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Nordkorea und die Welt
Moderatoren: ulysses, Montesquieu
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http://www.t-online.de/nachrichten/spec ... nlich.html
Ein chinesischer Nordkoreaexperte glaubt an 80%ige Wahrscheinlichkeit für einen Krieg, weil Nordkorea eine "militärische Wiedervereinigung" wolle und die tatsächlichen Machtverhältnisse falsch einschätze...
herzliche grüsse
Hohenlohe...
Ein chinesischer Nordkoreaexperte glaubt an 80%ige Wahrscheinlichkeit für einen Krieg, weil Nordkorea eine "militärische Wiedervereinigung" wolle und die tatsächlichen Machtverhältnisse falsch einschätze...
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In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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http://www.zeit.de/studium/uni-leben/20 ... ium-europa
Woher kommt eigentlich die naive Arroganz, das System hier wäre schon allein durch bloße Anschauung unwiderstehlich?
Woher kommt eigentlich die naive Arroganz, das System hier wäre schon allein durch bloße Anschauung unwiderstehlich?
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
(Phlipp K.Dick: "Der Dunkle Schirm")
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Eine Reise nach Singapur würde uns auch zu einem Antidemokraten machen. Wohlstand ist ja so von Ideen durchtränkt. Wieso nur wurden Kim beim spielen von Basketball nicht zum Demokraten? Es ist ja bei uns im Westen üblich ständig über Politik zu sprechen, gerade auf dem Schulhof. Normalerweise ist die Demokratie hier ganz "objektiv" zu spüren, wird eine Alufolie verwendet haben, der Gute.Private_S hat geschrieben:Weil die Kims gern in der Schweiz studieren, die Müllers aber net sogern in Pyöngjang?
Wir fanden den Artikel aber gleichwohl interessant.
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Auf die privilegierte Schicht einer Diktatur soll der Aufenthalt hier eine unwiderstehliche Wirkung entfalten. Klingt logisch, in den Ohren von gewissen Journalisten.Edelpionier hat geschrieben:Genau aus diesem Grund gibt es in der BRD/EU/westlichen Welt auch keine Antidemokraten.
Wenn ich gewusst hätte, dass es harmlos war, hätte ich es selber umgebracht.
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- Montesquieu
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- Private_S
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Man, hier werden aber auch Diskussionen künstlich erzeugt!
Ich habe nicht behauptet, dass ich Singapur toll fände. Singapur stand überhaupt nicht zur Debatte. Die Freundschaft von Helm. Schmidt, so sehr ich diesen schätze, zum dortigen Grand Ol´ Man ist mir z. B. mental ein Rätsel geblieben ...
Nur die Überlegung, dass ein mehrjähriger Aufenthalt zumal eines jungen Menschen in einem völlig anderen kulturellen Umfeld, das - ja, zu dieser Annahme stehen Wir - alle Anzeichen höherer Attraktivität hat als dieses totalitäre Bergbauern-Sultanat, aus dem der 'Bildungsreisende' stammt (Dank an Montesquieu II, dass er den Sultanismus-Begriff von M. Weber ins Spiel brachte, welcher bei der Begriffsbildung sicherlich auch Montesquieu I im Blick hatte), also dass dieser Aufenthalt womöglich Folgen für Selbst- und Fremdwahrnehmung des Reisenden haben könnte, ist doch wohl nicht so überraschend, und jedenfalls als Fragestellung erlaubt. Es geht hier um einen Konjunktiv, mehr nicht.
Anderes hat der Artikel nicht behauptet, zumal er eben die Grenzen für die Möglichkeiten solchen ideellen/kulturellen Transfers aufzeigt. Vielleicht auch kein Wunder, wenn einen zuhause theoretisch 10 qkm-Villen erwarten. Da nimmt man Mickey-Mouse mit, und findet den Westen trotzdem hässlich.
Zumal ein jeder zeithistorisch Interessierter weiß, dass führende Vertreter der Unabhängigkeitsbewegungen der einstigen Kolonien zwar in Europa ausgebildet sein konnten, sich dennoch zu ausgesprochenen Finsterlingen entwickeln mochten. Siehe auch die 9/11-Attentäter.
