Like patriots of old we'll fight our heritage to save! - Civil War 2 - AAR der CSA

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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »



Like Patriots of old we'll fight our heritage to save


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Ende Juli 1861

Der Osten


Nordvirginia, Ende Juli 1861

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Im Osten könnte alles weiterhin kaum besser laufen. General Johnston hat mit seiner Army of the Shenandoah erfolgreich über den Potomac gesetzt. Die Unionstruppen rennen weiter wie die Hasen vor ihm davon und haben die Flussüberquerung in keiner Weise behindert. Zwischen ihm und Washington steht nun keine feindliche Truppe mehr.

Der General ist jedoch vorsichtig und scheut vor einem direkten Angriff auf die gut bemannten und starken Verteidigungswerke von Washington zurück. Er ist jedoch zuversichtlich, dass die Bedrohung der Hauptstadt die Unionskräfte in Alexandria zum panikartigen Rückzug zwingen wird.

Vor einem eventuellen Marsch will er daher erst einmal seine linke Flanke gesichert wissen, weshalb er General Jackson befiehlt mit den nun vollständig versammelten und kampfbereiten Truppen aus Harper's Ferry ebenfalls den Potomac zu überqueren und Frederickstown,MD zu befreien. Die dortigen Unionskräfte sind nicht sehr stark und wir wären überrascht wenn diese sich Jackson zum Kampf stellen sollten.

Unterdessen hat General Longstreet die Stellungen Johnston's bei Leesburg übernommen und sichert dessen Rücken.

Alle erwarteten Verstärkungen haben General Beauregard bei Manassas planmäßig erreicht.


Der Westen

Die Schlacht von Reelfoot Lake am 6. Juli 1861

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Am Missisippi rückte Admiral Hollins aus Memphis mit seiner Flussflotte aus und die Unionsflotte vor Columbus zu vertreiben. Am 6. Juli 1861 trafen die beiden Flotten aufeinander. Schwerer Kanonendonner war noch meilenweit zu hören und über 2 Stunden beschossen sich Kanonenboote beider Seiten. Doch dann dampften die Unionsschiffe nach Norden in den Schutz der Küstengeschütze Cairos zurück, nachdem sie im gut gezielten Artilleriefeuer der konföderierten Boote schwer gelitten hatten. Einige Schiffe wurden schwer beschädigr und für ein Kanonenboot kam jede Rettung zu spät, nachdem es nach mehreren schweren Treffen in den Fluten des Missisippi versank.

Damit sollte für's Erste klar gestellt sein, wer den Missisippi kontrolliert.

Tennessee, Ende Juli 1861

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Nach dem heftigen Schlagabtausch werden sich auch die Schiffe von Hollins zu Reparaturen zunächst wieder nach Memphis,TN zurückziehen.

McIntosh's Brigade hat währenddessen unter ihrem Schutz unbeschadet New Madrid,MO erreicht und das genau zum rechten Zeitpunkt. Schwache Unionskräfte haben den Missisippi bei Cairo überquert und Charleston,MO besetzt.

Aus diesem Grund werden wir in den nächsten 2 Wochen weitere Verstärkungen in Form einer weiteren Tennesseebrigade zu General Ruggles transportieren.

Auch die Verbände bei Nashville sind endlich bereit. Eine kampfkräftige Brigade wird unter dem Kommando von General Zollicover nach Dover marschieren und dort die Besatzung von Fort Donelson verstärken.


Trans-Missisippi

Missouri, Ende Juli 1861

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In Missouri erfüllt J.O. Shelby mit seiner Kavallerie die zugedachten Aufgaben weiterhin mit Bravour.

Shelby hat mit seinen Männern persönlich Fort Belmont besetzt und schickt sich an auch dieses Unionsfort dem Erdboden gleich zu machen. Auch die 1st Georgia Cavalry hat ihren Sprengungsauftrag von Fort Benson erfüllt und soll sich nun Shelby anschließen, der seine Truppen konzentrieren will, da allmählich Nordstaatentruppen von Norden und Osten herannahen um seinem Treiben ein Ende zu bereiten.

