Seite 4 von 10
Verfasst: Fr 28.05.2004, 16:45
von Ruprecht I.
Öh, Nassau gehört nach 1.02 nicht mehr zum Herzogtum.
Und die beiden Rechen als Tarnung dafür, daß Ihr nicht 3 Varianten von Leiningens einbauen wollt, lassen Wir nicht gelten

Verfasst: Fr 28.05.2004, 16:59
von Trajan
Ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Nur was hat Euch gehindert die Löwen der "Schwaben" einzubauen? *duck*

Verfasst: Fr 28.05.2004, 17:03
von Ruprecht I.
Die gehören zum Herzogtum Schwaben, also sollten sie auch dort Verwendung finden (ist das nicht sogar das schwäbische Herzogswappen in CK?). Für das jetzt statt Nassau zu Franken gehörende Württemberg dann natürlich die Hirschbalken

Verfasst: Fr 28.05.2004, 17:05
von Trajan
Nun Wir gehen halt davon aus, da eben eine Linie der "Staufer" den Titel Herzog von Franken inne hatten...

Deshalb wäre es ja schön wenn, eben diese "Löwen" mit dem Rechen irgendwie in Verbindung gebracht werden könnten...
Der Rest was noch zum Hzg. dazukommt ist eh zufall...

Verfasst: Fr 28.05.2004, 17:10
von Ruprecht I.
Geht schlecht, der Herzog ist Kg Heinrich IV. höchstselbst (ein Salier, also Franke)

Die Löwen gehören nunmal zu Schwaben, und wenn Ihr Euch auf den Kopf stellt und mit den Füssen wackelt

Verfasst: Fr 28.05.2004, 17:17
von Trajan
Weiß nicht was Ihr habt, das haben Wir Euch doch schon längst zugestanden!

Verfasst: Fr 28.05.2004, 17:21
von Ruprecht I.
Eure 'Entführungsaktionen' belegen das Gegenteil
Eine Vereinigung fränkischer und staufisch/schwäbischer Wappenteile wäre nur auf nächsthöherer Ebene möglich, aber da sitzt schon der König und hält den Pleitegeierääääh Reichsadler
Und einen Löwen im Fränkischen gestehen Wir Euch zu: den pfalzgräflichen
(das ist tatsächlich ein 'staufischer' Löwe, da die Pfalzgrafschaft erst unter den Staufern eingerichtet wurde)
Verfasst: Fr 28.05.2004, 18:45
von Trajan
Hmm, Wir haben da was, was Euch überraschen wird...
Konrad III.
(1093-1152), erster König (1138-1152) des Heiligen Römischen Reiches aus dem Hause der Staufer, Sohn Herzog Friedrichs I. von Schwaben. Konrads Onkel, Kaiser Heinrich V., belehnte ihn 1115 mit dem
Herzogtum Franken und übertrug ihm 1116, während seines Italienzuges, die Regentschaft im Reich...

Verfasst: Fr 28.05.2004, 18:50
von Ruprecht I.
...und 1168 wurde Franken von Friedrich I. an die Bischöfe von Würzburg übergeben
Solche Episoden zählen nicht
Wer hat Euch nur auf die Idee gebracht, die Staufer könnten auch nur kurz mal Franken gehabt haben

Verfasst: Fr 28.05.2004, 18:54
von Trajan
Ach Ihr und Eure Ausreden immer.
Zumal Franken auch kurz wieder den Bischöfen abgenommen wurde...
Aber geht mal ein paar Jährchen zurück, da gab es schon mal einen Schwaben der Herzog in Franken war namens Eberhard.
Und wenn die Schwaben nicht Franke "unterjocht" hätten wie Ihr meint, so frag ich mich, was macht der fränkische Rechen in dem Wappen vom Ländle?

Verfasst: Fr 28.05.2004, 19:05
von Ruprecht I.
Aber dieser Schwabe war sicherlich kein Staufer. Ihr dürft jeweils die Hintergründe nicht vergessen: das Wappen war das der Staufer, und wurde erst durch sie (oder in Erinnerung an sie) zum schwäbischen Wappen. Daß ein x-beliebiger Schwabe, den Wir nichtmal kennen (kennen nur die württemberger Eberhards), mal zuuuufällig auf dem Frankenthron saß, bedeutet nicht, daß das Wappen 'importiert' wurde.
Und der Rechen im bw Wappen: noch einmal der Link
http://www.hartter.de/schwaeb/bw_wap.htm
Teile Frankens sind auf heute bw-Gebiet, so wie auch Schwaben, daher sitzt der Rechen auf dem Schild. Aber der Rechen ist nicht im schwäbischen Wappen
Die Würzburger Bischöfe hatten das Herzogtum übrigens bis 1803.
Hättet Ihr was dagegen, falls Ihr eine Fortsetzung der Diskussion wünscht, diese in die Kneipe zu verlegen? Wenn der verehrte Meridianmeister sieht, was wir hier mit seinem Thread angestellt haben, bastelt er uns keine Wappen mehr...