P.S.: Der Begriff 'Bildungsreisender' erscheint Uns durchaus passend, denn von ferne erinnert dergleichen Aufenthalt an die einstigen Kavalierstouren mitteleuropäischer Adelssprössslinge aus dem teutschen Nebel ins arkadische Italien.
Ich habe nicht behauptet, dass ich Singapur toll fände. Singapur stand überhaupt nicht zur Debatte. Die Freundschaft von Helm. Schmidt, so sehr ich diesen schätze, zum dortigen Grand Ol´ Man ist mir z. B. mental ein Rätsel geblieben ...
Nur die Überlegung, dass ein mehrjähriger Aufenthalt zumal eines jungen Menschen in einem völlig anderen kulturellen Umfeld, das - ja, zu dieser Annahme stehen Wir - alle Anzeichen höherer Attraktivität hat als dieses totalitäre Bergbauern-Sultanat, aus dem der 'Bildungsreisende' stammt (Dank an Montesquieu II, dass er den Sultanismus-Begriff von M. Weber ins Spiel brachte, welcher bei der Begriffsbildung sicherlich auch Montesquieu I im Blick hatte), also dass dieser Aufenthalt womöglich Folgen für Selbst- und Fremdwahrnehmung des Reisenden haben könnte, ist doch wohl nicht so überraschend, und jedenfalls als Fragestellung erlaubt. Es geht hier um einen Konjunktiv, mehr nicht.
Anderes hat der Artikel nicht behauptet, zumal er eben die Grenzen für die Möglichkeiten solchen ideellen/kulturellen Transfers aufzeigt. Vielleicht auch kein Wunder, wenn einen zuhause theoretisch 10 qkm-Villen erwarten. Da nimmt man Mickey-Mouse mit, und findet den Westen trotzdem hässlich.
Zumal ein jeder zeithistorisch Interessierter weiß, dass führende Vertreter der Unabhängigkeitsbewegungen der einstigen Kolonien zwar in Europa ausgebildet sein konnten, sich dennoch zu ausgesprochenen Finsterlingen entwickeln mochten. Siehe auch die 9/11-Attentäter.
P.S.: Der Begriff 'Bildungsreisender' erscheint Uns durchaus passend, denn von ferne erinnert dergleichen Aufenthalt an die einstigen Kavalierstouren mitteleuropäischer Adelssprössslinge aus dem teutschen Nebel ins arkadische Italien.
- Arminus
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+18
Wieso sollte für Kim die Schweiz attraktiver sein als das Bergbauern-Sultanat? (Werd mir demnächst noch mal den Linz schnappen, halte den Begriff für NK immer noch für falsch.) Er ist der Sultan.Private_S hat geschrieben:Nur die Überlegung, dass ein mehrjähriger Aufenthalt zumal eines jungen Menschen in einem völlig anderen kulturellen Umfeld, das - ja, zu dieser Annahme stehen Wir - alle Anzeichen höherer Attraktivität hat als dieses totalitäre Bergbauern-Sultanat, aus dem der 'Bildungsreisende' stammt
Und das man Despotenbildung der Qualität der vermittelten Fähigkeiten wegen in den Westen schickt und nicht wegen der dort gelebten Werte, scheint für den Autor des Artikels offenbar etwas Unglaubliches zu sein. Ebenso die Überraschung über Abschlussarbeiten mit demokratische Themen, die sich später im Herrschaftsalltag nicht wiederfinden. Anscheinend ist es unbekannt, dass Politikwissenschaften schon eine Wissenschaft ist, sie dem PoWi also erlaubt, Aussagen über Aspekte eines politischen Systems zu treffen, ohne dieses gleich für sich adaptieren zu wollen.
Was den Begriff Bildungsreisender angeht, die Despotenkinder lernen hier schon recht handfeste Dinge. Da man wirtschaftlich sowieso ständig mit den überheblichen Westlern zu tun hat, ist ein wirtschaftwissenschaftliches Studium sehr praktisch. PoWi zum Teil auch.
Die 9/11-Attentäter würde ich hier raushalten. Gibt wohl nichts Apolitischeres als ein Ingeneursstudium.
Sig off
- Werkarpfen
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- Silem
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Was soll dieser Artikel jetzt aussagen? Lasst Nordkorea in Ruhe das eigene Volk unterdrücken und legitimiert ihre Diktatur auch noch? Oder: Die USA sind an allem Schuld und Nordkorea will sich doch nur wehren.
