Victoria 3 - Bestes Spiel seit geschnitten Brot
- habakuk
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Wir sind skeptisch. Prinzipiell ist Victoria geneu unsere Krangenweite, Wir hatten mit den beiden ersten Teilen viel Freude. Aber Wir können Uns kaum vorstellen, dass Paradox noch einmal in der Lage sein wird, eine wirklich fesselnde Neuauflage herauszubringen. Wir halten zwei Szenarien für denkbar.
Erstens: Das Spiel kommt raus und ist trotz all der vorher angekündigten vielversprechenden Design-Ideen letztlich eine leere Hülle, das Gameplay wird schnell repetitiv und langweilig, als Dreingabe gibt es noch eine Menge Bugs. Damit ist es der endgültige Sargnagel für die Victoria-Reihe, Vorbild wäre hier Imperator Rome.
Viel wahrscheinlicher ist Unserer Meinung nach aber Szenario zwei: Das Spiel wirkt bei Release sauber programmiert und stabil, weil Paradox weiß, dass es jetzt um die Wurst geht. Interface und Grafik sind zeitgemäß, vorgenommene Vereinfachungen sind nachvollziehbar und lassen Raum für interessante neue Ideen. So wird Victoria 3 von Kritikern und Fans beinahe enthusiastisch aufgenommen, immer mit dem Hinweis darauf, dass da zweifellos auch noch viele tolle DLCs kommen, die alles sogar noch besser machen werden. Ein paar Wochen lang ist der Titel überall präsent, kaum ein Streamer und Let's Player, der auch nur annähernd etwas mit Strategie am Hut hat, scheint ein anderes Spiel zu kennen. Die Verkaufszahlen sind entsprechend mindestens okay, vielleicht sogar sehr gut.
Doch schon bald stellt sich eine gewisse Ernüchterung ein. Auf Youtube und Twitch gibt es inzwischen Neueres, der angekündigte erste DLC lässt niemanden in Begeisterungsstürme ausbrechen, und irgendwie ist zu dem Spiel alles gesagt. Die Zahl der aktiven Spieler sinkt vergleichsweise schnell unter das Niveau sehr viel älterer Titel wie EU 4 und HOI 4. Auch wenn es nicht allzu viel zu meckern gibt, wirkt Victoria 3 im Vergleich zu seinen Vorgängern auf die Dauer kühl und berechnet, beinahe seelenlos. Vielleicht ärgert man sich über dieses Spiel weniger als über die sperrigeren, weniger leicht zugänglichen Teile 1 und 2 - aber man hängt eben auch längst nicht so dran. Vorbild wäre hier CK3.
Natürlich kann es auch anders kommen, nur: Wir haben Schwierigkeiten damit, uns das vorzustellen. Deshalb geben Wir nicht viel auf das, was bei der Ankündigung erklärt und versprochen wird.
Erstens: Das Spiel kommt raus und ist trotz all der vorher angekündigten vielversprechenden Design-Ideen letztlich eine leere Hülle, das Gameplay wird schnell repetitiv und langweilig, als Dreingabe gibt es noch eine Menge Bugs. Damit ist es der endgültige Sargnagel für die Victoria-Reihe, Vorbild wäre hier Imperator Rome.
Viel wahrscheinlicher ist Unserer Meinung nach aber Szenario zwei: Das Spiel wirkt bei Release sauber programmiert und stabil, weil Paradox weiß, dass es jetzt um die Wurst geht. Interface und Grafik sind zeitgemäß, vorgenommene Vereinfachungen sind nachvollziehbar und lassen Raum für interessante neue Ideen. So wird Victoria 3 von Kritikern und Fans beinahe enthusiastisch aufgenommen, immer mit dem Hinweis darauf, dass da zweifellos auch noch viele tolle DLCs kommen, die alles sogar noch besser machen werden. Ein paar Wochen lang ist der Titel überall präsent, kaum ein Streamer und Let's Player, der auch nur annähernd etwas mit Strategie am Hut hat, scheint ein anderes Spiel zu kennen. Die Verkaufszahlen sind entsprechend mindestens okay, vielleicht sogar sehr gut.
