Eure Eindrücke

Beitrag von Eisscrat »

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Eisscrat
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Veteranenorden

Oh mein Gott sind die Yamatoschlachtschiffe nutzlos.

Habe nun mal mit Japan gespielt und habe den Yamatofocus verfolgt um früh überschwere Schlachtschiffe zu bauen da Schlachtschiffe ja entgegen der Realität alles weghauen.

Habe dass dann mir Priorität erforscht.

Die erste Yamato Tech I soll auch am 9 Dez. 1941 vom Stapel laufen. Knapp zu spät für Pearl Habour.

Die nächsten zwei Yamato Tech II würden jedoch erst April 1944 vom Stapel laufen. OO

Das ist ja sowas von zu spät. Da sollte die RN and US Navy schon längst auf dem Meeresgrund liegen.
Also beim nächsten mal gehe ich doch lieber auf normale Schlachtschiffe oder sogar Schlachtkreuzer.Vielleicht noch ein bis zwei Träger aber die Superschlachtschiffe kommen trotz 100% und 300% Forschungsbonus echt viel zu spät als dass sie noch einen Unterschied machen könnten.
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Beitrag von Bronko40 »

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Bronko40
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Großkreuz des VeteranenordenRitterkreuz des KonventskreuzesKonventskreuz+4

Hallo ihr kleinen Gröfaze,

mein Eindruck hier im Forum ist, dass HoI IV doch nicht so richtig die alte Spielerelite greift. Zumindest gibts ja nur wenige AAR's und auch der Austausch in diesem Unterforum ist doch recht begrenzt.

Zum Summer-Sale gab es das Spiel für 10,- und ich habe überlegt zuzuschlagen. Folgende zwei Punkte halten mich irgendwie davon ab meine Zeit in HoI zu investieren:

+Das fehlende OOB-System. Was ich an Teil III liebte waren die Einteilung in Korpses, Armeen, Armeegruppen etc. Das hat auch so einen großen Reiz seine Operationen in diesen Maßstäben zu planen.
+Und daran anschliessend misfällt es mir nun der KI nur die Ziele grob vorzugeben statt selber alles per Hand zu machen. Dieses Mikromanagement war dann doch irgendwo auch der größte Reiz an HoI, ist es doch ein fast reines Militärspiel.

Was sagt ihr dazu? Wart ihr auch Skeptisch und seit momentan ob der Neuerungen voll überzeugt?
Gibt es vielleicht Mods die einige Dinge wieder so machen wie im dritten Teil? Ist das überhaupt nötig?
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Name ist Schall und Qualm
Schiller

Beitrag von Mr_Rossi »

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Mr_Rossi
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Großkreuz des Veteranenorden in bes. AusführungVictoriakreuzVerdienstorden der Fremdenlegion+1

ich spiel Hoi4 weiter von Hand ohne den Planer
Die oob fehlt mir auch

finde Hoi3 immer noch besser und tiefer als Teil4
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Ich bin nicht weiblich - Schreibfehler, Grammatikfehler, Logikfehler und ähnliches sind also nicht genetisch bedingt. Sie sollen nur die Bildungslücken im deutschen Schulwesen anprangern.

MFG
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Beitrag von Chromos »

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Chromos
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Großkreuz des Veteranenorden

Das Mikromanagement in HoI4 ist in das Management von der Ausrüstung/Produktion gegangen.
Auch mit den DLC's wurde der Teil teilweise verstärkt, ohne aber in allen Bereichen "historischer/realistischer" zu sein.

Allgemein werden die Fokusbäume mit Dlc's umfangreicher. Für mich sind das allerdings lediglich visualisierte Events.
Die Bäume sind aber zum Teil mittlerweile sehr unübersichtlich geworden.

Wenn man sich allgemein die Bewertungen zu den Dlc's anschaut, dann sieht's da auch nicht gerade "toll" aus.
Ich bleibe weiterhin bei HoI3.

Die KI ist -gelinde gesagt- auch nicht besser als in HoI3. Und da konnte man wenigsten wenn man wollte einen Teil an diese abgeben.

Das Gewusel mit den "Vicky-Countern" ist mir "zuviel des Guten". Die HoI3 Counter sind nicht das "gelbe vom Ei". Aber gegenüber HoI4 deutlicher besser!


Ich empfehle die MP-Spiele vom werten Hjalfnar anzugucken. Die sind mit dem ULTRA-Mod und dieser erscheint einiges an dem Spiel auszubügeln, soweit es eben mit Modding geht.
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Spiele von dem WK-I bis zum Kalten Krieg! Bald möglich mit dem "AHOI-Mod"!
Infos rund um HOI3, die AHOI-Mod und die Widescreen-Mod für HOI3:
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Beitrag von Sun-Tzu »

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Sun-Tzu
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SI-VerdienstordenGroßkreuz des VeteranenordenVerdienstorden der Fremdenlegion+7

HoI4 mag zwar seine Schwächen haben, dennoch ziehe ich es HoI3 vor. Der Aufbau der Kriegswirtschaft und des gesamten Materials macht für mich einen großen Unterschied zum Vorgänger.
Die oob vermisse ich auch überhaupt nicht. Das war zwar nett in der Vorbereitung, aber im Gefecht sehr unübersichtlich. Die neue, sehr rudimentäre Aufteilung in Armeen und Armeegruppen wirkt schon sehr casual und hat mir anfangs auch nicht gefallen, aber erleichtert das Zusammenhalten und Koordienieren der Armeen.
Den Planer nutze ich nur für die Frontsicherung durch die Infanterie. Das funktioniert intuitiv und erleichtert das Nachziehen der Infanterie. Die Speerspitzen und Armeen für besondere Aufgaben kann man ja komplett manuell führen.

Ich spiele mit dem "Expert AI 4.0"-Mod. Die AI ist deutlich fokussierter in ihrem Aufbau und nutzt z.B. Divisionsaufbauten, die sich bewährt haben. Zusätzlich kann man vor Partiebeginn diverse Einstellungen vornehmen oder gezielt Boni an die KI vergeben.
Grafik-mods für Counter etc. gibt es ja zuhauf.
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"Ich glaube, ich wollte damit etwas über die Dualität des Menschen sagen, Sir!"

Beitrag von X_MasterDave_X »

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X_MasterDave_X
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Großkreuz des Veteranenorden in bes. Ausführung

So mein letzter Zwischenstand nach der ersten Partie mit 1.10.7 das seit dem 03.06.21 released wurde, siehe hier...:

Wie ich ja schon im anderen Thread schrieb, ist der Schiffsbau-Bug der KI, den es seit 2 Jahren und dem DLC "Man the Guns" gab nun endlich behoben. Die KI baut wieder kräftig Großkampfschiffe.


Wie ist die KI nun aktuell in HoI4? Man könnte es so zusammen fassen....was lange währt wird endlich gut....sofern man auch KI-Mods mit aktiviert. :D
Viele von Euch kennen ja sicherlich den Expert AI 4.0 Mod. Der ist inzwischen auch auf 1.10.7 angepasst und macht beim SPielen als Deutschland die Russen stark genung, damit es nicht ein 3-Monats-Marsch wird, bis man Barbarossa abfrühstückt. In meiner jeweils ersten Partie mit einem neuen Patch spiele ich testweise aber immer ohne den Expert AI Mod....aus 2 Gründen. Zumeist dauert es immer ein paar Tage bis der fleissige Modder es auf die neueste Version anpasst....und Zweitens....weil ich wissen will wie gut die KI inzwischen auch ohne den Mod geworden ist. Und da gibts bei 1.10.7 wieder Licht und Schatten.



Fangen wir mit der Schattenseite an:

Barbarossa ist für einen HoI-Profi noch immer ein 3-6 Monats Marsch. Liegt an dem Ur-Alten Konzeptionsproblem das es schon seit HoI1 gibt, die Sowjet-KI bekommt keine Produktions-Zeiten-Boni. Sprich die russische KI braucht genau so lange wie der Spieler um Einheiten zu bauen. Da ist der Zyklus also ca 120 Tage (4 Monate) für eine Infanterie-Division, und noch länger für Panzer. Hätte der reale Stalin und sein Generalstab ebenfalls mit diesen "Regeln" damals "spielen" müssen, hätte Hitler zu Weihnachten spätestens seine Pläne verwirklicht....so ala, "Wir müssen nur die Tür auftreten, und das ganze verrottete Gebäude wird krachend zusammenbrechen", wie er real zu seinem Generalstab meinte, siehe der Link. Denn wenn die Russen erst 4 Monate nach dem 22.06. die erste Charge neuer Divisionen erhält, was üblicherweise zumeist so 10-30 Divisionen sind, wäre das erst zum 22.10.1941. Ein geübter Spieler kesselt wie die reale Wehrmacht damals, und hat bis zum August/September zumeist die ganze Anfangsarmee der SU vernichtet. Wenn dann alles was die KI neu aufstellt 20-30 Divisionen sind, wars das spätestens zum Spätherbst (Ich hatte unhistorisch bereits Mitte Mai Barbarossa begonnen). So auch bei mir bei meiner aktuellen Partie, zum August war ich bereits in Moskau, im September/Oktober gab die SU auf....unter anderem weil ich fieser Weise auch die neuen Regeln des Spionage-DLC (La Resistance) ausgiebig nutze, bei der man Kollaborationsregierungen mit seinen Spionen vor den Angriffen aufbauen kann, sodass die KI bereits früher aufgibt, und danach wesentlich freundlicher ist, sprich kaum/keine Aufstände. So schaffe ich es dass Russland komplett annektiert werden kann von mir mit 0 Aufstandsrisiko. Mit wesentlich besserer Nutzung der eroberten Ressourcen (Fabriken und Rohstoffe). Damit fällt Russland wirklich bereits kurz nach Moskau und dem Kaukasus, wenn man Leningrad und Stalingrad mitnimmt. Zuvor, sprich ohne Kollaborations-Regierungen, muss man zumeist bis tief in den Ural vordringen.

