Storm over Europe - Ein Strategic Command WWII: War in Europe Lern- und Lehr-AAR -
- Schwanstein
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- Bigfish
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+6
Ja es wäre gut (Würde dem Spiel auch sehr viel mehr Dynamik verleihen, weil im PBEM Niemand weiß wofür sich der Gegner entscheidet) wenn man zu Beginn ein Freies MPP Kontingent zum verbauen hätte. Damit könnte man z.B. simulieren was passiert wäre hätte Dönitz seine geforderten 300 U-Boote zum Kriegsbeginn gehabt, wenn dafür auf Schlachtschiffe, Kreuzer und den nie fertiggestellten Träger verzichtet worden wäre. Oder wenn es keine Schlachtschiffe und Kreuzer dafür aber mehr Panzer oder Luftwaffe gegeben hätte.Wir hatten in unserem Spiel mit vielen U-Booten versucht den Thommy auszuhungern
Wäre doch nett wenn es zum Spielbeginn hier Auswahlmöglichkeiten geben würde...
- Kardinalinfant
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+4
Puh, da hat sich ja ganz schön was getan. Lesen also doch noch ein paar mit... 
Der Weg zu Litauen: Zunächst müsst Ihr Euch bei der polnischen Kapitulation an den Molotov-Ribbentrop Pakt halten. Zu Beginn des folgenden Zuges (oder einen Zug später?) werdet Ihr dann gefragt, ob Ihr mit der Sowjetunion über eine Grenzänderung verhandeln wollt, das lehnt Ihr ab.
Das Event sieht so aus:
"De 630 – germany: offer the ussr a revised borders and friendship treaty?
§ event fires: On the 28th September 1939 once Poland has surrendered, providing Germany honored the Molotov-Ribbentrop Pact and the USSR is pro-Allied but not fully mobilized.
§ cost of accepting: Nothing.
§ yes: The following terms are to be presented to the USSR: Germany offers to transfer Lithuania from the German to the Soviet sphere of influence, enabling the latter to annex the country in 1940. In return, the USSR is to pull back from the VistulaSan river line to the Bug-San river line, bringing the border much closer to Brest-Litovsk, and the USSR will move 5% towards the Axis.
§ no: Nothing.
note: the area between Grodno and Wilno, including both locations, will be transferred to Lithuania on the 27th October 1939 irrespective of the decision."
Bei einer Entscheidung für nein, bekommt Ihr folgendes Event Anfang 1940 präsentiert:
"De 610 – germany: Annex lithuania?
§ event fires: On the 10th February 1940 when Poland has surrendered, Lithuania and the
USSR are both Allied but not fully mobilized, and Germany honored the Molotov-Ribbentrop Pact.
§ cost of accepting: Nothing.
§ yes: Germany will annex Lithuania in March 1940, and the USSR will swing 7-10% towards the Allies.
§ no: The USSR will annex Lithuania in June 1940"
Da sagt Ihr ja und schon habt Ihr Litauen, so einfach ist das.
Die Decision Events sind übrigens im Handbuch aufgelistet.
So, Wir hoffen Wir haben keinen vergessen. Ganz undemokratisch beschließen Wir, die Abstimmung wegen des bislang eindeutigen Ergebnisses jetzt schon zu beenden. Wir werden also demnächst mit Ausführungen zum Seelöwen weitermachen, ehe Wir in die ursprüngliche Spur Unserer Partie zurückkehren.
Willkommen, werter Ritter Kunz, freut Uns, dass Ihr dabei seid.Ritter Kunz hat geschrieben:Obwohl wir bisher kaum Kontakt mit den SC-Spielen hatten, finden Wir Euren Bericht lesenswert und würden Uns über einen Seelöwen freuen![]()
Auch Euch ein Willkommen, werter Thomasius. Ihr sollt Euer Leckerlie haben (s.u.)Thomasius hat geschrieben:Warum sollte jemand gegen die Exkurs Seelöwe stimmen? Ist schließ kein "entweder oder" sondern nur: Wollt ihr ein Extraleckerlie Ja oder Nein?
Freut Uns, von Euch zu hören, werter Löwenherz!Löwenherz hat geschrieben:Spiele auch parallel selbst und würde gerne Seelöwe mal sehen denn ich habe es nicht gemacht.
Schön, dass Ihr mitlernt, werter Rawoll. Woran hakt es denn genau in Polen? Wie geschrieben wäre es Unseres Erachtens kein Drama, wenn Ihr drei statt zwei Zügen bräuchtet, Wir hatten im ersten Zug ja auch ein wenig "gemogelt"rawoll hat geschrieben:Wir spielen auch parallel "mit", lernen viel und je mehr Lernstoff umso besser. Ich "scheitere" zeitlich derzeit immer noch in Polen
all the best
rawoll
Prima, dass auch Ihr an Bord seid, werter Hjalfnar.Hjalfnar hat geschrieben:Na, her damit!Britannia ruleD the waves.
![]()
Kaufempfehlung! Macht unbedingt Spaß (trotz aller Schwächen, auf denen Wir hier immer herumreiten). Im Übrigen Willkommen, werter Schwanstein.Schwanstein hat geschrieben:Immer wieder gerne, bin ja am überlegen ob ich mir das Spiel zulegen soll (sollte es auf Deutsch rauskommen).
Man kann ja nicht genug dabei lernen.
Nicht zwingend. Wie stellt man denn die Sprache um? Letztlich kommen Wir mit dem Englischen aber (schriftlich) so weit zurecht, dass Wir auf Englisch spielen können.Thomasius hat geschrieben:Das Spiel gibt es seit dem Release auf deutsch. Der werte Kardinalinfant scheint nur das Englische zu bevorzugen.
Wir grüßen Euch werter Bigfish. In der Tat haben Wir schon richtig schlechte Übersetzungen gelesen.Bigfish hat geschrieben:Können Wir nachvollziehen - manche Übersetzungen sind völlig Sinnentstellend - dann spielen auch lieber auf Englisch und können teilweise besser nachvollziehen was gemeint ist!