Woher wissen denn die Vorzeige-Sozialisten der Jungen Welt was die Führung in Pjöngjang denkt? Und warum nehmen sie an das mehr Waffen ihre Souveränität schützen. Wenn der Irak-Krieg eins beweißt dann das selbst moderne Waffen und eine zahlenmäßig große Armee nicht vor einer Invasion schützt. Denn wie Saddam endete weiß im Westen jeder, nämlich am Galgen.Die politische Führung in Pjöngjang zog damals aus dem im Irak vollzogenen aggressiven »Regimewechsel« ihre eigenen Schlüsse: »Der trotz des Widerstandes der internationalen Gemeinschaft geführte Krieg in Irak hat gelehrt, daß eine Nation über eine angemessene militärische Stärke verfügen sollte, um ihre Souveränität zu verteidigen.« Pjöngjang beharrt deshalb »auf dem Recht, ein größtmögliches Abschreckungspotential zum Selbstschutz zu unterhalten«
Diese Aussage ist ziemlich verwirrend. Erstens sind vorbeugende Artillerieangriffe doch etwas aus der Mode gekommen. Heute finden, vorbeugende, Angriffe mit Marschflugkörpern und Präzisionswaffen statt, dann frage ich mich doch auch woher die Junge Welt denn die ganzen Infos hat? Das die USA vorbeugende Artillerieangriffe, vorbeugend gegenüber von was eigentlich, und Landemannöver im Falle eines Regimewechsels, was für ein Wechsel, planen.So erproben die 200000 südkoreanischen und die über 10000 US-amerikanischen Soldaten, die daran jeweils zwei Monate lang beteiligt sind, jetzt vorbeugende Artillerieangriffe gegen den Norden und simulieren großflächige amphibische Landungsmanöver für den Fall eines plötzlichen Regimewechsels in der Volksrepublik. Gleichzeitig wird der Aufbau einer neuen Marinebasis auf der südkoreanischen Insel Jeju gegen den massiven Widerstand der dortigen Bevölkerung forciert.
Woher dieser Fakt kommt wissen wir ja. Als die USA das letzte Mal ihre Verbände aus Südkorea abzogen brauchte es keine 6 Monate bis Nordkoreanische Truppen die Grenze überschritten und fast das halbe Land besetzt hatten. Die Truppen in Südkorea sind und waren stationiert um Angriffe abzuschrecken und Notfalls zu verhindern. Interessant ist auch das 1953 als Datum genannt wird wo zuletzt ausländische Truppen in Nordkorea waren. Warum waren sie das Wohl? Sie retteten ein verbrecherisches Regime vor dem Untergang das einen Angriffskrieg gestartet hatte und diesen fast verlor. Die ausländischen Soldaten in Nordkorea waren da um Krieg zu führen, die Truppen in Südkorea sind da um Krieg zu verhindern. Ebenfalls wird unterschlagen das 1949 die Sowjetunion sowie die USA bereits einmal ihre Truppen abgezogen hatten.Zudem bleibt der Fakt, daß die USA seit Jahrzehnten in Südkorea ein Truppenkontingent von etwa 30000 GIs unterhalten. Das ist für Nordkorea schmerzhaft – auch weil seit Ende der 1970er Jahre der Kommandeur dieser Truppen in Personalunion zugleich als Chef des Combined Forces Command (CFC) die südkoreanischen Streitkräfte befehligt. Seit dem Ende des Koreakrieges im Jahre 1953 sind hingegen im Norden keine ausländischen Soldaten stationiert.
Sicherheitsgarantien? Können die Vereinigten Staat von Amerika, Verteidiger der Demokratie und Freiheit, einem steinzeitsozialistischen Regime Sicherheitsgarantien zubilligen?60 Jahre später besteht ein Kalkül Pjöngjangs darin, mit allen Mitteln darauf hinzuwirken, das Waffenstillstandsabkommen in einen längst überfälligen Friedensvertrag mit eigenen Sicherheitsgarantien zu überführen.
