Eine Nation zerbricht (Ein AACW AAR der Union)

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Hohenlohe
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Wir sind gespannt, wie es weitergehen wird...

herzliche grüsse

Hohenlohe... :smoke:
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Beitrag von Lewis Armistead »

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Lewis Armistead
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Wenn der Gegner dort dicht macht, dann rückt an anderer Stelle vor. So hat es Grant doch 64/65 nach seinen schweren Niederlagen auch gemacht. Der Feind entblößt Charlottesville. Gut dann dort vorwärts.

Der Feind blockiert den Weg nach Norden über Goldsboro. Fein dann rückt weiter nach Süden über Florence vor.
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Beitrag von George Pickett »

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George Pickett
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Eine Nation zerbricht!

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Washington 15.-30. April 1865
In Virginia kommt Bewegung in die festgefahrenen Fronten. Nach der Einnahme von Charlottesville durch Grant´s Truppen räumte sowohl Lee bei Gordonsville, als auch Jackson bei Fredericksburg seine Positionen. Jackson´s Korps wurde im Raum zwischen Richmond und Petersburg aufgeklärt. Lee´s Truppen sind sogar bis nach Warrenton, North Carolina verlegt worden. Frankin´s Korps wird nun den Rappahannock River überschreiten und Fredericksburg angreifen. Hamilton´s Korps sowie Custer´s Kavallerie rücken nach Gordonsville vor. Die Truppen von General Grant sowie Wallace´s Korps beginnen ihren Marsch auf Richmond. Buford´s Kavallerie nähert sich derweil Lynchburg.

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In North Carolina gibt es weniger erfreuliches zu vermelden. General Mc Dowell´s Truppen sind immer noch nicht bereit um den Vormarsch fortzusetzen. Immer noch ist die Truppe zu erschöpft. Um jedoch die Initiative nicht zu verlieren, wird General Pleasanton´s Division zum Eisenbahnknotenpunkt Raleigh, westlich Goldsboro marschieren und versuchen, ihn einzunehmen. Sollte das gelingen, wären alle Eisenbahnverbindungen nach Virginia unterbrochen.

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In Tennessee ist General Buell zu der Erkenntnis gelangt, dass etwas Initiative nicht schaden kann. Als Folge werden sich die Korps von General Dix und General Sumner bei Carthage, am Südufer des Cumberland River sammeln. Je nach dem, wie der Süden reagiert werden dann die verschiedenen Optionen geprüft.

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In Arkansas kam es am 24. April zu einem kleineren Gefecht in der Nähe von Panther. General Blunt´s Indianer waren siegreich und vertrieben Quantrill´s Indianer aus diesem Gebiet.

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Ich zündete mir eine Zigarre an und goss einen Whisky nach. "Wenn jetzt niemand die Nerven verliert, die Befehle befolgt werden und niemand ohne Befehl vorprescht, dann...vielleicht, ist sind die Tage der Konföderation in Virginia gezählt..."
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

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Beitrag von Lewis Armistead »

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Lewis Armistead
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Nehmt das jetzt bitte nicht falsch auf, aber wir reden mal Klartext...

Ihr seid viel zu zaghaft.

In Virginia müsst ihr nach Burkeville und Lynchburg um die Verbindungen nach Westen zu kappen. Und zwar so schnell wie möglich bevor die Konföderation ihre Verteidigung ausdehnt. Habt nicht so viel Angst vor Gegenoffensiven. Selbst wenn die Rebellen euch angreifen und sogar wieder vertreiben bluten sie übel aufgrund eurer starken Artillerie und der Verteidigungsboni.

Ihr könnt diese Verluste viel leichter ausgleichen. Außerdem geben sie dann ihre Stellungen auf und sind ihrerseits offen für Angriffe.

Weiter südlich wird die Bewegung nach Raleigh nichts bringen es sei denn ihr tut es nur um Depot und Bahn zu zerstören. Versorgt werdet ihr dort nicht.

Der weiche Bauch der Konföderation sollte euer Ziel sein. Was glaubt ihr was euer Gegner für Panik kriegt wenn ihr nach Süden marschiert und bei Wilmington nur genug zurücklasst um die Stadt zu sichern?

Wilmington ist Sumpfgelände, ein Unionskorps mit 3 Divisionen kriegt euer Gegner einmal eingegraben da nie wieder raus...

Im Westen sind eure Kräfte vollkommen falsch angesetzt. Allein in Kentucky sind 5 Korps in ihrer aktuellen Position vollkommen sinnlos. Wenn ihr dort noch irgendetwas erreich wollt konzentriert eure Truppen. Verteidigt mit je einem starken Korps Bowling Green und Paducah und konzentriert alle anderen Korps an einem Punkt.

Lyon's Korps ist bei Fort Smith völlig verschwendet.
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Beitrag von George Pickett »

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George Pickett
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Eine Nation zerbricht!

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Washington, 01.-15. Mai 1865
In einer gewagten Operation schlich sich General French´s Korps an den konföderierten Korps der Generäle Holmes und Alexander vorbei und nahm im Handstreich den Eisenbahnknotenpunkt Burkeville ein. General Custer´s Kavallerie ist ebenfalls dort eingetroffen.

