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Verfasst: Mo 26.05.2025, 17:12
von Mariu
Grade so die letzten paar Minuten auf Arbeit mit etwas Blackpowder vertreiben und die Story wie die Muskete zur Trapdoor wurde:



Hat mich realisieren lassen, ich hätte gerne nen bisschen HoI4 Supplysystem für Infantrie in Vicky, zumindest wär es cool wenn man sein eigenes Gewehr und Kanonen machen würde und das dann erbeuten könnte.

Verfasst: Di 27.05.2025, 18:25
von AG_Wittmann

Verfasst: Sa 06.09.2025, 16:54
von Elvis
Ich hab mich nochmal rangewagt, aber werde mit dem Spiel einfach nicht warm.
Zu 90% habe ich einfach das Gefühl überhaupt nichts zu tun zu haben.
Mir machen Spiele einfach mehr Spaß wo ich die Wirtschaft selber baue. Das macht hier aber, mit Außnahme kleiner Anpassungen, überhaupt keinen Sinn.
Man ballert einfach nur Bauindustrie hin und der Rest zieht sich von selber hoch.
Den Sinn von Kolonialisierung habe ich auch noch nicht erkannt. Ein paar Flecken Erde mit den wesentlichen Rohstoffen genügen ja. Und wenn man sich Investitionsrechte in den richtigen Ländern holt, braucht man ja nichtmal das.
Dann kann ich meine Seidenraupenfarmen auch mitten in China selber hinklatschen.
Ich habe ganz sicher auch sehr vieles noch nicht verstanden, aber irgendwie gelingt es mir nicht Ziele zu entdecken, die mir Spaß bringen.

Verfasst: Do 11.09.2025, 10:15
von Jorrig
Sehe ich übrigens ähnlich. Ich spiele Deutschland und versuche, das Hegemon-Ziel zu erreichen. Ich baue nichts, mit Laissez-Faire macht die KI das alles selber. Ab und zu was forschen und ansonsten rumgucken, wen man wo erobern kann. Mittlerweile ist der Badboy so hoch, dass ich nicht mal das mehr machen muss, weil mich alle von alleine angreifen. Als Wirtschaftssimulation funktioniert es einigermassen, aber die Steuerungsmöglichkeiten sind ziemlich klein. Ausserdem läuft es immer gleich ab, man kann überall einfach dasselbe machen, und es funktioniert auch gleich. Auch das Prestigerennen aus Victoria 2 als alternative Gewinnmöglichkeit ist weg, es geht vor allem um eine grosse Wirtschaft, die bekommt man durch eine grosse Bevölkerung, und dann durch eine grosse Armee (bekommt man auch durch grosse Bevölkerung). Das ist schade, denn Prestige sollte eigentlich etwas Anderes sein, beispielsweise Kultur, Erfindungen oder Lebensqualität neben Kolonien und grossen Schiffen.
Die Innenpolitik fand ich aber immerhin interessant, war eine schöne Herausforderung, mit Frankreich zu spielen, ohne in Revolution zu versinken.

Verfasst: Do 11.09.2025, 11:41
von X_MasterDave_X
Gott bin ich froh. Dachte ich bin zu doof um zu kapieren wie man bei Vicky3 Spaß hat beim spielen. Kam mir auch so vor als ob man fast nichts zu tun hat. Dachte mir aber, vielleicht übersehe ich was.

Ich mag an sich ja gut gemachte Simmulationen. Aber mehr wie ein paar wenige Handgriffe würde ich schon gerne machen. Sonst ist es kein Spiel mehr für mich.
Ist aber sehr schade, denn der Zeitraum und das Empire Building in der Zeit wäre schon sehr interessant.

Verfasst: Do 11.09.2025, 11:47
von KIWI
Sind wir froh, dass wir auf EPIC warten, wenn es das Spiel endlich kiwianisch gibt *LACH*

Verfasst: Do 11.09.2025, 12:00
von McMacki
Wenn euch die großen Länder zu einfach sind, dann versucht es doch mal außerhalb von Europa. Südafrika fanden wir spannend, ebenso wie Argentinien oder Chile.

Verfasst: Do 11.09.2025, 12:42
von Elvis
Ich habs nochmal versucht und auch versucht die Mechanismen besser zu verstehen. Die Gemini KI war hier eine außerordentlich gute Hilfe das Spiel besser zu verstehen.
Es hat dann auch etwas mehr Spaß gemacht. Aber eine Langzeitmotivation werde ich in dem Spiel sicher nicht finden.
Und das ist wirklich schade. Den die Mechanismen sind wirklich außerordentlich ausgefuchst und detailliert.
Aber es hilft ja alles nichts, wenn sich das Spiel am Ende überwiegend von alleine spielt und man letztlich nur so ein bisschen die Richtung steuert, in die sich die Simulation entwickeln soll.
Das ist einfach zu wenig.

