Wettlauf nach Tunis (Pickett vs. Ammann)
- Cfant
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Sorry, kann derzeit nur ab und an reingucken und konnte daher nicht früher antworten: Das hat dankenswerterweise ja der edle Blücher übernommen
Noch ein Tipp: Es lohnt sich auch, vor Auslösen einer KAmpfrunde die Artillerie auf Reserve zu setzen. So feuert sie in der Kampfrunde mit, wenn Ihr aber ein ETE erleidet, ist sie auch im Zug des Gegners einsatzbereit. Habt Ihr aber kein ETE, könnt Ihr sie normal weiterbewegen.
- George Pickett
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Ja, wir versuchen immer die Artillerie vor Rundenende auf taktische Reserve zu stellen. Da wir zur Zeit keine anderen Aktionen/Angriffe ausführen (womit auch
) beschießen wir erst einmal eine gegnerische Einheit, da es im Normalfall ja dann noch eine Restrundenzeit gibt, in der wir die Artillerie dann wieder auf taktische Reserve umstellen.
- George Pickett
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Wettlauf nach Tunis
Lagerbericht des XC. Armeekorps vom 22. bis 24. November 1942 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd
I. Ausgangslage
Verstärkungen
Division "von Broich"
Hier blieb es vorwiegend ruhig. Es wird erwartet, dass der Feind in den nächsten Tagen bis zu den Stellungen an der Mittelmeerküste aufschließen wird. Damit würden sie von der Küste bis nach Bedja über eine durchgehende Frontlinie verfügen. Die Division verstärkt weiterhin ihre Stellungen und gräbt sich weiter ein.

Kampfgruppe "Koch"
Das 92. Regiment der italienischen Division "Superga" bezog an der linken Flanke der Division "von Broich" Stellung. Die 1. und 557. italienische Sturmgeschützabteilung wurden aus der Front herausgezogen und bilden nun bewegliche Reserven. Die italienischen Fallschirmjäger schließen die Lücke zum II./FJR 5, welches sich nach der Sprengung der Brücke über den Medjerda auf das Ostufer des Flusses abgesetzt hat. Die schwere Panzerabteilung 501 steht hinter den Fallschirmjägern als Eingreifreserve bereit. Sie verfügt zur Zeit über 19 Tiger-Panzer und 23 Panzerkampfwagen III. Bei Testour hat das I./FJR 5 ebenfalls die Brücke über den Silianah gesprengt und hat bei Testour neue Verteidigungsstellungen bezogen.

II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
Auch die feindlichen Bodentruppen verhielten sich weitestgehend ruhig. Südlich von Bedja hat der Feind die 6. britische Panzerdivision in die Front eingeschoben. Somit verfügt er hier über ein beträchtliches Offensivpotential, dem im Augenblick immer noch eine improvisierte deutsch/italienische Frontlinie gegenüber steht. Bei Testour konnte ebenfalls Fühlung mit Feindverbänden der 78. brit. ID hergestellt werden.
Die Luftaufklärung meldet Truppenbewegungen in unbekannter Stärke südwärts, und zwar bei Ksour und Tebessa. Hierbei handelt es sich vermutlich um US-Verbände, da sie in Nordtunesien bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind. Weiter westlich, bei Bin Beida, wurde motorisierte US-Infanterie aufgeklärt. Diese Entwicklung muss weiter beobachtet werden. Sollten diese Verbände nach Osten schwenken läuft die Panzerarmee Afrika Gefahr abgeschnitten zu werden.

Die Luftaufklärung meldet Truppenbewegungen in unbekannter Stärke südwärts, und zwar bei Ksour und Tebessa. Hierbei handelt es sich vermutlich um US-Verbände, da sie in Nordtunesien bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind. Weiter westlich, bei Bin Beida, wurde motorisierte US-Infanterie aufgeklärt. Diese Entwicklung muss weiter beobachtet werden. Sollten diese Verbände nach Osten schwenken läuft die Panzerarmee Afrika Gefahr abgeschnitten zu werden.

