Mit dem Begin des Krieges kommt die volle Kriegswirtschaft zum Tragen:
Effektiv stehen uns in Kriegszeiten 178 IC zur Verfügung, in Friedenszeiten ungefähr 140-145. Zum Vergleich, das Kaiserreich Deutschland verfügt in Friedenszeiten über 208 IC und im Krieg ungefähr 250.
In Kriegszeiten gehen die staatlichen Ausgaben für die Zivilwirtschaft um 50% zurück, sodass sie aktuell 19,58 betragen. Für Nachschub geben wir aktuell, auch weil die Lager aufgefüllt werden müssen, 20.66 IC aus. Alle Truppen sind voll verstärkt, wir müssen nichts in Verstärkung investieren.
In neue Divisionen und Industriekomplexe investieren wir täglich 126,30 IC. Darunter fallen 7 Industriekomplexe in den größten Industriestädten, 6 Schockdivisionen mit Artillerie- und gepanzerter Fahrzeugbrigade, ein HQ mit Kavalleriebrigade und drei motorisierte Schützendivisionen jeweils mit einer mittelschweren Panzerbrigade.
Unsere Rohstofflager werden trotz guter Handelsbeziehungen immer voller und selbst unser Staatskonto bleibt trotz Krieg in den schwarzen Zahlen.
Unser Wirtschaftsminister zieht aus diesen Dingen eine positive Bilanz, wir seien gut aufgestellt. Doch persönlich sehen wir das anders, die Armee ist immernoch veraltet und kann kaum modernisiert werden, dazu liegen wir, was die Industrie angeht, immernoch hinter Deutschland zurück. Wir müssen Russland weiter aufbauen!
International hat der Krieg Auswirkungen, die wir so nicht erwartet hätten:
Der Oman befreit sich aus den Fängen des Osmanischen Reiches, welches sich zu diesem neuen Krieg rüsten muss und sich nicht mit kleinen Marionettenstaaten auseinandersetzten kann. Damit werden keine omanischen Truppen gegen uns kämpfen, gut für uns.
Und noch ein Land folgt dem Oman:
Der osmanische Fürst Wilhelm wird durch einen Putsch gestürtz und von König Zog I. ersetzt. Wir erkennen den neuen König sofort an um das osmanische Reich zu schwächen. Das osmanische Reich erkennt König Zog I. ebenfalls an!. Wie schwach muss der Sultan sein, dass er sich dies bieten lässt? Wie schwach ist das osmanische Reich wirklich?
Die Schlacht um Eriwan beginnt:
Wir geben Marschall Wrangel und Marschall Denikin die offizielle Erlaubnis die Kampfhandlungen zu beginnen. Sofort marschieren Wrangels Truppen Richtung Trabzon entlang der Schwarzmeerküste. Denikin beginnt den Angriff auf die Almenier in Eriwan. Kommandiert werden sie von einem osmanischen Feldmarschall, doch sie sind uns gnadenlos unterlegen! Denikin führt zwei Armeen in das Feld, die armenische Armee besteht gerademal aus einem Korps!
Doch der Kaukasus und die armenischen Befestigungen erschweren das fortkommen unserer Soldaten ungemein, die Schlacht und das Blutvergießen verlängert sich dadurch.
Dann schicken die osmanen auch noch Verstärkung!
In Eriwan kommen weitere sieben osmanische Divisionen an! Doch diese haben eine lange Bahnreise hinter sich, sind desorganisiert und schlecht ausgerüstet. Sie können das Schlachtenglück für die Osmanen nicht ändern, sondern müssen blutig die Unfähigkeit ihrer Befehlshaber erfahren. Hätten die Osmanen ihre Truppen nicht nach Eriwan, sondern nach Kars geschickt, stände uns nach Eriwan eine starker Feind gegenüber. So jedoch wurden diese Kräfte geopfert, denn die Eroberung Eriwans verschiebt sich nur wenige Tage, während Wrangels Truppen schon bald in Trabzon einmarschieren.