Also wie gesagt, mit dieser historisch gesehen zu restriktiven Regelung, hätte auch die reale SU verloren. Aber historisch verbürgt hatte die Wehrmacht bis Weihnachten alle 200-240 Anfangsdivisionen der Russen vernichtet durch Einkesselungen....und dennoch konnte die SU bis Weihnachten 250 neue Divisionen aufstellen um die Deutschen im Winter vor Moskau zu stoppen. Das geht definitiv nicht mit einem 120 Tage Bau-Zyklus. Real wurden damals die Ersatzdivisionen in kürzester Zeit aufgestellt und gegen die Front geworfen. 250 Divisionen zu ersetzen...ist echt ne Meisterleistung.

Das historische Problem hatte ich schon mit HoI3 erkannt, und damals meinen Downfall-Mod erstellt, der es der Sowjet-KI erlaubte Divisionen in 30 Tagen (Infanterie) oder 50 Tagen (Panzer) aufzustellen. Und natürlich so viel mehr, damit auch die KI 250 Divisionen schafft bis Weihnachten. Das brachte die Spieler ja dann auch zumeist sehr ins Schwitzen...und so manche Partie wurde zu einem echten Downfall...man erinnere sich nur an den genialen AAR des werten Admiral Hipper: "Unterm Eisernen Kreuz - Deutschland AAR mit Downfall", der dann zu Weihnachten 1945 in Berlin gegen die KI verlor, nachdem er sogar Moskau 1941 erobert hatte.

Für HoI4 ist Expert AI eine zumindest ebenbürtige KI-Erweiterung, weil man damit einzelne Nationen händisch stärken kann, und beim Einschalten aller Optionen, die Sowjet-KI ebenfalls historisch stark machen kann, sodass sie nicht nur 250 Divisionen bis Weihnachten aufstellt, sondern diese sogar noch mit 40er Frontbreite und allen Meta-Tricks zu wahren Kampfmonstern macht. Tatsächlich ist es aber eine Kunst den Mod so zu aktivieren, dass er nicht zu stark ist, so dass man im Sommer 1941 nicht mal durch die Frontlinien brechen kann, und dann einen 1. Weltkrieg-Stellungskampf führen muss. Optimal eingestellt (in vergangenen Partien) schaffte ich es anfangs viel zu kesseln, bis Smolensk durch zu brechen, wurde dann aber immer mehr gestoppt...bis Moskau kaum möglich zu gelangen. Und dann wurde man schon von der KI langsam zurück gedrängt.


Also kurz und knapp: Mit Expert AI 4.0 kann man als Deutschlandspieler Barbarossa historisch schwer machen.
Habe ich aber nicht in meiner ersten Partie....und deswegen annektierte ich die ganze Sowjetunion, bis an Japans Grenzen noch im Winter 1941.

In der Vergangenheit (HoI1-HoI4 ohne KI-Mods) war das Spiel für mich dann zumeist vorbei. Denn der Seekrieg gegen die KI war zumeist witzlos einfach zu gewinnen. Die Invasion in England, oder gar die Invasion der USA relativ einfach möglich. Ein Kinderspiel für geübte Spieler. Das habe ich in HoI1-4 ca je 2-3 mal gemacht...dann war es witzlos. So endeten meine HoI Partien zumeist Ende 1941 nach der Eroberung der Russen....oder mit Expert AI/Downfall-Mod in 1942, wenn ich langsam die Lust verlor gegen einen unbesiegbaren Gegner anzurennen.


Und damit kommen wir zum Licht, des aktuellen Patches 1.10.7:



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Zur Lichtseite:



Obwohl ohne Expert AI Mod die Russen früh (Oktober 1941) aus dem Spiel genommen wurden, spielte ich erstmals seit Jahren wieder bis fast 1945....und dazu hat die Partie tatsächlich richtig Spaß gemacht.

Noch im Winter 41/42 versuchte ich eine Invasion in England. Landete erst mit meinen 6 Marine-Divisionen an, verstärkte dann mit einer ganzen Armee von 24 Inf-Divs, und weiteren 2 Panzer Korps mit je 4 Divs....alles 20er FrontBreite. Panzer Divs mit 240 leichten Panzern. Schon nach kürzester Zeit ging mir in England der Nachschub aus....irgendwie kam nichts dort an. Die Divisionen verhungerten, und ich musste viele Divs ersetzen durch neue...und brachte die abgekämpften nach Hause aufs Festland. Dachte mir schon, wow ist Seelöwe nun schwer....wie soll man das nur schaffen...bis ich meinen dummen Fehler bemerkte: Ich Knallkopf hatte vergessen die Seegebiete um England frei zu geben, die ich seit Kriegsbeginn für meine Seefahrt (rot markiert) gesperrt hatte. Dafür gedacht meine U-Boote nicht zu nah an England heran zu führen bei ihrem Weg in den Atlantik, und sie dort von der Royal-Navy oder der brit. Luftwaffe zu versenken bevor sie am Ziel ankommen. Eine Seelöwe-Invasion klappt zwar seltsamer Weise trotz verbotener Zonen um England....aber die Versorgung gelangt dann eben nicht dorthin. - Kaum behob ich den Fehler, war England relativ schnell zu schaffen.

Allerdings, die KI ist keinesfalls so schwach wie zu HoI1-3 Zeiten als dort ca 2-5 Divisionen standen (wie vermutlich auch historisch), sondern die brit. KI hat da locker 30-40 gute Divisionen stehen. Ohne gute Panzer und 1-2 volle Armeen je 24 Divs kaum ne Chance England zu erobern. Ein Ur-altes KI Problem der Briten in HoI, seit Teil 1 war, dass sie durch ihr Weltreich zumeist zu viel in die Kolonien sandten, und zu wenig zur Home-Defense aufboten. Das ist nun nicht mehr so, weil man konzeptionell, und auch historisch richtig, Länder wie britisch Indien eigenständig machte mit eigener Armee/Flotte, ebenso wie schon seit HoI1 zb Kanada und Australien.

Also kurzgefasst, Seelöwe ist (wenn man dumme Fehler vermeidet) durchaus schaffbar...aber eben nicht einfach.



Wie sieht es nun mit der Eroberung des letzten Endgegners, der USA aus? Zu HoI1-3 Zeiten ein Kinderspiel.....

Das war dieses Mal durchaus anders. Am Anfang hatte ich erst etwas später den Angriff befohlen, denn ich wollte zuerst Afrika unter Kontrolle bringen. Schon im Sommer 1940 (nach der Eroberung Frankreichs) sandte ich 24 Inf Divisionen und 4 Panzer nach Afrika. Und konnte mit italienischer Hilfe Nordafrika, und bis Syrien gelangen. Danach den Nil hinunter bis Äthiopien, und sogar vom Kongo aus nach Westafrika wo die Briten mir Deutsch-Frankreichs Kolonien bereits zur Hälfte abgenommen hatten...den fieser Weise nutzte ich meine Spione auch dazu Frankreich zu annektieren, durch eine Kollaborations-Regierung. Beinahe hätte ich ganz Afrika zurück erobert....aber es war bereits April 1941, und ich wollte alle Truppen an der russischen Grenze. Ich dachte mir, der Italiener mit 50 Divisionen in Afrika müsste auch den Rest leicht aufwischen können. Von wegen!!! KI-Mussolini ist historisch dämlich, und verlor während meines 6 Monats-Tripps in Russland fast ganz Westafrika, und den Süden an die Briten. Zusätzlich schaffte es die KI irgendwie selbst in Syrien Divisionen anzubringen und eroberte das Land auch dort zurück. So konnte das nicht angehen. Also 2 x 24 Divisionen nach Afrika und 2 Panzer Korps (8 Divs). Gleichzeitig hatte ich 3 x 24 Inf und 4 Panzer Korps für England bereit....das nach anfänglichen Fehlern dann nach 2 Monaten erobert war. Im mittleren Osten eroberte ich nach Syrien dann auch den Irak. Lediglich den Iran verschonte ich noch, obwohl dann der Weg zu Indien offen gewesen wäre. Aber die Devise lautete "America First!!!" :D

Doch wie kommt man dahin? Der Kontinent ist weit weg...und man muss für Invasionen alle Seegebiete beherrschen auf den Weg dorthin. Bei einer intakten US-Navy die seit 1.10.7 auch wieder kräftig Schiffe baut ein äußerst schwieriges Unterfangen. Ich hatte bis 1944 bei den AMis alleine 15 Flugzeugträger gezählt (die ich versenkte). Nun der Weg ist wohl, wie historisch damals üblich das Insel-Springen. Von England aus heisst das erst die nördlichen Inseln dann nach Island, Grönland...und von dort dann nach Neufundland an der kanadischen Grenze, wo auch die Briten noch Land halten, und auch die Amis eine große vorgelagerte Insel (Neufundland). Damals anscheinend noch US-Besitz.

Das war alles mit der kümmerlichen deutschen Flotte ein echt schwieriges Unterfangen. Ich hatte nach Barbarossa zwar alles in den Hafenbau gesteckt, und die Schiffsforschung prioritisiert....und damit bis 1944 immerhin 220 Werften (nach dem HoI4-Schwerpunkt "Überquerung des Atlantik". Damit konnte ich bauen wie ein Wilder....aber Großkampfschiffe und Träger benötigen dennoch 2 Jahre zum Bau. Selbst 1942 begonnen, sind die erst Ende 1944 fertig. Bis dahin war meine Scharnhorst und Gneisenau, und die 2 alten 1 WK-Schlachtschiffe alles was ich hatte neben den Anfangskreuzern. Aber mit den neuen 1940er Zerstörern und Kreuzern konnte man schnell zumindest im Segement der leichten und mittleren Schiffe schnell aufbauen. Mit dem Trick eines Eskort-Flugzeugträgers (man nimmt einfach nur 1 Flugdeck) sind Träger auch in 1 Jahr baubar. So hatte ich nach der Ausbildung die ersten 4 Hilfsträger (CVE) bereits im Februar 1943 (ja ich hatte dummerweise die Forschung der Träger vernachlässigt und musste dies 1941 nachholen). Im April 1944 kamen dann endlich die ersten 4 echten Träger "Graf-Zeppelin & Friends". Bis dahin hatte ich durch den Werft-Fokus bereits 4 neue schwere 1940er Kreuzer und etliche neue leichte Kreuzer und Dutzende Zerstörer. Die Kriegsmarine hatte auf ihrem Höhepunkt 1944 insgesammt 75 Schiffe in der Flotte. Davon 8 Träger (4 CV + 4 CVE).




