Russland und alles was dazu gehört
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Rozzlands Bankkunden plündern ihre Konten, Großunternehmen versuchen ihr Kapital im Ausland in Sicherheit zu bringen - Stabile Verhältnisse sehen irgendwie anders aus.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/die-schwaechsten-ertrinken-muss-putin-bargeld-panik-fuerchten,VSjROGH
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X_MasterDave_X hat geschrieben:Wäre witzig wenn Ruzzland bankrott geht, und das Geld aller Bürger wertlos....oder konfisziert. Ob die dann gegen Putin aufbegehren würden?
Tja... Vorher kommen noch Beschlagnahmungen der Vermögenswerte nützlicher Idioten.
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Es gibt keine "Schwierigkeiten" mit russichen Anleihen, sondern sie sind schlicht unverkäuflich. Und zwar derart unverkäuflich, dass Russland selbst den Versuch aufgegeben hat. Den es lässt sich nicht verheimlichen, wenn es gar keine Gebote auf dem Anleihemarkt dafür gibt.
Stattdessen kam gestern oder vorgestern die Nachricht, dass die Oligarchen "freiwillige" Spenden in Milliaradenhöhe geleistet haben.
Und die Rentenersparnisse seiner Bürger hat das Land auch bereits gegen wertlose Anleihen zwangsgetauscht.
Aber so groß die Probleme auch sein mögen. Man darf die Möglichkeiten einer Diktatur nicht unterschätzen an Geld zu kommen. Insbesondere nicht, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, die Zukunft unbegrenzt zu belasten.
Das ist quasi das ökonomische Pendant zum "totalen Krieg".
Stattdessen kam gestern oder vorgestern die Nachricht, dass die Oligarchen "freiwillige" Spenden in Milliaradenhöhe geleistet haben.
Und die Rentenersparnisse seiner Bürger hat das Land auch bereits gegen wertlose Anleihen zwangsgetauscht.
Aber so groß die Probleme auch sein mögen. Man darf die Möglichkeiten einer Diktatur nicht unterschätzen an Geld zu kommen. Insbesondere nicht, wenn die Bereitschaft vorhanden ist, die Zukunft unbegrenzt zu belasten.
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Wie ist das dann rein theoretisch....wenn es irgendwann zu einem Machtwechsel kommen sollte, und der Staat heillos verschuldet ist im In- und Ausland. Und dann einfach mit einer neuen Währung das System rebootet...haben dann alle Bürger wieder mal alle Bankersparnisse verloren? Nach wie vor gehört ihnen natürlich dann immer noch das Immobilien-Kapital, zumindest wenn kein Neo-kommunistischer Machtblock das Ruder erneut übernimmt.
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Szenario wie nach 1945 in Deutschland.X_MasterDave_X hat geschrieben:Wie ist das dann rein theoretisch....wenn es irgendwann zu einem Machtwechsel kommen sollte, und der Staat heillos verschuldet ist im In- und Ausland. Und dann einfach mit einer neuen Währung das System rebootet...haben dann alle Bürger wieder mal alle Bankersparnisse verloren? Nach wie vor gehört ihnen natürlich dann immer noch das Immobilien-Kapital, zumindest wenn kein Neo-kommunistischer Machtblock das Ruder erneut übernimmt.
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- TheBlackSwan
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Wir meinten nur die wirtschaftliche Seite. Sparguthaben, Anleihen und darauf aufbauende Assets werden komplett entwertet, Menschen mit Sachwerten (Häuser, Fabriken) kommen relativ gut davon.Cyrano hat geschrieben:Wobei wir gewisse Zweifel haben, dass es dann in Russland zu ähnlichen politischen Folgen käme - dafür dürfte das politische System inzwischen zu fest verankert sein.
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Wobei das Gewicht wirklich immer auf dem Wort "relativ" liegt. Den verlieren werden nahezu alle.
