Achso dachte wieder mal das wäre ein Cliffhänger der diesmal wieder etwas länger dauertLewis Armistead hat geschrieben:Da der AAR nun schon seit fast 3 Wochen still steht, mal ein kleines Lebenszeichen...
Das Spiel ist aktuell einen Zug weiter als bisher berichtet wurde, ruht jedoch zur Zeit aufgrund privater Angelegenheiten seitens des werten Feindes, die wir hier nicht näher erörtern wollen.
Wir wollen auch nicht verschweigen, dass wir zur Zeit auch recht viel um die Ohren haben und uns die Pause nicht weiter stört. Wir versuchen uns zwar seit Tagen aufzuraffen aus dem noch vorhandenen Material ein neues Update zu basteln aber die Lust stellt sich gerade nicht recht ein, da es auch keinen Druck gibt weiter ins Hintertreffen zu geraten.
Es wird hier auf jeden Fall noch weitergehen, aber einen Stichtag wollen und werden wir nicht nennen. Wann das Spiel selbst fortgesetzt wird, steht ja auch noch in den Sternen...
Beste Grüße
Lo
Ps. Da hier außerdem niemand je nachgehakt hat, wann es denn weitergeht sind wir ohnehin zutiefst beleidigt und fühlen uns so garnicht in der Pflicht...![]()
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- Jörg von Frundsberg
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Merde perdu encore ! letzte Worte des Marquis Montcalm bei der Schlacht bei Quebec 1759
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Ende Juli 1863

Der Osten
Nordvirginia Ende Juli 1863

Aus Richmond erhalte ich Nachricht, dass es, man möchte schon sagen wie immer in Nordvirginia ruhig bleibt.
Während sich die Truppen weiter gegenüber liegen, hat Earl van Dorn mit seinen Partisanen die Gegend um Harrisburg,PA aufgeklärt. In der Hauptstadt Pennsylvanias scheint keine große Garnison zu liegen. Eventuell wird noch einmal eine stärkere Kavallerietruppe der Konföderation der Stadt einen Besuch in nächster Zeit abstatten. Das Depot wäre ein verlockendes Ziel um den Kriegsanstrengungen der Union zu schaden.
Nach dem nun schon viele Wochen dauernden erfolgreichem Raid, wird van Dorn in einem Bogen zurück nach Harper's Ferry reiten, natürlich nicht ohne vorher noch das Schienenetz der Union lahm zu legen.
Einen solchen Ritt wird seit längerer Zeit auch mal wieder J.E.B. Stuart mit seinem Stabschef Heros von Hohenlohe und seiner ganzen Division unternehmen. Sympathisanten aus der Gegend, die die Union jetzt provokant "West Virginia" nennt, haben ihm die Information zugespielt, dass das Unionsdepot in Grafton unbewacht daliegt.
Diese Chance wollen sich die Kavalleristen nicht entgehen lassen. Vielleicht kann man gute Beute machen und der Tennessee-Armee wenn sie sich aus ihrer Umklammerung befreit hat ein Willkommen mit Beutegut der Union zusätzlich zu bestem Südstaatentabak und kühler Limonade bieten.
Im Südwesten Virginias bleibt es ruhig. Nach der leider nicht zum gewünschten Erfolg geführten Operation gegen Fort Monroe gruppieren wir die dort versammelten Truppen wieder um.
Johnson wird bei Williamsburg mit 2 Divisionen und der schweren Artillerie stehen bleiben, während A.P. Hill Richmond bewacht.
Eine Division wird zur Bewachung von Wilmington abgestellt, während eine weitere wieder Longstreet's Korps im Norden auf volle Stärke bringt.
Der Westen
Kentucky Ende Juli 1863