Nun zum weiteren Vorgehen auf den Weg nach Amerika:

Nach der relativ einfachen Invasion in England (von Anfangsfehlern abgesehen), war bereits die Eroberung der brit. Besitzungen in Irland höchst problematisch. Denn nach der Kapitulation der Briten, erklärte die USA am Tag darauf im Winter 1941 mir den Krieg. Und schon wenige Wochen später war England von der US-Navy umzingelt. Das war natürlich gut und schlecht gleichzeitig. Schlecht, weil bereits die Invasion in Nordirland dadurch komplexer wurde...gut weil man durch den "unsinkbaren Flugzeugträger England", meine ganze Stukas und Bomber zusammen mit den Navy-Bombern gegen die US-Navy nutzen konnte. Und das wurde ein Gemetzel. Schiff um Schiff verloren die wilden Amis um die britischen Gewässer...zusammen mit den Resten der britischen Royal Navy. Nach Monaten des See-Luftkampfes verloren die Amis bereits ihre ersten 4-5 Flugzeug-Träger...und etliche Schlachtschiffe. Dafür war aber an eine Invasion der USA nicht zu denken. Mit großer Mühe eroberte ich Nordirland und nordwestlich von Schottland die Shetland Inseln mit dem Hafen dort. Zwischenzeitlich versuchten die Amis mehrere Invasionen in England und Irland. Auch die Shetland Inseln wurde mir 2x wieder abgenommen. Zuletzt als ich Island gerade erobert hatte. Das ging noch relativ einfach. Aber schon Grönland hatte US-Divisonen und war erst nach 2 Anläufen erfolgreich. Inzwischen verloren die Amis immer mehr ihrer Navy im Atlantik durch meine Luftflotten von England und Island aus.

Auch Afrika war nun sehr langwierig, denn die USA sandten dutzende von Divisionen dorthin. Erst im Sommer 1944 hatte ich mühsam Westafrika zurück erobert. (Nächstes Mal lasse ich die Truppen in Afrika bis alles erobert ist...bevor die Amis in den Krieg eintreten.) Südafrika schaffte ich bis 1944 nicht. Vor allem bei einem Engpass mit Flüssen dort bei 3 Provinzen, wo sie mich jahrelang aufhielten.

Im Spätherbst 1943 dann die Invasion in den britischen Besitzungen auf Neufundland/Labrador nahe Kanada über die Labradorsee. 9 Marine Divisionen setzten von Grönland über...24 Divisionen setzten nach. Aber die Infrastruktur ist so schlecht dort, und auch nur 1 Einser-Hafen...damit kann man kaum versorgen. Und kanadische sowie US-Divisionen die schon bald anrückten. Der Angriff blieb schnell stecken, Stellungskampf. Mehrere Invasionen auf Neufundland und der kanadischen Atlantik Küste bei Halifax scheiterten. Im Juni 1944 dann mein D-Day...nicht in der Normandie, sondern in der Provinz zwischen Boston und Providence, ein kleines Stück östlich von New York. Da die USA alle Häfen mit regulären Divisionen verteidigt, waren direkte Invasionen zumeist nicht erflogreich...selbst mit 6 Marine-Divisionen gleichzeitig. Eine leere Provinz ist aber unbewacht...und 2 Häfen (3er und 8er Kapazität) direkt danaben. Dabei war Boston (8er) daneben sogar unbewacht, wie ich nach der Invasion bemerkte. Ich landete mit 24 regulären Inf-Divisionen gleichzeitig. Von Neufundland aus dauerte die Vorbereitung alleine 84 Tage, trotz komplett erforschten Invasions-Techniken im Navy-Tab. Nach fast 3 Monaten landeten am 20 Juni 1944 also 24 Divisionen, verjagte die US-Division in Providence, und hatte damit 2 Häfen mit 3 und 8 Supply-Kapazität zur Verfügung. Sofort ließ ich aus Frankreich direkt 16 Panzer Divisionen und 24 Inf-Divisionen anrücken über See. Westafrika war just die Woche davor auch erobert, und 4 weitere Panzer und 35 Inf Divisionen von dort auch verschickt Richtung Boston. Bei der Länge der Seewege dauert es allerdings 1-2 Monate bis die ankommen. Ich hätte sie wohl besser schon zuvor in Grönland geparkt.

Die US Navy war im Juni 1944 bereits Geschichte....es gab nur noch 15 Schiffe, davon 1 schwer beschädigter neuer Träger und 1 altes beschädigtes Schlachtschiff in der Reparatur-Werft. Die britische Navy hatte immer noch 60% ihrer alten Stärke, weil sie ihre Flotten in den Pazifik schickte wo die Japaner anscheinend wenig machen...außer Landkrieg führen.

Mit den 24 Divisionen eroberte ich schnell 6-8 Provinzen nahe New York. Meine Armee in Kanada hatte sich bis kurz vor Quebec an den Hafen heran geschoben...konnte die Hafenstadt aber nicht einnehmen. Trotz 1 Jahr massiven Bau von Infrastruktur und dem Ausbau der Häfen dort auf 4-5-4 von zuvor 0-1-0, war kaum genug Versorgung um große Vorstöße zu machen, nachdem US/kanadische Truppen uns massiv gegenüber standen. Ich hoffte nun von Boston aus nach Norden mich mit den kanadischen deutschen Truppen zu vereinigen...aber keine Chance. Die USA führte in kürzester Zeit 30-40 Divisonen heran, und kesselten meine 24 Divs so schnell ein, dass ich bald nur noch den Kessel halten musste...bis der Entsatz aus Europa/Afrika eintraf. Immerhin 70 Divisionen (die ich vermutlich in den 2 Häfen 3-8) kaum versorgen hätte können.

Die US-KI versammelte ihre gewaltige Luftwaffe bei mir...2000 Jäger und 2000 Bomber. Da ich keinen einzigen Flughafen in den USA erobern konnte...hatte ich nichts zur Verteidigung. Ein Flughafen nördlich von Bosten wurde rechtzeitig von US Truppen besetzt und gehalten. Meine Luftwaffe kam aus Grönland. 600 Bomber....aber nicht mal Langstreckenjäger schafften es bis Boston. Bis ich mich versah waren meine 24 Divisionen eingekesselt an der Küste, und schnell gespalten. Als meine 16 Panzerdivisionen eintrafen hielt ich nur noch Providence mit 6 Divisionen, der Rest war bereits in Gefangenschaft. Dann erging es mir ähnlich wie historisch den Deutschen in Tunesien 1943. Alle eingetroffenen Truppen gingen direkt in die Gefangenschaft. 16 Panzer-Divisionen...die Helden von Frankreich und Russland gingen mit geringer Gegenwehr (angelandete Truppen starten mit minimaler Org) zusammen mit den 6 Verteidiger Inf-Divs in Providence nahe New York...in Gefangenschaft. Und als wäre das noch nicht genug, landete die USA mehrere Inf-Divisionen in Neufundland an meinen 3 Häfen, um meiner gesammten Kanada-Armee die restliche rückwärtige Versorgung zu nehmen. Und last but not least....die 2000 Bomber fielen über meine Kriegsmarine an der New Yorker Küste her, die die Invasion sichern sollte. 3 der 4 brandneuen Träger und 1 CVE versenkt. Alles was blieb war 1 schwer beschädigter Träger und 3 CVE. Mit denen konnte ich gerade noch flüchten bevor die auch versenkt wurden.

So wie es der US-Navy nahe England ging...da lachte ich die KI noch aus....so erging es jetzt der Kriegsmarine an der US-Küste.
Und 16 Panzer und 24 Inf-Divs ausgelöscht. Die restlichen Inf-Divisionen wurden automatisch nach Grönland umgelenkt, nachdem die beiden ursprünglichen Häfen zurück erobert waren von der KI. Dazu weitere 48 Inf und 8 Panzer in Kanada eingeschlossen ohne Versorgung, nachdem meine rückwärtigen Versorgungshäfen von der KI invasioniert wurden.


Damit ist mein Amerika-Abenteuer erledigt. Die KI hat mich in den USA besiegt.



Sicherlich ich habe Fehler gemacht...und so mancher Flotten und Invasions-Profi hätte so manches anders gemacht. Aber ich verneige mich vor der KI...die Eroberung der USA ist keineswegs mehr ein Spaziergang wie anno HoI1-3.
Selbst England ist kein Kinderspiel.



P.S.: Achja, ich habe von Meta-Strategien (die ich als cheats ansehe) verzichtet....so ala 24 Fallschirmjäger Divisionen.
Bin mir aber nicht sicher ob das überhaupt in den USA funktionieren würde...weil man da ja keine Lufthoheit hat zu Beginn.
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X_MasterDave_X hat geschrieben:So mein letzter Zwischenstand nach der ersten Partie mit 1.10.7 das seit dem 03.06.21 released wurde, siehe hier...:

Wie ich ja schon im anderen Thread schrieb, ist der Schiffsbau-Bug der KI, den es seit 2 Jahren und dem DLC "Man the Guns" gab nun endlich behoben. Die KI baut wieder kräftig Großkampfschiffe.


Wie ist die KI nun aktuell in HoI4? Man könnte es so zusammen fassen....was lange währt wird endlich gut....sofern man auch KI-Mods mit aktiviert. :D
Viele von Euch kennen ja sicherlich den Expert AI 4.0 Mod. Der ist inzwischen auch auf 1.10.7 angepasst und macht beim SPielen als Deutschland die Russen stark genung, damit es nicht ein 3-Monats-Marsch wird, bis man Barbarossa abfrühstückt. In meiner jeweils ersten Partie mit einem neuen Patch spiele ich testweise aber immer ohne den Expert AI Mod....aus 2 Gründen. Zumeist dauert es immer ein paar Tage bis der fleissige Modder es auf die neueste Version anpasst....und Zweitens....weil ich wissen will wie gut die KI inzwischen auch ohne den Mod geworden ist. Und da gibts bei 1.10.7 wieder Licht und Schatten.