Doch schon bald stellt sich eine gewisse Ernüchterung ein. Auf Youtube und Twitch gibt es inzwischen Neueres, der angekündigte erste DLC lässt niemanden in Begeisterungsstürme ausbrechen, und irgendwie ist zu dem Spiel alles gesagt. Die Zahl der aktiven Spieler sinkt vergleichsweise schnell unter das Niveau sehr viel älterer Titel wie EU 4 und HOI 4. Auch wenn es nicht allzu viel zu meckern gibt, wirkt Victoria 3 im Vergleich zu seinen Vorgängern auf die Dauer kühl und berechnet, beinahe seelenlos. Vielleicht ärgert man sich über dieses Spiel weniger als über die sperrigeren, weniger leicht zugänglichen Teile 1 und 2 - aber man hängt eben auch längst nicht so dran. Vorbild wäre hier CK3.
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Hm ... also ich sehe das Problem, dass V3 schon von der Thematik her nischiger ist. CK3 hatte den Mittelalterbonus - und dient sich ja mit seinem Spielprinzip ("Dynastie!") auch den Fans von Game of Thrones, The Crown etc. an. Der Erfolg lässt sich nicht 1:1 auf ein Spiel übertragen, in dessen Zentrum Imperialismus, Kapitalismus, Sozialismus und Kolonialismus steht.
Die Frage ist halt, inwieweit PDX Atmosphäre auch für Nicht-Vicky-Veteranen in das Spiel hereinbringt. Ich persönlich würde da mehr Fluff aus der Zeit reinbringen (auch wenn dies genau die o.g. Veteranen weit von sich weisen werden). Sherlock Holmes, Jules Vernes, Lovecraft, Marry Shelly, Lord Byron, Heart of Darkness etc. pp.. "Mehr Anno 1800 wagen" wäre auch so eine Idee. Bezweifle aber, dass sie das tun werden.
Die Frage ist halt, inwieweit PDX Atmosphäre auch für Nicht-Vicky-Veteranen in das Spiel hereinbringt. Ich persönlich würde da mehr Fluff aus der Zeit reinbringen (auch wenn dies genau die o.g. Veteranen weit von sich weisen werden). Sherlock Holmes, Jules Vernes, Lovecraft, Marry Shelly, Lord Byron, Heart of Darkness etc. pp.. "Mehr Anno 1800 wagen" wäre auch so eine Idee. Bezweifle aber, dass sie das tun werden.
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Das wär schon mal sehr gut. Das war mittlerweile etwas, was bei Vicky gefehlt hat. Man war zwar die nation aber ausser den Generälen hatten man halt nur die PoPs. Mit Stellaris und Imperator hat man da ja mittlerweile schon ein paar Ideen für.crofreiburg hat geschrieben:So wie ich das bisher verstanden habe, soll es aber schon mehr Charaktere geben und ein "gewisses" CK3 Gefühl mit eingebaut werden.
Ich hoffe der Forschungsbaum wird auch noch etwas überarbeitet, das wär auch schön.
Ich lass mich mal überraschen, was die Dev Diaries sagen.
- TheBlackSwan
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Nach den ersten Beschreibungen wird V3 umfangreichere Mechaniken und mehr Tiefe haben haben als V2.
Die Victoria-Serie folgt nun mal einem materialistischen Geschichtsbild im Gegensatz zu einem individuumzentrierten Geschichtsbild wie einige andere Titel. Man kann das seelenlos nennen, V2 zeigt aber, dass es dafür eine treue Fangemeinde gibt. Wenn die Ideen git umgesetzt werden, glauben wir, dass V3 eine Weile leben wird.
Die Victoria-Serie folgt nun mal einem materialistischen Geschichtsbild im Gegensatz zu einem individuumzentrierten Geschichtsbild wie einige andere Titel. Man kann das seelenlos nennen, V2 zeigt aber, dass es dafür eine treue Fangemeinde gibt. Wenn die Ideen git umgesetzt werden, glauben wir, dass V3 eine Weile leben wird.
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- habakuk
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Ein Vorteil ist sicher, dass Victoria 2 sehr viel älter und "veralteter" ist, als es CK2 beim Erscheinen des Nachfolgers war. CK3 hat kaum jemanden enttäuscht, aber das Vorgängerspiel war immer noch sehr präsent und ließ nicht mehr allzu viele Wünsche offen. Da ist dann schon die Frage, ob man mit dem Nachfolger nach den ersten Schnupperpartien wirklich noch mal die all die Kampagnen spielen möchte, die man mit CK2 schon hinter sich gebracht hat.
Das wird bei Victoria 3 sicher anders sein. Es wird sich "neuer" anfühlen und auch viele Spieler haben, die den Vorgänger nicht kannten. Da tritt dann natürlich nicht so schnell ein Sättigungseffekt ein – immer vorausgesetzt, die Releaseversion wird stabil und gut.
