Das Imperium von Clonea
Kapitel 11: Grenzsicherung
Die Kaiserin entscheidet, dass die bisher wenig beachteten Qix'Lufran kein Recht mehr auf Unabhängigkeit besitzen und ihre xenophobe Regierung den Bogen mit ihrer Existenz überspannt hat.
Um die Westgrenzen des Imperiums zu sichern und um sich nicht mehr Rechtfertigen zu müssen, warum dieses völlig unterentwickelte Reich noch existiert, wurde die Flotte von Admiral Azrael im Ophang-System mobilisiert und den Qix'Lufran wurde offiziel der Krieg erklät.
Um das Imperium von diesen Wesen reinzuhalten, werden die Qix'Lufran unserem Vasallen, den Mith-Fell zugesprochen. Laut Kaiserin könnte dies die Mith-Fell mit der Zeit nützlicher machen.
Die uns an Technik und Material völlig unterlegenden Qix'Lufran werden von unserem Angriff völlig überrascht, obwohl sich die Quix'Lufran zumindest etwas auf einen Konflikt vorbereitet hatten.
Admiral Azrael springt mit der ersten Flotte (50% unserer Gesamtstärke) sofort in das Qix'Lufran-Heimatsystem und wird dort von einer feindlichen Raumstation mitten in das System aus dem Hyperraum gezogen. Doch die feindliche Raumstation ist unsere Flotte völlig unterlegen, ebenso wie der feindliche Raumhafen in kurzer Entfernung.
Nachdem die Flotte sich von diesem gewaltsamen Ende ihres Sprungs erholt hate, lässt Azrael auf alles feindliche das Feuer eröffnen, was innerhalb von kürzester Zeit das Ende einer jeden Raumstation und Raumschiff der Qix'Lufran in ihrem Heimatsystem bedeutet.
Entgegen unserer Erwartungen besitzten die Qix'Lufran eine doch nicht zu kleine Flotte, mit welcher sie Versuchen unseren Vasallen anzugreifen. Mit der Vernichtung beider Raumhäfen der Qix'Lufran kann diese Flotte nirgendwo mehr stationiert werden, wir entscheiden Admiral Azrael einen Kampftest zu unterziehen und lassen die ersten Flotte gegen den Feind fliegen, während die zweite Flotte aufgeteilt wird und die feindlichen Planeten unter Feuer nimmt.
Die feindliche Flotte setzt flächendeckend auf schwere Torpedos mit hoher Reichweite, wodurch unsere Flotte einen strategischen Nachteil besitzt. Dazu dauert es sehr lange bis Admiral Azrael die schweren Kreuezer in Reichweite bekommt, wodurch unsere Korvetten und Zerstörer zu Begin der Schlacht auf sich alleine gestellt sind, denn der Admiral hat diese direkt Angreifen lassen um so schnell wie möglich das Feuer zu erwiedern. Der schwere Sturm der feindlichen Torpedos ist ein Omen für die hohen Verluste, die wir heute erwarten.
Als die schweren Kreuzer unter Admiral Azraels Kommando das Feuer eröffnen, springt die feindliche Flotte mittels eines Notfallsprungs in den Hyperraum. Insgesamt muss unsere Flotte 5 Korvetten abschreiben, während die Qix'Lufran mit 11 verlorenen Korvetten beinnahe die Hälfte ihrer Korvetten verloren haben.
Admiral Azrael befehlt umgehend die Flotte hinterherspringen zu lassen und den Feind entgültig zu vernichten, doch dann erhält er eine Nachricht vom Oberkommando. Der Feind kapituliert, der Krieg ist vorbei, die Feinde haben sich im Auge der Vernichtung lieber zu Kapitulation als zum Untergang ihrer eigenen Flotte entschieden! Wir akzeptieren diese Kapitulation, unnötiges Blutvergießen von cloneatischem Blut bei der entgültigen Vernichtung ihrer Flotte wird als kontraproduktiv angesehen.

Während der kurze Krieg unsere Westgrenze entgültig absichert, beginnt über und auf Ler Zumon IV eines der größten cloneatischen Wissenschaftsprojekte aller Zeiten: Das Terraforming eines Planetes, ein erstmalig von führenden cloneatischen Wissenschaftlern durchgeführtes Projekt. Der Planet Ler Zumon IV liegt im selben System wie die Kolonie Ashur ist beinnahe genauso groß wie Ashur, jedoch liegt er weiter von seinem Stern entfernt und ist damit deutlich kälter. In einem ersten Schritt werden nun eine große Menge Treibhausgase in die Atmosphäre von Ler Zumon IV eingebracht, wodurch ein Großteil der Schnee- und Eismassen schmelzen werden und mit der Zeit ein gewaltiger, beinnahe alles Land verschlingender Ozean entstehen wird. Der Terraformingprozess zu einer Ozeanwelt wird ungefähr 10 Jahre dauern und dann über 1500 Energiecredits gekostet haben, doch dann entsteht eine für Clones bewohnbare Welt.