Nach der großen Schlacht lecken beide Seiten erschöpft ihre Wunden.
Meine Sorgen sind weiterhin groß in diesen Tagen. Das Kräfteverhältnis ist trotz unseres großen Sieges kaum verändert. Beide Seiten haben etwa ein Sechstel ihrer jeweilligen Stärke eingebüßt.
Der Fluss ist weiter angeschwollen und nach den letzten Schlachten, in denen die leichten Verschanzungen womöglich das Zünglein in der Waage waren, fürchtet Johnston diese zu verlassen um den Fluss zu überqueren und in einem schwachen Moment angegriffen zu werden.
In dem aktuellen Zustand würden die Truppen mindestens 2 Wochen für die Überquerung zu den Forts benötigen, teilweise nur mit Gewalt. Das Risiko ist für Johnston zu groß. Er inistiert darauf die Truppen zuerst zu erholen bevor er die Überquerung wagt. Mein Bangen geht weiter...
Immerhin gelingt es über den nunmehr von Buchanan gesicherten Übergang Nachschub und Munition zur Tennessee-Armee zu bringen. In den nächsten Tagen sollen außerdem 2 Kavallerieregimenter aus Nashville zumindest etwas Verstärkung über den Fluss bringen.
Während die Haupttruppen ansonsten ihre Stellungen halten, brechen Zollicover's Partisanen zu einem neuen Ritt auf. Die Union hat bei Cairo eine neue Armee unter John C. Fremont organisiert. Zollicover soll deren Stärke erkunden und nach Möglichkeit gleich die Bahnlinie in ihrem Rücken sabotieren.
Trans-Missisippi
Fort Smith,AR Ende Juli 1863

Bei Fort Smith in Arkansas, beleidigt uns noch immer die Anwesenheit der verfluchten Unionskavallerie, die nun wie es scheint auch noch unser wichtiges Depot zerstört hat.
Doch damit ist jetzt Schluss! General Leonidas Polk bricht von Memphis aus per Flusstransport mit einer Division auf um Grierson zu vertreiben und das Depot neu zu errichten.
General Henry Heth sichert mit einer in Neuaufstellung befindlichen Division solange Memphis, während Gustavus Smith Fayettville sichert um der Union keine Blöße zu bieten...
In den Nachrichten aus Missouri erwartet mich derweil eine freudige Überraschung...
Missouri Ende Juli 1863

Vor wenigen Tagen, tauchte völlig überraschend bei Springfield General Quantrill wieder auf, der nach der Schlacht für tot gehalten worden war.
Mit ihm kam der junge Lieutenant Klink. Die beiden berichteten, dass Quantrill's Pferd unter ihm weggeschossen worden war und sich die Beine verletzt hatte und selbst nicht fliehen konnte. Klink, der in der Nähe war, zog den General hinter sich aufs Pferd und schlug sich mit ihm in die Wälder.
Er errinnerte sich an berühmte Geschichten die im Süden über einen Mann namens "Rantanplan" in verschiedensten Versionen erzählt wurden, mal als Lieutenant, mal als General oder einfacher Scout soll dieser sich mehrfach in einer Scheune vor den Yankees verborgen haben um dann später auf verschlungenen Wegen zu den eigenen Truppen zurückgekehrt sein.
So verbarg auch er sich mit dem General in einer Scheune nahe St. Joseph um nach der Erholung des Generals ein Pferd für diesen zu stehlen und nun wieder in Springfield aufzutauchen.
Während Klink für seine Tat umgehend zum Captain befördert und nach Osten zu A.S.Johnson nach Humboldt abkommandiert wird, will Quantrill direkt wieder aufbrechen um Sumner bei Saint Louis mit einer neuen kleinen Partisanentruppe auszukundschaften. Dieser soll Gerüchten zufolge verstärkt worden sein.
Ebenfalls nach Norden zu einem Raid bricht Stand Watie mit seinen Indianerkriegern auf. er will zunächst bei Lexington noch einmal Proviant nehmen um dann das Hinterland der Union unsicher zu machen.
Der tiefe Süden
Golfküste Ende Juli 1863

