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Verfasst: Fr 31.07.2020, 14:16
von Alith Anar
WErter Frisiercreme, dies verstehen wir auch nicht.
Schon seit dem Legendären WitE AAR des werten Pionier. Weil der Angriff auf der Krim scheitert, kann Leningrad nichts mehr machen ... - Klingt wenig logisch
Verfasst: Fr 31.07.2020, 14:21
von Cfant
Osmanisches Reich
Mesopotamien

Britische Truppen gehen bei Basra an Land; Schlacht von Basra November 1914
SKANDAL! Ohne Kriegserklärung landen britisch-indische Truppen in Basra! Angelsächsische Truppen starten eine Invasion im Irak, what could propably go wrong?
Die amphibische Landung der Gurkhas scheitert allerdings. Küstengeschütze nehmen die Transporter ins Feuer und schalten rund 40% der Angreifer aus.

Eine... äh... osmanische Ohrfeige für die Briten.
Es bleiben allerdings Fragen offen. Warum sind osmanische Geschütze so schwach? Wir dachten, Wir können die Briten hier zu den Fischen schicken! Warum greifen die überhaupt an? Haben Wir eine Kriegserklärung übersehen? Und was jetzt? Ist denn schon Krieg? Ich hab Wrangl geschrieben, vielleicht weiß er, was und warum seine Jungs solche Sachen machen

Verfasst: Fr 31.07.2020, 14:34
von Cfant
Frisiercreme hat geschrieben:Wird die Kesselwand im Norden nicht ebenfalls teilweise von so einer Kavalleriebrigade gebildet? Oder ist diese nur die oberste auf einem ganzen Stapel?
Wir verstehen diesen vorzeitigen Spielrundenabbruch noch immer nicht so ganz. Das ist doch ein Check irgendwelcher Fähigkeiten. Führt das nicht dazu, dass man die weniger guten Truppen nur ungern oder überhaupt nicht anfasst, weil bei denen so ein Check leicht scheitern kann? Und bedeutet es in der Spielwirklichkeit tatsächlich, dass der Flotte nicht mehr genug Zeit für die Rückkehr nach Kiel bleiben kann, weil beim Angriff auf Belgrad etwas schief gelaufen ist?
Ja, genau das heißt es. Die Runde läuft so: Wir befehlen allen Einheiten ihre Angriffe. Dann lösen wir die Runde aus. NUN erst werden die Angriffe tatsächlich durchgeführt. Wenn der längste Angriff 50% der Gesamtrunde dauert, ist nach dieser Angriffsrunde FÜR ALLE EINHEITEN 50% der Zeit vergangen, auch wenn sie sich weder bewegt noch gekämpft hat (tatsächlich verwendet TOAW IV einen Durchschnittswert, hat Angriff A also 20% der Gesamtrundenzeit gedauert und Angriff B 40%, ist für ALLE Einheiten 30% der Zeit vergangen). Eine TOAW-Runde kann aus bis zu 10 Kampfrunden bestehen.Zusätzlich gibt es am Ende jeder Kampfrunde einen Prof-Check. Scheitert der, ist der Zug zu Ende.
Was das soll? Es ist ein Mittelding zwischen "abwechselnd ziehen" wie bei Panzer General/Strategic Command oder "gleichzeitig ziehen" wie bei War in the Pacific. Wenn 1 Gesamtrunde 1 Woche ist, kann in Panzer General Einheit A am Montag angreifen und am Samstag einen Durchbruch schaffen. Einheit B hat nichts getan und jetzt noch alle Bewegungspunkte offen, B fährt also am Montag durch die Lücke, die erst Tage später am Samstag geöffnet wurde. Das wird in TOAW vermieden. In War in the Pacific auch, aber bei gleichzeitiger Zugauflösung braucht's eine gute KI, die das sinnvoll auflöst und bei unvorhergesehenen Begegnungen gute Entscheidungen trifft. Das kann bei der TOAW-KI niemand wollen.
Das Prof-ETE klingt furchtbar, ist aber recht geschmeidig. Man muss immer damit rechnen, dass die Runde nach einer Angriffsserie endet und daher die Defensive mitbedenken. Das ETE ist sehr künstlich, die Auswirkung aber viel realistischer als bei den meisten anderen Spielen. Und führt dazu, dass die Rote Armee 1941 komplexe Manöver nur selten hinbekommt, die Wehrmacht sehr viel öfter. Aber eben auch nicht immer - und manchmal quasi "in einen Gegenstoß" hineinläuft.
Ist es nun klarer? Sonst versuchen Wir es anders zu erklären.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 14:38
von Cfant
Alith Anar hat geschrieben:WErter Frisiercreme, dies verstehen wir auch nicht.
Schon seit dem Legendären WitE AAR des werten Pionier. Weil der Angriff auf der Krim scheitert, kann Leningrad nichts mehr machen ... - Klingt wenig logisch
Ihr müsst bedenken, dass TOAW ursprünglich für einzelne Schlachten gedacht war. Wenn in Waterloo ein Angriff von Kompanie A zu lange dauert, kann halt auch B nicht vorrücken. Bizarr ist die Sache nur, weil in TOAW besonders die großen Szenarien beliebt sind. Dafür ist die Engine nicht wirklich ausgelegt. Es gibt auch immer nur 2 Parteien. Aber es stimmt, in Unserer Partie gegen Amman kann es dazu kommen, dass die Russen im Ural einen Check vermasseln und daraufhin die Briten in Tunesien nicht mehr angreifen können. Das kann man dann nicht mehr rational erklären, das ist halt einfach so