Weitere Kavallerieverstärkungen sind jedoch bereits bei Fort Wayne angekommen um Shelby soweit zu verstärken, dass er weiterhin Angst und Schrecken unter den Unionssoldaten verbreiten kann.

Auch General McCulloch wird in den nächsten Wochen mit seiner Infanterie in Missouri erwartet.


Indian Territory, Ende Juli 1861

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Im Indianerterritorium konnten unsere tapferen Texas Ranger zwei weitere Unionsfestungen Fort Ellsworth und Fort Wallace kampflos einnehmen und bereiten die Sprengung vor.

Nur der Trupp der es auf Fort Zarah abgesehen hatte, traf dort unerwartet auf ein Regiment Unionskavallerie und musste sich nach kurzem Gefecht zurückziehen. Dieser Trupp wird sich zur Erholung und Reorganisation zunächst nach Fort Sumner zurückziehen.


Far West, Ende Juli 1861

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Im fernen Westen, hat die New Mexico Miliz erfolgreich Fort Stanton gesprengt und wird sich nun in die Gegend von El Paso zurückziehen. Unsere Stellungen dort erscheinen für's Erste gesichtert.

Nichtsdestotrotz hat ein größerer Trupp Texas Ranger auch das noch weiter nördlich gelegene Fort Bascom erobert und bereitet auch dieses zur Sprengung vor.


Sonstiges


Aufgrund der großzügig angebotenen finanziellen Unterstützung für die Familien von Freiwilligen durch die konföderierte Regierung, meldeten sich viele tausend Patrioten zu den Waffen, die in den nächsten Wochen in neu aufgestellten Brigaden an der Spitze zur Verteidigung der Konföderation bereit stehen werden.

Unter diesen Verbänden befindet sich auch die 1st Florida Volunteers die dem Kommando von Major James Isnogood unterstellt werden. Die Miliz erhält den Befehl in Jacksonville die Züge zu besteigen um nach Fort Henry in Tennessee transportiert zu werden. Dort wird wohl bald jeder aufrechte Mann gebraucht werden.

Unterdessen ist endlich George Pickett in Virginia eingetroffen und erhält die Ernennung zum Colonel eines Infanterieregiments aus Virginia in General Ewell's Brigade die aktuell unter Longstreet bei Leesburg dient.

Auch Major Emmanuel Ammann erhält seinen Einsatzbefehl. Als stellvertretender Regimentskommandeur in General Early's Brigade lautet sein Auftrag sich zur Nordvirginiaarmee nach Manassas zu begeben.

William Henry Fitzhugh Lee (GenLee), hat sich bereits befehlsgemäß als Adjudant dem neuen Kommandeur der Kavallerie im Shenandoahtal, J.E.B. Stuart angeschlossen, und steht im Verband der Army of the Shenandoah unter General Johnston's Oberkommando in Maryland.


gez. Lewis Armistead :smoke:

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HvS
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Beitrag von HvS »

Wie darf man denn den Ausgang der Flußschlacht einschätzen? War das nur ein Achtungserfolg oder hat das strategische Auswirkungen wie z.B. eine teilweise Negierung des Anaconda-Plans?

Wir haben das Spiel nicht und müssen deswegen Fragen..
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George Pickett
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Beitrag von George Pickett »

Leesburg, Virginia...
"Virginia...mein Virginia..." Colonel Pickett sog die warme Abendluft in seine Lungen ein. Es war ein strammer Ritt von Richmond, wo er überraschend die Beförderung zum Colonel erhielt, nach Leesburg, wo ihn sein neues Kommando erwartete. Seine beschwerliche Reise, die ihn über Wochen durch halb Nordamerika geführt hatte, näherte sich dem Ende. Bald würde er Leesburg erreichen, wo das 11. Virginia-Regiment lagerte. Sein Regiment! Ein Virginia-Regiment! Es war Ewell´s Brigade unterstellt, welche in General Longstreet´s Kommando kämpfte. Als er die Lichter der ersten Häuser erblickte, lies er sein Pferd halten uns streckte seinen schmerzenden Rücken. Auf den Feldern vor der Stadt brannten dutzende Lagerfeuer und das Weiß der Zelte hob sich noch gut sichtbar von dunklen Boden ab. Dort unten, nur wenige hundert Meter entfernt, lagerte sein Regiment...seine Jungs.

