhla an.
Meine Forschungshäuser ab ca. Minute 35

https://www.ardmediathek.de/video/umsch ... ctNTE5ODgz
Sehr interessant. Für mich etwas erstaunlich, dass die Standardisierung anfangs so betont wird. Hätte vermutet, dass das jetzt nicht mehr so neu ist. Oder ist das ein spezifisch deutsches Ding?

Dazu noch, da wird die Vermeidung des Tiefgaragenbaus als Kostenersparns genannt. Leuchtet auch ein, aber heißt das dann einfach, dass man mehr in die Fläche geht, um Parkraum zu schaffen, was je nach Bauort wiederum keine Ersparnis sein könnte oder wird da effektiv von ausgegangen, dass man sich auch Parkplätze erspart?

Verfasst: Mo 09.02.2026, 17:42
von AG_Wittmann
Wenn man was sehen möchte, aber die Tierwelt nicht stark irritieren will.

https://indiandefencereview.com/denmark ... eals-with/

A quiet transformation is underway in Gladsaxe, Denmark, where urban lighting is evolving to protect local wildlife without compromising public safety. In this municipality near Copenhagen, red LED streetlights have been installed along key roadways, offering a potential model for cities worldwide grappling with the environmental impact of artificial lighting. The initiative targets light pollution and seeks to reduce disruptions to nocturnal species, particularly bats, which are sensitive to urban light.

Verfasst: Mo 09.02.2026, 19:45
von deltadagger
Arminus hat geschrieben:Sehr interessant. Für mich etwas erstaunlich, dass die Standardisierung anfangs so betont wird. Hätte vermutet, dass das jetzt nicht mehr so neu ist. Oder ist das ein spezifisch deutsches Ding?

Dazu noch, da wird die Vermeidung des Tiefgaragenbaus als Kostenersparns genannt. Leuchtet auch ein, aber heißt das dann einfach, dass man mehr in die Fläche geht, um Parkraum zu schaffen, was je nach Bauort wiederum keine Ersparnis sein könnte oder wird da effektiv von ausgegangen, dass man sich auch Parkplätze erspart?
Neu ist die Standartisierung überhaupt nicht.
Nur ist speziell in DE tatsächlich nahezu jeder Bau ein Unikat, selbst die EFH-Fertighäuser von der Stange.
Der Deutsche ist da sehr Eigen und muss sich zwangsweise vom Nachbarn abheben.

Aber, das ist ja nicht das eigentliche Thema, da wir im Mietgeschosswohnungsbau unterwegs sind.
Und wir bauen standartisiert, bis 8 Geschosse hoch, 240 Einheiten, CO2 Positiv, Nawaro-Anteil bei > 65%.

Parkraum:
Nur sehr langsam setzt sich DE weit durch, dass es keine Stellplatzverordnung geben muss, dass jede Wohnung zw. 60-120 m² drei Parkplätze bedarf.
Haste Satzung, musste auch bauen.
Diese Regelungen wurden in den Großstädten erst vor knapp 10 Jahren aufgegeben, auf dem Land in nahezu allen Bundesländern erst vor 5-6 Jahren.

Man muss nicht in die Fläche gehen, sondern sinnige Verkehrskonzepte anbieten.
Das kann naheliegender ÖPNV sein, das kann ein genossenschaftliches Carsharing-Angebot sein.
Der tatsächliche IST-Bedarf aktuell in Deutschland sind 0,45 Stellplätze / Wohnung, sagt die Statistik, nicht ich.
TGs bedeutet Baukosten/Stellplatz ab 55.000 € netto aufwärts, Stellplatz im Carport ca. 20.000 € netto, im Freien unter 10.000 €.
Die Fläche haste so oder so, allein die bundesweit ähnliche Verordnungen für Besucherstellplätze erschlägt die der Wohnungsstellplätze.
Insofern, keine z. B. Besucherstellplätze mehr und alle Bewohner haben im statistischen Schnitt schon einen Stellplatz.