Aber Wohlstand ist immer eine Relation. Und wenn der Banksparer 100% seines Vermögens verliert und der Immobilienbesitzer "nur" 50%, ist er relativ reicher.
Deswegen zählen Aktien ja auch als Sachvermögen zu den Krisenresilienteren Investments. Nicht, weil sie in heftigen Krisenszenarien nicht ebenfalls extrem verlieren würden, aber im Vergleich zu Anleihen und Bargeld eben kein Totalverlust. Und wenn doch, dann gäbe es ja gar keine Wirtschaft mehr und das Beste Investment wäre ein Sack Reis gewesen bzw. wenigstens ein Stück Ackerland.
Einer der Gründe, warum nahezu jeder Milliardär auch Investments in Ackerland hält, weil selbst der Nutzen von Gold seine Grenzen hat.
Aber Wohlstand ist immer eine Relation. Und wenn der Banksparer 100% seines Vermögens verliert und der Immobilienbesitzer "nur" 50%, ist er relativ reicher.
Deswegen zählen Aktien ja auch als Sachvermögen zu den Krisenresilienteren Investments. Nicht, weil sie in heftigen Krisenszenarien nicht ebenfalls extrem verlieren würden, aber im Vergleich zu Anleihen und Bargeld eben kein Totalverlust. Und wenn doch, dann gäbe es ja gar keine Wirtschaft mehr und das Beste Investment wäre ein Sack Reis gewesen bzw. wenigstens ein Stück Ackerland.
Einer der Gründe, warum nahezu jeder Milliardär auch Investments in Ackerland hält, weil selbst der Nutzen von Gold seine Grenzen hat.
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Ja, volle Zustimmung.
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https://www.sport1.de/news/wintersport/ ... tscheidung
Die IBU ist einer der wenigen Internationalen Sportverbände die weiterhin eine klare Kante gegen Ruzzland zeigen.
Andere internationale Sportverbände wie z.B. World Aquatics (Weltschwimmverband) lassen die Nazis ja mittlerweile wieder (fast) ohne Einschränkungen zu ihren Wettbewerben zu.

Wenigsten beim Biathlon muss ich mir keine Gedanken machen die Wettbewerbe wegen Naziaktivitäten fortan boykottieren zu müssen.
Die IBU ist einer der wenigen Internationalen Sportverbände die weiterhin eine klare Kante gegen Ruzzland zeigen.
Andere internationale Sportverbände wie z.B. World Aquatics (Weltschwimmverband) lassen die Nazis ja mittlerweile wieder (fast) ohne Einschränkungen zu ihren Wettbewerben zu.
Wenigsten beim Biathlon muss ich mir keine Gedanken machen die Wettbewerbe wegen Naziaktivitäten fortan boykottieren zu müssen.
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Speziell @Setsches, aber auch alle anderen: Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass es in Russland wegen der Raffinerieangriffe bleibende Mangelerscheinungen gibt?
Damit meinen wir nicht kurzfristige Schlangen an Tankstellen, das ist irrelevant. Sondern längere Unterversorgung, Reduktion des LKW-Verkehrs etc.?
Damit meinen wir nicht kurzfristige Schlangen an Tankstellen, das ist irrelevant. Sondern längere Unterversorgung, Reduktion des LKW-Verkehrs etc.?
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Seit Mai haben sich die Ausfälle mehrerer Raffinerien mit der hohen Nachfrage in der Urlaubs- und Ferienzeit überschnitten. Im Juli waren die Probleme in den meisten Regionen stark spürbar. Ende Juli entspannte sich die Lage etwas, doch die neuesten Angriffe Ende Juli und im August haben erneut eine Krise ausgelöst, die momentan sehr heftig durchschlägt, vermutlich sogar heftiger als im Juni/Juli.