III. Luftlage
Erneut griffen britische und amerikanische Flugzeuge unsere Flugfelder bei Tunis an. In den letzten drei Tagen verloren deutsche und italienische Staffeln insgesamt 131 Maschinen. Die Feindverluste beliefen sich auf 137 Maschinen. Es erscheint klar, dass die Alliierten schnellstmöglich die Luftüberlegenheit über Tunesien erringen wollen. Der Verschleiß der Staffeln ist enorm und kann nicht annähernd im erforderlichen Maße kompensiert werden.
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General der Panzertruppe Nehring
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(vorl. Befehlshaber Tunesien)
- George Pickett
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Wettlauf nach Tunis
Lagerbericht des XC. Armeekorps vom 25. bis 28. November 1942 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd
I. Ausgangslage
Verstärkungen
Division "von "Broich"
Keine Meldungen über Kampfhandlungen aus dem Divisionsabschnitt. Es wird weiterhin an der Verstärkung der Stellungen und Befestigungen gearbeitet.
Kampfgruppe "Koch"
Die Divisionsartillerie der Division "Superga" hat die Frontlinie erreicht und die drei Abteilungen gehen in Stellung. Erste Teile der 10. Panzerdivision erreichen den Abschnitt der Kampfgruppe und verstärken die Linie. Somit ist es gelungen, von der Küste bis nach Testour eine durchgehende und halbwegs starke Verteidigungslinie zu etablieren. Die Aufklärungsabteilung der 10. Panzerdivision wurde in Richtung Kesra in Marsch gesetzt um weitere Informationen über die, vermutlich amerikanischen, Verbände in Mittel- und Südtunesien zu erhalten.


II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
In Nordtunesien führt der Feind lediglich Umgruppierungen durch und führt weitere britische Kräfte an die Front heran. In Mitteltunesien droht sich eine Krise zu entwickeln. In zwei Stoßkeilen rückt der Feind nun nach Südosten in Richtung Küste vor. Der nördliche Stoßkeil steht kurz vor dem Oberlauf des Silianah bei Maktar. Der südliche Stoßkeil hält, von Tebessa kommend, auf den Kasserine-Pass zu. Da weder die Feindstärke bekannt ist, noch eigene Kräfte zur Verfügung stehen um sich dem Feind entgegenzustellen, droht hier eine ernste Krise.


III. Luftlage
Die feindliche Luftwaffe hat in den letzten Tagen ihre Offensive gegen unsere Flugplätze bei Tunis fortgesetzt. Trotz erbitterter Gegenwehr der deutschen und italienischen Piloten, die insgesamt 64 Maschinen abschießen oder beschädigen konnten, sind die deutschen und italienischen Staffeln nach weiteren 77 eigenen Verlusten nicht mehr einsatzbereit und wurden aufgelöst. Somit ist festzustellen, dass der Feind augenblicklich in Tunesien über die absolute Luftherrschaft verfügt.
Gezeichnet
General der Panzertruppe Nehring
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- George Pickett
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Wettlauf nach Tunis

"Sorgen Sie dafür, dass die Kreuzung für die Fahrzeuge in Ost-West Richtung frei bleibt!" Der Feldjäger nickte genervt und wies seine Männer an, die Nord-Süd Achse zu sperren. Im Geiste hakte Hauptmann Lauck diesen Punkt ab und setzte sich wieder in den Kübel. "Zum Flugplatz, Schmidt!" Der Gefreite startete den Motor und drängelte sich noch vor den ersten Panzern der 10. Panzerdivision, die gerade im Hafen von Tunis entladen wurden, auf die Straße nach Westen.

Hauptmann Lauck fühlte sich wie ein Kindermädchen. Seit Tagen war er im Stab des XC. Armeekorps "zbV", was nichts anderes bedeutete als das er für jeden Mist, den andere nicht regeln wollten, herhalten musste. In diesem Falle musste er die Verlegung der ankommende Teile der 10. Panzerdivision an die zugewiesenen Frontabschnitte überwachen. Das die schweren Verbände der Division per Schiff und die leichten per Flugzeug eintrafen, machte seine Arbeit nicht einfacher. Den ganzen Tag schon jagte er im Kübel von einem Ort zum anderen. Manchmal wünschte er sich regelrecht an die Front zurück. Auch wenn er wusste, dass das ein mehr als unvernünftiger Gedanke war.
Hupend versuchte sein Fahrer sich auf den vollgestopften Straßen Platz zu verschaffen. Fliegende Händler hielten immer wieder Fahrzeuge und Marschkolonnen auf um ihre Waren feilzubieten, was jeden Verlegungsplan ad absurdum führte. Der Verkehr kam zum erliegen und Hauptmann Lauck nestelte nach seinen Zigaretten in der Brusttasche. Überhaupt lebte er in den letzten Tagen nur noch von Nikotin. Er reichte seinem Fahrer ebenfalls eine Zigarette, die er dankend annahm. Sie sahen sich schicksalsergeben das chaotische Treiben an, als es weiter im Westen grollte und schwarze Rauchwolken aufstiegen. Nur wenige Sekunden später jagten britische Jäger im Tiefflug über ihnen hinweg. Genau konnte er die Kokarde auf den Tragflächen der Spitfire-Jäger erkennen. "Das kommt vom Flugplatz!" Mit offenem Mund starrte sein Fahrer auf die immer höher aufsteigenden Rauchwolken. Jetzt begann auch eigene Flak am Flugplatz zu feuern. Das Geräusch der 8,8cm Flak war unverkennbar.

