Wehrdienst oder Zivildienst?

Moderatoren: ulysses, Montesquieu

Wehrdienst vs. Zivildienst

Umfrage endete am Do 20.10.2005, 21:05

Wehrdienst
29
50%
Zivildienst
17
29%
T5 oder als Ausländer nicht verpflichtet
12
21%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 58

Beitrag von Hesse »

Hesse

Ausgemustert. Einsatz an der Heimatfront: 1. Strohwitwentrösterbattalion, 2. Gulaschkanonenabteilung, goldene Studentennadel am Band, potentieller Kapitulationsunterzeichner, Schreibtischgeneral und Stammtischparolist.

Beitrag von Pyrrhus »

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Pyrrhus
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Veteranenorden

@ Azmodan: Ihr Besserwisser :tongue: ..., danke für den Hinweis,

mfG,

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Bekennender Laziali.

Beitrag von Montesquieu »

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Montesquieu
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Zivildienst beim Sozialdienst Katholischer Frauen, im Kinderheim. Wer mir von den Bundis erzählt, dass es bei ihnen härter ist, der soll mal mit 9 Tagesstättenkindern, während der Rushhour, durch die Aachener Innenstadt gurken!
Der texanische Senator der Herzen

Beitrag von Arminus »

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Arminus
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Gettysburg hat geschrieben:Sehr schön. Gleiche Tätigkeit, anderer "Arbeit"geber.
Nicht ganz. Meine Tätigkeit beim Hausnotruf bestand im
  • Verkaufen der Geräte: Nun ja, eher Beratung. Wenn man Brüllen am Telefon so nennen kann. 80jährigen Frauen am Telefon technische Details zu erläutern ist eine interessante Erfahrung, die ich niemand empfehle. Vor allem aber lernt man, dass man dieses Klientel grundsätzlich nie nach ihrem aktuellen Gesundheitszustand fragen sollte, aus einem simplen "Wie geht es Ihnen denn?" kann schnell eine einseitige 3-Stunden-Folter werden...
  • Anschluß der Geräte: Meine besten Freunde wurden Heißkleber und Nagelschellen, mein größter Sündenbock die TCom. ("Funktioniert nicht?" Das muß an der Telekom liegen." wurde grundsätzlich immer akzeptiert...) Nebenbei sieht man,wie alte Menschen wohnen bzw. verwahrlosen und ab und an gab's auch Trinkgeld (höchst inoffiziell natürlich) und Stories über die Flucht aus Ostpreussen und über den Führer.
  • Wartung: Also wieder ins Auto. Schrauben. Telekom beschuldigen. Tests mit der Zentrale. Vom Kunden (Wir bevorzugten die Bezeichnung Teilnehmer.) entweder Kaffee und Kippen oder aber Beleidigungen. Ab und an auch Trinkgeld. Meist konnte man sich hier seine Termine selbst machen und war endlich unabhängig vom Chef*.
  • Abholen: Tja, irgendwann trennen sich HNR-Gerät und Teilnehmer. Manchen geht es besser, andere kommen ins Heim, die meisten sterben. Hier gibt's eher selten Trinkgeld. Und man sollte aufpassen, dass man beim Kabeleinziehen nicht gleich die ganze Tappette mitnimmt, verfluchter Heißkleber. Einzige Erheiterung dann, wenn die Erbengemeinschaft nach 6 Wochen endlich das Haus räumt und dabei bemerkt, dass die Tiefkühltruhe mindest ebenso lange keinen Strom mehr hatte. (Zwischen "Oh, mein Gott" und dem ersten Würgen vergingen keine 10 Sekunden...)
  • Hintergrunddienst: Hier kommt wieder Eure Tätigkeit in's Spiel, werter Gettysburg. Von Teilnehmern, die nahe an der Zentrale wohnten, hatten auch wir Schlüssel. Und außerhalb der Bürozeiten waren für diese Teilnehmer ein Zivi zuständig, der einen der Wagen bekam und grundsätzlich erreichbar, in Reichweite und fahrtüchtig sein mußte. Gab eine Menge Überstunden nur für die Bereitschaft und man hatte sogar sein eigenes Auto. Aber wenn man zum 3. Mal an einem Abend die gleiche, sehr schwere Frau heben durfte, da sie mal wieder versucht hatte, ohne Hilfe das WC zu erreichen, erkennt man die Schattenseiten dieses Geschäfts...
@Faultier: Verweise auf Rolin und Canaris...
Sig off