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Der Angriff General Buford´s Kavallerie auf Lynchburg scheiterte jedoch, da seine Männer durch den Gewaltritt zu erschöpft waren.

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Derweil zieht sich die Schlinge um Richmond immer enger. General Franklin´s Korps nahm im Sturm Fredericksburg, welches nach dem Abzug Jackson´s praktisch wehrlos war . Jetzt marschieren 3 Unionskorps von Norden und Westen auf Richmond. Ziel ist es jedoch nicht, Richmond direkt anzugreifen, sondern alle konföderierten Truppen in Virginia abzuschneiden.

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Ostlich Goldsboro, North Carolina griff Longstreet´s Korps Kearny´s Verband an. General Kearny zog sich daraufhin nach Westen zurück uns steht nun nördlich Goldsboro.

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General Pleasanton konnte in der Nähe von Raleigh, North Carolina einen konföderierten Verband in die Flucht schlagen und belagert nun die Stadt. Er soll sie nun schnellstmöglich erstürmen.
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Die konföderierte Armee ist in Virginia von fast allen Nachschublinien abgeschnitten. In den Raum Richmond - Petersburg führt keine Eisenbahn mehr, die unter der Kontrolle des Südens steht. Mit dem Fall von Raleigh würden auch die konföderierten Truppen in North Carolina von der Versorgung abgeschnitten werden. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und den Druck aufrecht erhalten.

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In Tennessee haben die Korps von Dix und Sumner Catherge erreicht. Sumner soll nun nach Süden, in Richtung Pulaski vorstoßen.

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Aus Trans-Mississippi gibt es wenig zu berichten. Blunt´s Indianer sollen in den nächsten Tagen Panther einnehmen.
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

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George Pickett
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Washington, 15.-31. Mai 1865
Die Errichtung eines Depots für die Sicherung der Versorgung unserer Truppen wurde in Burkeville abgeschlossen. Ferner wurden die durch den Süden bei Gordonsville gesprengte Bahnlinie repariert. Der Nachschub fließt! Durch einen Vorstoß von Marston´s Division nördlich Garysburg und Howard´s Korps südlich Garysburg wurde die konföderierte Armee in 3 Teile aufgespalten. Die Korps der Generäle Hill, Jackson und Holmes im Raum Richmond-Petersburg. Lee´s Verband sowie das Korps General Alexander´s bei Garysburg sowie die Korps der Generäle Longstreet und Smith bei Goldsboro. Berichten der Aufklärung ist zu entnehmen, das die südlichen konföderierten Korps bei Goldsboro bereits mit Versorgungsproblemen zu kämpfen haben.

General Pleasanton´s Division konnte am 17. Mai Raleigh samt Depot einnehmen. Damit ist die Versorgung unserer Truppen in diesem Gebiet sichergestellt.

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In Tennessee hat Unionskavallerie im Raum Winchester ein konföderiertes Korps unter General Polk aufgeklärt. Dix´s Korps wird westlich vorbeimarschieren, weiter auf Pulaski zu. General Sumner´s Korps marschiert östlich an Polk vorbei und ist nur noch wenige Marschtage von Chattanooga entfernt.

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Die entscheidenden Tage dieses Bürgerkrieges sind angebrochen! Möge Gott unserer gerechten Sache zum Sieg verhelfen...
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Wir wünschen euren Operationen viel Erfolg...! :reiter: :fecht:

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Washington, 01.-15. Juni 1865
Der Süden greift an! Um die Verbindung der Korps wieder herzustellen, startete die Konföderation unter Lee und Longstreet 2 Angriffe, auf Marston´s Division nördlich Garysburg und Howard´s Korps südlich Garysburg. Diese Reaktion war von mir aber vorhergesehen worden. Daher stand es den Kommandeuren frei, je nach Situation den Rückzug zu befehlen. Der Feind soll in Bewegung gehalten werden. Er soll nicht dazu kommen, sich wieder einzugraben.
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In Tennessee hat die Vorhut von General Dix´s Korps Pulaski eingenommen und das dortige Depot gesichert. General Sumner´s Korps hat Chattanooga erreicht und bereitet den Angriff auf die Stadt vor. Bisher gibt es keine Reaktionen des Südens auf die Operationen von Buell´s Tennessee-Armee. Ob dieses gut oder schlecht ist, wird sich zeigen.

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George Pickett
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Washington 15.-30. Juni 1865
Im Stabsgebäude in Washington herrscht nervöses Treiben. Viele Operationen sind angelaufen und werden eine Kette blutiger Schlachten auslösen, da ist man sich sicher. Wir operieren im Herzen der Konföderation und der Süden wird dort keinen Fußbreit Boden aufgeben.

Die erste Operation ist ein Husarenritt - vielmehr eine Husaren-Flussfahrt durch General Lyon´s Korps. Den Arkansas-River herunter, dann den Mississippi stromabwärts bis Vicksburg! Ende Juni schloss sich um die dortigen Verteidiger der Belagerungsring. Und die dortige Verteidigung ist schwächer als erwartet! Vicksburg muss schnellstmöglich fallen!