Unwillkürlich musste er lächeln. "Longstreet´s Kommando...General Longstreet...Pete war mir immer eine Nasenlänge voraus gewesen..." Er sah in den sternenklaren Nachthimmel hinauf und dachte an die vergangenen Jahre und die gemeinsamen Erlebnisse, die schon so lange her waren. Nach einigen Sekunden breitete sich in seinem Gesicht ein Grinsen aus. "Aber bei den Wällen der Chapultepec, werter Pete...da war ich erster!" Er lachte leise auf und gab seinem Pferd die Sporen und ritt in das Feldlager des 11. Virginia-Regimentes...
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

George Pickett´s AAR´s
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Hohenlohe
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Beitrag von Hohenlohe »

Ab wann kann man denn Divisionen formieren...?? Ich spiele es gerade gegen die KI und habe das Problem, dass ich in jeder meiner Formationen eine hohe Penalty habe und zu wenig Generäle... :)

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke: :)
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Sugar
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Beitrag von Sugar »

Werter Armistead,
vielen Dank für die interessante Berichterstattung.
Geht es nur Uns so, oder haben auch andere Regenten
Schwierigkeiten mit der Schärfe Eurer Screenshots?
Wir können nur sehr mühsam Ortsnamen entziffern
und sind deshalb manchmal etwas desorientiert.
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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »

@HvS: als für den Gesamtverlauf vollkommen unwichtiger Sieg. Die Kanonenboote haben nur noch sehr geringen kampfwert sobald die ersten Flusspanzerschiffe auftauchen. Sind dann eigl nurnoch Kugelfang. Aber man muss seine Siege nehmen und feiern wie sie fallen :D

@Hohenlohe: ab Anfang Oktober 1861, also wie im ersten Teil. Gibt in der Nachrichtenbox auch irgendwann in den ersten Zügen mal eine Nachricht dazu

@sugar: wir freuen uns über euer Lob und Interesse! :prost: die Städtenamen sind zugegeben klein aber an der Auflösung sollte es nicht liegen. Können das hier mit Handy problemlos vergrößern und scharf lesen. Wenn ihr eine Frage habt, werden wir diese gern beantworten. Wir wollen nur nicht jede Stadt nochmal extra mit Namen versehen. Das macht unglaublich viel stumpfsinnige Arbeit.
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Longstreet
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Beitrag von Longstreet »

Kurz nach Einbruch der Dämmerung betrat Moxley Sorrel mein Zelt - er trug immer noch die Streifen eines Corporal - und gab mir den Bericht mit der Stärke der neu eingetroffenen Truppen. Daneben sind für etliche Regimenter auch die geplanten Kommandeure endlich eingetroffen, sodass die Zeit der Übergangslösungen in vielen Einheiten dem Ende entgegen geht. Bevor ich die Liste durchging, wollte ich jedoch noch etwas für den jungen Sorrel tun. Er zeigte sich als wahrer Haudegen und begab sich mit ziemlichem Eifer in durchaus ernst zu nehmende Situationen. Wenn er wirklich so kaltblütig und unerschrocken war, würde mir der junge Mann noch von gutem Nutzen sein.

