Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig? - WitPAE-AAR (Japan)

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Taurus
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Beitrag von Taurus »

Einfach so in ein feindbesetztes Manila einzulaufen würden wir als etwas "blauäugig" einstufen, aber das der ganze Verband gleich so zersägt wird, überrascht dann doch.
Die KUMA mit ihren drei Minentreffern scheint auch noch nicht aus dem gröbsten raus zu sein, wenn es dumm läuft, wird das ein Totalverlust des Verbandes.

Das dagegen der AMC noch schwimmt, dürft ihr als großes Glück ansehen. Die Begegnung mit mehreren feindlichen Flottenträgern ist normalerweise gleichbedeutend mit dem Ende der Karriere, anscheinend waren die Bomber auch nicht gerade bereit für ein Überraschungs-Meeting.
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Longstreet
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Beitrag von Longstreet »

Der Verband der Kuma sollte eigentlich Clark Field beschießen. Dass dies nur aus der Manilabucht geht, war uns nicht klar. Blutiges Lehrgeld gezahlt. Dafür haben wir bislang erstaunlich geringe Verluste erlitten. Kaum Transportraum verloren und auch nur wenig beschädigt. Wir sind bereits am 24.12. angelangt - die Kuma schwimmt noch immer. Schleicht aber mit sehr wenig Geschwindigkeit einem Hafen entgegen.
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Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"

ein AAR für War in the Pacific AE





Dem Hofmeister wurde beim Umblättern klar, dass der Kaiser sich nun schon den dritten Tag mit Wake befassen würde. Zugleich dämmerte ihm, mit welcher Spannung seinerzeit die Führungsspitze in Japan die Ereignisse mitten im Pazifik verfolgt haben muss. Aus heutiger Sicht liest sich alles wesentlich undramatischer in wenigen Augenblicken - damals dauerte die Operation Tage. Tage der Ungewissheit.

"19.12.1941: Für den gestrigen Tage wurden heute morgen weitere Eroberungen gemeldet: Singkawang, Puerto Princesa, Manus und Tulagi wurden durch Armee und Marine für Japan in Besitz genommen. Die Lage auf Borneo:"
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"Neben der Eroberung von Singkawang wurde auch zur See ein Gefecht deutlich für Japan entschieden. Die Hafenwachboote Singapurs wurden vor Toboali bei einem Ausfall versenkt."
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"In China wurde nahe Hwainan erneut in einem Gefecht eine Einheit des Feindes fast vollständig aufgerieben."
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"Auf den Salomon Inseln sind unsere gestern gelandeten Kräfte bei Tulagi Ziel eines Luftüberfalls amerikanischer Trägermaschinen geworden. Die Verluste der Landungstruppen halten sich in Grenzen - die Schiffe jedoch wurden so schwer getroffen, dass sie auf den Strand gesetzt und aufgegeben werden mussten. Die überlebenden Seeleute schlossen sich der Inselbesatzung an."
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"Zusätzlich wurden durch zwischenzeitlich im gleichen Seeraum patrouillierende Flugboote weitere feindliche Schiffe gesichtet. Sobald die Kido Butai ihre Aufgaben bei Wake erfüllt hat, sollte die Trägerflotte hier den Vormarsch sichern und unterstützen."
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"Wake: In der Nacht scheint es einen erfolglosen Ubootangriff auf die Kaga gegeben zu haben. Der Kommandant des Trägers wurde durch ein Signal des Zerstörers Hamakaze vor einer verdächtigen Blasspur gewarnt. Der Einschlag war nicht mehr zu vermeiden. Glücklicherweise erwies sich der Torpedo als Blindgänger."
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"Mit der Morgendämmerung gingen die Truppen des Maizuru Detachements auf Wake an Land. Gegen heftiges Feuer konnten sie die Insel jedoch im ersten Ansturm erobern."
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"Der folgende Verband mit weiteren Truppen ist für die Kämpfe nun bedeutungslos geworden. Der Kommandant der Kido Butai wird entscheiden, wie weiter zu verfahren ist."
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"Eine Versorgungsflotte ist inzwischen nach Eniwetok befohlen. Damit soll die Operationsfähigkeit der Träger-, Landungs- und Schlachtflotte bei Wake gesichert werden."

