Millennia, ein Sandbox-Civilization
- Mortimer
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Noch ein kleiner Zwischenbericht: Wir sind immer noch bei unserer ersten (richtigen) Partie und empfinden das Spiel als sehr umfangreich. Mittlerweile befinden wir uns in Zeitalter VIII von insgesamt X. Nach dem Zeitalter der Entdeckungen ist es uns nicht mehr gelungen, eine weitere Epochenvariante freizuspielen. Die KI ist da meist einfach schneller, wahrscheinlich haben wir uns zu lange in der Epoche der Entdeckungen aufgehalten und forschen wohl auch zu langsam. Wir werden wahrscheinlich auch nicht gewinnen, unser bedrohlicher Nachbar USA liegt klar in Führung. Wir haben den Wert der Religion kennengelernt: Wir haben als erste eine Religion gegründet (Christentum) und diese unter die heidnischen Amerikaner gebracht. Dadurch haben sich die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten spürbar verbessert, da wir ja den gleichen Glauben teilen. Wir setzen überhaupt stark auf Diplomatie, bauen Handelsrouten auf und vermeiden Kriege. Mit den Deutschen, die unsere zweiten Nachbarn sind, lagen wir allerdings einige Zeit im Krieg, wobei wir ihnen München abknöpfen konnten. Das ist aber schon Jahrhunderte her. Die Stadt heißt inzwischen Eleusis, wir sind schließlich Griechen.
Sehr schön finden wir die bereits erwähnten Produktionsketten: Die Försterei erzeugt Baumstämme, die vom Papiermacher zu Papier verarbeitet werden. Das Papier geht an den religiösen Schriftgelehrten, der daraus religiöse Texte macht. Und die Texte erzeugen Glaubenspunkte, die wiederum das Glaubensbedürfnis unserer Bürger befriedigen. Es gibt aber auch den weltlichen Schriftgelehrten, der aus Texten Wissen produziert usw. usw. Wenn bestimmte Güter und Rohstoffe in einer Region zu knapp sind oder fehlen, ist Import aus dem Ausland oder aus anderen Regionen des eigenen Reichs möglich. Die Bedürfnisse der Bürger werden mit der Größe der Städte und dem historischen Fortschritt immer umfangreicher. Anfangs ist das nur Nahrung, später kommen Wohnraum, sanitäre Anlagen, Glauben, Bildung, Elektrizität und schließlich Ideologie und Informationen hinzu. Das Spiel hat in Grundzügen wirklich etwas von einem City-Builder.
Sehr schön finden wir die bereits erwähnten Produktionsketten: Die Försterei erzeugt Baumstämme, die vom Papiermacher zu Papier verarbeitet werden. Das Papier geht an den religiösen Schriftgelehrten, der daraus religiöse Texte macht. Und die Texte erzeugen Glaubenspunkte, die wiederum das Glaubensbedürfnis unserer Bürger befriedigen. Es gibt aber auch den weltlichen Schriftgelehrten, der aus Texten Wissen produziert usw. usw. Wenn bestimmte Güter und Rohstoffe in einer Region zu knapp sind oder fehlen, ist Import aus dem Ausland oder aus anderen Regionen des eigenen Reichs möglich. Die Bedürfnisse der Bürger werden mit der Größe der Städte und dem historischen Fortschritt immer umfangreicher. Anfangs ist das nur Nahrung, später kommen Wohnraum, sanitäre Anlagen, Glauben, Bildung, Elektrizität und schließlich Ideologie und Informationen hinzu. Das Spiel hat in Grundzügen wirklich etwas von einem City-Builder.
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- Mortimer
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Unfassbar: Wir haben unsere Widersacher vernichtet – die Vereinigten Staaten und Deutschland existieren nicht mehr. Und Brasilien, das eigentlich mit uns alliiert war, haben wir bei der Gelegenheit auch gleich ausgelöscht. Wir herrschen nun alleine über einen ganzen Kontinent und sind das mächtigste Land der Welt. Weite Teile des Kontinents liegen allerdings leer und öde da, überzogen mit den Ruinen untergegangener Reiche und einst prächtiger Städte...