Wir fanden jetzt nicht wirklich, dass der Fokus auf die Ökonomie, den es bei Victoria ja schon immer gab, das alles seelenlos erscheinen lässt. Die ersten zwei Teile waren alles andere als das. Die Gefahr der gefühlten "Seelenlosigkeit" besteht Unserer Ansicht nach eher dadurch, dass das Spiel irgendwie zu "glatt" wird, wenn der Entwickler wie bei CK3 nichts riskiert und eigentlich alles richtig macht, aber nichts wirklich Neues bringt. CK ist ja gerade das Gegenbeispiel, das den Fokus auf die Persönlichkeiten der Herrscherfamilien legt, und trotzdem ist da bei vielen der Funke offenbar nicht langfristig übergesprungen.
Das wird bei Victoria 3 sicher anders sein. Es wird sich "neuer" anfühlen und auch viele Spieler haben, die den Vorgänger nicht kannten. Da tritt dann natürlich nicht so schnell ein Sättigungseffekt ein – immer vorausgesetzt, die Releaseversion wird stabil und gut.
Wir fanden jetzt nicht wirklich, dass der Fokus auf die Ökonomie, den es bei Victoria ja schon immer gab, das alles seelenlos erscheinen lässt. Die ersten zwei Teile waren alles andere als das. Die Gefahr der gefühlten "Seelenlosigkeit" besteht Unserer Ansicht nach eher dadurch, dass das Spiel irgendwie zu "glatt" wird, wenn der Entwickler wie bei CK3 nichts riskiert und eigentlich alles richtig macht, aber nichts wirklich Neues bringt. CK ist ja gerade das Gegenbeispiel, das den Fokus auf die Persönlichkeiten der Herrscherfamilien legt, und trotzdem ist da bei vielen der Funke offenbar nicht langfristig übergesprungen.
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- habakuk
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Nein, es erschien zwischen EU3 (bzw. EU:Rome) und CK2.
Edit: Ach, HOI3 gab's ja auch noch. Ganz vergessen ... Also eigentlich ist Reihenfolge: HOI3 (2009) – Victoria 2 (2010) – Sengoku (2011; wer könnte das je vergessen) – CK2 (2012)
Edit: Ach, HOI3 gab's ja auch noch. Ganz vergessen ... Also eigentlich ist Reihenfolge: HOI3 (2009) – Victoria 2 (2010) – Sengoku (2011; wer könnte das je vergessen) – CK2 (2012)
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- Elvis
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+10
Ich glaube das würde dich eher abschrecken. Seit den alten Vickyteilen hat Paradox massiv dazugelernt, was die Zugänglichkeit anbelangt.
Das sieht man ja auch hier am Forum. Die spiele lassen einen einfach kaum noch ratlos zurück.
Da kommen einem die alten Teile eher wie Folter vor.
Das sieht man ja auch hier am Forum. Die spiele lassen einen einfach kaum noch ratlos zurück.
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- habakuk
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Das beste an Sengoku war Unserer Meinung nach, dass es gewissermaßen den Prototyp für CK2 dargestellt hat, sowohl was die für damalige Verhältnisse erstmals wirklich gute Grafik betraf, als auch was das Gameplay und den stabilen Release anging.
Mit CK2 und dessen ersten großen DLCs hatte Paradox dann eine sehr gute Phase, die Unserer Ansicht nach auch noch den Release von EU4 einschließt. Mit den ersten DLCs für EU4 ging aber dann die Misere los: von Anfang an neue Mechaniken, die keiner brauchte, die unausgegoren waren, nie wirklich repariert wurden und dem Spiel nicht geholfen haben.
Mit CK2 und dessen ersten großen DLCs hatte Paradox dann eine sehr gute Phase, die Unserer Ansicht nach auch noch den Release von EU4 einschließt. Mit den ersten DLCs für EU4 ging aber dann die Misere los: von Anfang an neue Mechaniken, die keiner brauchte, die unausgegoren waren, nie wirklich repariert wurden und dem Spiel nicht geholfen haben.
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+2
Wo habt Ihr denn das in Anführungszeichen stehende Zitat her? Von uns scheint es nicht zu sein.Montesquieu hat geschrieben:Nein, im Ernst. Wie kommt ihr da drauf und was interpretiert ihr da rein? Das interessiert mich. Um das "wir sind gespannt", geht es mir gar nicht, nur darum, wie man aus einen solchen Trailer "moderne Entwicklungen der Kolonialismus Kritik" rauslesen kann?