Verfasst: Fr 28.05.2004, 19:11
von Trajan
Soll Uns recht sein - Ihr verliert ja eh...
Am besten legt Ihr Euch ICQ zu dann können wir das "Of Topic" erledigen...

Verfasst: Fr 28.05.2004, 19:32
von Ruprecht I.
Ihr meint wohl 'off-board'
Ihr und gewinnen? Das glaubt auch nur Ihr
Alsdann, wenn Ihr meint, Unsere zwingende, unüberwindliche und gnadenlos geniale Argumentation entkräften zu können, äußert Euch an der Tafelrunde...

Verfasst: Fr 28.05.2004, 19:49
von Trajan
Jetzt kommt`s sogar noch besser werter Ruprecht aber seht selbst...
Die fränkischen Konradiner hatten immer ein sehr gutes Verhältnis zu den ottonischen Königen. Nach Herzog Eberhard wurde jeder fränkische Herzog im Einvernehmen mit den Ottonen erhoben. Die Loyalität der Familie der Konradiner wurde schließlich 926 mit der Belehnung mit dem Herzogtum Schwaben für Eberhards Sohn Herrmann belohnt.

Verfasst: Fr 28.05.2004, 19:51
von Ruprecht I.
Sind trotzdem nicht die Staufer

Verfasst: Fr 28.05.2004, 19:54
von Trajan
Die Staufer griffen bereits seit Anfang des 12. Jahrhundert nach Franken aus. Um 1110 starb der Graf von Komburg-Rothenburg, dessen Erbe aus ungewissem Grund auf
die Staufer überging. König Heinrich V. unterstützte diesen Erbfall, da er in Italien gebunden war und eine stabile Verwaltung im Reich brauchte. Während der Abwesenheit des Saliers wurden die Staufer-Brüder Friedrich II. und Konrad (III.) zu dessen Stellvertretern im Reich benannt.
Auch der Raum Würzburg war in dieser Zeit in der Hand
der Staufer. Nachdem der bisherige Bischof Erlung einen entschiedenen antisalischen Kurs verfolgte, setzte Heinrich V. diesen sofort ab und übertrug die Regierung im Jahre 1116 (bis 1120) an
die Staufer. Die wichtigste Quelle von Ekkehard von Aura Chronicon universale spricht in diesem Zusammenhang von einem »ducatus orientalis franciae«, wobei der Begriff von einem Herzogtum mehr als unsicher ist. Obwohl Franken seit über 200 Jahren den Stauts eines Kronlandes hatte, schien der Gedanke eines eigenen Herzogtums immer noch gegenwärtig gewesen zu sein.
Dann müßt Ihr mir den markierten Namen erklären...

Verfasst: Fr 28.05.2004, 19:58
von Ruprecht I.
Warum denn? Ist doch nichts neues. Die Staufer hatten es, gaben es Würzburg. Daß dieses eine Zeitlang auch staufisch war, ändert nichts. Bistümer pflegen normalerweise nicht erblich weitergegeben zu werden, so daß dort bald kein Staufer mehr saß
Also alles Episode

Verfasst: Fr 28.05.2004, 20:06
von Elias
Ich sehe schon, dass Thema Herzogtum Franken wird uns noch eine Weile beschäftigen.
Man könnte natürlich auch ähnlich wie bei Mecklenburg bestandteile von Stadtwappen einführen. Aschaffenburg, zum Beispiel. Wie wäre das?
Verfasst: Fr 28.05.2004, 20:18
von Trajan
Schuld ha tja da nur der (werte)

Ruprecht der alte Nörgler!

Aber auf das Aschaffenburger Wappen würden selbst Wir nicht zurückgreifen wollen - ist öde ohne Ende.

Verfasst: Fr 28.05.2004, 20:22
von Ruprecht I.
Bah, Nörgler!
Nennt Uns einen auf hist. Authenzität besessenen Pedant, damit trefft Ihr besser
Tja, Aschaffenburg... ist das im Spielzeitraum nicht zu unbedeutend, um wappentlich vertreten zu sein?