Wie kam es dazu? - Wir haben als letzte Epoche das apokalyptische „Zeitalter der Erzengel“ freigeschaltet. Die Erzengel sind eine Phalanx von Killersatelliten, die eine Unmenge an spezieller Energie benötigen und Regionen samt Bevölkerung einfach ausradieren können. Diesmal waren wir schneller als die anderen und haben als erste die Superwaffe einsatzbereit gemacht. Für den formellen Sieg muss man allerdings mindestens die Hälfte der globalen Bevölkerung besitzen, was man einerseits durch Förderung des eigenen Wachstums und andererseits durch Ausrottung anderer Nationen bewerkstelligt. Das artet aber dann doch in Grind aus, so dass wir uns nach Eroberung unseres Kontinents zum Sieger erklärt haben.
Unser Fazit nach der ersten kompletten Partie: Es macht über weite Strecken wirklich sehr viel Spaß, im Late Game gibt es jedoch manchmal Durchhänger, aber das kennt man von anderen 4x-Titeln auch. Die Anzahl an Gebäuden, Infrastrukturen und Technologien ist gewaltig, wobei man in einer Partie im Grunde nur die Hälfte davon überhaupt sieht, da man ja wegen der vielen alternativen Zeitlinien nicht alle Epochen spielen kann. Wunderbar ist auch das System der Produktions- und Warenketten, da gibt es immer etwas zu basteln und zu optimieren.
Im letzten Zeitalter ist uns aufgefallen, dass keine der KI-Nationen die Erzengel gegen uns eingesetzt hat, obwohl die meisten am Ende das Zeitalter erreicht hatten. Es war überhaupt ziemlich absurd, da man nach Einsatz der Satelliten nicht automatisch im Krieg mit der angegriffenen Nation ist bzw. uns auch nicht der Krieg erklärt wurde. So konnten wir relativ gemütlich eine Region nach der anderen verwüsten.
Auch beim letzten Zeitalter gibt es übrigens vier Varianten. Das „Zeitalter der Singularität“ stellen wir uns auch lustig vor, da versucht eine künstliche Intelligenz im Stile von Skynet die Menschheit zu vernichten...
Ach ja, Griechenland hat als erste Nation einen Menschen auf den Mond geschickt. Im „Space Race“ konnten wir die Chinesen überholen, andere haben es erst gar nicht versucht.
Wir sind jedenfalls hochmotiviert, eine neue Partie zu starten und freuen uns schon darauf.
Wie kam es dazu? - Wir haben als letzte Epoche das apokalyptische „Zeitalter der Erzengel“ freigeschaltet. Die Erzengel sind eine Phalanx von Killersatelliten, die eine Unmenge an spezieller Energie benötigen und Regionen samt Bevölkerung einfach ausradieren können. Diesmal waren wir schneller als die anderen und haben als erste die Superwaffe einsatzbereit gemacht. Für den formellen Sieg muss man allerdings mindestens die Hälfte der globalen Bevölkerung besitzen, was man einerseits durch Förderung des eigenen Wachstums und andererseits durch Ausrottung anderer Nationen bewerkstelligt. Das artet aber dann doch in Grind aus, so dass wir uns nach Eroberung unseres Kontinents zum Sieger erklärt haben.
Unser Fazit nach der ersten kompletten Partie: Es macht über weite Strecken wirklich sehr viel Spaß, im Late Game gibt es jedoch manchmal Durchhänger, aber das kennt man von anderen 4x-Titeln auch. Die Anzahl an Gebäuden, Infrastrukturen und Technologien ist gewaltig, wobei man in einer Partie im Grunde nur die Hälfte davon überhaupt sieht, da man ja wegen der vielen alternativen Zeitlinien nicht alle Epochen spielen kann. Wunderbar ist auch das System der Produktions- und Warenketten, da gibt es immer etwas zu basteln und zu optimieren.