Verfasst: Mi 08.04.2026, 13:53
von deltadagger
Machs mal hier rein.
Vorhin kam gerade die Meldung rein, dass ein Projekt für 118 Sozialwohnungen letztlich doch nicht vom Senat genehmigt wird.
Nun ja, 120k€ Planungskosten für die Katz, Unternehmerrisiko, so weit, so gut.

Aufgeregt hat mich aber die Begründung im Schreiben.
Das Geld würde für die Planungsphase für die Oper in der Hafencity benötigt (nie davon zuvor gehört)
Versteh ich nicht, die haben doch schon ne Oper und auch noch den Elbtower, worin man so was auch aufführen kann.
Man muss wohl Prios setzen.
Sozial Bedürftige Wohnungssuchende sind definitiv keine Prio Nr. 1 in HH.

Verfasst: Mi 08.04.2026, 14:18
von Bigfish
Nun ja, 120k€ Planungskosten für die Katz, Unternehmerrisiko, so weit, so gut.

Na Moment - ist das doch eine erbrachte Leistung, oder habt ihr "vorausschauend" geleistet ohne den Auftrag für diese Leistung in der Tasche zu haben?

Verfasst: Mi 08.04.2026, 14:48
von deltadagger
Bigfish hat geschrieben:Na Moment - ist das doch eine erbrachte Leistung, oder habt ihr "vorausschauend" geleistet ohne den Auftrag für diese Leistung in der Tasche zu haben?
GÜ Entwicklungskosten...
HH hat lediglich einen leeren Plan mit zu bebauenden Grundstück übergeben.
Es gab einen städtebaulichen Wettbewerb an dem wir mit einem HH Architekten mitmachten und aus dem wir gemeinsam als Sieger hervorgegangen sind.
Dafür gibts kein Geld, das ist im Hauptauftrag eingepreist.
Daraufhin haben wir alles bis zur LP 4 = Bauantrag vorangetrieben, inkl. Kita, TG, Straße, etc..
Mit vertraglich vereinbarter Abgabe Bauantrag wurde uns mitgeteilt, dass das Projekt gestoppt wird.
Da wäre zum ersten Mal Geld geflossen.
Begründung oben.

Jetzt kannste als Unternehmen, dass ausschießlich kommunale Aufträge abwickelt, klagen (juristisch zweifellos gerechtfertig) oder auch nicht.
Der HH Architekt macht es, weil er finanziell mit dem Rücken an der Wand steht.
Höchstwahrscheinlich macht er einen auf insolvent, entlässt seine derzeit 14-15 MAs und meldet ein halbes Jahr später ein neues Büro an.
Wir überlegen noch, entgangener Gewinn und all so ein Mist.
In HH, so gelernt von anderen örtlichen Baufirmen, dauert so ein Prozess derzeit ca. 4-6 Jahre und endet meist in einem Vergleich - sprich, mit Glück bekommste die Anwaltskosten zurück und hast Teilrecht - Super...
Das bringt dich aber als Firma nicht wirklich weiter, weil ja der Umsatz von diesem und nächstem Jahr fehlt.
Versuche das mal einem Staatsdiener zu erklären, das kapiert er in 1000 Jahren nicht.

Ich muss nicht wirklich verstehen und will es eigentlich auch gar nicht, warum ein Bündnis aus SPD/Grüne lieber noch ne Oper statt Sozialwohnungen haben will.
Aber es passt in mein Weltbild, dass diese beiden Parteien für vieles stehen mögen, nur nicht mehr für die kleinen Leute.

Verfasst: Mi 08.04.2026, 17:33
von Bigfish
Jetzt kannste als Unternehmen, dass ausschießlich kommunale Aufträge abwickelt, klagen (juristisch zweifellos gerechtfertig) oder auch nicht.

