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Verfasst: Do 30.03.2017, 02:26
von Hohenlohe
Danke vielmals für die Grüsse, werde sie ihr sogar ausrichten, da wir gute Laune dazu haben. Unser Putzteufelchen(Mutti) darf sich dann am Freitag über die Fenster und Vorhänge hermachen und ihrer Putzleidenschaft frönen.
Spielt ja eh keine Rolle, dass wir bereits überall, mit Ausnahme der Fenster, tätig waren...*grins* Sie findet immer etwas daran auszusetzen... :D

Der Entschluss die He-177 mit Sturzkampfeigenschaft zu versehen, geht auf Hitler zurück. Dieser Vollpfosten hatte von Luftfahrttechnik keinen Dunst und machte aus einem veritablen Höhenbomber einen Haufen Schrott mit seiner Forderung. Widerspruch wurde eh nicht geduldet, leider.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :top:

Verfasst: Do 30.03.2017, 08:25
von Sharpe
Von Retterling hat geschrieben:Erstmal beste Grüße an die werte Mutter werter Hohenlohe :D .

Ist euch natürlich bewusst werter Sharpe, die Ju88 besitzt Sturzkampfbomber-Fähigkeiten, weil darauf ausgelegt.
Für uns einer der besten taktischen Bomber/Nachtjäger der Luftwaffe.
BG.
Von Retterling
Völlig korrekt werter Retterling! Die Ju 88 war einer der vielseitigsten Bomber in der Luftwaffe, außer Pizza-Backen konnte die so fast alles! Aber eben als taktischer Bomber!
Während die He 177 als strategischer Bomber eingesetzt werde sollte u.a. auch um die deutsche Atombombe zu tragen. Man stelle sich vor, die Amerikaner hätten geplant die B 29 als Stuka einzusetzen!
Das große Problem der He 177 waren die Doppelmotoren, die ständig überhitzten (DB 606 bzw. DB 610)!

gez. Sharpe, der Hitzige

Verfasst: Do 30.03.2017, 08:43
von Hjalfnar
*Hust* Die Ju 88 ist übrigens derzeit der Standardbomber der Kampfgruppe... :D . Und in War Thunder finden Wir das Ding auch geil!

Verfasst: Do 30.03.2017, 09:14
von Hohenlohe
Werter Sharpe, wurden die Doppelmotoren nicht später durch andere Modelle ersetzt...?? Haben gerade nur wiki als Quelle. Übrigens gab es während der letzten Kriegsjahre einen Einsatz von He-177 Bombern gegen US-Bomber an der Ostfront, wobei deren Ausgangsbasen zerstört wurden und die He-177 ihr wahres Potential zeigen konnte.

herzliche grüsse

Hohenlohe, der Neugierige... :top:

Verfasst: Do 30.03.2017, 09:42
von Hjalfnar
Ohne die brennenden Motoren war die He-177 ein recht gutes Flugzeug. Wenn Wir Uns recht erinnern, haben Besatzungen sogar die Sturzflugbremsen ausgebaut (wie auch schon bei der He-111) um Gewicht zu sparen. Den Besatzungen war der Blödsinn dieser fixen Idee der deutschen Führung offensichtlich klar. xD

Verfasst: Do 30.03.2017, 10:40
von Sharpe
@ Hohenlohe: Es gab die He 274/277 mit vier Einzelmotoren DB 605. Die ist ohne Probleme geflogen. :top:
@ Hjalfnar: Um sturzfähig zu sein musste auch die Struktur verstärkt werden, um die Belastungen auszuhalten. D.h. Mehr Gewicht => weniger Leistung (Zuladung, Reichweite, Geschwindigkeit,...) => stärkere Motoren: 4 Motoren: Größerer "Stirnwiderstand" => Weniger Leistung => 2 Doppelmotoren (Reichsfackel!) usw. usf.
Achtung Spoiler: Ihr erhaltet ´44 die Möglichkeit etwas gegen die alliierten Bomber zu tun (allerdings ohne Luftwaffe) ;)

gez. Sharpe, der mit der breiten Stirn

Verfasst: Do 30.03.2017, 11:30
von Chromos
Hohenlohe hat geschrieben:Danke vielmals für die Grüsse, werde sie ihr sogar ausrichten, da wir gute Laune dazu haben. Unser Putzteufelchen(Mutti) darf sich dann am Freitag über die Fenster und Vorhänge hermachen und ihrer Putzleidenschaft frönen.
Spielt ja eh keine Rolle, dass wir bereits überall, mit Ausnahme der Fenster, tätig waren...*grins* Sie findet immer etwas daran auszusetzen... :D

Der Entschluss die He-177 mit Sturzkampfeigenschaft zu versehen, geht auf Hitler zurück. Dieser Vollpfosten hatte von Luftfahrttechnik keinen Dunst und machte aus einem veritablen Höhenbomber einen Haufen Schrott mit seiner Forderung. Widerspruch wurde eh nicht geduldet, leider.

herzliche grüsse

Hohenlohe... :top:
Ein keiner Einwand zu diesem hervorragenden AAR.

