Verfasst: Do 26.09.2013, 20:42

Kleine schmutzige Kriege
Das Geld wird knapp, was also liegt näher als mal eben unterlegene Nationen in einen Krieg zu verwickeln, sie zu unterwerfen und Kohle abzuziehen. Zuerst festigen wir aber unsere Bande mit Norwegen, denen wir ein Bündnis vorschlagen, was diese auch annehmen.

Norwegen stellt zwar nicht unbedingt die große militärische Macht dar, die uns im Krieg gegen Frankreich helfen kann, sofern es wieder mal einen Krieg gibt, dennoch erachten wir sie als strategisch wichtigen Bündnispartner, haben sie doch eine lange Grenze zu Schweden, welches in Personalunion von Frankreich geführt wird.
Der erste schmutzige Krieg wird gegen die Shawnee geführt, wderen Ländereien an unseren Vasall Creek grenzen. Die Kriegserklärung wird am 28. September 1642 übermittelt. und ir marschieren an mehreren Orten gleichzeitig bei denen ein.

Es wird ein schneller Kriegsverlauf, am 16. Februar des Folgejahres schleißen wir Frieden. Die Provinz Cheraw geht an die Creek, wir bekommen 1680 Golddukaten. Ja, so haben wir uns das vorgestellt. Nicht lange rum gemacht, zwar nicht fair, aber wir müssen schließlich mit den großen Nationen nicht nur mithalten, nein wir müssen aufholen.

Eine Seemachtsidee später, wir erhalten von nun an +1 jährliche Marinetradition, führen wir den nächsten ungleichen Krieg. gegen das Inkareich. Auch dieser Konflikt dauert nicht lange, denn wir begügen uns mit einer Provinz (Arequipa) und 625 Goldstücken.
Diesen weiteren Geldengang außer der Reihe haben wir bitter nötig, denn unser Haushaltsüberschuss beträgt nur noch knapp 4 Dukaten im Monat. Wir können hier nicht mit den führenden Nationen der neuen Welt mithalten.

Das kolonisieren von neuen Gebieten schlägt mit über 5 Dukaten pro Monat ziemlich zu Buche. Weiterhin versuchen wir immer einen Berater in jeder Kategorie zu beschäftigen. Zurzeit genehmigen iwr uns sogar einen +2 Berater in Militärtechnologie, der natürlich nicht billig ist. Insgesamt geben wir für Berater 18,12 Dukaten pro Monat aus.
Handel betreiben wir hauptsächlich in London und in der Karibik, wobei wir an beiden Handelsplätzen die Gewinne direkt abschöpfen, da die Karibik nicht direkt nach London handelt. Dies geht nur über Bordeaux und hier haben wir keine Chance gegen die französische Übermacht an Handelseinfluss. Insgesamt merkt man uns die fehlenden Handelsideen, die wir bislang immer links liegen gelassen haben an (glauben wir zumindest...).

Zwischenzeitlich werden wir auch in einen weiteren Krieg mit hinein gezogen, der uns aber nur am Rande interessiert und wir Österreich beistehen bei der Eroberung einer Provinz von Köln. Wir unterstützen mit unserer Irischen Armee, insgesamt 6 Regimentern und zeigen so gegenüber unserem Bündnispartner den guten Willen. Man muss sie schließlich bei Laune halten. Der nächste Kireg gegen Frankreich kommt bestimmt.
Nachdem wir das Alpenland unterstützt haben, beginnen wir mit der Annexion der Creek, ein langwieriger Prozess, der sich über viele der vor uns liegenden Jahre hinziehen wird.

Unser Geheimdienst hat derweil herausgefunden, dass die Irokesen, ein Landstrich im Norden Amerikas über große Goldreserven verfügt. Dummerweise haben wir keine Landverbindung zu denen, also keine gemeinsame Grenze und sie haben keine Seeprovinz über die man einfallen könnte. Deshalb beschließen wir einen weiteren Krieg gegen die Shawnee und wollen uns denen von Süden her annähern. Wegen der kürzlichen Beraubung derer Goldschätze haben sie diesmal beim Friedensschluss nicht viel anzubieten, wir reißen uns daher nur wenig Gold unter den Nagel. Hauptsächlich sind wir diesmal an Ländereien interessiert. Die Provinzen Catawba, Cherokee und Cumberland wechseln daher den Besitzer. Außerdem treten die Shawnee uns 50% ihres Handelseinflusses ab, was allerdings vernachlässigbar ist.