Verfasst: Do 11.09.2025, 15:33
von X_MasterDave_X
Elvis hat geschrieben:Ich habs nochmal versucht und auch versucht die Mechanismen besser zu verstehen. Die Gemini KI war hier eine außerordentlich gute Hilfe das Spiel besser zu verstehen.
Es hat dann auch etwas mehr Spaß gemacht. Aber eine Langzeitmotivation werde ich in dem Spiel sicher nicht finden.
Und das ist wirklich schade. Den die Mechanismen sind wirklich außerordentlich ausgefuchst und detailliert.
Aber es hilft ja alles nichts, wenn sich das Spiel am Ende überwiegend von alleine spielt und man letztlich nur so ein bisschen die Richtung steuert, in die sich die Simulation entwickeln soll.
Das ist einfach zu wenig.
Das ist wiederum das Schöne an HoI4. Da gibts viel zu tun, aber der Bereich der leicht ausufern kann, speziell bei so großen Kriegen zwischen den Großmächten (Barbarossa etc), lässt sich das leicht automatisieren. Man könnte der KI das Land-Kriegführen, sprich das Verschieben der Divisionen und alle Angriffe komplett überlassen, es andererseits auch komplett alleine steuern, oder eine Mischung davon machen, wie ich es tue. Da überlasse ich größtenteils der KI die Infanterie und steuere die Panzer selber, und an wichtigen Stellen, speziell bei Umschließungen übernehme ich die richtigen Einheiten um den Sack sicher zu zu machen. Auch bei Durchbrüchen helfe ich gezielt mit, wobei die KI da im letzten Jahr viel besser wurde.

Verfasst: Do 11.09.2025, 15:41
von KIWI
Und so wie HoI 4 wird Victoria ja nie werden :teufel: Und solange es da nicht alle Einheiten zum Auswählen gibt, werden wie es nie spielen :facepalm: Und das können wir sagen, weil wir uns 2 Minuten mit dem Spiel beschäftigt haben... Ja. das reichte *duckundwech...gannnnzweitwech*

Verfasst: Do 11.09.2025, 16:10
von Jorrig
Ich finde die Kriegsabstraktion eigentlich ganz in Ordnung. Hat mich immer etwas gestört, dass der Fokus so stark auf dem Militär und der Einheitensteuerung lag. Das will ich eigentlich nicht machen. Gerade die Innenpolitik finde ich auch noch recht unterhaltsam. Die richtige Partei an die Macht bringen, passende Gesetze durchprügeln, dann wieder die anderen ranlassen, um die Legitimität zu kontrollieren, die Radikalen unter Kontrolle halten - das ist schon herausfordernd. Auch die Wirtschaft ist eigentlich super gemacht, wirklich komplexe Warenprozesse mit einer Menge tiefgängiger Auswirkungen. Ich habe nur die Befürchtung, dass es nicht ganz ausbalanciert ist. Der Ansatz Bauern loswerden --> Laissez-Faire und Freihandel einführen --> Infrastruktur bauen --> Steuern runtersetzen scheint mir einfach der beste zu sein, der funktioniert immer. Den Kauf bereue ich trotzdem nicht, ist eine schöne Wirtschaftssimulation.

Verfasst: Do 11.09.2025, 17:58
von Zero
Hab auch schon über 650 Stunden.
Große Herausforderung war Ostindienkompanie, da die Revolte der Inder zu verhindern ist mir ohne eigenen Mod nie gelungen. Man muss den Lebensstandard über 10 bringen, hat aber massen von Schuldsklaven. Das ist bockschwer.
Hier kann man auch nicht einfach Farmen bauen wie ein blöder (was dann leider der Brite tut), weil jede Farm, fruchtbares Land kostet. Dann hat man weniger einfache Bauern und die werden erst arbeitslos und dann Schuldsklaven.

Oder Korea macht auch Spaß und ist sehr anspruchsvoll, weil gerne mal europäische Großmächte bei Qing durchsetzen, dass man als Vasall abgetreten wird und dann wirds unangenehm.

Aus meiner Sicht sollten sie einführen, dass bestehende Gebäude permanent Baukapazität für Erhalt brauchen. Oder alternativ dass Stadtbevölkerung Wohnraum braucht, der wiederum Baukapazität braucht.
Außerdem sollte der Wechsel zwischen zwei Produktionsmethoden Baukapazität brauchen. Und Qualifikation der Arbeiter sollte eine größere Rolle spielen, was möglich ist. Hochmoderne und automatisierte Produktion sollte mehr Anforderungen an die Qualifikation stellen, als sie es heute tut.