Keine Sorge, ich freue mich da drauf, weitere imperialistische Werkzeuge, wie die Kanonenbootpolitik zu bekommen. Nix mit Weltoffenheit.
Edit: Ich interpretiere den Trailer ganz anders herum. Eher Richtung: ja, ihr könnt auch einen afrikanischen Staat zum kommunistischen Bruderstaat machen. ÖH, ja, die preußische Kolonie daneben ... Alles ist möglich.![]()
Zur Sache: Paradox wäre zumindest fahrlässig, wenn sie keine PR-Strategie in der Schublade hätten, die sie schnell herausziehen können, wenn es massive Kritik an der Themensetzung gibt. Auch die werden Blogs lesen und mitbekommen haben, wie und wofür beispeilsweise Civilization und Colonization kritisiert wurden.
Oder aber sie haben einen buchhalterischen Strich gezogen und für sich bilanziert, auf Kritik im Zweifelsfall (weiterhin) zu pfeifen: Das fänden wir ja fast am spannendsten (und die Einführung des Layers "Rasse" schreit einfach nach Ärger).
Wir halten es jedenfalls nicht für Zufall, dass im ersten Trailer für ein Spiel namens Victoria 3 Sufragetten und rebellierende Farbige auftauchen und keine schimmernden Kanonenboote, Kürassiere oder Bismarck und Konsorten. Kein Militär in der Ankündigung eines Spieles, das nicht zuletzt Machtphantasien befriedigen soll: Das finden wir bemerkenswert, selbst wenn es nur die Reihenfolge der Entwicklung wiedergibt - denn die spiegelt selbstverständlich die Schwerpunktsetzung wider.
In der Rückschau scheint der Schwerpunkt bei Victoria 2 noch nicht so einseitig in Richtung Pops gesetzt gewesen zu sein.
Wir sind jedenfalls genuin interessiert daran, wie die Begleit-PR weiterhin aussehen wird.
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Gerade gesehen und durch den ewig langen reddit post gelesen. Hört sich tatsächlich gut an, mir machen nur 2 Dinge Sorge:
1. Die Betonung auf Simulation und den permanenten Vergleich mit Vicky 2 anstelle von Vicky 1. Für mich persönlich war Vicky 2 ein deutlicher Rückschritt zu Vicky 1, was bis heute mein Lieblings Paradox Titel ist. Es war einfach zu viel Simulation und zu wenig Spielereinmischung. Und ja ich gehöre zu den Leuten die Spaß daran hatten in Indien POPs zu teilen um den Farmaustoß zu erhöhen... Wobei gerade die geplanten neuen Systeme echt gut klingen. Das Marktsystem hört sich sehr interessant an. Ich stell mir gerade vor wie das im MP laufen könnte, China verhängt ein Exportembargo für Rphstoffe und GB erklärt den Krieg um die Routen wieder zu öffnen, erzeugt direkt historische Möglichkeiten. Und als GB könnte man die Maschienenteile endlich mal für die ersten Jahre monopolisieren. Ich fürchte nur in der Praxis ist das dann genau so nervig wie das Einflussspären System in Vicky2, wo Staaten ständig hin und her gewechselt sind wenn man die mal eine Woche in Ruhe gelassen hat. Auch das die Kapitalisten vom Spieler gesteuert sind und nicht mehr die 5. Fabrik Papierfabrik bauen die Pleite geht ist ne sehr gute Neuerung.
2. Paradox' DLC Politik ist ja schon legendär, aber das in Vicky nicht mehr alle Nationen spielbar sind, nur um das später per DLC verkaufen zu können finde ich echt schade. Gerade die verschiedenen westernization Mechaniken in Vicky 1 fand ich enorm interessant gestaltet. Und jetzt scheinen sie die Staaten teilweise einfach erstmal wegzulassen. Dann ist das Spiel wieder erst 2 Jahre nach Release wirklich fertig. Aber das ist man ja schon gewohnt.