Die Ukraine hat vor 2 Tagen die Taneco Raffinerie in Tartarstan schwer getroffen und sie ist aktuell vom Netz. Es ist eine der modernsten in ruzzland und fast ausschließlich mit westlicher Technik gebaut. Volumen: 16M Tonnen
Nach den Angriffen auf Orsk und weitere Raffinerien, dürfte es sich perspektivisch nicht gerade bessern. Aber man importiert ja jetzt fleißig Treibstoff über den Iran und das kaspische Meer, nachdem Kasachstan keinen Treibstoff mehr nach ruzzland exportieren kann, nachdem ruzzland kein Öl mehr an Kasachstan liefert...
Für den Herbst bedeutet das, sollten die Angriffe auf der aktuellen Intensität stagnieren, würde die Probleme bestehen bleiben oder sich sogar weiter verschärfen. Sollte die Ukraine die Angriffe und daraus resultierenden Treffer weiter steigern können, könnte es ziemlich schnell finster werden, da die Engpässe irgendwann auch nicht mehr mit Zukäufen auszugleichen wären. Dazu ist das land zu groß und die Wege zu weit.
Thema Logistik. Die Auswirkungen sind auch hier extrem zu spüren, sowohl aufgrund der hohen Preise und der allgemeinen Verfügbarkeit. Das ist weniger sichtbar als die Schlangen an den Tankstellen, aber um eine vielfaches problematischer. In ruzzland werden trotz des hohen Stellenwerts der Eisenbahn und der Wolga Schifffahrt ca. 70 % der Güter über die Straße transportiert. Laut einem Bericht ist die durchschnittliche Tagesleistung ruzzischer 40 Tonner von um ca. 650 km auf 500 km gefallen, also gut 25 %. Was das für einen komplexen und empfindlichen Versorgungs- und Wirtschaftskreislauf innerhalb eines Flächenlandes bedeutet, kann man sich vorstellen. Speditionen fahren bevorzugt kürzere Strecken, von Zentren abgelegene Gebiete sind kaum noch an das Transportnetz angeschlossen. Die Logistik zerfasert innerhalb des Landes. Man hat dann Beispielsweise den Kaukasus, Großraum Moskau, Großraum St. Petersburg, dann die einzelnen Oblaste etc.
Auch wenn die Probleme momentan noch nicht katastrophale Ausmaße angenommen haben, je länger die Ukraine in der Lage ist, die Treibstoffversorgung zu be- oder gar verhindern, solange geht die Abwärtsspirale hier weiter.
Die Vernichtung der Wildberries Hubs, aktuell ca. 15 % der gesamten Kapazität in der Logistik, hat bereits jetzt sehr starke Auswirkungen auf Transport und Logistik und verschärft die Probleme nochmals deutlich. Auch das ist ein gutes Indiz, dass die Ukraine nicht spontan entschieden hat, die Hubs anzugreifen. Ozon macht überwiegend sein eigenes Ding, Wildberries hingegen bot Logistik und Kapazitäten für alle inkl. Militär. -2%GDP und ca. 120k Arbeitslose in der Logistik sind die unmittelbare Folge, zehntausende weitere werden folgen, weil die nachgelagerten Ketten zusammengebrochen sind. Das sind dann Unternehmen, Kleinhändler, Kuriere, Subunternehmer etc., die Quasi exklusiv mit bzw. für Wildberries gearbeitet haben. Man kann es mit Amazon bei uns vergleichen und wie viele Menschen und Unternehmen da hinten dran hängen.
Unterm Strich kostet es alles Zeit und Geld und beides hat die ruzzische Wirtschaft nicht.
Kann man sagen, dass die ukrainischen Deepstrikes erfolgreich sind? Absolut, denn die Ukraine ist in der Lage mehrere zentrale Pfeiler der ruzzischen Wirtschaft gleichzeitig zu treffen und dadurch die verursachten Schäden zu potenzieren und Synergieeffekte wirken zu lassen.