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Die zweite Operation startete weiter stromaufwärts bei Island Nr. 10. Dieses Insel im Mississippi und das dortige Fort verhindern seit Jahren ein Vordringen unserer Flussflotte nach Süden. General Buell entschied daher General Dodge´s Korps den Platz von General Berry´s Korps nördlich von Columbus einzunehmen zu lassen. Berry´s Korps wurde eingeschifft und unter dem Schutz der Flusskanonenboote der Admiräle Porter, Foote und Dupont nach Island Nr. 10 gebracht. Das Anlanden klappte reibungslos und auch hier soll der finale Angriff schnellstmöglich erfolgen. Im Süden Tennessee´s geht unsere Vormarsch weiter. Die Versorgungslinien des Südens werden hier täglich dünner.

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Das Hauptaugenmerk liegt aber auf dem östlichen Kriegsschauplatz. General Rosecrans´s Verband drängte Lee nach Norden ab in Richtung Petersburg. Und auf Petersburg marschiert zur Stunde General Grant mit 3 Korps! In North Carolina gibt es zur Zeit wenig Bewegung, was sich aber bald ändern wird.

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Ich legte die Berichte der letzten 14 Tage zur Seite und zündete mir eine Zigarre an. Dieser Warten und die Ungewissheit vor wichtigen Entscheidungen sind seit Jahren mein steter Begleiter. Allein sich daran zu gewöhnen ist mir nie gelungen. Draußen polterte es und Major Fielding stürmte mit mehreren Telegrammen herein. "General Kammerling, Sir! Das werden Sie nicht glauben...!"
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Lewis Armistead
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Unglaublich, dass sich euer Gegner so einkesseln lässt...ihr solltet nun aber mit rückwärtigen Verbänden unbedingt selbst die Bahnlinien zu euren Truppen in Virginia komplett einnehmen und Depost bauen, damit euch nicht vor ihm die Luft ausgeht...

Im Westen unbedingt Murfreesboro nehmen...sonst ist das Depot bei Pulaski zu schnell leer...wir können auch hier die Lethargie des Feindes nicht verstehen...
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George Pickett
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Washington 01.-15. Juli 1865
Gott, was für Tage waren das! Der Osten brennt! Die letzten 14 Tage waren sowohl für den Norden, als auch für den Süden wohl die verlustreichsten des ganzen Krieges. Unsere Verluste belaufen sich auf 31.000 Tote und Verwundete. Der Süden hat geschätzte 28.000 Mann zu beklagen. Dazu kommen über 7.000 konföderierte Soldaten, die den Weg in die Gefangenschaft antreten mussten.

Doch zunächst in den Westen, wo sich erfreuliches ereignet hat. Vicksburg hat kapituliert! Die Garnison ergab sich nach einem hart geführten Sturmangriff von General Lyon´s Korps am 04. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag! Damit stehen wir tief im Süden und die Herrschaft des Südens über den Mississippi kann gebrochen werden.

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Weiter nördlich machte General Berry kurzen Prozess mit Island Nr. 10. Auch dieses Sperrbollwerk im Mississippi ist nun neutralisiert.

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In Tennessee versuchte Edward Johnston´s Korps das Unionskorps unter General Smith aus dem Raum Carthage zu vertreiben um die Verbindung zu den Korps von Dix und Sumner, die bereits im Norden von Alabama operieren, zu kappen. Dieser Angriff wurde mit Hilfe der von General Buell persönlich geführten Armeereserve abgewiesen. Hier musste der Süden einen hohen Blutzoll leisten. Derweil überschritt General Howe´s Division den Tennessee River und nahm Decatur im Sturm. Eine leichte Division unter General Mc Cook bemächtigte sich in einer überraschenden Aktion abermals Knoxville, Tennessee.

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Doch nun zum Osten, wo es die wohl größte Aneinanderreihung von Schlachten in der Geschichte dieses Krieges gegeben hat! Den Anfang machte General Buford, dessen Kavalleriedivision am 02. Juli endlich Lynchburg einnehmen konnte.

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Dann jedoch uferte es aus! General Jackson´s Korps versuchte am 03. Juli einen Ausfall nach Westen, marschierte jedoch genau in die Arme von Grant´s Armee, die sich auf dem Marsch nach Petersburg befand. Es war eine äußerst blutige Schlacht, aus der Jackson jedoch mit einem blauen Auge herauskam. Jedoch zog er sich nicht zurück, sondern lagert immer noch in Sichtweite von Hamilton´s Korps.

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Doch es sollte noch schlimmer kommen! 1 Woche lang tobte die Schlacht um Petersburg. Am 05., 06. und 11. Juli standen sich beide Seiten unversöhnlich gegenüber und brachten Tod und Verwüstung über die Stadt. Doch Rosecrans behielt letztendlich die Oberhand und Lee musste sich aus Petersburg zurückziehen. Abermals wird die Stadt belagert, aber nun muss sie endgültig fallen.