1. Die Betonung auf Simulation und den permanenten Vergleich mit Vicky 2 anstelle von Vicky 1. Für mich persönlich war Vicky 2 ein deutlicher Rückschritt zu Vicky 1, was bis heute mein Lieblings Paradox Titel ist. Es war einfach zu viel Simulation und zu wenig Spielereinmischung. Und ja ich gehöre zu den Leuten die Spaß daran hatten in Indien POPs zu teilen um den Farmaustoß zu erhöhen... Wobei gerade die geplanten neuen Systeme echt gut klingen. Das Marktsystem hört sich sehr interessant an. Ich stell mir gerade vor wie das im MP laufen könnte, China verhängt ein Exportembargo für Rphstoffe und GB erklärt den Krieg um die Routen wieder zu öffnen, erzeugt direkt historische Möglichkeiten. Und als GB könnte man die Maschienenteile endlich mal für die ersten Jahre monopolisieren. Ich fürchte nur in der Praxis ist das dann genau so nervig wie das Einflussspären System in Vicky2, wo Staaten ständig hin und her gewechselt sind wenn man die mal eine Woche in Ruhe gelassen hat. Auch das die Kapitalisten vom Spieler gesteuert sind und nicht mehr die 5. Fabrik Papierfabrik bauen die Pleite geht ist ne sehr gute Neuerung.
2. Paradox' DLC Politik ist ja schon legendär, aber das in Vicky nicht mehr alle Nationen spielbar sind, nur um das später per DLC verkaufen zu können finde ich echt schade. Gerade die verschiedenen westernization Mechaniken in Vicky 1 fand ich enorm interessant gestaltet. Und jetzt scheinen sie die Staaten teilweise einfach erstmal wegzulassen. Dann ist das Spiel wieder erst 2 Jahre nach Release wirklich fertig. Aber das ist man ja schon gewohnt.
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- Montesquieu
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+22
Vielen Dank für die Erklärung. Das macht es deutlicher. 
Sie sonnen sich doch gerade in der Schiene schwarzer Humor und Geschichte, gerade wenn man die Kommunikation über Social Media betrachtet.
Wenn man hier die gerade erfolgreichsten PDOX-Spiele betrachtet, kann man den Social-Media-Inhalt so zusammen fassen:
- Europa Universalis: Es gibt keine wirklich aktive PR mehr.
- Crusader Kings: Hier ist ein Pferde-Inzest-Kannibalen-Simulator und geht mal schön gegen die Ungläubigen mit eurer Satans-Nudisten-Religion vor. "Deus Vult" mögen wir zwar nicht mehr so gerne, aber zwinker, zwinker.
- Stellaris: Hitler in Space inklusive KZs. Voll cool!
- HOI IV: Technik, die spielend begeistert.
Victoria I:
Ui, hatte ich gar nicht mehr so düster in Erinerung. Ist zwar Militär drin, aber geht ganz deutlich in die Richtung "Krieg ist scheiße!"
Victoria II:
Schwacher Trailer. Wenn man dem etwas unterstellen will, dann eines Industrialisierung.
Paradox steht hier also eher in der Tradition, wenn sie einen Sozial-Trailer veröffentlichen. Jingoismen haben sie da nie nach vorne gestellt.
Und genau so hat PDX das nach Außen kommuniziert und genauso hat es mir Johan sogar persönlich erklärt (2009 und 2010 bei Interviews, die ich mit ihm geführt haben, 2014 auf der Gamescom-PDX-Con). Auch auf dem Produktmanager-Panel auf der Berliner PDX-Con ging es, als die Sprache (natürlich) auf Vicky kam, nur um Pops, und um die schlechte Handelsmechanik, aber vor allem um Pops.
Wenn sie jetzt noch bessere soziale Dynamiken durch ein verbessertes Pop-System bekommen, ist das großartig, denn Victoria war genuin immer ein Pops-Simulator.
Ja, ich habe es paraphrasiert, aber genau das habt ihr eigentlich gesagt:Frisiercreme hat geschrieben:Wo habt Ihr denn das in Anführungszeichen stehende Zitat her? Von uns scheint es nicht zu sein.
Frisiercreme hat geschrieben:Wir sind sehr gespannt, wie sich auch aktuelle Perspektiven (Kolonialiskritik etc. ...) im Spiel niederschlagen. Der Trailer lässt sich ja in diese Richtung deuten.
Wenn man die Entwicklung von Paradox betrachtet, dann fahren sie eindeutig den "Skandalweg".Frisiercreme hat geschrieben: Zur Sache: Paradox wäre zumindest fahrlässig, wenn sie keine PR-Strategie in der Schublade hätten, die sie schnell herausziehen können, wenn es massive Kritik an der Themensetzung gibt. Auch die werden Blogs lesen und mitbekommen haben, wie und wofür beispeilsweise Civilization und Colonization kritisiert wurden.
Oder aber sie haben einen buchhalterischen Strich gezogen und für sich bilanziert, auf Kritik im Zweifelsfall (weiterhin) zu pfeifen: Das fänden wir ja fast am spannendsten (und die Einführung des Layers "Rasse" schreit einfach nach Ärger).