Im Süden hat sich McDowell mit seiner Flotte endgültig abgesetzt. Das Ziel ist unbekannt, da wir mangels eigener Schiffe zu Verfolgung die Spur bereits an der Küste verloren.
Jedoch ergibt sich hier nun endlich die lang erwartete Chance Fort Pickens für die Konföderation zu erobern und ein sicheres Vorfeld für Pensacola zu schaffen.
General Taylor hat bei Pensacola das Kommando über 2 Divisionen übernommen und hat mit Colonel Cholerik einen Plan zu Eroberung erarbeitet. Über Blakeley will man das Fort auf dem Landweg erreichen und stürmen.
Es besteht zwar ein gewisses Risiko, da die Stärke der Besatzung des Forts unklar ist, aber wir vertrauen auf General Taylor's kühlen Kopf bei Bedarf die richtige Entscheidung zu treffen.
Sonstiges
Nach langem Hin und Her, gegenseitiger Versicherungen, Drohungen und diplomatischem Tauziehen, haben sich die europäischen Mächte Frankreich und Großbrittanien endlich entschlossen, in den amerikanischen Konflikt auf Seiten der Konföderation einzugreifen.
Die scharfen Baumwollembargos zeigten am Ende doch die gewünschte Wirkung und Frankreich und England erklärten den USA den Krieg.

Es gibt jedoch Gerüchte, dass die Europäer hier wohl zunächst nicht mit Landstreitkräften eingreifen wollen. Nur mit ihren Flotten die Handelswege offen halten. Typisch die Europäer...Es musste einen Haken geben. Die hohen Verluste schrecken sie wohl ab. Ihre teuren englischen Leben sind ihnen wohl zu viel wert um für die südliche Baumwolle und unsere gerechte Sache ihre Haut zu Markte zu tragen...
gez. Lewis Armistead, Oberkommandierender
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Darling, wenn dich dieser Brief erreicht, dann bin ich mit J.E.B. Stuart bereits in Grafton, denn das ist unser nächstes Ziel. Mir gehen langsam der Bourbon und der Kaffee sowie die kubanischen Zigarren aus, die wir in Harpers Ferry erbeutet haben, daher sende ich dir nochmals 5 Kilo Kaffee mit diesem Brief, damit du , was zu trinken hast am Sonntag, ausserdem Darjeeling-Tee, davon aber 10 Pfund. Ich melde mich, sobald wir in Grafton sind, wieder mit einem kurzen Brief.
Du weisst, ich bin kein Mann der vielen Worte, aber ich liebe Dich von Herzen...ich hoffe Du hast wie verabredet Tommys Familie freigelassen und beschäftigst sie im Haus. Wenn der Krieg vorbei ist, lasse ich weitere Sklaven frei und beschäftige sie weiter auf der Plantage. Ich hoffe sie bleiben. Wir sollten die Baumwollspinnerei weiter betreiben, denn damit lässt sich richtig Geld machen. Ich hoffe der neue Vorarbeiter Jeremiah Wharton lässt die Peitsche im Schrank, denn die Sklaven haben uns gute Einkommen ermöglicht.
Ich muss jetzt Schluss machen, denn es steht eine Stabsbesprechung an...
Dein dich liebender Mann
Heros von Hohenlohe
P.S.: ich sende dir noch deine geliebten kubanischen Zigarillos mit...
Du weisst, ich bin kein Mann der vielen Worte, aber ich liebe Dich von Herzen...ich hoffe Du hast wie verabredet Tommys Familie freigelassen und beschäftigst sie im Haus. Wenn der Krieg vorbei ist, lasse ich weitere Sklaven frei und beschäftige sie weiter auf der Plantage. Ich hoffe sie bleiben. Wir sollten die Baumwollspinnerei weiter betreiben, denn damit lässt sich richtig Geld machen. Ich hoffe der neue Vorarbeiter Jeremiah Wharton lässt die Peitsche im Schrank, denn die Sklaven haben uns gute Einkommen ermöglicht.
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"Er errinnerte sich an berühmte Geschichten die im Süden über einen Mann namens "Rantanplan" in verschiedensten Versionen erzählt wurden, mal als Lieutenant, mal als General oder einfacher Scout soll dieser sich mehrfach in einer Scheune vor den Yankees verborgen haben um dann später auf verschlungenen Wegen zu den eigenen Truppen zurückgekehrt sein."
Die Sache werde ich wohl nie wieder los
Geht bitte in den nächsten Zügen genauer auf die Intervention der Franzosen und Engländer ein. Das hat man bisher ja recht selten gesehen!
Schönes Update natürlich (wie immer)!