Die Schlacht um Eriwan dauert insgesamt 15 Tage und kostete mehr Menschenleben als jede andere Schlacht seit unserer Krönung:
Als der osmanische Feldmarschall schlussendlich den Rückzug befahl, sind 41.662 Osmanen oder Armenie gefallen, verwundet oder gefangengenommen worden. Sie verlieren 260 Artilleriegeschütze und 227 Lastkraftwagen. Wir müssen die Verluste von 11.315 toten oder verwundeten Männern hinnehmen, dazu 97 Artilleriegeschütze, 79 Lastkraftwagen und 6 Panzer. Doch mit diesem Sieg steht uns das Tor nach Anatolien und Kurdistan offen, in welches Denikin nun sofort hineinstürmen soll.
So lässt beginnt Marschall Denikin ohne Pause die Schlacht um Kars:
Während Denikin insgesamt 3 Korps in Eriwan einmarschieren lässt, bewegt er sich mit insgesamt 7 Korps nach Kars. Die dortigen osmanischen Truppen sind wie die Truppen in Kars gerade erst aus anderen Landesteilen per Eisenbahn gekommen und völlig desorganisiert. Auch konnten sie bisher keine Defensivpositionen einnehmen und sind nicht eingegraben. Hatte denn der Sultan nicht mit diesem Krieg gerechnet? Wir haben schließlich lange vorher verkündet, dass wir den gesamten Kaukasus erobern wollen!
Nun zahlen die osmanischen Truppen den Preis für die Unfähigkeit, wir sind schockiert, wie sie ihre Männer verheizen.
Die Feinde werden faktisch überrannt:
Nach nur vier Tagen Widerstand flüchten die Osmanen, sie mussten in der Zeit 9.284 Mann als tot, verletzt oder vermisst an ihr Hauptquartier melden. Wir hingegen nur 1.900. Auch Trabzon konnte von Wrangel schon erobert werden und ihm folgen nun die weiteren Korps unter seinem Kommando sowie die beiden Schockkorps.
Was unsere Offensive dramatisch verlangsamt, ist nicht der Widerstand des Feindes, sonder die schlechte Infrastruktur in den Bergen des Kaukasus. Überall sind die osmanen auf dem Rückzug, doch wir selber sind zu langsam um ihnen direkt zu folgen, wir können nur die freigegebenen Städte erobern. Und auch dies dauert in den Bergen äußerst lange.
Der spanische Bürgerkrieg:
Die syndikalistischen Truppen des Gewerkschaftsbundes CNT-FAI konnten alle Gebiete der Carlisten unter Xavier erobern. Wir wollen uns nicht vorstellen, welche Massaker und Racheakte dort stattgefunden haben, doch das Verhalten der Syndikalisten in den Niederlangen gibt keinen Grund zur Hoffnung.
Im Süden sieht die Lage für die legitimen Monarchisten nicht viel besser aus. Sie konten zwar Badajoz zurückerobern, müssen aber Ciudal Real, Granada und Malaga aufgeben. Damit sind die roten kurz vor Sevillia und dem Affenfelsen. Ihr Sieg ist besiegelt, da der deutsche Kaiser weiterhin nicht intervenieren will.
Wir haben Eriwan erreicht und die Armenier feiern uns als Befreier:
Während unsere Truppen auf den "Präsidentenpalast" in Eriwan zumarschieren, kommt dieser "Präsident" zu unseren Fronttruppen, bietet sich als Gefangener an und kapituliert vollständig vor unseren Männer. Damit ist das "Land Armenien" entgültig aufgelöst und die Geschichte auch hier bereinigt worden.
Die Osmanischen Generäle zeigen sich als noch unfähiger als wir ohnehin schon gesehen haben. Die fliehenden Truppen aus Eriwan sind nicht, wie erwartet nach Kars und von dort direkt nach Erzurum marschiert, sondern unglaublicherweise nach Nakchivan, einer kleinen Stadt im Süden Armeniens.
