Bassewitz hat geschrieben:Gab es eine Koalition gegen Euch?
Wir konnten diesbezüglich nichts feststellen. Ein Fahnensysymbol mit einem senkrechten Schwert wurde jedenfalls in unserer Diploansicht nicht angezeigt.
Der Spieß dreht sich
Der Süden Südamerikas ist mittlerweile komplett von Portugal erobert. Im Norden befreien die Portugiesen unsere eroberten Gebiete nachdem sie unsere Armee in einer kurzen Schlacht nieder gemetzelt hatten. Außerdem machen portugiesische Schiffe die Gewässer unsicher und wir können nichts dagegen tun, entblösten wir dadurch doch unsere Heimat. Die Holländer machen sich das zu Nutze und fallen in Guantanamo ein.
In Europa wagen die Spanier unterstützt durch die Franzosen einen neuen Angriff auf Britannien. Diesmal möchten sie auf den Western Islands anlanden. Wir hatten zuvor unsere Streitmacht der Admiralität in zwei Verbäne aufgeteilt. EIne Große und schnelle Eingreiftruppe, die momentan in Western Island vor Anker liegt und eine kleinere aber durchschlagskräftige Armada, zurzeit in Cornwall, bestehend nur aus Galleonen und Karacken.
Mit der schnellen Eingriffstruppe wollten wir kleinere Flottenverbände des Gegners jagen. Unser Schachzug geht leider nicht auf, im Gegenteil nun sind wir Handlungsunfähig, weil unterlegen. Unsere Schlachtschiffe sind zu langsam, als dass wir Sie rechtzeitig vor Ort hätten...
Abwarten und Tee trinken, eine Angewohnheit, welche wir uns nun zu Eigen machen. Jahre später wird dies als eine Eigenschaft der Engländer in die Geschichte eingehen.
Nadelstiche können wir nur noch einmal gegen die Niederlande anbringen, bei denen die Kreigsmüdigkeit langsam bedrohliche Ausmaße annimmt und das ohne zählbaren Erfolg für die selbst.
Das ist wohl der Hauptgrund dass die Käselaibe uns aus heiterem Himmel einen weißen Frieden anboten.
Die Western Islands sind zu diesem Zeitpunkt bereits mit einer Riesenstreitmacht erobert worden.
Wir heben im ganzen Land Truppen aus um eine Ausbreitung auf die große Insel zu vermeiden. Die Seeschlacht im Bild konnte gewonnen werden, allerdings wurden nur wenige kleine Schiffe versenkt, was den Gegner nicht wirklich schwächt.
Frankreich hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits unsere Provinzen in Nordamerika angeeignet. Wir sind machtlos.
Wir nähern uns unterdessen der Entscheidungsschlacht um Großbritannien. Truppen sind nun verfügbar und wir wollen den Spaniern zeigen was eine Harke ist. Unsere nun wieder vereinigte Flotte macht sich auf den Weg in den Nord Kanal um den hoffentlich unterlegenen Iberern die Flucht in die Highlands zu vermasseln. Ende November des Jahres 1605 ist der Zeitpunkt der Schlacht gekommen...
... und wir sind siegreich! Denkbar knapp zwar, aber das wird in den Geschichtsbüchern nicht mehr erwähnt werden.
In der Folge können wir einen Separatfrieden mit Spanien aushandeln. Sie akzeptieren, genau wie Holland, einen weißen Frieden. Wir verzichten auf etwaige Forderungen um die große gegnerische Nation aus diesem Krieg zu entfernen.
Die Spanier willigen ein, es verbleiben also nur noch Portugal, Frankreich und ...
... (was soll das?) Schweden?!?!?
Da freuen wir uns über ein nahezu ausgeglichenes restliches Kriegsgeschehen und müssen feststellen, dass unsere Feinde scheinbar mühelos frische Bündnisse und gar Kriegsbeteiligungen diplomatisch verhandeln können. Uns gelingt dies unter drößten Anstrengungen nämlich nicht. Keiner möchte mit uns paktieren. Wir ärgern uns schwarz!
Uns bleibt nichts anderes übrig, als den Hintern zusammen zu petzen und weiterhin zu kämpfen. Im Kanal können wir eine französische Armada stellen und schlagen. Dabei gelingt es uns ein paar Boote zu kapern. Schweden ist zur See aber ebenfalls nicht zu unterschätzen, so setzen wir unsere Friedensbemühungen mit den Bündnispartnern Portugals fort.
Der nächste ist Frankreich. Ihnen bieten wir Alabama an, damit sie nun eine direkte Verbindung ihrer versprengten Provinzen in Nordamerika haben. Ein erstes Angebot schlagen sie trotz grünen Signals aus...
Beim zweiten versuch legen wir noch 40 Dukaten drauf und sie akzeptieren. Die Kohle trifft uns hart, obwohl es sich hierbei nur um einen geringen Betrag handelt, aber wir müssen in wenigen Monaten ein Darlehen zurück zahlen und können das Gold momentan nicht aufbringen. Egal, eine Kriegspartei weniger.
Erstaunlicher Weise zieht sich auch Schweden wieder aus dem Krieg zurück, ohne das wir oder sie über einen Frieden verhandelt haben. Was soll´s uns ist es egal, wir sind nun alleine mit den Portugiesen im Krieg und nun können wir es den Größenwahnsinnigen heimzahlen und das Verhältnis wieder gerade rücken.
Wir verschiffen unsere Truppen nun nach Portugal. Die ihrerseits haben ihre kompletten Regimenter in die Karibik verfrachtet um die von usn eroberten Provinzen zu befreien. Dort sitzen sie fest, denn wir blockieren die portugiesische Armada in derem Hafen. Ein Auslaufen ist nicht im Rahmen des Möglichen, denn wir sind zahlenmäßig mehr als doppelt überlegen.
So erobern wir vier Provinzen Portugals auf der iberischen Halbinsel bevor sie einen von uns aufdiktierten Frieden zustimmen. Die lächerlichen Friedensangebote von portugiesischer Seite lehnen wir selbstverständlich alle ab. Wir wolle ndie Hunde schon ein wenig zappeln sehen.
Am 16. Februar 1611 ist der Krieg endlich vorrüber.
Aus diesem Krieg nehmen wir mit, dass wir zur See noch nicht stark genug sind, wenn es gegen mehrere Parteien zugleich geht. Wir beschließen unsere Marine weiter zu stärken und auszubauen. Ein Strategiepapier wird entwickelt und die erste Maßnahmen eingeleitet...
Nachtrag: Wir stellen fest, das Schweden von Frankreich aus in einer Persoalunion gefürt wurde. Das erklärt den plötzlichen Kriegseintritt und auch den unerwarteten Kriegsaustritt...