Neues aus Österreich

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Beitrag von H34DHUN73R »

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H34DHUN73R
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Hjalfnar hat geschrieben:UNTERSTÜTZT! Dann gibts die auch, wie es sich gehört, beim Bäcker und nicht in "dekadenten Kaffeehäusern". :D
So soll es sein, werter Hjalfnar, ist der ehrbare deutsche Bäcker doch ohnehin vom Aussterben zugunsten irgendwelcher Backfabriken bedroht.
Da muss gehandelt werden!
Man sollte nie das Schicksal herausfordern. Das Schicksal kann alles ertragen, nur keine Herausforderung.
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Beitrag von Hohenlohe »

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Hohenlohe
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Aber Konditoreien gibt es leider auch nicht mehr so zahlreich, aber dafür einige Bäckereien mit mehreren Filialen, wobei wir unser Brot der Haltbarkeit wegen bei Hofpfister kaufen der aus Augsburg stammt und seine Ökobrote in München und auch im Umland anbietet. Aber wir lieben eigentlich Cafés, wo wir Kaffee, Kuchen und Frühstück sowie mittags Schmankerl bekommen können. Leider ist unser altes Stammcafé mittlerweile sehr teuer geworden, sodass wir kaum noch dort einkehren.
Kurzum wir lieben "dekadente Kaffeehäuser"...*grins*

herzliche grüsse

von einem dekadenten Rentner... :ritter: :top:
In memoriam Stauffenberg, jota und CJ...
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Beitrag von bluelips »

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bluelips
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Ich möchte niemanden zu nahe treten, dennoch fühle ich mich genötigt auf ein mich irritierendes posting in einem anderen Thread vor längerer Zeit einen korrigierenden Kommentar zu erstellen, da ich mir zu nahe getreten fühle:
clone hat geschrieben:Österreicher? Was soll dieses Phantasiewort bedeuten?
Edit:
Im Ernst, Österreicher sind nicht weniger oder mehr Deutsch als Preußen, Sachsen, Bayern oder Würtemberger.
Mir sind solche, mir abstrusen, Ideen nicht fremd, es bleibt jedem Regenten überlassen, seine privaten Omnipotenzphantasien auszuleben, aber ich frage mich, weshalb immer die Österreicher als "Deutsche" quasi annektiert werden, indessen die Schweizer, die Luxemburger, die Liechtensteiner jedoch nie:

x) Wenn gemeinsame Sprache nationsdefinierend ist, weshalb sind dann Teile Polens, Rumäniens, des Baltikums, Hollands, der Slowakei, Sloweniens, Kroatiens, Kirgisistans, Kasachstans, Aserbeidschans, Südafrikas, Chiles, Brasiliens, Paraguays, der USA nicht auch "deutsch"?

x) Wenn gemeinsame Sprache nationsdefinierend ist, weshalb sind Amerikaner dann keine Engländer, Brasilianer keine Portugiesen, Mexikaner keine Spanier? Sind dann Südtiroler doch Österreicher und damit eigentlich Deutsche? Ist die burgenländische Enklave Chicagos österreichisch oder deutsch, amerikanisch oder englisch?

x) Wie weit geht kann ein feuchter Traum einst gescheiterten Hegemonialstrebens in der Gegenwart gehen? Bis zur elsässischen Grenze von Lothringen? Oder bis zur lothringischen Grenze der Champagne-Ardenne? Lebt die Weltreichslehre?

x) Weshalb werden ein Gebiet und dessen Einwohner, welche mehr oder weniger eindeutig identifizierbar seit etwa 1000 Jahren dokumentiert sind, von einem vor etwa 150 Jahren hypostasierten geographischen Begriff vereinnahmt?
"Die Gegenwart ist eine Hypothese, über die man noch nicht hinausgekommen ist." - Robert Musil.
"Mut ist die Tugend der Ausdauer im Unmöglichen." - Alain Badiou.

