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Verfasst: So 16.06.2013, 15:49
von Frisiercreme
Es gibt viel zu tun, plündern wir es!
Im Dezember 1661 nehmen wir wieder die harte Arbeit als Pirat auf. Wir treffen den Gouverneur von Eleuthera und dieser hat keine guten Neuigkeiten:
Noch immer Friede mit Spanien, eine Katastrophe. Wir müssen uns jetzt entscheiden, ob wir nicht doch Franzosen oder Holländer angreifen. Zwar sind wir reich und haben ein feines Skelett in der Höhle, aber wir sind ein popeliger englischer Fähnrich, sonst nichts. Um an höhere Ränge und schließlich Adelstitel zu gelangen müssen wir uns in einem Krieg nützlich machen.
Während uns all dies durch den Kopf geht, kommt artig die Tochter des Gouverneurs um die Ecke.
Wir wollen es bei der üblichen Konversation belassen, stellen aber dann fest, dass uns die Frau verfallen ist.

Dazu sollten wir ein paar Worte verlieren. Pirates! ist nicht nur ein Piratenspiel, sondern auch eine ausgezeichnete Simulation weiblichen Denkens. Ein Ziel im Spiel ist es, eine Frau fürs Leben zu finden. Diese Frauen können wir aber nur überzeugen, wenn wir genug Geld, Titel und Land besitzen, alles andere ist unerheblich.
Wir verlassen Eleuthera und lassen ein gebrochenes Herz zurück. Wir setzen Kurs auf die kleinen Antillen, um dort in den Kaperkrieg gegen Frankreich oder Holland einzusteigen. Auf dem Weg dorthin können wir den alten Piraten Colonel Raynale stellen und gefangennehmen.
Kurz bevor uns das Essen ausgeht legen wir in St. Kitts an
und der Gouverneur hat ausgezeichnete Nachrichten: Krieg mit Spanien! YAAAARRRRR!
Im Freudentaumel macht es uns nichts aus, dass Colonel Raynale beim Ablegen über Bord hüpft.

Verfasst: So 16.06.2013, 16:05
von Frisiercreme
-Unterbrechung-
Mr. Angelo stand an der Reling und sah auf das langsam im Dunst verschwindende St. Kitts. Was war nicht alles geschehen seit er vor zwei Jahren hier ablegte?
Er wurde sentimental und dachte an die Lieder seiner Kindheit und fragte sich noch immer, wie diese ganzen Menschen eigentlich zu unterscheiden waren. Angelos Vater musste ein Genie sein, wer kann sich so viele Namen merken? Und wieso hatten alle immer den Mund offen?
Plötzlich wurde er wieder nüchtern, diese ganzen Leute musste er einsammeln! Es galt, keine Zeit zu verlieren! Aber es würde ihm sicherlich leichter fallen, wenn er ein paar motivierende Seefahrtslieder zu hören bekam.
Verfasst: So 16.06.2013, 16:44
von H34DHUN73R
UUiii - das gute alte Pirates, da waren Wir ja fast noch jung, seinerzeit