- Private_S
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@Arminus:
Ok, das mit dem Bergbauern-Sultanat war Polemik. Sultanistische Züge - oder das, was man klischeeweise dafür hält - scheint Uns das NK-Regime aber durchaus zu tragen. Etwa diese offenbar unumschränkte Macht, und zugleich für eine kleine herrschende Kaste ein unbeschränkter Luxus. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Montesquieu II ein Begriff hier einwarf, der zumindest indirekt 'ideengeschichtlich' bis zu seinem älteren Namensvetter zurückverfolgt werden kann. Wobei die Zeitgenossen der Frühen Neuzeit mit orientalischer Despotie m.W. eher den nahen und mittleren, islamischen Orient im Blick hatten. Siehe z.B.: http://www.akademie-rs.de/fileadmin/use ... spotie.pdf
Sicherlich hat jemand wie Kim wenig Anlass, seine alte Werte-Welt grundsätzlich in Frage zustellen, wenn ihn zuhause eine gesicherte privilegierte Existenz erwartet. Doch scheint mir der mehrjährige Aufenthalt in einer "anderen Welt" zumindest ein gewisses Potential dafür zu bergen, dass jemand seine bzw. die Werte seiner Herkunftsgesellschaft/-familie usw. hinterfragt oder sich diesen sogar entfremdet.
Ok, das mit dem Bergbauern-Sultanat war Polemik. Sultanistische Züge - oder das, was man klischeeweise dafür hält - scheint Uns das NK-Regime aber durchaus zu tragen. Etwa diese offenbar unumschränkte Macht, und zugleich für eine kleine herrschende Kaste ein unbeschränkter Luxus. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Montesquieu II ein Begriff hier einwarf, der zumindest indirekt 'ideengeschichtlich' bis zu seinem älteren Namensvetter zurückverfolgt werden kann. Wobei die Zeitgenossen der Frühen Neuzeit mit orientalischer Despotie m.W. eher den nahen und mittleren, islamischen Orient im Blick hatten. Siehe z.B.: http://www.akademie-rs.de/fileadmin/use ... spotie.pdf
Sicherlich hat jemand wie Kim wenig Anlass, seine alte Werte-Welt grundsätzlich in Frage zustellen, wenn ihn zuhause eine gesicherte privilegierte Existenz erwartet. Doch scheint mir der mehrjährige Aufenthalt in einer "anderen Welt" zumindest ein gewisses Potential dafür zu bergen, dass jemand seine bzw. die Werte seiner Herkunftsgesellschaft/-familie usw. hinterfragt oder sich diesen sogar entfremdet.
- Werkarpfen
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Genau. Je weniger Sanktionen und vor allem je weniger Krieg, desto besser geht es den Menschen.Was soll dieser Artikel jetzt aussagen? Lasst Nordkorea in Ruhe das eigene Volk unterdrücken und legitimiert ihre Diktatur auch noch? Oder: Die USA sind an allem Schuld und Nordkorea will sich doch nur wehren.
Es handelt sich übrigens bei dem Autor nicht um einen jungeWelt-Redakteur, sondern um einen Korea-Experten. Ich würde ihm eher als dir zutrauen zu wissen, was die Führung in Pjöngjang denkt.Woher wissen denn die Vorzeige-Sozialisten der Jungen Welt was die Führung in Pjöngjang denkt?
- Elvis
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Letztlich spielt es keine Rolle was die im Manöver üben. Es ist die Aufgabe des Militärs sich auf alle Situationen vorzubereiten, damit die Politik sämtliche Optionen behält.Silem hat geschrieben: Diese Aussage ist ziemlich verwirrend. Erstens sind vorbeugende Artillerieangriffe doch etwas aus der Mode gekommen. Heute finden, vorbeugende, Angriffe mit Marschflugkörpern und Präzisionswaffen statt, dann frage ich mich doch auch woher die Junge Welt denn die ganzen Infos hat? Das die USA vorbeugende Artillerieangriffe, vorbeugend gegenüber von was eigentlich, und Landemannöver im Falle eines Regimewechsels, was für ein Wechsel, planen.
Es käme ja auch keiner auf die Idee Nordkorea vorzuwerfen das sie einen Angriff auf Südkorea durchspielen.
- H34DHUN73R
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In der Tat, niemals käme man auf diese IdeeElvis hat geschrieben:Letztlich spielt es keine Rolle was die im Manöver üben. Es ist die Aufgabe des Militärs sich auf alle Situationen vorzubereiten, damit die Politik sämtliche Optionen behält.