Damit ist es wie in der Realität. Es gibt einfach zu wenig U-Boote für eine solche Strategie. Wir halten den U-Bootkrieg aber auch für suboptimal umgesetzt. Wir hätten ihn abstrakt ohne Einheiten auf dem Feld umgesetzt...HYZ hat geschrieben:Wir hatten in unserem Spiel mit vielen U-Booten versucht den Thommy auszuhungern ... und bei dem (im Endeffekt gescheiterten) Versuch war es geblieben![]()
... wäre also toll, wenn einer der's kann zur Strafe dort einmarschiert![]()
Nein, Seelöwe ohne Vichy halten Wir für keine gute Idee. Zu viele Fronten, zu viele offene Baustellen. Das Reich hat die qualitativ beste Armee zu Beginn, aber sie ist nicht wirklich groß.Berliner hat geschrieben:Wir lesen und spielen etwas zeitversetzt ungeduldig sogar sehr interessiert mit!
Seelöwe unbedingt !!! evtl. noch mal kurz einen Schritt zurück und ohne Vichy (mit späterem Barbarossa)
Herzlich willkommen, werter Goethe, schön, dass auch Ihr mitlest.goethe hat geschrieben:Wir lesen auch gespannt mit und würden gerne wissen wie der Kardinalinfant Litauen gewinnen konnte![]()
Der Weg zu Litauen: Zunächst müsst Ihr Euch bei der polnischen Kapitulation an den Molotov-Ribbentrop Pakt halten. Zu Beginn des folgenden Zuges (oder einen Zug später?) werdet Ihr dann gefragt, ob Ihr mit der Sowjetunion über eine Grenzänderung verhandeln wollt, das lehnt Ihr ab.
Das Event sieht so aus:
"De 630 – germany: offer the ussr a revised borders and friendship treaty?
§ event fires: On the 28th September 1939 once Poland has surrendered, providing Germany honored the Molotov-Ribbentrop Pact and the USSR is pro-Allied but not fully mobilized.
§ cost of accepting: Nothing.
§ yes: The following terms are to be presented to the USSR: Germany offers to transfer Lithuania from the German to the Soviet sphere of influence, enabling the latter to annex the country in 1940. In return, the USSR is to pull back from the VistulaSan river line to the Bug-San river line, bringing the border much closer to Brest-Litovsk, and the USSR will move 5% towards the Axis.
§ no: Nothing.
note: the area between Grodno and Wilno, including both locations, will be transferred to Lithuania on the 27th October 1939 irrespective of the decision."
Bei einer Entscheidung für nein, bekommt Ihr folgendes Event Anfang 1940 präsentiert:
"De 610 – germany: Annex lithuania?
§ event fires: On the 10th February 1940 when Poland has surrendered, Lithuania and the
USSR are both Allied but not fully mobilized, and Germany honored the Molotov-Ribbentrop Pact.
§ cost of accepting: Nothing.
§ yes: Germany will annex Lithuania in March 1940, and the USSR will swing 7-10% towards the Allies.
§ no: The USSR will annex Lithuania in June 1940"
Da sagt Ihr ja und schon habt Ihr Litauen, so einfach ist das.
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So, Wir hoffen Wir haben keinen vergessen. Ganz undemokratisch beschließen Wir, die Abstimmung wegen des bislang eindeutigen Ergebnisses jetzt schon zu beenden. Wir werden also demnächst mit Ausführungen zum Seelöwen weitermachen, ehe Wir in die ursprüngliche Spur Unserer Partie zurückkehren.
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
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- Managarm
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Wir lesen natürlich auch weiterhin mit und sind auf jegliche Schandtaten gespannt. 
Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. (Friedrich Nietzsche)
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- Schwanstein
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+4
Exkurs Seelöwe
Vorüberlegungen:
Um es noch einmal klar zu sagen. Wir spielen den Seelöwen exemplarisch (und möglicherweise in zwei Varianten), um zu zeigen, ob und wie er durchführbar ist und welche Vor- und Nachteile das für das Deutsche Reich, aber evtl. auch für die Briten bzw. die Alliierten insgesamt bringt. Sobald das Thema durch ist, kehren Wir zu Unserer ursprünglichen Partie zurück, in welcher Wir den Seelöwen nicht gespielt haben.
Strategische Gedanken:
Ein ganz wichtiger Aspekt, den Wir betrachten wollen, ist, welche diplomatischen Auswirkungen ein Seelöwe hat. Das Handbuch sagt dazu:
„An Axis invasion of the UK will lead to some increased US and Soviet mobilization. On the other hand, the capture of London or Manchester can trigger Spain and Turkey to lean further towards the Axis, offering up the possibility of new Axis minors entering the war if some diplomacy is used.“
Je nachdem, wie sehr das Ganze die Türkei und Spanien beeinflussen wird, kann ein Seelöwe äußerst wertvoll für das Reich sein. Der Wert sinkt deutlich, wenn die USA und die Sowjetunion dadurch zu stark beeinflusst werden.
Daneben ist die Eroberung der britischen Insel natürlich auch wirtschaftlich von Interesse. Das Land hat durchaus einige Ressourcen zu bieten. Allerdings - und das macht es wiederum wirtschaftlich weniger interessant - wird man keinen Plünderbonus für die Eroberung erhalten, da die Briten nicht kapitulieren, wenn die Insel gefallen ist, sondern ihre Hauptstadt nach Kanada oder Ägypten verlegen. Letzteres ist dann ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt: Soweit die Hauptstadt nach Ägypten verlegt wird, dürfte das die wirtschaftliche Schwächung der Briten durch den Verlust der Insel teilweise kompensieren, da die dortigen Ressourcen dann an das Bahnnetz zur neuen britischen Hauptstadt angeschlossen sein dürften und somit mehr produzieren. Überdies ist das für die Briten militärstrategisch bedeutsam für den nahen Osten, da auch die Versorgungslage dort deutlich besser werden wird. All dies gilt es bei einer Entscheidung für oder gegen den Seelöwen zu bedenken und Wir werden versuchen, all diese Themen zumindest kursorisch auszuleuchten.
Im Zusammenhang mit der Verlegung der britischen Hauptstadt im Falle eines Seelöwen ist auch noch folgender Gesichtspunkt interessant:
"A country whose Capital transfers will lose its current Production Queue items unless the new Capital is connected to either the location of the previous Capital, or to any of the Industrial Center locations for that country. So the UK will lose its units in the Production Queue if its Capital transfers to Egypt or Canada (...)"