Beitrag von Headhunter »

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Headhunter
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Ausgemustert...aber ich wär auch nicht hingegangen, getrunken hab ich damals nicht und um durch den Dreck zu robben, muss ich nicht zum Bund gehen. Außerdem waren die Leute im Kreiswehrersatzamt sowas von selten dämlich, das das nicht unbedingt eine Empfehlung für den Bund war.
Aber die Zivis, die ich kenne, tun auch nicht mehr als die beim Bund

Beitrag von Colonel Chris »

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Colonel Chris
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Montesquieu hat geschrieben:Zivildienst beim Sozialdienst Katholischer Frauen, im Kinderheim. Wer mir von den Bundis erzählt, dass es bei ihnen härter ist, der soll mal mit 9 Tagesstättenkindern, während der Rushhour, durch die Aachener Innenstadt gurken!
Als Vater von 3 lebhaften Kindern, weiß ich ganz gut, was Du meinst.

Ok, nervlich war es für Dich hart, aber körperlich gibt es bei der BW mehr zu erleben. Vor allem, wenn man in der richtigen Truppengattung auch NACH der Grundausbildung ist.

Für die einen oder anderen ist aber auch nervlich bei der BW sehr hart. Ich hatte da mal 'nen Rekruten im Zug, den haben meine Gruppenführer schon mit Samthandschuhen angefasst, weil wir schon in den ersten Tagen gemerkt haben, daß der dem nicht gewachsen ist.

Hätte ich ihm nicht gesagt, er solle mal zum Arzt um dem mal zu sagen, daß er das nicht packt usw., dann wär der Junge in der Grundausbildung zu Grunde gegangen. Aber das war auch nur ein extremes Einzelschicksal. Aber die erlebt man häufiger bei der BW bei den jungen Rekruten.
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Beitrag von the general »

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the general
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Colonel Chris hat geschrieben:Als Vater von 3 lebhaften Kindern, weiß ich ganz gut, was Du meinst.

Ok, nervlich war es für Dich hart, aber körperlich gibt es bei der BW mehr zu erleben. Vor allem, wenn man in der richtigen Truppengattung auch NACH der Grundausbildung ist.

Für die einen oder anderen ist aber auch nervlich bei der BW sehr hart. Ich hatte da mal 'nen Rekruten im Zug, den haben meine Gruppenführer schon mit Samthandschuhen angefasst, weil wir schon in den ersten Tagen gemerkt haben, daß der dem nicht gewachsen ist.

Hätte ich ihm nicht gesagt, er solle mal zum Arzt um dem mal zu sagen, daß er das nicht packt usw., dann wär der Junge in der Grundausbildung zu Grunde gegangen. Aber das war auch nur ein extremes Einzelschicksal. Aber die erlebt man häufiger bei der BW bei den jungen Rekruten.
Der Sohn, einer Freundin von meiner Mutter war auch bei der Bundeswehr, er wollte sogar dahin. Irgendwann haben wir mal über das Thema gesprochen und er sei nach der Bundeswehr mit dem Nerven so am Ende gewesen das er für kurze Zeit in psysische Behandlung musste. Ich weiss auch nicht was die mit dem da gemacht haben. :???:
Ohne Worte.

Beitrag von Colonel Chris »

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Colonel Chris
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@General

Manche Leute sind einfach nicht für die BW geeignet. Aber leider muß ich auch sagen, daß nicht alle Ausbilder und andere Vorgesetzte für die Menschenführung geeignet sind. Aber das gitb es in der freien Wirtschaft genauso.
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Beitrag von magnum »

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13 monate zivildienst in nem landschulheim.
es is einfach göttlich in dem alter von elftklässlerinnen als der goße, tolle zivi angehimmelt zu werden. außerdem in einem team von 7 zivis und 2 fsj's gearbeitet und dabei richtig gute freunde gewonnen. treff mich immer noch mit denen...
Ich will Kalif werden, anstelle des Kalifen

Beitrag von Einsiedel »

Einsiedel

Ich gehe in einem Monat zum Bund, hab mich aber schon mal als Wehrpflichtig gemeldet :D .

Was mich am stört Wehrdienst ist:
1. Die fahrerei vom Ruhrgebiet ist es ein langer Weg nach Bremerhaven, wahrscheinlich 4-5 Stunden mit der Bahn (+Verspätung). Und das vielleicht jedes Wochenende. Das wird echt ätzend

2. Freunde von mir, die Zivis sind verdienen mehr als ich :eek:
und müssen wahrscheinlich auch weniger dafür tun.

3. Man kann sich heutzutage total einfach vor Bund oder Zivildienst drücken.
Aus meiner Stufe haben sich ein paar Leute aus purer Faulheit ausmustern lassen :rot: . Und diese Leute waren körperlich wesentlich besser dran als ich.