Als sie eine halbe Stunde später endlich am Flugplatz eintrafen, sahen sie die angerichteten Verwüstungen. Die alten Hangars brannten lichterloh und das provisorische Treibstoffdepot hatte sich in Luft aufgelöst. Dort, wo es noch heute morgen stand, gähnte ein tiefer, schwarzer Krater. Überall lagen die Reste von ausgebrannten und zerfetzten Flugzeugen. Sanitäter versuchten sich um die verwundeten zu kümmern. Dantes Inferno konnte nicht schlimmer sein.

"Wo sind denn unsere Jäger?" fragte Hauptmann Lauck sich selber. "Jäger? Es gibt keine Jäger mehr!" Er drehte sich abrupt um und sah einen Feldwebel der Luftwaffe. Das Fliegerabzeichen zeichnete ihn als Piloten aus. Er war rußgeschwärzt und sein linker Arm war frisch bandagiert. "Die Reste unserer Jäger liegen quer über Nordtunesien verteilt im Wüstensand..."
- Cfant
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Eine undankbare Aufgabe, scheint es, die Ihr übernommen habt
Aber ein sehr schöner AAR.
Ihr habt ein schweres PzBt auf L, also lokale Reserve. Damit greift es nicht nur bei angrenzenden Hexfeldern ein, sondern auch weiter entfernten, wenn es in Reichweite ist. Das bedeutet aber auch, dass es vielleicht irgendwo eingreift, wo es sinnlos ist, oder gar nicht, weil es zu spät kommt. Und verbraucht nebenbei mehr Supply bei längeren Wegen. Den Einsatz von L würde ich sehr genau abwägen, meiner Meinung nach ist das nur in Ausnahmefällen sinnvoll
Ihr habt ein schweres PzBt auf L, also lokale Reserve. Damit greift es nicht nur bei angrenzenden Hexfeldern ein, sondern auch weiter entfernten, wenn es in Reichweite ist. Das bedeutet aber auch, dass es vielleicht irgendwo eingreift, wo es sinnlos ist, oder gar nicht, weil es zu spät kommt. Und verbraucht nebenbei mehr Supply bei längeren Wegen. Den Einsatz von L würde ich sehr genau abwägen, meiner Meinung nach ist das nur in Ausnahmefällen sinnvoll
- George Pickett
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- George Pickett
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Wettlauf nach Tunis
Lagebericht des XC. Armeekorps vom 29. November bis 01. Dezember 1942 zur Vorlage beim Oberbefehlshaber Süd
I. Ausgangslage
Verstärkungen
Division "von Broich"
An der Front herrscht weiterhin Ruhe. Die eigenen Verbände sind inzwischen gut verschanzt, so das die unmittelbare Gefahr eines feindlichen Einbruchs nicht akut erscheint. Die Divisionsartillerie tastete mehrmals die Feindstellungen an der Küste ab und fügte dem Feind leichte Verluste zu. Diese Feuerschläge wurden nur auf Grund der sehr guten Versorgungslage der Artillerieabteilung durchgeführt. Ansonsten erhält die Artillerie nur Feuererlaubnis um die Abwehr feindlicher Angriffe zu unterstützen.


Kampfgruppe "Koch"
Hier wird die Front durch Teile der 10. Panzerdivision verstärkt. Die schwere Flakabteilung der 10. Panzerdivision bezieht in Medjez el Bab Stellung. Ansonsten wenig Bewegung im Bereich der Kampfgruppe. In Mitteltunesien, bei Kesra, hat die Aufklärungsabteilung der 10. Panzerdivision eine provisorische Verteidigungsstellung bezogen um den feindlichen Vormarsch abzubremsen. Ohne Verstärkungen steht die Abteilung jedoch auf verlorenem Posten.