Das heißt, alles, was die Briten bis dahin an Einheiten bestellt haben (und was von Beginn an in der Produktionsschleife ist), geht ersatzlos verloren, wenn es Uns gelingt, London und Manchester zu erobern. Je nachdem, was bestellt wurde, ein schwerer Schlag für die Briten.
Entscheidend ist auch die Dauer, die man für einen Seelöwen braucht, denn die UdSSR im Rücken wird über kurz oder lang zum Problem werden. Zu guter letzt muss man noch beachten, dass man für den Fall eines erfolgreichen Seelöwen noch einiges an Besatzungstruppen auf der Insel wird lassen müssen. Ob es Rebellenspots gibt, wissen Wir nicht, aber Wir haben keine Eisenbahnanbindung nach Britannien und wenn die Amis (und Restbriten) irgendwann landen, muss das, was die Insel verteidigen soll, bereits vor Ort sein.
Operative Gesichtspunkte:
Der Seelöwe bietet sich insbesondere dann an, wenn man Teile des B.E.F. oder gar das ganze B.E.F. in Frankreich vernichten konnte. Ist das B.E.F. dagegen entkommen, wird der Seelöwe deutlich schwerer, weil mehr Widerstand auf der Insel wartet. In Unserer Partie ist das B.E.F. komplett entkommen, (bis auf eine Einheiten haben Wir es gar nicht zu Gesicht bekommen) weshalb Wir unter schwersten Bedingungen testen können. Hinzu kommt, dass die KI wohl noch über Zusatzeinheiten verfügt, die ein menschlicher Gegner nicht hätte (da sind Wir aber nicht ganz sicher).
Nachdem die Briten die deutliche Überlegenheit zur See haben, woran man bis Sommer 1940 als Deutscher auch wenig ändern kann, braucht man zumindest die Luftherrschaft. Um sie zu erringen, sollte man versuchen, vorbereitend zur tatsächlichen Invasion möglichst viele gegnerische Lufteinheiten komplett zu vernichten. Ein kluger (also menschlicher) Gegner wird das wohl kontern, indem er möglichst viele seiner Lufteinheiten relativ weit ins Landesinnere verlegt, um sie so dem direkten Zugriff der (überlegenen) Luftwaffe zu entziehen. Wir können die feindlichen Luftkräfte in ihrer Stärke nur schätzen. Wir gehen von 2 Jägern (Wir haben drei), 1 oder 2 taktischen oder mittleren Bombern (Wir haben in Unserer Partie 2 mittlere und 3 taktische, ein weiterer taktischer wird im Frühsommer aufgestellt) und 1 strategischem Bomber (Wir haben keinen) aus. Hinzu kommen aber auch noch die britischen Träger (3 oder 4 mit jeweils 2 Angriffen und Abfangmanövern), bei denen Wir aber nicht sagen können, ob sie in Reichweite der Inseln stehen.
Der Seelöwe ist grundsätzlich in zwei Ausführungen denkbar, die auch kombinierbar sind:
Ganz regulär mit amhibischen Landungen oder aber luftgestützt mit den Fallschirmjägern (nennen Wir letzteres mal Seemöwe).
[/url][/img]
Hier mal die (näherungsweise) Reichweite beider Vorgehen. Die lila Markierungen zeigen in etwa das Gebiet, das von amphibischen Transporten von einem Hafen aus in einem Zug erreichbar ist. Die rote Linie begrenzt in etwa, wie weit ins Landesinnere Wir Fallschirmjäger absetzen können. Dazu muss man aber noch zwei Dinge sagen:
- Wir können bei Unserem Stand der Forschung nur 2 amphibische Transporte gleichzeitig ins Wasser setzen, de facto heißt das: So lange Wir keinen Hafen haben, können Wir alle zwei Runden zwei neue Landeinheiten nach Britannien bringen.
- Die Fallschirmlinie ist die Extremlinie, bspw. von der Normandie aus gemessen. Wir werden nicht alle drei Fallschirmeinheiten so weit setzen können sondern - jedenfalls wenn alle in einer Runde springen - nur einen. Die anderen beiden müssen küstennäher landen.
Bei den amphibischen Landungen müssen Wir den Kanal freikämpfen bzw. aufklären, um Unsere Boote rüberfahren lassen zu können. Zudem müssen Wir verhindern, dass Unsere Transporte während des einen Zuges nach Beladen von gegnerischen Fliegern, Trägern oder U-Booten bereits in den Häfen versenkt werden. Die amphibischen Transporte können nach Beladen im gleichen Zug nämlich nur noch 1 Feld fahren. Also müssen Wir danach Unseren nächsten Zug abwarten, um die volle Reichweite von 7 Feldern nutzen zu können.
Erster Zielpunkt muss die Eroberung eines oder besser zweier Häfen sein. Die müssen dann gehalten werden, bis sie eine Stärke von 5 erreicht haben, damit wir reguläre Einheiten in größerer Zahl an Land setzen können. Erst dann wird ein Ausbruch aus den Landungszonen in Richtung Manchester möglich sein. Aufgrund ihrer relativ nahen Lage bieten sich insbesondere London und Portsmouth an, Plymouth ist zwar erreichbar, aber relativ weit weg und isoliert.
Ein Gedanke, den Wir mal ausprobieren wollen: Sollten Spanien und oder die Türkei tatsächlich schon diplomatisch reagieren, wenn man nur London einnimmt, käme es evtl. in künftigen Partien in Frage, nur London mit einer reinen Seemöwe einzunehmen, die diplomatischen Vorteile einzustreichen und die Einheit als Preis dafür abzuschreiben. Ein spanischer Kriegseintritt wäre diesen Preis absolut wert. Taktisch sollte es mit Unserer Luftstreitmacht durchaus möglich sein, London feindfrei zu bomben und mit Fallschirmjägern einzunehmen.
Insgesamt gilt: Wir brauchen gutes Wetter, um fliegen zu können und wir profitieren in Unserer Partie stark davon, dass Wir Frankreich extrem früh niedergekämpft haben.