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Lee zog sich über den Appomattox River nach Nordwesten zurück und lief dort Grant in die Armee, der jedoch keinen Vorteil aus der Lage ziehen konnte.

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In North Carolina gibt die Konföderation ihre Stellungen bei Goldsboro auf. Die Korps der Generäle Longstreet und Smith sind nach Norden marschiert und liegen zur Zeit in der Gegend von Garysburg. General Mc Dowell wird unverzüglich die Einnahme von Goldsboro befehlen und dem Feind nachsetzen.

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Immer noch bin ich wie betäubt. Diese Gemetzel unvorstellbaren Ausmaßes müssen ein Ende finden. Jetzt, wo der Feind zum größten Teil aus seinen befestigten Positionen verjagt wurde müssen wir ihm nachsetzen. Er darf nie wieder zur Ruhe kommen...
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Hohenlohe
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Gratuliere zu den Erfolgen bei Petersburg...jetzt nochmals zuschlagen und Lee kann einpacken.

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Beitrag von Henry Every »

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Henry Every
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das dürfte wohl auch die entscheidung gewesen sein,
gratulation!

Beitrag von George Pickett »

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George Pickett
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"Störe deinen Feind nie, wenn er gerade Fehler macht" (Napoleon Bonaparte 1769 - 1821)





Petersburg, Virginia 27. Juli 1865

Im Schein einer flackernden Kerze betrachtete General Grant das abgegriffene Foto seiner Frau. Zu lange schon waren sie getrennt, so wie mittlerweile hunderttausende, die in diesem verfluchten Krieg kämpften. Er sah auf seine Taschenuhr und bemerkte wieder einmal, dass er sich zu wenig Schlaf gönnte. Es war weit nach Mitternacht, doch er wollte den obligatorischen Brief an seine Frau noch vollenden.

"Liebste Julia, wenn es dereinst eine Zeit des Friedens gab, so kann ich keine Erinnerung daran entdecken. So viele Jahre schon tobt dieser Bruderkrieg, der alle Ideale unserer Gründerväter mit Füßen tritt und Ihr Andenken verhöhnt. Ich wünsche, nein ich sehne mich nur noch zu dir, in deine Arme um den Frieden zu finden, den ich bereits verloren geglaubt habe. Liebste Julia..."

Vor dem Zelt wurde es laut. Er hörte galoppierende Pferde, die sich näherten und die Wachposten, die "Steh" schrien. "Wo ist General Grant? Ich habe eine wichtige Meldung von General Mansfield!" General Grant streifte seinen Uniformrock über und trat aus dem Zelt. "Sie haben eine Meldung für mich, Sergeant?" Der Mann salutierte hastig und reichte Grant ein gefaltetes Papier. "Meldung von der 1. Division, Sir. Die Rebellen nähern sich von Norden Petersburg, sie werden in wenigen Stunden den Appomattox River erreichen!" Grant drehte abwesend das Papier in den Händen. "Wie viele, Sergeant?" Der Mann schnappte wieder nach Atem. "Alle, Sir!" Er konnte sich nicht beruhigen. "Lee, Longstreet, Jackson, Hill, Smith und Holmes. 5 Korps, über 110.000 Mann!"

Grant sah ins Leere. Er hatte es befürchtet. Der Terrier war in die Enge getrieben und nun, wo Verzweiflung regierte wurde er unberechenbar. Lee setzte alles auf eine Karte! "Tompson, verpflegen sie die Männer und die Pferde. Alle Kommandeure in 15 Minuten zu mir!" "Sir!" Tompson salutierte und entfernte sich. Grant ging wieder in sein Zelt und schnallte sich seinen Säbel um und langte nach seinem Hut. Er sah auf den unvollendeten Brief und das Foto. "Julia, ich werde den Brief später beenden..."

"Gentlemen, der Feind ist da! Er zwingt uns Ort und Zeit der Schlacht auf, doch Lee, der alte Graufuchs, soll sich diesmal getäuscht haben." Die anwesenden Generäle sahen gespannt abwechselnd auf Grant und die Karte, auf der er bereits seine Pläne eingetragen hatte. "Die Geschichte wiederholt sich" begann er, während er sich eine Zigarre anzündete. "Vor 1 Jahr standen wir uns hier schon einmal gegenüber, aber mit anderen Vorzeichen. Jetzt stehen wir auf den Höhen des Südufers und haben die bessere Position und den Vorteil der Defensive!" Er kreiste mit seiner Hand über der Karte. "Lee muss hier durch. Wenn er mit seiner Armee entkommen will um sich bei Garysburg mit Alexander´s Korps zu vereinen, dann muss er durch Petersburg!" Eine gespannte Stille breitete sich aus. Niemand wagte ein Wort zu sagen. "Hier und jetzt, Gentlemen, werden wir dem Mythos Lee ein Ende bereiten" flüsterte Grant beinahe. Jeder der Anwesenden wusste, dass Grant Lee für sein militärisches Geschick auf professioneller Ebene bewunderte aber gleichzeitig auch sein ärgster Feind war.