Fangen wir mit der Schattenseite an:

Barbarossa ist für einen HoI-Profi noch immer ein 3-6 Monats Marsch. Liegt an dem Ur-Alten Konzeptionsproblem das es schon seit HoI1 gibt, die Sowjet-KI bekommt keine Produktions-Zeiten-Boni. Sprich die russische KI braucht genau so lange wie der Spieler um Einheiten zu bauen. Da ist der Zyklus also ca 120 Tage (4 Monate) für eine Infanterie-Division, und noch länger für Panzer. Hätte der reale Stalin und sein Generalstab ebenfalls mit diesen "Regeln" damals "spielen" müssen, hätte Hitler zu Weihnachten spätestens seine Pläne verwirklicht....so ala, "Wir müssen nur die Tür auftreten, und das ganze verrottete Gebäude wird krachend zusammenbrechen", wie er real zu seinem Generalstab meinte, siehe der Link. Denn wenn die Russen erst 4 Monate nach dem 22.06. die erste Charge neuer Divisionen erhält, was üblicherweise zumeist so 10-30 Divisionen sind, wäre das erst zum 22.10.1941. Ein geübter Spieler kesselt wie die reale Wehrmacht damals, und hat bis zum August/September zumeist die ganze Anfangsarmee der SU vernichtet. Wenn dann alles was die KI neu aufstellt 20-30 Divisionen sind, wars das spätestens zum Spätherbst (Ich hatte unhistorisch bereits Mitte Mai Barbarossa begonnen). So auch bei mir bei meiner aktuellen Partie, zum August war ich bereits in Moskau, im September/Oktober gab die SU auf....unter anderem weil ich fieser Weise auch die neuen Regeln des Spionage-DLC (La Resistance) ausgiebig nutze, bei der man Kollaborationsregierungen mit seinen Spionen vor den Angriffen aufbauen kann, sodass die KI bereits früher aufgibt, und danach wesentlich freundlicher ist, sprich kaum/keine Aufstände. So schaffe ich es dass Russland komplett annektiert werden kann von mir mit 0 Aufstandsrisiko. Mit wesentlich besserer Nutzung der eroberten Ressourcen (Fabriken und Rohstoffe). Damit fällt Russland wirklich bereits kurz nach Moskau und dem Kaukasus, wenn man Leningrad und Stalingrad mitnimmt. Zuvor, sprich ohne Kollaborations-Regierungen, muss man zumeist bis tief in den Ural vordringen.

Also wie gesagt, mit dieser historisch gesehen zu restriktiven Regelung, hätte auch die reale SU verloren. Aber historisch verbürgt hatte die Wehrmacht bis Weihnachten alle 200-240 Anfangsdivisionen der Russen vernichtet durch Einkesselungen....und dennoch konnte die SU bis Weihnachten 250 neue Divisionen aufstellen um die Deutschen im Winter vor Moskau zu stoppen. Das geht definitiv nicht mit einem 120 Tage Bau-Zyklus. Real wurden damals die Ersatzdivisionen in kürzester Zeit aufgestellt und gegen die Front geworfen. 250 Divisionen zu ersetzen...ist echt ne Meisterleistung.

Das historische Problem hatte ich schon mit HoI3 erkannt, und damals meinen Downfall-Mod erstellt, der es der Sowjet-KI erlaubte Divisionen in 30 Tagen (Infanterie) oder 50 Tagen (Panzer) aufzustellen. Und natürlich so viel mehr, damit auch die KI 250 Divisionen schafft bis Weihnachten. Das brachte die Spieler ja dann auch zumeist sehr ins Schwitzen...und so manche Partie wurde zu einem echten Downfall...man erinnere sich nur an den genialen AAR des werten Admiral Hipper: "Unterm Eisernen Kreuz - Deutschland AAR mit Downfall", der dann zu Weihnachten 1945 in Berlin gegen die KI verlor, nachdem er sogar Moskau 1941 erobert hatte.

Für HoI4 ist Expert AI eine zumindest ebenbürtige KI-Erweiterung, weil man damit einzelne Nationen händisch stärken kann, und beim Einschalten aller Optionen, die Sowjet-KI ebenfalls historisch stark machen kann, sodass sie nicht nur 250 Divisionen bis Weihnachten aufstellt, sondern diese sogar noch mit 40er Frontbreite und allen Meta-Tricks zu wahren Kampfmonstern macht. Tatsächlich ist es aber eine Kunst den Mod so zu aktivieren, dass er nicht zu stark ist, so dass man im Sommer 1941 nicht mal durch die Frontlinien brechen kann, und dann einen 1. Weltkrieg-Stellungskampf führen muss. Optimal eingestellt (in vergangenen Partien) schaffte ich es anfangs viel zu kesseln, bis Smolensk durch zu brechen, wurde dann aber immer mehr gestoppt...bis Moskau kaum möglich zu gelangen. Und dann wurde man schon von der KI langsam zurück gedrängt.


Also kurz und knapp: Mit Expert AI 4.0 kann man als Deutschlandspieler Barbarossa historisch schwer machen.
Habe ich aber nicht in meiner ersten Partie....und deswegen annektierte ich die ganze Sowjetunion, bis an Japans Grenzen noch im Winter 1941.

In der Vergangenheit (HoI1-HoI4 ohne KI-Mods) war das Spiel für mich dann zumeist vorbei. Denn der Seekrieg gegen die KI war zumeist witzlos einfach zu gewinnen. Die Invasion in England, oder gar die Invasion der USA relativ einfach möglich. Ein Kinderspiel für geübte Spieler. Das habe ich in HoI1-4 ca je 2-3 mal gemacht...dann war es witzlos. So endeten meine HoI Partien zumeist Ende 1941 nach der Eroberung der Russen....oder mit Expert AI/Downfall-Mod in 1942, wenn ich langsam die Lust verlor gegen einen unbesiegbaren Gegner anzurennen.


Und damit kommen wir zum Licht, des aktuellen Patches 1.10.7:



--------------------------------------------------------------------------



Zur Lichtseite:



Obwohl ohne Expert AI Mod die Russen früh (Oktober 1941) aus dem Spiel genommen wurden, spielte ich erstmals seit Jahren wieder bis fast 1945....und dazu hat die Partie tatsächlich richtig Spaß gemacht.

Noch im Winter 41/42 versuchte ich eine Invasion in England. Landete erst mit meinen 6 Marine-Divisionen an, verstärkte dann mit einer ganzen Armee von 24 Inf-Divs, und weiteren 2 Panzer Korps mit je 4 Divs....alles 20er FrontBreite. Panzer Divs mit 240 leichten Panzern. Schon nach kürzester Zeit ging mir in England der Nachschub aus....irgendwie kam nichts dort an. Die Divisionen verhungerten, und ich musste viele Divs ersetzen durch neue...und brachte die abgekämpften nach Hause aufs Festland. Dachte mir schon, wow ist Seelöwe nun schwer....wie soll man das nur schaffen...bis ich meinen dummen Fehler bemerkte: Ich Knallkopf hatte vergessen die Seegebiete um England frei zu geben, die ich seit Kriegsbeginn für meine Seefahrt (rot markiert) gesperrt hatte. Dafür gedacht meine U-Boote nicht zu nah an England heran zu führen bei ihrem Weg in den Atlantik, und sie dort von der Royal-Navy oder der brit. Luftwaffe zu versenken bevor sie am Ziel ankommen. Eine Seelöwe-Invasion klappt zwar seltsamer Weise trotz verbotener Zonen um England....aber die Versorgung gelangt dann eben nicht dorthin. - Kaum behob ich den Fehler, war England relativ schnell zu schaffen.

Allerdings, die KI ist keinesfalls so schwach wie zu HoI1-3 Zeiten als dort ca 2-5 Divisionen standen (wie vermutlich auch historisch), sondern die brit. KI hat da locker 30-40 gute Divisionen stehen. Ohne gute Panzer und 1-2 volle Armeen je 24 Divs kaum ne Chance England zu erobern. Ein Ur-altes KI Problem der Briten in HoI, seit Teil 1 war, dass sie durch ihr Weltreich zumeist zu viel in die Kolonien sandten, und zu wenig zur Home-Defense aufboten. Das ist nun nicht mehr so, weil man konzeptionell, und auch historisch richtig, Länder wie britisch Indien eigenständig machte mit eigener Armee/Flotte, ebenso wie schon seit HoI1 zb Kanada und Australien.

Also kurzgefasst, Seelöwe ist (wenn man dumme Fehler vermeidet) durchaus schaffbar...aber eben nicht einfach.



Wie sieht es nun mit der Eroberung des letzten Endgegners, der USA aus? Zu HoI1-3 Zeiten ein Kinderspiel.....

Das war dieses Mal durchaus anders. Am Anfang hatte ich erst etwas später den Angriff befohlen, denn ich wollte zuerst Afrika unter Kontrolle bringen. Schon im Sommer 1940 (nach der Eroberung Frankreichs) sandte ich 24 Inf Divisionen und 4 Panzer nach Afrika. Und konnte mit italienischer Hilfe Nordafrika, und bis Syrien gelangen. Danach den Nil hinunter bis Äthiopien, und sogar vom Kongo aus nach Westafrika wo die Briten mir Deutsch-Frankreichs Kolonien bereits zur Hälfte abgenommen hatten...den fieser Weise nutzte ich meine Spione auch dazu Frankreich zu annektieren, durch eine Kollaborations-Regierung. Beinahe hätte ich ganz Afrika zurück erobert....aber es war bereits April 1941, und ich wollte alle Truppen an der russischen Grenze. Ich dachte mir, der Italiener mit 50 Divisionen in Afrika müsste auch den Rest leicht aufwischen können. Von wegen!!! KI-Mussolini ist historisch dämlich, und verlor während meines 6 Monats-Tripps in Russland fast ganz Westafrika, und den Süden an die Briten. Zusätzlich schaffte es die KI irgendwie selbst in Syrien Divisionen anzubringen und eroberte das Land auch dort zurück. So konnte das nicht angehen. Also 2 x 24 Divisionen nach Afrika und 2 Panzer Korps (8 Divs). Gleichzeitig hatte ich 3 x 24 Inf und 4 Panzer Korps für England bereit....das nach anfänglichen Fehlern dann nach 2 Monaten erobert war. Im mittleren Osten eroberte ich nach Syrien dann auch den Irak. Lediglich den Iran verschonte ich noch, obwohl dann der Weg zu Indien offen gewesen wäre. Aber die Devise lautete "America First!!!" :D

Doch wie kommt man dahin? Der Kontinent ist weit weg...und man muss für Invasionen alle Seegebiete beherrschen auf den Weg dorthin. Bei einer intakten US-Navy die seit 1.10.7 auch wieder kräftig Schiffe baut ein äußerst schwieriges Unterfangen. Ich hatte bis 1944 bei den AMis alleine 15 Flugzeugträger gezählt (die ich versenkte). Nun der Weg ist wohl, wie historisch damals üblich das Insel-Springen. Von England aus heisst das erst die nördlichen Inseln dann nach Island, Grönland...und von dort dann nach Neufundland an der kanadischen Grenze, wo auch die Briten noch Land halten, und auch die Amis eine große vorgelagerte Insel (Neufundland). Damals anscheinend noch US-Besitz.