Einheitenbeschaffung und Forschung:
Wenn man von Beginn an einen Seelöwen spielen möchte, sollte man sich überlegen, im Herbst 1939 einen Marinebomber zu bestellen. Die sind recht billig (150 MPP), die Deutschen können ihn von Beginn an mit Naval Weaponry Stufe 1 ausrüsten und mit seinen beiden Angriffen ist er damit ein gefährlicher Gegner für die royal Navy, der stark helfen könnte, den Kanal freizukämpfen. Überdies hat er gute Naval-Spotting Werte. Der dritte Fallschirmjäger, den Wir bestellt haben, hilft auch, evtl wäre ein vierter Jäger gut. Ist aber MPP-technisch schwierig, das alles zu bewerkstelligen.
Forschungstechnisch sind dann 2 Chits in Amphibious Warfare ein Muss. Mit jeder Stufe steigt die Anzahl der amphibischen Transporte, die man gleichzeitig einsetzen kann und die Angriffswerte der Landungsboote. Überdies sollte man ground attack weapons möglichst frühzeitig kaufen. Auch Long range airplanes würden helfen.
Alls das haben Wir nicht gemacht, da Wir nicht auf einen Seelöwen gespielt haben. Wir befinden Uns also exakt in der Situation, in der sich die Deutschen im Sommer 1940 gesehen haben. Wir sind auf eine Landungsoperation überhaupt nicht vorbereitet!
23. Zug - 28.05.1940 = Erster Zug Seelöwe
[/url][/img]
Es handelt sich um denselben Zug, den Wir bereits gepostet hatten. Allerdings haben Wir nicht begonnen, Einheiten nach Osten zu verlegen, sondern Wir rücken an den Kanal heran. Die nächsten paar Züge werden Wir Unsere Einheiten in Stellung bringen (insbesondere die Fallschirmjäger) und versuchen, die britische Luftwaffe zu dezimieren.
Vorüberlegungen:
Um es noch einmal klar zu sagen. Wir spielen den Seelöwen exemplarisch (und möglicherweise in zwei Varianten), um zu zeigen, ob und wie er durchführbar ist und welche Vor- und Nachteile das für das Deutsche Reich, aber evtl. auch für die Briten bzw. die Alliierten insgesamt bringt. Sobald das Thema durch ist, kehren Wir zu Unserer ursprünglichen Partie zurück, in welcher Wir den Seelöwen nicht gespielt haben.
Strategische Gedanken:
Ein ganz wichtiger Aspekt, den Wir betrachten wollen, ist, welche diplomatischen Auswirkungen ein Seelöwe hat. Das Handbuch sagt dazu:
„An Axis invasion of the UK will lead to some increased US and Soviet mobilization. On the other hand, the capture of London or Manchester can trigger Spain and Turkey to lean further towards the Axis, offering up the possibility of new Axis minors entering the war if some diplomacy is used.“
Je nachdem, wie sehr das Ganze die Türkei und Spanien beeinflussen wird, kann ein Seelöwe äußerst wertvoll für das Reich sein. Der Wert sinkt deutlich, wenn die USA und die Sowjetunion dadurch zu stark beeinflusst werden.
Daneben ist die Eroberung der britischen Insel natürlich auch wirtschaftlich von Interesse. Das Land hat durchaus einige Ressourcen zu bieten. Allerdings - und das macht es wiederum wirtschaftlich weniger interessant - wird man keinen Plünderbonus für die Eroberung erhalten, da die Briten nicht kapitulieren, wenn die Insel gefallen ist, sondern ihre Hauptstadt nach Kanada oder Ägypten verlegen. Letzteres ist dann ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt: Soweit die Hauptstadt nach Ägypten verlegt wird, dürfte das die wirtschaftliche Schwächung der Briten durch den Verlust der Insel teilweise kompensieren, da die dortigen Ressourcen dann an das Bahnnetz zur neuen britischen Hauptstadt angeschlossen sein dürften und somit mehr produzieren. Überdies ist das für die Briten militärstrategisch bedeutsam für den nahen Osten, da auch die Versorgungslage dort deutlich besser werden wird. All dies gilt es bei einer Entscheidung für oder gegen den Seelöwen zu bedenken und Wir werden versuchen, all diese Themen zumindest kursorisch auszuleuchten.
Im Zusammenhang mit der Verlegung der britischen Hauptstadt im Falle eines Seelöwen ist auch noch folgender Gesichtspunkt interessant:
"A country whose Capital transfers will lose its current Production Queue items unless the new Capital is connected to either the location of the previous Capital, or to any of the Industrial Center locations for that country. So the UK will lose its units in the Production Queue if its Capital transfers to Egypt or Canada (...)"
Das heißt, alles, was die Briten bis dahin an Einheiten bestellt haben (und was von Beginn an in der Produktionsschleife ist), geht ersatzlos verloren, wenn es Uns gelingt, London und Manchester zu erobern. Je nachdem, was bestellt wurde, ein schwerer Schlag für die Briten.
Entscheidend ist auch die Dauer, die man für einen Seelöwen braucht, denn die UdSSR im Rücken wird über kurz oder lang zum Problem werden. Zu guter letzt muss man noch beachten, dass man für den Fall eines erfolgreichen Seelöwen noch einiges an Besatzungstruppen auf der Insel wird lassen müssen. Ob es Rebellenspots gibt, wissen Wir nicht, aber Wir haben keine Eisenbahnanbindung nach Britannien und wenn die Amis (und Restbriten) irgendwann landen, muss das, was die Insel verteidigen soll, bereits vor Ort sein.
Operative Gesichtspunkte:
Der Seelöwe bietet sich insbesondere dann an, wenn man Teile des B.E.F. oder gar das ganze B.E.F. in Frankreich vernichten konnte. Ist das B.E.F. dagegen entkommen, wird der Seelöwe deutlich schwerer, weil mehr Widerstand auf der Insel wartet. In Unserer Partie ist das B.E.F. komplett entkommen, (bis auf eine Einheiten haben Wir es gar nicht zu Gesicht bekommen) weshalb Wir unter schwersten Bedingungen testen können. Hinzu kommt, dass die KI wohl noch über Zusatzeinheiten verfügt, die ein menschlicher Gegner nicht hätte (da sind Wir aber nicht ganz sicher).