Ich suchte das Schreiben wieder hervor, das ich bereits gestern begonnen hatte. Ich bat im Kriegsministerium um die Ernennung Sorrels zum Captain und darum ihn meinem Stab zuzuteilen. Da ich die Mühlen der Bürokratie kannte, die in Richmond sicher bald in ähnlichen Bahnen laufen würden wie seiner Zeit in Washington, rechnete ich mit einer Antwort so ca. in einem Vierteljahr - Hauptsache der arme Sorrel hätte dann überhaupt noch etwas von seinem Rang, so wie die Dinge im Moment laufen..... Die Eifrigkeit die er gleich nach unserer ersten Begegnung an den Tag legte, rechtfertigte jedoch jeden Versuch der Förderung.

Jetzt nachdem ich den Brief nach Richmond unterschrieben und versiegelt hatte, fiel mein Blick auf die Liste der Neuzugänge. Einige Kompanien und Regimenter auch ein paar Nachzügler, die gesammelt wieder zur Truppe gestossen waren. Und.... ja mein Gott, sollte es wirklich wahr sein? Seit Mexico hatten wir bei wenigen Gelegenheiten von einander gehört: George Pickett! Der galanteste Offizier im ganzen Mexicofeldzug - ja das war er damals schon! Er war Ewells Brigade zugeteilt worden und hatte das 11. Virginia Regiment übernommen. Ja ein echter Virginier als Kommandeur für echte Virginier - ich ahnte bereits jetzt, dass er und die Männer es gut getroffen hatten. Ich nahm meine Uniformjacke und wollte mich auf den Weg zu Ewells Gefechtsstand machen. Als ich aus dem Zelt trat, lieferte Sorrel eine weitere Überraschung: er hatte die Pferde bereits holen lassen und drei Männer als Eskorte saßen bereits im Sattel. "Sir, ich sah, dass Col. Pickett auf der Liste stand. Jedermann kennt die Geschichte des Sturmangriffs auf Chapultepec und weiß, dass Sie beide Kampfgefährten in der Schlacht waren. Ich dachte mir, dass Sie ihn vielleicht heute Abend noch wiedersehen wollten."

Kaum zu glauben - der Mann verdiente wirklich jedes Gramm Vertrauen, das man in ihn setzte. "Corporal, bevor wir uns auf den Weg machen, senden Sie diesen Brief mit einem Melder nach Richmond! - Es eilt!" Ich gab ihm das eben gefertigte Schreiben. Ob er wohl ahnte, wie unersetzlich er mir im Tagesdienst bereits jetzt geworden war? Mit diesen Gedanken ritten wir zu Ewell.
[indent]Das Glück kommt nur zu dem, der warten kann.

Napoleon Wargame Club
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Polykrates
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Beitrag von Polykrates »

Schöner AAR! Möge Euch noch lange das Glück des Tüchtigen beschieden sein, werter Lewis Amistead! :prost:

Zum Auflösungs"problem": Der werte Lewis Amistead spielt in Full-HD (1920x1080 Pixel) und nimmt auch in dieser Auflösung seine Screenshots auf. Browser wie Firefox oder der Internetexplorer passen die Screenshots und den Rand auf die Bildschirmbreite des AAR-Lesenden an. Hat nun der Leser - wie wohl auch der werte Sugar - ein Display mit
geringerer Auflösung vor Augen so wird auch die Schrift mit zunehmend schlechterer Auflösung schwieriger zu lesen. Auf UXGA (1600x1200 Pixel) kann ich noch alles perfekt lesen, bei XGA (1024x768 Pixel) sind einige Ortsnamen schon deutlich schwieriger zu lesen. Dahinter steht natürlich ein ganz triviales Interpolationsproblem. :) Wie der werte Lewis Amistead schon beschrieb, läßt sich das Ganze umgehen, wenn man die Bilder im Original betrachtet und die Interpolation auf Seitenbreite umgeht. ;)
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GenLee
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Beitrag von GenLee »