Und sollange diese Mißstände nicht abgeschafft werden, bin ich für die Abschaffung der Wehrpflicht, denn die "Wehrgerechtigkeit" von der Heute so viel gesprochen wird, die existiert nur noch auf dem Papier.

Beitrag von preusse »

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Einsiedel hat geschrieben:Ich gehe in einem Monat zum Bund, hab mich aber schon mal als Wehrpflichtig gemeldet :D .

Was mich am stört Wehrdienst ist:
1. Die fahrerei vom Ruhrgebiet ist es ein langer Weg nach Bremerhaven, wahrscheinlich 4-5 Stunden mit der Bahn (+Verspätung). Und das vielleicht jedes Wochenende. Das wird echt ätzend...
Aber nicht die ersten 4 Wochenenden!!! Sofern dies heute noch üblich ist in der Bundeswehr!! Grundi läßt grüßen... :)
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."

Beitrag von Banzai »

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1997 als Wehrpflichtiger zum Bund, danach bisher stolze 7 Jahre Offizierlaufbahn bei der Elektronischen Kampfführung :D


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Beitrag von Pyrrhus »

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@ Einsiedel:
1. Die fahrerei vom Ruhrgebiet ist es ein langer Weg nach Bremerhaven, wahrscheinlich 4-5 Stunden mit der Bahn (+Verspätung). Und das vielleicht jedes Wochenende. Das wird echt ätzend


Freut Euch- dann gibt es nämlich wahrscheinlich auch die volle Entfernungspauschale :) , und 4- 5 Stunden geht doch in Ordnung, alle Mal besser als Berlin - Sonthofen :cool: ,

mfG,

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Beitrag von Managarm »

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preusse hat geschrieben:Aber nicht die ersten 4 Wochenenden!!! Sofern dies heute noch üblich ist in der Bundeswehr!! Grundi läßt grüßen... :)
Wir hatten das Vergnügen 1997 zur Grundausbildung bei der Bundeswehr eingezogen zu werden.
Zu Unserem Glück war Unsere Truppengattung die Luftwaffe.
Die Grundausbildung war, nachdem Wir Uns nach zwei Wochen an das Geschrei der Ausbilder gewöhnt hatten, daß sie danach auch wieder ablegten, ein recht gemächliger Spaziergang; sechs Geländetage und jedes Wochenende frei war Uns auch vergönnt.
Wir hatten weder GvD noch Wachdienst.

Nach der Grundi waren Wir in einer Radarführungskompanie, konnten Uns jedoch zu den Ordonanzen ins Unteroffiziersheim "absetzen".
Die unangenehmen Aufgaben blieben der Sicherungsstaffel (dem Heer bei der Luftwaffe ;) ).

So hatten Wir zwar ein Schichtsystem, das von 7.00-24.00 Uhr ging, dieses allerdings auch nur alle zwei Wochen, so daß Unser Verpflegungsgeld auch beim doppelten Satz lag.
Rückblickend können Wir sagen eine schöne Zeit. :cool:
Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. (Friedrich Nietzsche)

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Beitrag von Lord Protector »

Lord Protector

Mal eine böse Frage zu später Stunde:

Gibt es im er- und durchlauchten Kreise der hiesigen selbsternannten Regentenschaft auch Totalverweigerer oder schlimmer noch Deserteure die sich dem dienste für Gott und Vaterland entzogen haben! :uhoh:

Beitrag von preusse »

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Lord Protector hat geschrieben:Mal eine böse Frage zu später Stunde:
...oder schlimmer noch Deserteure die sich dem dienste für Gott und Vaterland entzogen haben! :uhoh:

...hehehe... solche Leute hatten wir in unserer Kaserne auch. Wurden alle gefaßt und saßen dann im "Bunker"!!! War nett wenn man am Wochenende Wachdienst hatte. Dort durften die dann in der leeren Kantine mitspeisen...bewacht... mit vorgehaltener Mp! :cool: :D
Und ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben mal sagen würde: "Vor dem Krieg...."