Nachdem die Briten die deutliche Überlegenheit zur See haben, woran man bis Sommer 1940 als Deutscher auch wenig ändern kann, braucht man zumindest die Luftherrschaft. Um sie zu erringen, sollte man versuchen, vorbereitend zur tatsächlichen Invasion möglichst viele gegnerische Lufteinheiten komplett zu vernichten. Ein kluger (also menschlicher) Gegner wird das wohl kontern, indem er möglichst viele seiner Lufteinheiten relativ weit ins Landesinnere verlegt, um sie so dem direkten Zugriff der (überlegenen) Luftwaffe zu entziehen. Wir können die feindlichen Luftkräfte in ihrer Stärke nur schätzen. Wir gehen von 2 Jägern (Wir haben drei), 1 oder 2 taktischen oder mittleren Bombern (Wir haben in Unserer Partie 2 mittlere und 3 taktische, ein weiterer taktischer wird im Frühsommer aufgestellt) und 1 strategischem Bomber (Wir haben keinen) aus. Hinzu kommen aber auch noch die britischen Träger (3 oder 4 mit jeweils 2 Angriffen und Abfangmanövern), bei denen Wir aber nicht sagen können, ob sie in Reichweite der Inseln stehen.
Der Seelöwe ist grundsätzlich in zwei Ausführungen denkbar, die auch kombinierbar sind:
Ganz regulär mit amhibischen Landungen oder aber luftgestützt mit den Fallschirmjägern (nennen Wir letzteres mal Seemöwe).
Hier mal die (näherungsweise) Reichweite beider Vorgehen. Die lila Markierungen zeigen in etwa das Gebiet, das von amphibischen Transporten von einem Hafen aus in einem Zug erreichbar ist. Die rote Linie begrenzt in etwa, wie weit ins Landesinnere Wir Fallschirmjäger absetzen können. Dazu muss man aber noch zwei Dinge sagen:
- Wir können bei Unserem Stand der Forschung nur 2 amphibische Transporte gleichzeitig ins Wasser setzen, de facto heißt das: So lange Wir keinen Hafen haben, können Wir alle zwei Runden zwei neue Landeinheiten nach Britannien bringen.
- Die Fallschirmlinie ist die Extremlinie, bspw. von der Normandie aus gemessen. Wir werden nicht alle drei Fallschirmeinheiten so weit setzen können sondern - jedenfalls wenn alle in einer Runde springen - nur einen. Die anderen beiden müssen küstennäher landen.
Bei den amphibischen Landungen müssen Wir den Kanal freikämpfen bzw. aufklären, um Unsere Boote rüberfahren lassen zu können. Zudem müssen Wir verhindern, dass Unsere Transporte während des einen Zuges nach Beladen von gegnerischen Fliegern, Trägern oder U-Booten bereits in den Häfen versenkt werden. Die amphibischen Transporte können nach Beladen im gleichen Zug nämlich nur noch 1 Feld fahren. Also müssen Wir danach Unseren nächsten Zug abwarten, um die volle Reichweite von 7 Feldern nutzen zu können.
Erster Zielpunkt muss die Eroberung eines oder besser zweier Häfen sein. Die müssen dann gehalten werden, bis sie eine Stärke von 5 erreicht haben, damit wir reguläre Einheiten in größerer Zahl an Land setzen können. Erst dann wird ein Ausbruch aus den Landungszonen in Richtung Manchester möglich sein. Aufgrund ihrer relativ nahen Lage bieten sich insbesondere London und Portsmouth an, Plymouth ist zwar erreichbar, aber relativ weit weg und isoliert.
Ein Gedanke, den Wir mal ausprobieren wollen: Sollten Spanien und oder die Türkei tatsächlich schon diplomatisch reagieren, wenn man nur London einnimmt, käme es evtl. in künftigen Partien in Frage, nur London mit einer reinen Seemöwe einzunehmen, die diplomatischen Vorteile einzustreichen und die Einheit als Preis dafür abzuschreiben. Ein spanischer Kriegseintritt wäre diesen Preis absolut wert. Taktisch sollte es mit Unserer Luftstreitmacht durchaus möglich sein, London feindfrei zu bomben und mit Fallschirmjägern einzunehmen.
Insgesamt gilt: Wir brauchen gutes Wetter, um fliegen zu können und wir profitieren in Unserer Partie stark davon, dass Wir Frankreich extrem früh niedergekämpft haben.
Einheitenbeschaffung und Forschung:
Wenn man von Beginn an einen Seelöwen spielen möchte, sollte man sich überlegen, im Herbst 1939 einen Marinebomber zu bestellen. Die sind recht billig (150 MPP), die Deutschen können ihn von Beginn an mit Naval Weaponry Stufe 1 ausrüsten und mit seinen beiden Angriffen ist er damit ein gefährlicher Gegner für die royal Navy, der stark helfen könnte, den Kanal freizukämpfen. Überdies hat er gute Naval-Spotting Werte. Der dritte Fallschirmjäger, den Wir bestellt haben, hilft auch, evtl wäre ein vierter Jäger gut. Ist aber MPP-technisch schwierig, das alles zu bewerkstelligen.
Forschungstechnisch sind dann 2 Chits in Amphibious Warfare ein Muss. Mit jeder Stufe steigt die Anzahl der amphibischen Transporte, die man gleichzeitig einsetzen kann und die Angriffswerte der Landungsboote. Überdies sollte man ground attack weapons möglichst frühzeitig kaufen. Auch Long range airplanes würden helfen.
Alls das haben Wir nicht gemacht, da Wir nicht auf einen Seelöwen gespielt haben. Wir befinden Uns also exakt in der Situation, in der sich die Deutschen im Sommer 1940 gesehen haben. Wir sind auf eine Landungsoperation überhaupt nicht vorbereitet!
23. Zug - 28.05.1940 = Erster Zug Seelöwe
Es handelt sich um denselben Zug, den Wir bereits gepostet hatten. Allerdings haben Wir nicht begonnen, Einheiten nach Osten zu verlegen, sondern Wir rücken an den Kanal heran. Die nächsten paar Züge werden Wir Unsere Einheiten in Stellung bringen (insbesondere die Fallschirmjäger) und versuchen, die britische Luftwaffe zu dezimieren.