Verfasst: Do 13.11.2025, 17:16
von Jorrig
Ich konnte nicht widerstehen und wollte nochmal einen Unzivilisierten ausprobieren, also Frankreich. :) Natürlich Japan gestartet. Den ersten Versuch habe ich gnadenlos versenkt. Zu schnell Regierungsgebäude ausgebaut, weil er mir sagte, ich schöpfe meine Steuerkapazität gar nicht aus. Das wiederum steigert die Papierkosten so ungemein, dass ich mir das nicht leisten konnte. Nach zwei Bankrotts ohne Land in Sicht habe ich aufgegeben (Regierungsgebäude abreissen hätte vermutlich geholfen). Im zweiten Versuch dann gemerkt, dass das Scheitern auch langsam und schleichend kommen kann. Ich konnte den Lebensstandard einfach nicht steigern, er dümpelte ständig unter 10, nichts half, keine Technologie, keine Gesetze oder Institutionen. Geld war auch nicht da, was tun? Schuld war nicht das Spiel, man muss sich einfach gut umschauen. Ich habe dann gemerkt, dass ich auf einmal einen Haufen Arbeitsloser hatte. 3 Mio. Arbeitslose bei ca. 3 Mio. Beschäftigten. Aber der Bausektor lief doch voll, mehr ging einfach nicht ohne Geld zu verlieren durch mehr Bauwaren! Oder? Also gespeichert und mal zum Spass Bausektor verdreifacht. Und das Verrückte: Kaum Auswirkungen auf das Budget! Private Investoren haben mir die Queue gefüllt mit minimalen Ausgaben meinerseits. Das hätte ich auch sehen können, die Warnung stand oben. Also Bausektor glatt nochmal vervierfacht und weiter ausgebaut von ca. 120 auf am Ende über 2000. Und zack! Die Wirtschaft geht durch die Decke, Geld ist im Überfluss vorhanden, auf einmal kann ich alles bauen, was ich nur will, Kraftwerke hinklotzen, Eisenbahnen in 10er-Schritten reinhauen, Machtblockstatuen in jedem Staat bauen, alles kein Problem. Ich muss schon sagen, dass ich das noch nicht vollständig begriffen habe.

Verfasst: Do 13.11.2025, 19:18
von Montesquieu
Soll ja jetzt Meta sein, sagt ja auch Elvis ...

Ich habe so noch nicht gespielt ...

Verfasst: Do 13.11.2025, 19:33
von Zero
Mit den vielen Arbeitslosen, das hatte ich jetzt als Siam auch.
Das Problem ist, dass man das freie, fruchtbare Land zubaut, z.B. mit Farmen. Wenn kein freies Land mehr vorhanden ist, kann man keine Subsistenzbauern mehr haben und die Leute werden arbeitslos.

Wenn man noch Leibeigenschaft hat, dann können die nicht mal in einen anderen Staat ziehen und dort Arbeit suchen. Dann verarmen sie und der Lebensstandard sinkt.

D.h. wenn man das freie Ackerland zubaut, dann muss man schneller Arbeitsplätze schaffen, als man Land vernichtet, dann arbeiten die ehemaligen Leibeigenen in den Fabriken.

Bürokratie aufbauen wegen der Besteuerung lohnt sich als rückständige Gesellschaft nicht. Erst die Techs erforschen für mehr Besteuerungskapazität und dann schrittweise ausbauen, wenn man Bürokratie braucht. Die Besteuerung ist dann ein angenehmer Nebeneffekt.

Btw. Siam. Die sind auch schwer. Habs 4 mal versucht und nie geschafft die Unterjochung durch die Briten zu verhindern. Musste dann im 5. Versuch voller Schmach in den Einstellungen wählen, dass die KI einem gegenüber nachsichtiger ist.

Verfasst: Fr 19.12.2025, 17:46
von Zero
Aktuell gibts das Spiel im Sale für 15 Euro. Aus Unserer Sicht lohnt sich das sehr, wenn man es noch nicht hat.

Verfasst: Mo 16.03.2026, 09:48
von Colonel Chris
Hab am WE gesehen, daß das bei Steam im Sale ist.

Kann man das einem Civ5, HOI4-Ultra, Stellaris-Irren empfehlen?

EDIT: Oh, grad des werten Zeros Post gesehen... :D ... schon 3 Monate im Sale oder schon wieder?

Verfasst: Mo 16.03.2026, 10:20
von Vargr
Wenn Kriegsführung Euer Fokus ist dann eher nicht. Die ist in dem Spiel eher rudimentär umgesetzt.

Verfasst: Mo 16.03.2026, 10:39
von Colonel Chris
Vargr hat geschrieben:Wenn Kriegsführung Euer Fokus ist dann eher nicht. Die ist in dem Spiel eher rudimentär umgesetzt.
Tatsächlich kann ich auch friedlich spielen. Krieg ist ja eher Mittel zum Zweck.

Verfasst: Mo 16.03.2026, 11:20
von Greenhorn
Ihr habt euren Clausewitz genau studiert! :)