Das war alles mit der kümmerlichen deutschen Flotte ein echt schwieriges Unterfangen. Ich hatte nach Barbarossa zwar alles in den Hafenbau gesteckt, und die Schiffsforschung prioritisiert....und damit bis 1944 immerhin 220 Werften (nach dem HoI4-Schwerpunkt "Überquerung des Atlantik". Damit konnte ich bauen wie ein Wilder....aber Großkampfschiffe und Träger benötigen dennoch 2 Jahre zum Bau. Selbst 1942 begonnen, sind die erst Ende 1944 fertig. Bis dahin war meine Scharnhorst und Gneisenau, und die 2 alten 1 WK-Schlachtschiffe alles was ich hatte neben den Anfangskreuzern. Aber mit den neuen 1940er Zerstörern und Kreuzern konnte man schnell zumindest im Segement der leichten und mittleren Schiffe schnell aufbauen. Mit dem Trick eines Eskort-Flugzeugträgers (man nimmt einfach nur 1 Flugdeck) sind Träger auch in 1 Jahr baubar. So hatte ich nach der Ausbildung die ersten 4 Hilfsträger (CVE) bereits im Februar 1943 (ja ich hatte dummerweise die Forschung der Träger vernachlässigt und musste dies 1941 nachholen). Im April 1944 kamen dann endlich die ersten 4 echten Träger "Graf-Zeppelin & Friends". Bis dahin hatte ich durch den Werft-Fokus bereits 4 neue schwere 1940er Kreuzer und etliche neue leichte Kreuzer und Dutzende Zerstörer. Die Kriegsmarine hatte auf ihrem Höhepunkt 1944 insgesammt 75 Schiffe in der Flotte. Davon 8 Träger (4 CV + 4 CVE).




Nun zum weiteren Vorgehen auf den Weg nach Amerika:

Nach der relativ einfachen Invasion in England (von Anfangsfehlern abgesehen), war bereits die Eroberung der brit. Besitzungen in Irland höchst problematisch. Denn nach der Kapitulation der Briten, erklärte die USA am Tag darauf im Winter 1941 mir den Krieg. Und schon wenige Wochen später war England von der US-Navy umzingelt. Das war natürlich gut und schlecht gleichzeitig. Schlecht, weil bereits die Invasion in Nordirland dadurch komplexer wurde...gut weil man durch den "unsinkbaren Flugzeugträger England", meine ganze Stukas und Bomber zusammen mit den Navy-Bombern gegen die US-Navy nutzen konnte. Und das wurde ein Gemetzel. Schiff um Schiff verloren die wilden Amis um die britischen Gewässer...zusammen mit den Resten der britischen Royal Navy. Nach Monaten des See-Luftkampfes verloren die Amis bereits ihre ersten 4-5 Flugzeug-Träger...und etliche Schlachtschiffe. Dafür war aber an eine Invasion der USA nicht zu denken. Mit großer Mühe eroberte ich Nordirland und nordwestlich von Schottland die Shetland Inseln mit dem Hafen dort. Zwischenzeitlich versuchten die Amis mehrere Invasionen in England und Irland. Auch die Shetland Inseln wurde mir 2x wieder abgenommen. Zuletzt als ich Island gerade erobert hatte. Das ging noch relativ einfach. Aber schon Grönland hatte US-Divisonen und war erst nach 2 Anläufen erfolgreich. Inzwischen verloren die Amis immer mehr ihrer Navy im Atlantik durch meine Luftflotten von England und Island aus.

Auch Afrika war nun sehr langwierig, denn die USA sandten dutzende von Divisionen dorthin. Erst im Sommer 1944 hatte ich mühsam Westafrika zurück erobert. (Nächstes Mal lasse ich die Truppen in Afrika bis alles erobert ist...bevor die Amis in den Krieg eintreten.) Südafrika schaffte ich bis 1944 nicht. Vor allem bei einem Engpass mit Flüssen dort bei 3 Provinzen, wo sie mich jahrelang aufhielten.

Im Spätherbst 1943 dann die Invasion in den britischen Besitzungen auf Neufundland nahe Kanada. 9 Marine Divisionen setzten von Grönland über...24 Divisionen setzten nach. Aber die Infrastruktur ist so schlecht dort, und auch nur 1 Einser-Hafen...damit kann man kaum versorgen. Und kanadische sowie US-Divisionen die schon bald anrückten. Der Angriff blieb schnell stecken, Stellungskampf. Mehrere Invasionen auf Neufundland und der kanadischen Atlantik Küste bei Halifax scheiterten. Im Juni 1944 dann mein D-Day...nicht in der Normandie, sondern in der Provinz zwischen Boston und Providence, ein kleines Stück östlich von New York. Da die USA alle Häfen mit regulären Divisionen verteidigt, waren direkte Invasionen zumeist nicht erflogreich...selbst mit 6 Marine-Divisionen gleichzeitig. Eine leere Provinz ist aber unbewacht...und 2 Häfen (3er und 8er Kapazität) direkt danaben. Dabei war Boston (8er) daneben sogar unbewacht, wie ich nach der Invasion bemerkte. Ich landete mit 24 regulären Inf-Divisionen gleichzeitig. Von Neufundland aus dauerte die Vorbereitung alleine 84 Tage, trotz komplett erforschten Invasions-Techniken im Navy-Tab. Nach fast 3 Monaten landeten am 20 Juni 1944 also 24 Divisionen, verjagte die US-Division in Providence, und hatte damit 2 Häfen mit 3 und 8 Supply-Kapazität zur Verfügung. Sofort ließ ich aus Frankreich direkt 16 Panzer Divisionen und 24 Inf-Divisionen anrücken über See. Westafrika war just die Woche davor auch erobert, und 4 weitere Panzer und 35 Inf Divisionen von dort auch verschickt Richtung Boston. Bei der Länge der Seewege dauert es allerdings 1-2 Monate bis die ankommen. Ich hätte sie wohl besser schon zuvor in Grönland geparkt.

Die US Navy war im Juni 1944 bereits Geschichte....es gab nur noch 15 Schiffe, davon 1 schwer beschädigter neuer Träger und 1 altes beschädigtes Schlachtschiff in der Reparatur-Werft. Die britische Navy hatte immer noch 60% ihrer alten Stärke, weil sie ihre Flotten in den Pazifik schickte wo die Japaner anscheinend wenig machen...außer Landkrieg führen.

Mit den 24 Divisionen eroberte ich schnell 6-8 Provinzen nahe New York. Meine Armee in Kanada hatte sich bis kurz vor Quebec an den Hafen heran geschoben...konnte die Hafenstadt aber nicht einnehmen. Trotz 1 Jahr massiven Bau von Infrastruktur und dem Ausbau der Häfen dort auf 4-5-4 von zuvor 0-1-0, war kaum genug Versorgung um große Vorstöße zu machen, nachdem US/kanadische Truppen uns massiv gegenüber standen. Ich hoffte nun von Boston aus nach Norden mich mit den kanadischen deutschen Truppen zu vereinigen...aber keine Chance. Die USA führte in kürzester Zeit 30-40 Divisonen heran, und kesselten meine 24 Divs so schnell ein, dass ich bald nur noch den Kessel halten musste...bis der Entsatz aus Europa/Afrika eintraf. Immerhin 70 Divisionen (die ich vermutlich in den 2 Häfen 3-8) kaum versorgen hätte können.

Die US-KI versammelte ihre gewaltige Luftwaffe bei mir...2000 Jäger und 2000 Bomber. Da ich keinen einzigen Flughafen in den USA erobern konnte...hatte ich nichts zur Verteidigung. Ein Flughafen nördlich von Bosten wurde rechtzeitig von US Truppen besetzt und gehalten. Meine Luftwaffe kam aus Grönland. 600 Bomber....aber nicht mal Langstreckenjäger schafften es bis Boston. Bis ich mich versah waren meine 24 Divisionen eingekesselt an der Küste, und schnell gespalten. Als meine 16 Panzerdivisionen eintrafen hielt ich nur noch Providence mit 6 Divisionen, der Rest war bereits in Gefangenschaft. Dann erging es mir ähnlich wie historisch den Deutschen in Tunesien 1943. Alle eingetroffenen Truppen gingen direkt in die Gefangenschaft. 16 Panzer-Divisionen...die Helden von Frankreich und Russland gingen mit geringer Gegenwehr (angelandete Truppen starten mit minimaler Org) zusammen mit den 6 Verteidiger Inf-Divs in Providence nahe New York...in Gefangenschaft. Und als wäre das noch nicht genug, landete die USA mehrere Inf-Divisionen in Neufundland an meinen 3 Häfen, um meiner gesammten Kanada-Armee die restliche rückwärtige Versorgung zu nehmen. Und last but not least....die 2000 Bomber fielen über meine Kriegsmarine an der New Yorker Küste her, die die Invasion sichern sollte. 3 der 4 brandneuen Träger versenkt. Alles was blieb war 1 Träger und die 4 CVE. Mit denen konnte ich gerade noch flüchten bevor die auch versenkt wurden.

So wie es der US-Navy nahe England ging...da lachte ich die KI noch aus....so erging es jetzt der Kriegsmarine an der US-Küste.
Und 16 Panzer und 24 Inf-Divs ausgelöscht. Die restlichen Inf-Divisionen wurden automatisch nach Grönland umgelenkt, nachdem die beiden ursprünglichen Häfen zurück erobert waren von der KI. Dazu weitere 48 Inf und 8 Panzer in Kanada eingeschlossen ohne Versorgung, nachdem meine rückwärtigen Versorgungshäfen von der KI invasioniert wurden.


Damit ist mein Amerika-Abenteuer erledigt. Die KI hat mich in den USA besiegt.