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
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Danke.Lord Elma hat geschrieben:Na denn gutes gelingen!
Das ist für Uns in der Tat (bei Partien gegen die KI, in denen man sich das leisten kann) durchaus ein Faktor, nicht komplett an der Realität vorbei zu spielen.Werth hat geschrieben:Interessante Überlegungen - Danke.
Wir haben meist - auch aus historischem Flair - auf den Seelöwen verzichtet.
24. Zug - 08.06.1940
Die KI unternimmt genau gar nichts. Nicht ein einziger Überflug über den Kontinent oder nennenswerte Schiffsbewegungen.
25. Zug - 19.06.1940
Neuaufstellungen:
Wir können einen taktischen Bomber aufstellen. Der kommt Uns wie gerufen. Aufgestellt im Ruhrgebiet, kann er im nächsten Zug an die Kanalküste verlegt werden und im übernächsten Zug in die Kämpfe eingreifen.
Diplomatische Ausgangssituation:
Von besonderem Interesse sind die USA (zu Beginn des Seelöwen bei 41 %), die UdSSR (29 %), Spanien (40 %) und die Türkei (0 %). Wir werden ab jetzt jeden Zug draufschauen, ob sich da etwas tut.
Landungsvorbereitungen:
Wir bringen die Luftwaffe an der Kanalküste in Stellung. Zwar hätten Wir evtl. bereits Flüge nach England unternehmen können, aber Wir hätten noch nicht alle Luftwaffeneinheiten an den Feind bringen können. Ein durschlagender Erfolg gegen die R.A.F. wäre daher nicht garantiert, sondern eher zufällig gewesen. Auch die Fallschirmjäger stehen sprungbereit. In dieser Aufstellung kann jeder Fallschirmjäger (Sprungreichweite 6 Hexfelder) sowohl in oder zumindest an London, als auch in oder zumindest an Portsmouth landen. Egal welches Ziel Wir wählen, können Wir also die maximale Anzahl an Einheiten an den Feind bringen. Gleiches gilt für Unsere Bomber. Jeder Bomber (Reichweite mittlere Bomber 9 Hexfelder, bei taktischen Bombern 7) kann von seinem Standort aus sowohl London, als auch Portsmouth erreichen. Auch die Jagdeinheiten (Reichweite 7 Hexfelder) sind mit maximaler Eindringtiefe aufgestellt. In Cherbourg und Le Havre sollen sich die amphibischen Teile des Unternehmens einschiffen.
Marine:
Das einzige U-Boot, das Wir gerade vor Ort verfügbar haben, verlegen Wir an die niederländische Küste. Mal sehen, ob Wir es für irgend etwas während der Operation gebrauchen können. Weitere U-Boote sind auf dem Rückmarsch aus dem Atlantik, werden aber vermutlich nicht rechtzeitig eintreffen. Die restliche Kriegsmarine versammelt sich vorsorglich bei Kiel.
Sonstiges:
Wir spielen im Wesentlichen nur den Seelöwen. Weder managen Wir die Italiener umfassend, noch verlegen Wir die nicht für den Seelöwen benötigten Landstreitkräfte nach Osten. Allerdings simulieren Wir die Bestellungen für Barbarossa und die Forschung, um zu sehen, ob beides neben dem Seelöwen (der Ressourcen verschlingen wird) möglich ist. Wir werden zu gegebener Zeit darüber berichten.
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
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Berliner
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Danke für den Exkurs, wir sind sehr gespannt...
Wir haben, wenn wir den Seelöwen gespielt haben, auch gleichzeitig das DAK mit allen möglichen Italienern loseschickt, dann mit noch 1 Pz.armee zusätzlich, da Flugzeuge fehlen und versucht , dass Manchester und Kairo gleichzeitig fallen. Die Invasionsarmee danach per Schiff relativ schnell direkt an die Ostfront, sowie das Dak nach Griechenland (mit Türkei wäre Richtung Kaukasus interessant gewesen) gerade noch rechtzeitig, denn in Ostpreußen lief schon die russische Attacke, die wir aber kontern konnten und Barbarossa lief dann bärenstark ein Jahr später an.
(Aber: SC 2 gegen die KI und in England stand erst mal nix für den Ami im Weg, Türkei und Spanien kamen nicht mit dazu und wir haben abgebrochen)
Wir haben, wenn wir den Seelöwen gespielt haben, auch gleichzeitig das DAK mit allen möglichen Italienern loseschickt, dann mit noch 1 Pz.armee zusätzlich, da Flugzeuge fehlen und versucht , dass Manchester und Kairo gleichzeitig fallen. Die Invasionsarmee danach per Schiff relativ schnell direkt an die Ostfront, sowie das Dak nach Griechenland (mit Türkei wäre Richtung Kaukasus interessant gewesen) gerade noch rechtzeitig, denn in Ostpreußen lief schon die russische Attacke, die wir aber kontern konnten und Barbarossa lief dann bärenstark ein Jahr später an.
(Aber: SC 2 gegen die KI und in England stand erst mal nix für den Ami im Weg, Türkei und Spanien kamen nicht mit dazu und wir haben abgebrochen)
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26. Zug - 30.06.1940
Die KI unternimmt nichts....
27. Zug - 07.07.1940 - "Adlertag"
[/url][/img]
Die Deutsche Luftwaffe greift die Flugplätze der R.A.F an. Beide gegnerischen Jagdeinheiten werden in perfektem Zusammenwirken der Jagd- und Bombereinheiten vernichtet. Großbritannien steht damit ohne landgestützten Jagdschutz da! Die Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Landung. Keine Spur von den Flugzeugträgern der Royal Navy.
