28. Februar 1942

Südöstlich von Sian versuchten über 30000 japanische Soldaten nach Westen durchzubrechen. Sie wurden blutig abgewiesen und lassen 3500 Mann auf dem Schlachtfeld. Die eigenen Verluste betragen 270 Mann.
Heute sind die beiden Flugzeugträger Lexington und Saratoga früher als geplant mit ihren Eskorten in Richtung US Westküste in See gestochen.
1. März 1942
Die USS Blue, ein Begleitschiffe der Saratoga, konnte zwei Torpedos ausweichen und fordert Unterstützung an. Zum Glück gehörten zum Verband zwei erfahrene U-Bootjäger, die je eine bestätigte Versenkung und mehrere beschädigte U-Boote vorweisen konnten.
HMS Jupiter
Der 1939 in Dienst gestellte und 108 Meter lange Zerstörer hat als Hauptbewaffnung sechs 4.7inch Geschützen in Zwillingstürmen. Dazu kommt ein 4inch Zwillingturm, ein 2pdr Vierling, Zehn Torpedorohre, acht Wasserbombenwerfer und das Type 286 AS Radar. Am 20.02.42 hat die Jupiter bei Port Kembla schon ein U-Boot versenkt das noch nicht endgültig Identifiziert werden konnte.
HMS Encounter
Der 100 Meter lange und 1932 in Dienst gestellte Zerstörer ist mit vier 4.7inch Geschütze in Einzeltürmen, einem 12pdr Mehrzweckgeschütz, zwei 20mm Oerlikon Kanonen, acht Torpedorohren und acht Wasserbombenwerfer bewaffnet. Am 14. Dezember 41 hatte er zusammen mit der HMS Express südlich von Singapur I-164 versenkt. Der 14in Fangschuss der Prince of Wales hat den Untergang nur noch massiv beschleunigt.
Diese beiden Zerstörer mit Ihren Elitecrews machten mit RO-68 kurzen Prozess, müssen nun aber einen Abstecher nach Auckland machen um neue Wasserbomben zu laden. Die Träger bleiben weiter auf Ostkurs und können hoffentlich bald die U-Boote abschütteln.
Type L4 (Ro-60 Klasse)
Die neun U-Boote der L4 Klasse sind Lizenzbauten der britischen L Klasse, späte Version und zwischen 1923 und 1927 in Dienst gestellt. 78 Meter lang und bewaffnet mit sechs 533mm Torpedorohren muss man sich vor diesen Booten trotz ihres alter in Acht nehmen.
Ab sofort werden die search arcs nicht mehr benutzt, da ist wohl ein Bug! Zwei Staffeln Catalinas beobachteten das Gebiet von Sydney und Brisbane aus mit search arcs so koordiniert das alles überwacht sein sollte und es gab keine einzige Sichtung! Als dann die Träger zum zweiten Mal voll in ein Wespennest gefahren sind wurden search arcs ausgeschaltet und nun hat man sechs U-Boot Sichtungen!!!?!
3. März
Alarm für die ganze Ostküste von Australien und das Gebiet bis Suva. Eine Catalina sichtete die Kidō Butai nur 60 Meilen Nordwestlich von Neukaledonien mit Süd Kurs! Unverzüglich werden alle Flugzeuge im Gebiet in höchste Gefechtsbereitschaft versetzt und die Jagdabwehr über Sydney wird auf drei Staffeln erhöht.
Noch am Vormittag kam die Meldung aus Nouméa von zwei Angriffen durch Trägerflugzeuge auf einen aus sieben kleinen Frachtern bestehenden Ressourcenkonvoi. Fünf der Frachter wurden versenkt und ein weiterer aufs schwerste beschädigt. Zusätzlich wurde der bei Nouméa stationierte Freifranzösischer Minensucher Chevreuil versenkt.
Chamois-Klasse Minensucher
Der 647ts Minensucher Chevreuil war 78.3 Meter lang und 8.7 Meter breit. Die Besatzung bestand aus 106 Mann und die Hauptbewaffnung bestand aus zwei 100mm Geschützen.
Unsere beiden Träger befinden sich 480 Meilen Südlich und werden sich mit Höchstgeschwindigkeit nach Südwesten absetzen. Danach geht’s je nach Feindlage entweder für zusätzliche Jägerdeckung zurück nach Australien oder etwas Südlicher auf den alten Kurs. Sollte sich die Kidō Butai aufteilen wird mit den anderen Trägern ein koordinierter Angriff auf einen dieser feindlichen Trägergruppen organisiert.

Zusätzlich wurde eine Kampftruppe zusammengestellt um die Gelegenheit zu nutzen den Trägern ein paar Granaten zu verpassen und sich dann nach Auckland zurückzuziehen.
4. März
Die schnelle Angriffstruppe hat in der Nacht die Kidō Butai verpasst und wurde auf dem Rückzug, da sie TF nicht mit höchstfahrt fuhr „hab es vergessen zu klicken“, mehrmals von Trägerflugzeugen angegriffen. Da der Gegner bestimmt mitbekommen hat das er von Catalinas entdeckt worden ist wurde vermutet dass er mit Höchstgeschwindigkeit auf Abfangkurs geht, was er aber leider nicht getan hat sondern mit normaler Geschwindigkeit weiter nach Süden gefahren ist! „Wenn ich das gewusst hatte wären die Träger in Sicherheit und schon viel näher an der US Küste “
219 Flugzeuge wurden gezählt was bedeutet das man es mit mindestens vier Trägern zu tun hat.
Drei unserer fünf Schiffe gingen verloren, aber die restlichen werden morgen früh mit den Überlebenden der drei anderen Schiffe Auckland erreichen.
USS Minneapolis
Der schwere 9950ts Kreuzer aus dem Jahre 1934 war das Hauptziel und musste schwer einstecken. Von sechs Bomben und 3 Torpedos getroffen wurde das Schiff am Nachmittag verlassen und die Besatzung stieg auf die unbeschädigten Zerstörer um.
USS Hammann
Der mit vier 5inch Geschützen und acht Torpedos bewaffnete Zerstörer der Sims Klasse wurde erst 1939 in Dienst gestellt. Am Nachmittag beim letzten Angriff von einem Torpedo getroffen ist die Hammann gekentert und schnell gesunken.
USS Mugford
Der 1937 in Dienst gestellte Zerstörer verfügte über sechzehn Torpedorohre, 2x 4 Rohre pro Seite. Am Vormittag von einem Torpedo und am Nachmittag von einer 250kg Bombe getroffen wurde das Schiff am Abend selbst versenkt. Die Überlebenden Besatzungsmitglieder gingen wie die anderen Geretteten an Bord von USS Jarvis und USS Smith.
Die Distanz zur Kidō Butai beträgt nun 600 Meilen, aber die Geschwindigkeit wurde auf 9 Knoten reduziert um auf der Lexington die Gefahr eines Bruchs der Schotten zu reduzieren. Die Luftabwehr an der Ostküste Australien wurde um drei zusätzliche Staffeln verstärkt.
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Um die Leser und Leserinnen am AAR zu beteiligen und alte Traditionen fortzuführen wollte ich mal fragen ob ein paar Lust hätten ein Kommando zu übernehmen und evtl. was darüber zu schreiben. Da der AAR zur Zeit weit hinterherhinkt, will das aber bald auf etwa 2 Monate reduzieren, und der „Feind“ mitlesen darf besteht keine Gefahr auf Geheimnisverrat. Bei Interesse nur Melden, es gibt Tausende von Posten die besetzt werden wollen.