Es käme ja auch keiner auf die Idee Nordkorea vorzuwerfen das sie einen Angriff auf Südkorea durchspielen.
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
H34DHUN73Rs AAR Bibliothek
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Ich habe zwar keine Ahnung was dort steht aber ich finde die Bilder sprechen für sich. ( Vielleicht gibt es hier ja jemanden der es übersetzen kann. )

Der neue starke Mann in Pjöngjang will sich vor seiner Führungselite profilieren. Er wird niemals so dumm sein einen Atomschlag gegen Südkorea oder die USA zu führen, da er genau weiß das er damit sein eigenes Ende und das Ende seiner Dynastie besiegeln würde.
Am 15. April wird es eine Militärparade, weitere Drohungen und vielleicht sogar einen Raketentest geben, aber ganz sicher keinen Krieg.
Am Ende wird man sich wieder an den Verhandlungstisch setzen, Nordkorea wird eine Lockerung der Sanktionen fordern und die USA einen Stop des Atomprogramms.

Der neue starke Mann in Pjöngjang will sich vor seiner Führungselite profilieren. Er wird niemals so dumm sein einen Atomschlag gegen Südkorea oder die USA zu führen, da er genau weiß das er damit sein eigenes Ende und das Ende seiner Dynastie besiegeln würde.
Am 15. April wird es eine Militärparade, weitere Drohungen und vielleicht sogar einen Raketentest geben, aber ganz sicher keinen Krieg.
Am Ende wird man sich wieder an den Verhandlungstisch setzen, Nordkorea wird eine Lockerung der Sanktionen fordern und die USA einen Stop des Atomprogramms.
„Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.“ - Karl Marx
- Vernichter
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Man muss schon Untergruppen der Auszubildenden unterscheiden. Die Ausbildung im "Westen" ist spätestens seit den Zeiten des ersten russischen Imperators üblich. Bei der höher stehenden Elite blieb ein im Westen erworbener Liberalismus meist ohne große Folgen. Spätestens mit der Einbindung in die Machtstrukturen ist es vorbei gewesen. Manche Zaren sind beispielsweise Freimaurer gewesen. Der liberale Thronfolger als ein Ausdruck der Hoffnung auf große Reformen, ist ein Klassiker. Meist blieb es bei schönen Briefwechseln mit den Voltairs der Zeit, während man faktisch die Leibeigenschaft ausbaute, siehe Katherina. Woran dieser Teil der Eliten häufig interessiert gewesen ist, war die Übername der Werkzeuge; der Technik, der Bürokratie, der Wirtschaftsform, um sie dann an die Gegebenheiten in seinem Heimatland anzupassen. Zar Nikolaus I träumte von dem Ideal des technisch versierten Befehlsempfängers, der in Grenzen eigenständig handeln konnte. Man ließ sich im Westen Spezialisten ausbilden, oder stellte sie gleich ein. Der Adel aus den deutschen Kleinstaaten bildete über weite Strecken die Beamtenelite des des Zaren, gut ausgebildet, pedantisch und nicht an einer grundsätzlichen Änderung des Herrschaftssystems interessiert. Sie dienten dem Zaren, nicht Russland. Eine Regimewechsel hätte die Russen nach oben gespült und für die deutsche Minderheit wäre kein Platz mehr gewesen. Neben den Reichsdeutschen gab es noch die Baltendeutschen, deren Privilegien und deren Herrschaft im Baltikum allein auf der Zugehörigkeit zum Zarenreich fußten. Auch sie bildeten ein Reservoir für Beamte. Eine Art Kolonialherrschaft nach Innen und ein Klassiker autoritärer Herrschaftsformen, die ihre Legitimation nicht, oder nicht mehr aus der Masse beziehen. Man nimmt eine Minderheit und bindet sie so stark an sich, dass sie das Ende der Herrschaft sogar fürchten muss, ob nun Aleviten, Christen, oder Baltendeutsche. Der russische Bürgerkrieg brachte den Baltendeutschen beispielsweise ethnische Säuberungen durch die dort ansässigen Mehrheitsvölker.
Aber wir schweifen ab.