Im letzten Zeitalter ist uns aufgefallen, dass keine der KI-Nationen die Erzengel gegen uns eingesetzt hat, obwohl die meisten am Ende das Zeitalter erreicht hatten. Es war überhaupt ziemlich absurd, da man nach Einsatz der Satelliten nicht automatisch im Krieg mit der angegriffenen Nation ist bzw. uns auch nicht der Krieg erklärt wurde. So konnten wir relativ gemütlich eine Region nach der anderen verwüsten.
Auch beim letzten Zeitalter gibt es übrigens vier Varianten. Das „Zeitalter der Singularität“ stellen wir uns auch lustig vor, da versucht eine künstliche Intelligenz im Stile von Skynet die Menschheit zu vernichten...
Ach ja, Griechenland hat als erste Nation einen Menschen auf den Mond geschickt. Im „Space Race“ konnten wir die Chinesen überholen, andere haben es erst gar nicht versucht.
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- dooya
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Im Podcast von Three Moves Ahead wurde Millennia ziemlich zerrissen: Millennia
War etwas überrascht, weil dort m.E.n. sonst eher eine positive Grundstimmung vorherrscht.
War etwas überrascht, weil dort m.E.n. sonst eher eine positive Grundstimmung vorherrscht.
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Iche_Bins
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+1
Nachdem wir ein paar Wochen im Urlaub waren, könnten wir das Spiel jetzt etwas spielen. Macht uns echt Laune. Wir sind aber den andren ki Nationen um einiges vorraus. Vor allem in der Forschung, vermutlich weil wir 90% der Landschaftsmerkmale mit einer Expedition segnen konnten. Wir haben, nachdem wir 7 runden in die falsche Richtung geforscht hatten (jeder Fortschritt ins nächste Zeitalter muss separat erforscht werden.. und wir hatten das reguläre Zeitalter bis zur letzten Runde erforscht, als wir die Bedingungen des Alchemie Zeitalters erfüllten), das spezielle Zeitalter der Alchemie gestartet. Wir mögen die Abwechslung.
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Wir hinken der KI bezüglich Forschung und vor allem Epochenfortschritt fast immer hinterher. In unserer aktuellen Partie hat der vertrottelte Osmane das "Zeitalter der Intoleranz" eingeläutet, so dass die Renaissance leider ausgefallen ist. Dafür konnten wir im frühen Spiel das "Zeitalter der Helden" erreichen, was ganz nett ist.Iche_Bins hat geschrieben:Nachdem wir ein paar Wochen im Urlaub waren, könnten wir das Spiel jetzt etwas spielen. Macht uns echt Laune. Wir sind aber den andren ki Nationen um einiges vorraus. Vor allem in der Forschung, vermutlich weil wir 90% der Landschaftsmerkmale mit einer Expedition segnen konnten. Wir haben, nachdem wir 7 runden in die falsche Richtung geforscht hatten (jeder Fortschritt ins nächste Zeitalter muss separat erforscht werden.. und wir hatten das reguläre Zeitalter bis zur letzten Runde erforscht, als wir die Bedingungen des Alchemie Zeitalters erfüllten), das spezielle Zeitalter der Alchemie gestartet. Wir mögen die Abwechslung.
Es gibt jetzt übrigens einen Beta-Patch, der sehr viele Änderungen vornimmt (in Steam Beta-Versionen für das Spiel aktivieren). So ist es jetzt unter anderem möglich, Vasallen bzw. eroberte Städte (die dann ja Vasallen sind) aufzulösen. Dieses Feature wurde auch von vielen Spielern gewünscht. Das ist praktisch, da man Platz für seine direkt kontrollierten Städte schaffen kann, wenn sich der Vasall in zu großer Nähe befindet. Man handelt sich dafür aber Chaos-Punkte ein. Mit dem Chaos haben wir übrigens nie ein Problem, da wir immer darauf achten, ordentlich Vermögen anzuhäufen.