Wake war gefallen - richtig. Die Eroberung war damals mit kaum erwarteten geringen Verlusten vor sich gegangen. Gongsun versuchte sich zu erinnern, wie die Strategie weiter verfolgt worden war, konnte sich aber nicht recht erinnern. Die Kriegsgeschichte war nie seine große Stärke gewesen....


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Beitrag von Taurus »

Longstreet hat geschrieben:Der Verband der Kuma sollte eigentlich Clark Field beschießen. Dass dies nur aus der Manilabucht geht, war uns nicht klar. Blutiges Lehrgeld gezahlt. Dafür haben wir bislang erstaunlich geringe Verluste erlitten. Kaum Transportraum verloren und auch nur wenig beschädigt. Wir sind bereits am 24.12. angelangt - die Kuma schwimmt noch immer. Schleicht aber mit sehr wenig Geschwindigkeit einem Hafen entgegen.

Wobei jetzt nur noch zu klären wäre, ob die tapferen Matrosen der KUMA als Helden nach Hause zurückkehren, weil sie den Kreuzer so lange über Wasser gehalten haben, oder ob sie die Schuld/Schande ihres Kommandanten mit übernehmen, weil er ja für den Zustand verantwortlich ist? ;)
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Beitrag von Longstreet »

Der Marineminister wird die Dienstakte des Kommandanten studieren. Dann wird sich weisen, ob er je wieder ein Kommando erhält. Die Matrosen haben bislang gut ihren Mann gestanden. Ob sie allerdings überhaupt nach Hause kommen... :???: :D
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Beitrag von wierusz66 »

Taurus hat geschrieben:Einfach so in ein feindbesetztes Manila einzulaufen würden wir als etwas "blauäugig" einstufen, aber das der ganze Verband gleich so zersägt wird, überrascht dann doch.
Die KUMA mit ihren drei Minentreffern scheint auch noch nicht aus dem gröbsten raus zu sein, wenn es dumm läuft, wird das ein Totalverlust des Verbandes.

Das dagegen der AMC noch schwimmt, dürft ihr als großes Glück ansehen. Die Begegnung mit mehreren feindlichen Flottenträgern ist normalerweise gleichbedeutend mit dem Ende der Karriere, anscheinend waren die Bomber auch nicht gerade bereit für ein Überraschungs-Meeting.
... Ja Minila/Baatan oder Singapore oder Hong Kong und Soerabaja gleichen bei einem Angriff vom Meer einem Kamikaze-Kommando. Sollte man nicht tun.
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Beitrag von wierusz66 »

... aus den o.g. Gründen lasse ich Wake zuerst liegen (kann man später nachholen). Der startegischer Wert ist zu gering und das Risiko und v.a. Bündelung der Kräfte zu groß. Dies ist meine Einschätzung.
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Beitrag von Taurus »

Das die Japaner eine gewissenhafte und intensive Seeaufklärung nicht wirklich wertschätzen, ist eigentlich in so gut wie jedem Spiel bemerkbar (Wake wäre dafür ein hervorragender Eckpfeiler).
Wir halten genau das aber für völlig falsch, solche Versäumnisse können auf Dauer einen ganzen Krieg beeinflussen.

"Wissen ist Macht" heisst es ja nicht umsonst :ja:
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Beitrag von Longstreet »

Wir hätten vor allem gerne Seeaufklärer, die etwas richtiges melden - kein Vergleich zu den PBY.

Übrigens ist AF in unserer Hand :D
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Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"

ein AAR für War in the Pacific AE




Den Gedanken über die auf die Eroberung Wakes folgende Operation nahm der kaiserliche Verfasser Gongsun schon auf der folgenden Seite ab:

"20.12.1941: Nachdem Wake mit geringem Truppeneinsatz erfolgreich besetzt werden konnte, wurden rasch erste Seeaufklärungsverbände dorthin verlegt. Ebenso begann von den Marcus Islands eine Feldflugplatzeinheit den Seemarsch nach Wake. Das 144. Infanterieregiment - eine ausgewiesene Sturmtruppeneinheit bekam ein neues Ziel zugewiesen - Midway. Sowohl die Kido Butai als auch der Beschiessungsverband waren bereits auf dem Weg dorthin - die Invasionstruppen würden unmittelbar folgen. Erneut Tage des Wartens auf Nachricht während sich die Schiffe durch den rauhen Pazifik vorankämpfen."
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"Bei den Salomon Inseln wurden zwei feindliche Verbände festgestellt. Einer davon bei Kavieng war mindestens mit Kreuzern ausgestattet. Der Verband dort beschoss unsere Truppen, richtete jedoch wenig Schaden an. Sobald die Invasion Rabauls erfolgreich abgeschlossen sein wird, gehören solche Störmanöver der Vergangenheit an. Leider verlief ein Luftangriff auf die Feindflotte bei Kavieng ohne Ergebnis."
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"In der Celebessee sind unsere Truppen bei Manado auf Celebes und Talaud-eilanden gelandet. Letztere Insel scheint unbesetzt zu sein. In Manado haben die Soldaten den Feind in erste Kämpfe verwickelt."
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"Im Süden Luzons rückten die ersten Einheiten an die Vororte Manilas heran. Im Norden stehen die Landungstruppen in ersten Kämpfen mit Amerikanern und Philippinos bei San Fernando. Je nach den Aufklärungsergebnissen werden die Kräfte im Süden versuchen Manila aus der Bewegung heraus zu nehmen. Sollten der Feind die Stadt verteidigen, muss auf die Kräfte aus Aparri und Vigan gewartet werden. Insgesamt wurde der Bewegungsraum des Feindes weiter wie geplant eingeengt. Auf Borneo hat der Feind nach hinhaltenden Gefechten Jesselton aufgegeben und sich nach Westen zurückgezogen. Sobald der Ort gesichert ist, werden unsere Soldaten den Feind in den Dschungel verfolgen."
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"Auf der malayischen Halbinsel rückt die 25. Armee weiter nach Süden vor. Nach der Einnahme Taipings ist nun Kuala Lumpur das nächste Ziel - Panzer- und Aufklärungsverbände könnten dort den gegnerischen Kräften bei Temuloh den Rückzugsweg abschneiden. Zugleich nähern sich Landungstruppen Mersing. Eigentlich erfolgt die Landung zu spät, doch ist davon auszugehen, dass aufgrund der fortschreitenden Zerrüttung des Feindes u.a. auch durch pausenlose Luftangriffe weitere Panik geschürt werden kann."
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"In China arbeiten sich die Eroberer von Hong Kong nach ihrer Rückkehr nach Canton auf die Stadt Wuchow vor.(1) Nanching steht derzeit im Fokus des Feindes, der versucht unsere Truppen hier zu vertreiben. Die Stadt kann jedoch gut verteidigt werden - der Angriff wird in Bälde abgeschlagen sein.(2) Auf dem Südufer des Yantze Flusses dringen japanische Truppen in das Landesinnere und an der Küste entlang nach Süden vor. Ziel ist die Eroberung von Chusien sowie des Hafens von Wenchow.(3) Zwischen Kaifeng, Suchow und Sinyang werden die feindlichen Truppen weiter zurückgedrängt. Hier muss letztendlich die Bahnlinie von Sinyang nach Chengchow geöffnet und die letztgenannte Stadt erobert werden. Daran Anschließend kann Loyang ins Auge gefasst werden. (4) Zwischen Suchow und Haichow treiben sich die verbliebenen Splitter einer feindlichen Bande herum, die ebenfalls neutralisiert werden müssen. Aufgrund der Beweglichkeit wird diese Aufgabe sicher noch Geduld erfordern.(5)"
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Beitrag von Longstreet »


"Warum sind der Wind und die Wellen heutzutage so unruhig?"


