Es sei angemerkt, dass unsere Figur ein junger Mann im Schatten seines Vaters ist, der -wie so häufig- im Sturm der Jugend noch einige sehr "radikale" Anschauungen hat. Sollte die Geschichte so weit kommen, wird er wohl noch einige Wandlungen durchmachen - oder an seinem veralteten Weltbild scheitern.
26. Juni 1861 - Sturm zieht auf
Die Union ist gefallen - was schon vor einiger Zeit klar wurde, wird nun noch deutlicher. Schon Anfang des Monats hatten die Yanks bewiesen, dass sie unsere Verfassungsmäßigen Rechte nicht mehr anerkennen, die ungesühnte Ermordung Jackons ein Stich in den Rücken unserer friedlichen Bereitschaft, uns im guten von der Union zu trennen. Mag Vater auch die Union so hoch wertgeschätzt haben, Ich habe doch von vorherein daran gezweifelt, dass ein fortbestehen sinnvoll oder möglich sei. Dem Norden fehlt jedes verständnis für unser Lebensgefühl, wie auch kein Verständnis für die wirtschaftliche Notwendigkeit der Sklaverei besteht. In den Augen des Nordens sind die Sklavereibefürworter ein Haufen alter Männer, die ihre schwarzen Mädel behalten wollen. Aber das ihre Baumwollhemden nur deshalb so billig sind, weil sie mit Negerschweiß getränkt wurden, dass scheinen sie zu übersehen.
Wie sollte unsere Wirtschaft funktionieren können, wenn Baumwolle plötzlich im Preis explodieren würde? Oder was für ein Aufschrei würde durch die Welt gehen, wenn wir kein Zuckerrohr mehr brennen ? In meinen Augen ist die Sklaverei ein schützenswerrtes Gut, auf dem der Wohlstand unserer Nation erbaut worden ist und ohne den wir heute bei weitem nicht da stehen würden, wo wir es heute tun! Wer würde den überhaupt all die Befreiten Schwarzen anstellen, würden sie Arbeit bekommen ?! Wohl kaum! Noch niedriger als die "zivilisierten" Indianer würden sie stehen, allenfalls auf einer Stufen mit ihnen, sie würden noch weiter verrohen, so das überhaupt möglich ist, und als Kriminelle Unterschicht die Gesellschaft terrorisieren!
Nein, will man mit Erfolg die Sklaverei reformieren, so wäre es allerhöchstens sinnvoll, verdiente Arbeiter am Ende ihrer Dienstzeit, als Lohn und Lockung für lange, harte Arbeit und ein christliches Leben, aus ihrer Unmündigkeit zu befreien und es ihnen Freizustellen, zu tun was ihnen beliebt. Denn nach einem Leben unter der klugen, sinnvollen Anleitung eines weißen Masters ist es durchaus möglich, dass in die Schädel dieser Wilden ein wenig klugen Geistes eingezogen ist. Die Kinder dieser "Verdienten" müssen dann genau beobachtet werden, um zu sehen, ob ihnen schon etwas von der erweiterten Lebenserfahrung der Eltern mitgegeben wurde, oder ob auch sie sich das Privileg der Freiheit erst auf der Plantage und unter der Peitsche verdienen müssen.
Denn man sollte nie vergessen, dass die Natur dem Schwarzen Mann vor allem rohe Kraft, Gesundheit, Ausdauer und eine hohe Vermehrungsrate zugestanden hat, aber Ihn zugleich mit einem schwachen Willen, niedriger Intelligenz und mangelndem Sinn für das Schöne geschlagen hat. Es liegt an uns, durch kluge Anleitung aus diesen, die vor allem Stärke Respekt entgegenbringen und kaum Vorausschauend handeln, die Grundlagen der zivilisierten Gesellschaft beibringen, damit ihre Kraft in Bahnen verläuft die der Gesellschaft nützen.
Sollte der Norden sich mit seinen Ideen durchsetzen werden die Neger vielleicht schlagartig Freiheit erfahren, aber sie werden auf absehbare Zeit weder den Respekt der Gesellschaft, noch einen Nutzen in ihr finden, den weder sie, noch die Gesellschaft ist für eine solche Freiheit gewappnet!
Warum loggt es uns eigentlich ständig aus? Wir mussten das drei mal tippen ^^