Wir treffen auf eine weitere Zivilisation, eine der Sonderbarsten, die wir je gesehen haben. Die Syldaeans sind Pilze, die die Kontrolle über eine heimische Säugetierart übernommen hat und nun sogar das Raumfahrzeitalter erreicht hat. Gleichzeitg stellen sich diese Pilze als individuelle, matrialistische Krieger heraus, die allen ihre Demokratie aufzwingen wollen. Und das Beste, sie verlangen von uns auch noch eine Entschuldigung, weil wir vor vielen vielen Jahren einen ihrer Raumfahrer in einem Sarg entdeckten, der wohl für so eine Art Beerdigung gedacht war. Da die Syldaean sowieso schlecht auf uns zu sprechen sind, schon alleine weil wir nicht ihren seltsamen demokratischen Idealen folgen, aber auch weil das Imperium sich für nichts Entschuldigt, ignorieren wir diese lächerliche Forderung.
Die Syldaean befinden sich aktuell in einem Krieg und wir erwarten ihre baldige Vernichtung. Danach werden wir mit ihren neuen Gebietern darüber sprechen, im Notfall mittels Waffengewalt, ob wir nicht ihre Planeten haben können, denn diese sind für uns sehr gut als Lebensraum geeignet.
Das wir die Syldaean bisher nicht entdeckt haben, obwohl sie relativ nah an unser Reich grenzen, liegt an den Gravitationslinien, die keine direkte Verbindung zwischen ihrem Reich und Clonea erlauben.
Nach jahrelanger Forschung schaffen die Forscher auf Clonea endlich den notwendigen Durchbruch, um die vor vielen Jahren erforschten Amöbengeißeln für unsere Flotte nutzbar zu machen. Herausgekommen sind die neuen "leichten" Träger, welche insgesamt 4 Hangar für Amöbengeißel-Rudel besitzen, die wie Jäger und Bomber engesetzt werden können. Dazu besitzt das Schiff drei Sturmfeuer-Autokannonen sowie 6 Barriere-Punkt-Verteidigungssysteme gegen Raketenbeschuss. Neuste Antriebe, Reaktoren und Kristallpanzerung kompletieren ein gewaltiges Schiffsdesign, mit welchem nun die Flotte erweitert wird. Insgesamt 5 leichte Träger der Clone LT.1. Klasse werden in Auftrag gegeben um die Flotte zu verstärken.
Zusätzlich werden alle weiteren Schiffe der Flotte mit modernen Kampfcomputern ausgerüstet, damit sie in den Schlachten deutlich effektiver werden.
Ein Jahr später wurden alle 5 leichten Träger in die Flotte integriert und unter Admiral Azrael ist nun die größte Kampfflotte in der Geschichte des Imperiums geschaffen wurden. 5 Leichte Träger und 7 Kreuzer werden unterstützt und Begleitet von insgesamt 25 Zerstörern und 45 Korvetten, die Flotte ist vollständig einsatzbereit und erwartet die künftigen Befehle der Kaiserin.
Das Reich befindet sich an einem Höhepunkt: Eine gewaltige Flotte liegt über Clonea angedockt, das Reich erstreckt sich von den äußeren Rändern der Galaxie bis hin zum galaktischen Kern, neben den Kernwelten sind drei gewaltige Sektoren entstanden, dazu steht das gewachsene Mith-Fell-Reich treu an unserer Seite.
Die Kaiserin verlangt jedoch, dass das Wachstum des Imperiums nicht gestoppt werden darf, dass das Imperium von Clonea nicht satt werden darf, nicht selbszufrieden. Wiedereinmal bieten sich für eine weitere Expansion mehrere Optionen:
Aktuell laufen zwei Terraformingprojekte in den Kernwelten, wir könnten mit den daraus gezogenen Lehren ein massives Terraformingprojekt starten und mehr und mehr Welten innerhalb unseres Reiches unseren Lebensnotwendigkeiten unterwerfen. Doch der Terraformingsprozess ist langsam und teuer, es dauert 10-30 Jahre, bis wir die Früchte dieser Arbeit erben.
Dagegen bieten die Reiche südlich und nördlich unseres Imperiums eine deutlich schnellere Möglichkeit zur Expansion:
Der aktuell von der Admiralität forcierte Plan liegt in einem vernichtenen Krieg gegen die Hiffnar Conferated Suns, um diesen Schandfleck von unseren Kernwelten zu entfernen und die mögliche Konkurrenz im Süden ein für alle mal zu vernichten. Mit einem ersten Krieg könnten wir signifikante Teile ihres Imperiums aus ihren Klauen reißen, mit einem weiteren würden wir die Hiffnar 10 Jahre später vernichten. Doch die Hiffnar stehen nicht alleine dar, sie haben einen mächtigen Verbündeten und wir würden einen harten, langen Krieg erwarten, der auch uns schmerzliche Verluste bringen würde.
Dagegen empfehlen andere Stimmen im Rat die kontinentalen Planeten dr Sydaean zu übernehmen, in dem wir zuerst das United Ragerian Collective den Krieg erklären, damit diese nicht gegen die Sydaean gewinnen können und anschließend oder gleichzeitg die Sydaean anzugreifen um ihre Planeten zu übernehmen. Nur wenn wir die Ragerian weit zurückdrängen, können wir die Sydaean-Planeten überhaupt erreichen. Doch für dieses Szerario müssten das einzige uns wohlgesonnene Reich angreifen.
Im Norden wären noch die Ekwyrian und die Juvan League, die in einem Bündnis stehen, potentielle Feinde sowie die Oned'Qarak Coalition, die jedoch mit uns nichteinmal eine Grenze besizen.