General Grant richtete sich auf und zog seinen Uniformrock zurecht. "Gentlemen, die Schlachtaufstellung. Das V. Korps unter General French auf der linken. Das VII. Korps unter Wallace auf der rechten. Ich selber werde das Zentrum kommandieren." Er sah wieder auf die Karte. "Tompson, schicken Sie einen Kurier zu General Rosecrans. Er sollte mit seinen Truppen östlich von Burkeville liegen. Bitten Sie Ihn, mit allem, was er entbehren kann zu uns zu stoßen." Er sah auf seine Taschenuhr. "3 Uhr in der Frühe." Er klappte den Deckel seiner Uhr wieder zu. "Wir werden bei Gott jeden Mann und jede Kanone brauchen..."
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Südlich Petersburg, 27. Juli 1865 im Morgengrauen

Schneller als gedacht hatten seine Kommandeure ihre Truppen in Gefechtsaufstellung gebracht. Schneller als gedacht war aber auch Lee vorangekommen und hatte bereits vor dem Morgengrauen mit dem Groß seiner Armee den Appomatox River überschritten. Lee war immer für eine Überraschung gut und seine Jungs liefen für ihn zu Höchstleistungen auf. Grant saß auf seinem Pferd und übersah die fast 2 Meilen lange Gefechtslinie entlang des Hanges. Fast 60.000 Mann und 600 Kanonen waren in Stellung gegangen. Lee war fast doppelt so stark, aber Grant setzte seine Hoffnung in die tödliche Wirkung seiner Artillerie.

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Er blickte nach Norden, wo sich ein ausgedehntes Waldgebiet erstreckte. Aus dem Wald heraus führten fast parallel 3 Wege. Das waren die einzigen Wege, die Lee benutzen konnte ohne seine Artillerie und seinen Tross zurücklassen zu müssen. Durch den dichten Wald kamen sie nicht hindurch. "Durch diese hohle Gasse muss er kommen..." zitierte er in Gedanken Schiller. "Sir, da kommen sie!" bemerkte Tompson. General Grant nahm sein Fernglas und sah wie der Wald Unmengen von Grauröcken ausspuckte, die sich dann am Waldrand zu Bataillonen, Regimentern und Brigaden formierten. Auch die konföderierte Artillerie protzte ab und ging in Stellung. "Das sind aber verflucht viele Kanonen, Sir!" Tompson hatte es aufgegeben zu versuchen, die Kanonen zu zählen. Es waren hunderte.

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"Suchen Sie General Allenthalben. Er soll reinhalten bis die Rohre glühen! Wir werden nicht warten, bis Lee in aller Ruhe seine Männer formiert hat!" Yes, Sir!" Tompson ritt davon. Kurze Zeit später erfüllte das donnern hunderte Kanonen die Luft, in das die konföderierte Artillerie einfiel. Auf beiden Seiten gab es die ersten Verluste und Verwundete schrien markerschütternd um Hilfe.

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Grant blickte wieder zum Waldrand, wo sich der Moloch aus zehntausenden von Soldaten in Bewegung setzte. "Er setzt seinen Angriff sehr früh" dachte sich Grant. "Ihnen fehlt die Zeit, General Lee, Ihnen fehlt die Zeit." Es war ein beeindruckendes, erschreckendes und auch einschüchterndes Bild, was sich Grant bot. Das Feld war nicht mehr grün, es war grau! Und das grau bewegte sich! Es bewegte sich auf ihn zu!

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Die Artillerie hielt rein, was ging aber trotz der enormen Lücken, die die Kanonen in die Reihen der Grauröcke rissen, rückten sie immer weiter vor. Mit dem Mut der Verzweiflung überwanden sie Gräben und Zäune und näherten sich unaufhaltsam. Grant sah sich um. Auch die Unionslinie geriet in Unruhe und mehr und mehr Verletzte schleppten sich zurück.

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"Männer, fertig machen!" schrie ein Major vor ihm. Die Männer erhoben sich und legten an. "Feuer!" Eine Wand aus Pulverdampf stieg vor den Stellungen auf und verdeckte das Grauen, welches tausende von Kugeln in diesem Augenblick anrichteten.

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Die Unionslinie dünnte zunehmend aus und je näher der Feind kam, um so nervöser wurden die Männer. Die ersten, meist jungen Soldaten, verließen ihre Stellung und rannten nach hinten. "Haltet die Linie!" schrien die Offiziere verzweifelt und stellten sich den Männern in den Weg. "Haltet die Linie!" Immer näher kam der Feind. "Tompson!" schrie Grant. "Sir?" Alle Reserven in das Zentrum! Hier hin! Hier will Lee durchbrechen!" schrie Grant zurück.
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Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die Reserven, 2 magere Regimenter, das Zentrum verstärkten aber es war fast zu spät! Die Grauröcke hatten unsere Linien erreicht und es begann der Kampf Mann gegen Mann. Die Männer wankten und die ersten Geschützstellungen wurden vom Feind überrannt.

