Seite 5 von 5

Verfasst: Mo 21.02.2022, 22:01
von Djugard
:D Und wir wissen dank euch, dass wir manchmal etwas genauer nachsehen sollten, wenn eine vermeintlich unwichtige Meldung eintrudelt. ;)

Verfasst: Di 22.02.2022, 08:07
von MrAugustus
Grundsätzlich kann man ewig und 3 Tage weiterspielen, allerdings sind dann Dinge wie Forschung (gibt nur eine gewisse Anzahl an Levels) oder diverse Events hinfällig bzw. inaktiv (zumindest in der Vanilla-Version). Wir finden das ziemlich schade, denn mit der Völkerwanderungsphase hätte man einen idealen Übergang zu CK III schaffen können.
Und die Mods, die wir zu dem Zeitalter finden, funktionieren bei uns eher bescheiden.

Verfasst: Di 22.02.2022, 15:02
von Performer
Ich sag ja ... es gibt einfach kein gutes Strategiespiel über die Spätantike! Hochspannende Ära, völlig vernachlässigt.

Verfasst: Di 22.02.2022, 16:14
von Ruprecht I.
Nicht mal viele schlechte...

Verfasst: Mi 23.02.2022, 11:56
von Performer
"Total War: Attila" fällt mir ein. Bei älteren Titel "Great Invasion", das ich nie verstanden habe. (Hab es versucht und scheiterte.) Und gab es nicht mal diesen Versuch eines Ex-Civilization-Programmiers, ein Spätantike-Strategispiel zu launchen? Habe aber den Titel vergessen - ich glaube mich zu erinnern, dass er den Early Access versemmelte.

Verfasst: Mi 23.02.2022, 12:07
von Mariu
Weströmisches Reich in Attila ist ne ziemliche Herausforderung. Kann man sich nen bisschen wie an der Ostfront fühlen bevor es die Ostfront gab.

Verfasst: Mi 23.02.2022, 12:21
von habakuk
Performer hat geschrieben:Und gab es nicht mal diesen Versuch eines Ex-Civilization-Programmiers, ein Spätantike-Strategispiel zu launchen? Habe aber den Titel vergessen - ich glaube mich zu erinnern, dass er den Early Access versemmelte.
Jon Shafer's At the Gates

Viel Hype, wenig geliefert, wie es aussieht. Wir haben das (glücklicherweise) nie ausprobiert.

Verfasst: Mi 23.02.2022, 13:52
von MrAugustus
Mariu hat geschrieben:Weströmisches Reich in Attila ist ne ziemliche Herausforderung. Kann man sich nen bisschen wie an der Ostfront fühlen bevor es die Ostfront gab.
Dumm ist nur, dass wir mit der Total War-Reihe nichts mehr anfangen können. Die Schlachten selbst haben uns nie wirklich angesprochen und das für uns größere Problem ist, dass (zumindest in früheren Teilen, bei Rome II wissen wir es nicht) man ab einem gewissen Zeitpunkt immer nur Krieg führt. Ja, es heißt Total War, aber es ist für uns einfach ermüdend, wenn man einen langen Krieg führt, der Gegner niemals aufgibt (bzw. erst dann, wenn es eh schon egal ist, weil nur mehr er eine Provinz hat), und kurz vor oder direkt nach der vollständigen Eroberung kommt der nächste Gegner und das ganze geht von vorne los. Für uns hat das keinen Spaß mehr gemacht. Daher machen wir einen großen Bogen mittlerweile um die Total War-Reihe.

Verfasst: Mi 23.02.2022, 14:19
von Mariu
MrAugustus hat geschrieben:Dumm ist nur, dass wir mit der Total War-Reihe nichts mehr anfangen können. Die Schlachten selbst haben uns nie wirklich angesprochen und das für uns größere Problem ist, dass (zumindest in früheren Teilen, bei Rome II wissen wir es nicht) man ab einem gewissen Zeitpunkt immer nur Krieg führt. Ja, es heißt Total War, aber es ist für uns einfach ermüdend, wenn man einen langen Krieg führt, der Gegner niemals aufgibt (bzw. erst dann, wenn es eh schon egal ist, weil nur mehr er eine Provinz hat), und kurz vor oder direkt nach der vollständigen Eroberung des Kriege kommt der nächste Gegner und das ganze geht von vorne los. Für uns hat das keinen Spaß mehr gemacht. Daher machen wir einen großen Bogen mittlerweile um die Total War-Reihe.
Oh ich weiss was Ihr meint das hat uns in einigen alten Titeln auch sehr gestört: Wir haben jetzt ne Grenze? KRIIIIIIIIIEG!!!!!!!11!!1!

Das ist mittlerweile in den neuen Teilen eigentlich besser geworden. Zum grossen Teil ist es nicht mehr nur so das die Ki einem einfach dem Krieg erklärt weil man da ist. Das wurde dann in Rome 2 doch recht überarbeitet und ist eigentlich nur besser geworden, weil man mittlerweile weiss wieso die Ki einen Mag/nicht-mag.

Als Westrom in Attila ist eh wie gesagt Ostfront und ziemlich Micromanagment angesagt. Aber teilweise war es dann sogar so das ich dann den Krieg erklärt hab, weil die verdammte Ki nicht wollte!

