Saison-Rückblick
Verfasst: Sa 17.12.2022, 14:40
Die Redaktion von „Ziemlich beste Freunde“ sieht sich zu einem Saisonrückblick genötigt.
Was soll man zu der Saison sagen? Den Verlauf als überraschend zu bezeichnen, dürfte wohl als gewaltige Untertreibung zu werten sein. Geprägt wurde die Saison von zwei vollkommen unterschiedlich verlaufenden Hälfte. Die Hinrunde wurde eindeutig von den Preußen dominiert, die als sicherer Meister aussahen. Die Verfolger verhedderten sich immer wieder in entscheidenden Momentan, auch wenn die Preußen dann zum Ende der Runde schwächelten. Diese Schwächephase sollte bis zum vorletzten Spieltag anhalten. Dann aber konnten sie wieder aufschließen und wurden mit nur einem Punkt Rückstand auf den Meister aus Rottelsdorf immerhin noch Vierter.
Die Rückrunde war dagegen davon geprägt, dass fast bis zum Schluss die halbe Liga noch theoretisch Meister werden konnte. Spannender geht nicht mehr. Ligen der Welt, schaut auf diese Liga und versteht, dass Ihr nicht spannender sein könnt als wir. Standesgemäß wurde die Liga dann auch erst am letzten Spieltag entschieden.
Nun aber etwas zu de Teams. Wir folgen bei der Reihenfolge dabei der Schlusstabelle.
Rote Rübe Rottelsdorf
Nein … so richtig hat man damit nicht gerechnet. Es wurde zwar als möglich befunden … aber mehr auch nicht. Aber so ist es halt, der Mensch denkt und Gott lenkt (den Ball). Heimlich, still und leise setzten sich die Rüben immer weiter oben fest, ließen sich auf keine Kommentarschlachten in den Medien oder Peters Kneipe ein, machten ihren Job und ließen sich dann am letzten Tag von der Spitze nicht mehr vertreiben.
Chapeau und Gratulation
GNB Pecunia München
Nur durch das Torverhältnis geschlagen, findet sich die Pecunia auf Platz 2 und damit in Regionen, die zu erwarten waren. Den Titel selbst hat man wohl durch überraschende Ergebnisse zum Schluss gegen schwächere Teams verspielt, nachdem man die suboptimal verlaufene Hinrunde durch eine konzentrierte Leistung in der Rückrunde vergessen machen konnte. Knapp vorbei ist aber auch daneben.
SI-City Cardinals
Auch nur wegen des Torverhältnisses finden sich die Kardinäle auf Platz 3 wieder. Damit haben sie den Ruf gefestigt, dass das Team der Ligaleitung (sic!) zu den Spitzenteams der Liga gehört. Für die nächste Saison werden sie sicher wieder zu den Favoriten zählen. Vielleicht ist ihnen dann das Glück (oder was auch immer) mehr hold.
FC Preußen 21
Nur durch einen Punkt getrennt, finden sich die Preußen wieder. Lange sahen sie als sicherer Meister aus bis es dann ab dem Ende der Hinrunde zum unerklärlichen Einbruch kam. Allerdings, der Absturz ist nur platzmäßig festzustellen. Tatsächlich trennt die Preußen vom Spitzentrio nur ein Punkt. Wenn sie ihre Finanzen in den Griff kriegen und das Team im Kern zusammenhalten können, bleiben sie einer der Favoriten für die 3. Saison.
SBT Falkenburger Raubritter 1222
Die Ritter können mit dem Verlauf zufrieden sein. Es hat ganz knapp nicht gereicht, um unter die ersten Drei zu kommen aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Ritter sind ein Beispiel für die Leistungsdichte der Liga, denn mit etwas weniger Pech, etwas mehr Glück oder etwas mehr oder weniger von beidem, hätten sie auch Meister werden können. So sollten sie nun erwartungsvoll auf die dritte Saison der SI-United-Liga schauen.
A-City Heroes
Platzmäßig von der Spitze abgesetzt aber auch nur mit 2 Punkten Differenz zum Spitzentrio, finden wir die A-City Heroes wieder. Der Geheimfavorit von manchen konnte diese Erwartungen nicht erfüllen. Aber auch hier gilt, dass ein 2 Punkte Rückstand zum Meister für die Zukunft alle Möglichkeiten offenhält. Die Helden haben angedeutet, dass mit ihnen zu rechnen ist, wenn sie auch nicht immer diese Leistungen auf den Rasen bringen konnten.
1. FC Eburonia Knollendorf
Managerin Sappho hat das erklärte Saisonziel, nicht Meister zu werden, erreicht. Waren die Eburonen abundzu bis auf Platz 2 vorgerückt, sackten sie dann doch wieder mit einem Abstand von 4 Punkten zu Meister zum Schluss der Rückrunde deutlich wieder ab. Immer dann, wenn man den Anschluss an die Spitze gewonnen hatte, kam ein Rückschlag. Das Team zeigt eigentlich die Stärken und Schwächen der Ligen. Sie können alle besiegen aber auch gegen jeden verlieren. Die nächste Saison wird die eigentliche Herausforderung. Der Kader dünnt sich durch den Weggang von Leistungsträgern aus und der Verein ist hochverschuldet.
Lokomotive Dynamo AaA
Dies war die letzte Saison von Manager Frisiercreme. Soll doch jeder seines Glückes Schmied sein und möge sich Frisiercreme wichtigeren Dingen widmen, so es die gibt.
Die Saison war unauffällig, möchte man schreiben. Es gab keine Höhen und keine Tiefen. Stets hielt man sicheren Abstand zu den unteren Plätzen, allerdings auch zur Tabellenspitze.
1. Pol Aachen
Ähnliches kann man zu den Aachener Printen sagen. Achtungserfolgen folgen zum Teil krachende Niederlagen. Man hat als Außenstehender den Eindruck, dass hier irgendwie mit gebremsten Schaum gearbeitet wird. Noch viel ist zu tun, diskutieren wir es aus.
1. FC Haudanehm Ostbayern
Die Ostbayern sind die Exoten der Liga. Sie haben solide Finanzen. Schon machen sich Überlegungen breit, ob sowas vielleicht verboten werden soll. Wir bringen da eine Übergewinnsteuer ins Spiel. Abschöpfen und solidarisch auf die besser stehenden Vereine verteilen? SI-United ist ja eine solidarische Gemeinschaft und der Haudanehm erschleicht sich so ja auch noch mehr Sponsorengelder. Was für ein kapitalistischer Auswuchs.
So aber sind wir auf die nächste Saison gespannt!
Minotaurus FC
Zum Schluss zeigte der stark von Pech gebeutelte Stier den Gegnern die Hörner und setzte sich vom Ende der Tabelle ab. Dies scheint Manager Taurus und die Fans mit ihm versöhnt zu haben. Wir sind sicher, die nächste Saison wird besser.
Vereinigte Arbeiter RSV „Vorwärts“
Zumindest finanziell hat sich die Saison für den Vorwärts und Manager Tosh gelohnt. Mit dem letzten Platz gibt es das meiste Sponsorengeld. SI United Liga ist halt solidarisch, aber dass schruben wir wohl schon. Auch hat der VAR dann und wann anklingen lassen, dass er kein push-over sein muss. Warten wir ab, was die nächste Saison bringt. Am Kämpferherz von Manager Tosh ist jedenfalls nicht zu zweifeln.