Anmerkung: So reibungslos funktioniert das wohl nur gegen die KI. Die gegnerischen Jäger lassen sich leicht aufspüren, wenn man mit eigenen Jägern Kampfaufklärungen über der Insel fliegt. Die KI fängt grundsätzlich ab (was man sich als menschlicher Spieler mit den Briten in diesem Stadium gut überlegen sollte!). Schon dabei erleiden sie Verluste. Dann einfach mit den Bombern die Standorte der Jäger direkt angreifen, fertig. Einzige Schwierigkeit hier: Der Standort des zweiten Jägers bei London neben der Flak. Das hat einige zusätzliche Verluste verursacht, aber die können Wir verschmerzen. Das Gegenmittel gegen ein solches Vorgehen der Achse ist einfach: Die eigenen Flieger so weit ins Landesinnere verlegen, dass London und Portsmouth zwar gerade noch gedeckt werden können taktischen Bomber der Luftwaffe aber nicht mehr an die Jäger herankommen (zumindest nicht in voller Anzahl).
Wir werden von hier ab zunächst kurz über die vereinfachte Version, die Seemöwe berichten (also eine reine Luftlandung in London mit dem Zweck, die Türken und Spanier diplomatisch zu beeindrucken) und im Anschluss daran dann den vollwertigen Seelöwen vorführen.
Die KI unternimmt nichts....
27. Zug - 07.07.1940 - "Adlertag"
Die Deutsche Luftwaffe greift die Flugplätze der R.A.F an. Beide gegnerischen Jagdeinheiten werden in perfektem Zusammenwirken der Jagd- und Bombereinheiten vernichtet. Großbritannien steht damit ohne landgestützten Jagdschutz da! Die Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Landung. Keine Spur von den Flugzeugträgern der Royal Navy.
Anmerkung: So reibungslos funktioniert das wohl nur gegen die KI. Die gegnerischen Jäger lassen sich leicht aufspüren, wenn man mit eigenen Jägern Kampfaufklärungen über der Insel fliegt. Die KI fängt grundsätzlich ab (was man sich als menschlicher Spieler mit den Briten in diesem Stadium gut überlegen sollte!). Schon dabei erleiden sie Verluste. Dann einfach mit den Bombern die Standorte der Jäger direkt angreifen, fertig. Einzige Schwierigkeit hier: Der Standort des zweiten Jägers bei London neben der Flak. Das hat einige zusätzliche Verluste verursacht, aber die können Wir verschmerzen. Das Gegenmittel gegen ein solches Vorgehen der Achse ist einfach: Die eigenen Flieger so weit ins Landesinnere verlegen, dass London und Portsmouth zwar gerade noch gedeckt werden können taktischen Bomber der Luftwaffe aber nicht mehr an die Jäger herankommen (zumindest nicht in voller Anzahl).
Wir werden von hier ab zunächst kurz über die vereinfachte Version, die Seemöwe berichten (also eine reine Luftlandung in London mit dem Zweck, die Türken und Spanier diplomatisch zu beeindrucken) und im Anschluss daran dann den vollwertigen Seelöwen vorführen.
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
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+4
Seemöwe
28. Zug - 14.07.1940
Nichts von der KI...
29. Zug - 21.07.1940
Wir frischen nur Unsere Verluste aus der Luftschlacht des letzten Zuges auf. Für die dann anstehende Landungsschlacht müssen Unsere Lufteinheiten in Topzustand sein. (kein Screenshot)
30. Zug - 28.07.1940
Wieder keine berichtenswerte Handlung der KI.
31. Zug - 04.08.1940 - "Seemöwentag"
[/url][/img]
Hier die taktische Ausgangssituation am Morgen des 04.08.1940.
Und hier die diplomatische Ausgangssituation vor der Landung:
[/url][/img]
Von besonderem Interesse sind die USA und die UdSSR (negative Beeinflussung) sowie Spanien und die Türkei (positive Beeinflussung).
Und hier das taktische Ergebnis des Tages (der Screenshot stammt vom Beginn des Folgezuges, dazwischen hat sich aber nur wenig getan):
[/url][/img]
Wie man sehen kann, konnten Wir bei vergleichsweise moderaten Verlusten der Flieger (trotz der danebenstehenden Flakeinheit!) problemlos London einnehmen. Die verteidigende Armee hatte keine Chance, es war noch nicht einmal besonders knapp.
32. Zug - 11.08.1940
[/url][/img]
Die KI reagiert auf die Landung mit einer für britische Verhältnisse extrem hohen Zahl an Bodeneinheiten, mit welchen der Landungskopf in London abgeriegelt wird. Das B.E-F. müsste zwei Korps gehabt haben und eine Armee. Letztere haben Wir in London zerschlagen. Über das B.E.F hinaus haben die Briten also noch 3 Korps und 3 Garnisonen auf der Insel (mehr im fog of war nicht unwahrscheinlich)! Komisch, wenn Wir die Briten gespielt haben, hatten Wir immer das Gefühl, Wir haben außer dem B.E.F nur eine einzige Garnison. Wir vermuten hier (evtl. kann dazu jemand, der die Alliierten schon gespielt hat etwas beitragen?) eine deutliche Besserstellung der KI mit Einheiten.
Angriffe auf Unsere Landungstruppen halten sich im Übrigen im Rahmen.
33. Zug - 18.08.1940
Wir beschränken Uns darauf, den Landungskopf zu verteidigen. Interessant aber die diplomatischen Auswirkungen Unseres Handstreichs auf London:
[/url][/img]
Die USA sind um 19 Prozentpunkte angestiegen, die UdSSR um 10. Die Türken und Spanier, für die Uns das Handbuch eine positive Reaktion versprochen hatte, bewegen sich dagegen nicht.
34. Zug - 25.08.1940
[/url][/img]
Die KI greift den Landungskopf kaum an, fährt aber die Royal Navy im Kanal auf. Wahrscheinlich befürchtet sie eine zusätzliche amphibische Landung. Die gibt es aber erst im nächsten Versuch...
35. Zug - 01.09.1940
Wir tun nichts Wesentliches.
[/url][/img]
Die USA steigen in ihrer Kriegsbereitschaft weiter an. Alle anderen stagnieren.
36. Zug bis 38. Zug - 08.09.1940 bis 22.09.1940
...überspringen Wir und spulen vor bis...
39. Zug - 03.10.1940
[/url][/img]
Wie man sehen kann, hat die KI Unsere Fallis langsam dezimiert, aber noch nicht vernichtet bekommen. Ein Armutszeugnis für die taktischen Fähigkeiten der KI. Die maximale Versorgung beträgt nämlich gerade 3 und Wir haben kein HQ...
