Verfasst: Do 02.02.2012, 19:16
Und das ist auch gut so!suo hat geschrieben:Was der Kaiser von China denkt, geht wahrscheinlich erstmal in Europa jedem Regenten am Popo vorbei.![]()
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Und das ist auch gut so!suo hat geschrieben:Was der Kaiser von China denkt, geht wahrscheinlich erstmal in Europa jedem Regenten am Popo vorbei.![]()
Na, ihr hattet ja auch keine Gegner in Frankreich und Spanien.Stoertebeker hat geschrieben:Und interessanterweise waren wir, obwohl's erst ab 1530 mit Kolonien losging, und wir unseren Festlandbesitz quasi verschenkt hatten, um 1600 nicht nur fortschrittlicher (um mehrere Hundertausend Dukaten übrigens) sondern auch reicher, größer und stärker als Teos England im Phönix MP.
Bis 1616 hat Teo weniger verloren - an Truppen und Schiffen, als unser England, (was an meinem schlampigen Stil liegen könnte).Anton hat geschrieben:Na, ihr hattet ja auch keine Gegner in Frankreich und Spanien.![]()
Keine Sorge das werde ich schon zu verhindern wissensuo hat geschrieben:Es geht mir also nicht darum, unbedingt Europa zu erobern, sondern eine gefestigte Stellung als Großmacht zu erreichen, die möglichst bis 1819 ein Wörtchen mitreden kann.![]()
Die Kleibleibstrategie zielt gerade darauf ab, möglichst früh eine echte MP-Rolle spielen zu können, also ernstlich kriegsfähig zu sein. Holland würde 40-50 Jahre einen Aufbau als sehr kleines Land erleben, weitere 40-50 Jahre als kleines Land aufbauen und sich dann mit einem Paukenschlag als echte Seemacht auf der Weltbühne zu Wort melden. Das von-Anfang-an-6-Provinzen-große-und-dann-so-schnell-wie-möglich-Kolonien-bauen-Holland bräuchte dafür länger und würde vermutlich sein goldenes Zeitalter damit verbringen, dank der Gnade anderer Seemächte Kolonien zu bauen.suo hat geschrieben:@Stoerte: Übrigens erinnern mich Eure Holland-Tipps tatsächlich an meinen Aberration-Iren. 150 Jahre von aller Welt unbeachtet vor mich hin gedaddelt, weitere 50 Jahre verwunderte Augen "WAS? Da ist der Ire auch schon?", nach 200 Jahren technologisch enteilt und unangreifbar.
Aber was sagte Kharon damals sinngemäß dazu: Wenn einer 200 Jahre lang nur forscht und Kolonien ausbaut statt Krieg zu führen, soll er doch SP spielen.
Ist eben nicht für jeden geeignet, so zu spielen.
Je nach dem. Das kann ich so pauschal nicht teilen. Teos Ösi konnte es schon 1519 definitiv mit den meisten aufnehmen. Ein England als Landmacht (Ja, das geht, ist aber sehr doof für Frankreich) kann's auch. Der Russe kann eigentlich nur Krieg führen, bevor die ersten CRT-Vorsprünge an die Tagesordnung kommen. Ob Frankreich es mit Österreich aufnehmen kann, ist eine Frage dessen, wie der 100-Jährige Krieg verlaufen ist.Stoertebeker hat geschrieben: Im 1419-er ist nach 100 Jahren niemand ernstlich kriegsfähig, außer Frankreich und der Osmane.
Eine Seemacht zwischen vier Landmächten zu sein, die alle auf deine reichen Provinzen scharf sind und da auch prima rankommen, ist aber auch echt doof.Im Übrigen finde ich nicht, dass PvP's der einzige oder auch nur der wichtigste Spaßfaktor in MP's sind. EU2 ist als Wirtschafts- und Politiksimulation viel spannender, finde ich. Einen Krieg zu verhindern, oder durch Geld zu entscheiden, um Handelsrechte zu feilschen, Appeasement zu betreiben usw. finde ich wenigstens so spannend, wie selbst Krieg zu führen.
Ohnehin sollte sich die MP-Spielweise stark von der SP-Spielweise unterscheiden. Im SP ist es beispielsweise nicht sinnvoll, Seemacht zu werden. Forschung ist sekundär, weil man früher oder später ohnehin allen wegzieht. Da wird man in erster Linie wachsen und früher oder später alle überrollen. Im MP geht's darum, eine Rolle für sein Land zu definieren und diese dann auszufüllen.
Euer Ire war vermutlich in erster Linie deshalb unangreifbar, weil er als einziger eine konsequente Seemachtstrategie verfolgt hat.
Ja, ich bin davon ausgegangen, dass der Engländer sich mit dem Franzosen einigt (was für beide das mit Abstand beste ist). Und ich gehe davon aus, dass alle Länder gleich gut gespielt werden. Die Gräfin hat's mal geschafft, sich Richemont von Kastillien killen zu lassen. Nargz' Franzose im Raiders VII war auch nicht in der Lage, sich gegen Österreich und ein rückständiges Spanien zu behaupten. Derartig abenteuerliche Sachen kommen vor, davon gehe ich aber nicht aus.Anton hat geschrieben:Je nach dem. Das kann ich so pauschal nicht teilen. Teos Ösi konnte es schon 1519 definitiv mit den meisten aufnehmen. Ein England als Landmacht (Ja, das geht, ist aber sehr doof für Frankreich) kann's auch. Der Russe kann eigentlich nur Krieg führen, bevor die ersten CRT-Vorsprünge an die Tagesordnung kommen. Ob Frankreich es mit Österreich aufnehmen kann, ist eine Frage dessen, wie der 100-Jährige Krieg verlaufen ist.
Sprecht Ihr jetzt von Venedig?Eine Seemacht zwischen vier Landmächten zu sein, die alle auf deine reichen Provinzen scharf sind und da auch prima rankommen, ist aber auch echt doof.![]()
Er war deshalb unangreifbar, weil er auf einer Insel war, die er locker mit seiner überlegenen Flotte verteidigen konnte. Und da die Insel von noch weniger Seezonen umgeben ist, als England, war die Unangreifbarkeit schon viel früher eingetreten.Stoertebeker hat geschrieben:Euer Ire war vermutlich in erster Linie deshalb unangreifbar, weil er als einziger eine konsequente Seemachtstrategie verfolgt hat.
Japp, genau darum geht's.Graue Eminenz hat geschrieben:ja aber holland ist ein garant dafür das die unangreifbaren inselmächte angreifbar werden... aber wenn man kurzsichtiger weise liber ein paar basetax provinzen einsammelt und dann später von unangreifbaren seemächten auf der nase rumtanzen lassen will bitte sehr.
Sehe ich auch so, wie finanziert sich Holland die Haendler und die Kolonisten, von nix kommt nix. Minten fuer sowas ist zumindest fragwuerdig bevor man Gouverneure hat. Generell im MP wird dazu der Zensus verwendet, und mit einer provinz liegt der wahrscheinlich bei 20 Dukaten oder, da sind keine grossen Spruenge drinne...Duke of York hat geschrieben:Es ist richtig, ob 1, 2 oder 6 Festlandprovinzen spielt für eine Seemacht Holland mit reichen Kolonialbesitzungen und starkem Handel keine wirkliche Rolle. Aber bis es das ist, sehr wohl. Alleine die Jahressteuer, die man braucht, um sich den Kolonialbesitz aufzubauen, ist diese Diskussion wert.
Es ist schon in Englands Interesse, dass Österreich den Franzosen aufholt, damit sich die Sache auf dem Kontinent halbwegs von selbst regelt. Daher würde ich "frühe (großzügige) Einigung" nicht als in Englands Interesse ansehen. Besetzung einer großen Anzahl von französischen Provinzen mit Henry, entschiedener Widerstand gegen Richmond und Dunois (vielleicht die beiden auch einfach killen, falls der Franzose Streit anfängt) bis jedenfalls der Österreicher so weit in die Gänge kommt, dass er dem Franzosen gut widerstehen kann, erscheint mir deutlich weitsichtiger.Stoertebeker hat geschrieben:Ja, ich bin davon ausgegangen, dass der Engländer sich mit dem Franzosen einigt (was für beide das mit Abstand beste ist). Und ich gehe davon aus, dass alle Länder gleich gut gespielt werden. Die Gräfin hat's mal geschafft, sich Richemont von Kastillien killen zu lassen. Nargz' Franzose im Raiders VII war auch nicht in der Lage, sich gegen Österreich und ein rückständiges Spanien zu behaupten. Derartig abenteuerliche Sachen kommen vor, davon gehe ich aber nicht aus.![]()
Holland ist auch nicht für große Sprünge am Anfang gemacht.Moses hat geschrieben:Sehe ich auch so, wie finanziert sich Holland die Haendler und die Kolonisten, von nix kommt nix. Minten fuer sowas ist zumindest fragwuerdig bevor man Gouverneure hat. Generell im MP wird dazu der Zensus verwendet, und mit einer provinz liegt der wahrscheinlich bei 20 Dukaten oder, da sind keine grossen Spruenge drinne...
Wir hatten damals abgemacht, dass Frankreich die Provinzen relativ günstig bekommt und eine Demarkationslinie in das Abkommen integriert, welche anderen Provinzen er bis 1515 oder so erobern darf. So war sichergestellt, dass die anderen Zeit hatten, in die Pötte zu kommen. Wir bekamen Geld, ohne unsere Forschung zu verteuern und mussten vor allem keinen Cent in unprofitable PVP-Kriege stecken, um irgendwelche zweitrangigen Mächte auf dem Kontinent vor dem Untergang zu schützen.Anton hat geschrieben:Es ist schon in Englands Interesse, dass Österreich den Franzosen aufholt, damit sich die Sache auf dem Kontinent halbwegs von selbst regelt. Daher würde ich "frühe (großzügige) Einigung" nicht als in Englands Interesse ansehen. Besetzung einer großen Anzahl von französischen Provinzen mit Henry, entschiedener Widerstand gegen Richmond und Dunois (vielleicht die beiden auch einfach killen, falls der Franzose Streit anfängt) bis jedenfalls der Österreicher so weit in die Gänge kommt, dass er dem Franzosen gut widerstehen kann, erscheint mir deutlich weitsichtiger.
Dem Franzosen Geld für die Provinzen abverlangen und Census einstreichen funktioniert ohne weitere Anstrengungen.
Die Hafenprovinzen sind für Holland gerade später extrem wichtig, wegen des Schiffsupports. Am Anfang wäre zumindest mir die Forschung wichtiger als ein bisschen mehr Zensustax.Duke of York hat geschrieben:Es ist richtig, ob 1, 2 oder 6 Festlandprovinzen spielt für eine Seemacht Holland mit reichen Kolonialbesitzungen und starkem Handel keine wirkliche Rolle. Aber bis es das ist, sehr wohl. Alleine die Jahressteuer, die man braucht, um sich den Kolonialbesitz aufzubauen, ist diese Diskussion wert.
Die Anzahl der Seezonen ist nicht so wichtig, glaube ich. Wenn die ganze restliche Welt nicht genug Schiffe mit entsprechender Schlagkraft zusammenbekommt, um eine einzelne Flotte zu schlagen, ist das das Problem.Duke of York hat geschrieben:Er war deshalb unangreifbar, weil er auf einer Insel war, die er locker mit seiner überlegenen Flotte verteidigen konnte. Und da die Insel von noch weniger Seezonen umgeben ist, als England, war die Unangreifbarkeit schon viel früher eingetreten.