Beitrag von Jerobeam II. »

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Jerobeam II.
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Ich kann gar nicht so viel reppen, wie ich grünen möchte. :)
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Beitrag von Kardinalinfant »

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Kardinalinfant
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Ohne damit zu sagen, dass das heute auch noch so ist (sicherlich nicht, nach allem, was Wir wissen!) ist ein kleiner aber feiner Unterschied zur Schweiz, zu Luxemburg und Liechtenstein doch der, dass in Österreich noch vor knapp 100 Jahren eine breite Strömung es eben genau so gesehen hat:

"Am 21. Oktober 1918 – Kriegsende und Zerfall der Monarchie waren bereits abzusehen, das Land hätte für einen weiteren Kriegswinter keine Ressourcen mehr gehabt – traten die Reichsratsabgeordneten der deutschsprachigen Gebiete (sie bezeichneten sich selbst als Deutsche) einschließlich jener Böhmens, Mährens und Österreichisch-Schlesiens zum ersten Mal als Provisorische Nationalversammlung für Deutschösterreich zusammen; den Vorsitz hatte der Sozialdemokrat Karl Seitz abwechselnd mit dem Christlichsozialen Johann Nepomuk Hauser und dem Großdeutschen Franz Dinghofer. Ihr Vollzugsausschuss wurde Staatsrat genannt und bestellte am 30. Oktober 1918 die erste Regierung Deutschösterreichs, deren Minister nach angelsächsischem Vorbild die Bezeichnung „Staatssekretär“ trugen; erster Staatskanzler wurde Karl Renner, der 1945 bei der Gründung der Zweiten Republik neuerlich eine wichtige Rolle spielen sollte. Erster provisorischer Außenminister war Victor Adler. Auf dem vorwiegend von Menschen mit deutscher Muttersprache bewohnten Gebiet Altösterreichs entstand so ein neuer Staat.

Der Kaiser versuchte Anfang November 1918, den deutschösterreichischen Staatsrat in die Waffenstillstandsentscheidungen einzubeziehen. Der Staatsrat entschied jedoch, die Monarchie, die den Krieg begonnen habe, müsse ihn auch beenden. Der Waffenstillstand zwischen Österreich und Italien vom 3. November 1918 (die ungarischen Truppen hatten die Front bereits Ende Oktober, zum Austritt Ungarns aus der Realunion mit Österreich, verlassen) wurde somit noch von Kaiser Karl I. verantwortet. Kritik wie im Deutschen Reich, wo die zivilen Verhandler des Waffenstillstands später von rechtsgerichteten Politikern als „Novemberverbrecher“ geschmäht wurden, war daher nicht möglich.

Mitglieder der k. k. Regierung, des Ministeriums Lammasch, und des Kabinetts Renner, das die Republik vorbereitete und den Zusammenprall der alten mit der neuen Staatsordnung vermeiden wollte, arbeiteten gemeinsam die Erklärung aus, mit der Karl I. am 11. November 1918 auf „jeden Anteil an den Staatsgeschäften“ verzichtete. Dies war zwar juristisch keine Abdankung, die Entscheidung über die Staatsform war damit aber de facto gefallen. Am 12. November wurde von der Provisorischen Nationalversammlung formell beschlossen, dass der Staat Deutschösterreich eine demokratische Republik und Teil der deutschen Republik sei"


Unterstreichungen von Uns, gefunden hier: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich#Gr.C3.BCndung_der_Republik_1918


Aber nochmal, das heißt nicht, dass sich in diesen ca. 100 Jahren in der Hinsicht nichts getan hätte... ;)
Der alte Fritz: "Kerls, wollt ihr das ewige Leben haben?"
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Beitrag von suo »

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Wahrscheinlich gibt es genug Kleindeutsche, die das Scheitern der Phantasie Großdeutschland nach dem ersten Weltkrieg, weitaus schlechter verdaut haben als das Ausscheiden der Niederländer und Schweizer aus dem Reichsverband im 17.Jahrhundert. Oder sie brauchen eben noch 200 weitere Jahre bis sie den Österreichern eine eigene Identität erlauben.
Der Wanderer muß nicht nur den Weg, sondern auch den Horizont dahinter sehen.