Unglaublich, dort sitzen sie nun in der Falle, unsere Armee kontrolliert jetzt Armenien und damit alles vom Osten bis zum Nordosten dieser feindlichen Truppen. Südlich von ihnen liegt der Staat Persien, welcher sich weigert den Osmanen Durchmarschsrechte für diese Truppen zu geben. Der Feind hat sich also selbst in eine Falle geflüchtet und ist nun abgeschnitten und unterversorgt. Wir können jedoch akutell den Kampf mit ihnen nicht aufnehmen und lassen zwei Korps zur Kontrolle des Kessels zurück, welche in geeigneter Zeit den ausgehungerten Kessel aufreiben sollen. Der Rest marschiert mit Denikin nach Kars.
Nach der Eroberung von Kars beginnt eine neue Schlacht:
Denikin gönnt seinen Truppen weiterhin keine Pause und marschiert nun gegen Erzurum. Dort kommt es zum Kampf mit den vier Divisionen, welche aus Kars geflohen waren. Die 4 Divisionen stehen weiterhin alleine gegen unsere Übermacht auf weitem Felde, immerhin sind sie nun besser organisiert. Doch weiterhin sind sie uns deutlich unterlegen.
Doch die Schlacht dauert länger als in Kars, ungefähr 12 Tage benötigt Denikin für Erzurum, bis wir seine Meldung in Moskau erhalten: Sieg! Marschiere in Erzurum ein.
In dieser Schlacht musste der Feind weitere 14.143 Männer als getötet, verletzt oder vermisst melden, während wir Verluste von 3253 Mann zu beklagen haben. Doch der Einmarsch tief in das Ostanatolische Hochland ist für die Truppen beschwerlich und dauert länger als erwartet. In dieser Zeit konnte Marschall Denikin schon in die Küstenstadt Samsun einmarschieren und ist damit über 500km weit gekommen!
Doch sowohl Denikin und Wrangel als auch wir fragen uns, wo die wahre Feindarmee ist?
Wir können am schwarzen Meer beinahe ungehindert vordringen und mit Küstentransportern den Nachschub der Truppe sichern. Die osmanische Flotte hat sich auch nicht gezeigt um unsere Truppen aufzuhalten oder den Nachschubweg zu behindern. Was hat der Sultan vor und wo sind seine Truppen?
In Amerikan steht die AUS vor dem Kollaps:
Die CSA Truppen haben den Golf von Mexiko erreich unt New Orleans erobert. Die AUS Truppen in Texas sind abgeschnitten und werden bald aufgerieben! Die Hauptstadt der AUS ist auch gefallen und zwar an die wandernen Truppen der PSA. Die AUS bekam diese Gefahr nicht unter Kontrolle und bezahlt nun einen hohen Preis dafür. In Northcarolina stehen die CSA Truppen kurz vor dem Atlantik und könnten damit das gesamte Kerngebiet des AUS abschneiden und damit die Niederlage des AUS entgültig besiegeln. Nur im Norden kann der AUS einen Erfolg feiern, die Truppen stehen wieder vor Detroit und haben CSA Truppen bei den great lakes eingeschlossen. Wie die CSA hier zurückschlägt ist ungewiss.
Im Westen Amerikas nehmen die Kämpfe an Dramatik zu: Im Norden marschieren nun die PSA Truppen in die great plains ein, während in Kalifornien die Kämpfen intensiver geführt werden. Ganz im Süden konnten PSA Truppen in die mexikanische Wüste einmarschieren. So haben sich die Syndikalisten aus Mexiko die Eroberung "ihrer natürlichen Gebiete" nicht vorgestellt.
And den adeligen Ratnikovich: Die Karten der arabischen Halbinsel haben sich seit Jahren nicht geändert und sehen noch so aus, wie wir sie aktuell im Außenministerium des Kremels ( Seite 1 ) ausgehängt haben.