Verfasst: Fr 31.07.2020, 14:42
von Cfant
Nachtrag: Die Kesselwand im Norden von Verdun wird tatsächlich nur von einer Minieinheit gehalten (einer MG-Abteilung). Allerdings ist nördlich erstmal 100 Kilometer nichts und dann das Kriegsgefangenenlager. Vom Nachschub abgeschnitten ist ein Ausbruch nach Norden (noch dazu flankiert von Unseren regulären Infanterieeinheiten) eine vollkommen ungefährliche Sache, die den Untergang der Division sogar beschleunigen würde.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 15:41
von Frisiercreme

Die umkreiste Einheit meinten wir.
Hinsichtlich des Rundenendes verstehen wir nun zumindest Sinn und Zweck. Und gerade der Verweis auf eigentlich kleinere Szenarien nimmt dem ganzen etwas von der Absurdität. Wir behalten im Auge, wann es hier wieder auftaucht und beschweren uns dann, wenn es uns nicht passt.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 15:45
von Ruprecht I.
Aha, Planänderung. Deutschland versucht, die Westfront zu halten, während Ösiland den Rest der Welt besiegt.
Vielleicht sogar Serbien.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 16:23
von Cfant
+++ Extrablatt! Frankreich kapituliert! Russland bittet um Waffenstillstand! Großbritanniens Meinung interessiert keinen! +++
Ob im Osten...

Russische Soldaten ergeben sich, Tannenberg 1914
...oder im Westen...
...die Bilder gleichen sich. Die Moral des Feindes ist gebrochen, die Truppen werfen die Waffen weg und ergeben sich. Frankreich und Russland geben auf, die Mittelmächte jubeln!
Mit der Bitte um Waffenstillstand geht das große Ringen anno 1914 zu Ende, der als "40-Tage-Krieg" in die Geschichte eingeht.
Das Deutsche Reich...
...und Österreich-Ungarn halten Siegesparaden ab.
Eine Eildepesche von Wrangl hat Uns soeben erreicht. Galizien war wohl keine Falle

Russen und Franzosen ermangelt es an Soldaten, Wrangl sieht die Lage als aussichtslos an. Wir haben daher die Beendigung der Partie vereinbart. Verlustanzeigen und abschließendes Resümee folgen in den nächsten Tagen.
Vorab bedanken Wir Uns bei Wrangl für die schöne Partie, die Uns viel Spaß gemacht hat und für den immer freundlichen und fairen Umgang

Ob die Deutschen zu stark modelliert sind, wird man erörtern müssen. In Unserer Partie als Entente hatten Wir keine Probleme, die Deutschen auf der Linie Armiens-St. Quentin zu stoppen. Aber da muss man zuerst mal sehen, wie die Lage bei der Entente tatsächlich aussieht.
Ebenso bedanken Wir Uns bei Lesern und Postern und wünschen viel Vergnügen im Neo-Metternichschen Europa.
Ihr/Eure Superhomies Willi und Franzerl

Verfasst: Fr 31.07.2020, 16:26
von Cfant
Frisiercreme hat geschrieben:
Die umkreiste Einheit meinten wir.
Hinsichtlich des Rundenendes verstehen wir nun zumindest Sinn und Zweck. Und gerade der Verweis auf eigentlich kleinere Szenarien nimmt dem ganzen etwas von der Absurdität. Wir behalten im Auge, wann es hier wieder auftaucht und beschweren uns dann, wenn es uns nicht passt.
Wie Ihr richtig erkannt habt, hat es hier einen ganzen Stapel aus Einheiten. Hinter den 10 Pferdchen haben sich 20.000 Mann schwere Infanterie versteckt. Da kommt die Franzosen nicht durch. Der rote Punkt neben den Countern zeigt an, dass sich in dem Hexfeld zu viele Einheiten befinden, das gibt Mali. Ist aber nicht zu vermeiden.
Ruprecht I. hat geschrieben:Aha, Planänderung. Deutschland versucht, die Westfront zu halten, während Ösiland den Rest der Welt besiegt.
Vielleicht sogar Serbien.
Ja, überlasst das Kriegführen besser den Österreichern. Wir haben Erfahrung seit über 1.000 Jahren. Nochmal 1.000 Jahre und wir gewinnen sogar mal. Vielleicht