29. Juli 1861 - Dienstantritt

Heute habe ich meinen Posten erreicht, an der Seite von J.E.B. Stuart werde ich den kommenden Herausforderungen entgegenreiten. Ich kenne ihn zwar noch nicht, doch mein Vater wusste nur gutes über ihn zu berichten, zuletzt waren sie gemeinsam ausgezogen, um den Mörder und Aufrührer John Brown festzusetzten. Wie ich jetzt bei meiner Einheit eingetroffen bin fange ich an mich zu fragen, wie lange dieser Konflikt wohl dauern wird. Hoffentlich nicht länger als ein Jahr, obwohl ein langer Krieg wohl eher Chance bereit hält, sich für eine Verwendung in höheren Rängen zu empfehlen ...
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Sugar
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Beitrag von Sugar »

Werter Armistead, werter Polykrates,
vielen Dank für Eure erhellenden Erläuterungen,
werden die Lösung des Problems bei Uns suchen.
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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »



Like Patriots of old we'll fight our heritage to save


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Anfang August 1861


Der Osten


Nordvirginia, Anfang August 1861

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Im Osten ist General Jackson planmäßig über den Potomac vorgegangen und hat Frederickstown erobert. Wie bereits mehrfach gehabt, flohen die sogenannten Unionssoldaten beim Anblick der herannahenden grauen Streitmacht nach Nordosten.

General Longstreet wurde unterdessen bei Leesburg durch weitere Verbände aus Manassas verstärkt, während bei General Beauregard der Großteil der in West Virginia derzeit nicht mehr benötigten Truppen eintraf.

In West Virginia verläuft unsere Absetzbewegung unter General Thompson planmäßig. Vor seinem Abmarsch hat er noch das dortige Schienennetz zerstört und eine vorlaute Unionsmiliz in die Berge zurückgetrieben.

General Johnston beschließt nun nach der Sicherung seiner linken Flanke zunächst weiter nach Norden gegen die erkannten Unionsverbände im Feld vorzugehen um nicht mit feindlichen Truppen im Rücken gegen Washington vorgehen zu müssen.

Er wird daher nach Norden gegen die dort aus mehreren im Rückzug befindlichen Unionsverbände vorgehen.

General Jackson wird seine Stellungen bei Montgomery,MD übernehmen, verstärkt durch einige Brigaden aus Longstreet's Kommando. Beim eroberten Frederickstown, lässt Jackson 2 Brigaden zurück die dort sichern sollen. Aus Strasburg wird General Bushrod Johnson anreisen um hier das Kommando zu übernehmen.


Der Westen


Tennessee, Anfang August 1861

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In Tennessee bleibt nach der Niederlage der Union auf dem Fluss alles soweit ruhig. Wir verstärken langsam aber stetig unsere Truppenpräsenz...

Es ist jedoch durchaus im Bereich des Möglichen, dass es mit der Neutralität Kentuckys bald vorbei sein könnte. Die Union hat ein Truppenausbildungslager auf dem Gebiet von Kentucky, 'Camp Dick Robinson' errichtet und sammelt dort Freiwillige für die Unionsarmee. Ein Zustand der eigentlich weder von den Kentuckiern noch von den Konföderierten Staaten lange toleriert werden darf...

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Trans-Missisippi


Missouri, Anfang August 1861

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Nachdem auch Fort Belmont befehlsgemäß ein Raub der Flammen wurde, will Jo Shelby mit seinen Kavalleristen beweisen, dass nicht nur unbemannte Unionsforts zu seinen Zielen gehören. Mit seiner nun versammelten Kavallerie will er in der nächsten Woche Fort Smith attackieren und erwartet dort auf einige Regimenter Unionskavallerie zu treffen, die unseren Informationen zu Folge auch beträchtliche Mengen Nachschubgüter mit sich führen.

Unterdessen ist General McCulloch mit seinen Truppen bei Fort Wayne,IT eingetroffen und wird alsbald nach Springfield,MO weitermarschieren um sich mit Price zu vereinen.

Die Kavalleriebrigade die ebenfalls zur Verstärkung von Shelby bei Fort Wayne lagerte, rückt bei nun wieder besserem Wetter ebenfalls aus und reitet nach Talasi,IT. Dorthin plant sich Shelby im Falle einer Niederlage abzusetzen. Bei der erwarteten Sieg wird die Kavallerie danach zur Verstärkung Shelbys heranreiten.