Na, Mast- und Schotbruch, werter Frisiercreme

Verfasst: So 16.06.2013, 16:45
von Frisiercreme
Die rote Sonne von Barbados(box)
Unser Ziel ist die spanische Stadt Margarita, dort haben wir endlich die Gelegenheit Profitgier mir politischem Vorteil zu verbinden
Die Spanier dort haben es versäumt, den Hafen durch ein Fort zu schützen. Das nutzen wir, um zunächst friedlich einzulaufen und den Gouverneur nach der Lage zu befragen
Das Bündnis mit Frankreich besteht also fort, ärgerlich. Nun ja, wir verabschieden uns höflich und richten Grüße an die Frau Gemahlin aus, verlassen die Stadt, wenden noch im Hafenbecken. Dieses Mal haben wir kriegerische Absichten.
Nach kurzem Fechtkampf wird die Stadt geplündert, es hat sich gelohnt.
Und weil das so gut geklappt hat, fahren wir schnell nach Trinidad und verfahren dort entsprechend.
Nun geht es zurück nach Barbados, dort lassen wir uns befördern
die Krone schenkt uns sogar Land!
Und der nächste Kidnapper wird uns ebenfalls vorgestellt
Ein wirklich guter Tag. Wir gehen in die Kneipen und es stellt sich heraus, dass wir mittlerweile nicht nur die Herzen von Gouverneurstöchtern brechen können, nein, auch die Kellnerinnen können uns nicht mehr widerstehen.
Wir trinken ein paar Getränke mit Schirmchen im Glas und schauen in den Himmel. Ach, Barbados!
Verfasst: So 16.06.2013, 16:46
von Cfant
Könnte man nach erfolgreichen Fahrten nicht ein paar Handelsfahrten machen, wenn die Crew schon sehr unzufrieden ist? Um Desertionen zu fördern und so mehr Gold beim Aufteilen zu bekommen? Spoiler
Mit anderen Worten: Weiß man ungefähr, wann ne Meuterei ausbricht? Es ist halt schon so lange her, dass ich Pirates gespielt hab.
Verfasst: So 16.06.2013, 16:55
von Frisiercreme
Leider nein. Es ist so:
Der eigene Anteil an der Beute ist festgeschrieben und hängt vom Schwierigkeitsgrad ab, es handelt sich um einen festen Prozentsatz. Daher macht es keinen Sinn, kurz vor dem Aufteilen der Beute noch die Leute irgendwo zu verheizen, der eigene Anteil steigt dadurch nicht.
Ausserdem nehmen die Leute, die desertieren ihren Anteil an Gold mit, was wieder unsere eigene ausgezahlte Summe schmälert. Also ist auch das kein gangbarer Weg.
Man weiß jedoch ungefähr, wann die Leute meutern wollen und man sollte dann tunlichst die Beute vorher aufteilen, denn dann wird die Besatzung entlassen.
Verfasst: So 16.06.2013, 17:29
von Frisiercreme
Routine
Wir jagen also dem nächsten Spanier hinterher und nehmen Kurs auf den Golf von Maracaibo und Gibraltar. Beim obligatorischem Zwischenstopp in Curacao erhalten wir ein hübsches Sümmchen an Lösegeld für eine unsere Geiseln
trotzdem ist dieser Mob von Besatzung schon wieder sauer, weiß denn niemand hier unsere Bemühungen zu schätzen?

Und 27 sind wir auch!
Wir erreichen Gibraltar, plündern es ordnungsgemäß und schnitzen den bösen Spanier zusammen.
Zur Belohnung erhalten wir die Karte des Aufenthaltsortes unseres Vaters:
Das kommt uns bekannt vor, also wieder los nach Florida.
Verfasst: So 16.06.2013, 18:01
von Frisiercreme
Meuterei
Der Entschluss ist, nicht auf direktem Wege dorthin zu fahren, sondern zuerst noch Rio de la Hacha und Santa Marta zu plündern.
Das funktioniert ganz gut und ist auch sehr einträglich, doch irgendetwas stimmt mit der Crew nicht.
Trotzdem laufen wir Port Royale an, werden befödert
und nehmen eine Mission des Gouverneurs an
Doch als wir die Stadt wieder verlassen erleiden wir einen Schock:
68 Männer sind desertiert! Das ist infam. Trotzdem segeln wir weiter in Richtung Florida. Doch vor der Küste Kubas geschieht es, Meuterei!
Zwar können wir den Rädelsführer niederfechten, aber die Lage ist so angespannt, dass wir Eleuthera anlaufen müssen, um dort die Beute aufzuteilen.
Das haben die Aufrührer jetzt davon, der materielle Gewinn ist nicht nennenswert.
Verfasst: So 16.06.2013, 19:57
von Taurus
Ach ja, Pirates!!!!! (seufz)
Hat uns lange unterhalten "damals"; wir durften mit der netten Amiga-Version in See stechen. Da gabs noch richtig tolle Extras, wie Handbücher aus Papier und eine coole Übersichts-Karte mit dem gesamten spielbaren Karibikraum
Mache Er bitte weiter so - wir erwarten ein Happy End mit einer liebreizenden Ehefrau, Adelstitel bis zum Abwinken und Ländereien bis zum Horizont