Beitrag von Colonel Chris »

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Banzai hat geschrieben:1997 als Wehrpflichtiger zum Bund, danach bisher stolze 7 Jahre Offizierlaufbahn bei der Elektronischen Kampfführung :D


Banzai

Nicht zufällig beim EloKaBtl 912 ??


preusse hat geschrieben:...hehehe... solche Leute hatten wir in unserer Kaserne auch. Wurden alle gefaßt und saßen dann im "Bunker"!!! War nett wenn man am Wochenende Wachdienst hatte. Dort durften die dann in der leeren Kantine mitspeisen...bewacht... mit vorgehaltener Mp!
RICHTIG SO !!

Eigenmächtige Abwesenheit und Fahnenpflucht ist ein STRAFtat. Die Jungs sind dann also vorbestraft, wenn sie dann dafür verurteilt werden. Und meistens sind es ganz dämliche Gründe, warum die Jungs abhauen. Aber die waren dann meist auch zu dämlich, um das mit der Vorbestraftheit im Unterricht zu kapieren, oder einfach nur zu dumm/faul, rechtzeitig ihren Verweigerungswisch zu schreiben.
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Beitrag von Banzai »

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Banzai
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Nicht zufällig beim EloKaBtl 912 ??


Nein. Ich bin in den südlichen Gefilden der Heimat beim EloKaBtl. 922 eingesetzt.
Eigenmächtige Abwesenheit und Fahnenpflucht ist ein STRAFtat.


Fahnenflucht kommt praktisch nicht vor. Man kann fast nie beweisen, dass der Mann nie wieder kommen wollte. Mehr als drei Tage bleiben auch die wenigsten unerlaubt weg - die müssen dann schon arg blöd oder verzweifelt sein. Am unahngenehmsten sind die, die drunter bleiben. Vernehmungen, mehr Vernehmungen, Ermittlungen, Papier und noch mehr Papier, Fristen, Arztuntersuchungen, Arrestvollzug. Ich könnt da sowas von kotzen - als ob man als Vorgesetzter sonst keine Sorgen hat....

Banzai

Beitrag von Balduin v.Bouillon »

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Fahnenflucht

Unter aller Sau :) , wenn man schon mal beim Bund ist muß man das auch durchziehen. Ich habe mit einigen Kameraden den hinweis von einem Wachoffizier erhalten das wir die Arestanten auch ja als Arestanten bezeichnen und nicht als Verpi** oder Ar*** oder wie auch immer..da der Artestant sonst uns(die Wachmannschaft) hätte melden können..verkehrte Welt..
Kannte jemanden der war fast 23 Monate Wehrpflichtiger(W12er) nur dummerweise hatte er die Uniform vieleicht 3-4 Monate an und davon bestimmt 1 Monat im Bau verbracht..schön war das als ich einmal UVD war auf den Jungen ein Auge werfen mußte weil er Ausgangsperre hatte..wegen dem Sack konnte ich mir die Nacht um die Ohren schlagen..jaja diese Fahnenflüchtigen

War von 99-01 FWDLer 23 in Unna beim 1.Nsch/Btl7. Meine AGA glich eher einer greni AGA..waren fast so oft raus wie die Kameraden der grünen Litzen träger.Im entdefekt hab ich mich nach der AGA und SWA oft nach die Zeit zurück gesehent...die Kameradschaft war einfach 1000 mal besser..
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!

Beitrag von Colonel Chris »

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Colonel Chris
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Banzai hat geschrieben:Nein. Ich bin in den südlichen Gefilden der Heimat beim EloKaBtl. 922 eingesetzt.



Fahnenflucht kommt praktisch nicht vor. Man kann fast nie beweisen, dass der Mann nie wieder kommen wollte. Mehr als drei Tage bleiben auch die wenigsten unerlaubt weg - die müssen dann schon arg blöd oder verzweifelt sein. Am unahngenehmsten sind die, die drunter bleiben. Vernehmungen, mehr Vernehmungen, Ermittlungen, Papier und noch mehr Papier, Fristen, Arztuntersuchungen, Arrestvollzug. Ich könnt da sowas von kotzen - als ob man als Vorgesetzter sonst keine Sorgen hat....

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Ich kenn' das... war selber Chef-Vertreter (8./912) und der hat hin und wieder mal was Arbeitsträchtiges für mich liegen lassen. Einer von den Jungs hat es dann auch mal länger als 3 Tage geschafft. Von mir 3 Tage Bau und Abgabe an die SA (SA = Staatsanwaltschaft für die, die was Schlimmes denken ;) ).
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