Bei dem ganzen Mist den öffentliche Auftraggeber - speziell Städte, Gemeinden, Kommunen - so machen, sind Wir schon länger der Meinung das einfach kein Unternehmen mehr auf solche Anfragen/Wettbewerbe etc. reagiert und wenn gefragt wird warum, sagen halt alle ganz klar WARUM - entweder ändert sich dann was oder das Wahlvolk macht irgendwann Kreuzchen bei jenen die dann einfach das nötige direkt veranlassen.

Wäre doch ein schöner Wettbewerb für HH gewesen, wenn die den Wettbewerb ausloben und niemand etwas abgibt. Was ist das überhaupt für ein Wettbewerb - bei so einer Maßnahme wo man weiß das alleine die Abgabe von Wettbewerbsunterlagen irre viel Geld kostet - hat man entweder ein Preisgeld für den ersten, zweiten, dritten Platz oder irgendeine Form von Aufwandsentschädigung. Das kann natürlich nicht die gesamte Planungsleistung umfassen - könnten ja 1 Trillionen Unternehmen teilnehmen - aber trotzdem kann man da was machen. Das sieht das Vergaberecht bei Ausschreibungen doch vor - wenn man will...

Verfasst: Mi 08.04.2026, 18:03
von Mariu
deltadagger hat geschrieben:Das Geld würde für die Planungsphase für die Oper in der Hafencity benötigt (nie davon zuvor gehört)
Letztens mal irgendwann drüber gestolpert: Hamburgs neue Oper: Die wichtigsten Fragen beantwortet
Sozial Bedürftige Wohnungssuchende sind definitiv keine Prio Nr. 1 in HH.
Wenn ich mir die Wohnungskrisen in, mittlerweile, fast der gesamten westlichen Welt anschaue, nicht nur da nicht.

Verfasst: Mi 08.04.2026, 21:59
von Zero
deltadagger hat geschrieben: Ich muss nicht wirklich verstehen und will es eigentlich auch gar nicht, warum ein Bündnis aus SPD/Grüne lieber noch ne Oper statt Sozialwohnungen haben will.
Aber es passt in mein Weltbild, dass diese beiden Parteien für vieles stehen mögen, nur nicht mehr für die kleinen Leute.
Interessanter Beitrag von Euch. :)
Wusste nicht, dass man in Hamburg noch eine Oper braucht. Wir fragen uns immer wer da alles hingeht.

Verfasst: Di 14.04.2026, 13:06
von deltadagger
Zero hat geschrieben:Interessanter Beitrag von Euch. :)
Wusste nicht, dass man in Hamburg noch eine Oper braucht. Wir fragen uns immer wer da alles hingeht.
Danke.
Ich habe kein Problem damit, dass HH eine Oper hat, ist ne (kleine) Weltstadt, warum auch nicht.
Bei zwei darf man (also ich) dann schon mal nachfragen und nimmt man den Elbtower noch mit dazu, wären es ja schon drei.
Auch OK, aber Oper 1 und Elbtower werden ordentlich von HH finanziell unterstützt.
Wäre auch noch OK, aber die Stadt hat - keine Ahnung- um die 24 Milliarden Schulden, da wirds dann etwas tricky mit Oper Nr. 2 oder Nr. 3 (je nach lesart)

Die Oper, ob man nun will oder nicht, ist für einen eher selektierten Kreis von Einwohnern und sicherlich kein Platz für alle.
Unbedarft des Einzelschicksales eine Baufirma, die nun eben keinen Auftrag hat, sollte man meinen,
dass eine Stadt eher fürs Gemeinwohl an Stelle für einen eher elitären Kreis bemüht.

Genau das hinterfrage ich an der Stelle.
Evtl. findet sich ja auch hier ein HH Bewohner, der Stellung dazu beziehen mag ode reine Meinung dazu hat.
Ich betrachte das alles nur verwundert aus weiter Ferne.

Verfasst: Di 14.04.2026, 13:29
von Arminus
deltadagger hat geschrieben:Ich betrachte das alles nur verwundert aus weiter Ferne.
Hatte ich auch, bis ich in dem oben verlinkten Artikel den Namen Kühne entdeckte. :facepalm: