Nachschubschwierigkeiten und sich verhärtender Widerstand des Feindes haben zu schweren und verlustreichen Kämpfen entlang der gesamten Front geführt. Erstmals haben sich angesichts feindlicher Angriffe bei allen drei Heeresgruppen Einheiten der Achsenmächte aufgelöst; besonders schwer wiegen dabei zwei aufgelöste Panzerabteilungen bei der HGN und der HGS.
Zudem wurde bei fortgesetztem Artilleriebeschuss des Feindes ein Geschwader der ungarischen Luftwaffe aufgelöst, das bereits beim ersten Beschuss schwere Verluste erlitt.

Insgesamt verliefen die Kämpfe für die Wehrmacht erfolgreich; Beleg für die Härte der Auseinandersetzung sind 15 vernichtete Infanteriedivisionen des Feindes in nur 3 Tagen.
Die Auflösung einiger Einheiten ist weniger im Hinblick auf die Verluste problematisch, da ein Großteil von Mensch und Material gerettet wurden, zeigt aber, dass ohne Verbesserung des Nachschubs mit einer Fortsetzung der Offensive nicht mehr gerechnet werden darf.
Insgesamt wurden im Zeitraum 20. bis 23. Juli 1941 vernichtet:
15 InfDiv
3 TankDiv
2 motDiv
2 HQ
3 ArtReg
4 Festungsgarnisonen.
1 Gebirgsjägereinheit
1 Kavalleriedivision
2 Pionierbtl
2 AA-Regimenter
1 VVS-Staffel
Gesamtverluste der Roten Armee:
Infanteriedivisionen: 15
mechDiv: 17
Gebirgsdivisionen: 3
Kavalleriedivisionen: 4
Panzerdivisionen: 28
Festungsbrigaden: 27
NKVD Regimenter: 17
Pionierbataillone: 7
Antitankbrigaden: 6
Artilleriebrigaden: 12
AA-Regimenter: 6
Armeehauptquartiere: 9
Grenzschutzeinheiten: 2
Aufklärungsbtl.: 2
Fallschirmjägereinheiten: 2