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Iche_Bins
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+1
Großartig, Age of Revolutions ist das nächste zeitalter (unweigerlich). Was passiert? Urplötzlich ohne Warnung oder Popup stehen dutzende Rebelleneinheiten um meine Städte, Vasallen und Dörfer herum. Was ist das denn fürn Mist. Jetzt bin ich schon bei weitem die stärkste Nation der Welt, aber das ist zu viel. Wo bleibt da der Spaß. Dazu kommt, dass wenn die Rebellen eine Stadt erobern, ich die zurück nehmen muss, was Chaos verursacht, was zwangsläufig das nächste Chaoszeitalter bedeutet ... Ka.. Spieldesign.
- Mortimer
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Wir sind auch kein Freund dieses Ereignisses, aber nach dem ersten Mal weiß man ja Bescheid und kann sich einigermaßen vorbereiten. Es sind viele Rebellen, aber die meisten Trupps sind nicht sonderlich stark (wir spielen auf dem Schwierigkeitsgrad "Experte"). Nach unserer Erfahrung sollten die kleineren Ortschaften mindestens mit einer Einheit besetzt sein. Die Außenposten kann man zu Burgen machen, dann auch hier je eine Einheit stationieren. Im aktuellen Spiel konnte eine Einheit in einer Burg alle Angriffe abwehren. Was wir erst jetzt bemerkt haben: Mit gedrückter Strg-Taste rücken die Armeen bei einem eigenen erfolgreichen Angriff nicht in das frei werdende Feld vor, das ist für die Stadtverteidigung praktisch, da so die Einheiten in der Stadt bleiben und diese nicht entblößen.Iche_Bins hat geschrieben:Großartig, Age of Revolutions ist das nächste zeitalter (unweigerlich). Was passiert? Urplötzlich ohne Warnung oder Popup stehen dutzende Rebelleneinheiten um meine Städte, Vasallen und Dörfer herum. Was ist das denn fürn Mist. Jetzt bin ich schon bei weitem die stärkste Nation der Welt, aber das ist zu viel. Wo bleibt da der Spaß. Dazu kommt, dass wenn die Rebellen eine Stadt erobern, ich die zurück nehmen muss, was Chaos verursacht, was zwangsläufig das nächste Chaoszeitalter bedeutet ... Ka.. Spieldesign.
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- Mortimer
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Das nächste Update ist in der Beta und bringt unter anderem die von vielen ersehnte Option, die Stärke der Barbaren vor Spielbeginn festzulegen.
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Auf uns wirkt der DLC recht interessant. Erwähnenswert ist zudem, dass das zeitgleich erschienene Update 5 massiv ist und neben Bugfixes etc. auch einige neue Inhalte liefert (neue Gebäude und Aktionen z.B.).Max-Power hat geschrieben:Vorgestern ist das erste mini DLC erschienen, Ancient Worlds
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Wir machen Uns die Tage mal an ein Review. Haben den DLC von Pdox bekommen.
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- Montesquieu
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+22
Jetzt bin ich durch die Civ 7 Ankündigung ein wenig angefixt und habe mir Millenia geholt. Soll ja mit den Patches und dem DLC richtig gut geworden sein.
Und es macht mir schon Spaß. Die Konzepte sind schon gut und stimmig und die "Mana-Punkte" gefallen mir auch.
Nur halt die Grafik und Präsentation ist halt wirklich leider, leider unterirdisch. Die Bilder sind wirklich nett und ausreichend, aber Diplomatie und die Welt braucht wirklich noch was "Fleisch" dran. Und wenn ich sowas vermisse ...
Und es macht mir schon Spaß. Die Konzepte sind schon gut und stimmig und die "Mana-Punkte" gefallen mir auch.
