Dänemark 1292-1306
Wir entscheiden Uns mit den gewonnen Geldern Unsere Städte Stockholm und Arhus weiter auszubauen und Oslo zur Waffenschmiede Dänemarks umzufunktionieren.
Weiterhin geben Wir Hamburg völlig zerstört auf und ziehen Uns zur Sicherung Unserer Lande nach Jylland zurück.
Das vor den Toren Hamburgs lagernde englische Heer erklärt Uns daraufhin den Krieg und marschiert in Hamburg ein.
Uns gelingt es im Gegenzug mit dem Heiligen Römischen Reich Frieden zu schließen. Da auch der Papst Uns schon mit der Exkommunikation drohte, kommt Uns diese Entwicklung doppelt entgegen.
König Lars IV. stirbt im Jahre 1297. Sein Nachfolger wird Prinz Burislev.
Er ist kein Glücksgriff, aber er kann auf bessere Charaktermerkmale zurückgreifen als sein Vorgänger.
Ob die Verschlechterung der Beziehungen zu den folgenden Nationen mit der Krönung des neuen Königs zusammenhängen, werden Wir wohl nie erfahren.
Wir schließen mit dem Heilgen Römischen Reich erneut ein Handelsabkommen.
Die Kaufleute sind ab sofort schneller beid en Ressourcen.
Obwohl Wir gegenüber England eigentlich keine unnötige zusätzliche Aggression aufbauen wollten, bleibt Uns durch das Vorrücken des Feindes gen Arhus nur der Angriff auf diesen übrig.
Der Feind postiert sich geschickt auf einer Erhöhung, so daß Wir ein gutes Stück Fußmarsch zurücklegen müssen, um in Schlagdistanz zu kommen. An Unseren Zielpositionen noch nicht ganz angekommen, werden Wir von den feindlichen Fernkämpfern attackiert. Diese greifen Wir wiederum mit Unserer Kavallerie an, während Unsere Axt- und Schwertkämpfer Befehl erhalten, die feindlichen Fußtruppen anzugreifen. Unsere Speerträger rücken langsam gen feindlicher Kavallerie vor.
Plötzlich geht alles ganz schnell. Die Bogenschützen der Engländer fliehen, die Fußtruppen verkeilen sich ineinander und die Kavallerie versucht Unruhe zu stiften. Wir spielen Unsere zahlenmäßige Überlegenheit zu Fuße aus und schlagen nur einen Bruchteil der Feinde in die Flucht. Der Rest wird niedergemetzelt.
Für diejenigen die entkamen fordern Wir Lösegeld.
Unseren Forderungen wird entsprochen, der Feind zieht sich nach Hamburg zurück.
Außerhalb Unseres Herrschaftsraumes kommt es zu Differenzen bei den Mongolen.
Dies muß jedoch nicht zwangsläufig eine Schwächung bedeuten.
Eine weitere nach Arhus vorrückende Streitmacht der Engländer attackieren Wir im Jahre 1301.
Unser Angriff erfolgt zur Nacht.
Der mit hochwertigen Waffen ausgestattete Feind setzt Uns schwer zu, doch schaffen Wir dennoch einen vernichtenden Sieg.
Das Lösegeld in Höhe von 2259 Gulden lehnt der Feind ab.
Schon im Folgejahr marschiert der nächste englische Truppenverband gen Arhus. Wir attackieren erneut aus Unserem Versteck im Wald heraus im Schutze der Dunkelheit.
Auch hier sind wieder alle schweren Infanterieeinheiten mit deutlich besseren Angriffswerten als Unsere Mannen versehen.
Die nicht so günstig stehenden Zeichen verdichten sich schon recht bald nach Schlachtbeginn. Vorher konnten Wir noch Position auf einer Erhöhung beziehen und den vorpreschenden Wallisischen Langbogenschützen mit Unserer Kavallerie einen ersten Schaden zufügen. Doch beim Aufeinandertreffen der Nahkampfreihen werden Unseren Einheiten schon bald die Grenzen aufgezeigt. Die Schlacht droht sich zum Desaster zu entwickeln. Jetzt kann Unser General sich nicht mehr weiter abwartend verhalten und stürmt seitlich in die schweren Fußtruppen der Engländer. Die Stoßwirkung ist nicht so groß wie erhofft, doch scheint die Aura, die er sich über die letzten Schlachten erkämpft hat, kombiniert mit dem Dauerbeschuß von Brandpfeilen Unserer Bogenschützen großen Eindruck auf die Feinde zu hinterlassen. Die Stimmung der Feinde gerät ins Wanken und eine erste Einheit englischer Burgmannen flieht. Wir setzen vorerst nicht nach, sondern starten zwei weitere Attacken in den Rücken des Feindes. Auch hier ziehen Wir uns wieder zurück, reiten die zurückkehrenden Burgmannen nieder und setzen immer wieder Nadelstiche in den Rücken der schweren feindlichen Infanterie. Dieser Heldenmut scheint auch Unsere verbliebenen Kämpfer zu ermutigen, gnadenlos den Feind zu bekämpfen. Nur wenigen Gegnern gelingt die Flucht, doch auch diese werden noch eingefangen.
Im Jahre 1305 nimmt die Aggression seitens der Engländer immer größere Ausmaße an. Neben der erwarteten Belagerung von Arhus, vermeldet Unser Diplomat, der sich in Richtung iberischer Halbinsel befindet, daß auf dem europäischen Festland keinerlei Franzosen mehr existieren. Die letzten Überbleibsel der Nation sind im Libanon, Obersyrien und Osrhoene zu finden. Hier gelang ein Gegenstoß gegen die Mongolen. Auch wird die vollständige Vernichtung einer Nation berichtet.
Auch dies war das Werk der Engländer.
Mit dem Versuch diese ungeheure Macht einzudämmen, attackieren Wir die Belagerer von Arhus.
Ein fürchterliches Gemetzel, daß Wir nur durch das rechtzeitige Erreichen der Generalskavallerie der Verstärkungen aus Arhus gewinnen.
Erstaunlicherweise ist der feindliche Herrscher gewillt für den kläglichen Haufen Lösegeld in Höhe von 2508 Gulden zu zahlen.
Da sich schon die nächste feindliche Streitmacht Arhus nähert sortieren Wir Unsere abgekämpften Mannen neu und heuern zwei Einheiten Söldner-Speerträger an, bevor Wir zum erneuten Angriff übergehen.
Der Feind stürmt mit seiner Kavallerie voraus an und bleibt in Unseren Speeren hängen. Die relativ leichten Fußtruppen haben ebenfalls keine Chance gegen Unsere erfahrenen Kämpfer. Ebenso schlagen sich die Söldner wacker. Im Gegensatz zu den letzten Schlachten gab es an diesem Sieg nie wirkliche Zweifel.
Provinzerweiterungen:
Arhus - Pflasterstraßen - 1297
Stockholm - Minenverbund - 1300
Stockholm - Pflasterstraßen - 1304
Oslo - Festung - 1304
Dänemark und erkundete Gebiete 1306