Verfasst: Do 04.12.2025, 09:57
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Ich würde vermuten, dass dieselben Regeln gelten, wie bei jeder anderen Bestandsimmobilie. Teileigentum bildet da keine Ausnahme. Die 50 Jahre fangen nach jedem Kauf wieder von vorne an, mit 2% vom dann vereinbartem Kaufpreis (abzgl. anteiliger Grundstückskosten, weil Grundstücke keiner Abschreibung unterliegen. Ist kein Grundstückspreis separat vereinbart worden, wird dieser fiktiv anhand der Bodenrichtwerte ermittelt).Zero hat geschrieben: Das gilt aber offenbar bei Bestandsgaragen nur für die Restnutzungsdauer?
Na ja, Skandinavien wäre für mich nicht die favorisierte Gegend in Europa, wo ich gerne hinziehen möchte.Arminus hat geschrieben:Delta, vergeßt die Villa in Italien: Underjordisk bunker utanför Växjö!![]()
Gut, daß Du das schreibst. Ich wollte schon schwedisch lernen und zuschlagen.deltadagger hat geschrieben:Na ja, Skandinavien wäre für mich nicht die favorisierte Gegend in Europa, wo ich gerne hinziehen möchte.
Habe zum Norden faktisch keinerlei emotionalen Bezug und Winter habe ich hier schon im Überfluss.
Inhaltlich würde ich ungern in einen Bunker ziehen, den das halbe Internet somit kennt.
Grundsätzlich möchte ich gar nicht in einem Bunker leben, das Wohnhaus obendrüber fehlt.
Und ehrlich, um die 600.000 € für DAS sind 400.000 € zu viel.
Er hat bei der reativ großen Nutzfläche nur einen Notausstieg,
keine Verteidigungschleuse, keinen belüfteten Raum für ein Notstromaggregat,
keinen separaten Akkuraum, die Filteranlage ist m. E. viel zu klein
und ausreichend dimensionierten Brauchwassertanks erkenne ich auch nirgends.
Die erkennbaren Tanks oder Pufferspeicher (für was auch immer) sind ein Witz.
2000 - 2500l für 500 m² Fläche
Kurzum, das Teil ist im Ernstfall unbrauchbar und völlig veraltet.
Das mit dem Bunker hat sich bei uns eh erledigt.Colonel Chris hat geschrieben:Gut, daß Du das schreibst. Ich wollte schon schwedisch lernen und zuschlagen.![]()
Acch, der Vorteil am Bunker ist doch, dass man gar nichts davon mitbekommt, wo er steht. Und gegebenenfalls kriegt Stockhol, vielleicht noch Göteborg eine Bombe ab, aber keine Sau interessiert sich für Småland. War übrigens immer schon so, im 12. Jahrh. sollen die Norweger sogar noch einen Kreuzzug dahin veranstaltet haben.deltadagger hat geschrieben:Na ja, Skandinavien wäre für mich nicht die favorisierte Gegend in Europa, wo ich gerne hinziehen möchte.
Das ist in der Tat das Ding in Schweden. Jeder weiß, wer wo wohnt. Für mich als Deutschen echt ein sehr komisches Gefühl...deltadagger hat geschrieben:Inhaltlich würde ich ungern in einen Bunker ziehen, den das halbe Internet somit kennt.
Das ist in der Tat das Ding in Schweden. Jeder weiß, wer wo wohnt. Für mich als Deutschen echt ein sehr komisches Gefühl...
1. muss man nicht im Telefonbuch eingetragen sein. (Und woran ich mich nicht mehr erinnern kann: Stand da wirklich die Adresse drin oder nur die Telnummer?)Bigfish hat geschrieben:??? Wie lange seit Ihr schon weg? Früher hatte es hier so dicke fette Enzyklopädien mit gelben Einband. Da war so ein Musikinstrument drauf und irgendwie hatten die was mit "Tel" oder "Teil" oder so im Namen - da war so gut wie jeder enthalten der in Deutschland nicht gerade im Wald gewohnt hat...
Die neoliberale Weltverschwörung, gesteuert aus der Mont Pelerin-Gesellschaft heraus, steckt doch bekanntermaßen hinter jedem Übel der Welt.Witold Pilecki hat geschrieben:Warum muss der arme Neoliberalismus für den totalitären Überwachungsstaat herhalten?
Der werte Arminus hat meinem Verständnis nach nur eine Aussage zu neoliberalen totalitären Überwachungsstaaten getroffen. Er hat nicht geschrieben, dass alle neoliberalen Staaten totalitäre Überwachungsstaaten sind oder dass alle totalitären Überwachungsstaaten neoliberal sind.Witold Pilecki hat geschrieben:Warum muss der arme Neoliberalismus für den totalitären Überwachungsstaat herhalten?
muss man nicht im Telefonbuch eingetragen sein. (Und woran ich mich nicht mehr erinnern kann: Stand da wirklich die Adresse drin oder nur die Telnummer?)
In D gibt es ein Grundbuch.Arminus hat geschrieben:1. muss man nicht im Telefonbuch eingetragen sein. (Und woran ich mich nicht mehr erinnern kann: Stand da wirklich die Adresse drin oder nur die Telnummer?)
2. ist Deutschalnd nicht umsonst das Geldwäsche-Paradis des internationallen Verbrechens, weil niemand weiß, wem welche Immobilie gehört.
Hier in Schweden kann ich über eine Website nicht nur dezidiert nach Leuten suchen und erhalte Anschrift, Telefonnummer und Geburtsdatum. Man sieht auch, was für Autos auf die Person gemeldet sind. Mit Kennzeichen.
Ich kann mir umgekehrt auch beliebige Immobilien angucken und sehe wer da gemeldet ist. Sehe das Alter der Immobilie, die Größe des Grundstücks, die Wohnfläche, den ungefähren Wert. Anscheinend sehe ich die Eigentümer von Immobilen doch nicht direkt, dafür muss ich den tomtrapport kaufen. Neoliberale totalitäre Überwachungsstaaten sind halt nur über die Geldbörse demokratisch. Den Schweden fehlt halt jegliche autoriäre gesellschaftliche Erfahrung und sie verstehen überhaupt nicht, wieso das problematisch sein könnte.
Stimmt, aber der Zugang ist komplexer und restriktiv.Sappho hat geschrieben:In D gibt es ein Grundbuch.
Das man aber nur einsehen darf, wenn man ein berechtigtes Interesse nachweisen kann?Sappho hat geschrieben:In D gibt es ein Grundbuch.
Wie Dooya meint. Die Menge an Infos, die hier zum einzelnen Bürger zu Verfügung stehen, wird immer totaler. Über den Begriff des Staates kann mir hier gerne streiten, die eigentlichen Instutionen und Bestandteilt sind nur zum Teil staatlich, ihre Wirkungsmacht geht häufig auch über nationale Grenzen hinaus, wären aber ohne rechtlichen Rahmen und den politischen Willen nicht möglich. Zudem lassen sich diese gesamten marktwirtschaftlichen Instrumente eben auch sehr schnell unter sich ändernden politischen Bedingungen in einen totalitären Überwachungsstaat umwidmen. Und der Staatsbegriff ist ja an sich immer wieder herausfordernd.Witold Pilecki hat geschrieben:Warum muss der arme Neoliberalismus für den totalitären Überwachungsstaat herhalten?