Die Sache werde ich wohl nie wieder los
Geht bitte in den nächsten Zügen genauer auf die Intervention der Franzosen und Engländer ein. Das hat man bisher ja recht selten gesehen!
Schönes Update natürlich (wie immer)!
- Lewis Armistead
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- Lewis Armistead
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Anfang August 1863

Der Osten
Nordvirginia Anfang August 1863

Aus Nordvirginia meldet General Lee, wie bereits in den letzten Wochen und Monaten: Alles ruhig.
General van Dorn ist in Harper's Ferry glücklich von seinem Raid durch Maryland und Pennsylvania zurückgekehrt.
General Stuart ist dagegen planmäßig nach West Virginia aufgebrochen und fand kurz vor Ende Juli Grafton und das dortige Depot völlig unverteidigt vor.
Die Soldaten unter ihnen Lieutenant Colonel Heros von Hohenlohe taten sich an dem reichen Essensangebot gütlich und fanden jeder etwas dringend benötigtes aus dem prall gefüllten Ausrüstungsangebot.
Neben allgemeinen Versorgungsgütern und Proviant wurde auch eine große Menge Munition sichergestellt. Nun soll so schnell wie möglich, so viel wie möglich dieser Güter auf die Pferde geladen werden und anschließend der Rest vernichtet werden. Die Union kontrolliert noch immer die Bahnlinie in die Region und Stuart erwartet einen Gegenangriff.
Nach der Zerstörung plant er sich wieder nach Strasburg,VA abzusetzen.
Auf der Halbinsel bleibt wie im Norden Virginias alles ruhig.
Der Westen
Kentucky Anfang August 1863