Beitrag von Private_S »

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Kommt Zeit, kommt Untertitel.

Beitrag von Jorrig »

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Im Zweifelsfall immer für die maximale Reichsausdehnung. Das machen doch alle so, auch Ungarn, Italiener usw. Wie soll man denn sonst noch zukünftige Kriege rechtfertigen?
Ihr habt übrigens Mallorca vergessen und die Kanaren. Rumänien könnt Ihr streichen, die Deutschsprachigen von dort sind alle weg.
Man könnte Nationalität aber natürlich auch anders definieren, wie z.B. Belgier oder Schweizer. Das geht aber nicht so leicht in jedermanns Kopf.

Beitrag von H34DHUN73R »

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Ein Grundgedanke der EU ist doch, dass es ziemlich egal ist, in welchem Land man lebt, da die EU die gemeinsame Klammer bildet.
Zugegebenermaßen ziemlich in Vergessenheit geraten
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Beitrag von Warsteiner »

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Klammer ist genau das richtige Wort für die EU. :)

Beitrag von 123 »

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Wäscheklammer? Wundklammer? Büroklammer? ...

Beitrag von Jerobeam II. »

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Warsteiner hat geschrieben:Klammer ist genau das richtige Wort für die EU. :)
Zumindest nicht so fest wie andere Klammern (gemeinsames Blut, Religion, Kultur ... ). :)
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Aurelius Augustinus.

Beitrag von Private_S »

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Das ging ja ziemlich fix. Hofer hat seine Niederlage erklärt.
https://mobile.twitter.com/norbertghofe ... wsrc%5Etfw

Beitrag von Thomasius »

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Auch wenn uns in Deutschland die Wahl nur indirekt betrifft sind wir erleichtert. :feier:

Beitrag von [Gast] »

[Gast]

Auch wenns keiner glaubt, besser wird es sein für Österreich, insbesondere, wenn 2018 die FPÖ-ÖVP Koalition unter Strache kommt, kann man froh sein, wenn der Hofburg nicht auch die blaue Fahne weht.

46% für FPÖ + das Desaster des gesamten Wahlprozesses sind dennoch nichts zum glücklich sein. Die "Freiheitlichen" in Europa wachsen weiter und irgendwann müssen wir dann einen Kanzler Höcke, eine Familienministerin Storch und einen Chefstrategen Kubischek ertragen.

Beitrag von Strategienordi »

Strategienordi
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Die Freiheitlichen? Muss man diese euphemistische Selbstbezeichnung übernehmen? Die FPÖ wurde von hohen SS-Offizieren geführt, hatte nur kurz ein liberales Intermezzo, ist ihrem NS-orientierten Kern aber immer treu geblieben.

Beitrag von H34DHUN73R »

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Soweit es Uns angeht, muss er nichts erklären - Hauptsache er kriecht wieder unter irgendeinen Stein :)
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Beitrag von [Gast] »

[Gast]

Strategienordi hat geschrieben:Die Freiheitlichen? Muss man diese euphemistische Selbstbezeichnung übernehmen? Die FPÖ wurde von hohen SS-Offizieren geführt, hatte nur kurz ein liberales Intermezzo, ist ihrem NS-orientierten Kern aber immer treu geblieben.
Die " " stehen dort nicht ohne Grund.

Beitrag von [B@W] Abominus »

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Ist doch schön, dass mal ein Grüner was zu sagen hat. Vielleicht klappt das demnächst auch mal Heim im Reich.
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Beitrag von H34DHUN73R »

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Naja, reden darf er schon als Bundespräsi, muss ja keiner zuhören.
Oder läuft das in Österreich anders als "im Reich"?
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