II. Feindliche Truppenbewegungen/Aktionen
Im Raum südlich Testour schiebt sich britische Infanterie nach Osten vor und bedroht die linke Flanke der Kampfgruppe. In Mitteltunesien hat der Feind Marktar eingenommen, ist aber ansonsten nicht weiter vorgerückt. Der südliche Stoßkeil der Alliierten hingegen ist über Kasserine weiter bis in den Raum östlich Sbeitla vorgedrungen. Es wird vermutet, dass diese Feindverbände den Auftrag haben, die wichtige Hafenstadt Sfax einzunehmen und dann nach Süden entlang der Küstenstraße nach Gabes vorzustoßen. Damit wäre die noch in Lybien stehende Panzerarmee Afrika in höchster Gefahr.


III. Luftlage
Keine feindlichen Luftangriffe in den letzten Tagen. Jedoch ist der Luftwaffenführung eine unnötige Fehleinschätzung unterlaufen. Sie setzten die gerade erst nach Tunis verlegten Maschinen zu einem Luftangriff auf den Flugplatz der algerischen Hafenstadt Bone an, welcher unnötig hohe Verluste forderte. Die Heeresführung hat der Luftwaffe dringend angeraten, die wenigen zur Verfügung stehenden Maschinen zur Sicherung des eigenen Luftraumes und zur Unterstützung der Fronttruppen einzusetzen und strategische Bombenangriffe zu unterlassen.

Der Wetterdienst meldet ein baldiges Umschlagen des Wetters. Es muss mit heftigen Regenfällen und einem Temperatursturz gerechnet werden. Truppenbewegungen und Nachschub werden auf Grund der meist unbefestigten Straßen teilweise zum erliegen kommen und zu Engpässen führen. Alle Einheiten werden aufgefordert, sich entsprechend vorzubereiten.

Der Wetterdienst meldet ein baldiges Umschlagen des Wetters. Es muss mit heftigen Regenfällen und einem Temperatursturz gerechnet werden. Truppenbewegungen und Nachschub werden auf Grund der meist unbefestigten Straßen teilweise zum erliegen kommen und zu Engpässen führen. Alle Einheiten werden aufgefordert, sich entsprechend vorzubereiten.
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General der Panzertruppe Nehring
Kommandeur XC. Armeekorps
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- oberst_klink
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Er weiß doch sicher was man mit der Taste 'I' aufgezeigt bekommt; wenn ich mich nicht irre unterstützt die Artillerie auch Felder die weiter entfernt sind; aber auch hier gibt es auch bei mir noch Irrungen und Wirrungen. Wo ist Meister Plankalkül wenn man ihn mal wieder gebrauchen könnte...Cfant hat geschrieben:Hüstel, auf die Gefahr hin, pingelig zu erscheinen: Eure 3 Ari-Einheiten auf T werden nur bei angrenzenden Feldern eingreifen; die Front ist aber 2-3 Felder entfernt. Da wäre vielleicht L doch besser![]()

Klink, Oberst
P.S. Am besten im SitRep oder im Toaw.log nachschauen werter George; dort sieht man ob die Ari geballert hat.
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- George Pickett
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- George Pickett
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Wettlauf nach Tunis