Ich sitze noch immer mit meinem Stab bei den Forts Henry und Donelson bei Winder's Korps. Wir planen gemeinsam den endgültigen Rückzug von Johnston's Tennesseearmee über den Fluss in die Sicherheit der Forts.
Johnston und Hill kommunizieren mit uns über Buchanan's Flussflotte. Beide melden Marschbereitschaft. Die Männer haben sich von den schweren Schlachten einigermaßen erholt. Sie glauben den Fluss in 2 Wochen überqueren zu können. Johnston soll dabei die Nachhut bilden.
Ich mache mir große Sorgen, dass die Union die sich ebenfalls reorganisiert haben wird und noch immer konzentriert bei Clarksville steht, Johnston und Hill im gefährlichen Moment der Überquerung angreift.
Doch die Situation wird mit jeder Woche unhaltbarer und gefährlicher. Der Sommer wird nicht ewig dauern und die Union bringt immer mehr Divisionen heran.
So viele Faktoren...hält Buchanan mit seiner Flussflotte die ebenso schon seit Wochen im Einsatz steht den Abschnitt sicher für die Überquerung? Greift die Union an? Macht uns nicht plötzliches schlechtes Wetter einen Strich durch die Rechnung? Haben Johnston und Hill die nötige Zeit richtig eingeschätzt?
Ich unterzeichne den Befehl. Ich hoffe es geht alles gut. Nachdem mein Adjudant das Zelt verlassen hat, falte ich die Hände zu einem kurzen Gebet...
Am Missisippi bleibt unterdessen alles soweit ruhig. Die Union traut sich noch immer nicht über den Fluss zu dem von uns schon lange aufgegebenen Paducah. So bringt uns die Stadt noch jede Menge knappe Versorgungsgüter, weshalb ich über jeden Tag, den die Yankees die Hosen voll haben dankbar bin.
Hinter den Linien der Union treiben auch die Partisanen Zollicover's wieder ihr Unwesen. Auch wenn die Union ihre Depots mittlerweile mit Garnisonen schützt wird Zollicover sicher wieder einigen Schaden an den Gleisen anrichten. Mich wundert, dass die Union die Männer scheinbar schalten und walten lässt wie sie wollen. Aber es ist auch immer wieder beunruhigend wie schnell die beschädigten Gleise wieder in Stand gesetzt sind. Die Ressourcen der Union scheinen manchmal unerschöpflich.
Fortsetzung folgt...
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Liebste Annabelle, wenn dich dieser Brief aus Grafton erreicht per Kurier, dann sind wir sicher bereits in Strasbourg, in unserem dortigen Depot. Wir haben in Grafton reiche Beute gemacht. Jedermann hat jetzt eine warme Decke zusätzlich für den Winter sowie einen Mantel, den wir noch umfärben müssen, sowie ausreichend Munition. Dazu hat jeder jetzt einen Colt-Revolver sowie einen Sharp- Karabiner und einen Säbel. Privat habe ich mir ein neues Kaffeegeschirr sowie eine Kaffeemühle gesichert sowie 50 Pfund brasilianischen Kaffees und 10 Pfund Darjeeling Tee. Ausserdem habe ich jetzt zwei Ersatzpferde guter Qualität mit neuen Sätteln. Wir sind auch zufrieden über die 20 Pfund kubanischer Zigarren, die wir Offiziere unter uns aufgeteilt haben. Ich habe 4 Pfund bekommen, dass reicht mir ein halbes Jahr. Ich schreibe dir aus Strasbourg den nächsten Brief.
In Liebe dein Gemahl
Heros von Hohenlohe
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- Longstreet
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+2
Verehrter Lo,
wir liegen wie Du ja weißt immer noch nördlich von Manassas am Ufer des Potomac. Die Nachrichten aus Tennessee sind teilweise beunruhigend, dennoch vertrauen die Männer als auch ich darauf, dass Ihr im Westen ganze Arbeit leisten werdet. Vor allem die Abwehr der letzten Angriffe sind wahre Meisterleistungen. Der alte Bobby Lee zeigt immer wieder, dass unser ganzes Vertrauen in Ihn gerechtfertigt ist. Letztens hat er Stuart über die Berge nach Grafton geschickt und damit mal wieder den richtigen Riecher gezeigt. Wir beten für den Erfolg, damit die langen Jahre des Kampfes und der Entbehrungen eine Ende finden und wir endlich Frieden finden.
Erfolg für Deine Pläne und Gottes Segen für uns alle
Pete
wir liegen wie Du ja weißt immer noch nördlich von Manassas am Ufer des Potomac. Die Nachrichten aus Tennessee sind teilweise beunruhigend, dennoch vertrauen die Männer als auch ich darauf, dass Ihr im Westen ganze Arbeit leisten werdet. Vor allem die Abwehr der letzten Angriffe sind wahre Meisterleistungen. Der alte Bobby Lee zeigt immer wieder, dass unser ganzes Vertrauen in Ihn gerechtfertigt ist. Letztens hat er Stuart über die Berge nach Grafton geschickt und damit mal wieder den richtigen Riecher gezeigt. Wir beten für den Erfolg, damit die langen Jahre des Kampfes und der Entbehrungen eine Ende finden und wir endlich Frieden finden.
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Anfang August 1863 - Part II

Trans-Missisippi
Missouri Anfang August 1863

Aus Missouri erhalten wir dieselbe Meldung wie schon seit ewigen Zeiten. Alles ruhig...
Aber ich bin froh zu hören, dass die Männer trotzdem wachsam bleiben. So ist Quantrill direkt wieder mit einer kleinen Truppe aufgebrochen um die Truppenstärke von Sumner neu zu evaluieren.
Stand Watie hat seine Indianer währendessen bei Lexington ausruhen lassen und will nun zu einem waghalsigen Raid nach Norden aufbrechen, der seine Männer bis nach Quincy,Iowa führen soll. Gerüchten zufolge ist das dortige Unionsdepot völlig unbewacht.
Arkansas Anfang August 1863