Nur halt die Grafik und Präsentation ist halt wirklich leider, leider unterirdisch. Die Bilder sind wirklich nett und ausreichend, aber Diplomatie und die Welt braucht wirklich noch was "Fleisch" dran. Und wenn ich sowas vermisse ...
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Der texanische Senator der Herzen
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Millennia ist nicht nur nicht tot und gerade im Sale; es gibt auch ein brandneues LP mit Steinwallen. Gespielt wird mit dem DLC "Ancient Worlds".
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- Montesquieu
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Nach der ersten durchgespielten Partie:
Was gefällt:
• Das Kampfsystem gefällt mir. Ist zwar taktisch ein wenig einfacher als das Hexfeld-Civ, aber fühlt sich flott an.
• Die Produktionsketten gefallen mir sehr, direkt mehr als die Civ-Bezirke in Teil 6.
• Die Zeitalter und die Möglichkeiten.
• Die Mana-Punkte und was man damit so alles anstelllen kann.
• Die Ereignisse sind nett, könnten allerdings häufiger kommen, um mehr Atmosphäre zu machen.
• Viel zu tun und zu optimieren, auch zum Ende hin. Man klickt nicht einfach nur auf "Nächste Runde".
Was nicht gefällt:
• Die GUI: Mensch, so unübersichtlich und versteckt sind die Infos, das ist der Wahnsinn. Unübersichtlich, manche Infos versteckt, manche Infos nicht auffindbar, die Millennia-Infopedia nicht vollständig, "Sekundärliteratur" bei Paradox und Reddit gefühlt nicht vollständig. Wie oft hätte ich gerne vom Bürger-Screen zur Karte gewechselt, wenn ich auf eine Verbesserung geklickt habe? Würde soviel einfacher machen.
• Bugs: Habe das Gefühl, da läuft noch einiges nicht Rund. Habe Krisenzeit-Punkte für die KI-Singularität bekommen, obwohl ich keinen Super-Computer im Reich hatte. Oder es war wieder der obere Punkt: Schlechte GUI, die mich den übersehen ließ?
• Die Performance im Lategame ist mies. Nicht nur die Runden-Übergänge, aber das ist man ja von Civ-Games gewöhnt. Nein, auch das scrollen über die Karte fühlt sich an, als wenn ich CTP auf meinem AMD K6-2 spielen würde.
• Die anderen Nationen: Die fühlen sich nach leeren Hüllen an. Schade, wenn man einfach auch mehr Infos hätte, eine Grafik hier, eine Grafik da, dann hätten die direkt mehr leben. So wirkt es als wäre Single-Player ein Nachgedanke gewesen.
• Grafik und Atmosphäre: Wie gesagt: Finde ich nicht so unheimlich schlimm und stört mich auch immer weniger, aber die Technik ist insgesamt (siehe ach die letzten Punkte) eher ausreichend bis mangelhaft. Wenn man eine einfach, zwar altbackene, aber funktionale Grafik macht, dann ist das ok, aber dann macht die schnell und dass ein Feuerwerk an coolen Grafiken, wie bei der Forschungsauswahl abgefeuert wird. Ach und die Musik ist auch durchschnittlich bis belanglos. Dass man dann einfach nur (wenn man gewonnen hat), einen Screen bekommt, ohne Erklärung, ohne Tamtam, ohne Statistik, war dann die Kirsche auf dem "Da hatte man wohl zu wenig Zeit, um dem Spiel etwas Würze neben der Mechanik zu geben"-Kuchen.
Aber: Das Gameplay ist gut, ich wollte schon in der Mitte der ersten Partie eine neue anfangen, um Sachen auszuprobieren und die KI eine Stufe weiter hoch zu schrauben. Und das habe ich auch gemacht und man wird so deutlich besser. Schade, dass es vermutlich untergehen wird. Die Features sind gut und es scheint mir auch mehr Spaß zu machen, als Civ 6 damals.
Was gefällt:
• Das Kampfsystem gefällt mir. Ist zwar taktisch ein wenig einfacher als das Hexfeld-Civ, aber fühlt sich flott an.