Sicherlich ich habe Fehler gemacht...und so mancher Flotten und Invasions-Profi hätte so manches anders gemacht. Aber ich verneige mich vor der KI...die Eroberung der USA ist keineswegs mehr ein Spaziergang wie anno HoI1-3.
Selbst England ist kein Kinderspiel.



P.S.: Achja, ich habe von Meta-Strategien (die ich als cheats ansehe) verzichtet....so ala 24 Fallschirmjäger Divisionen.
Bin mir aber nicht sicher ob das überhaupt in den USA funktionieren würde...weil man da ja keine Lufthoheit hat zu Beginn.
Und jetzt probiert doch bitte mal ULTRA aus. Wäre sehr interessant für Uns als Feedback, besonders zur Sowjetunion.

Beitrag von X_MasterDave_X »

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Was macht die ULTRA-KI anders/besser als Vanilla-KI? Ist die Expert AI 4.0 in Ultra integriert...oder ähnlich aufgebaut mit großen Produktions- oder Bauzeit-Boni für die Russen?

Welcher ULTRA-Mod ist es, da gibts fast ein Dutzend?
Ist es "0.8.9 beta for HOI4 1.10.7"?

Beitrag von Hjalfnar »

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Japp, das ist die richtige, aktuelle Version.

Die KI hat ein paar Routinen von Expert AI integriert, ist aber auch von unserem eigenen KI-Modder kräftig überarbeitet worden. Die Sowjets kriegen beträchtliche Produktionszeitverkürzungen für frische Divisionen, können ihre Fabriken rasend schnell umrüsten (ein Kernteil von ULTRA) und wir haben massiv das Lend-lease-System überarbeitet, die Sowjets kriegen also bergeweise Equipment.
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Beitrag von X_MasterDave_X »

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Ok, also gibts auch keinen Grund den Sowjets anfangs über das HoI4 Vanilla "Custom Game Rules" extra Boni zu geben?

Ich habe über das Menü dann lediglich alles auf historisch gestellt, wie immer, weil ich ja überprüfen will wie historisch sich das Spiel anfühlen kann.

Beitrag von Hjalfnar »

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X_MasterDave_X hat geschrieben:Ok, also gibts auch keinen Grund den Sowjets anfangs über das HoI4 Vanilla "Custom Game Rules" extra Boni zu geben?

Ich habe über das Menü dann lediglich alles auf historisch gestellt, wie immer, weil ich ja überprüfen will wie historisch sich das Spiel anfühlen kann.
Wir machen das gerne trotzdem...weil Wir die Mod ja in und auswendig kennen und nur dann wirklich hammerharten Widerstand erleben.^^ Ansonsten wissen Wir halt immer einen Weg drumherum.

Beitrag von Mr_Rossi »

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Bei meinem Durchgang war alles wie immer
K Regierungen bauen,
Historisch Danzig

Früh in 40 stand Rommel in der Karibik yenezuela geht zur Achse
Die restlichen Panzer
Pol, Hol, Paris
Dänemark Swe, Nor. bis weihnachten, 40
Dann Spanien und Portugal vor dem Balkan
Und über die Türkei nach Hanoi sodass Barbarossa ab 05.41 möglich wäre.

54 Panzer div.... für Babarossa, hihi...
---
Auf See gab's bis Danzig 16 Lk und das alte modernisierungspäckchen
Bis MAI 41 WENN Japan die Phillipinen angreift und die USA zu den Allìes geht
Sollten 30 Lk 100 uboote und Bismarck, Tirpitz am Start sein...

Dazu waren bis Danzig 30 Werften im Plan und nach Danzig vollausbau der deutschen Werften und die eroberten.

- konnte bis Mai 41 nicht komplett die Versorgung Englands abkneifen trotz 1600 versenkten Schiffen
- nicht die Homefleet vernichten, da ich einfach zu lange für den Konvoikrieg brauchte
- seit Jahren blockierten wieder einzelne Schiffe Meerengen, sodas z. B. Meine Hafenschützer, nicht zufuss ins lange zuvor besetzte Malmö konnten, bzw. ROMMEL JEDE Karibikinsel per Invasion einnehmen musste, obwohl die untereinander Wanderwege haben.
Dafür starb die USA FLOTTE im Juni im Allin vom Reich und mit Hilfe von 1000 Takbos in der Karibik

Luft 301 Jäger und 3k takbos
---
Im grossen und ganzen spielbar, aber die SU kann die lange grenze kaum mit mehr als 3 div besetzten, aber das ist ja auch die Grundidee meiner kleinen Frontbreite

Machte bisher tatsächlich Spass
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MFG
Mr Rossi

Beitrag von X_MasterDave_X »

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So, habe nun wieder mal eine neue Partie mit Deutschland und dem Expert AI 4.0 Mod gestartet. Und wenn man da die Russen aufpimpt sind sie historisch stark. Dann gibt es da gar nichts mit 3-4 Monaten bis Moskau. Ich habe historisch gespielt und am 22.06.41 angegriffen mit historischen Divisionen, und habe es bis Dezember gerade mal etwas über Smolensk hinaus geschafft...half way from Minsk to Moskau. Und dabei hatte ich massig Anfangserfolge. 7-8 Mal riesige Kessel gebildet mit hunderten von Divisionen insgesamt die ich alle dann zerstörte. Habe dabei praktisch die ganze Anfangsarmee der Russen gekillt wie die historischen deutschen Truppen damals auch. Aber durch Expert AI, konnte die KI 300 neue Divisionen aufstellen bis Dezember. So sieht das jetzt aktuell aus am 18.12.41:


Bild



Achja, die Finnen sind ein Extra der Expert AI Mod, die kann man mittels Event zu Veründeten machen, die dann auch gut mitkämpfen im Norden. Ich hatte da oben gar nichts stehen...alles deren Erfolg. Die russische KI hatte auch nur wenig oben stehen (10-20 Divs)..die verteidigen mit voller Kraft (300 Divs) gegen mich.


Und die 240 deutschen Divisionen (davon 28 Panzer (4 davon mittlere)) sind total abgekämpft an der Front. Etliche auf 50% der Kampfstärke. Jetzt mit WInter und Schnee sollte ich die Armee anhalten um keine weiteren verluste mehr zu forcieren...und ihnen Chancen zu geben wieder aufzufrischen. Die Personalreserve ist auf 650.000 Mann gesunken. Ich musste nun schon auf "alle Erwachsenen" mit 20% Rekruten gehen, um überhaupt die Verluste der letzten Monate zu decken (1,5 Mio Mann) und nicht weiter unter die 650k zu rutschen. Damit habe ich nun massive Abzüge auf die Produktion und Ausbildungszeit von 30%. Bei etlichen Material bin ich bereits massiv im Minus, wie bei Flakgeschützen, Zusatzausrüstung. Über die Hälfte meiner Stuka- und Bomber-Luftflotte ist vernichtet. Lediglich die Jäger halten noch die Stellung, weil ich 45 Fabriken im Jägerbau stecken habe. Und dennoch habe ich nur 3.000 Jäger. Davon die modernere Hälfte (Focke Wulf) über der Ostfront gegen ME-109 wertige 3.000 russische Jäger. Also Verhältnis 1:2. Alleine wegen der excellenten FW-190 mit 5+ Motor und 105% Zuverlässigkeit schaffe ich so halbwegs gleiche Verlustzahlen wie die Russen. Auch, weil sie Erfahrungs Elite-Status haben, wegen dem Luftkrieg zuvor (Habe etwas gemoddet um mehr Erfahrung zu generieren.). Aber die Verluste halte ich eben auch nur halb so lange durch wie sie, da sie doppelt so viele Flieger haben.


Die russische KI wurde über HoI selbst gar nicht bevorzugt am Anfang bei den Einstellungen, aber sie erhält Expert AI Boni. Davon keine ab Spielbeginn, sprich "allgemeine Boni" ausgeschaltet....aber sie erhielt ab Beginn Barbarossa die maximalen "Verzweifelte Verteidigung" Boni. Damit kann sie Divisionen 70-80% schneller bauen...braucht also gerade mal 4 Wochen für eine Inf-Division, anstatt 4 Monate. Dazu 200% Bauboni auf alle Produktionen...aber eben erst seit Kriegsbeginn. Und zusätzlich verschenkt der Mod auch noch Divs direkt, bis jetzt hat sie 58 Divs neben den eigen produzierten erhalten. Damit macht die Mod es ähnlich wie ich bei HoI3 mit meiner Downfall-Mod. Es erschafft keinen übermächtigen Gegner vor Kriegsbeginn, bei dem man nicht mal durch die Frontlinie brechen kann...und dann einen Abnutzungs-Krieg ala 1. Weltkrieg spielen muss. Sondern man bricht relativ leicht durch die Front...kesselt wie verrückt, wird dadurch allerdings abgebremst....und findet sich spätestens gegen Weihnachten historisch gestoppt an der front...weit vor Moskau wieder. Das ist eigentlich gernau das was ich von Expert AI erwarte. Und alles was HoI4 noch fehlte um sich total historisch realistisch anzufühlen. Genial!!! :top:


Wie ihr auf dem Foto auch sehen könnt, gibt es in Holland noch eine Invasion. Zum Zeitpunkt des Fotos war die schon fast abgeschlagen von mir. Aber das war echt heftig. Die Briten landeten im Spätherbst 1941 an 4 verschiedenen Stellen in Nord-Frankreich, gleichzeitig an 2 weiteren in Holland, und 4 weiteren Stellen in Norwegen. Alles innerhalb von 2 Wochen. Und da ich alles in Russland stehen habe, kann ich in Europa nur mit meinen Garnisons-Divisionen verteidigen. Die haben gerade mal 6 Inf-Regimenter und Pioniere zum Eingraben und Verteidigen. Damit reichen sie aus die Häfen halbwegs vor Invasionen zu schützen...so lange die KI nicht mit mehr als 3-4 Divisionen gleichzeitig dort angreift. Zumeist landen sie neben den Häfen mit 3-4 Divisionen und versuchen den Hafen zu erobern. Und dann holen sie viel an Truppen nach. Ich hatte alle Hände voll zu tun diese Landungstruppen abzuwehren, und ihnen die Häfen zu verweigern. Ich habe gerade mal Europaweit 55 dieser Küstenschutz-Divisionen. Aber wenn dann gleichzeitig 15-25 volle Kampf-Divisionen an etlichen Stellen anlanden, hat man echt ein Problem. Ich musste riesige Küstenbereiche frei machen um genügend Divisionen zusammen zu ziehen um die Angreifer an den Küsten zu umzingeln und zu vernichten. Ich hätte 2-4 Panzer Divisionen in Frankreich belassen sollen.