1937 Test mit Höhenbombern (He111, Do17)
Aus 4Km Höhe = 2% im Zielkreis von 100 Meter.
Aus 2 Km Höhe = 12-25%

Mit Ju87 (Sturzkampftechnik):
25% im Zielkreis von 50 Meter..

-> Ergebnis der Luftwaffenführung:
Zielgenauigkeit im Horizontalflug ungenügend. Sturzkampfflug zwingend benötigt.

Das deckt sich auch mit den "Treffsicherheiten" der Alliierten..
Deswegen ging man auch dort zu den Massenangriffen über.

"Hitler wollte das so":
Am Höhepunkt der HE-177 Kriese wurde Heinkel zu Hitler bestellt, der >>absolut ehrliche Antworten<< auf seine Fragen verlangte. Heinkel erklärte später, Hitler habe >>im vergleich mit Göring erstaunliche flugtechnische Kenntnisse, selbst in Detail<< gehabt. Im Verlauf der Unterredung wise Heinkel auf die Hartnäckigkeit hin, mit der Udet, Jeschonek und andere Vertreter der Luftwaffenführung auf der Sturzfähigkeit der He 177 bestanden hatten. Laut Heinkel sprang Hitler daraufhin auf und tobte: >>Aber das ist doch Wahnsinn. Das weiß ich ja bis heute nicht. Gibt es denn soviel hirnverbrannte Idiotie?<<

Man vergleiche dazu auch die ständig wiederholte Behauptung, Hitler wäre gegen ein "Nachbau" des T-34 gewesen und hätte aus "Nationalstolz" den Panther bevorzugt.
Auch hier war es wohl gerade andersherum. Hitler war eher Pragmatiker und befürwortete den Entwurf von Daimler-Benz, der in der Formgebung sehr dem T-34 nachempfunden war.
Dass so irrsinnig an der He-177 mit Stuka-Fähigkeit festgehalten wurde ist wohl einer dieser traurigen "Missverständnisse" der Geschichte.
Heinkel hat Göring wohl so oft mit einer 4-mot-Version genervt, bis dieser ihm verbot in seiner Gegenwart dieses Thema anzusprechen..
Daraufhin hat Heinkel im Geheimen eine 4-Mot Variante entwickeln lassen die dann wohl auch sehr zuverlässig und gut zu gebrauchen war.
Im Zuge dessen kam es zu dem Gespräch mit Hitler, worauf diese Maschine dann zur offiziellen Entwicklung freigegeben wurde.
http://www.luftarchiv.de/index.htm?/flu ... /he177.htm
http://www.klassiker-der-luftfahrt.de/g ... ken/541770

Also, nicht immer ist "der Böse" schuld an allem was passiert ist. Das Umfeld was ihn ermöglichte hat auch seinen Teil zu tragen.

Auch interesant, das ursprüngliche Konzept des Stuka-Bombers ist wohl nicht Deutsch:
https://en.wikipedia.org/wiki/Dive_bomber
Ernst Udet, einer der Hauptbefürworter der Stuka machte seinen Stuka-Jungfernflug mit einer F-2-C-Hawk von Curtis 1933 als er auf Kunstflug-Tournee in Amerika war. Dort wurde er zu besuch der Curtis-Wright Frabrik in Buffalo eingeladen und durfte den neuen Sturzkampfbomber der US-Marine fliegen. Das Erlebnis führte letztendlich dazu, dass Dtld. 2 dieser Maschinen zu Erprobung kaufte und der Rest ist mit der Ju-87 Geschichte..

So, genug davon.
Ich freue mich darauf die Wehrmacht (virtuell) Moskau einnehmen zu sehen.
Gibt es bei PC eigentlich auch die Möglichkeit diese Schlacht nur um "Prestige farmen" zu spielen? Und dann später noch einmal die Möglichkeit zu erspielen Moskau zu erobern?

Verfasst: Do 30.03.2017, 11:48
von Hjalfnar
Leider nein. Die Grand Campaign hält sich überwiegend an den historischen Kriegsverlauf. Wir kriegen diese eine Gelegenheit, einmal im Kreml die Tür einzutreten...um uns dann wieder zurückzuziehen. Die reguläre Kampagne bietet da etwas mehr, wenn man es richtig anstellt. Ist aber ehrlichweise nicht im Ansatz so spannend wie die GC.