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"21.12.1941: Bei Singkawang konnte ein feindliches Uboot einen Erfolg gegen einen unserer Minenleger erzielen - auf die Dauer müssen wir damit rechnen, dass naturgemäß Verluste entstehen. Aufhalten darf uns das jedoch nicht. Ein weiterer Ubootangriff bei Mersing wurde jedoch abgewehrt. Beide Uboote haben allen Anzeichen nach einigen Schaden erlitten."
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"Hier eine Aufstellung der aktuell am stärksten beschädigten Schiffe (nicht von heute - einige sind halbwegs gesichert auf dem Weg in die Werften. Die Nissan Maru gehört zu einem Ressourcen-Konvoi von Toyohara nach Niigata - aufgrund der hohen Geschwindigkeiten wurde die Maschinenanlage schwer beschädigt. Das Rüstungsministerium hat angewiesen, dass die Konvois ab sofort zur Materialerhaltung nur mit mittlerer Geschwindigkeit fahren dürfen. Der zeitliche Verzug auf diesem Wege ist wesentlich einfacher zu handhaben als ständige umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an den Schiffen."
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"Die heutige Karte der Flottenverbände auf dem Weg nach Midway - den um Wake operierenden Ubooten sind sie zunächst entkommen. Das wird sicher nicht lange so bleiben. Spätestens wenn das neue Ziel unübersehbar ist, werden die amerikanischen Uboote wieder Jagd machen."

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"Im Laufe des Tages wurden Kweiteh (China), San Fernando (Luzon), Manado, Jolo und Talaud-eilanden genommen. Zudem wurde die kleine Insel Burias westlich der Städte Naga und Legaspi auf Luzon heute durch Spähtrupps erkundet. Die Insel ist verlassen und kann damit als gesichert betrachtet werden. Bei Truk sind die Soldaten der 33. Division an Bord gegangen. Der Verband wird eine weitere Invasion durchführen. Die inzwischen durchgeführte Erkundung hat Ambon und Namlea als lohnenswerte Ziele erkannt - von hier wäre ein schneller Schritt nach Darwin oder aber bei Schwierigkeiten eine Verstärkung der Invasion auf Java möglich."
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Beitrag von Longstreet »

Verehrte Leser (m/w/d), gibt es Informationen, die fehlen? Sollte der Berichtsstil nicht dazu taugen, ab und an Fragen oder Diskussionen loszutreten, bitten wir um Rückmeldung. :)
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Beitrag von Ruprecht I. »

Longstreet hat geschrieben:gibt es Informationen, die fehlen?
Woher sollen Wir das wissen, wenn sie doch fehlen :frech:

Ihr solltet aber mal die Gegenspionage aufrüsten. Die Brisbane Maru erscheint Uns hochverdächtig :eek: :^^:
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Beitrag von Taurus »

Longstreet hat geschrieben:Verehrte Leser (m/w/d), gibt es Informationen, die fehlen? Sollte der Berichtsstil nicht dazu taugen, ab und an Fragen oder Diskussionen loszutreten, bitten wir um Rückmeldung. :)

Also was uns angeht, kann das alles so weiter gehen. Das Tagebuch des Kaisers auszuwerten, ist eine höchst spannende Angelegenheit und wird sicherlich in Zukunft noch bessere Geschichten zutage fördern.

Das jetzt Midway angegangen wird, halten wir für gewagt, aber folgerichtig. Das Eisen schmieden, solange es heiss ist - den Amerikaner vor seiner Haustür vor vollendete Tatsachen stellen, bevor er reagieren kann und selbst die Insel befestigt.
Das bringt eine völlig neue taktische Situation, die Nordwest-Flanke von Hawaii hat keinen Vorposten mehr, ihr dagegen habt freie Sicht in alle Richtungen. Bestenfalls müssen die US-Schiffe zeitraubende Umwege fahren, wenn sie über diese Route zu den Marshalls vordringen wollen.
Midway ist auch als U-Bootstützpunkt für beide Seiten nicht zu unterschätzen, das einzige was vielleicht insgesamt negativ dabei ist, sind die langen Wege zum nächstgelegenen eigenen Stützpunkt (Wake oder die Marshall Inseln)
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Beitrag von Longstreet »