• Die Produktionsketten gefallen mir sehr, direkt mehr als die Civ-Bezirke in Teil 6.
• Die Zeitalter und die Möglichkeiten.
• Die Mana-Punkte und was man damit so alles anstelllen kann.
• Die Ereignisse sind nett, könnten allerdings häufiger kommen, um mehr Atmosphäre zu machen.
• Viel zu tun und zu optimieren, auch zum Ende hin. Man klickt nicht einfach nur auf "Nächste Runde".
Was nicht gefällt:
• Die GUI: Mensch, so unübersichtlich und versteckt sind die Infos, das ist der Wahnsinn. Unübersichtlich, manche Infos versteckt, manche Infos nicht auffindbar, die Millennia-Infopedia nicht vollständig, "Sekundärliteratur" bei Paradox und Reddit gefühlt nicht vollständig. Wie oft hätte ich gerne vom Bürger-Screen zur Karte gewechselt, wenn ich auf eine Verbesserung geklickt habe? Würde soviel einfacher machen.
• Bugs: Habe das Gefühl, da läuft noch einiges nicht Rund. Habe Krisenzeit-Punkte für die KI-Singularität bekommen, obwohl ich keinen Super-Computer im Reich hatte. Oder es war wieder der obere Punkt: Schlechte GUI, die mich den übersehen ließ?
• Die Performance im Lategame ist mies. Nicht nur die Runden-Übergänge, aber das ist man ja von Civ-Games gewöhnt. Nein, auch das scrollen über die Karte fühlt sich an, als wenn ich CTP auf meinem AMD K6-2 spielen würde.
• Die anderen Nationen: Die fühlen sich nach leeren Hüllen an. Schade, wenn man einfach auch mehr Infos hätte, eine Grafik hier, eine Grafik da, dann hätten die direkt mehr leben. So wirkt es als wäre Single-Player ein Nachgedanke gewesen.
• Grafik und Atmosphäre: Wie gesagt: Finde ich nicht so unheimlich schlimm und stört mich auch immer weniger, aber die Technik ist insgesamt (siehe ach die letzten Punkte) eher ausreichend bis mangelhaft. Wenn man eine einfach, zwar altbackene, aber funktionale Grafik macht, dann ist das ok, aber dann macht die schnell und dass ein Feuerwerk an coolen Grafiken, wie bei der Forschungsauswahl abgefeuert wird. Ach und die Musik ist auch durchschnittlich bis belanglos. Dass man dann einfach nur (wenn man gewonnen hat), einen Screen bekommt, ohne Erklärung, ohne Tamtam, ohne Statistik, war dann die Kirsche auf dem "Da hatte man wohl zu wenig Zeit, um dem Spiel etwas Würze neben der Mechanik zu geben"-Kuchen.
Aber: Das Gameplay ist gut, ich wollte schon in der Mitte der ersten Partie eine neue anfangen, um Sachen auszuprobieren und die KI eine Stufe weiter hoch zu schrauben. Und das habe ich auch gemacht und man wird so deutlich besser. Schade, dass es vermutlich untergehen wird. Die Features sind gut und es scheint mir auch mehr Spaß zu machen, als Civ 6 damals.
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Montesquieu für den Beitrag (Insgesamt 6):
- Max-Power, Silkow, Mortimer, Arminius, preusse, H34DHUN73R
- Bewertung: 12.77%
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Wir haben nach längerer Pause auch mal wieder eine Partie gestartet, gewissermaßen um die Zeit bis "Ara" zu überbrücken. Es macht immer noch Spaß und scheint uns mit Patches und DLC spürbar verbessert worden zu sein. Mit "Ancient Worlds" ist das frühe Spiel jetzt deutlich interessanter. Witzig: Wir konnten zwei Mastodons für die Armee rekrutieren. Die leben immer noch, obwohl die Megafauna bereits ausgestorben ist. Die KI schafft es jetzt auch, positive alternative Epochen freizuschalten. So dürfen wir jetzt das Zeitalter der Helden genießen, obwohl wir den anderen Mächten hinterher hinken. Im aktuellen Beta-Patch wurde endlich Scrolling per Mauszeiger eingeführt, was für eine Erleichterung!