Bild



Aktuell der letzte Rest von 5 britischen Divisionen, die ich mit 13 eigenen Küstenschutz-Divisionen und zweitweise 3 vollen französischen verbündeten Divisionen meines Deutsch-Frankreichs angegrifen habe. Ich habe über Spionage 2 Kollaborationsregierungen geschaffen...Polen und Frankreich. Die sind wie Verbündete, geben mir mehr Fabriken und stellen ständig neue Divisionen für mich auf. Genial.


Dennoch, ich sehe keine Chance mehr in Russland etwas zu reissen. Expert AI wird über den Winter noch weitere 100-200 Divisionen aufstellen...und mich dann bald nach Deutschland zurück drängen. Ich müsste jetzt fast Expert AI wieder abschalten, oder abschwächen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Verzweifelte Verteidigung "hoch" war wohl zuviel des guten. Beim nächsten Mal nur "mittel" oder "niedrig" versuchen. Ich bin mir auch nicht sicher ob die hohen Material- und Menschen-Verluste ein Teil von Expert-AI oder Vanilla HoI4 sind. 1.5 Mio Mann sind echt heftig. 3x so viel wie historisch bei Deutschland. Ich habe allerdings auch gnadenlos angegriffen...um überhaupt diese gewaltigen Kessel bilden zu können. Ich hoffte es wäre dann gewinnbar gewesen. Pustekuchen!


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Alles in Allem ist HoI4 nun endlich das Spiel geworden das ich mir seit HoI1 gewünscht habe. Die KI ist endlich erwachsen geworden, sie schafft fordernde echte D-Day Invasionen...wenn man nicht schnell reagiert wird man von den Briten überschwemmt....und das schon ab 1941. Das Landen in England ist schwer aber möglich. Eine Invasion in den USA war beinahe unmöglich, wie ich im letzten Spiel (siehe Mini-AAR oben) bereits beschrieb. Invasionen auf Malta mit 1 Inf-Division waren möglich. Gibraltar mit 3 vollen Inf-Divs der Briten unmöglich...selbst mit meinen 6 Elite Marine-Divisionen. --- Einzig Barbarossa war noch zu einfach. Aber mit dem Expert-AI 4.0 Mod ist auch das problemlos zuschaltbar. Einem historischen schweren 2. Weltkrieg steht also nichts mehr im Wege als Deutschland-Spieler. Endlich!!! :)

Und seitdem die KI auch wieder massig Groß-Schiffe baut seit dem letzten Patch ist man auch zur See massiv gefordert. Die USA hat im Winter 1941 aktuell 9 Flugzeugträger und 3 weitere im Bau. Alle voll ausgestattet mit modernen je 30 Jägern und 30 Nav-Bombern.


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Mein letzter Kritikpunkt ist das HOI4-Meldesystem. Ich erhalte zwar Meldungen vorab dass die KI Invasionen plant. Aber wenn dann angelandet wird, erhält man keinerlei Info. Hätte ich nicht wegen dem Luftkampg ab und zu nachgesehen in Westeuropa, hätte ich es erst bemerkt wenn die Briten Frankreich erobert hätten. Das gehört dringend nachgebessert.
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Beitrag von crofreiburg »

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Wow. Da bekommt echt richtig Boxk aufs Spiel
Euer Croatiafreiburg
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Beitrag von Private_S »

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Jo, das klingt doch mal gut.

Beitrag von X_MasterDave_X »

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Und es geht weiter....im Mini-AAR.

Habe mich entschlossen die Partie doch noch weiter zu spielen. Allerdings habe ich der Expert AI ein Bein gestellt, indem ich ab Winter 1941 alle Boni der Russen wieder abgeschalten habe. Hihi!!! Gemein ich weiß, aber mit den maximal zugeschalteten Bonis hätte ich nichts mehr reissen können, ich wäre mit 250 Divs dann 500 Divisionen gegenüber gestanden. Werde wohl das nächste mal nur mittlere oder wenige Bonis geben, bei Desperate Defense.

Nun muss die russische KI wieder mit normalen Bordmitteln kämpfen wie ich auch. Da die KI bereits im Winter 41/42 ihre Personalreserve abgeschmolzen hat auf 350.000 Mann Reserve, baut sie keine weiteren Truppen mehr. Versorgt nur die Truppe im Feld mit neuen Rekruten. Ich habe den ganzen WInter über nichts getan, nur Stellung gehalten, während der Russe immer wieder angegriffen hat, was seine Personalreserve auf 0 runter brachte. Ich währenddessen konnte die ganzen 220 Inf-Divisionen wieder auf beinahe 90-95% Kampfstärke bringen bis zum Mai 42, durch reines Ausruhen. Die Panzer schickte ich reihen weise nach Hause in die Heimat wo sie wieder voll aufrüsten und reparieren konnten...und stellte alle 7 Korps a 4 Divisionen zu 2 Gruppen zusammen. Eine auf der Höhe Moskau, die 2te etwas südlicher bei Orel. Dort führte ich Anfang Mai dann meinen erneuten Zangenangriff durch, mit 28 voll ausgerüsteten Panzer-Divisionen, sowie 21 frischen deutschen Inf-Divisionen, sowie weiteren allierten Armeen der Ungarn (25 Divisionen), 18 polnischen und 18 bulgarischen Divisionen die mir erst zuvor geschenkt wurden. Mit diesen 110 extra Divisionen kesselte ich vor und um Moskau dann wieder eine große russische Armee ein. Dabei fielen erneut fast 80 Divisionen des Nordabschnitts der Sowjet-Front. Aktuell ist Ende Juni, und ich versuche die reste der Nordtruppen zwischen mir und den Finnen auch noch zu kesseln und komplett zu vernichten. Das wäre das maximal Ziel. Danach könnte ich dann alles nach Süden senden. So sieht die Front aktuell in Russland aus:


Bild^



Und es ist ja gerade erst mal Juni 42, der Sommer bleibt noch einige Monate....und im Süden noch länger bei Stalingrad und an der kaspischen See.

Allerdings sieht die Lage global alles andere als gut aus. Auf der einen Seite ist Japan noch immer nicht in den Weltkrieg eingetreten, sie haben allerdings vor kurzem China erobert. Ich hoffe sie wenden sich dann dem eigentlichen Gegner, den USA und England zu, und erobern bald den Pazifik. Wie man auf der nächsten Karte sehen kann, sind die Amis seit ihrem Kriegseintritt im Februar 1942 nicht unntätig gewesen. Wie immer haben sie die Briten in Afrika gut unterstützt und rollen von Süd nach Nord und West nach Ost Afrika wieder auf. Auch dieses Mal konnte ich meine Truppen nicht länger als bis zum April 41 in Afrika belassen...denn ich brauche alle in Russland. Ich eroberte auch Syrien und den Irak. Allerdings war dies wohl keine gute Idee, denn als die Russen historisch den Iran angriffen hatte ich kaum etwas im mittleren Osten um ihnen zu helfen. Lediglich einige deutsch-französsiche Divisonen, die aber gegen 40-50 russische Divs nicht viel ausrichten konnten...und 30-40 weiteren aus Indien. Aktuell ist der Iran nun ausgeschieden, und die Russen sind bis weit nach Syrien und beinahe ans Mittelmeer vorgerückt:



Bild



Wie man auf der Karte auch schön sieht, gab es bereits mehrere Invasionen. Die Briten begannen mit einer Landung an der ägyptischen roten Meeresküste und sind gerade dabei die Verbindung nach Süden abzuschneiden, was vielen Italienern dort das Ende bereiten könnte. Vor allem gegen etliche US-, Britische und andere Allierte Armeen im Süden und Westen Afrikas.

Und als wäre das nicht schlimm genug hat die KI bewiesen wie gut sie koordinierte Invasionen anlanden kann. Sie ist mit den Amerikanern in Norditalien gelandet mit 33 Divisionen, sowie 5 britischen bei Rom, und hat die Hauptstadt des Duce bereits besetzt. Weitere 6 britische, 1-2 US, sowie eine australische Division sind auf Sizilien gelandet. Sardinien und Korsika wurden bereits zuvor erobert. Und 2-3 weitere US-Divs landeten bei Tripolis in Lybien. All das innerhalb weniger tage und Wochen koordiniert. Ich hoffe die Italiener können die Invasion in Italien zurück schlagen.



Bild



Ich habe keinerlei Reserven zur Hilfe, nur die ganzen Garnisons-Divs in Frankreich. Alle Extra-Divs der Franzosen sind längst in Afrika im Einsatz...weit weg....und die gesammte deutsche harte Kampftruppe steht in Russland mit allen zur Verfügung stehenden Panzern.

Die KI macht es einem echt nicht mehr leicht. Übrigens wurde über Expert AI nur die Russen seit Kriegsbeginn von Jun 41 bis Dez 41 unterstützt, der Rest ist lediglich Vanilla. Wobei mir die Verlustzahlen höher als in einer vanilla-Partie vorkommen, ich glaube Expert AI lässt mehr bluten.

Der Luftkrieg ist auch sehr hart. Immer wieder fallen 800 US-Bomber zusammen mit 800 Geleitjägern ins Reichsgebiet ein, und ich verliere zumeist mehr als die Allierten obwohl ich mehr Jäger habe. Ich verstehe selbst nicht wieso. Dabei sind meine FW-190 mit 105% Effizienz (3+) unterwegs und einem 5+ Motor, was max Geschwindigkeit und Wendigkeit ergibt. Zusätzlich zu den Bonis durch die Messerschmitt Fabriken. Ich habe reichsweit nur noch 2500 leichte Jäger in der Luft, davon 800 Me109 und 1900 FW-190, sowie 800 schw. Jäger, davon 700 Me410 und 80 veraltete BF 110.

