Theodoros I. Dukas - Prinz Thrakiens, Fürst von Makedonien, Thessalonike & Karvuna
Sohn von Michael VII. Dukas (1050-1093)
Jahre 1106-1107
Am 2. Januar des Jahres 1106 erwarb Fürst Theodoros dank eines gesegneten Goldregens nun den Titel "
Prinz von Thrakien" und untermauert damit den Anspruch auf den byzantinischen Thron.
In Byzanz, genauer gesagt, im Osten des Reiches, machen sich die Seldschuken auf, wieder Ärger zu machen. In dieser Situation, Theodoros Heer ist noch nicht wieder in Gänze frisch, käme das recht ungelegen. Dennoch ist Theodoros ohne Feldzug unglücklich und nimmt nun seinen alten Plan wieder ins Auge. Die Wallachei im Norden. Die Gelegenheit ist günstig. 24.000 Mann kann er mobilisieren. Und das tut er auch.
Er erklärt der Wallachei den Krieg. Aus mangelndem Respekt gegenüber dereren Führern interessiert ihn nicht einmal wie die heissen. Er überfällt das Land zunächst mit ca. 10.000 Mann des eigenen Prinzentums und schickt seine Vasallen am Schwarzen Meer entlang nach Norden.
In der Wallachei angekommen, ereignet sich eine Situation, die alles wieder ins Wanken bringt. Prinz Theodoros wurde gefangen genommen!! Das Lösegeld ist dermaßen hoch, dass man sich wieder in der Schuldenfalle befindet. Das Risiko ihn zu befreien und damit seinen Tod zu riskieren, war zu hoch.
Oh Weia!
Diese Situation machte den Feldzug nun zu einer Gefahr, denn die Kosten des Heeres können nicht mehr gedeckt werden. Es ist zum...
Zu allem Überfluss wurde sein jüngster Sohn, gerade 16 geworden, Manuel Dukas, kurz darauf auf dem Schlachtfeld verwundet. Hoffen wir, dass es gut für ihn ausgeht.
Als die Schlacht weitere Tage anhielt, sie sehr knapp verlief und der Gegner Verstärkungen erhielt, dann das TRAUMA schlechthin!!! Dieser Feldzug wurde eine regelrechte Tragödie. Man konnte den Gegner zwar niederringen, doch die eigenen Verluste sind hoch. Doch das schlimmste sollte noch auf den Prinzen zueilen: ER WURDE ERNEUT GEFANGEN GENOMMEN!!! Wieder eine horrende Lösegeldsumme. Oh Nein... - doch wir zahlen. Die Rache wird unsere sein...
Oh man!
Dann der Sieg! 2.125 Männer fielen. Die Masse waren die Heere Thrakiens und Adrianopolis'. Sie wurden entlassen. Beim Gegner waren es über 5.000. Jetzt muß man den Feldzug ganz schnell zu Ende bringen. Doch man befürchtet, der Prinz ist am Ende. Er ist geschlagen und durch zwei Gefangennahmen und deren Folgen gebrochen. Es ist eine Tragödie...
In diesen Tagen zielen die Hoffnungen auf den Kaiser. Byzanz hat ebenfalls den Krieg gegen diese Bastarde erklärt. Und als man sich gerade Hoffnungen machte, aus dieser Situation irgendwie heraus zu kommen, gab es dann den Nackenschlag.
Der König Deutschlands erklärt Theodoros ebenfalls den Krieg!!!!
Oh Nein!
Nun gut... das ist eine unglaublich fatale Situation. Jetzt fehlt nur noch ein Angriff der Seldschuken, die ihre Chance wittern, und alles geht den Bach herunter...
Am 20. Januar 1107 erklärt auch die Lombardei den Krieg. Am 22. Februar besetzen Truppen des Deutschen Königs die Provinz Gizeh in Ägypten. Es ist unsere reichste Provinz und der Überfall kam so überraschend, dass die Mobilisierung der dortigen 2.400 Mann nicht gelang! Der König hatte mit nur 1.800 Mann die Provonz dermaßen überraschend besetzt, dass jede Reaktion zu spät kam, da der Fokus auf der Wallachei lag. Oh welch Unglück...
Ist dies der Untergang?
Romanos Dukas, der nach dem Rückzug des Prinzen, der genug von den Schlachten und Gefangennahmen hatte, das Heer übernommen hat, marschierte mit 7.800 Mann gegen die 6.700 Mann der Slowaken und siegte in der dritten Schlacht von Dreien in der neutralen Provinz Birlad von Moldawien. Die Gegner verloren 3.359 Mann und Romanos 1.510. Nun geht der Feldzug ohne Pause weiter nach Norden, in die Kernprovinz dieses feindlichen Fürsten.
Die dritte Provinz dieses Fürsten wurde besetzt. Sie heisst Peresechen, Zentral-Moldawien.
Indes erreichend die Deutschen aus Übersee Ägypten. Es sind mehrere Tausend Mann. Der Krieg dort scheint ausweglos und entschieden. Ägypten ist womöglich verloren.
Ende 1107 dann endlich Frieden mit diesen Wallachen. Ihr Preis sind die beiden Provinzen Turnu und Tirgoviste, die nun Bestandteil von Makedonien sind, bzw. dem neuen Prinzenstum Thrakien. Man darf nicht vergessen, dass Theodoros noch immer einen Anspruch auf den Kaisertitel Byzanz hat. Als Prinz macht er dies mehr als deutlich, wenngleich ein Konfikt ihm wohl den Rest geben würde. Nein, kriegerisch lässt sich das nicht bewerkstelligen.
In Ägypten konnten die makedonischen Truppen aus Alexandria die Provinz Gizeh zurückerobern. Die dortigen Truppen sind jedoch aufgrund der schlechten Finanzen geschrumpft. Wenn hier kein Frieden mit Deutschland möglich wird, ist Ägypten verloren.
23. November 1107: Der deutsche König lehnt einen Frieden ab. Damit ist das Schicksal Ägyptens vom Handeln des Königs abhängig.