In Arkansas hat das per Flusstransport eingetroffene Korps General Polks Fort Smith zurückerobert, hat jedoch Grierson nicht mehr angetroffen. Dieser hat sich bereits aus dem Staub gemacht.
So wird Polk wohl unverrichteter Dinge wieder nach Memphis zurückfahren müssen. Die Infanterie-Brigade, die künftig für den Schutz von Fort Smith abgestellt werden soll, wird in den nächsten Wochen eintreffen. Erst wenn die Lage gesichert ist, soll das Depot wieder aufgebaut werden.
Heth erwartet bei Memphis weiterhin die letzten Verstärkungen um seine Division zu vervollständigen.
Der tiefe Süden
Aus dem tiefen Süden war der letzte Stand meiner Information der bevorstehende Angriff auf Fort Pickens unter Oberbefehl General Taylors.
Vor 2 Tagen erhielt ich nun endlich Nachricht über den Verlauf der Operation.
Diese konnte General Taylor offenbar mit Bravour meistern.
Trotz des langen Marsches durch schwieriges Gelände und den Angriff auf das Fort über die schmale Landzunge, konnte der General die Festung unter moderaten Verlusten erobern. Besonders freut mich, dass ich höre, dass der von mir nach Süden beorderte Colonel Cholerik sich hervorragend bewährt hat.
Die Schlacht von Fort Pickens am 27. Juli 1863

Da ich bereits vorher aufgrund seiner Leistungen in Virginia eine hohe Meinung von General Taylor hatte und dieser sich nun versuchsweise in einem ausgedehnteren Kommando bewährt hat, will ich unverzüglich seine Beförderung zum Major-General in die Wege leiten.
Seine Streitmacht wird zunächst unter Zurücklassung einer Garnison nach Pensacola zurückmarschieren. Zeigt sich dann die Union nicht wieder mit einer Flotte im Süden, kann ich wohl endlich wieder Verstärkung nach Kentucky beordern.
Golfküste Anfang August 1863

Eine erneute Attacke auf unsere Küsten wird ohnehin schwierig für die Union, da wir in jeder wichtigen Küstenstadt mittlerweile eine Garnison in Divisionsstärke aufgebaut haben.
In der Mobile Bay warten 3 neu konstruierte Panzerschiffe nur darauf einer eventuellen Landungsflotte das Fürchten zu lehren.
Sonstiges
Wieder einmal hat unser Präsident es geschafft den störrischen Regierungen der Staaten die Mobilisierung von Staatsmilizen abzuringen. Stück für Stück schaffen wir es immer wieder einzelne für Garnisonsdienste vorgesehene Regimenter, den Staaten abzuschwatzen und den Hauptstreitkräften zuzuführen.

Neben der Beförderung für General Taylor, konnten wir Präsident Davis noch von weiteren Ernennungen neuer Generale überzeugen.
Der erste in dieser Liste, ist der reiche Pflanzer Wade Hampton, der zu Kriegsbeginn als echter Patriot aus eigener Tasche eine hervorragend ausgerüstete gemischte Truppe aufstellte und mit Umsicht und Tatkraft in die Schlacht führte. Besonders als Reiterführer unter Stuart hat sich Hampton bewährt und wird nun verdient zum Brigadier-General ernannt.

Nummer 2 ist ein Neffe General Lee's, Fitzhugh Lee, der sich ebenfalls als Reiterführer unter Stuart ausgezeichnet hat und nun die verdiente Beförderung zum Brigadier-General erhält.