Verfasst: Fr 31.07.2020, 16:58
von Admiral Hipper
Wenn selbst die glorreiche kuk Armee zur Großoffensive bläst (und das auch noch erfolgreich), bleit wahrlich nur noch die Kapitulation.
Irgendwie komisch das Szenario oder? Wo waren denn die Massen an russischen Truppen? Die paar Counter konntet Ihr ja locker kesseln und vernichten.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 17:07
von Cfant
Kesseln ja, vernichten wär bei den offensiven Kapazitäten der k.u.k.-Armee schon schwieriger. Wir vermuten, dass Wrangl Unsere Truppenzahl unterschätzt hat. Wenn Rückzug, dann mit allem. Hier hat er Hausnummer 1/4 der Truppen dagelassen - und das ist zuwenig. Aber dazu müssen Wir das Eintreffen der Lagekarten abwarten, die Wir schon beim werten Gegner beantragt haben. Dann kann man besser einschätzen, wie die Sache gelaufen ist.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 17:34
von Gfm. Wrangel
Werte Regenten!
Als Fan Preußens mussten wir natürlich den werten Cfant gewinnen lassen, alles andere wäre unmöglich gewesen!
Nein, Spaß beiseite. Wir sind blutiger Anfänger in diesem Szenario und dementsprechend haben Wir böse Dresche kassiert. Wir haben große Fehler gemacht, allerdings halten wir die Mittelmächte insgesamt für zu stark, besonders die Anzahl von Countern hoher Stärke ist unseres Erachtens nicht zu stoppen. Das hatte teilweise schon etwas von Blitzkrieg aus dem Zweiten Weltkrieg. Aber das ist nur Unsere Einschätzung, Wir haben die Mittelmächte auch noch nicht gespielt.
Im Nachhinein betrachtet war der größte Fehler mit den Russen überhaupt offensiv tätig zu werden, das hat sehr sehr viele Counter gekostet und rein gar nichts eingebracht. Wahrscheinlich ist es besser, sich in 1914 komplett passiv und defensiv zu verhalten. Und das mit der Marine üben Wir auch nochmal
Ich bedanke mich beim werten Cfant, das hat viel Spaß gemacht, auch wenn eine solch krachende Niederlage natürlich schmerzt.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 18:28
von Gfm. Wrangel
Nachtrag:
Das ist ein toller AAR, werter Cfant, ganz wunderbar geschrieben!
An der Westfront haben Wir Uns wenig Sorgen gemacht, den Durchbruch der Deutschen hätten Wir vor allen Dingen mit Briten eindämmen können, da hätten es die Deutschen schwer gehabt, nochmal so durchzubrechen. Allerdings war Unsere Front immer nur ein Hexfeld stark, für eine in die Tiefe gestaffelte Verteidigung fehlten die Counter, die Wir in der Anfangsphase zu leichtfertig in Belgien verloren haben. Da waren Wir vom schnellen Aufmarsch und der Überbrückung großer Distanzen sehr überrascht. Wie auch immer, der Verlust der Armeen in Galizien ließ sich nicht mehr kompensieren, Cfant hätte bis nach Moskau spazieren können, durch ein so frühes Ausscheiden Russlands wäre dann auch Frankreich Unserer Meinung nach nicht mehr zu halten gewesen.
Neben der gescheiterten Offensive in Ostpreußen hatten Wir Uns vor allem darauf konzentriert, Warschau stark zu verteidigen, dort haben Wir viele Counter investiert, die natürlich anderswo fehlten. Dumm nur, dass Cfant so gar kein Interesse an Warschau hatte.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 20:43
von Ritter Kunz
Ein toller AAR, danke dafür. Wir votieren für eine Revanche mit vertauschten Seiten

Verfasst: Fr 31.07.2020, 20:45
von Sugar
Und Wir hatten Uns gerade auf 4 Jahre Weltkrieg gefreut....
Ein toller AAR, danke dafür. Wir votieren für eine Revanche mit vertauschten Seiten
Da schließen Wir Uns uneingeschränkt an!
Verfasst: Fr 31.07.2020, 20:46
von Ruprecht I.
Nö, genau so
nochmal. Jetzt weiß der werte Wrangel ja, wie man's nicht macht

Verfasst: Fr 31.07.2020, 21:36
von Ruprecht I.
Achja. Glückwunsch.
2 Dinge wurmen Uns:
- der AAR ist zuende
- jetzt ist der Räuber Hotzenplotz tatsächlich ein stabiles Militärgenie. Während Deutschland blutigste Materialschlachten abliefert, entscheidet Österreich alles mit einem schneidigen... fliehenden Russen in den Rücken schießen.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 23:01
von Frankenland
Nase putzen und weiter geht's! Runde 2 bitte!

Verfasst: Fr 31.07.2020, 23:12
von Witold Pilecki
Au ja, gerne nochmal. Ob vertauscht oder nicht, ist uns egal. Hauptsache Action.
Verfasst: Fr 31.07.2020, 23:36
von Alith Anar
Auch wir bedanken us für diesen interessanten AAR