Ruzzland ist zu weitreichenden und teuren Maßnahmen gezwungen, die wiederum auch die Kriegsanstrengungen beeinträchtigen:
- Luftverteidigung im Hinterland aufbauen
- Drohnen abfangen
- Raffinerien reparieren
- Ersatzteile beschaffen
- Treibstoff importieren
- Kraftstoff innerhalb Ruzzlands umverteilen
- zerstörte Lager ersetzen
- Warenströme umleiten
- wichtige Unternehmen finanziell stützen
Vor dem Kollaps steht ruzzland dadurch noch nicht und kann die Folgen auch noch halbwegs handeln, aber perspektivisch wird es mit jedem Schlag schwieriger. Man darf niemals den Einfallsreichtum von in Bedrängnis geratenen Autokratien/Diktaturen außer Acht lassen, Probleme zu lösen.
EDIT: Sitze seit 9 Uhr in einem Mangament Meeting und habe nebenher geschrieben.
Die Ukraine hat vor 2 Tagen die Taneco Raffinerie in Tartarstan schwer getroffen und sie ist aktuell vom Netz. Es ist eine der modernsten in ruzzland und fast ausschließlich mit westlicher Technik gebaut. Volumen: 16M Tonnen
Nach den Angriffen auf Orsk und weitere Raffinerien, dürfte es sich perspektivisch nicht gerade bessern. Aber man importiert ja jetzt fleißig Treibstoff über den Iran und das kaspische Meer, nachdem Kasachstan keinen Treibstoff mehr nach ruzzland exportieren kann, nachdem ruzzland kein Öl mehr an Kasachstan liefert...
Für den Herbst bedeutet das, sollten die Angriffe auf der aktuellen Intensität stagnieren, würde die Probleme bestehen bleiben oder sich sogar weiter verschärfen. Sollte die Ukraine die Angriffe und daraus resultierenden Treffer weiter steigern können, könnte es ziemlich schnell finster werden, da die Engpässe irgendwann auch nicht mehr mit Zukäufen auszugleichen wären. Dazu ist das land zu groß und die Wege zu weit.
Thema Logistik. Die Auswirkungen sind auch hier extrem zu spüren, sowohl aufgrund der hohen Preise und der allgemeinen Verfügbarkeit. Das ist weniger sichtbar als die Schlangen an den Tankstellen, aber um eine vielfaches problematischer. In ruzzland werden trotz des hohen Stellenwerts der Eisenbahn und der Wolga Schifffahrt ca. 70 % der Güter über die Straße transportiert. Laut einem Bericht ist die durchschnittliche Tagesleistung ruzzischer 40 Tonner von um ca. 650 km auf 500 km gefallen, also gut 25 %. Was das für einen komplexen und empfindlichen Versorgungs- und Wirtschaftskreislauf innerhalb eines Flächenlandes bedeutet, kann man sich vorstellen. Speditionen fahren bevorzugt kürzere Strecken, von Zentren abgelegene Gebiete sind kaum noch an das Transportnetz angeschlossen. Die Logistik zerfasert innerhalb des Landes. Man hat dann Beispielsweise den Kaukasus, Großraum Moskau, Großraum St. Petersburg, dann die einzelnen Oblaste etc.
Auch wenn die Probleme momentan noch nicht katastrophale Ausmaße angenommen haben, je länger die Ukraine in der Lage ist, die Treibstoffversorgung zu be- oder gar verhindern, solange geht die Abwärtsspirale hier weiter.
Die Vernichtung der Wildberries Hubs, aktuell ca. 15 % der gesamten Kapazität in der Logistik, hat bereits jetzt sehr starke Auswirkungen auf Transport und Logistik und verschärft die Probleme nochmals deutlich. Auch das ist ein gutes Indiz, dass die Ukraine nicht spontan entschieden hat, die Hubs anzugreifen. Ozon macht überwiegend sein eigenes Ding, Wildberries hingegen bot Logistik und Kapazitäten für alle inkl. Militär. -2%GDP und ca. 120k Arbeitslose in der Logistik sind die unmittelbare Folge, zehntausende weitere werden folgen, weil die nachgelagerten Ketten zusammengebrochen sind. Das sind dann Unternehmen, Kleinhändler, Kuriere, Subunternehmer etc., die Quasi exklusiv mit bzw. für Wildberries gearbeitet haben. Man kann es mit Amazon bei uns vergleichen und wie viele Menschen und Unternehmen da hinten dran hängen.