Verfasst: Mi 23.02.2022, 14:22
von Polykrates
Persönlich finde ich auch die Crusader Kings II Modifikation When the world stopped making sense nicht schlecht, da die aber von 476 bis 1453 spielt, ist die Spätantike da nur der Ausgangspunkt. :)

github-Link für Neugierige

Verfasst: Mi 23.02.2022, 15:21
von Performer
Es soll ja der China-Teil von "Total War" (Three Kingdoms) die beste Diplomatie bieten. Der Teil kam aber wohl wegen des Settings nicht ganz so gut an. Angeblich ist es aber wohl mit Abstand der beste.

Verfasst: Sa 26.03.2022, 14:18
von Djugard
Wir hätten da zwei kurze Fragen: Kann man eigentlich einen Stamm zu einer Republik "reformieren"? Und gibt es dann auch einen Senat oder so etwas wie einen Senat?

Edit: Wir hängen noch eine Frage dran, weil uns ein Bekannter danach gefragt hat: Gibt es irgendeinen Nachteil (Marius-Update, DLCs, usw.), wenn man das Spiel über gog.com spielt?

Verfasst: Di 29.03.2022, 15:14
von MrAugustus
Djugard hat geschrieben:Wir hätten da zwei kurze Fragen: Kann man eigentlich einen Stamm zu einer Republik "reformieren"? Und gibt es dann auch einen Senat oder so etwas wie einen Senat?

Edit: Wir hängen noch eine Frage dran, weil uns ein Bekannter danach gefragt hat: Gibt es irgendeinen Nachteil (Marius-Update, DLCs, usw.), wenn man das Spiel über gog.com spielt?
Bezüglich der Frage zu gog.com können wir nichts sagen, da wir das nicht verwenden.

Was die Stammesreform angeht: Ja das ist kein Problem, ihr könnt einen Stamm auch zu einer Republik reformieren (ist sogar ein Achievement). Der Weg ist ziemlich der gleiche, man muss nur am Ende des Reformprozesses eine andere Mission erfüllen (die so ziemlich die gleichen Bedinungen hat, wie wenn man ein Königreich errichten will).
Sobald man dann eine Republik ist, hat man auch einen Senat und es spielt sich gleich wie allen anderen Republiken, was das angeht.

Verfasst: Di 29.03.2022, 16:38
von habakuk
Djugard hat geschrieben:Edit: Wir hängen noch eine Frage dran, weil uns ein Bekannter danach gefragt hat: Gibt es irgendeinen Nachteil (Marius-Update, DLCs, usw.), wenn man das Spiel über gog.com spielt?
Wir haben Imperator zwar bei Steam, gehen jedoch davon aus, dass es kein Problem ist, sich das bei GOG zu besorgen. Die aktuellste Version bekommt man dort bestimmt, und da das Spiel ja nicht mehr weiterentwickelt wird, kann man auch keine zukünftigen Updates verpassen. (Und sollte es doch nochmal was geben, gibt's das in der Regel auch gleichzeitig bei GOG.)

Edit: Wir haben gerade noch mal nachgesehen, es gibt auch alle DLCs bei GOG bzw. ein Bundle, das alle enthält. Momentan sogar im Angebot.

Verfasst: Di 29.03.2022, 23:01
von Djugard
Vielen lieben Dank an die werten Regenten MrAugustus und habakuk für die äußerst hilfreichen Antworten!

Verfasst: Do 18.01.2024, 22:28
von Sgt. Ryker
Ich habe mir das Spiel auch vor eingen Monaten fast geschenkt zugelegt aber noch nicht einmal installiert und angespielt.
Dadurch das es sozusagen fertig ist und nichts neues mehr zu erwarten ist, ist das so ein "es läuft einem ja nicht davon" Spiel.

Wenn mich mal wieder die Antike-Phase erfasst dann werde ich es auf alle Fälle spielen.

Verfasst: Mo 18.11.2024, 14:03
von Bronko40
Ich habe mir das Spiel auch mal im Sale geholt und am Wochenende meine erste Session mit Syrakus gestartet. Eine florierende Wirtschaft und wohlwollende Beziehungen mit den Nachbarn fanden ein jähes Ende als mir Rom in seiner Annexionswut den Krieg erklärte. 1,5 Jahre Krieg, sogar mit mehreren Siegen gegen die vom Konsul geführte Armee, endeten in einer Katastrophe. Tributstaat oder Klientelstaat wollte Rom nicht akzeptieren, so gab es nur die absolute Annexion. Damit war mein Spiel vorbei.

Ich habe es mit dem Invictus-Mod probiert, kenne das Standardspiel also gar nicht. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Verfasst: Mo 18.11.2024, 15:38
von Thomasius
Bronko40 hat geschrieben:Ich habe mir das Spiel auch mal im Sale geholt und am Wochenende meine erste Session mit Syrakus gestartet. Eine florierende Wirtschaft und wohlwollende Beziehungen mit den Nachbarn fanden ein jähes Ende als mir Rom in seiner Annexionswut den Krieg erklärte. 1,5 Jahre Krieg, sogar mit mehreren Siegen gegen die vom Konsul geführte Armee, endeten in einer Katastrophe. Tributstaat oder Klientelstaat wollte Rom nicht akzeptieren, so gab es nur die absolute Annexion. Damit war mein Spiel vorbei.

Ich habe es mit dem Invictus-Mod probiert, kenne das Standardspiel also gar nicht. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
Das Spiel ist auch viel besser als sein ramponierter Ruf.
An uns könnte Paradox jedes Jahr ein DLC von diesem Spiel verkaufen, aber die mögen unser Geld leider nicht.