Taurus hat geschrieben: Das jetzt Midway angegangen wird, halten wir für gewagt, aber folgerichtig. Das Eisen schmieden, solange es heiss ist - den Amerikaner vor seiner Haustür vor vollendete Tatsachen stellen, bevor er reagieren kann und selbst die Insel befestigt.
Das bringt eine völlig neue taktische Situation, die Nordwest-Flanke von Hawaii hat keinen Vorposten mehr, ihr dagegen habt freie Sicht in alle Richtungen. Bestenfalls müssen die US-Schiffe zeitraubende Umwege fahren, wenn sie über diese Route zu den Marshalls vordringen wollen.
Midway ist auch als U-Bootstützpunkt für beide Seiten nicht zu unterschätzen, das einzige was vielleicht insgesamt negativ dabei ist, sind die langen Wege zum nächstgelegenen eigenen Stützpunkt (Wake oder die Marshall Inseln)
In der Tat war das ein Punkt, der etwas abschreckt. Die Versorgungswege nach Midway sind exorbitant lang. Andererseits haben wir ja ein Bild beider Seiten und auch amerikanische Uboote fahren quasi blind wie Pfähle durchs Wasser. Wir wissen nicht wieviele Schiffe der werte wierusz in See hat, zu sehen bekommen wir durch die Uboote jedoch eher wenige. Ebenso ergeht es uns leider mit Japan: vor der Westküste stationierte Uboote haben bislang keinen Kontakt gehabt - kaum vorstellbar, dass der noble Pickett noch keine Konvois losgeschickt hat.

Verehrter Ruprecht: das ist ein Punkt für Euch. Uns ging es darum, ob wir "zu kurz" berichten. Wenn Lesern ein spezieller Schauplatz näher gebracht werden soll, dann wäre halt ein Hinweis gut. (Mehr China, Planungsfragen o.ä.) :)
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Beitrag von Taurus »

Was Blindheit angeht: Könnt ihr vielleicht an potentiellen wichtigen Transportrouten eure U-Boote stationieren, die über eigene kleine Seeaufklärer verfügen (falls nicht längst in Arbeit)? Zumindest die sollten mehr sehen.
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Beitrag von Longstreet »

Ist bereits erfolgt. Evtl. werden wir die mal repositionieren oder deren Verweildauer etwas kürzen. Zudem wollen wir nach der nächsten Versorgungsrunde Uboote an den "Außenküsten" Sumatras und Javas stationieren - da geht sicher deutlich mehr ab. Letztens haben wir eine Sichtungsmeldung südwestlich Javas bekommen - da sollten wir mal genauer schauen.
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Beitrag von Taurus »

Man sollte ohnehin auch an weniger frequentierten Orten hin und wieder nach dem rechten schauen, wenn in den offensichtlichen Gebieten beim Gegner wenig passiert, ist das meist ein Indiz für heimliche Tätigkeiten anderswo.

Spannend wird die Reaktion des Gegners auf die kommende Operation sein; wird sofort ein Gegenschlag initiiert oder begnügt man sich mit Abriegelung und gelegentliche Terroraktionen.
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Beitrag von Ruprecht I. »

Eines würden Wir tatsächlich gerne etwas expliziter dargestellt haben: den Gegner.
Vielleicht eine gesonderte Aufstellung, wo bedeutendere (sprich: potentielle Offensiv-) Kräfte des Gegners gesichtet wurden oder Ihr sie vermutet?
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Beitrag von Longstreet »

Verehrter Ruprecht, genau an diese Art "Frage" haben wir gedacht.