Indian Territory, Anfang August 1861

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Im Indianerterritorium verstärkt die Union langsam ihre Präsenz. Auch der Texas Ranger Verband der jüngster Tage Fort Wallace erobert hatte, wurde von einem Regiment Nordstaatenkavallerie attackiert und musste sich zurückziehen, bevor die Sprengung des Forts abgeschlossen werden konnte. Sammelpunkt auch für diese Einheit ist Fort Sumner im Süden.

Wir hoffen nun, dass zumindest die Sprengung von Fort Ellsworth gelingt um dann unsere Ranger nach einer Ruhephase und vereint erneut gegen die Union einzusetzen.


Sonstiges


Um genügend Waffen und Ausrüstung für die vielen tausend Freiwilligen unserer tapferen Bevölkerung zu finanzieren und zu beschaffen, greift die Regierung erneut zu außergewöhnlichen Maßnahmen, namentlich der Verkauf von Kriegsanleihen, die Einführung einer Sondersteuer und dem erneuten Druck von Papiergeld.

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Nicht alle diese Maßnahmen sind sonderlich populär in der Bevölkerung, doch versteht der Großteil der Leute die Notwendigkeit dieser außergewöhnlichen Maßnahmen um unsere Freiheit zu verteidigen.

Dies sollte allen nun nur umso deutlicher vor Augen stehen, da die Union ihre raffgierigen und verbrecherischen Absichten mit dem Erlass des "Confiscation Act" nur allzu deutlich gemacht hat.

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In Texas nimmt Brigadier General Henry Hopkins Sibley, ein West Pointer und Erfinder des weit verbreiteten 'Sibley Tents', den Dienst für die Konföderation auf. Er wird nach Missouri befohlen.

In Richmond erhalten einige junge Offiziere ihre ersten Feldkommandos zugewiesen:

Major Thomas Yamamoto wird nach Missouri entsandt um dort in der Army of the West unter General McCulloch zu dienen. Er soll dort das Kommando über ein Regiment Missouri-Freiwilliger übernehmen.

Captain John Franksland wird nach Tennessee befohlen um dort als Captain neu ankommende Freiwillige auszubilden. Er gehört zum Stab von General Smith.

Major George Frundsburg soll sich dem reichen Pflanzer Nathan Bedford Forrest anschließen, der in Tennessee aus eigener Finanzierung ein Kavallerieregiment, die 7th Tennessee Cavalry aufstellt und die militärische Expertise für den militärisch unausgebildeten Forrest als sein Adjudant und vorläufiger Stellvertreter liefern.

Captain Hyacinth Strachwit soll sich Wade Hampton's Legion im Verband von General Jackson anschließend dessen Artillerie-Batterie kommandieren. Dies ist keine Aufgabe die von einem Freiwilligen erfüllt werden sollte und Colonel Hampton hatte ausdrücklich um einen Offizier mit der entsprechenden Ausbildung gebeten.


gez. Lewis Armistead :smoke:

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Sugar
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Beitrag von Sugar »

Gibt es irgendetwas, was Eure Pläne nennenswert stören könnte,
werter Armistead?
Scheint ja für Euch alles wie auf Schienen zu laufen.
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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »

Man sollte das bisher nicht fehlbewerten.

Die Konföderation erhält am Anfang recht viele Truppen per Event und hat die besseren Kommandeure. Außerdem kennen wir die Rekrutierung des Nordens nicht. In 1861 ist der Norden aber meist nicht zu großen von Erfolg gekrönten Operationen fähig. Schon garnicht zu mehreren, wenn man nicht wie der werte Aktivist in unserem PBEM zu völlig opportunistischen und unerwarteten Taktiken greift.