Die Diplomatie:
[/url][/img]
Die USA sind bis 80 % weiter gestiegen und Wir nehmen mal vorweg: sie wären noch vor Ende 1940 in den Krieg eingetreten. Jeder Zug deutsche Füße auf britischem Boden treibt die USA nach oben! Die UdSSR ist bis auf den anfänglichen Anstieg unbeeindruckt geblieben. Leider aber auch die Spanier und Türken. Da Wir die Seemöwe nur deswegen versuchen wollten ist sie ein kompletter Schuss in den Ofen.
Der Vollständigkeit halber:
[/url][/img]
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Beschaffung für Barbarossa und auch die Forschung konnten Wir neben der Seemöwe halbwegs hinbekommen.
Wir brechen die Seemöwe an dieser Stelle ab, da sie ihr eigentliches Ziel, die diplomatische Beeinflussung der Spanier und Türken verfehlt hat und sie sonst zu nichts nutze ist.
Seelöwe folgt bald...
28. Zug - 14.07.1940
Nichts von der KI...
29. Zug - 21.07.1940
Wir frischen nur Unsere Verluste aus der Luftschlacht des letzten Zuges auf. Für die dann anstehende Landungsschlacht müssen Unsere Lufteinheiten in Topzustand sein. (kein Screenshot)
30. Zug - 28.07.1940
Wieder keine berichtenswerte Handlung der KI.
31. Zug - 04.08.1940 - "Seemöwentag"
Hier die taktische Ausgangssituation am Morgen des 04.08.1940.
Und hier die diplomatische Ausgangssituation vor der Landung:
Von besonderem Interesse sind die USA und die UdSSR (negative Beeinflussung) sowie Spanien und die Türkei (positive Beeinflussung).
Und hier das taktische Ergebnis des Tages (der Screenshot stammt vom Beginn des Folgezuges, dazwischen hat sich aber nur wenig getan):
Wie man sehen kann, konnten Wir bei vergleichsweise moderaten Verlusten der Flieger (trotz der danebenstehenden Flakeinheit!) problemlos London einnehmen. Die verteidigende Armee hatte keine Chance, es war noch nicht einmal besonders knapp.
32. Zug - 11.08.1940
Die KI reagiert auf die Landung mit einer für britische Verhältnisse extrem hohen Zahl an Bodeneinheiten, mit welchen der Landungskopf in London abgeriegelt wird. Das B.E-F. müsste zwei Korps gehabt haben und eine Armee. Letztere haben Wir in London zerschlagen. Über das B.E.F hinaus haben die Briten also noch 3 Korps und 3 Garnisonen auf der Insel (mehr im fog of war nicht unwahrscheinlich)! Komisch, wenn Wir die Briten gespielt haben, hatten Wir immer das Gefühl, Wir haben außer dem B.E.F nur eine einzige Garnison. Wir vermuten hier (evtl. kann dazu jemand, der die Alliierten schon gespielt hat etwas beitragen?) eine deutliche Besserstellung der KI mit Einheiten.
Angriffe auf Unsere Landungstruppen halten sich im Übrigen im Rahmen.
33. Zug - 18.08.1940
Wir beschränken Uns darauf, den Landungskopf zu verteidigen. Interessant aber die diplomatischen Auswirkungen Unseres Handstreichs auf London:
Die USA sind um 19 Prozentpunkte angestiegen, die UdSSR um 10. Die Türken und Spanier, für die Uns das Handbuch eine positive Reaktion versprochen hatte, bewegen sich dagegen nicht.
34. Zug - 25.08.1940
Die KI greift den Landungskopf kaum an, fährt aber die Royal Navy im Kanal auf. Wahrscheinlich befürchtet sie eine zusätzliche amphibische Landung. Die gibt es aber erst im nächsten Versuch...
35. Zug - 01.09.1940
Wir tun nichts Wesentliches.
Die USA steigen in ihrer Kriegsbereitschaft weiter an. Alle anderen stagnieren.
36. Zug bis 38. Zug - 08.09.1940 bis 22.09.1940
...überspringen Wir und spulen vor bis...
39. Zug - 03.10.1940
Wie man sehen kann, hat die KI Unsere Fallis langsam dezimiert, aber noch nicht vernichtet bekommen. Ein Armutszeugnis für die taktischen Fähigkeiten der KI. Die maximale Versorgung beträgt nämlich gerade 3 und Wir haben kein HQ...
Die Diplomatie:
Die USA sind bis 80 % weiter gestiegen und Wir nehmen mal vorweg: sie wären noch vor Ende 1940 in den Krieg eingetreten. Jeder Zug deutsche Füße auf britischem Boden treibt die USA nach oben! Die UdSSR ist bis auf den anfänglichen Anstieg unbeeindruckt geblieben. Leider aber auch die Spanier und Türken. Da Wir die Seemöwe nur deswegen versuchen wollten ist sie ein kompletter Schuss in den Ofen.
Der Vollständigkeit halber:
Beschaffung für Barbarossa und auch die Forschung konnten Wir neben der Seemöwe halbwegs hinbekommen.
Wir brechen die Seemöwe an dieser Stelle ab, da sie ihr eigentliches Ziel, die diplomatische Beeinflussung der Spanier und Türken verfehlt hat und sie sonst zu nichts nutze ist.
Seelöwe folgt bald...
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
Ein Grenadier: "Fritze, ich dächte, um dreizehn Pfennig Löhnung wäre es für heute genug!"
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Können Wir aus der Erfahrung des bereits kurz vor Ende stehenden MPs bestätigen: offenbar erhält die KI massive Truppenzugaben.Wir vermuten hier (evtl. kann dazu jemand, der die Alliierten schon gespielt hat etwas beitragen?) eine deutliche Besserstellung der KI mit Einheiten.
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ Max Horkheimer
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http://www.matrixgames.com/forums/tm.asp?m=4259113&mpage=1�Generell oder nur bei Invasion der Insel?
Die scripts kann man nachlesen. Wenn man Lust hat.
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ Max Horkheimer