Verschwitzt und müde stieg Hauptmann Lauck aus dem Kübel. Es dämmerte bereits, da in diesen Breiten früh die Sonne unterging. Gerne hätte er sich auf sein Klappbett geschmissen und nur noch geschlafen, aber General Nehring persönlich wollte ihn noch sprechen. So stieg er die breiten Stufen zum ehemaligen amerikanischen Konsulat hoch und lies seine Papiere am Eingang kontrollieren. Das große Foyer lag im halbdunkel. Nur dort, wo ein paar Schreibtische standen, leuchtete einsam eine Tischlampe und das rattern einer Schreibmaschine kündete davon, das auch in der afrikanischen Wüste preußische Ordnung regierte.
Im zweiten Stock angekommen, meldete er sich im Vorzimmer des Generals an. Er wurde informiert, dass General Nehring noch in einer Besprechung weile und das er warten müsse. So setzte er sich auf eine abgenutzte und staubige Couch und kramte seine Zigaretten hervor. Auf dem niedrigen Holztisch stand eine Karaffe Wasser, aus der er sich gerne bediente. Es war andächtig still. Nur hin und wieder hörte man auf dem Flur leise Stimmen oder den Widerhall von Schritten. Im Nebenraum wurde es plötzlich lauter und die große Tür wurde geöffnet. General Nehring, sein Adjutant und ein italienischer Oberst kamen aus dem Raum und reichten sich die Hände. Hauptmann Lauck erhob sich und stand still. Der italienische Oberst verlies das Vorzimmer und General Nehring kam auf ihn zu. "Hauptmann Lauck, gut, dass Sie es noch geschafft haben. Kommen Sie in mein Büro."
Der General setzte sich hinter einen massiven Eiche-Schreibtisch, hinter dem vielleicht früher der amerikanische Konsul gesessen hatte, und bedeutete ihm, auf einem der Stühle vor dem Tisch Platz zu nehmen. Er kramte in einer Mappe, die er aus einer Schublade geholt hatte und sah dann Hauptmann Lauck an. "Nun, Herr Hauptmann. Egal, wie fern die Heimat auch ist, die Bürokratie holt einen immer ein." Er hielt einen grauen Umschlag hoch. "Vom Heerespersonalamt..." General Nehring blickte Hauptmann Lauck vielsagend an, welcher neugierig wurde. Von diesem Amt kamen Versetzungsbefehle, Lehrgangsaufforderungen und... "Ich lese Ihnen mal vor." Der General holte ein Blatt aus dem bereits geöffneten Umschlag und entfaltete es.
"Hauptmann Lauck, zur Zeit zbV beim XC. Armeekorps in Tunis, wird mit Wirkung zum 01. Dezember 1942 zum Major befördert."
General Nehring stand auf, kam um den Schreibtisch herum und reichte Hauptmann Lauck die Hand. "Ich beglückwünsche Sie, Major Lauck. Das Schreiben kam ja noch rechtzeitig. In ein paar Stunden ist der 01. Dezember ja schon vorbei." Angenehm überrascht nahm Major Lauck die ihm dargebotene Hand. "Nun kommen wir zu einer unangenehmen Angelegenheit..." General Nehring setzte sich auf den freien Stuhl vor dem Schreibtisch. Major Lauck sah den General fragend an. "Unangenehm für mich" ergänzte der General. "Ich schätze Sie sehr, Lauck. In den letzten Wochen haben Sie gute Arbeit geleistet und geholfen, das Chaos hier zu beseitigen und ich hätte Sie gerne weiter in meinem Stab...aber die Lage erfordert, dass Sie uns verlassen." Major Lauck wartete gespannt darauf, was jetzt kommen mochte.
"Major Peltz, der Kommandeur des I./Panzergrenadierregiment 69, hat sich vor dem Abflug nach Tunis das Schlüsselbein gebrochen. Adäquater Ersatz stand in Sizilien nicht zur Verfügung und Sie verfügen ja über langjährige Fronterfahrung, unter anderem als Kompaniechef und stellvertretender Bataillonskommandeur." Der General stand nun auf und Major Lauck folgte seinem Beispiel. "Sie übernehmen das Kommando über das I./PzGren.Reg. 69 und gehören von nun an zur 10. Panzerdivision..."
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Um die Artillerie-Sache mal zu klären..George Pickett hat geschrieben:Es ist beruhigend, dass auch die erfahrenen Spieler sich nicht immer sicher sind. Hoffentlich kommt es noch zu einer Lösung des Rätsels.![]()
Die Ari die Cfant auf Euem Screenshot ausgemacht hat ist wohl die Divisionsartillerie der 10. Pz.Div. nehm ich an. Die hat eine Reichweite von 3 Hexfeldern (10.5cm) bzw. 5 Hexfeldern (15cm). Somit ist die Front gedeckt.
Auf L stellen bringt bei Ari nix. Soviel ich weiss unterstützt sie dann nicht, kann mich aber auch irren, denn ich setzte meine Ari nie auf L und weiß es daher nicht. Vergeßt L für die Ari lieber wieder ganz schnell.
Was bei defensiver Ari-Unterstützung noch zu beachten wäre, ist die Kooperation. Es werden nur frei kooperierende eigene Einheiten unterstützt. Im Szenario ist die 10. Pz.Div. auf "interne Kooperation" gesetzt. Das heisst dass nur Einheiten der eigenen Formation unterstützt werden oder solche von Formationen, die entweder "freie/unbegrenzte (oder wie es in der deutschen Version auch immer heissen mag..) Kooperation" haben (z.Bsp. das SM Rgto Marine) oder aufgrund von Farbenkombination und Kooperationsebene mit der 10. Pz.Div. kooperieren können, was im Szenario (bis jetzt) nicht zutrifft (es wäre eine Formation mit derselben Farb-Kombi auf Army Support oder eine mit derselben Counter-Farbe aber anderer Symbolfarbe auf Force Support).
- plankalkül
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