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"Gott, soll es denn nie enden?" fluchte Grant gen Himmel als an der linken Flanke Kanonendonner laut wurde. Colonel Tompson kam im Galopp angeritten und rief: "Rosecrans ist da! Rosecrans ist da!" Hart brachte er sein Pferd neben Grant zum stehen und salutierte. "Lassen Sie das!" fluchte Grant. "Was ist mit Rosecrans?" Er hat bei Quantrill´s Hill Aufstellung genommen und greift an, Sir!" Grant sah in ungläubig an. "Wie viele...?" 25.000 Mann, General! 25.000 Mann, die in die rechte Flanke Lee´s einbrechen!"

Fast zeitgleich brach der konföderierte Angriff im Zentrum zusammen. Die Reste der Angreifer schleppten sich zurück in Richtung Wald. Zurück blieb ein Meer von Toten, Verstümmelten und Verwundeten auf beiden Seiten.
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Am rechten Flügel überrannte Rosecrans Jackson´s Korps, welches bis zum Abend fast vernichtet wurde. Allein hier wurden über 10.000 Gefangene gemacht. Als die Sonne über Petersburg unterging waren fast 40.000 Soldaten tot, verwundet oder in Gefangenschaft geraten...
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Was für eine Schlacht! Man staunt beim Mitlesen...aber Grant darf Rosecrans danken, dass er rechtzeitg kam um ihm aus der Situation herauszuhelfen...beeindruckend! *VIVAT**HURRAH*

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Im "vorbeigehen" nahm Kearny´s Korps auf dem Weg nach Norden am 22. Juli den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Goldsboro ein. Mc Dowell´s Army of the West sammelt sich nun am Roanoke River, südlich von Garysburg an der Grenze North Carolina - Virginia. Die Schlinge um Lee´s Potomac-Armee wird immer enger.
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In Virginia kam es zu einer vorentscheidenden Schlacht. Am 27. Juli versuchte General Lee mit seiner Potomac-Armee den Ausbruch nach Süden. In einer mehrstündigen, blutigen Schlacht (wohl die blutigste Einzelschlacht des Bürgerkrieges) versuchte er bei Petersburg den Durchbruch. Der Angriff Lee´s scheiterte letztendlich unter hohen Verlusten an Männern und Ausrüstung. Er zog sich mit seiner Armee wieder auf das Nordufer des Appomattox River zurück. Erst 3 Tage später wurden ebenso brisante wie positive Neuigkeiten bekannt. Im Tross von Lee´s Armee befanden sich sowohl Präsident Davis als auch seine Minister sowie mehrere Hundert Mitarbeiter. Während Lee´s Truppen sich zurückzogen, gelang des Davis und seinen Begleitern wohl, durch unsere Linien zu schlüpfen und zu entkommen! Die Konföderation hat Richmond aufgegeben! Gerüchten zur Folge soll Davis auf dem Weg nach New Orleans sein um dort und seine Amtsgeschäfte wieder aufzunehmen.

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Auch im Grenzgebiet Kentucky-Tennessee-Alabama tut sich bemerkenswertes! Späher berichten von großen feindlichen Truppenbewegungen nach Süden. In Columbus, Kentucky sowie in Nashville, Tennessee sollen nur noch schwache Garnisonsverbände liegen. Die konföderierte Tennessee-Armee setzt sich ab! Dafür spricht auch, das die Rebellen vermehrt ihre eigenen Bahnlinien sprengen. Für die Korps von Dix und Sumner im Grenzgebiet Tennessee - Alabama könnte durch den Rückzug eine gefährliche Situation entstehen, da sich große Teile der konföderierten Tennessee-Armee unter General Johnston auf sie zubewegen. General Buell wird schnellstmöglich das Nachsetzen befehlen um Johnston auf den Fersen zu bleiben.

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In Transmississippi ist es ruhig. Am Mississippi, genauer gesagt in Vicksburg, hat General Lyon sein Korps wieder reorganisiert. Teile des Korps sollen nach Osten abrücken um den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt und Versorgungsstützpunkt Jackson, Mississippi einzunehmen.

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Ich spüre förmlich, dass wir ganz nahe dran sind, diesen Albtraum ein für allemal zu beenden. Jeder einzelne muss jetzt noch einmal alle Kräfte mobilisieren...
General Lee, ich habe keine Divison mehr!

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George Pickett
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Eine Nation zerbricht!

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Washington, 01.-15. August 1865
Petersburg ist gefallen! Dieses mal wohl endgültig! Die hier eingeschlossene Brigade streckte am 05. August die Waffen. 1.500 konföderierte Soldaten gehen in die Gefangenschaft. Damit können die Armeen der Generäle Grant und Rosecrans über das Schienennetz auch von Norfolk aus versorgt werden. Das Depot in Petersburg ist intakt und wird so schnell wie möglich wieder mit Nachschub aufgefüllt. General Mc Dowell´s Army of the West überschritt den Roanoke River bei Garysburg um Alexander´s Korps zu stellen. Dieser hatte sich mit seinem Truppen aber bereits nach Südwesten abgesetzt und sammelt sein Korps bei Hillsboro, North Carolina. Die Garnison von Garysburg wurde aufgefordert die Waffen zu strecken. Dieser Aufforderung kamen sie nicht nach. Der Angriff auf die Stadt erfolgt schnellstmöglich. Sobald Garysburg eingenommen wurde, verfügen wir über ein Netz von Depots und Bahnverbindungen von Norfolk, Virginia bis Wilmington, North Carolina. Damit wäre die Versorgung der 3 Unionsarmeen für den weiteren Vormarsch sichergestellt.