Komplettiert wird das Trio der frisch ernannten Generale, durch Stephen Dill Lee der vorher als Artillerieführer in de Nordvirginia-Armee bereits zahlreiche Kampferfahrung und nicht geringen Ruhm gesammelt hat. Der aus South Carolina stammende Spross einer bekannten Pflanzerfamilie ist übrigens ebenfalls entfernt mit General Robert E. Lee verwandt.

gez. Lewis Armistead, Oberkommandierender
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Möge die kommende Zeit dem Süden neue Erfolge gewähren...die Hoffnung stirbt zuletzt.*YEE-HAH*
herzliche grüsse
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Die Unterstützung aus dem Ausland

Die Briten
Großbritannien August 1863

Soeben hat mir mein Adjudant eine Studie über die Kräfte vorgelegt, welche die Briten und Franzosen bereit wären zur Unterstützung der konföderation zum Einsatz zu bringen.
Das mit Abstand größte Kontingent bietet dabei Großbritannien.
Auf den britischen Inseln steht das gesamte britische Expeditionskorps unter dem Kommando des ehrenwerten Sir Charles Windham in mehreren Flügeln bereit.
Die beweglichen Kräfte, die zum Einsatz gebracht werden könnten belaufen sich Nachschubeinheiten eingeschlossen auf etwa 70000 Mann, darunter zahlreiche Elite-Einheiten. Hervorragend ausgerüst und bewährte Berufssoldaten.
Diese stattliche Armee stünde mehr oder minder ungemindert zum Übersee-Einsatz bereit, da 15000 Mann unbewegliche Garnisonen in Großbritannien verbleiben würden.
Zum Übersetzen und erobern der Seehoheit steht den Briten eine gewaltige Flotte zur Verfügung. Allein auf den Schiffen tun fast 10000 Matrosen ihren Dienst für das Empire.
Es sieht aus, als müssten wir uns für die Ausfuhr feinster südlicher Baumwolle nicht mehr lange auf Blockadebrecher verlassen.
Kanada August 1863

In Kanada ist das Empire bei weitem nicht so stark aufgestellt, wie in der Heimat, doch sollten sie ihre wenigen Stützpunkte im schwierigen Gelände halten können.
Nur 8000 Mann ihrer Truppen sind beweglich, doch die zusätzlichen 29000 Mann fixierter Truppen unter dem Oberkommando der Canada-Armee und ihrem Oberbefehlshaber Sir Charles H. Doyle bilden ein starkes Bollwerk.

Die Franzosen
Die Franzosen sind leider nicht bereit Teile ihrer europäischen Landkräfte zu unserer Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Ungünstig jedoch verständlich betrachtet man die explosive Lage auf dem Kontinent mit dem aufstrebenden Preußen.
Jedoch stellen sich die Franzosen bereits seit einiger Zeit gegen die US-Interessen in Mexico, was uns nun von Nutzen sein könnte.
Mexico August 1863

Bei Vera Cruz steht die französische Expeditionsarmee unter dem Kommando von Elie Forey mit 17500 Mann beweglichen Truppen. Weitere 6000 Mann unbewegliche Truppen dienen als Garnison. Hier gibt es jedoch für keine Seite nicht wirklich alles zu gewinnen. Dazu kommt, dass die Truppenstärke der mexikanischen Opposition komplett unklar ist.
Von größerem Nutzen wird uns die französische Flotte sein, die zwar nur von etwa halb so vielen Matrosen bemannt wird, jedoch mit modernen Schiffen große Schlagkraft liefern kann um unsere Handelswege über den Atlantik zu sichern.
Karibik August 1863

Auch in der Karibik werden uns englische und französische Schiffe künftig helfen, die von den karibischen Besitzungen ihrer jeweiligen Regierungen operieren werden. Zwar haben unsere Blockadebrecher im Golf von Mexico auch bisher relativ ungehindert schmuggeln können, jedoch kann eine starke Sicherung alles andere als schaden.
Es ist ein merkwürdiges Gefühl, vielleicht bald mit den Briten Seite an Seite zu kämpfen, mit denen wir uns vor gerade 50 Jahren noch erbittert bekämpft haben. Doch jede Hilfe ist willkommen. Die Zukunft der Konföderation sieht immer breiter aus.
gez. Lewis Armistead, Oberkommandierender
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- SolInvictus202
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