Die ersten 2 Jahre sollte man als Norden nach unserer Erfahrung eher versuchen den Krieg nicht zu verlieren und keine allzu großen Risiken eingehen und eher stetig vorrücken um das Feld für die letzten 3 Kriegsjahre zu bereiten, wenn die eigene wirtschaftliche Überlegenheit richtig zum Tragen kommt.

Bis jetzt hat der Gegner außerdem nicht wirklich etwas verloren. Bis jetzt sind es ja alles mehr oder weniger nur Muskelspiele und Säbelrasseln.
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Beitrag von Hohenlohe »

Wir sind gespannt, wie es in eurem AAR nun weitergeht... :reiter: Weiterhin viel Glück und Erfolg...!! :top:

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :smoke: :ritter: *DIXIE HURRAH*
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Beitrag von Sugar »

Werter Armistead,
Bis jetzt sind es ja alles mehr oder weniger nur Muskelspiele und Säbelrasseln
Ihr habt die Initiative, und Wir wetten, ihr wißt sie zu nutzen.
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Können Wir das nachlesen?
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Beitrag von 123 »

Jetzt haben wir uns auch noch hinreißen lassen und mal genauer nachgesehen: Zumindest im alten ACW von AGEOD besteht von Anfang an (1861) die Bahnstrecke zwischen Meridian und Union Town obwohl sie erst 1862, nach Verlust der wichtigen Ost-West-Eisenbahnachse im Norden, fertiggestellt wurde. Wir wissen nicht, ob das im neuen Spiel berücksicht worden ist, aber wenn nicht, wäre eine entsprechende Hausregel bei künftigen AARs vorzuschlagen, wonach dieser Streckenabschnitt erst ab 1862 benutzt werden darf.
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Cfant
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Beitrag von Cfant »

Erstmal Kompliment zu diesem wirklich schön aufbereiteten AAR! Ich werde mich daraus zurückziehen, da ich meine wertlosen und gefährlichen Ratschläge dem Norden widmen werde (eigentlich sollte mich der Süden dafür zum Ehrenbürger machen :D ), aber ich freue mich darauf, nach dem Ende der Partie auch diesen toll geschriebenen Bericht lesen zu dürfen!

Habt viel Spaß und relativ wenig Erfolg, werter Armistead, auf dass der Kampf lange dauern möge!
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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »

@sugar: wir werden uns alle Mühe geben genau das zu tun ��

Den AAR zum Spiel findet vom werten Aktivist findet ihr hier im ageod-aar-Forum. Das Spiel musste leider abgebrochen werden nachdem uns der Laptop mit allen spieldateien gestohlen wurde.

@greenhorn:

Ist im Spiel nicht enthalten, da es wohl von der Engine nicht geht. Daher ist der Bau neuer Eisenbahnverbindungen auch entgegen der Ankündigung nicht möglich, worüber wir persönlich uns sehr geärgert haben. Die hausregel wäre bei einer Verfügbarkeit ab 1862 auch nur von marginaler Bedeutung. Kann man natürlich machen, wenn man es unbedingt ganz historisch will. Wird aber am Spielverlauf nichts ändern und nur mehr Mikromanament. Ist eine Abstraktion mit der wir leben können.
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HvS
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Beitrag von HvS »

Wir wundern uns ein wenig, was die Herren Spieleprogrammierer heute können bzw. nicht können. Bereits in Battle Isle II aus dem Jahre 1994 konnte man Brücken und Eisenbahnlinien bauen...
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Lewis Armistead
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Beitrag von Lewis Armistead »

@HvS: Problem liegt wahrscheinlich darin, dass man dann auch irgendwie einstellen können müsste, in welche Provinz die zu bauende Eisenbahn führen sollte. Dazu ist das Spiel offenbar nicht in der Lage. Klar hätte man das irgendwie einprogrammieren können, wurde aber wohl als zu unwichtig empfunden. Auf einer langen Liste von Dingen die wir gern in dem Spiel gesehen hätten rangiert es auch nicht unbedingt an erster Stelle.
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