- - - - - - - - - - AUTOMATISCHE ZUSAMMENFÜHRUNG - - - - - - - - - -
Sharpe hat geschrieben:@ Hjalfnar: Um sturzfähig zu sein musste auch die Struktur verstärkt werden, um die Belastungen auszuhalten. D.h. Mehr Gewicht => weniger Leistung (Zuladung, Reichweite, Geschwindigkeit,...) => stärkere Motoren: 4 Motoren: Größerer "Stirnwiderstand" => Weniger Leistung => 2 Doppelmotoren (Reichsfackel!) usw. usf.
Achtung Spoiler: Ihr erhaltet ´44 die Möglichkeit etwas gegen die alliierten Bomber zu tun (allerdings ohne Luftwaffe) ;)

gez. Sharpe, der mit der breiten Stirn
Klar, das auch. Dementsprechend versuchten die Besatzungen aber natürlich, die Dinger wieder so leicht wie möglich zu kriegen. Ein paar Dutzend Kilogramm weniger waren da schon viel wert. Bzgl. AA...meint Ihr die 120mm-Flak?^^

Verfasst: Do 30.03.2017, 13:11
von Alith Anar
Man muss Moskau selbst nicht erobern. Man hat wieder die Option stehen zu bleiben oder einfach Vorzurücken.
IMHO gibt es aber eine Eliteinheit oder einen CoreSlot zusätzlich, daher lohnt es sich schon die Stadt zu erobern.

Verfasst: Do 30.03.2017, 13:28
von Hjalfnar
Deswegen dürfen alle Zuschauer und Kommandanten ja auch ihre Stimme abgeben, ob es nach Moskau gehen soll oder nicht.

Verfasst: Do 30.03.2017, 16:30
von Hohenlohe
Wir haben zwar die Folge nicht gesehen, aber wir stimmen für Moskau...!! :ph:

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :top:

Verfasst: Do 30.03.2017, 19:29
von Chromos
Also wenn die "Beute" einmal eine neue Elite-Einheit und/oder eine neue Stamm-Einheit ist, dann solltet Ihr das wohl mal auf Euch nehmen.
Wenn man so oder so zurück muss danach..
Oder gibt es bei der "nur Verteidigen" Mission noch andere Vorteile außer einer leichteren Mission die einem eher hilft Prestige zu sparen?

Verfasst: Do 30.03.2017, 20:38
von Frankenland
Wir stimmen für NICHT Moskau.

Verfasst: Fr 31.03.2017, 07:26
von Hjalfnar
Nein, werter Chromos. Tatsächlich heißt verzichten, auf eine gesamte Mission zu verzichten, denn das folgende Defensivszenario ist das Ende der Kampagne...das spielt man aber auch, wenn man vorher Moskau angreift. Von daher ist die Mission gegen Moskau ein Bonus.

Edit: Notiert, werter Frankenland. Allerdings sieht es deutlich nach einem Sturm auf Moskau aus.

Verfasst: Fr 31.03.2017, 08:47
von Chromos
Dann, werter Hjalfnar, ja dann ist es doch recht einfach.
Auf nach Moskau, eine Mission mehr ist besser als eine weniger.

Bedeutet Ende der Kampagne dann auch, dass die jetzigen Kern-Einheiten nicht mehr weiter benutzt werden können?
Man muss also den nächsten Abschnitt wieder mit einem neuen Pool anfangen?

Verfasst: Fr 31.03.2017, 09:23
von Alith Anar
Bei der Grand Campaign werden die Einheiten übernommen.

Ihr spielt also von 39 bis 45 mit den gleichen Einheiten.
Ausnahme: Ihr wechselt nach ... 42 (?) zu den West Szenarios. Da wählt man aus seinen Truppen einen Pool von 10 (?) Einheiten und baut seinen Stamm neu auf.
Der Rest bleibt dann im Osten und steht nicht mehr zur Verfügung.

Verfasst: Fr 31.03.2017, 09:32
von Hjalfnar
Exakt. Deswegen sind z.B. der werte Iche_Bins (Panzerabteilung I B) und Private_S (Schützenregiment S) seit dem Polenfeldzug dabei.

Verfasst: Fr 31.03.2017, 15:57
von Hohenlohe
Seit wann ist denn eigentlich unsere Panzertruppe dabei...?? Wir glauben, dass dies seit dem Polenfeldzug der Fall sei...?! :)

herzlichste grüsse

Hohenlohe... :top:

Verfasst: Fr 31.03.2017, 21:52
von Hjalfnar
Jawoll, werter Hohenlohe, auch Ihr gehört seit frühester Zeit ddazu.^^

Verfasst: Fr 31.03.2017, 22:35
von Hohenlohe
Wussten wir also doch noch richtig Bescheid. Danke übrigens für die Bestätigung, oh ruhmreicher Kommandeur... :top:

herzliche grüsse

Hohenlohe... :top: