Dann auf in den nächsten Zug, für Uns diesmal mit Licht und Schatten. Aber Wir wollen gar nicht viel vorweg nehmen, es geht direkt los.
Zuerst ein wenig Schatten - die holländischen Kreuzer treffen in der Nacht vor Miri auf einen Konvoi der Japaner, der nur von einem Zerstörer eskortiert wird. Leider schaffen es die Japaner aber, sich im Schutze der Dunkelheit abzusetzen:
Dann auf ins Licht: das US-Langstreckenboot Sturgeon hat einen guten Torpedo erwischt und trifft damit einen Frachter nordwestlich der Marianen:
Der wird es wahrscheinlich nicht mehr in den Hafen schaffen, auch wenn keine Versenkung bestätigt werden konnte.
Dann sind wieder die Holländer am Zug, und diesmal kommen die Japaner nicht davon (auch wenn es ein anderer Verband ist):
Alles versenkt, mit Mann und Maus. Ob die Frachter beladen waren oder nicht, können Wir nicht sagen, zumindest waren keine Truppen an Bord.
Direkt danach trifft die holländische TF auf einen weiteren Konvoi, doch der Kommandant ordnet nach einem kurzen Schusswechsel an, das Gefecht abzubrechen:
Für Uns nicht ganz nachzuvollziehen, hier hätte man noch mehr "Tontauben" schießen können. Naja, vielleicht war die Munition nach dem ersten Gefecht knapp, müssen Wir bei Gelegenheit mal prüfen.
Nordöstlich von Formosa kommt das nächste US-Boot zum Schuss, bzw. zu Schüssen, müsste man sagen. Wenn Wir Uns nicht verzählt haben, wurden ganze acht Torpedos abgefeuert, alles entweder Versager oder Fehlschüsse...
...aber das konnte den Kommandanten hier nicht aufhalten, und das Bordgeschütz hat den Frachter ordentlich zerlöchert. Der wird wohl nur mit Glück überleben.
Danach kommen die Japaner ungebeten in der Nacht zu Besuch und bombardieren das Flugfeld von Rangoon.
Da müssen Wir wohl wieder Nachtjäger einteilen, die hatten Wir zwecks Ruhe und Reparatur abgezogen, als eine Weile keine Angriffe mehr kamen.
Zurück nach Miri: Unsere PT-Boote, die die (für sie) lange Reise von Manila hinter sich gebracht haben, treffen auf japanische Truppentransporter, entscheiden sich aber, keinen Angriff vorzutragen. Wer weiß, warum.
Das heißt aber noch nicht, dass die japanischen Schiffe davon kommen, denn wenig später erscheinen die Schiffe seiner Majestät am Horizont:
Gut, das war jetzt natürlich richtiger Overkill, aber hey. Versenkt ist versenkt.
Und dann kommen Wir zu einem weiteren Höhepunkt. Die Sturgeon, die in der Nacht schon einen guten Torpedo erwischt hatte, schafft es erneut!
Zwei Treffer mit den Mk14-Torpedos an einem Tag, wer hätte das gedacht. Dazu noch ein paar Schüsse aus der Kanone, nur um sicher zu gehen. Und außerdem war der Japaner hier offenbar mit Truppen beladen, für die in dem Fall der rettende Hafen wohl etwas zu weit entfernt ist.
Dann geht die Flugphase los, ein Bombenangriff auf die kläglichen alliierten Reste bei Johore Bahru wird abgewiesen:
Auch Clark Field kann (noch) verteidigt werden.
Die Holländer werden bei Sinkawang etwas überrascht, aber trotzdem geht es für Uns gut aus:
Danach gibt es noch einen zweiten Angriff auf Clark Field, aber außer einem abgeschossenen Japaner gibt es nix zu berichten.
Unsere Bomber aus Singapur fliegen erneut Kuala Lumpur an, Wir dachten Wir hätten auf Kuantan umgestellt?

Müssen Wir wohl vergessen haben.
Das Ergebnis ist eher mäßig, werden wohl die nächste Runde aussetzen, mal sehen.
Die Flieger von Lexington und Enterprise (die es mittlerweile sicher nach Balikpapan zum Auftanken geschafft haben) versuchen sich noch an einer kleinen TF vor Tarakan...
... ohne Erfolg.
Ebenso geht es den Japanern bei Wake, auch wenn es Unsere Jäger hier offenbar nicht schaffen, rechtzeitig zu den Angreifern aufzuschließen.
Unser Angriff auf die Schiffe vor Kuantan gerät dann zum Desaster:
Die Eskorte ist zu schwach und die Vildebeest-Doppeldecker werden gerupft wie Weihnachtsgänse.
Eine zweite Gruppe kommt danach ganz ohne Eskorte angeflogen, zumindest die Hälfte davon dreht vorher um (kluge Leute, sollten Wir befördern), das macht nochmal drei verlorene Flieger.
Dann kommt der Aufreger des Tages für Uns, japanische Nells fliegen einfach so über Singapur und Unsere CAP kommt nicht dazu, auch nur einen Schuss abzufeuern.
Glücklicherweise hatten die Japaner hier das Zielwasser vergessen, aber warum die Bomber nicht attackiert wurden, ist Uns schleierhaft. 7.000 Fuß ist nicht mal über Unserer CAP-Höhe.
Danach kommen ein paar Sallys und versuchen das Gleiche, diesmal auf 11.000 Fuß, und hier gibt es auch ordentlich Abschüsse. Wir sind verwirrt, aber irgendwie auch besänftigt
Nun denn, weiter im Text, wieder mit einem U-Boot-Angriff:
Diesmal durften die Niederländer ran, gleich zwei Treffer in einen leichten Frachter, das tut weh.
Und der Kommandant von O19 hatte noch nicht genug, findet gleich das nächste Opfer...
... doch das schießt zurück! Unerhört. Mal sehen, ob das Boot zur Reparatur muss.
Das war es dann auch wieder mit dem Licht, zum Ende der Runde kommen, wie alle wissen, die Landgefechte dran. Wir machen es kurz. Wuchow geht verloren:
Ebenso wird eine Stellung nahe Kweisui im Gebirge überrannt.
Zu guter Letzt noch das erwartbare Debakel bei Johore Bahru, die Japaner erobern die Basis und vernichten sämtliche Fahrzeuge und schweres Gerät der dortigen Truppen. Es wird gesagt, dass die Verbände nach Singapur zurückgezogen wurden, doch es wird sehr lange dauern, bis diese Truppen wieder halbwegs kampftauglich sind:
Und damit geht diese wechselvolle Runde zu Ende. Wer hat aufgepasst, wo wurde wieder nicht geflogen?
Genau, bei Midway.

Wir sagten ja, das Spiel möchte nicht zulassen, dass Wir aus der eindeutig vorteilhaften Situation Kapital schlagen. Die japanische TF hat sich in Richtung Heimat aufgemacht, und Wir können nur hoffen, sie mit voller Geschwindigkeit noch einzuholen. Dafür müssen Wir aber einige Zerstörer entlassen, denen der Sprit ausgeht. Aber dazu mehr in der nächsten Befehlsphase.
Meinungen und Kommentare sind wie immer gern gesehen!