Unterm Strich kostet es alles Zeit und Geld und beides hat die ruzzische Wirtschaft nicht.
Kann man sagen, dass die ukrainischen Deepstrikes erfolgreich sind? Absolut, denn die Ukraine ist in der Lage mehrere zentrale Pfeiler der ruzzischen Wirtschaft gleichzeitig zu treffen und dadurch die verursachten Schäden zu potenzieren und Synergieeffekte wirken zu lassen.
Ruzzland ist zu weitreichenden und teuren Maßnahmen gezwungen, die wiederum auch die Kriegsanstrengungen beeinträchtigen:
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- Drohnen abfangen
- Raffinerien reparieren
- Ersatzteile beschaffen
- Treibstoff importieren
- Kraftstoff innerhalb Ruzzlands umverteilen
- zerstörte Lager ersetzen
- Warenströme umleiten
- wichtige Unternehmen finanziell stützen
Vor dem Kollaps steht ruzzland dadurch noch nicht und kann die Folgen auch noch halbwegs handeln, aber perspektivisch wird es mit jedem Schlag schwieriger. Man darf niemals den Einfallsreichtum von in Bedrängnis geratenen Autokratien/Diktaturen außer Acht lassen, Probleme zu lösen.
EDIT: Sitze seit 9 Uhr in einem Mangament Meeting und habe nebenher geschrieben.
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Es ist genügend Raffineriekapazität zerstört, dass sämtliche industriellen Prozesse nachhaltig gestört werden sollten. Ich habe Schätzungen von 30-35% vernichtete Kapazität gehört. die dafür notwendig sind. Und da dürfte man drüber liegen.
Zwischenzeitlich schienen die Benzinschlangen in Ballungsräumen weitgehend wieder verschwunden zu sein. Jetzt sind sie wieder da. Letztlich ist natürlich nicht genau bekannt, in welchem Umfang es Russland gelingt die Bedarfslücke durch Importe zu decken.
Ein Teil ist auch durch eine Absenkung der Treibstoffqualität zwischenzeitlich nominal aufgefangen worden. Aber bereits jetzt fangen die Motoren an ihren Dienst zu quittieren. Moderne Motoren können den Dreck offenbar nicht einmal für kurze Zeiträume ab.
Um das Ausmaß der Verschmutzung zu erkennen, genügt es einen transparenten Kanister mit normalen Benzin neben die Drecksbrühe zu stellen, die aktuell vielfach verzapft wird. Da steht dann ein transparenter Gold-Gelb Ton, neben einem schwarzer, undurchsichtiger Drecksbrühe, in der man dicke Teilchen rumschwimmen sieht.
Man braucht keine Ahnung davon zu haben um sich vorstellen zu können, dass das nicht gut geht.
In einem Video hat ein Russe seinen zwei Wochen alten Ölfilter gezeigt, der nach zwei Jahren nicht so aussehen dürfte.
Zwischenzeitlich schienen die Benzinschlangen in Ballungsräumen weitgehend wieder verschwunden zu sein. Jetzt sind sie wieder da. Letztlich ist natürlich nicht genau bekannt, in welchem Umfang es Russland gelingt die Bedarfslücke durch Importe zu decken.
Ein Teil ist auch durch eine Absenkung der Treibstoffqualität zwischenzeitlich nominal aufgefangen worden. Aber bereits jetzt fangen die Motoren an ihren Dienst zu quittieren. Moderne Motoren können den Dreck offenbar nicht einmal für kurze Zeiträume ab.