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Bei Richmond gelang es dem alten Graufuchs Lee sich aus der Schlinge zu befreien. Wahrscheinlich führte er seine Armee in Gewaltmärschen am Nordufer des Appomattox River stromaufwärts nach Westen und fiel in Lynchburg ein. Die dort sichernde Kavalleriedivision unter General Buford wich einem Kampf aus und setzte sich nach Osten ab. In Richmond liegt nach Aufklärungsberichten nur noch eine Garnison in Brigadestärke. Präsident Lincoln hat angeordnet, dass die ehemalige Hauptstadt der Konföderation schnellstmöglich fallen soll. Er untersagte ausdrücklich Plünderungen und Brandschatzungen!
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Auch in Tennessee ist die konföderierte Armee auf dem Rückzug. Dabei stand General Johnston das Unionskorps von General Dix in Pulaski im Wege. General Dix hatte sich dazu entschlossen, in Pulaski in seinen befestigten Stellungen hinhaltenden Widerstand zu leisten, Johnston´s Truppen zu schwächen und ihn so lange wie möglich aufzuhalten. Dieses ist ihm meisterlich gelungen!

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Sumner´s Korps hat sich wieder nach Chattanooga eingeschifft um Stadt und Depot dieses mal einzunehmen. Von Osten her wird General Mc Cook, welcher Decatur eingenommen hat, ebenfalls auf Chattanooga marschieren und Sumner beim Angriff unterstützen.

Die Korps der Generäle Keyes und Berry erreichten Humboldt, Tennessee, kamen jedoch zu spät um General Forney´s Korps den Rückzugsweg aus den Forts Henry & Donaldson abzuschneiden. Aufklärende Kavallerie sichtete Forney´s Truppen bei Corinth, Mississippi. General Dodge´s Korps hat Columbus, Kentucky erreicht und bereitet die Stürmung der Stadt vor.

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General Buell selbst hat mit seinen Truppen den Cumberland River überschritten und belagert Nashville. Ein kurzfristig angesetzter Angriff scheiterte, da seine Truppen nach der Flussüberquerung noch desorganisiert waren.

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General Pope´s Korps wird in den nächsten Tagen zum Angriff auf die Forts Henry & Donaldson antreten. General Smith´s Korps folgt vorsichtig Johnston´s Hauptverband.

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Am Mississippi konnte General Herron´s Division, welche aus Lyon´s Korps ausgegliedert wurde, das Depot und den Eisenbahnknotenpunkt Jackson, Mississippi einnehmen. Nördlich von Vicksburg wurde auf dem Mississippi ein konföderierter Verband von Flusskanonenbooten ausgemacht. Von Memphis aus dampft Admiral Porter flussabwärts um diesen Verband abzufangen.

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Allein in den letzten 14 Tagen gingen wieder fast 3.000 Grauröcke in die Gefangenschaft. Fast 37.000 konföderierte Soldaten warten in unseren Gefangenlagern auf das Ende des Krieges. Nach Schätzungen des Kriegsministeriums haben die Gesamtverluste der Konföderation erstmals seit Ausbruch des Krieges unsere überschritten. Geschätzte Verluste: Union: 201.000 Mann - Konföderation: 204.000 Mann.
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George Pickett
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Washington, 15.-31. August 1865
Lee setzt sich mit seiner Potomac-Armee weiter nach Süden ab. Grant und Rosecrans bleiben ihm dabei hartnäckig auf den Fersen um ihn weiter nach Südwesten zurückzudrängen und aus Virginia zu vertreiben. Auch General Mc Dowel´s Armee blieb nicht untätig. Während General Ord´s Division vor Garysburg blieb, um die belagerte Stadt einzunehmen, marschierte Mc Dowell mit dem Groß seiner Armee nach Südwesten nach Hillsboro, um die Stadt einzunehmen und dort vielleicht Alexander´s Korps zu stellen. General Ord konnte am 16.August Garysburg nehmen während Mc Dowell am 27. August Hillsboro einnahm, jedoch Alexander´s Korps nicht mehr antraf.

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Am 26. August testete General Buford die Stärke der konföderierten Verteidiger in Richmond. Dort liegt eine Division unter General Bate. Im Hafen von Richmond liegt, zur Untätigkeit verdammt, das Virginia-Geschwader unter Admiral Buchanan. Vor Richmond kreuzen die Unionsgeschwader der Admiräle Farragut und Dahlgren um eine Flucht dieser Schiffe zu verhindern. Spione berichteten zudem, dass sich auch die Generäle Kershaw und Mc Cown in der belagerten Stadt befinden. Anfang September soll der finale Angriff auf Richmond beginnen um das ehemalige Machtzentrum der Konföderation endgültig der Rebellenhand entreißen.