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Meine Mastodons und ich
In der Steinzeit haben wir zwei Mastodons gezähmt und fortan dienten sie rund 10 000 Jahre brav in unserer Armee.
Sie zertrampelten feindlich gesonnene Säbelzahntiger,...

… sie zertrampelten Barbaren (sowie auch gleich die Palisaden der Barbarendörfer)...

...und sie zertrampelten sogar die bösen Außerirdischen im „Zeitalter der Besucher“.

Leider ist eines der Mastodons im Kampf gegen die Aliens gefallen, aber das andere überlebte bis zum Ende der Partie.
Sehr cool: Auf den abgeschossenen Mutterschiffen der Invasoren kann man eine spezielle Verbesserung errichten und die außerirdische Technologie ausbeuten.

Zugegeben: Wir haben die Aliens angelockt, aber unsere Neugierde war einfach zu groß.

Danach schalteten wir als letzte Epoche das „Zeitalter der Abreise“ frei: Man muss seine Produktion in den Bau eines riesigen Raumschiffs investieren, um zu den Sternen aufbrechen zu können.
Das war unsere erste Partie nach einer längeren Pause. Wir haben einige alternative Zeitalter erlebt, die wir vorher noch nicht kannten. Wir haben es geschafft, uns die anderen Nationen vom Hals zu halten und nicht einen einzigen Krieg zu führen. Es hat uns einige Mittel gekostet, aus Feinden Freunde zu machen. Dann haben wir dank Innovation ein interessantes Event erhalten, das es uns ermöglichte, die Länder unserer Welt zum gemeinsamen Bau einer internationalen Raumstation einzuladen.

Das Spiel ist extrem abwechslungsreich. Wir halten es für das beste „historische“ 4X-Game überhaupt. Auch „Ara“ macht uns derzeit Freude, aber was die Spielmechaniken angeht, kommt letzteres nicht an „Millennia“ heran.
Sie zertrampelten feindlich gesonnene Säbelzahntiger,...

… sie zertrampelten Barbaren (sowie auch gleich die Palisaden der Barbarendörfer)...

...und sie zertrampelten sogar die bösen Außerirdischen im „Zeitalter der Besucher“.

Leider ist eines der Mastodons im Kampf gegen die Aliens gefallen, aber das andere überlebte bis zum Ende der Partie.
Sehr cool: Auf den abgeschossenen Mutterschiffen der Invasoren kann man eine spezielle Verbesserung errichten und die außerirdische Technologie ausbeuten.

Zugegeben: Wir haben die Aliens angelockt, aber unsere Neugierde war einfach zu groß.

Danach schalteten wir als letzte Epoche das „Zeitalter der Abreise“ frei: Man muss seine Produktion in den Bau eines riesigen Raumschiffs investieren, um zu den Sternen aufbrechen zu können.
Das war unsere erste Partie nach einer längeren Pause. Wir haben einige alternative Zeitalter erlebt, die wir vorher noch nicht kannten. Wir haben es geschafft, uns die anderen Nationen vom Hals zu halten und nicht einen einzigen Krieg zu führen. Es hat uns einige Mittel gekostet, aus Feinden Freunde zu machen. Dann haben wir dank Innovation ein interessantes Event erhalten, das es uns ermöglichte, die Länder unserer Welt zum gemeinsamen Bau einer internationalen Raumstation einzuladen.

Das Spiel ist extrem abwechslungsreich. Wir halten es für das beste „historische“ 4X-Game überhaupt. Auch „Ara“ macht uns derzeit Freude, aber was die Spielmechaniken angeht, kommt letzteres nicht an „Millennia“ heran.
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Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