Jedenfalls sind Kinder der absoluten Eliten nicht sonderlich anfällig für den Virus, schon aus Privatinteresse nicht. Dazu kommt noch, dass man sich fragen muss, wieso sich der Blick großartig ändern sollte. Der Westen betrachtet die Völker aus denen diese Menschen stammen, häufig ja auch nicht als gleichwertig, als halbe Kinder, die erzogen werden müssen und noch nicht soweit sind. Der Paternalismus mit dem man seine Ausbildung anfängt, wird durch die Haltung der Gastgeber nochmal bestätigt, wenn man überhaupt mit politischen Gesprächen konfrontiert wird. Neben dem Verständnis wird man auf das andere Extrem, auf völlig abgehobene Forderungen treffen, gepaart mit der völligen Unkenntnis der Verhältnisse vor Ort. Das wird jeder Angehörige der autokratischen Eliten sehr schnell unter Idiotie verbuchen und abhacken, mit Recht. Dazu kommt noch, dass er hier nicht mit der idealen Demokratie, sondern mit der gelebten Wirklichkeit konfrontiert wird. Es muss wahrscheinlich geradezu köstlich sein, sich anzuhören, wenn einem Studenten von westlichen Eliteunis voller Ernst erzählen, dass hier völlige politische Chancengleichheit herrschen würde, nach dem Motto: "mein Vater und Großvater sind nur einfache Männer mit einer Idee gewesen, ein paar guten Freunden und einer Million Dollar". Schon der kleine Dr. aus dem Rheinland wunderte sich über die Angehörigen der angelsächsischen Oberschicht, wie sehr sie doch von der eigenen Güte überzeugt gewesen sind, sogar wenn sie sich unbeobachtet fühlten.
Kinder
Aber wir schweifen ab.
Jedenfalls sind Kinder der absoluten Eliten nicht sonderlich anfällig für den Virus, schon aus Privatinteresse nicht. Dazu kommt noch, dass man sich fragen muss, wieso sich der Blick großartig ändern sollte. Der Westen betrachtet die Völker aus denen diese Menschen stammen, häufig ja auch nicht als gleichwertig, als halbe Kinder, die erzogen werden müssen und noch nicht soweit sind. Der Paternalismus mit dem man seine Ausbildung anfängt, wird durch die Haltung der Gastgeber nochmal bestätigt, wenn man überhaupt mit politischen Gesprächen konfrontiert wird. Neben dem Verständnis wird man auf das andere Extrem, auf völlig abgehobene Forderungen treffen, gepaart mit der völligen Unkenntnis der Verhältnisse vor Ort. Das wird jeder Angehörige der autokratischen Eliten sehr schnell unter Idiotie verbuchen und abhacken, mit Recht. Dazu kommt noch, dass er hier nicht mit der idealen Demokratie, sondern mit der gelebten Wirklichkeit konfrontiert wird. Es muss wahrscheinlich geradezu köstlich sein, sich anzuhören, wenn einem Studenten von westlichen Eliteunis voller Ernst erzählen, dass hier völlige politische Chancengleichheit herrschen würde, nach dem Motto: "mein Vater und Großvater sind nur einfache Männer mit einer Idee gewesen, ein paar guten Freunden und einer Million Dollar". Schon der kleine Dr. aus dem Rheinland wunderte sich über die Angehörigen der angelsächsischen Oberschicht, wie sehr sie doch von der eigenen Güte überzeugt gewesen sind, sogar wenn sie sich unbeobachtet fühlten.
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- rappodon
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Habe gerade bei Wikipedia gelesen, dass die US Streitkräfte nun von Defcon 4 auf Defcon 3 gehen. Finde ich persönlich seltsam. Liegt das an dem nahenden 15.04. oder ist da noch was anderes im Busch?
Immerhin ist das die erste Stufe, welche nicht mehr mit "Friedenszeit" sonder mit "Erhöhte Einsatzbereitschaft" anfängt. Meines erachtens wird beim US Militär ab Defcon 3 auch neue Verschlüßelungsmethoden eingesetzt. Ab Def2 gibt es die Mobilisierung... 1 gab es bisher noch nie.
Immerhin ist das die erste Stufe, welche nicht mehr mit "Friedenszeit" sonder mit "Erhöhte Einsatzbereitschaft" anfängt. Meines erachtens wird beim US Militär ab Defcon 3 auch neue Verschlüßelungsmethoden eingesetzt. Ab Def2 gibt es die Mobilisierung... 1 gab es bisher noch nie.