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In North Carolina geht der Vormarsch ohne Widerstand planmäßig voran. Schnelle Kavallerieverbände nahmen Stadt und Depot von Lexington sowie das Städtchen Charlotte. General Howard´s Korps auf der linken Flanke Mc Dowell´s wird Lexington sichern. Die Frage, die sich stellt ist: "Wo will Lee hin?" Seine Armee kann sich nicht mehr aus Depots versorgen und muss, wenn die Versorgungswagen leer sind, sich von dem versorgen, was das Land hergibt. General Mc Dowell plädiert für einen Schwenk seiner Armee nach Norden um Lee in die Zange zu nehmen und zur Schlacht zu zwingen.

In South Carolina wurde Stadt und Depot von Camden am 25. August durch General Foster´s Korps eingenommen.

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Im Grenzgebiet Alabama/Tennessee geht es zuweilen sehr unübersichtlich zu! Am 17. August fiel Nashville in Buell´s Hände. Am 20. August nahm General Sumner im Sturm das strategisch wichtige Chattanooga samt Depot ein. Am selben Tage ergaben sich die konföderierten Truppen in der Stadt Columbus, Kentucky den Belagerern. Und schließlich fielen am 25. August auch die Forts Henry & Donaldson. Damit hat die konföderierte Tennessee-Armee alle befestigten Punkte am Cumberland River verloren!

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Weiter südlich setzte sich Dix´Korps hinhaltend kämpfend über den Tennessee River ab. Die Strategie des hinhaltenden Kämpfens scheint aufzugehen. Jetzt, da in Tennessee und Kentucky die letzten konföderierten Stützpunkte gefallen sind, kann der Rest der Armee nach Süden folgen. Wenn hunderttausende von Soldaten beider Seiten in einem begrenzten Raum in Bewegung sind, kommt es zuweilen zu ungeplanten und sponaten Gefechten. So am 24., 26. und 28. August in der Nähe von Pulaski, wo das nachrückende Korps von General Smith mehrmals auf Johnston´s Armee traf, sich aber geschickt verhielt und einer mehrfachen Übermacht empfindliche Verluste beibrachte.

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Einen kleinen Rückschlag musste General Lyon bei Vicksburg einstecken. Das konföderierte Korps unter General Forney, welches vormals die Forts Henry & Donaldson sicherte, wurde per Eisenbahn in den Raum nördlich Jackson gebracht. Dieser Übermacht hatte General Herron nichts entgegenzusetzten und musste sich zurückziehen. General Lyon wird seine Truppen jetzt bei Vicksburg konzentrieren und die wichtige Stadt sichern.

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Washington, 01.-15. September 1865
Die Schlinge um Lee´s Armee zieht sich immer enger. Zwar konnte er Grant südlich von Lynchburg ausweichen, jedoch marschierte von Süden General Mc Dowell´s Armee heran und versperrte Lee den Weg. Lee wich nach Südosten aus und steht nun an der Grenze zu North Carolina. Späher berichten, das Lee´s Männern Nahrung und Munition ausgehen. Jetzt muss schnell gehandelt werden. Die 3 Armee sollen versuchen, Lee´s Potomac-Armee zu umzingeln.

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Am Mississippi konnten die Korps der Generäle Dodge und Berry Covington einnehmen und stehen nördlich von Memphis. Weiter östlich nähert dich Keyes´s Korps Corinth. Östlich des Tennessee River ist die Lage weitaus unübersichtlicher. Nachdem Späher General Dix berichteten, dass Beauregard´s Korps nach Südosten auf Chattanooga geschwenkt war, setzte er mit seinem Korps wieder über den Tennessee River und marschierte nach Norden, auf Pulaski. Dort traf er auf General Johnston´s Truppen, welche völlig überrascht wurden und fluchtartig Stadt und Depot räumten. General Buell´s Truppen haben ebenfalls bereits den Raum nordöstlich Pulaski erreicht und werden versuchen, Johnston´s Truppen durch einen Zangenangriff aufzureiben.

Weiter südöstlich hat das konföderierte Korps unter General Beauregard Sumner Korps bei Chattanooga angegriffen. Sumner, dessen Truppen vom langen Marsch und der Erstürmung der Stadt vor wenigen Tagen noch erschöpft waren, beschloss dem Kampf auszuweichen und gab Chattanooga wieder auf.

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Das einzige größere Gefecht fand bei Vicksburg statt. Nachdem das konföderierte Korps unter General Forney Jackson zurückerobert hatte, fühlte sich Forney wohl stark genug, nach Westen zu marschieren und Lyon´s Korps bei Vicksburg anzugreifen. Der hatte seine Divisionen aber wieder vereint und schlug den Angriff blutig zurück.

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In Washington wartet man gespannt auf neue Meldungen aus dem Grenzgebiet Virginia-North Carolina. Wird es gelingen, die Schlinge um Lee, den alten Graufuchs, zuzuziehen...?
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