Die Russen haben 1800 FW-Equivalente. Die Briten 1200 Spitfire MK4 und weitere 800 Spitfire MK2. Die USA haben 3400 Jäger, davon 2600 Cobra (= FW-190). Dazu weitere 2400 schwere Langstrecken-Jäger P-38 Lightning, zusammen mit 800 B-24 Liberator Bombern. Und alle zusammen bauen ein vielfaches als ich es kann. Und meine Verluste sind gleich, oder im Westen gar höher als bei Ihnen...da ich gegen Jäger und Bomber Verluste einfahre. Liegt wohl daran dass der US-Standardjägerm die Aircobra auch 5+ Motor hat, und dazu noch 2+ Waffen. Die hatte ich in Effizienz gesteckt. Hätte ich wohl besser auch in Waffen gesteckt. :( Die Amis bauen alleine 10 Jäger am Tag (6,5 Jäg + 3,5 schw. Langstrecken Jäger). Die Briten weitere 6,2 Spitfire am Tag. Die hat 3+ Zuverlässigkeit, 2+ Reichweite, 5+ Waffen und 5+ Motor. Jetzt verstehe ich warum ich gegen die verliere...selbst wenn ich mehr in der Luft habe. :( Der Russe baut 8,5 Jäger am Tag. Das sind zusammen 24,5 Jäger am Tag, während das Reich gerade mal 4,7 FW-190 und 2,5 schwere ME-410 Hornissen baut. Das kann nicht lange gut gehen. Ich habe inzwischen 30% Einbußen da ich bereits alle Erwachsenen 20% eingezogen habe ins Heer. Dafür ist meines Rekrutenreserve aber auch wieder angestiegen auf 2,3 Mio Mann, und das obwohl ich alle Divisionen in Russland auf beinahe volle Stärke brachte. Und die Produktion ist auch niedriger weil ich verteilte Industrie ausgewählt habe. Das bringt nur 10% Steigerung pro STufe statt 15, bei der konzentrierten Industrie. Dafür sind die Fließbänder aber flexibler und man kann schneller auf neue Modelle umstellen, was in Deutschland oft passiert.



ALso so wie es aussieht, werden mich die AMis und Briten aus dem Süden aufrollen, wenn ich nicht bald Russland durch die abgeschaltete Expert KI erledige. Aber von einer Invasion in England oder gar den USA bin ich weiter entfernt als in der letzten Partie.
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Mr_Rossi
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Stimmt, die aktuelle Version ist richtig geil,
PARADOX SCHEINT JETZT WIEDER NEN KUNDENDIENST ZU HABEN

Sogar für Kleinkram ist Platz
- in einem Guide zeigte ich Ne Masseninvasion Rommel, 12 Pz-Div, Bermuda und ne Woche später hat man ne deutsche Karibik. Geht jetzt nicht mehr, Max. 2 Invasionen je Hafenstufe scheinen sicher, startet man 3, kommt eine nicht an,
- Hatte nicht mit so grossen Ki flotten gerechnet
-versteh noch nicht, warum die Ki nicht mehr vom Öl abschneiden kann
- Ab 06/40 ist der Pz-II piercebar, erforscht man LPZ-III ist der Lpz bis 41 save,

Bis dahin hat man Mpz genug und alle Lpz in haubizen umgebaut

Verdammt macht Spass,
Freu mich aufs wochenend
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Habe nach einiger Zeit wieder weiter gespielt. Durch das Abschalten der Expert AI habe ich die Russen bis Herbst des Jahres 1942 schließlich doch fertig machen können. Danach bin ich in England gelandet...diesmal ohne den dummen fehler aus der letzten Partie. War dennoch ein harter Kampf England zu erobern..und hat mich bis Ende des Jahres gekostet. Gleichzeitig die Invasion in Italien komplett zurück gedrängt, und ebenfalls alle Invasoren in Frankreich und Holland/Belgien ins Meer zurück geworfen. Gleichzeitig in Afrika mit einer neuen Armee aus 24 Inf-Divisionen und 4 Panzer Divisionen wieder versucht nach Süden zu kommen und bereits einmal eroberte Gebiete zurück zu erobern. Mit neuen Truppen auch Syrien und den Iran, wo jetzt meine Truppen den indischen Divisionen in Indien (und amerikanischen Verbündeten) gegen über stehen. Da geht jetzt nicht mehr viel in der Gegend, weil das Gebiet sehr gebirgig ist.

Kaum passt man mal ne Zeit nicht in Europa auf, haben die USA mit britischer Unterstützung innerhalb kürzester Zeit neue große Invasionen im Mittelmeer geschafft. Halb Nordafrika im Westen gehört den Amis...dazu Korsika, Sardinien und nun ganz Sizilien. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, haben die Amis fast ganz Norditalien in kürzester Zeit erobert. Ich muss momentan 3 Armee a 24 Divs und etliche Panzer nach Italien senden, um den Duce vor dem drohenden Untergang zu retten:


Bild


Über 40 US Divisionen in Nord-und Zentral-Italien, dazu weitere 27 allierte (brit/US) Divisionen in Sizilien, die versuchen auf den Stiefel zu gelangen....und noch Dutzende weiterer allierter (US/brit/kanad/neuseeländ/austral./mexikan.) Divisionen in Algerien.


Bild



Eigentlich wollte ich ja jetzt, wie in der letzten Partie eine Invasion in Richtung USA starten....aber dazu müsste ich erst mal Irland erobern...und dann Stück für Stück über Island, Grönland und Kanada zur neuen Welt. Aber keine Chance. Nach der Niederwerfung der Russen und Englands....habe ich jetzt alle Hände voll zu tun in Italien/Afrika und nun auch Indien. Ich glaube es ist doch keine so gute Idee, strategisch gesehen, sich den Irak zu holen......da hat man am Ende nur ne neue Front zu Indien mit massenhaft indischen Truppen. Mag aber auch an Expert AI liegen, denn in der letzten Partie ohne Expert AI wurde der Iran nicht von den Russen und Briten angegriffen, und verblieb als Puffer zwischen mir und meinen irakischen Besitzungen.


Und massiv erschwerend kommt in dieser Partie dazu dass die Japaner bis jetzt den Allierten noch keinen Krieg erklärt haben, und das obwohl sie China erobert haben. Aber ich habe gerade mal bei den Japanern gespickt...die "erforschen" gerade den Schwerpunkt, die Philippinen zu besetzen. Das sollte sie doch eigentlich in den Krieg mit den USA bringen in den nächsten Wochen. Hoffentlich!!!

In der Luft habe ich alleine schon gegen die USA kaum eine Chance. Die haben 2700 Langstreckenjäger, dazu weitere 4000 Abfangjäger Aircobra..sowie weitere 1000 Trägerflugzeug-Jagdmaschinen. Und noch weitere 1000 taktische Bomber und 1000 strategische ebenfalls. Ich habe aber mit fast 1000 russischen Beutejägern nun auch 4000 Jäger, davon 600 Me109, sowie weitere 1600 FW 190 A und nun auch 1000 FW 190 B. Die haben nun endlich auch 4 Zuverlässigkeit sowie je 5+ Waffen und Motor. Und dann noch 900 schwere Jäger Me410 Hornisse.
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Dein Bilderhoster ist ne Qual.
Italien ist in Hoi4 wohl so programmiert worden, seine Heimat nicht zu schützen.
Evtl. könnten 20-40 deutsche U-Boote um Italien etwas helfen um Invasoren abzufangen.
Man kann die ivasionski auch wunderschön steuern

Nach Norwegen Ende 39 mit der Startflotte die Färöer mit 3 infdiv einnehmen Die Queen kommt nun alle 14tage mit 10 div und der 160 Schiffen der homefleet vorbei.
Azoren, Kanaren und Bermuda bieten auch Invasionsgarantien. So ist die ki beschäftigt und macht keinen Unsinn an anderen Stränden
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Mr_Rossi hat geschrieben:Dein Bilderhoster ist ne Qual.
Ja die Bilder von Pic-Upload sind alle weg. Und das schon nach wenigen Wochen. :mad:

Aber die aktuellen vom letzten Post von www.imgbox.de sind aber sichtbar, oder?
Die sollten auch länger halten...fand da noch meine jahre alten Bilder von damals. Bin durch den AAR vom werten Admiral Hipper darauf gestossen. Dessen 2011 entstandener HoI3 Downfall AAR hat heute noch fast alle Bilder intus.

Nach Norwegen Ende 39 mit der Startflotte die Färöer mit 3 infdiv einnehmen Die Queen kommt nun alle 14tage mit 10 div und der 160 Schiffen der homefleet vorbei.
Azoren, Kanaren und Bermuda bieten auch Invasionsgarantien. So ist die ki beschäftigt und macht keinen Unsinn an anderen Stränden
Interessante Taktik. Zwar etwas cheesy dann, wenn die KI es nicht merkt und immer nur am selben Strand anlandet..aber ok. Wieviele Verteidiger-Divs braucht man auf den Faröern, um dem Stand zu halten?



P.S.: Achja, habe wieder etwas weiter gespielt, und Italien war ne riessige Todesfalle für die 40 US-Divisionen. Mit Panzern die Küsten entlang gebrettert...und mit 2 Armeen a 24 Divs aus Nord und Süd die Amis eingeschlossen und schnell massakriert.Sizilien über die Meerende wird aber wohl nicht gehen...die haben da zuviele an der Küste stehen. Brauche meine 6 Marine-Divs aus Irland, die da gerade die britische Besatzungszone im Norden erobert haben, um weiter links auf Sizilien zu landen. Aber auch Nordafrika ist schon heftig...zu viele Divisionen. Dasselbe wie in Indien...da steckt man fest, trotz 30-50 Divisionen jeweils. Wenn die Allierten erst mal anlanden und dann massig Verbündete nachholen, ist das Gebiet kaum noch zurück zu holen in Afrika in Nord und Süd bei den schlechten Infra-Strukturen. In Indien müsste man auch hinter den Linien anlanden um die ganzen Gebirgs-Provinzen an der Grenze zum Iran einzuschließen. Ich hoffe mal der Japaner greift endlich mal an, dann erledigt sich das Problem von alleine.

P.P.S.: Blöd dass Italien zwar massiv Inv-Divisionen in Afrika hat aber das Heimatland eher schwach verteidigt. Wobei...die hatten vor den US-Invasionen auch ca 20-30 Divisionen daheim...das reicht aber kaum aus, wenn die US/brit da einen D-Day machen.
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