Um das Ausmaß der Verschmutzung zu erkennen, genügt es einen transparenten Kanister mit normalen Benzin neben die Drecksbrühe zu stellen, die aktuell vielfach verzapft wird. Da steht dann ein transparenter Gold-Gelb Ton, neben einem schwarzer, undurchsichtiger Drecksbrühe, in der man dicke Teilchen rumschwimmen sieht.
Man braucht keine Ahnung davon zu haben um sich vorstellen zu können, dass das nicht gut geht.
In einem Video hat ein Russe seinen zwei Wochen alten Ölfilter gezeigt, der nach zwei Jahren nicht so aussehen dürfte.
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Danke für die ausführliche Antwort Setsches!
Wie schon so oft geschrieben, wird die entscheidende Frage für dieses Jahr ist, ob die Ukraine die Verfügbarkeit der Raffinerien weiter drücken und dann niedrig halten kann.
Derzeit sieht es gut aus. Aber es muss jetzt alles darauf konzentriert werden. Auch Russland wird sich wieder anpassen, die "goldene Zeit" muss jetzt genutzt werden.
Wie schon so oft geschrieben, wird die entscheidende Frage für dieses Jahr ist, ob die Ukraine die Verfügbarkeit der Raffinerien weiter drücken und dann niedrig halten kann.
Derzeit sieht es gut aus. Aber es muss jetzt alles darauf konzentriert werden. Auch Russland wird sich wieder anpassen, die "goldene Zeit" muss jetzt genutzt werden.
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- Azrael
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Also ich denke es ist zweifellos klar, dass die Ruzzen sich anpassen wollen.TheBlackSwan hat geschrieben:Danke für die ausführliche Antwort Setsches!
Wie schon so oft geschrieben, wird die entscheidende Frage für dieses Jahr ist, ob die Ukraine die Verfügbarkeit der Raffinerien weiter drücken und dann niedrig halten kann.
Derzeit sieht es gut aus. Aber es muss jetzt alles darauf konzentriert werden. Auch Russland wird sich wieder anpassen, die "goldene Zeit" muss jetzt genutzt werden.
Die Frage ist, ob sie das können. Sie haben ja ganz offensichtlich jetzt schon eine völlig unzureichende Luftabwehr in der Fläche. Selbst wenn sie dann stärker Luftabwehr in einer Region konzentrieren, dann schlagen die Ukrainer in einer anderen zu.
Die Abwärtsspirale wird sich so weiter drehen.
Der einzige Weg, wie die Russen das abstellen könnten, wäre, wenn sie wiederum die ukrainische Militärlogistik angreifen, Lagerstätten der Drohnen, Fabriken etc.
Teilweise liegen die aber komplett im Ausland, das ist das Eine. Das Andere, ist, dass der typische Ruzzische Kommandeur antworten wird "Anweisung missverstanden, wir haben wieder ein Kinderkrankenhaus bombardiert".
Ist also auch schlicht Unwille, wohl von ganz oben, man setzt (so makaber es klingt zum "Glück") voll auf Terrorangriffe gegen zivile Ziele.
Ab und zu, gerade in der Winterzeit, kommt den Russen dann doch ein heller Moment im Oberstübchen, leider, und sie greifen kriegswichtige Ziele wie z.B. die Energieinfrastruktur an.
Aber meistens vergeuden sie ihre Raketen und Drohnen gerade zu durch Terrorangriffe.
Alles in allem sehe ich die Russen in einer Abwärtsspirale. Sie dreht sich leider langsam, für manche gefühlt so langsam, dass sie glauben, dass sie sich gar nicht dreht oder sie sogar aberwitzigerweise glauben, dass sie nicht existiert und die Russen das gewinnen.