Aus eigener Erfahrung als Alliierter wissen wir, dass der Gegner derzeit über 3 Flugzeugträger verfügt. Die Fliegerstaffeln der Saratoga sind noch ein wenig hinter denen der Enterprise und Lexington, was die Erfahrung angeht. Aber das ist marginal - man kann davon ausgehen, dass sie im Verband ordentlich austeilen können. Was die Träger betrifft: Big E und Lady Lex wurden zuletzt zwischen Santa Cruz Inseln und den Salomonen gesichtet (unser Hilfskreuzer, der die Begegnung überlebt hat) und anschließend wurden Angriffe gegen Tulagi geflogen. Wir gehen also davon aus, dass diese beiden Träger sich im Korallenmeer befinden oder aber - was durchaus möglich aber auch sehr gefährlich ist - durch die Torres Strait in Richtung Indonesien laufen. Dort wäre jedoch derzeit kaum eine vernünftige Basis zur Versorgung geeignet (alle drohen bald in Reichweite unserer Kräfte zu liegen). Da jedoch die Kido Butai zur Zeit bei Midway kreuzt, ist diese Option nicht unvorstellbar. Die "einzige" Gefahr geht von den landgestützten Torpedofliegern aus.
Auf Ceylon verfügt der Gegner über den leichten Träger Hermes. Ziemlich obsolete Flieger (Zweidecker - Swordfish) aber wenn die durchkommen sehr treffsicher. Besonders schwierig ist die Situation bei den mittleren Einheiten (schw. und leichte Kreuzer). Die Einheiten bei den Philippinen sind entkommen - wir haben keinen Anhaltspunkt, wo sie sind. Zuletzt (vor mehr als einer Woche) haben sie die Truppen nach der Landung bei Davao beschossen (Gott sei Dank waren die Landungsschiffe gerade weg). Entweder sind sie nach Australien ausgewichen (hier wären beide Küsten - Ost und West denkbar) oder aber nach Ceylon. Die Kreuzer haben eine recht hohe Reichweite und können extrem lästig werden. Wir haben selbst das Glück gehabt, mit einem einzelnen Kreuzer einen Landungsverband zu "treffen" und wir haben einen Verband aus acht Kreuzern riskiert und kurz danach leider auch aufgrund unserer Mängel in der Befehlsgebung geopfert, um gegen wierusz zwei Träger zu schädigen (erfolgreich die Shokaku schwer beschädigt). Kreuzer gibt es nicht nur amerikanische (die "Philippinengang") sondern zudem auch australische - diese waren gerade bei Kavieng aktiv - und holländische - keine Spur der DEI-Flotte bislang. Zudem sind in Colombo auch noch ein paar britische vorhanden, die wir jedoch als Geleit für die Hermes erwarten.

Eigentlich haben wir in Sumatra und Java keine Sorgen - auch Indien und Burma sind derzeit keine Bedrohung, da sich die Landeinheiten mit großer Wahrscheinlichkeit auf Verteidigungslinien zubewegen. Große Landungen fürchten wir auch (z.B. Rückeroberung von Wake oder Midway) nicht - dafür sind zwar überschaubare Kräfte da, sollte es aber zu einem Misserfolg kommen, haben wir gute Chancen in der Südsee. Wir gehen also eher davon aus, dass Basen an der Verbindung Australien-Westküste verstärkt werden.

Echte Offensivposten sind die Träger - die Saratoga könnte weiter in San Diego liegen und trainieren - oder wie in unserem eigenen Spiel sich dem Trägerverband anschließen. Drei amerikanische Träger sind schon ordentlich - das Risiko selbst mit allen sechs Trägern der KB wäre recht groß (zumal die Lecksicherung der Japaner miserabel ist).

Was wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen ist die Jagdabwehr - wir haben bereits einige kostspielige Bodenangriffe geflogen, wo uns CAP sehr geärgert hat. Die Verluste sind nicht gravierend aber hoch - auf die Dauer sind sie zu vermeiden, da die Pilotenausbildung aufwendig ist. Womit wir bei der Luftwaffe des Gegners sind: Sobald unsere Zeros ins Spiel kommen, haben wir derzeit brauchbare Karten. Feindliche Bombardements sind noch eher unwahrscheinlich. Die Bombergeschwader sind zu klein und die Ausbildung mäßig. Der Erfolg ungewiss und damit würden wir eher auf Training setzen (haben wir gegen wierusz auch ausprobiert - außer Glückstreffer gab es da nichts zu holen).

Zahlreiche Basen (Ternate) waren unbesetzt - die Truppen werden entweder zur Verstärkung Australiens eingesetzt (unser Gegner hatte davon mal berichtet - im AAR gegen wierusz zu lesen) oder aber sie werden an neuralgischen Punkte wie z.B. Palembang und Soerabaya oder Batavia gesammelt um dort einen längerfristigen Widerstand zu ermöglichen. Sobald wir Singkawang ausreichend versorgt haben, werden wir von dort massiv Aufklärung betreiben. Hoffentlich reichen die Kräfte, um Manila und Singapur zu erobern - allerdings sind wir guten Mutes.
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