Verfasst: So 16.06.2013, 21:27
von Frisiercreme
Florida, Golden State
Nach dieser gänzlich unnötigen Verzögerung machen wir uns wieder auf die Socken.
Wir sammeln unseren Vater in Florida ein
der uns prompt die nächste Schatzkarte in die Hand drückt

Und auch hier waren wir bereits.
Wir segeln wieder zur Moskitoküste und bergen zwei Schätze
Finanziell sind wir die gröbsten Sorgen los, jetzt geht es um Ruhm und Ehre.
Wir erinnern uns an die Mission des Gouverneurs und fahren nach Martinique. Beim Zwischenstop auf Curacao werden wir nun auch von den Holländern befördert
und erhalten fürstliches Lösegeld
Was auch wieder höchste Zeit ist, denn bald haben wir mehr Geiseln als Stammbesatzung
Nach ein paar weiteren Tagen auf See taucht Martinique auf, wir plündern es mit gutem Erfolg und befreien den Sohn des Gouverneurs.

Verfasst: So 16.06.2013, 21:55
von Frisiercreme
So, werte Regenten. Wir sind jetzt in St. Eustasius eingelaufen und lassen bei guter holländischer Musik den anstrengenden Piratentag ausklingen.
Verfasst: Mo 17.06.2013, 12:01
von George Pickett
Hach...Pirates...das waren noch Zeiten...
Ihr seit ein Meister der Nostalgie, werter Frisiercreme!!!
Verfasst: Mo 17.06.2013, 13:56
von Cfant
Bei den Azteken/Inkaschätzen steht irgendwie kein Gold dabei. Wieviel war das denn ca. wert?
Verfasst: Mo 17.06.2013, 14:01
von rolin
Es steht schon dabei. Aber es waren auch wenn Ihr es nicht seht immer 100.000 Münzen. (A hundred thousand) ^^
Verfasst: Mo 17.06.2013, 14:14
von Cfant
100.000? Das lohnt sich. Da könnte man ein gaaaanz kleines Schiff mit Mini-Mannschaft nehmen, den Schatz holen und heimfahren und Expedition auflösen. Obwohl Geld ja eh nicht so das Problem ist in dem Spiel, wenn ich mich recht erinnere.
Verfasst: Mo 17.06.2013, 14:30
von Frisiercreme
Das stimmt genau, werter Cfant. Zusätzlich empfiehlt sich für eine derartige Abstaubermission noch die Erhöhung des Schwierigkeitsgrades, praktischerweise möglich nach dem Aufteilen der Beute.
Wir spielen aber recht untypisch, normalerweise jagen wir nicht ständig unserer Familie nach sondern plündern, was das Zeug hält. AAAAAAAR mäßig dürfte es aber wenig unterhaltsam sein, wenn wir mit einer Fregatte ständig von Cartagena nach Rio de la Hacha fahren und den Ozean leerfegen. Außerdem ist einem wahren irischen Sänger seine Familie heilig.
Verfasst: Mo 17.06.2013, 16:31
von Jens von Schwarzburg
Dieses Spiel mal wiederzusehen ist wahrlich eine Freude, nur nicht für die Augen...diese Farben tun unseren Augen weh!
Mit der Verlinkung der Kelly-Family habt Ihr definitiv gegen die Genfer Konventionen verstoßen!
Danke für die Erinnerungen die Ihr in mir weckt.

Verfasst: Do 20.06.2013, 16:22
von rolin
Beim heiligen Klabauter, wann geht es weiter?
Verfasst: Do 20.06.2013, 16:27
von George Pickett
Der werte Frisier...ähhh... Mr. Angelo versäuft noch mit seiner Crew die letzte Beute.

Verfasst: Do 20.06.2013, 16:56
von rolin
Ach so, aber er hat auch Recht, ich habe das Gold immer vergraben und auch nix davon gehabt. Was nutzt eine Altersvorsorge wenn man nicht alt genug wird.