Logistik gewinnt aber Kriege, nicht Potemkinsches Dorftheater. Da steht die Ukraine besser dar und trifft deutlich bessere Entscheidungen als die Russen, was auch nicht schwer ist.
Und der Zusammenbruch von Imperien geht oft so langsam vonstatten, dass ihn die Zeitgenossen nicht wahrnehmen, bis auf einmal die Ostgoten Rom einnehmen oder die Mauer fällt o.ä.
Kann also noch ein oder zwei Jahre dauern, kann genauso gut sein, dass morgen Panzer in Moskau rollen und Schwanensee im Fernsehen läuft.
- TheBlackSwan
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Uns ging es um die Raffinerien:
1) Equipment mit langer Vorlaufzeit auf Vorrat ordern
2) Deaktivierung Verfahren der Raffinerien optimieren
3) Raffinerie härten (eingraben, Umhausungen, Netze).
4) Reparaturteams aufstocken
5) Importe aus dem Ausland
6) Konzentration der Luftverteidigung
Gibt schon einige Dinge, die Russland machen kann.
1) Equipment mit langer Vorlaufzeit auf Vorrat ordern
2) Deaktivierung Verfahren der Raffinerien optimieren
3) Raffinerie härten (eingraben, Umhausungen, Netze).
4) Reparaturteams aufstocken
5) Importe aus dem Ausland
6) Konzentration der Luftverteidigung
Gibt schon einige Dinge, die Russland machen kann.
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- Azrael
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+1
1) Das müssen sie überhaupt herstellen können. Aufm Papier kann man viel ordern, wichtiger ist, dass man es auch in der Realität kann.
2) und 3) Ihr meint die Schnellabschaltung der Raffinerien? Hatten wir die Frage nicht schon mal hier oder im Ukrainethread und als Antwort, dass es Stunden dauert, eine solche Raffinerie sicher abzuschalten und wieder anzufahren, weshalb die Russen es nicht machen?
4) Abgesehen davon, dass man ja nicht einfach so aus dem Nichts Personal ausm Hut zaubern kann, brauchen die ja auch Ersatzteile für die Raffinerien. Das ist gerade bei den neueren, in denen sehr viel westliche Technologie drinsteckt, sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich.
5) Auch die Importe aus dem Ausland müssen transportiert werden. Die Ukrainer haben schon entsprechende Ziele am kaspischen Meer erfolgreich angegriffen und dies so klar demonstriert.
6) Wie gesagt, die fehlt dann woanders. Ich denke, die Russen versuchen dies bereits... und trotzdem kommen ukrainische Drohnen andauernd durch und zerstören Raffinerien, Depots, Lagerhäuser etc.
2) und 3) Ihr meint die Schnellabschaltung der Raffinerien? Hatten wir die Frage nicht schon mal hier oder im Ukrainethread und als Antwort, dass es Stunden dauert, eine solche Raffinerie sicher abzuschalten und wieder anzufahren, weshalb die Russen es nicht machen?
4) Abgesehen davon, dass man ja nicht einfach so aus dem Nichts Personal ausm Hut zaubern kann, brauchen die ja auch Ersatzteile für die Raffinerien. Das ist gerade bei den neueren, in denen sehr viel westliche Technologie drinsteckt, sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich.
5) Auch die Importe aus dem Ausland müssen transportiert werden. Die Ukrainer haben schon entsprechende Ziele am kaspischen Meer erfolgreich angegriffen und dies so klar demonstriert.
6) Wie gesagt, die fehlt dann woanders. Ich denke, die Russen versuchen dies bereits... und trotzdem kommen ukrainische Drohnen andauernd durch und zerstören Raffinerien, Depots, Lagerhäuser etc.
- TheBlackSwan
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Das Equipment aus China ordern, von westlicher auf chinesische Technik umstellen. Zum Deaktivieren: Bislang war schnelle Deaktivierung kein wichtiges Auslegungskriterium für Raffinerien. Denke schon, dass da was zu machen ist.
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