Sie sonnen sich doch gerade in der Schiene schwarzer Humor und Geschichte, gerade wenn man die Kommunikation über Social Media betrachtet.
Wenn man hier die gerade erfolgreichsten PDOX-Spiele betrachtet, kann man den Social-Media-Inhalt so zusammen fassen:
- Europa Universalis: Es gibt keine wirklich aktive PR mehr.
- Crusader Kings: Hier ist ein Pferde-Inzest-Kannibalen-Simulator und geht mal schön gegen die Ungläubigen mit eurer Satans-Nudisten-Religion vor. "Deus Vult" mögen wir zwar nicht mehr so gerne, aber zwinker, zwinker.
- Stellaris: Hitler in Space inklusive KZs. Voll cool!
- HOI IV: Technik, die spielend begeistert.
Die gab es aber nie. PDOX hat den Punkt Militärparaden bei Victoria in der Außenwirkung immer deutlich runtergespielt. Vergleichen wir hier mal die Trailer der Vorgänger.Frisiercreme hat geschrieben: Wir halten es jedenfalls nicht für Zufall, dass im ersten Trailer für ein Spiel namens Victoria 3 Sufragetten und rebellierende Farbige auftauchen und keine schimmernden Kanonenboote, Kürassiere oder Bismarck und Konsorten. Kein Militär in der Ankündigung eines Spieles, das nicht zuletzt Machtphantasien befriedigen soll: Das finden wir bemerkenswert, selbst wenn es nur die Reihenfolge der Entwicklung wiedergibt - denn die spiegelt selbstverständlich die Schwerpunktsetzung wider.
Victoria I:
Ui, hatte ich gar nicht mehr so düster in Erinerung. Ist zwar Militär drin, aber geht ganz deutlich in die Richtung "Krieg ist scheiße!"
Victoria II:
Schwacher Trailer. Wenn man dem etwas unterstellen will, dann eines Industrialisierung.
Paradox steht hier also eher in der Tradition, wenn sie einen Sozial-Trailer veröffentlichen. Jingoismen haben sie da nie nach vorne gestellt.
Nein, da muss ich widersprechen. Victoria war immer Pops, Pops, Pops, Pops und Pops. Der Handel kam danach, um vor allem die Pops anzutreiben. Die Wirtschaft erwuchs aus den Pops, das Militär erwuchs aus den Pops, alles war um diese Mechanik herumgestrickt.Frisiercreme hat geschrieben: In der Rückschau scheint der Schwerpunkt bei Victoria 2 noch nicht so einseitig in Richtung Pops gesetzt gewesen zu sein.
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Und genau so hat PDX das nach Außen kommuniziert und genauso hat es mir Johan sogar persönlich erklärt (2009 und 2010 bei Interviews, die ich mit ihm geführt haben, 2014 auf der Gamescom-PDX-Con). Auch auf dem Produktmanager-Panel auf der Berliner PDX-Con ging es, als die Sprache (natürlich) auf Vicky kam, nur um Pops, und um die schlechte Handelsmechanik, aber vor allem um Pops.
Wenn sie jetzt noch bessere soziale Dynamiken durch ein verbessertes Pop-System bekommen, ist das großartig, denn Victoria war genuin immer ein Pops-Simulator.
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Der texanische Senator der Herzen
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+1
Wie konnten Wir das bloß übersehen? Wie sollen Wir jetzt mit Montenegro die Welt (teilweise) erobern?Rohbar hat geschrieben: 2. Paradox' DLC Politik ist ja schon legendär, aber das in Vicky nicht mehr alle Nationen spielbar sind, nur um das später per DLC verkaufen zu können finde ich echt schade.
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Vous voulez le beurre et l'argent du beurre!
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+6
dimovski hat geschrieben:Wie konnten Wir das bloß übersehen? Wie sollen Wir jetzt mit Montenegro die Welt (teilweise) erobern?![]()
Demnach sollte Montenegro spielbar sein.Well over 100 playable countries, but not all countries are playable. Most of Africa, parts of inner South America, and a few surviving native tribes in North America (including the Lakota, Dakota, and Cree) were not playable. These are "Decentralized Countries." Post-launch, they want to make them playable eventually. But they want to do them right because the gameplay experience should be significantly different. All the Decentralized Countries have names and governments. There are no "uncolonized" provinces, but you can colonize on top of a Decentralized Country without declaring war.
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